DE3041686A1 - Verfahren zur herstellung von triorganosilylendgruppen aufweisenden, fluessigen diorganopolysiloxanen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von triorganosilylendgruppen aufweisenden, fluessigen diorganopolysiloxanenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Triorganosilylendgruppen aufweisenden, flüssigen Diorganopolysiloxanen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fluorsiliconpolymeren, und insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von mit Triorganosilyl endständig abgeschlossenen, flüssigen
Diorganopolysiloxanen in hohen Ausbeuten.
Fluorsiliconpolymere sind wohlbekannt und sind, obwohl sie nicht zu den üblichsten Siliconpolymeren gehören, Stand der
Technik. Der Vorteil von derartigen Fluorsiliconpolymeren ist darin zu sehen, daß sie gegenüber gewissen Lösungsmitteln
eine erheblich bessere Beständigkeit als gewöhnliche Siliconpolymere aufweisen. Diese Polymere besitzen diese
zweckmäßige Beständigkeit gegenüber Kohlenwasserstoff-Lösungsmitteln infolge der Gegenwart einer 3,3,3-Trifluorpropylgruppe
in der Polymerkette. Derartige Polymere finden daher trotz ihrer kostspieligen Herstellung Verwendung als Elektrostecker
und dergleichen an Stellen, an denen der Stecker mit dem Lösungsmittel in Berührung kommen wird. Derartige Fluor-
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siliconpolyraere werden im Falle von hitzevulkanisierbaren
Siliconkautschuk-Zubereitungen hergestellt, indem man Trifluorpropen nimmt und es mit einem Dichlorhydrogensilan zur
Herstellung von Methyl-SfS/S-trifluorpropyldichlordisilan
umsetzt. Das Dichlorsilan wird dann in Wasser hydrolysiert und das Hydrolysat in Gegenwart eine Alkalimetallhydroxide
und anderer Bestandteile gespalten, um vorzugsweise über Kopf ein Cyclotrisiloxan abzudestillieren. Das Cyclotrisiloxan
wird dann genommen und anschließend in Gegenwart von kleineren Mengen Alkalimetallhydroxid-Katalysatoren oder Alkalimetall-Katalysatoren
verschiedener Arten sehr rasch in beinahe lOO%iger Ausbeute zu einem linearen Diorganopolysiloxankautschuk
mit einer Viskosität von irgendwo im Bereich von 500 bis 300 000 Pa.s (500 000 bis 300 000 000 Centipoise) bei 25°C
polymerisiert, wobei die substituierenden Organogruppen in dem Polymeren Methyl und 3,3,3-Trifluorpropyl sind. Copolymere
können bis zu einem gewissen Ausmaß dadurch hergestellt werden, daß man Dimethylcyclotrisiloxane mit den. Fluorpropylcyclotrisiloxanen
ins Gleichgewicht bringt. Es sei bemerkt, daß vor kurzem erhebliche Arbeiten von der Firma General
Electric Company auf dem Gebiet der Polymerisation von durch Fluorsilicon substituiertem Cyclotetrasiloxan durchgeführt
wurden. Derartige Fluorsiliconcyclotetrasiloxane werden bis zu einem gewissen Ausmaß unter Bildung von linearen Diorgano-
der
polysiloxajikautschuken/ gewünschten Viskosität polymerisiert, jedoch ist die Ausbeute nicht so hoch, wie mit dem Cyclotrisiloxan.
polysiloxajikautschuken/ gewünschten Viskosität polymerisiert, jedoch ist die Ausbeute nicht so hoch, wie mit dem Cyclotrisiloxan.
Es werden demzufolge für die Herstellung von Kautschuken, die Fluorsilicon substituierten Cyclotrisioxane bevorzugt. In diese
Kautschuke können Mengen an behandeltem oder unbehandeltem Füllstoff inkorporiert werden; ebenso Verfahrenshilfs—
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mittel, vorzugsweise Vinyl enthaltende Silicon-Verfahrenshilfsmittel.
Anschließend wird zu der Zubereitung ein Peroxid-Katalysator zugesetzt derart, daß sie zu einem Silicon-Elastomeren
bei erhöhten Temperaturen, das heißt Temperaturen von etwa 1OO°C, aushärten kann. Beispiele für die
Fluorsilicon-Technologie sind in den folgenden Patentschriften zu finden:
US-PS 2 961 425
US-PS 2 979 519
US-PS 3 002 951
US-PS 3 006 878
US-PS 3 179 619
US-PS 3 377 284
US-PS 3 386 945
US-PS 3 630 982
Es wurde gefunden, daß bei der Herstellung derartiger Kautschuke, das kettenabschließende Mittel nicht in ausreichendem Maße
an der Polymerisation teilnimmt. Andererseits steuert bei der Herstellung von Dimethylpolysiloxankautschuken, die Polymere
mit einer Viskosität im Bereich von 500 bis 300 000 Pa.s (500 000 bis 300 000 0OO Centipoise) bei 25°C sind, die
Anwesenheit von mit Trimethylsiloxan endständig abgeschlossenen Polymeren von niederem Molekulargewicht als kettenabschließende
Mittel das endgültige Molekulargewicht der Zubereitung. Wenn es jedoch mit Bezug auf die Fluorsiliconpolymeren
versucht wird, einen Kautschuk zu bilden wird das Polymere rasch bis zu einem Polymeren mit hohem Molekulargewicht
polymerisieren. Es wurde jedoch gefunden, daß bei Einsatz von kettenabschließenden Mitteln in einer derartigen Reaktion
die üblichen kettenabschließenden Mittel nur sehr langsam in die Zubereitung hinein reagieren. Wenn es daher gewünscht
wurde, Gummis mit endständig abschließenden Triorganosiloxygruppen
zu erhalten, würden die kettenabschließenden Mittel
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so langsam in den Gummi hineinreagieren, daß der Gummi unter
Bildung von cyclischen Verbindungen abbauen würde, derart, daß nach einem für alle die kettenabschließenden Mittel zum
Einbau in das Gummi verstrichenen Zeitraum ein Gummi in relativ niedriger Ausbeute mit den endständig abschließenden
Siloxyeinheiten erhalten würde, da der Rest des Gummis sich in das cyclische Material zurückverwandelt hätte. Demzufolge
war es erwünscht, ein wirksames kettenabschließendes Mittel für die Herstellung von durch Fluorsilicon substituierten
Diorganopolysiloxan-Gumrais herzustellen oder zur Verfügung zu haben, in welchen das kettenabschließende Mittel
rasch in den Gummi, der gebildet wird, hineinreagiert. Es wurde daher als Ergebnis dieses Problems die Verwendung,
oder die Entwicklung der Verwendung von mit Sllanol endständig abgeschlossenem Siloxan als ein kettenabschließendes
Mittel bei der Herstellung von Fluorsiliconpolysiloxan-Gummis
entwickelt. Diese Arbeit ist in der DE-OS 29 45 786 beschrieben. ; : :—
Die vorstehende Arbeit weist auch darauf hin, daß Alkohole mit hohem Molekulargewicht ebenfalls als kettenabschließende
Mittel bei der Herstellung von Fluorpropylpolysiloxan-Gummis eingesetzt werden können. Es wurde gefunden, daß
derartige durch mit Silanol endständig abgeschlossene Fluorpropyl-substituierte
Polysiloxan-Gummis in wirksamer Weise bei der Herstellung einer Fluorsilicon-substituierten, hitzehärtbaren
Zubereitung arbeiten, die zu einem Silicon-Elastomeren aushärten kann, welches die gewünschten Eigenschaften
hinsichtlich der Lösungsmittelbeständigkeit aufweist.
