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DE2934025A1 - Ee-programm-kamera - Google Patents

Ee-programm-kamera

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Publication number
DE2934025A1
DE2934025A1 DE19792934025 DE2934025A DE2934025A1 DE 2934025 A1 DE2934025 A1 DE 2934025A1 DE 19792934025 DE19792934025 DE 19792934025 DE 2934025 A DE2934025 A DE 2934025A DE 2934025 A1 DE2934025 A1 DE 2934025A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
light
shutter
lever
program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792934025
Other languages
English (en)
Other versions
DE2934025C2 (de
Inventor
Yoshihisa Maitani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympus Optical Co Ltd filed Critical Olympus Optical Co Ltd
Publication of DE2934025A1 publication Critical patent/DE2934025A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2934025C2 publication Critical patent/DE2934025C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 2 9 3 A O 2
J. REITSTÖTTER ~ ' " W. KINZEBACH
PROF. DR. DR. DIPL. ING. DR. PHIL. DIPL. CHBM.
W. BUNTE <ΐ958-ΐθ7β> K. P. HÖLLER
DR. ING. DR. RBR. NAT. DIPL. CHBM.
TBLEPONi (ΟβΟ) 87OB83 ί TEt-BXl Β2ΙΒ2ΟΘ IBAR D
BAUKHSTHASSB 22. 80OO MONCHE(N ΛΟ \
München, 22. August 1979
Μ/20 268 Μ/20 269
OLYMPUS OPTICAL CO., LTD. 43-2, 2-chome, Hatagaya Shibuya-ku
Tokio / Japan
EE-Programm-Kamera
POSTANSCHRIFT! POSTFACH 7ΘΟ, D-BOOO MÜNCHEN
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_ Γ
Die Erfindung betrifft eine EE-Programm-Kamera wie beispielsweise eine einäugige Spiegelreflexkamera, bei der das Objektiv leicht ausgewechselt werden kann.
Dabei bedeutet die Abkürzung EE "elektrisches Auge" (electric eye); bei einer EE-Kamera wird die Kombination Verschlußzeit-Blendenöffnung automatisch eingestellt, wenn der Verschluß betätigt wird.
EE-Programm-Systeme sind allgemein dafür bekannt, daß sie als einfachstes System für den Anfänger der Photografie besonders geeignet sind. Die meisten dieser Systeme werden nur bei Objektiv-Verschlußkameras eingesetzt. Diese Systeme sind grundsätzlich so konstruiert, daß gleichzeitig die Blendenzahl und die Verschlußzeit gesteuert werden, so daß sie nicht dafür geeignet sind, bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv eingesetzt zu werden. Es ist schon eine einäugige Spiegelreflexkamera dieses Typs vorgeschlagen worden, die die Verwendung des EE-Programm-Systems erlaubt. Allerdings macht die vorgeschlagene, einäugige Spiegelreflexkamera, bei der die Blendenzahl der austauschbaren Objektive kameraseitig gesteuert wird, unvermeidbar einen komplizierten und teuren Mechanismus notwendig und hat daher den Kachteil, daß das ursprünglich für den Photo-Anfänger geeignete EE-Programm-System nur bei teuren Kameras mit einem extrem komplizierten Mechanismus eingesetzt werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine preisgünstige Kamera mit einfacher Konstuktion zu schaffen, bei der das EE-Programm-System eingesetzt werden kann.
Die EE-Programm-Kamera gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenzahlen (F-Nummern), die die Belichtungsfaktoren einschließen, welche in Übereinstimmung mit der Helligkeit des Lichtes, das auf ein Vordergrundobjekt proji-
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ziert wird, festgelegt sind, zu Beginn mit einer verhältnismäßig geringen Genauigkeit in einigen Stufen eingestellt werden, und daß die Verschlußzeit in Abhängigkeit mit einer der vorgeschriebenen Blendenzahlen fein geregelt wird.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
Es zeigen:
Figur 1 eine Kurvendarstellung zum Vergleich des Ergebnissee bei Anwendung des grundsätzlichen Konzeptes, auf dem die EE-Programm-Kamera der Erfindung beruht,mit dem
! Ergebnis des Betriebs bekannter Kameras,
Figur 2 eine schematische Ansicht des Inneren einer erfindungs+- gemäß ausgebildeten Kamera,
! Figur 3 die Ansicht eines Suchers der Kamera,
Figuren 4A bis 4D die unterschiedlichen Betriebszustände eines Mechanismus zur Regelung der Blendengröße der Kamera,
Figur 5 eine der Figur 2 ähnliche Ansicht einer Kamera gemäß der Erfindung,
Figur 6 die Ansicht der Nockenplatte und des Indexspeichera der Kamera,
Figuren 7A bis 7D den Figuren 4A bis 4D ähnliche Ansichten des Blendensteuermechanismus der Kamera in unterschiedlichen Betriebszuständen,
Figur 8 die Steuerschaltung für den in Figur 7A gezeigten Blendensteuermechanismus,
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Figuren 9A Ms 9C Darstellungen zur Erläuterung des Betriebes des Blendensteuerungsmechanismus,
Figuren 1OA und 10B Darstellungen zur Erläuterung des Betriebes einer Variante des Blendensteuerungsmechanismus und
Figur 11 die Ansicht des Verschlußsteuerungsmechanismus.
Zum besseren Verständnis des Prinzips,auf dem die Erfindung beruht, wird anhand der Figur 1 ein Vergleich angestellt zwischen den Belichtungsfaktoren einer EE-Programm-Kamera gemäß der Erfindung und denen bekannter Kameras. In Figur 1 sind auf der Ordinate die Blendenzahlen (F-Nummern) und auf der Abszisse die Verschlußzeiten aufgetragen. Die gestrichelte Linie A bezieht sich auf das Programmsystem eines konventionellen, mechanischen Verschlusses, die gestrichelte Linie B auf das Programmsystem eines bekannten, elektronischen Verschlusses und die durchgezogene Linie C auf das Programmsystem gemäß der Erfindung. Bei dem konventionellen, mechanischen Verschluß wird die Verschlußzeit im allgemeinen in einen schnellen und einen langsamen Gang unterteilt. Der Blendenmitnehmer und der Verschlußinitnehmer sind so ausgelegt, daß sie in Abhängigkeit mit dem Grad der Auslenkung der Meßnadel bis zu einem bestimmten Maß schwingen und dabei die Blendengröße und die Verschlußzeit bestimmen. Bei diesem Verschluß ist die Verschlußzeit aufgrund der besonderen mechanischen Anordnung auf zwei Werte beschränkt. Außerdem ist es schwierig, den Blendenmechanismus von dem Kameragehäuse zu trennen, das ein lichtempfindliches Meßgerät enthält. Daher kann der mechanische Verschluß nicht bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera verwendet werden und begrenzt den Bereich eines Vordergrundes hinsichtlich der Helligkeit des fotografierten Gegenstandes. Demgegenüber erlaubt der elektronische Verschluß die Ausführung von Fotografien in einem weiteren Vordergrundbereich als der erwähnte mechanische Verschluß und kann leicht als der Typ eingesetzt wer-
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den, der mit einem Organ ausgerüstet ist, das gleichzeitig ale Blendenfeder und als Verschlußfeder wirkt. Allerdings kompliziert der Versuch,ein Programm mit getrennt voneinander gesteuerter Blendenfeder und Verschlußfeder bereitzustellen, diesen Steuerungsmechanisrous. Eine Kamera mit Wechseloptik, bei der ein solcher Versuch unternommen wird, wird unvermeidlich äußerst teuer. Demgegenüber kann die erfindungsgemäß vorgesehene EE-Programm-Kamera, bei der zu Beginn die Blendenzahlen mit einer verhältnismäßig geringen Genauigkeit in einigen Stufen eingestellt werden, als einäugige Spiegelreflexkamera verwendet werden. Mit anderen Worten stellt die Erfindung eine preiswerte EE-Programm-Kamera einfacher Bauart zur Verfügung, die eine verhältnismäßig geringe Genauigkeit zuläßt, bei der die Blendenzahl und die Verschlußzeit miteinander gekoppelt werden, die die Verwendung konventioneller Objektive gestattet und ein Fotografieren in einem weiten Vordergrundbereich ermöglicht.
Anhand der folgenden Figuren wird nun die erfindungsgemäße EE-Programm-Kamera erläutert.
Figur 2 zeigt den inneren Aufbau der ^amera mit Ausnahme des Gehäuses, wobei mit 10 Teile der Sucher-Baugruppe bezeichnet sind.
Unter der Sucher-Baugruppe 10 ist ein schwenkbarer Spiegel vorgesehen. Dieser Spiegel 11 wird zum Zeitpunkt des Fotografierens durch bekannte Mittel nach oben geschwenkt, so daß die durch das Objektiv hindurchtretenden Lichtstrahlen über einen Schlitzverschluß auf einen Film projiziert werden können, der
hinter dem Spiegel liegt. In Projektionsrichtung gesehen vor dem Spiegel 11 ist ein nicht gezeigter, auswechselbarer Objektivtubus vorgesehen. Der Tubus enthält den Blendenmechanismus 9 und das nicht gezeigte Objektiv. Der Blendenmechanismus 9 besteht aus einem Rahmen 12, einer Feder 135 und einein Ring in dieser Reihenfolge von der Vorderseite der Kamera aus ge-
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sehen. Die durch den Blendenmechanisrous 9 bestimmte Objektivöffnung kann durch eine später noch erläuterte Blenden-Regeleinrichtung 15 bei verschiedenen Stufen (bei der dargestellten Ausführung drei Stufen) verändert werden. Der Blendenbereich des BlendeniDechanismus 9 wird durch die erwähnte Blenden-Regeleinrichtung 15 in Abhängigkeit der Auslenkung der Nadel 18a eines lichtempfindlichen Meßgerätes 18 bestimmt, das durch ein lichtaufnehmendes Element zur Blendensteuerung und Anzeige über eine Mchtmeßsehaltung 17 in Abhängigkeit von der aufgenommenen Lichtmenge betrieben wird. Wie Figur 3 zeigt, wird die Nadel 18a in Abhängigkeit der richtigen Blendengröße (F-Nummer) 20 und der richtigen Verschlußzeit 21 (SS),die in dem Sucher 19 angezeigt sind, ausgelenkt. Die Lichtmeßschaltung 17 enthält einen veränderbaren Widerstand 22, dessen Stellung in Übereinstimmung mit dem Blendenwert des Blendenmechanismus zur Veränderung des Uiderstandes verschoben wird. Wie in Figur 2 dargestellt ist, ist der Widerstand 22 getrennt von der Lichtmeßschaltung 17 eingebaut, bildet jedoch einen Teil davon. Der veränderbare Widerstand 22 enthält einen Schieber 22a und einen Stift 22b, der in einem Objektivtubus angeordnet ist und den Schieber 22a nach Erhalt eines Signals bewegt, das den voll geöffneten Zustand der Objektivöffnung bezeichnet.