Beim Übergang zu einem etwas verschiedenartigen Zweig der
Fluorsilicon-Chemie wurde es durch den Stand der Technik angezeigt, daß auch mittels ähnlicher Methoden, wie die oben
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beschriebenen, Dimethylpolysiloxan-Flüssigkeiten gebildet
werden können [unter Flüssigkeiten wird ein lineares Diorganopolysiloxan-Polymeres
mit einer Viskosität von 0,05 bis 50 Pa.s (50 bis 50 000 Centipoise) bei 25°C verstanden] und
daß derartige Flüssigkeiten durch Umsetzen von Cyclotri- oder -tetrasiloxanen mit Triorganopolysiloxan-kettenabschliessenden
Mitteln von niederem Molekulargewicht in Gegenwart von starker Säure als Katalysator hergestellt werden könnten.
Danach ist es in der Dimethylsilicon^-Polymerchemie wohlbekannt,
Cyclotetrasiloxane mit niedrigem Molekulargewicht mit mit Triorganosiloxy endständig abgeschlossener, kettenabschließenden
Mitteln, wie Disiloxanen, beispielsweise Hexamethyldisiloxan, in Gegenwart von Toluolsulfonsäure oder
von mit Saure behandeltem Ton zur Bildung der gewünschten Flüssigkeit umzusetzen. Es sei darauf hingewiesen, daß derartige
Flüssigkeiten beispielsweise zur Herstellung von Silicon-Fetten, Silicon-Hydraulikflüssigkeiten, Silicon-Antischaumzubereitungen,
Silicon-Papiertrenn-Zubereitungen, etc. gewünscht werden. Demgemäß gibt der Stand der Technik für
den Fall, wo die Herstellung einer Fluorsilicon-Flüssigkeit gewünscht wurde, an, daß man eine derartige Fluorsilicon-Flüssigkeit
durch Äquilibrieren ■ oder durch Umsetzen von Fluorsilicon-cyclotrisiloxan in Gegenwart von
Säuren unter Bildung der gewünschten Flüssigkeit in annähernd der gleichen Weise herstellen könnte, daß die Dimethyl-Flüssigkeiten
gebildet werden, wobei der einzige Unterschied darin bestand, daß ein Cyclotrisiloxan anstelle eines
Cyclotetrasiloxans eingesetzt wurde. Beispiele für diesen Stand der Technik, der sich auf die Herstellung von Fluorsilicon-Flüssigkeiten
bezieht, die Polymere und Copolymere sind, finden sich in den US-PSen 2 961 425 und 3 607 899,
in den GB-PSen 899 659 und 899 661, in der DE-PS 1 189 170,
sowie in der Veröffentlichung von C. Eaborn, "Organosilicon
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Compounds", veröffentlicht von London, Butterworths and
Company, Die einzige Schwierigkeit bei derartigen Gleichgewichtsreaktionen,
wie denen, die in den vorerwähnten Veröffentlichungen und Patenten angegeben sind, ist die, daß sich
das Hexamethyldisiloxan und andere Triorganosiloxy-kettenabschließende
Mittel mit niedrigem Molekulargewicht mit der Flüssigkeit, die nur langsam gebildet wird, ins Gleichgewicht
setzen würden. Als Ergebnis würde eine große Menge an cyclischen Verbindungen gebildet werden, da die meisten der Cyclopolysiloxane
sofort oder in weniger als einer halben Stunde unter Bildung des linearen Polymeren reagieren und anschliessend
ziemlich viel davon unter Bildung von cyclischen Verbindungen abbaut. Demzufolge war es schwierig, eine Ausbeute
von 90 % oder mehr der gewünschten Flüssigkeit unter Verwendung dieses Verfahrens zu erhalten; wobei eine solche
Ausbeute auf der Basis des anfänglichen Cyclotrisiloxans bestimmt wird. Demzufolge war es in hohem Maße erwünscht,
Mittel zur Erhöhung der Ausbeute an aus einem Fluorsiliconcyclotrisiloxan hergestellten flüssigen Silicon-Polymeren
und -Copolymeren aufzufinden.
In Übereinstimmung mit dem Vorhergesagten wird durch die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines
mit Triorganosilyl endständig abgeschlossenen, flüssigen Diorganopolysiloxans in hoher Ausbeute geschaffen, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Polymeres der allgemeinen Formel I
HO-
R _Si—ο-
-Si—o-R
-H
mit einem kettenabbrechenden Silan der allgemeinen Formel II
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R2
2 I
R Si—X (II)
worin R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen, R ein Fluoralkylrest mit 3 bis 8 Kohlen-
2
Stoffatomen, R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit
Stoffatomen, R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen und X Halogen, vorzugsweise Chlor,
ist, der Index χ eine positive Zahl und der Index y O oder eine positive Zahl bedeutet, in Abwesenheit einer Base umsetzt,
derart, daß die Viskosität des Polysiloxans im Bereich von 0,05 bis 1000 Pa.s (50 bis 1 000 000 Centipoise)
bei 25°C liegt.