In Figur 2 sind mit 23 lichtaufnehmende Verschlußsteuerelemente bezeichnet, die Licht aufnehmen, welches an der Oberfläche eines Films oder eines Verschlusses reflektiert wird, und die die Verschlußregelschaltung 8 mit einem elektrischen Signal versorgen, welches der empfangenen Lichtmenge entspricht.
Anhand der Figuren 4A bis 4D wird anschließend die Konstruktion und Betriebsweise der Blenden-Regeleinrichtung 15 erläutert. Figur 4A zeigt den Zustand des Verschlusses, wenn dieser voll gespannt ist, Figur 4B den Zustand des ausgelösten Verschlusses, wenn ein Vordergrundobjekt durch Lichtstrahlen beleuchtet ist, die einen durchschnittlichen Helligkeitsgrad haben, Figur 4C den ausgelösten Zustand des Verschlusses, wenn
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ein Vordergrundobjekt durch Lichtstrahlen mit maxLm alein Helligkeitsgrad beleuchtet ist, und Figur 4D den Zustand des Verschlusses, wenn die Bewegung des hinteren Vorhanges beendet ist.
' In Figur 4A ist eine vertikale Basis mit 30 bezeichnet. Auf dieser Basis 30 ist ein Eingriffshebel 32 drehbar gelagert, der im Uhrzeigersinn gegen die Kraft einer Feder 31 schwingt, wenn der Verschluß-Auslöseknopf gedrückt wird. Das Eingriffsende des Eingriffshebels 32 ist mit einem Ende eines Antriebshebels 33 in Eingriff, wodurch die Schwenkbewegung des Antriebshebels 33 gegen die Kraft einer Zugfeder 34 begrenzt wird. In der j Nähe des anderen, abgebogenen Endes des Antriebshebels 33 ist < eine Achse 35 befestigt, mit der der Antriebshebel 33 drehbar [ auf der Basis 30 gelagert ist. Die Achse 35 nimmt außerdem dreh· bar den mittleren Bereich eines Spannhebels 36 auf. Mit einem Teil des Endbereiches des Spannhebels 36 ist ein Haken 37 in Eingriff, der sich dreht, wenn die Verschiebung des hinteren Vorhanges beendet ist, wodurch der Spannhebel 36 freigegeben wird. Das andere Ende des Spannhebels 36 ist im Eingriff mit einem Ende der Zugfeder 34 des Antriebshebels 33 und weist einen abstehenden Steuerstift 36a zur Begrenzung der Schwingbewegung des Antriebshebels 33 über einen vorbestimmten Bereich hinaus auf. Eine Eingriffsaussparung ist auf einer Seite eines Raumes zwischen dem anderen Ende des Antriebshebels 33 und der Achse 35 ausgebildet. Ein Eingriffszapfen 38a, der von einem Spiegelhebel 38 absteht, ist in diese Eingriffsaussparung eingepaßt und begrenzt dadurch die Schwingbewegung des Spiegelhebels 38. Ein Ende dieses Spiegelhebels 38 ist drehbar durch einen Schwingzapfen 38b auf der Basis 30 gelagert. Normalerweise wird der Spiegelhebel 38 durch eine Zugfeder 39, die zwischen dem Spiegelhebel 38 und dem Spannhebel 36 befestigt ist, j im Gegenuhrzeigersinn belastet. Das andere Ende des Spiegelhe- j bels 38 ist mit einem Schlitz versehen, in den ein Antriebs- j stift 11a lose eingreift, um die Schwingbewegung des in Figur 2 j gezeigten Spiegels 11 zu bewirken. Auf der Basis 30 ist mit [
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Hilfe eines Stiftes 40c eine Nockenplatte 40 schwenkbar gelagert, wobei der Stift 40c von einem Ende dieser Nockenplatte absteht. Die auf einer Seite am anderen Ende der Nockenplatte 40 ausgebildete Nockenfläche 40a liegt der Nadel 18a des lichtempfindlichen Meßgerätes 18 gegenüber. An der der Nockenfläche 40a gegenüberliegenden Seite der Nockenplatte 40 ist eine abgewinkelte Leiste 40b ausgebildet, die einem Blendenhebel 41 gegenüberliegt. Der mittlere Teil des Blendenhebels 41 ist drehbar durch einen Stift 41a auf dem Antriebshebel 33 gelagert« Das andere Ende des Blendenhebels 41 ist mit dem in Figur 2 gezeigten Blendenmechanismus 9 für dessen Betätigung verbunden. Mit dem Blendenhebel 41 ist ein Ende einer Zugfeder 42 verbunden, und das andere Ende des Blendenhebels 41 ist schwenkbar durch einen Stift 41b auf der Basis 30 gelagert. Die Zugfeder 42 beaufschlagt den Blendenhebel 41 normalerweise zur Drehung im Gegenuhrzeigersinn. Mit 43 ist ein Verbindungshebel bezeichnet, dessen eines Ende drehbar auf dem Antriebshebel 33 gelagert ist und in dessen anderes Ende ein Schlitz 43 a eingearbeitet ist. In diesen Schlitz 43a greift lose ein Zapfen ein, < der von der Nockenplatte 40 absteht, so daß der Antriebshebel 33 und die Nockenplatte 40 miteinander verbunden sind.
Im folgenden wird die Betriebsweise der beschriebenen Blenden-Regeleinrichtung 15 erläutert. Wenn der nicht gezeigte Auslöseknopf gedrückt wird, während sich der Blendenmechanismus 9 in dem in Fig. 4A gezeigten Zustand befindet, dreht sich der Eingriffshebel 32 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles gegen die Kraft der Feder 31 und gibt den Antriebshebel 33 frei. ;
Dadurch dreht sich der Antriebshebel 33 aufgrund der Kraft der Zugfeder 34 im Uhrzeigersinn, bis er gegen den Stift 36a des Spannhebels 36 anschlägt. Diese Schwingbewegung des Antriebshebels 33 bringt den Zapfen 38a des Spiegelhebels 38 außer Eingriff, so daß der Spiegelhebel 38 aufgrund der Kraft der Zugfedern 39 im G-egenuhrzeigersinn schwingt. Dadurch wird der Spiegel 11 über den Antriebsstift 11a nach oben verschwenkt. Wenn sich der Antriebshebel 33 dreht, wird die Nockenplatte 40,
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die bis zu diesem Zeitpunkt durch den Verbindungshebel 43 an einer Drehbewegung gehindert worden ist, im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Das Ausmaß der Schwenkbewegung der Nockenplatte 40 wird, wie die Figuren 4B und 4C zeigen, durch die lage der Nadel 18a des lichtempfindlichen Meßgerätes 18 relativ zu der Nockenfläche 40a bestimmt. Wenn sich der Antriebshebel 33 dreht, bewegt sich der Blendenhebel 41 mit diesem bis zu einem Punkt, der durch den Stift 41b und die abgewinkelte Leiste 40b bestimmt ist. Mit anderen Worten ist die Lage des Blendenhebels 41 durch die Lage der Nadel 18a des Meßgerätes 18 bestimmt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Blendenmechanismus 9 "betätigt, um die Öffnung des Blendenmechanismus, d. h. die Blen- ; dengröße oder F-Nummer zu bestimmen.
Wenn die Schwingbewegung des Spiegels 11 nach oben beendet ist, beginnt sich der vordere Vorhang des Schlitzverschlusses durch einen bekannten Mechanismus zu bewegen. Nach Ablauf einer Zeitspanne entsprechend der so definierten Blendengröße und dem Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes beginnt der hintere Vorhang eine Bewegung zur Vollendung der Belichtung. Am Ende [ der Bewegung des hinteren Vorhanges wird der Haken 37 in Rieh— ; tung des eingezeichneten Pfeiles gedrückt, um den Spannhebel 36' freizugeben. Daraus folgt, daß der Spannhebel 36 mittels einer nicht gezeigten Feder im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird. ! Gleichzeitig wird auch der Antriebshebel 33 über den Stift 36a j im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Die Schwenkbewegung des An- j triebshebels 33 bewirkt, daß,wie in Figur 4D gezeigt ist, der i Blendenhebel 41 und der Spiegelhebel 38 ihre ursprüngliche Lage! wieder einnehmen. Folglich ist eine durch den Blendenmechanismui 9 bestimmte Blendenöffnung voll erreicht, und der Spiegel schwingt nach unten. Γ
Der Spannhebel 36 wird in Richtung des in Figur 4D eingezeichneten Pfeiles durch das Aufwickeln eines Filmes und die Ver- . schlij!.3;,pannun ■ verschoben, wodurch die Zugfedern 34 und 39 ge-B]);ini.t werden, i'jeser gespannte Zustand wird durch den gegen—
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seitigen Eingriff des Spannhebels 36 und des Hakens 37 aufrechterhalten, wodurch die in Figur 4A gezeigte Stellung hergestellt wird.
Bei einer EE-Programm-Kamera, die mit der in der beschriebenen Weise aufgebauten Blenden-Regeleinrichtung 15 ausgerüstet ist, werden von einem Vordergrundobjekt ausgesandte Lichtstrahlen durch das lichtaufnehmende Element 16 zur Steuerung und Anzeige der Blende aufgenommen. Die Kadel 18a des lichtempfindlichen Meßgerätes 18 wird durch ein elektrisches Signal bewegt, das dem Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes entspricht. Wenn der Auslöseknopf gedrückt wird, bewirkt die Blenden-Regeleinrichtung 15 eine Bewegung der Nockenplatte 40 bis zu einer an der Nadel 18a des lichtempfindlichen Meßgerätes anliegenden Position. Zu diesem Zeitpunkt wird der Blendenmechanismus 9 so betätigt, daß eine Blendenöffnung entsprechend der verschobenen Stellung der Nockenplatte 40 bestimmt ist. Die Nockenfläche 40a der Nockenplatte 40 ist mit einigen Stufenabschnitten versehen, die die Blendengröße oder Blendenöffnung mit verhältnismäßig geringer Genauigkeit bestimmen. Die Nockenplatte 40 schwenkt zu einem der Stufenabschnitte der Nockenfläche 40a. Diese Stufenabschnitte stellen den Fall dar, in dem das Vordergrundobjekt eine durchschnittliche Helligkeit (Fig. 4B), eine maximale Helligkeit (Fig. 4C) bzw. eine minimale Helligkeit (nicht dargestellt) hat. Das lichtaufnehmende Verschlußsteuerelement 23 regelt die Verschlußzeit zum Fotografieren mit hoher Genauigkeit in Abhängigkeit von der in der beschriebenen Weise definierten Blendenöffnung, d. h., von der vorgeschriebenen F-Nummer. Wie bereits im Zusammenhang mit der Funktion der Blenden-Regeleinrichtung 15 erläutert, führt ein Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes im Augenblick des Fotografierens zu einer Schwingbewegung des Spiegels 11 nach oben und zur Betätigung des Schlitzverschlusses.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wurde die Nockenplatte der Blenden-Regeleinrichtung 15 in eine Lage verschoben, die
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durch die Nadel 18a des lichtempfindlichen Meßgerätes 18 bestimmt ist. Allerdings ist die Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, sondern kann durch andere Ausführungsformen realisiert sein, die nachstehend anhand der Figuren 5 bis 9A,9B beschrieben sind. Die Figuren 7A bis 7D entsprechen den Figuren 4A bis 4D. Die den Figuren 4A bis 4D entsprechenden Teile der Figuren 7A bis 7D tragen dieselben Bezugszeichen und sind nachstehend nicht mehr erläutert.