Das Polymere der allgemeinen Formel I wird hergestellt, indem man das durch Fluor substituierte cyclische Trisiloxan
nimmt und mit sich selbst und anderen Cyclotrisiloxanen in Gegenwart von irgendwelchen Mengen an KOH polymerisiert oder
umsetzt, und Wasser oder kleine Mengen an Silanol-endständig
abgeschlossenem Siloxan oder Silan als kettenabschliessendes Mittel verwendet. Durch Anwendung eines derartigen
Verfahrens kann eine hohe Ausbeute an Fluorsiliconpolymerem, das mit Triorganosiloxy endständig abgeschlossene Einheiten
aufweist, und bevorzugt mit Trimethylsiloxy endständig abschließende Einheiten aus dem entsprechenden mit Silanol
endständig abgeschlossenen Polymeren.und Triorganochlorsilan,
hergestellt werden.
In dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird das SiIanol-endständig
abgeschlossene Fluorsiliconpolymere der allgemeinen Formel I durch ein Verfahren hergestellt, das weiter
unten beschrieben werden wird. Jedoch sei bemerkt, daß das Polymere entweder ein Homopolymeres oder ein Cppolymeres
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sein kann. In jedem Fall muß es, wenn es entweder ein Homopolymeres
oder ein Copolymeres ist, durch Fluor substituierte Gruppen enthalten. Demzufolge ist R gewöhnlich ein Fluoralkylrest
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, und besonders bevorzugt ist R in der allgemeinen Formel I 3,3,3-Trifluorpropyl.
Der Rest R kann einen beliebigen einwertigen Kohlenwasserstoff rest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, wie
beispielsweise einen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Alkenylreste, wie Vinylalkyl,
etc., mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, einkernige Arylreste,
wie Phenyl, Methylphenyl, Äthylphenyl und so weiter, und Cycloalkylreste, wie Cyclohexyl, Cycloheptyl, etc.
Besonders bevorzugt ist R aus Alkylresten mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ausgewählt, wie Methyl/ und aus Vinyl- oder Phenylresten.
In dem Silanol-endständig abgeschlossenen Diorganopolysiloxan-Polymeren
der allgemeinen Formel I können alle Reste R gleich oder verschieden sein. Außerdem ist der Index
χ eine positive Zahl und der Index y gleich O oder einer positiven
Zahl, derart, daß das Polymere eine Viskosität im Bereich von 0,05 bis 2000 Pa.s (50 bis 2 000 000 Centipoise)
bei 25°C aufweist. Es sei bemerkt, daß in dem Fall, wo der Index y den Wert 0 besitzt, das Polymere ein Homopolymeres
ist, und in dem Fall, wo der Index y gleich einer positiven Zahl ist, das Polymere ein Copolymeres ist. In der gleichen
Weise ist in der Verbindung der allgemeinen Formel II der
2
Rest R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, der ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest, wie ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein Alkenylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein Cycloalkylrest mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein einwertiger Arylrest mit 6 bis 8
Rest R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, der ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest, wie ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein Alkenylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein Cycloalkylrest mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein einwertiger Arylrest mit 6 bis 8
2 Kohlenstoffatomen, sein kann. Schließlich kann der Rest R
auch ein Fluoralkylrest mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen sein.
2
Besonders bevorzugt ist der Rest R aus Alkylresten mit 1
Besonders bevorzugt ist der Rest R aus Alkylresten mit 1
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bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Phenylresten, Vinylresten
und 3,3,3-TrIfIuOrPrOPyI-ReSten ausgewählt. Es sei
2
bemerkt, daß alle drei Reste R in der allgemeinen Formel II gleich oder verschieden sein können. Es sei ferner noch bemerkt, daß der Rest X vorzugsweise Chlor ist. Beispiele von bevorzugten Silanen, die in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind Trimethylchlorsilan, Vinyl-dimethylchlorsilan, 3,3,3-Trifluorpropyldimethylchlorsilan und Phenyl-dimethylchlorsilan. Es sei daneben noch bemerkt, daß in Übereinstimmung mit dem vorste-
bemerkt, daß alle drei Reste R in der allgemeinen Formel II gleich oder verschieden sein können. Es sei ferner noch bemerkt, daß der Rest X vorzugsweise Chlor ist. Beispiele von bevorzugten Silanen, die in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind Trimethylchlorsilan, Vinyl-dimethylchlorsilan, 3,3,3-Trifluorpropyldimethylchlorsilan und Phenyl-dimethylchlorsilan. Es sei daneben noch bemerkt, daß in Übereinstimmung mit dem vorste-
2
hend Gesagten der Rest R auch Wasserstoff sein kann. Jedoch
hend Gesagten der Rest R auch Wasserstoff sein kann. Jedoch
2
können nicht alle Reste R Wasserstoff sein, sondern es kann
können nicht alle Reste R Wasserstoff sein, sondern es kann
2
lediglich einer der Reste R ein Wasserstoffatom sein. Dem-
lediglich einer der Reste R ein Wasserstoffatom sein. Dem-
2
zufolge kann der Rest R eine beliebige einwertige Gruppe sein, von der es gewünscht wird, daß sie in dem Polymeren, welches das Endprodukt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist,
zufolge kann der Rest R eine beliebige einwertige Gruppe sein, von der es gewünscht wird, daß sie in dem Polymeren, welches das Endprodukt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist,
vorhanden ist. Daher kann der Rest R ein beliebiger einwertiger Kohlenwasserstoffrest sein, von dem es gewünscht wird,
daß er in der endständigen Ketteneinheit des gewünschten Endproduktes der vorliegenden Erfindung vorhanden ist.
Das Verfahren zur Herstellung der Chlorsilane ist wohlbekannt. Derartige Silane sind dem Fachmann geläufige Verbindungen,
die gewöhnlich durch Umsetzen von Methylchlorid mit Siliciummetall
in Gegenwart eines Katalysators, der Kupfer sein kann, hergestellt werden. Das Verfahren zur Herstellung des SiIanol-endständig
abgeschlossenen Polymeren der allgemeinen Formel I ist neu. In dem Falle der Fluorsiliconpolymeren wurde
das bevorzugte Verfahren eben gerade vor kurzem entwickelt. Demzufolge wird dieses Verfahren zur Herstellung von Silanolendständig
abgeschlossenen Fluorsiliconpolymeren der allgemeinen Formel I beschrieben werden. Ganz allgemein nimmt man
bei einem derartigen Verfahren Trifluorpropen und setzt es
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mit einem Dichlorhydrogensilan in Gegenwart von bestimmten
Katalysatoren um. Als Ergebnis dieser Reaktion wird ein Methyl-trifluorpropyldichlorsilan gebildet. Das entsprechende
Dichlorsilan wird dann genommen und in Wasser hydrolysiert, in welchem das Hydrolyseprodukt, das gebildet wird, eine
Mischung von linearen, Silanol-endständig abgeschlossenen Diorganopolysiloxan-Polymeren und ebenso auch Cyclopolysiloxan-Polymeren
ist. In einem derartigen Verfahren wird es gewünscht, das Cyclotrisiloxan aus den oben erläuterten
Gründen in einer maximalen Ausbeute zu erhalten. Demzufolge wird in einem derartigen Verfahren das Hydrolysat genommen
und zu diesem 1 bis 10 Gewichtsprozent eines Alkalimetallhydroxids,
das vorzugsweise KOH ist, zugesetzt. Es kann auch ein stabilisierendes Additiv, das ein Alkohol von hohem Molekulargewicht
ist, zugesetzt werden, wie dies in der US-PS 4 111 973 beschrieben ist. Nach Zugabe des Katalysators
wird Vakuum angelegt und die Temperatur der Reaktionsmischung für einen Zeitraum, der von 2 bis 24 Stunden variiert, auf
über 100 C erhöht und das Methyl-trifluorpropylcyclotrxsiloxan
vorzugsweise über Kopf abdestilliert. Es sei bemerkt, daß bei diesem Verfahren viele Cyclosiloxane gebildet werden. Jedoch
wird das Cyclotrisiloxan über Kopf abdestilliert und es wird durch Auswahl der Rückflußtemperatur der reagierenden
Mischung grundsätzlich nur das Cyclotrisiloxan über Kopf abdestilliert, das aus der Reaktionsmischung entfernt wird,
und in Übereinstimmung mit diesem Verfahren wird aus der Reaktionhydrolysenmischung ein Maximum an Cyclotrisiloxan
gebildet. Das Cyclotrisiloxan wird dann genommen und, falls
die Herstellung eines Polymeren gewünscht wird, 10 bis 100 ppm Alkalimetallhydroxid—Katalysator und Silanol-endständig abgeschlossene
Siliconverbindung zugegeben. Der bevorzugte Alkalimetallhydroxid-Katalysator
ist Kaliumhydroxid; jedoch ist
es selbstverständlich, daß andere Alkalimetallhydroxid-Kata-
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lysatoren, wie Natriumhydroxid, Cäsiumhydroxid und Komplexe
dieser Alkalimetallhydroxid-Katalysatoren verwendet werden können. In dem besonders bevorzugten Verfahren der vorliegenden
Erfindung wird Wasser in den gewünschten Mengen als kettenabschließendes Mittel in den Reaktionsmedien angewandt. Eine am
I.November 1980 eingereichte Patentanmeldung für die die Priorität der US-Patentanmeldung Serial Nr. 92,800 vom 9. November
1979 beansprucht ist, beansprucht ein Verfahren zur Herstellung von Silanol-endständig abgeschlossenen Flüssigkeiten
innerhalb des Viskositätsbereiches von 0,05 bis 2000 Pa.s (50 bis 2 000 000 Centipoise) bei 25°C. Dieses Verfahren besteht
darin, daß man ein Cyclopolysiloxan der allgemeinen Formel III
(RR1SiO)3 (III)
nimmt, in welcher R aus der Klasse bestehend aus einwertigen
Kohlenwasserstoffresten und Wasserstoff ausgewählt ist
und R einen Halogenalkylrest, wie 3,3,3-Trifluorpropyl
bedeutet, und dazu Wasser in einer Menge von zumindest 0,01
bis 5 Gewichtsprozent des Cyclopolysiloxans, und als Promotor von 0,01 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht
des Cyclotrisiloxans, eines Polyäthylenglykoldimethyläthers, und als Katalysator von 0,01 bis 0,1 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Cyclopolysiloxan, eines Alkalimetallhydroxids, wie KOH, zusetzt. Der basische Polymerisationskatalysator
ist vorzugsweise ein Alkalimetallhydroxid. Man läßt die Mischung reagieren, damit sich ein Silanol-endständig abge-
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schlossenes Diorganopolysiloxan-Polymeres der allgemeinen Formel I bildet. Das vorstehende Verfahren wird ein Homopolymeres
innerhalb des Rahmens der allgemeinen Formel I liefern. Wenn die Herstellung eines Copolymeren gewünscht
wird, außer dem Cyclotrisiloxan der allgemeinen Formel III, wird auch ein Cyclopolysiloxan der allgemeinen Formel
(RRSiO)3, in welcher der Rest R die gleiche Bedeutung wie
oben besitzt, zugegen sein. Somit werden zur Herstellung eines Dimethylcopolymeren oder eines Diphenylcopolymeren das geeignete
Dimethylcyclotrisiloxan oder Diphenyltrisiloxan, oder eine Mischung von Dimethyl- und Dxphenylcyclosiloxan, oder
andere Siloxan-Typen mit dem oben angegebenen Cyclotrisiloxan der allgemeinen Formel III zur Herstellung des gewünschten
Copolymeren umgesetzt. Ein anderes Verfahren zur Herstellung des Copolymeren besteht darin, Cyclotetrasiloxan
mit den gewünschten substituierten Gruppen gemäß der Lehre des Standes der Technik umzusetzen, um die gewünschten Copolymeren
herzustellen. Jedoch besteht die Schwierigkeit bei dem zweiten Verfahren darin, daß es ein Gleichgewicht einbezieht,
und es ist die Bildung von unerwünschten cyclischen Verbindungen in den Gleichgewichtsmischungen, welche die