Bei der Ausführung nach Figur 5 empfängt ein lichtaufnehmendes Element 50, das gleichzeitig zur Steuerung der Blendengröße und der Verschlußzeit verwendet wird, Licht, das durch ein lin-j sensystem kommt. Die Ausgangsseite des lichtaufnehmenden Elemenjtes 50 ist mit der Eingangsseite der Lichtmeßschaltung 17 ver- i bunden, welche ihrerseits ein der empfangenen Lichtmenge ent- j sprechendes elektrisches Signal erzeugt. Die Ausgangsseite der Lichtmeßschaltung ist mit den Eingängen einer später noch beschriebenen Prüfschaltung 51 und einer Verschlußregelschaltung 52 verbunden. Die Prüfschaltung 51 teilt die Blendengröße oder Blendenöffnung, die durch die Blenden-Regeleinrichtung 15 bestimmt ist, grob in einige Stufen ein. Die Verschlußregelschaltung 52 steuert präzise die Verschlußzeit in Abhängigkeit von der definierten Blendengröße und der empfangenen Lichtmenge
Bei der in Figur 7A dargestellten Blenden-Regeleinrichtung 15 ist ein Ende der Nockenscheibe 53 drehbar auf der Basis 30 gelagert. Eine Seite des anderen Endbereiches der Nockenplatte 53; hat eine dreistufige Nockenfläche 53a, die dem Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 gegenüberliegt . Die gegenüberliegende Seite an dem Lagerungsende der Nockenplatte 53 weist zwei einstückig mit dieser ausgebildete, parallele Arme auf, die einen vorbestimmten Abstand voneinander aufweisen. Die vorstehenden Endflächen der beiden Arme sind mit Permanentmagneten 54a und 54b ausgerüstet. Die Nockenplatte 53 ist ferner mit einer in Figur 6 gezeigten Sucher-Memorynadel 53d ausgerüstet. An der Oberfläche der Basis 30 ist ein U-förmiger Kern 54 befestigt,
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der auf einer Seite zwei Arme auf v/ei st, deren Endflächen den Permanentmagneten 54 a und 54b mit Abstand gegenüberliegen. Eine mit der Prüfschaltung 51 verbundene Wicklung ist auf dem U-förrnigen Kern 54 angebracht, so daß ein Elektromagnet 55 gebildet wird. Der Blendenhebel 41 hat an einer Seite einen Hockenabschnitt 41b, der der Nockenfläche 53a der Nockenplatte 53 gegenüberliegt. Der Blendenhebel 41 int im Kittelbereich drehbar durch die Achse 35 gelagert, die auch den Antriebshebel 33 und den Spannhebel 36 schwenkbar lagert. Das andere Ende des Blendenhebels 41 ist mit dem Blendenmechanismus 9 verbunden. Das Blendenmaß wird in Abhängigkeit von dem Maß,in dem der Blendenhebel 41 schwingt, bestimmt. Der Blendenhebel 41 schwingt im Uhrzeigersinn aufgrund einer Kraft einer Zugfeder 56. Wenn der Verschluß gespannt ist, wird ein Schwenken des Blendenhebels 41 durch einen Stift verhindert, der von dem Antriebshebel 33 absteht (vgl. Fig. 7A).
Wenn bei der beschriebenen Ausbildung der Blenden-Regeleinrichtung 15 der Verschlußauslöseknopf gedrückt wird, schwenkt der Antriebshebel 33 wie bei der zuvor erläuterten Ausführungsform im Gegenuhrzeigersinn. Polglich schwenkt der Blendenhebel 41 im Uhrzeigersinn, während der Spiegelhebel 38 im Gegenuhrzeigersinn schwingt, so daß die BlendengrÖße und die Aufwärts-Schwingbewegung des Spiegels 11 bestimmt werden. Die BlendengrÖße wird durch die weiter unten beschriebene Prüfschaltung 51 in Abhängigkeit der Zufuhr oder Nicht-Zufuhr von Energie zu dem Elektromagneten 55 entsprechend dem Helligkeitsgrad eines Vordergrundobjektes, der Richtung, in der der Strom durch diesen Elektromagneten 55 bei Energiezufuhr und der Art und Veise, in der die Nockenfläche 53a der Nockenplatte 53 und der Nockenabschritt 41b des Blendenhebels 41 gegeneinander zur Anlage kommen, während die Nockenplatte 53 durch die drei Stufenabschnitle der Kockenfläche 53a schwingt, bestimmt. Figur 7b stellt die Blendenrrcße dar, wenn das Vordergrundobjekt einen p;jt13ei-pu Grad von Helligkeit hnt, d. L.f wenn die Blendenz&hl J-" bei :.·] ielfiwei Be 8 heir^ri . PJr-^ 7f-: rrigi die Pl
3 0 0 1 0 / 0 f;
wenn ein Vordergrundobjekt einen maximalen Helligkeitsgrad hat, d. h., wenn die Blendenzahl P beispielsweise 16 ist.
Anschließend wird mit Bezug auf Figur 8 die Betriebsweise der aus der Lichtmeßschaltung 17 bestehenden Schaltung zur Aktivierung verschiedener Elemente einschließlich des Regelmechanismus für den Blendenhebel, die Prüfschaltung 51 und die Verschlußregelschaltung 52 erläutert. Die Eingangsklemmen eines Operationsverstärkers OP1 sind mit beiden Polen des lichtaufnehmenden Elementes 50 verbunden, das in der Nähe des Okulars im Lichtweg des Suchers angeordnet ist und Licht von einem Vordergrundobjekt erhält, bevor der Spiegel 11 nach oben schwingt. ι Eine logarithmisch komprimierende Diode D1 für negative Gegenkopplung ist zwischen der Ausgangsklemme des Operationsverstär-' kerB 0P1 und der Kathode des lichtaufnehmenden Elementes 50 ge- I schaltet. Die Ausgangsklemme des Operationsverstärkers 0P1 ist \ mit einer zweiten Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E2 verbun- , den, und zwar über einen normalerweise geschlossenen Schalter j SW1, der vor dem Aufwärtsschwingen des Spiegels 11 sofort ge-
öffnet wird, und drei Widerstände R1, R2 und R3 sind in der ge-; nannten Reihenfolge hintereinander geschaltet. Die Ausgangs- ' klemme des Operationsverstärkers 0P1 ist außerdem über einen normalerweise geschlossenen Schalter SW1 und einen Kondensator C1 mit einer ersten Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1 ver- j bunden. Der Kondensator C1 dient zur Verzögerung der Opera- '■ tionszeit der EE-Programm-Kamera um eine Zeitspanne, die be- \ nötigt wird, damit der Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 j gegen die Nockenplatte 53 stößt, nachdem der Elektromagnet 55 | die Nockenplatte 53 anzieht. Die erste Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1 ist mit der positiven Eingangsklemme eines zweiten Operationsverstärkers OP2 und der negativen Eingangsklemme eines dritten Operationsverstärkers OP3 verbunden. Die negative Eingangsklemme des zweiten Operationsverstärkers OP2 ist mit dem Verbindungspunkt B zwischen dem ersten Widerstand R1 und dem zweiten Widerstand R2 verbunden. Die positive Eingangsklemme des dritten Operationsverstärkers OP 3 ist mit dem
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Verbindungspunkt C des zweiten Widerstandes R2 und des dritten Widerstandes R 3 verbunden. Der Elektromagnet 55 ist zwischen die Ausgangsklemmen des zweiten und des dritten Operationsverstärkers 0P2 bbw. 0P3 geschaltet. Auf die Ausgangsklemme D des ersten Operationsverstärkers 0P1 ist eine Spannung aufgedrückt, die entsprechend dem Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes logarithmisch komprimiert ist.
Wenn ein Vordergrundobjekt sehr hell beleuchtet ist, dann wächst ein Potential zwischen den erwähnten Verbindungspunkten B und C über das Potential der ersten Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1 der Prüfschaltung 51 hinaus. Folglich fließt ein Strom durch den Elektromagneten 55 in der Richtung des Pfeiles X. Wenn andererseits ein Vordergrundobjekt nur schwach
j beleuchtet ist, fällt das Potential zwischen den genannten Ver-
: bindungspunkten B und C unter das Potential der ersten Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1. Polglich fließt durch den
, Elektromagneten 55 ein Strom in Richtung des Pfeiles Y. Wenn das Vordergrundobjekt mit einer mittleren Helligkeit beleuchtet ist, dann hat der Verbindungspunkt B ein größeres Potential als die erste Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1. Der Verbindungspunkt C hat ein geringeres Potential als die erste Be- ■. zugsspannungs-Versorgunfsklemme E1. Damit hat der Elektromagnet 55 drei Betriebsarten in Abhängigkeit vom Grad der Helligkeit eines Vordergrundobjektes, d. h., eine Betriebsart, in der kein Strom fließt, eine Betriebsart,in der Strom in einer Richtung fließt, und eine Betriebsart, in der Strom in der entgegengesetzten Richtung fließt. Die Nockenplatte 53 wird in der folgenden V/eise in Übereinstimmung mit den genannten drei Betriebsarten des Elektromagneten 55 bewegt. Figur 9A betrifft den Fall, in dem kein Strom durch den Elektromagneten 55 fließt, d. h., wenn ein Vordergrundo"bjekt einen durchschnittlichen Helligkeitsgrad hat. In diesem Fall stößt der Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 gegen den mittleren Stufenabschnitt der Noekenflache 53a der Nockenplatte 53, so daß die Blendengröße bei einem Zwischenwert eingestellt ^.rd (Blendenzahlen
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- ie -
F von 5,6 und 8).
Wenn das Vordergrundobjekt nur schwach beleuchtet ist, dann fließt Strom durch den Elektromagneten 55 in Richtung des in Figur 9B eingezeichneten Pfeiles Y. Folglich schwingt die Nockenplatte 53 im Uhrzeigersinn, so daß der Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 gegen den tiefsten Stufenabschnitt der Nockenfläche 53a stößt. Folglich verkleinert der Blendenmechanismus 9 die Blendenöffnung nur wenig (die Blende ist i. w. voll geöffnet, d. h., die Blendengröße hat eine Zahl F von beispielsweise 2,8). Wenn das Vordergrundobjekt hell beleuchtet ist, fließt Strom durch den Elektromagneten 55 in Richtung des in Figur 9C eingezeichneten Pfeiles X. Damit schwenkt die Nockenplatte 53 im Gegenuhrzeigersinn, so daß der Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 gegen den obersten Stufenabschnitt der Nockenfläche 53a stößt. Damit verringert der Blendenmechanisrous 9 die Blendenöffnung stark (in Blendenwerten F ausgedrückt auf 16 oder 22).
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten EE-Programm-Kamera ist der Blendenmechanismus so ausgebildet, daß die Blendenöffnung in drei Stufen entsprechend dem Grad der Helligkeit eines Vordergrundobjektes verringert wird.
Beim Ausführungsbeispiel der Figur 5 wird das lichtaufnehmende Element 50 gleichzeitig zur Steuerung der Verschlußzeit benutzt. Anschließend wird anhand der Figur 8 der Betrieb dieses lichtaufnehmenden Elementes 50 beschrieben, wenn es als Verschlußzeitregler benutzt wird.
Die Ausgangsklemme des ersten Operationsverstärkers 0P1 ist mit der ersten Bezugsspannungs-Versorgungsklemme E1 über den normalerweise geschlossenen Schalter SW2, der kurz vor dem Abwärtsschwenken des Spiegels 11 geöffnet wird, und den Kondensator C2 verbunden. Wenn daher der Spiegel 11 nach oben schwenkt, wird der Kondensator 02 mit elektrischer Energie
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bis zu einer Größe aufgeladen, die dem Helligkeitsgrad entspricht, dßn ein Vordergrundobjekt anzeigt, bevor der Spiegel 11 nach oben schwingt. Der Kondensator C2 ist über eine logarithmisch expandierende Diode D2 mit der negativen Eingangsklemme eines vierten Operationsverstärkers 0P4 verbunden. Ein Ausgangssignal dieses vierten Operationsverstärkers 0P4 wird über einen Kondensator C3 und einen dritten, normalerweise geschlossenen Schalter SW3, der beim Ablauf des vorderen Ver_ Schlußvorhanges geöffnet wird, zwangsläufig bzw. positiv zu der invertierten Eingangsklemme zurückgeleitet. Der Kondensator C3 und der Schalter SW3 sind parallel miteinander verbunden. Wenn daher der vordere Verschlußvorhang seine Bewegung beginnt, wird der Kondensator C2 mit elektrischer Energie bis zu einer solchen Größe aufgeladen, die dem Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes entspricht. Wenn der Kondensator C2 ein vorbestimmtes Potential erreicht hat, wird ein Magnet M für den Start des hinteren Vorhanges durch einen fünften Operationsverstärker 0P5 aberregt, um die Bewegung des hinteren Vorhanges zu ermöglichen. Die positive Eingangsklemme des vierten Operationsverstärkers 0P4 ist mit der positiven Eingangsklemme des fünften Operationsverstärkers 0P5 über den variablen Widerstand 22 verbunden, dessen Widerstandswert mit der Blendenöffnung variiert, die durch den Blendenmechanismus 9 bestimmt wird. Folglich wird die Verschlußzeit sehr genau in Abhängigkeit der bestimmten Blendenöffnung eingestellt. Mit EC ist in Figur 8 eine Konstantstrom-Versorgungsklemme bezeichnet.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die Blendengröße oder Blendenöffnung in drei Stufen durch die Blenden-Regeleinrichtung 15 gesteuert, die drei Stufenabschnitte hat. Selbstverständlich liegt die Steuerung der Blendengröße in weniger Stufen ebenfalls im Rahmen dieses Erfindungsgedankens. Im folgenden wird diese Variante anhand der Figuren 1OA und 1OB erläutert.
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- ti) ■
In den Figuren 1OA und 1OB ist mit 60 ein L-förmiger Schwinghebel bezeichnet, dessen mittlerer Abschnitt schwenkbar auf der Basis gelagert ist und der anstelle einer Nockenplatte verwendet wird. Ein U-förmiges Magnetglied 61 ist an einem Arm 60a des Schwinghebels 60 so befestigt, daß es dem Elektromagneten 55 gegenüberliegt. Eine Zugfeder 62 ist mit dem anderen Arm 60b verbunden, so daß der Schwinghebel 60 im Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt ist. Der Nockenabschnitt 41b des Blendenhebels 41 liegt gegen eine Seite des genannten anderen Armes 60b an. Die anderen Konstuktionseinzelheiten, die hier nicht mehr dargestellt sind, entsprechen denen der bereits erläuterten Ausführungen.
Bei dieser Blenden-Regeleinrichtung zieht der Elektromagnet im erregten. Zustand das Magnetglied 61 an. Damit schwenkt der L-förmige Schwinghebel 60 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Zugfeder 62. Damit ist es möglich, die Blendengröße in zwei Stufen zu steuern, d. h., in einer Stufe, in der eine erste Blendengröße durch Verschieben des Nockenabschnittes 41b des Blendenhebels 40 bestimmt ist (dabei ist die Blende voll geöffnet, d. h., die Blendenzahl F liegt bei 2), und in eine andere Stufe, in der die zweite Blendenöffnung durch das Schwingen des Schwinghebels 60 aufgrund der Zugfeder 62 im Gegenuhrzeigersinn bestimmt ist (die Blendenöffnung ist auf einen kleinen Wert reduziert entsprechend einer F-Nummer von 8, 11 oder einer maximalen Zahl).
Der Mechanismus, der bei der Erfindung benutzt wird, um einen Schlitzverschluß bei einer vorgeschriebenen Verschlußzeit über eine Verschlußzeitsteuerschaltung anzutreiben, kann von bekannter Bauart sein. Anhand von Figur 11 soll nun die Anordnung und Betriebsweise dieses Steuermechanismus für den Schlitzverschluß beschrieben werden.
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Mit 70 ist eine Welle für den vorderen Vorhang und mit 71 eint Welle für den hinteren Vorhang bezeichnet. Wenn der Verschluß gespannt ist, sind die beiden Wellen 70 und 71 durch entsprechende Hebel 72 und 73, Stifte 74a und 74b sowie Zahnräder und 75 daran gehindert, sich zu drehen. Wenn die Aufwärts-Schwingbewegung des Spiegels 11 (Pig. 2) beendet ist, nachdem der Verschlußauslöseknopf gedruckt worden ist, schwenkt der Hebel 72 im Gegenuhrzeigersinn, um dadurch außer Eingriff mit dem Stift 74a zu kommen, der iron dem Zahnrad 74 absteht. Damit ist das Zahnrad 74 frei, und der vordere Vorhang wird durch eine nicht gezeigte Spannfeder um einen Zylinder für den vorderen Vorhang gewickelt. Wenn der in Figur 8 gezeigte Kondensator C2 ein vorgeschriebenes Potential erreicht hat, wird der Magnet M entregt. Damit wird der Hebel 73 durch die Feder 76 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und kommt außer Eingriff von dem Stift 75a. Damit ist das Zahnrad 75 frei, und der hintere Vorhang beginnt, sich aufgrund einer nicht gezeigten Spannfeder zu bewegen. Damit wird die Verschlußoperation beendet.
Bei der EE-Programm-Kamera gemäß der Erfindung wird die Blendengröße oder F-Nummer zunächst mit verhältnismäßig geringer Genauigkeit eingestellt. Die Verschlußzeit wird mit hoher Genauigkeit in Übereinstimmung mit der eingestellten F-Nummer und dem Maß des Helligkeitsgrades eines Vordergrundobjektes bestimmt. Damit kann die EE-Programm-Kamera für einäugige Spiegelreflexkameras mit Wechseloptik und mit einfachem Aufbau und niedrigen Kosten eingesetzt werden.
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Claims (9)

  1. 2S34025
    Patentansprüche
    V1j EE-Programm-Kamera mit einer Lichtmeß schaltung zur Erzeugung eines Signals entsprechend dem Grad der Helligkeit eines Vordergrundobjektes und mit Mitteln zur Steuerung der Verschlußzeit in Übereinstimmung mit dem Blendenwert, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenwert durch eine Blenden-Regeleinrichtung (15) mit verhältnismäßig geringer Genauigkeit in wenigen Stufen entsprechend dem Signal der Lichtmeßschaltung (17) bestimmt wird.
  2. 2. EE-Programm-Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden—Regeleinrichtung (15) umfaßt eine Nockenfläche (40a; 53a) mit mehreren Stufenabschnitten, eine schwenkbare Nockenplatte (40; 53), Haltemittel, die mit einem bestimmten Abschnitt der Nockenfläche (40a; 53a) in Eingriff bringbar sind zum Festhalten der Nockenplatte (40; 53) in einer Lage entsprechend dem Grad der Helligkeit des Vordergrundobjektes in Übereinstimmung mit der Information eines Signals, das von der Lichtmeßschaltung (17) erzeugt wird, und einen Blendenhebel (41) zur Bestimmung des Blendenwertes entsprechend der Raststellung der Nockenplatte (40; 53)·
  3. 3. EE-Programm-Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel einen Elektromagneten (55) aufweisen, durch den Strom in einer Richtung fließt, die sich mit dem Informationsinhalt des von der Lichtmeßschaltung (17) erzeugten Signals ändert, das den Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes darstellt, und daß die Nockenplatte (53) einen Permanentmagneten (54) aufweist, dessen Lage in Abhängigkeit von der Richtung des durch den Elektromagneten (55) fließenden Stromes verschoben wird.
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  4. 4. EE-Programm-Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Steuerung der Verschlußzeit lichterfassende Mittel (16, 23; 50) zur Messung der durch die vorbestimmte Blendenöffnung fließenden lichtmenge und eine Verschlußregelßchaltung (8) zur Steuerung der Verschlußzeit in Abhängigkeit mit dem Informationsinhalt eines Signals, das von den lichterfassenden Mitteln (16, 23» 50) erzeugt wird und das die eingebrachte lichtmenge bezeichnet, aufweist.
  5. 5. EE-Programm-Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lichterfassenden Mittel wenigstens eine Photodiode zur Aufnahme der Reflexionen von der Filmoberfläche oder der Verschlußoberfläche aufweisen. |
  6. 6. EE-Programm-Kainera nach Anspruch 5f dadurch gekennzeichnet, j
    daß die Blenden-Regeleinrichtung (15) aufweist eine Nocken- ί fläche (40a) mit einer Mehrzahl von Stufenabschnitten, ein ! lichtempfindliches Meßgerät (18), dessen Nadel (18a) mit den j vorbestimmten Abschnitt der Nockenfläche (40a) in Eingriff j kommt und dabei die Nockenplatte (40) in Einraststellung j entsprechend dem Helligkeitsgrad des Vordergrundobjektes in Übereinstimmung mit dem Informationsinhalt des von der lichtmeßschaltung (17) ausgesandten Signals bringt, und einen Blendenhabel (41) zur Bestimmung des Blendenwertes in Übereinstimmung mit der Raststellung der Nockenplatte (40).
  7. 7. EE-Programm-Kamera nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Säule mit daran angebrachten Anzeigemarken für die Blendenwerte, wobei die Nadel (18a) des lichtempfindlichen Meßgerätes (18) an dieser Säule entlang beweglich ist zur Anzeige des erforderlichen Blendenwertes.
  8. 8. EE-Programm-Kamera nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Sucher (19), der mit den Anzeigemarken für die Blendenwerte ausgerüstet ist.
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  9. 9. EE-Programm-KaJDera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden-Regeleinrichtung (15) von der Bauart ist, die den Blendenwert in zwei oder drei Stufen bestimmt.
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DE2934025A 1978-08-22 1979-08-22 Einäugige EE-Programm-Spiegelreflexkamera Expired DE2934025C2 (de)

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