Verfahrensausbeute erniedrigen, ein Endergebnis, das durch das erfindungsgemäße Verfahren gewünschtermaßen vermieden
wird. Demzufolge ist es in hohem Maße in dem erfindungsgemäßen Verfahren erwünscht, ein Silanol-endständig abgeschlossenes,
Fluorsilicon-substituiertes Polymeres der allgemeinen Formel I gemäß der vorstehend angegebenen Offenbarung
herzustellen. Auch durch den Einsatz eines derartigen kettenabschließenden Mittels wie Wasser reagiert das cyclische
Trisiloxan der allgemeinen Formel III in sehr rascher Weise unter Bildung der Silanol-endständig abgeschlossenen Flüssigkeit
der allgemeinen Formel I, die eine Viskosität irgendwo im Bereich von 0,05 bis 2000 Pa.s (50 bis 2 000 000 Centi-
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poise) bei 25°C aufweist, entweder in dem Falle der Bildung eines Homopolymeren, oder in dem Falle der Bildung eines
Copolymeren. Gewöhnlich wird eine derartige Reaktion so rasch ablaufen, daß sie 15 Minuten oder eine 1/2 Stünde
erfoidert. Dann wird der Alkalimetallhydroxid-Katalysator,
der in einer Konzentration von irgendwo zwischen 10 bis 100 ppm angewandt wurde, mit einem Neutralisationsmittel,
wie Silylphosphat, oder anderen Säuren, neutralisiert, um
die Reaktion zu beenden. Es sei bemerkt, daß das Verfahren zur Herstellung der Flüssigkeit in einem Zeitraum stattfinden
wird, der so kurz wie 15 Minuten und bis zu 6 Stunden sein kann. Man kann die Bestandteile langer als 6 Stunden
reagieren lassen; jedoch ist dies unerwünscht, da das lineare Polymere, das gebildet wird, unter Bildung von Cyclopolysiloxanen
abbauen wird. Es sei ferner bemerkt, daß es erwünscht ist,- daß die Reaktionsdauer vorzugsweise 6 Stunden nicht
überschreitet, so daß durch Abbau des linearen Polymeren nur ein Minimum an cyclischen Polysiloxanen gebildet wird. Die
Reaktionstemperatur liegt im Bereich von 25 C bis 100 C.
Durch das Verfahren wird eine Silanol-endständig abgeschlossene Flüssigkeit mit einer Viskosität erhalten, die im Bereich
von 0,05 bis 2000 Pa.s (50 bis 2 000 000 Centipoise) bei 25°C liegt. Es sei bemerkt, daß bei der Herstellung
eines Homopolymeren während der Reaktion nahezu keine cyclischen Verbindungen gebildet werden, und daß höchstens üblicherweise
2 % cyclische Verbindungen entstehen. Wenn es gewünscht wird, ein Copolymeres mit dem vorliegenden SiIanol-Verfahren
herzustellen, liegt die Menge der gebildeten cyclischen Verbindungen im Bereich von 0,1 bis 6 %, jedoch
ist ein derartiger Prozentsatz an cyclischen Verbindungen noch niedriger als derjenige Prozentsatz, der nach der Gleichgewichtsreaktion
gemäß dem Stande der Technik aus cyclischen!
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Trisiloxan mit einem Triorganosiloxy-endständig abgeschlossenen, kettenabschließenden Mittel erhalten würde.
Sobald das FluorSiliconpolymere der allgemeinen Formel I
einmal erhalten worden ist, besteht dann ein einfaches Verfahren zur Herstellung des gewünschten Endproduktes des
erfindungsgemäßen Verfahrens. Erwünschterweise wird 1 Mol eines derartigen Fluorsiliconpolymeren der allgemeinen Formel
I mit zumindest 2 Mol des Silans der allgemeinen Formel II gemischt. Man läßt die erhaltene Mischung in Abwesenheit einer
Base zur Herstellung des gewünschten Polymeren mittels einer Kondensationsreaktion, die Chlorwasserstoff freisetzt, reagieren.
Die Reaktion kann bei irgendeiner Temperatur im Bereich von O bis 10O0C durchgeführt werden, jedoch wird sie
bevorzugterweise bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 75°C, und besonders bevorzugt bei einer Temperatur zwischen
40 und 600C, durchgeführt. Das Verfahren wird bevorzugterweise
auch bei atmosphärischem Druck durchgeführt, obwohl ein höherer Druck angewandt werden kann. Jedoch liefert dies
keine verbesserten Ergebnisse, da die Reaktionsteilnehmer
bei atmosphärischem Druck sehr leicht reagieren. Man läßt die Reaktion während eines Zeitraums ablaufen, der irgendwo
zwischen 1/2 Stunde bis 6 Stunden, oder besonders bevorzugt zwischen 1 Stunde bis 2 Stunden, liegt. Nachdem die Kondensationsreaktion
initiiert worden ist, wird die Reaktionsmischung erhitzt, um so viel wie möglich an HCl abzutreiben.
Es ist zu ersehen, daß es Chlorwasserstoff ist, welches ein
Kondensationsprodukt darstellt, das in dieser Reaktionsmischung bei der Reaktion gebildet wird. Somit muß die Zubereitung
neutralisiert werden. Um dies zu bewerkstelligen, kann irgendeine schwache Base zu der Reaktionszubereitung
zugesetzt werden, um die Säure zu neutralisieren. Eine Base wie Natriumbicarbonat wurde als geeignet befunden, und
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ebenso auch Ammoniunihydroxid. Es wurde festgestellt, daß
das Na„CO, als solches zu einer wirksamen Neutralisation
nicht zugesetzt werden kann, sondern es muß etwas Wasser zu der Zubereitung zugegeben werden. Demzufolge wird eine
Menge an Wasser zugegeben, die irgendwo im Bereich von 1 bis 2 Mol Wasser pro Mol des Fluorsiliconpolymeren der allgemeinen
Formel I in der Reaktionsmischung liegt, und eine ausreichende Menge einer schwachen Base zur Neutralisation
der Säure in dem System. Es wurde gefunden, daß das besonders bevorzugte Neutralisationsmedium Wasser mit Natriumcarbonat
ist. Die Menge an Wasser liegt innerhalb des vorstehend angegebenen Bereiches. Einer der Gründe, weshalb
Natriumcarbonat bevorzugt wird, ist die Feststellung, daß es ein sehr wirksames Neutralisationsmittel in dem vorliegenden
Fall ist. Es wurde ferner auch gefunden, daß das durch die Neutralisation gebildete Salz aus dem Fluorsiliconpolymeren
ausfällt und abfiltriert werden kann. Dies führt zu einem reinen Polymeren im neutralisierten Zustand.
Die Kondensationsreaktion läuft im vorliegenden Fall leicht ohne irgendeinen Katalysator ab und führt sehr rasch zu
einem reinen, mit Triorganosiloxy endständig abgeschlossenen Fluorsiliconpolymeren. Wenn man das vorstehend beschriebene
Verfahren zusammen mit dem Verfahren für die Herstellung des Fluorsiliconpolymeren der allgemeinen Formel I anwendet,
kann eine hohe Ausbeute an mit Triorganosiloxy endständig abgeschlossenem, flüssigen, substituierten Fluorsilicon
mit einer Viskosität im Bereich von 0,05 bis 2000 Pa.s
(50 b:is 2 000 000 Centipoise) bei 25°C erhalten werden. Unter
Ausbeute ist zu verstehen, daß von dem cyclischen Trisiloxan, welches als anfänglicher Reaktionsteilnehmer eingesetzt wurde,
bis zu 98 % Ausbeute erzielt werden können, bei einem so
niedrigen Anfall von bis herab zu 2 % an cyclischen Verbindungen in der Polymermischung. Die kleine Menge an Cyclopoly-
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siloxan kann in dem Polymeren verbleiben, da sie diesbezüglich keine Probleme hervorrufen kann. Falls gewünscht, kann
sie vor dem Kompoundieren des Polymeren zur Herstellung eines Fettes, einer Kanalisoliergrundierung oder für sonstige derartige
Zwecke abgestreift werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß das bevorzugte Verfahren der vorliegenden Anmeldung darin besteht, ein Silanol-endständig
abgeschlossenes Polymeres der allgemeinen Formel I gemäß dem oben offenbarten Verfahren herzustellen, das zum
Umsetzen des Silanol-kettenabbrechenden Mittels mit einem
Cyclotrisiloxan zur Herstellung des Polymeren der allgemeinen Formel I in hoher Ausbeute eingesetzt wird. Dann wird
ein derartiges Polymeres in einer Kondensationsreaktion mit dem Chlorsilan der allgemeinen Formel II unter Ausbildung
der gewünschten Flüssigkeit umgesetzt. Wenn das Verfahren, welches den zweiten Teil des Verfahrens der vorliegenden
Anmeldung darstellt, durchgeführt wird, nämlich die Umsetzung des Silans mit einer Verbindung der allgemeinen
Formel I, worin die Verbindung der allgemeinen Formel I nach einem anderen Verfahren als das bevorzugte Verfahren
der vorliegenden Anmeldung erhalten wird, dann kann die Ausbeute an Flüssigkeit erniedrigt sein, da das andere Verfahren
zur Herstellung der Verbindung der.allgemeinen Formel I nicht zu hohen Ausbeuten an dem gewünschten Polymeren
führen kann. Der Grund, weshalb das bevorzugte Verfahren eine Silanol-endständig abgeschlossene Flüssigkeit der allgemeinen
Formel I in hohen Ausbeuten liefert, ist darin zu suchen, daß, wenn cyclisches Trisiloxan mit kleinen Mengen
Alkalimetallhydroxid in Gegenwart von Wasser umgesetzt wird, die Mischung nahezu sofort unter Bildung einer Verbindung
der allgemeinen Formel I in hohen Ausbeuten reagiert, d.h. mit so wenig wie 2 % cyclischen Verbindungen, und mit so
- /22 -
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viel wie 97 bis 98 % der Zusammensetzung der Verbindung der
allgemeinen Formel I, Es sei bemerkt, daß die Reaktion sorgfältig überwacht wird und gewöhnlich nach 1/2 Stunde bis
5 Stunden abgebrochen wird, damit so wenig wie möglich des Polymeren der allgemeinen Formel I in cyclische Verbindungen
zurückverwandelt wird. Es sei bemerkt, daß dies eine wichtige
Stufe in dem Verfahren der Herstellung der Verbindung der allgemeinen Formel I aus einem cyclischen Trisiloxan
und Silanol-kettenabschließendem Mittel der Formel Ii ist,
da, wenn man die Reaktion weiter ablaufen läßt, mehr des Polymeren der allgemeinen Formel I unter Bildung von cyclischen
Verbindungen abbauen würde. Demzufolge wird durch Verwendung des bevorzugten Verfahrens eine Verbindung der
allgemeinen Formel I rasch gebildet und das Polymere der allgemeinen Formel I in hoher Ausbeute kann anschließend in
das mit Triorganosiloxy endständig abgeschlossene Polymere durch die oben angegebene Kondensationsreaktioh umgewandelt
werden. Es sei ferner bemerkt, daß, wenn in dem Verfahren der Herstellung des Polymeren der allgemeinen Formel I anstelle
von Wasser ein Triorganosiloxy-endständig abgeschlossenes,
kettenabschließendes Mittel verwendet wird, dies dann zu einer um vieles langsameren Reaktion mit einem resultierenden
Gleichgewicht führen wird, was eine viel niedrigere Ausbeute an dem gewünschten Polymeren zur Folge hat. Der Grund
dafür ist darin zu suchen, daß in dem resultierenden Gleichgewicht Cyclosiloxan in einer Menge irgendo im Bereich von
10 bis 40 % gebildet wird, welches die Ausbeute an der gewünschten Flüssigkeit aus dem cyclischen Trisiloxan beträchtlich
erniedrigt. Vorzugsweise wird das vorstehende Verfahren in zwei Stufen durchgeführt, wobei die erste Stufe das bevorzugte
Verfahren zur Herstellung der Silanol-endständig abgeschlossenen Polysiloxan-Flüssigkeit für die allgemeine Formel
I und die zweite Stufe die Kondensationsreaktion für das
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Zufügen von Triorganosiloxy-kettenabschließenden Einheiten
zu dem Polymeren der allgemeinen Formel I ist. Es sei auch noch ferner bemerkt, daß, wenn die Copolymeren hergestellt
werden, die Menge an cyclischen Verbindungen, die zugegen sind, im gleichen Bereich liegen, wie im Falle eines Homopolymeren,
wobei jedoch das bevorzugte Verfahren noch zu höheren Ausbeuten an der gewünschten Flüssigkeit führt, als
dies bei Verwendung von herkömmlichen Verfahren der Fall sein würde.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, sollen diese jedoch nicht beschränken und
keine Einschränkungen für den Umfang der vorliegenden Anmeldung oder deren Interpretation bedeuten. Alle in den Beispielen
angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
B eispiel 1
3800 Teile eines Silanol-endständig abgeschlossenen Trifluorpropylmethylpolysiloxans
mit einem Anteil von 2,9 Gewichtsprozent an flüchtigen Verbindungen und einer Viskosität von
0,427 Pa.s (427 Centipoise) bei 35°C wurden in einen mit Rührer, Zugabetrichter, Thermometer, Zuleitung für trockenen
Stickstoff, Trockeneiskühler und Heizbad versehenen Kolben eingebracht. Die Flüssigkeit wurde auf etwa 50 C erwärmt
und im Verlaufe von 2 Stunden 366 Teile Trimethylchlorsilan zugegeben, wobei große Mengen an Chlorwasserstoff entwickelt
wurden. Die Mischung wurde 2,5 Stunden lang bei 500C gerührt
und anschließend mit gasförmigem Stickstoff 3 Stunden lang
gespült. Dann wurden 380 Teile Na3CO3 plus 53 Teile Wasser
zugegeben und die Mischung 4 Stunden lang auf 68 C gehalten. Die Mischung wurde unter Verwendung eines Druckfilters filtriert.
Das erhaltene flüssige Produkt war neutral und hatte eine Viskosität von 0,279 Pa.s (279 Centipoise) bei 25°C und
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einen Anteil von 2,5 Gewichtsprozent an flüchtigen Stoffen. Eine Infrarotanalyse ergab, daß die Hauptmenge des ursprünglichen
Silanols reagiert hatte. Eine unabhängige Analyse zeigte, daß das Gewichtsverhältnis von Trimethylsiloxy-fMj-Einheiten
zu Methyltrifluorpropylsiloxy-(D)-Einheiten etwa 0,078 betrug.
Etwa 4400 Teile eines Silanol-abgeschlossenen Trifluorpropylmethylsiloxans
mit einer Viskosität von 10,09 Pa.s (10 090 Centipoise) bei 25°C und einem Anteil von 1,8 Gewichtsprozent
an flüchtigen Stoffen wurden wie in Beispiel 1 mit 202 Teilen Trimethylchlorsilan umgesetzt. Die Reaktionsmischung
wurde durch Erhitzen mit 220 Teilen Natriumcarbonat plus 240 Teilen Wasser auf 75°C während eines Zeitraums von 4,6 Stunden
neutralisiert. Nach der Filtration hatte die neutrale
Flüssigkeit eine Viskosität von 8,316 Pa.s (8 316 Centipoise) bei 25°C und einen Gehalt an flüchtigen Stoffen von 2,4 Gewichtsprozent.
Eine Analyse zeigte, daß das Verhältnis der monofunktionellen Einheit (M) zur difunktionellen Einheit (D)
etwa 0,019 betrug.
In einen Reaktionskolben (versehen mit einem Thermometer, Rührer, Kühler und Zugabetrichter) wurden 3800 Teile Methyltrifluorpropylcyclotrisiloxan,
58 Teile Wasser, 19 Teile einer 4%igen Kaliumhydroxid-Lösung in Wasser und 2,4 Teile
Triäthylenglykoldimethyläther eingebracht. Die Mischung wurde 6 Stunden lang bei 35 bis 40°C gehalten. Dann wurden zur
Neutralisation der Base 14 Teile Trimethylchlorsilan zugesetzt. Die erhaltene Silanol-abgeschlossene Flüssigkeit hatte
eine Viskosität von 0,427 Pa.s (427 Centipoise) und einen Gehalt an flüchtigen Stoffen von 2,9 %. Anschließend wurden
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366 Teile Trimethylchlorsilan zugesetzt und die Mischung
2,5 Stunden lang auf 5O°C gehalten; bei 5O°C wurde 3 Stunden
lang mit N2 gespült; und es wurde mit 380 Teilen Natriumcarbonat
und 53 Teilen Wasser 4 Stunden lang bei 68°C neutralisiert. Die Mischung wurde filtriert. Die erhaltene end*-
ständig abgeschlossene Flüssigkeit hatte eine Viskosität von 0,279 Pa,s (279 Centipoise) und einen Gehalt an flüchtigen
Verbindungen von 2,5 %, wie dies in Beispiel 1 angegeben wurde.
In einem ähnlichen Versuch wie der vorstehende wurden 800 Teile Methyltrifluorpropylcyclotrisiloxan, 1,9 Teile einer
4%igen Kaliurahydroxid-Lösung in Wasser und 0,19 Teile Triäthylenglykoldimethylather
verwendet und man erhielt eine endständig abgeschlossene Flüssigkeit mit einer Viskosität
von 12,9 Pa.s (12 900 Centipoise) und einem Gehalt an flüchtigen Verbindungen von 1,8 %.
Obwohl die vorstehenden Flüssigkeiten mit Natriumcarbonat und Wasser neutralisiert wurden, besteht ein anderer guter
Weg zur Neutralisation des Chlorwasserstoffs darin, 2,5 Teile Methylorthoformiat plus 0,5 Teile Methanol auf 100
Teile der Polysiloxane zuzugeben, die Mischung mehrere Stunden zu erhitzen und die niedrigsiedenden Produkte durch
Vakuumdestillation zu entfernen. Demzufolge ist es mit diesen Neutralisationsmischungen erwünscht, ein Verhältnis von 0,1
bis 5 Gewichtsteile eines aliphatischen Alkohols mit etwa 1 Gewichtsteil Methylorthoformiat anzuwenden.
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Claims (22)
1. Verfahren zur Herstellung eines Triorganosilyl endgruppen
aufweisenden, flüssigen Diorganopolysiloxans in hoher Ausbeute, dadurch gekennzeichnet,
daß man ein Polymeres der allgemeinen Formel
»i—O
I1
R
-Si O
-Si O
mit einem kettenabbrechenden Silan der allgemeinen Formel
R2
R2—Si—X
R2—Si—X
worin R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, R ein Fluoralkylrest mit 3 bis 8 Kohlen-
2
stoffatomen, R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und X Halogen ist, der Index χ eine positive Zahl und der Index y 0 oder eine positive Zahl bedeutet, in Abwesenheit einer Base umsetzt, derart, daß die Viskosität des Polymeren im Bereich von 0,05 bis 1000 Pa.s (50 bis 1 000 000 Centipoise) bei 25°C liegt.
stoffatomen, R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und X Halogen ist, der Index χ eine positive Zahl und der Index y 0 oder eine positive Zahl bedeutet, in Abwesenheit einer Base umsetzt, derart, daß die Viskosität des Polymeren im Bereich von 0,05 bis 1000 Pa.s (50 bis 1 000 000 Centipoise) bei 25°C liegt.
ORiGSMAL INSPECTED
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren bei einer Temperatur im Bereich von O h.
Druck durchgeführt wird.
Druck durchgeführt wird.
ratur im Bereich von O bis 1OO°C und bei atmosphärischem
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 75°C und bei atmosphärischem
Druck durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man nach beendigter Reaktion zur Neutralisation der Reaktionsmischung Na2CO- und Wasser
zu der Reaktionsmischung zusetzt und anschließend das Fällungsmittel zur Gewinnung des gewünschten Produkts abfiltriert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reaktion in einem Zeitraum im Bereich von 1 bis 6 Stunden durchgeführt wird*
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man zumindest 2 Mol Silan pro Mol Polymeres umsetzt,
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß R ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und R 3,3,3-Trifluorpropyl ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß R Methyl und das Silan Vinyldimethylchlorsilan ist,
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e -
130035/0352
kennzeichnet, daß R Methyl und das Silan 3,3,3-Trif
luori^ropyl^dimethylchlorallan ist.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß R Methyl und das Silan Phenyldimethylchlorsilan
1st,
11, Verfahren nach Anspruch T1 dadurch gekennzeichnet,
daß R Methyl und das Silan Trimethylchlorsilan ist,
12, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R aus der Klasse bestehend aus
Alkylresten von 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Vinyl- und Phenylresten
ausgewählt und R 3,3,3<*Trifluorpropyl ist.
13, Verfahren zur Herstellung eines durch Fluorsilicon substituierten,
Trxorganosilylendgruppen aufweisenden, flüssigen Diorganopolysiloxans mit einer Viskosität im Bereich
von 0,05 bis 1000 Pa,s (50 bis 1 000 000 Centipoise) bei 23 C, dadurch gekennzeichnet, daß
man
(1) ein Polymeres der allgemeinen Formel
(1) ein Polymeres der allgemeinen Formel
Si—ο Il
-Si—0-
mit einem kettenabbrechenden Silan der allgemeinen Formel
Si X
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worin R ein Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
1 2
R 3,3,3-Trifluorpropyl und R Methy_List, der Index χ
eine positive Zahl und der Index y Keine positive Zahl bedeutet, in Abwesenheit einer Base bei einer Temperatur
im Bereich von O bis 1OO°C während eines Zeitraums von 2 bis 6 Stunden bei atmosphärischem Druck umsetzt,
derart, daß die Viskosität des Polymeren im Bereich von 0,05 bis 1000 Pa.s (50 bis 1 000 000 Centipoise) bei
25°C liegt,
(2) anschließend zur Neutralisation der Säure zu der Reaktionsmischung
Na?C0, und Wasser zusetzt, und
(3) die Niederschläge abtrennt, wobei das gewünschte flüssige
Produkt zurückbleibt,
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Silanolendgruppenaufweisende
Polymere dadurch herstellt, daß man
(a) ein Cyclopolysiloxan der allgemeinen Formel
(RR1SiO)t
in welcher R aus der Klasse bestehend aus Alkylresten, Vinylresten und Phenylresten ausgewählt ist, R 3,3,3-Trifluorpropyl
bedeutet und der Index t gleich 3 ist, und
(b) Wasser in einer Menge von 0,01 bis 5 % des eingesetzten
Cyclopolysiloxans umsetzt, und
(c) einem basischen Polymerisationskatalysator die Durchführung der Reaktion ermöglicht, und
(d) den basischen Polymerisationskatalysator neutralisiert.
15, Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der basische Polymerisationskatalysator ein Alkalimetallhydroxid ist.
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16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Promotor ein Polyäthylenglykoldimethyläther
in einer Menge von 0,01 bis 0,5 Gewichtsprozent der eingesetzten Menge an Cyclopolysiloxan zugegen
ist.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polymerisationsreaktion bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 100°C durchgeführt
wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polymerisationsreaktion während eines Zeitraums im Bereich von 15 Minuten bis 6 Stunden
durchgeführt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der basische Polymerisationskatalysator mit einem Silylphosphat neutralisiert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß man nach der Neutralisation der Polymerisationsmischung zum Abstreifen von flüchtigen Verbin-
/~ düngen die Mischung auf eine Temperatur von zumindest 1500C
für einen Zeitraum von zumindest 1 Stunde erhitzt,
21. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man· nach Beendigung der Reaktion eine Mischung in einem Mischungsverhältnis von 0,1 bis
5 Gewichtsteilen Methanol mit 1 Gewichtsteil Methylorthoformiat zusetzt,
22. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß R Methyl und das Silan Trimethylchlorsilan
ist, - /6 -
130035/0352
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |