DE2461381B2 - Einaeugige spiegelreflexkamera mit automatischer belichtungssteuerung - Google Patents
Einaeugige spiegelreflexkamera mit automatischer belichtungssteuerungInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
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- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
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Description
Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit automatischer Belichtungssteuerung durch
Offenblendenmessung, bei der eine vorgegebene Belichtungszeit und das Ergebnis der Offenblendenmessung
von einer Rechenschaltung zu einem Arbeitsbiondenwert
verarbeitet werden und vor Verschlußauslösung die Verstellung der Blende von der maximalen öffnung
auf diesen Arbeitsblendenwert erfolgt.
Es ist bereits eine Kamera vorgeschlagen worden (DT-AS 23 32 416), bei der die automatische Einstellung
der Arbeitsblende bei Belichtungszeitvorwahl dadurch in Abhängigkeit vom Ergebnis einer Belichtungsmessung
erfolgt, daß der Zeiger des Belichtungsmessers abgetastet wird, wenn der Auslöser der Kamera
gedrückt wird. Zugleich mit der Abtastung des Zeigers des Belichtungsmessers wird eine Blendenvoreinstelleinrichtung
so lange verstellt, bis sie eine dem Meßergebnis entsprechende und den Arbeitsblendenwert darstellende Einstellung angenommen hat. Nach
dem Ende der Einstellung der Blendenvoreinstelleinrichtung
werden die Blende selbst und der Spiegelschwenkmechanismus betätigt, bevor der Verschluß
ίο geöffnet, wird. Die Blende springt daraufhin auf den von
der Blendenvoreinstelleinrichtung vorgegebenen Wert. Diese Aufeinanderfolge der einzelnen Betätigungen ist
bei automatischer Belichtungssteuerung durch Offenblendenmessung erforderlich, da die Blende solange den
maximalen öffnungswert behalten muß, solange die Abtastung des Zeigers des Belichtungsmessers nicht
abgeschlossen ist Diese Aufeinanderfolge der einzelnen Vorgänge führt zu einer Zeitverzögerung von der
Betätigung des Auslösers bis zur Durchführung der Belichtung, die unerwünscht ist
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einäugige Spiegelreflexkamera der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß bei der Arbeitsweise mit Belichtungszeitvorwahl die Belichtung des Films innerhalb
eines kürzeren Zeitraums nach Drücken des Auslösers erfolgt, als dies bisher möglich war.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten. Die Lösung der
angegebenen Aufgabe liegt darin, daß eine gleichzeitige Verstellung der Blende selbst und einer den Endpunkt
dieser Verstellung der Blende vorgebenden Blendenvoreinstelleinrichtung
erfolgt. Die ülendenvoreinstelleinrichtung ist während der Lichtmessung durch die voll
geöffnete Blende ebenfalls in einer der vollen Blendenöffnung entsprechenden Stellung. Mit der
Auslösung der Kamera - ird die Blendenvoreinstelleinrichtung mit Hilfe der Vergleichseinrichtung in eine dem
von der Rechenschaltung ermittelten Arbeitsblendenwert entsprechende Stellung eingestellt, d. h. die
Blendenvoreinstelleinrichtung wird verstellt, wobei ihre momentane Stellung ständig mit dem Arbeitsblendenwert verglichen wird. Stellt die Vergleichseinnchtung
fest, daß die Blendenvoreinstelleinrichtung eine dem Arbeitsblendenwert entsprechende Stellung erreicht
hat wird die zweite Antriebseinrichtung zur Verstellung der Blendenvoreinstelleinrichtung blockiert, so daß die
Blendenvoreinstelleinrichtung in dieser Stellung stehen bleibt Die Blendenvoreinstelleinrichtung stellt damit
eine Art Anschlag für die Verstellung der Blende selbst dar. Damit jedoch die gesamte Blendeinstellung
möglichst schnell erfolgt, wird die Verstellung der Blende selbst nicht erst dann ausgeführt, wenn du-Blendenvoreinstelleinrichtung
die Arbeitsstellung erreicht hat, sondern beide Verstellungen werden gleichzeitig ausgeführt. Die Speichereinrichtung dient
dabei dazu, den auf der Offenblendenlichtmessung beruhenden Arbeitsblendenwert zu speichern, da sich
öo das Ergebnis der Lichtmessung wegen der sofortigen
Verstellung auch der Blende selbst mit dem Auslosen der Kamera ändert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische, auseinandergezogene, perspektivische Darstellung einer Ausführungsform
eines Aufbaus der erfindungsgemäßen einäugigen
Spiegelreflexkamera in einem auf eine Belichtung folgenden Normalzustand, bei dem sich der Filmtransportmechanismus
in aufgezogenen Zustand befindet;
Fig.2 ist eine schematische Teilseitenansicht der
Kamera nach Fig. 1, die die Anordnung dei Blenden-Wertanzeigevorrichtung
darstellt;
Fig.3 ist ein schematisches Schaltbild eines ersten
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen automatischen Belichtungssteuerschaltung für den Einbau in die
Kamera nach F i g. 1;
F i g. 4 ist ein Blockdiagramm, das die Steuerung und die Wechselbeziehung der Arbeitsvorgänge der in den
F i g. 1 bis 3 dargestellten verschiedenartigen Kamerateile darstellt;
Fig.5 ist ein Zeitablaufdiagramm, das darstellt, wie
der Betätigungsmechanismus der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Kamera den Verschlußmechanismus in
zeitlicher Relation zu dem Blendensteuermechanismus betätigt;
Fig.6 ist ein schematisches Schaltbild einer zweiten
Ausführungsform der Schaltung nach F i g. 3, bei der als lichtempfindliches Element eine CdS-Photozelle mit
drei Anschlüssen verwendet wird;
Fig.7 ist ein schematisches Schaltbild einer dritten
Ausführungsform der Schaltung nach F i g. 3, die durch zusätzliches Einbauen einer Verschlußgeschwindigkeitnachstellschaltung
variiert ist
In der Fig. 1 ist eine gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung aufgebaute einäugige Spiegelreflexkamera dargestellt, die im wesentlichen einen in eine
Wechselobjektivfassung eingebauten Objektivblendenmechanismus, einen Blendensteuermechanismus zum
automatischen Einstellen des Objektivblendenmechanismus auf eine vorgewählte oder photometrisch
bestimmte Einstellung, einen zwischen Durchsicht- und Nichtdurchsichtstelking bewegbaren Spiegelmechanis
mus, einen Verschlußmechanismus zum Ausführen einer Belichtung, einen mit der Schaltung gemäß F i g. 3 in
Verbindung stehenden Betätigungsmechanismus für die Blenden-, Spiegel- und Verschlußmechanismen sowie
einen Filmtransportmechanismus zum bildweisen Vorschieben des Films zur Belichtungsposition aufweist.
Jeder dieser Mechanismen wird nachstehend beschrieben.
Der Objektivblendenmechanismus enthält einen manuell drehbaren Blendenvorwählring t mit einer
Anschlagnase la und einem Nockenvorsprung ib, der mit einem eingeprägten, dem Verschlußvorwahl-Automatikbelichtungsbereich
entsprechenden Zeichen EE und einer eingeprägten, dem Blendenvorwahl-Automatikbehchtungsbereich
entsprechenden Blendenskala versehen ist und dessen Zeichen oder Skaleneinteilungen
mit einer stationären Marke 2 in Deckung gebracht werden können, sowie einen automatisch drehbaren
Blendenvoreinstellring 3, der durch eine Feder 3a im Uhrzeigersinn vorgespannt ist und der eine in Eingriff
mit der Anschlagnase la bewegbare Nase 3b besitzt. Der Blendenvoreinstellring ist mit einem ersten und
einem zweiten Arm 3c und Zd versehen, die nach hinten bzw. nach vorne parallel zu der optischen Achse des t>o
Objektivs herausragen, wobei die Stellung des zweiten Arms 3d über einen nicht dargestellten Nockenring die
Stellung eines nicht dargestellten Winkelhebelteils bestimmt, der wiederum bei seiner Betätigung das
Ausmaß der Bewegung eines nicht dargestellter ll:
Antriebringteils für eine Blendenblattanordnung bestimmt, wodurch die Öffnungsfläche der Blende in
Übereinstimmung mit der manuell vorgewählten oder photornetrisch bestimmten Einstellung des Blendenvoreinstellrings
3 eingestellt wird. Das Antriebringteil weist einen darauf fest befestigten Stift 4 als Blendenverstellglied
auf, der sich parallel zu der optischen Achse des Objektivs in den Blendensteuermechanismus hinein
erstreckt
Der Blendensteuermechanismus weist einen betätigbaren Hebel 5 auf, der an den Stift 4 angreifen kann und
der an einer Achswelle 6 angeltnkt ist, wobei er einen
senkrecht nach unten ausgestreckten Arm Scbesitzt, der zum Betätigen eines normalerweise offenen Schalters
bzw. Halteschalters S2 besitzt; ein federbetriebener
Antriebhebel 7 in Winkelform ist mit seinem Scheitel bewegbar an der Achswelle 6 angebracht und durch
eine Feder Ta im Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Antriebhebel 7 ist mit einer Puffervorrichtung versehen,
die einen um einen an dem mittleren Teil des linken Arms des Antriebhebels 7 befestigten Stift 9 verschwenkbaren
zweiarmigen Hebel 11 sowie eine an der Mitte des Hebels 11 angreifende Feder 10 besitzt, die
einen Anstoßeingriff eines Arms des Hebels U mit einem sich rechtwinklig nach oben erstreckenden Arm
56 des betätigbaren Hebels 5 bewirkt. Dieser Mechanismus
enthält ferner eine Hemmung 15 in Form eines dreiarmigen Hebeis, die durch eine Feder 15d entgegen
dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist und die bei Betätigung des später beschriebenen Kamerarückstellmechanismus
über einen dazwischenliegend eingesetzten, durch eine Feder 23a im Uhrzeigersinn
vorgespannten Zahnradsektor 23 als Rücksetzteil für den Blendenvoreinsiellring 3 dient; an den; Zahnradsektor
23 ist koaxial ein Zahnrad 25 fest angebracht, dab mn
einem anderen Zahnrad 26 kämmt, von dem sich ein Arm 27 erstreckt, der an das freie Ende eines Arms, 15c
der Hemmung 15 angreift, während über eir^n exzentrischen Stift 23c an dem Zahnradsektor 23 die
Mitte eines Blendenverstellringsteuerhebels 29 verbunden ist, auf dessen freiem Ende unter Kraft der Feder 3a
der Arm 3c des Blendenvoreinstelirings 3 aufliegt. Zum
photometrischen Bestimmen der Einstellposition des
Blendenvoreinstelirings 3 ist ein in die in F1 g. 3
dargestellte Automatikbelichtungssteuerschaltung eingebauter veränderbarer Widerstand Ra, dessen Schleifer
Rax an dem Zahnradsektor 23 fest angebracht ist,
sowie ein Getriebe 24 vorgesehen, das mit einer Sperrvorrichtung betrieblich verbunden ist, die einen
Sperrklinkenhebel 30 mit einem daran zum Zusammenwirken mit einem Elektromagneten Mg\ fest angebrachten
Eisenstück 31 aufweist, der durch eine Feder 31a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist, so daß bei
Aberregen des Elektromagneten Mg\ die Sperrklinke des Sperrklinkenhebels 30 mit einem der Zähne eines
Hemmrades 24c in Eingriff gebracht wird, wodurch das Getriebe 24 arretiert wird, um über den Zahnradsektor
23 und den Blendeneinstellringsteuerliebel 29 die
endgültige Stellung des Blendenvoreinstellrings 3
festzulegen. Das Getriebe 24 wirkt als Geschwindigkeitsregler für den Zahnradsektor 23.
Zum Umschalten des Blendensteuermechanismus zwischen dem Automatikblendenbelichtungsbereich
und dem Blendenvorwahlbeiichtungsbereich ist ein
tJmwechselmechanismus vorgesehen, der einen an der
Objektivfassung zum Wirken als Nockenstößel des Nockenvorsprungs Xb angebrachten Anschlagstift 34',
dessen anderes Ende an einen Vorstoß eines Hebels 34 anstößt, sowie einen Übertragungshebel 33 aufweist.
der durch eine Feder 33a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist und der zwei Hebelenden sowie einen
auf einem Hebelarm befestigten Stift 33b besitzt, wobei ein Hebelende rechtwinklig abgebogen ist, um an den
abgebogenen Endteil des Hebels 34 anzugreifen, während das andere Hebelende mit einer Vertiefung
versehen ist, in die ein an einem Ende eines zweiarmigen Festlegehebels 32 fest angebrachter Stift 32a eingreift,
wobei ferner der Stift 336 so angeordnet ist, daß er bei dem Automatikblendenbelichtungsbereich einen normalerweise
offenen Schalter 54 schließt. Das andere Ende des Festlegehebels 32 ist an den Ausläufer des
Sperrklinkenhebels 30 anliegend angeordnet, so daß das Aberregen des Elektromagneten Mg\ den Sperrklinkenhebel
30 nicht zum Arretieren des Getriebes 24 bringt, wenn der Schalter 54 für Belichtung in dem manuellen
Blenden-Belichtungsbereich bzw. Blendenvorwahl is
lichtungsbereich geöffnet ist.
Der Spiegelmechanismus enthält einen an Stummelwellen 42fc verschwenkbar befestigten Spiegel 42. der
zwischen dem Objektiv und dem Schlitzverschluß mit zwei Vorhängen angeordnet ist. Der Spiegel 42 »o
reflektiert bei seiner in F i g. 1 dargestellten Betrachtungsstellung durch das Objektiv eintretendes Licht
nach oben auf eine Mattscheibe 47, auf der ein Bild der aufzunehmenden Objektfläche abgebildet wird. Das
Licht von dem Bild auf der Mattscheibe 47 wird nach oben zu über eine Kondensorlinse 48 in die Bodenfläche
des Dachkantprismas 49 gestrahlt. Das Dachkantprisma 49 reflektiert das in seine Bodenfläche eintretende Licht
zu einem Okular 50, das hinter der Austrittsfläche des Dachkantprismas 49 angeordnet ist. Zum Empfangen
des Lichts von einer vorbestimmten Fläche des Bildes ist auch angrenzend an das Dachkantprisma 49 ein
lichtempfindliches Element 51 wie beispielsweise eine Siliciumzelle (silicon blue cell) angeordnet, die in die
Sensorschaltung nach F i g. 3 eingeschaltet ist. Der Spiegel 42 ist zwischen seiner Betrachtungsstellung und
seiner Nichtbetrachungsstellung durch einen Steuerhebel 41 bewegbar, der drehbar angebracht ist und der an
einem Ende einen Vorstoß zum Bewegen eines Endes eines darauf sitzenden Stabes 42a besitzt, wobei das
entgegengesetzte Ende des Stabes 42a an dem Spiegel 42 befestigt ist. Der Spiegelmechanismus enthält ferner
ein federbetriebenes Antriebsteil 35 in Form eines dreiarmigen Hebels, das durch eine Feder 35a für eine
Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist. einen Übertragungshebel 40. der an einer eine
gemeinsame Schwenkachse des Antriebsteils 35 bildenden Schwenkachse angebracht und durch eine Feder
40a im Uhrzeigersinn vorgespannt ist, sowie einen Klinkenhebel 39, der an einem Arm des Antriebsteils 35
verschwenkbar befestigt und so angeordnet ist. daß
seine Klinke an dem Ende eines Arms des Übertragungshebels 40 angreifen kann. Der andere Arm des
Übertragungshebels 40 bildet eine Nockenfläche für den gleitenden Eingriff mit einem Nockennachfolgestift 41a,
der an dem Ende des Steuerhebels 41 gegenüber dem für das gleitende Bewegen des Stabes 42a vorgesehenen
Vorstoß angebracht ist, so daß, beim Verriegeln des Übertragungshebels 40 durch die Klinke des Klinkenhebels 39, die Bewegung des Antriebsteils 35 über die
Verbindung Übertragungshebel 40 zu Nockennachfolgestift 41a an den Steuerhebel 41 und von da über die
Verbindung Steuerhebel 41 zu dem Stab 42a an den Spiegel 42 übertragen wird. Die Feder 35a drückt den
sich herunterstreckenden Arm des Antriebsteils 35 zu anstoßendem Eingriff gegen den rechten Arm des
federbetriebenen Antriebshebels 7 für das Verstellringteil des Objektivblendenmechanismus, so daß das
Antriebteil 35 als Betätigungsteil für den Spiegelmechanismus dient. Zum Rückstellen des Spiegels 42 aus seiner
Nichtbetrachtungsstellung in seine Betrachtungsstellung und der Blendenflügelanordnung in ihre voll
geöffnete Stellung unmittelbar nach dem Beendigen einer Belichtung ist ein dreiarmiger Hebel 46 vorgesehen;
dessen aufwärts gestreckter Arm greift in die Bewegungsbahn eines Arms eines Hebels 45, der mit
einer Feder 45a verbunden ist, die den Arm des Hebels 45 im Gegenuhrzeigersinn gegen einen Anschlagstift
456 drückt, wobei der Hebel 45 so angeordnet ist, daß er
an dem anderen Arm von einem auf einem Hintervorhangsteuerzahnrad 43 des Verschlußmechanismus angebrachten
Stift 43a angestoßen wird, wenn der Ablauf des Hintervorhangs beendet wird; der nach vorne zu
gestreckte Arm des zweiarmigen Hebels 46 greift an einem Stift 39b an. der an dem Ausläufer des
Klinkenhebels 39 befestigt ist, so daß beim Verdrehen des Hebels 46 entgegen dem Uhrzeiger der Übertragungshebel
40 aus dem Klinkenhebel 39 ausklinkt, um den Spiegel 42 in seine Betrachtungsstellung zurückzubringen;
der nach unten gestreckte Arm des dreiarmigen Hebels 46 greift an einen Arm des zweiarmigen
Hebels 11. so daß beim Verdrehen des Hebels 46 entgegen dem Uhrzeiger unter Kraft der Feder 5a der
betätigbare Hebel 5 entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird, damit die Blendenflügelanordnung automatisch in
ihre voll geöffnete Stellung verstellt wird.
Der Verschlußmechanismus enthält einen nicht dargestellten Schlitzverschluß mit einem Vordervorhang
und einem Hintervorhang, die jeweils durch Zahnräder 37 bzw. 43 gesteuert werden, die auf einer
gemeinsamen Welle koaxial angebracht sind und die mit Antriebsritzeln 38 bzw. 52 kämmen, welche an den
Achswellen nicht dargestellter Trommeln für den Vordervorhang und den Rückvorhang befestigt sind.
Die Zahnräder 37 und 43 werden b~:. gespanntem
Zustand des Verschlusses durch Vorder- und Hintervorhang-Sperrklinken in Form von Klinkenhebeln 36 bzw.
44 durch das Eingreifen ihrer Klinken in an den Zahnrädern 37 bzw. 43 angebrachte Anschlagstifte 37a
bzw. 43a festgehalten. Der Klinkenhebel 36 ist durch eine Feder 36a mit dem Ziel vorgespannt, den Ausläufer
des Hebels 36 in Eingriff mit dem nach oben gestreckten Arm des Spiegel-Antriebsteils 35 zu bewegen, so daß
das Antriebsteil 35 in Zusammenwirken mit einer nicht dargestellten Verzögerungsvorrichtung als Betätigungsteil
für den Verschlußmechanismus dient, wobei die Verzögerungsvorrichtung den Beginn der Bewegung
des Vordervorhangs in Hinsicht auf die Beendigung der Dauer des von dem Blendensteuermechanismus
für das Verstellen der Blendenflügelanordnung von ihrer maximal offenen auf ihre minimal offene Stellung
benötigten Zeitintervalls um ein Intervall zeitversetzt steuert, wie es in F i g. 5 dargestellt ist. Die Hintervorhang-Sperrklinke bzw. der Klinkenhebel 44 besitzt an
seinem Ausläufer ein Eisenstück 44a, das mit dem Solenoid eines zweiten Elektromagneten Mg2 zusammenwirkt, der in die Verschlußsteuerschaltung gemäß
F ig. 3 eingebaut ist.
Der Betätigungsmechanismus enthält einen nicht dargestellten Verschlußknopf, der mit einem Schaft 16
verbunden ist Der Schaft 16 beträgt einen Stift 16a, der
radial herausragt, um beim Drücken des Verschlußknopfes einen Schalter Si in seinen geschlossenen
Zustand zu schalten, während der Schaft 16 an seinem unteren Endteilstück 16i>
verjüngt ist, um eine Abwärtsbewegung des Schafts 16 in eine Gegenuhr-
zeigerbewegung eines Auslösehebels 17 zu übersetzen,
dessen eines Ende ausragt, um anstoßend an das verjüngte Teilstück 166 des Schafts 16 anzugreifen. Der
Auslösehebel 17 ist für das Auslösen dreier Sperrklinkenhebel 18, 19 und 20 über einen an ihm befestigten
Stift 17a, über sein dem mit dem verjüngten Teilstück 16Z) in Eingriff stehenden Hebelende entgegengesetztes
Hebelende bzw. über einen an ihm befestigten Stift 176 bestimmt, wobei der erste Sperrklinkenhebel 18 und der
zweite Sperrklinkenhebel 19 so angeordnet sind, daß sie mit einem Arm des Antriebshebels 7 bzw. mit einem
Arm des Zahnradsektors 23 in Eingriff kommen können. Der dritte Sperrklinkenhebel 20 ist durch eine Feder 20a
entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt, um die Hemmung 15 in gespanntem Zustand zu verriegeln,
wobei er so angeordnet ist, daß er einen normalerweise geschlossenen Schalter S3 jedesmal in den offenen
Zustand schaltet, wenn der Verschlußknopf gedrückt wird. Dieser Schalter 53 ist ferner mit einem bedienbaren
Teil ausgestattet, der einen schwenkbaren Hebel 22 enthält, der an einem Ende einen fest angebrachten, zum
Eingriff mit dem bewegbaren Kontakt des Schalters 53
angeordneten Stift 22a und an dem anderen Ende einen Vorsprung besitzt, der an einem Betätigungsteil 21
angreift, das in dem Kameragehäuse derart beweglich angebracht ist, daß es von der Außenseite des
Kameragehäuses her zu dem Zweck betätigt werden kann, einen einmal gespeicherten photometrischen
Wert festzuhalten, bis ein anderes neues Lichtmeßergebnis mit Bestimmtheit in der Blendensteuerschaltung
gemäß F i g. 3 gespeichert ist
Der Filmtransportmechanismus enthält eine Achswelle 12, an deren unteren Ende koaxial eine
Nockenscheibe 13 zum Betätigen eines Rückstellmechanismus der Kamera befestigt ist. Dieser Rückstellmechanismus
enthält einen krummen Hebel 14, der an einem Ende einen daran befestigten Stift 14a besitzt,
welcher so angeordnet ist, daß er als Nachfolgestift für die Nockenscheibe 13 dient. An dem anderen Ende
weist der Krummhebel 14 einen daran befestigten Stift 146 auf, der so angeordnet ist, daß er an ein Ende eines
an der Achswelle 6 gelagerten Zwischenhebels 8 angreifen kann. Das andere Ende des Zwischenhebels 8
kann an einen an der Hemmung 15 befestigten Stift 15a angreifen, während an dem Mittelteil des Zwischenhebels
8 ein Stift befestigt ist, der zwischen die beiden Arme des Antriebshebels 7 ragt, so daß bei einer durch
den krummen Hebel 14 verursachten Drehung des Zwischenhebels 8 entgegen dem Uhrzeiger der
Antriebhebel 7 und die Hemmung 15 entgegen dem Uhrzeiger bzw. im Uhrzeigersinn verdreht werden, bis
sie durch die Sperrklinkenhebel 18 bzw. 20 verriegelt werden. Eine solche Bewegung der Hemmung 15 im
Uhrzeigersinn bewirkt eine Drehung des Armes 27 im Uhrzeigersinn, bis der Arm des Zahnradsektors 23
durch den Sperrklinkenhebel 19 verriegelt wird.
In Fi g. 2 ist ein Differentialmechanismus dargestellt,
mit dem in den Blendenstet:ermechanismus ein Korrekturfaktor eingegeben wird, der unterschiedliche spezifische relative Blendenöffnungen für einzelne Wechselobjektive darstellt Dieser Mechanismus ist für den
Einbau in die Kamera gemäß Fig. 1 bestimmt und enthält einen Korrekturstift 61, der in der Objektivfassung 60 fest angebracht ist, welche den Blendenvorwählring 1 gemäß F i g. 1 und den Blendenvoreinstellring 3 gemäß Fig. 1 trägt Wenn die Objektivfassung 60 mit einem Objektiv einer spezifischen relativen
Blendenöffnung an einem Kamerakörper 62 angebracht wird, wobei der Korrekturstift 61 mit einem in einer
Vorderwand 63 des Kameragehäuses bewegbar angebrachten Stiftaufnehmer 64 in Eingriff kommt, wird der
Stiftaufnehmer 64 aus einer ursprünglicher, vorgeschobenen
Stellung um eine von der spezifischen relativen Blendenöffnung abhängige Strecke verschoben, wobei
er einen Schwenkhebel 65 in Gegenuhrzeigerrichtung (gemäß F i g. 2) gegen die Kraft einer Feder 65a
verdreht, die ein Ende des Schwenkhebels 65 gegen den rückwärtigen Vorsprung des Stiftaufnehmers 64 drückt,
wobei das gegenüberliegende Ende des Schwenkhebels 65 mit zwei Fingern ausgestattet ist, zwischen die ein an
einem bewegbaren Blendenskalenträger 66 befestigter Stift 66a ragt, so daß die Stellung der mit »1,4« bis »22«
kalibrierten Blendenskala in Übereinstimmung mit der relativen Blendenöffnung es Objektivs in bezug auf das
Lichtmeßwerk 67 verstellt wird. Das Gehäuse des Meßwerks 67 ist in dem Kameragehäuse drehbar
angebracht und über eine durch gestrichelte Linien angedeutete geeignete Kupplung mit einem Steuerhebel
69 betrieblich verbunden, um eine vorbestimmte Beziehung zwischen der Skala auf dem Blendenskalenträger
66 und dem Zeiger 67a des Lichimeßwerks 67 nerzustellen. Die Anordnung Skala-Zeiger kann von der
durch den Sucher der Kamera schauenden K.imerabedienungsperson gesehen werden. Der Steuerhebel 69 ist
verschwenkbar in dem Kameragehäuse angebracht, wobei zwischen ihm und dem Kameragehäuse eine
Feder 69a befestigt ist, die einen an einem Ende des Steuerhebels 69 befestigten Stift 696 in gleitenden
Eingriff mit einer Seite des Schwenkhebels 65 drückt, so daß die Bewegung des Schwenkhebels 65 auf den
Steuerhebel 69 übertragen wird. Das andere Ende des Steuerhebels 69 weist zwei Finger auf, zwischen die ein
an dem Träger des veränderlichen Widerstandes Ra gemäß F i g. 1 befestigter Stift 68 ragt, so daß die
Stellung des veränderlichen Widerstandes Ra relativ zu seinem an dem Kamerasektor 23 befestigten Schleifer
Ra\ in Übereinstimmung mit dem Ausmaß der Verschiebung des Stiftaufnehmers 64, nämlich der
spezifischen relativen Blendenöffnung des Objektivs in der Objektivfassung 60 verstellt wird. Wie der
Zeichnung 2 weiterhin zu entnehmen ist, ist der Zahnradsektor 23 über den exzentrischen Stift 23c, den
Steuerhebel 29 und den Stützarm 28 mit dem Arm 3c des Blendenvoreinstellrings 3 verbunden.
Ein für die Verwendung in der Kamera gemäß den F i g. 1 und 2 geeignetes automatisches Belichtungssteuersystem
ist in F i g. 3 dargestellt, bei der die gleichen Bezugszeichen wie die in F i g. 1 und 2 gleiche oder
ähnliche Teile bezeichnen. Das System enthält eine Lichtmeßschaltung 70, eine Blendensteuerschaltung 71,
eine Verschlußsteuerschaltung 72 sowie eine zwischen die Masse und die Durchverbindung zwischen der
Lichtmeßschaltung 70 und der Blendensteuerschaltung 71 angeschlossene Blendenanzeigeschaltung 73, wobei
jede der Schaltungen 70, 71 und 72 an eine positive Sammelleitung angeschlossen ist, die über einen
Hauptschalter So mit dem positiven Anschluß einet elektrischen Leistungsquelle oder Batterie £ verbunden
ist
Die photometrische bzw. Lichtmeßschaltung 70 enthält ein Sensorelement bzw. lichtempfindliches
Element 51, wie beispielsweise eine Siliciumzelle (silicon
6S blue cell), einen an die positive und die negative
Sammelleitung angeschlossenen Verstärker 74, zwischen dessen ersten Eingangsanschluß und zweiter
Eingangsanschluß das lichtempfindliche Element 51
709 516/23
geschaltet ist, eine in das Gegenkopplungsnetzwerk des
Verstärkers 74 geschaltete logarithmische Kompressionsdiode 75 sowie einen Rechenverstärker für
APEX-Berechnung, der einen an die positive und die negative Sammelleitung angeschlossenen Verstärker 76
sowie einen Gegenkopplungswiderstand 80 besitzt, wobei an den ersten Eingangsanschluß des Verstärkers
76 der Ausgangsanschluß des Verstärkers 74 angeschlossen ist während der zweite Eingangsanschluß des
Verstärkers 76 mit einer Mehrzahl von Belichtungssteuerparameter-Einstellschaltungen
77,78 und 79, verbunden ist, nämlich mit der Verschlußgeschwindigkeiteinstellschaltung
77, der FilmempfindlichkeitseinsteHschaltung 78 und der Korrekturfaktoreinstellschaltung 79.
Das Ausgangssignal des Rechenverstärkers 76,80 wird sowohl einem elektrischen Anzeiger bzw. Meßwerk 67,
das die Blendenanzeigeschaltung 73 bildet als auch dem Eingang der Blendensteuerschaltung 71 zugeführt
Die Blendensteuerschaltung besitzt einen in ihren Eingangsschaltkreis geschalteten Kondensator 81, der
als Speichervorrichtung den in Form einer Spannung von der Lichtmeßschaltung 70 erhaltenen photometrischen
Wert speichert, sowie einen Vergleicher 82, dessen erster Eingangsanschluß über den Schalter S3 an
den Ausgangsanschluß des Rechenverstärkers 76, 80 und dessen zweiter Eingangsanschluß an einen Verbindungspunkt
zwischen einer Konstantstromschaltung 85 und dem veränderlichen Widerstand Ra geschaltet ist
Der Vergleicher 82 ist mit der positiven Sammelleitung über den Schalter & und einen der Schalter Si und S2
verbunden, die parallel zwischen den Schalter S4 und die
positive Sammelleitung geschaltet sind. Das Ausgangssignal des Vergleichers 82 ist an den ersten Elektromagneten
Mg\ angelegt
Die Verschlußsteuerschaltung 72 besitzt eine mit der negativen und über einen der Schalter Si oder S2 mit der
positiven Sammelleitung verbundene Schmitt-Trigger-Schaltung 83 sowie eine mit dem ersten Eingangsanschluß
dieser Schaltung 83 verbundene Zeitgeberschaltung, die einen veränderlichen Widerstand Rs, der auch
als fester Lastwiderstand dient und an die positive Sammelleitung angeschlossen ist sowie einen Kondensator
84 enthält zu welchem ein Ablaufschalter Ss parallel geschaltet ist Der veränderliche Widerstand Rs
wirkt mit der Verschlußgeschwindigkeiteinstellschaltung 77 zusammen, um der Zeitgeberschaltung Rs, 84 für
unterschiedliche gewählte Verschlußgeschwindigkeiten unterschiedliche Widerstandswerte einzugeben. Der
zweite Eingangsanschluß der Schmitt-Trigger-Schaltung 83 ist peerdet Der Ausgangsanschluß der
Schmitt-Trigger-Schaltung 83 ist mit dem zweiten Elektromagneten Mg2 verbunden.
Ein Wechselobjektiv mit einer relativen Blendenöffnung wird ausgewählt und mit seiner Objektivfassung60
an dem Kamerakörper 62 befestigt, wobei der Korrekturstift 61 in den Stiftaufnehmer 64 eingreift,
wodurch der Stiftaufnehmer 64 um eine von der relativen Blendenöffnung abhängige Wegstrecke
zurückweicht, wobei er den Schwenkhebel 65 des Differentialmechanismus gegen die Kraft der Feder 65a
entgegen der Uhrzeigerrichtung zum Einstellen der Stellung des Skalenträgers 66 der Anzeigevorrichtung
bewegt Gleichzeitig wird der Steuerhebel 69 Ober die Verbindung Schwenkhebel 65 — Stift 696 gegen die
Kraft der Feder 69a zu einer Drehung im Uhrzeigersinn gebracht, so daß die relative Stellung des veränderlichen
Widerstandes Ra zu seinem Schleifer Ra\ in Übereinstimmung mit der relativen Blendenöffnung de;
Objektivs eingestellt wird. Auch die Winkelstellung de; Gehäuses des Meßwerks 67 wird in Übereinstimmuni
damit eingestellt. Die nachfolgende Beschreibung wire durch Bezugnahme auf F i g. 4 verdeutlicht.
Um eine Belichtung in dem Verschlußvorwahlbelichtungsbereich durchzuführen, verdreht die Kamerabedienungsperson
den Blendenvorwahlring 1, um gemäC der Darstellung in F i g. 1 das Symbol EEm Deckung mil
ίο der Marke 2 zu bringen, wodurch der Anschlagstift 34
auf dem Nockenvorsprung \b aufsitzt, so daß dei
Überwechselmechanismus (32, 33, 34) durch der Festlegehebel 32 sowohl das Schließen des normalerweise
geöffneten Schalters S, als auch das Auslösen des Sperrklinkenhebels 30 aus seiner verriegelten Stellung
bewirkt Als nächstes wird der Hauptschalter S0(F i g. 3]
von Hand geschlossen, um zunächst die Lichtmeßschaltung 70 betriebsbereit zu machen, wonach dann die
Kamera auf ein aufzunehmendes Objekt gerichtet wird
wobei ein Teil des durch das Objektiv in der Objektivfassung 60 eintretenden Lichts von dem hinter
dem Dachkantprisma 49 angeordneten lichtempfindlichen Element 51 aufgenommen wird. Das auf die
Helligkeit des Objekts ansprechende lichtempfindliche
Element 51 liefert ein Ausgangssignal, das nach Komprimierung durch den logarithmischen Umsetzer
74,75 an den ersten Eingang des Rechenverstärkers 76, 80 angelegt wird.
Im Ansprechen auf die Signale von dem logarithmi-
sehen Umsetzer 74, 75 und den verschiedenen Belichtungssteuerparameter-Einstellschaltungen 77, 78
und 79 führt der Rechenverstärker 76, 80 die APEX-Berechnung durch, um eine den Arbeitsblendenwert darstellende Ausgangsspannung abzuleiten, die
durch das Meßwerk 67 der Blendenanzeigeschaitung 73 angezeigt wird. Zugleich wird die Ausgangsspannung
des Rechenversiärkers 76, 80 über den normalerweise
geschlossenen Schalter S3 sowohl an den ersten Eingang des Verg.eichers 82 als auch an den Kondensator 81
angelegt m welchem sie gespeichert wird. Wenn der
VerscnluBknopf zu ungefähr der Hälfte seines gesamten Hubs niedergedrückt wird, schließt der abwärts
bewegte Stift 16a den Schalter S1, wodurch der Vergleicher 82 ein Ausgangssignal erzeugt das den
ersten Elektromagneten Mgi erregt, um gegen die Kraft
der heder 30a das Ausrücken des Sperrklinkenhebels 30 aus dem Hemmrad 24c für den Fall beizubehalten, daß
nicht alle Vorbedingungen für das Einstellen des yojektivblendenmechanismus erfüllt sind; zugleich
damit erzeugt die Schmitt-Trigger-Schaltung 83 ein Ausgangssignal, das den zweiten Elektromagneten Mg2
erregt was zur Folge hat, daß der Sperrklinkenhebel 44 aas Hintervorhangsteuerzahnrad 43 verriegelt, wodurch der Hintervorhang in gespanntem Zustand
(f galten wird. Das weitere Niederdrücken des
Verschlußknopfes bewirkt, daß das verjüngte Teilstuck
166 den Auslösehebel 17 betätigt, wodurch die
Sperrkhnkenhebel 18, 19 und 20 das Entriegeln der jeweiligen arretierten Teile 7, 23 und 15 aus ihren
gesperrten Zuständen bewirken, wie es in dem Meuerungsdiagramm F i g. 4 dargestellt ist
wenn sich der dritte Sperrklinkenhebel 20 im
Y=n J^1*1"" bewegt*wird der Schalter S3 geöffnet, so
oau die Ausgangsspannung des Rechenverstärkers 76,
wnie™^.ndensator81 gespeichert wird; außerdem
Bewegt sich die Hemmung 15 durch die Kraft der Feder
1,1T gngen dem ^raigersinn, so daß der Arm 15c
aus den Bewegungsbahnen des Auflagearms 27 und des
Sperrklinkenhebels 30 bewegt wird.
Wenn sich der zweite Sperrklinkenhebel 19 entgegen dem Uhrzeiger bewegt, löst sich seine Klinke von dem
Arm des Zahnradsektors 23, so daß sich der Zahnradsektor 23 durch die Kraft sowohl der Feder 23a
als auch der mit dem Blendenvoreinstellring 3 verbundenen Feder 3a im Uhrzeigersinn um einen
Winkelabstand drehen kann, der durch die Lichtmeßschaltung 70 photometrisch bestimmt wird. Diese
Drehbewegung des Zahnradsektors 23 bewirkt eine Schleifbewegung des Schleifers Ra1 an dem veränderlichen
Widerstand Ra, wodurch der Widerstandswert der veränderlichen Widerstandsanordnung Ra und Ra\
verändert wird. Wenn der durch den Vergleicher 82 ermittelte sich ständig ändernde Widerstandswert einen
vorbestimmten Wert erreicht hat, verschwindet das Ausgangssignal des Vergleichers 82, so daß das Solenoid
des Elektromagneten Mg\ aberregt wird, wodurch zum Arretieren des Hemmrades 24c gegen Drehung der
Sperrklinkenhebel 30 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Die Drehbewegung des Zahnradsektors 23
bewirkt auch eine Abwärtsbewegung des Steuerhebels 29, die wiederum eine Bewegung des Blendenvoreinstellrings
3 im Uhrzeigersinn zur Folge hat, wobei die abschließende Winkelstellung des Blenden voranstellrings
3 festgelegt ist, um das Lichtmeßergebnis in den Objektivblendenmechanismus einzugeben, bei dem in
Übereinstimmung mit dem Helligkeitspegel des Objekts gemäß der Wahrnehmung durch das lichtempfindliche
Element 51, der vorgewählten Verschlußgeschwindigkeit, der Empfindlichkeit des verwendeten Films und
dem dafür bestimmten Belichtungskorrekturfaktor die Öffnungsgröße der Blendenöffnung eingestellt wird.
Wenn sich der erste Sperrklinkenhebel 18 entgegen dem Uhrzeiger bewegt, bewegt sich der federbetriebene
Antriebhebel 7 zusammen mit dem über den Pufferhebel 11 mit ihm verbundenen Betätigungshebel 5 im
Uhrzeigersinn, so daß der Schalter S2 geschlossen wird,
während der Stift 4 zum Betätigen des Blendenblatt-Verstellrings des Objektivbbndenmechanismus bewegt
wird, wodurch die Blende von der maximalen öffnung auf den Arbeitsblendenwert gemäß der photometrischen
Bestimmung verändert wird. Auf die Bewegung des Antriebhebels 7 im Uhrzeigersinn hin wird das
Spiegelantriebteil 35 durch die Kraft der Feder 35a in Gegenuhrzeigerrichtung in Bewegung gesetzt, wodurch
im Zusammenwirken mit dem sich in fester Relation zu dem Teil 35 bewegenden Übertragungshebel 40 der
Spiegelsteuerhebel 41 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wobei der Spiegel 42 von seiner
Betrachtungsposition in seine Nichtbetrachtungsposition bewegt wird. Nach Beendigung der Schwenkbewegung
des Spiegels 42c und nach einem Zeitintervall, das bei dem Objektivblendenmechanismus zum automatischen Verstellen von der der maximal erreichbaren
Blendenöffnung entsprechenden voll geöffneten Stellung zu der der minimal erreichbaren Blendenöffnung
entsprechenden geschossenen Stellung erforderlich ist,
dreht sich das Antriebsteil 35 in Zusammenwirken mit der nicht dargestellten Verzögerungsvorrichtung weiter
in die gleiche Richtung, so daß es an den Ausläufer des Klinkenhebels 36 anstößt, wodurch von der Klinke des
Hebels 36 der Anschlagstift 37a des Zahnrads 37 freigegeben wird, so daß sich das Zahnrad 37 entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht, wobei es zum Bewerkstelligen des Ablaufs des Vordervorhangs das damit
kämmende Antriebsritzel 38 dreht Das Ablaufen des Vordervorhangs betitigt auf herkömmliche Weise den
Ablaufschalter 5s. Nach einem durch die Zeitgeberschaltung
Rs, 84 bestimmten Zeitintervall wird die Schmitt-Trigger-Schaltung 83 zum Aberregen des
Solenoids des Elektromagneten Mg2 betätigt, wodurch
von dem Sperrklinkenhebel 44 der Anschlagstift 43a freigegeben wird, damit sich das Hintervorhangsteuerzahnrad
43 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen kann, wobei es das mit ihm kämmende Antriebsritzel 52 dreht,
was das Ablaufen des Hintervorhangs zum Beendigen der Belichtung zur Folge hat Bei Beendigung der
Drehung des Zahnrads 43 stößt der Anschlagstift 43a gegen einen Arm des Hebels 45, der den dreiarmigen
Hebel 46 zum Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn bringt. Diese Drehbewegung des Hebels 46 verursacht
eine Bewegung des Klinkenhebels 39 entgegen dem Uhrzeigersinn, was ein Ausrücken der Klinke des
Hebels 39 aus dem Übertragungshebel 40 ergibt, auf das hin der Übertragungshebel 40 durch die Kraft der Feder
40a im Uhrzeigersinn dreht, so daß er das Rückkehren des Spiegelsteuerhebels 41 und des Spiegels 42 in ihre
anfängliche Stellungen unter der Krafteinwirkung einer nicht dargestellten Rückhol-Federbewirkt Die Drehbewegung
des Hebels 46 bewirkt auch eine Drehung des Pufferhebels 11 im Uhrzeigersinn, so daß durch Kraft
der Feder 5a der Betätigungshebel 5 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt, wobei ihm zum
Verstellen der Blendenblattanordnung in die voll offene Stellung der Stift 4 nachfolgt
Nachdem die Belichtung beendet worden ist, kann der Filmaufzugsmechanismus zum Weiterrücken des Films
um ein Bild wie auch zum Spannen des Verschlusses betätigt werden. Wenn sich die Filmaufzugs-Achswelle
12 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, verursacht die Verbindung Nockenscheibe 13 — Stift 14a eine
Bewegung des krummen Hebels 14 im Uhrzeigersinn der wiederum den Zwischenhebel 8 entgegen dem
Uhrzeigersinn bewegt, wodurch der Antriebshebel 7 und die Hemmung 15 in Eingriff mit dem ersten bzw
dritten Sperrhebel 18 bzw. 20 gebracht werden. Die Gegenuhrzeigerbewegung des Antriebshebels 7 verursacht
das Rückkehren des Antriebsteils 35 und des Hebels 46 in ihre ursprünglichen Stellungen, wodurcr
der Übertragungshebel 40 in Eingriff mit den Klinkenhebel 39 gebracht wird. Die Bewegung dei
Hemmung 15 im Uhrzeigersinn bewirkt daß sich dei Auflagehebel 27 im Uhrzeigersinn dreht wobei er übei
die Zahnradanordnung 25 u id 26 den Zahnradsektor 22 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt bis der zweit«
Sperrklinkenhebel 19c an den Arm des Zahnradsektor!
23 angreift während zur gleichen Zeit der Sperrklinken hebel 30 zum Drehen im Uhrzeigersinn gegen die Kraf
der Feder 31a gebracht wird. Als Ergebnis sind dei
Verschlußmechanismus, der Blendenmechanismus so wie auch der Spiegelmechanismus in ihre gespanntei
Zustände zupjckgestellt
Zum Ausführen einer Anzahl von Belichtungen ii
Aufeinanderfolge ohne Änderung des ursprünglicl einmal bestimmten Lichtmeßwertes hat die Bedienungs
person den ff-Verriegelu.igsknopf, nämlich das Betäti
gungsteil 21 zu betätigen, wodurch der Schalter S3 in dii
offene Stellung geschaltet wird.
Zum Durchführen einer Belichtung in dem Blenden vorwahlbelichtungsbereich (Blendenhandbetätigung
dreht die Kamerabedienungsperson den Blendenvor
wahlring 1, um eine gewählte Blendenwertgradeintei
lung an dem Blendenvorwahlring 1 in Deckung mit de Marke 2 zu stellen, wodurch der Nockenvorsprung Ij
von dem Anschlagstift 34' wegbewegt wird, was unte
Krafteinwirkung der Feder 33a eine Bewegung des Übertragungshebels 33 entgegen dem Uhrzeigersinn
verursacht, der wiederum den Festlegehebel 32 in Uhrzeigerrichtung bewegt, damit der Sperrklinkenhebel 30 festgelegt und der Schalter S, geöffnet wird.
Danach wird wie bei dem Verschlußvorwahlbelichtungsbereich der Hauptschalter 5b geschlossen und
dadurch die Lichtmeßschaltung 70 betriebsbereit gemacht Wenn der Verschlußknopf gedruckt wird, wird
durch den Stift 16a der Schalter 5i geschlossen, woraufhin die Schmitt-Trigger-Schaltung 83 das Solenoid des zweiten Elektromagneten Mg% zum Festhalten
des Hintervorhangsteuerzahnrads 42 in gespanntem Zustand erregt In diesem Fall wird wegen des öffnens
des Schalters S1 die Blendensteuerschaltung 71 nicht in
Betrieb genommen. Weiterdrücken des Verschlußknopfes verusacht eine Drehung des Auslösehebels 17
entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch der erste, zweite
und dritte Sperrklinkenhebel 18,19 und 20 gleichzeitig
ausgelöst werden. Wenn sich der dritte Sperrklinkenhebel 20 im Uhrzeigersinn bewegt, wird die Hemmung 15
freigegeben, so daß sie sich unter der Krafteinwirkung der Feder 15t/ entgegen dem Uhrzeiger dreht wobei sie
ihren Arm 15c aus dem Bewegungsweg des Auflagearms 27 herausbewegt Wenn sich der zweite Sperrklinkenhebel 19 entgegen dem Uhrzeiger bewegt, wird der
Zahnradsektor 23 freigegeben, so daß er sich unter der Krafteinwirkung der Feder 23a im Uhrzeigersinn dreht
wobei er die Abwärtsbewegung des Steuerhebels 29 bewirkt, wodurch der Blendenvoreinsteilrng 3 durch
die Kraft der Feder 3a in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, bis die Nase Zb des Blendenvoreinstellrings 3
gegen die Anschlagnase la des Blendenvorwahlrings 1 anstößt so daß die abschließende Stellung des
Winkelhebelteils des Blendenblattverstellrings festgelegt ist. Wenn sich der erste Sperrklinkenhebel 18
entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird der Antriebhebel 7 freigegeben, so daß er den Blendenblattverstellring betätigt, wodurch die Blendenblattanordnung aus
ihrer voll geöffneten Stellung in eine dem vorgewählten Blendenwert entsprechende Stellung verstellt wird. Der
Antriebhebel 7 betätigt ferner den Spiegelmechanismus und den Verschlußmechanismus in zeitlicher Beziehung
zueinander auf die gleiche Weise wie bei dem Verschlußvorwahlbelichtungsbereich.
Die Erfindung wurde vorstehend in Verbindung mit einem schematischen Ausführungsbeispiel beschrieben,
das natürlich auf mancherlei Weise geändert werden
ίο kann Beispielsweise kann gemäß der Darstellung in
Fig 6 anstelle des lichtempfindlichen Elements 51 mit
zwei Aaschlüssen eine Anordnung mit einer CdS-Photozelle mit drei Anschlüssen verwendet werden, die einen
veränderlichen Widerstand 86 und einen Festwider
stand 87 besitzt die jeweils als Vorspannungs
widerstände mit dem ersten Eingangsanschluß des Verstärkers 76 verbunden sind.
Die Fig.7 zeigt eine Modifikation der Schaltung
nach Fig 3 die zusätzlich eine zwischen die Blenden
steuerschaltung 71 und die Verschlußsteuerschaltung 72
geschaltete Gegenkopplungsschaltung enthalt, die aufgrund der Erfassung eines Unterschieds zwischen der
tatsächlichen Blendenöffnungseinstellung, die durch den
veränderlichen Widerstand Ra, Äa, gegeben ist und der
richtigen Einteilung, die durch den in dem Speicher-Kondensator 81 gespeicherten Lichtmeßwert gegeber
ist automatisch das vorgewählte Verschlußintervall verändert um so eine äquivalente Belichtung zt
bewirken Im Ansprechen auf den Unterschied zwischer
der Spannung über dem Kondensator 81 und dei
Spannung über dem veränderlichen Widerstand Ra, Ra gibt ein dazwischen als Fehlerdetektor angeordnete:
Verstärker 90 eine Ausgangsspannung ab, die an der zweiten Eingangsanschluß der Schmitt-Trigger-Schal
tung 83 angelegt wird, wodurch der Bezugspegel dei Schaltung 83 verändert wird, so daß die Verschlußsteu
erschaltung 72 eine kompensierte Verschlußzeitdaue hervorbringt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit automatischer Belichtungssteuerung durch Offenblendenmessung,
bei der eine vorgegebene Belichtungszeit und das Ergebnis der Offenblendenmessung von
einer Rechenschaltung zu einem Arbeitsblendenwert verarbeitet werden und vor Verschlußauslösung
die Verstellung der Blende von der maximalen öffnung auf diesen Arbeitsblendenwert erfolgt,
gekennzeichnet durch ein Blendenverstellglied (4), bei dessen Betätigung mittels einer ersten
Antriebseinrichtung (5, 7, Ta) die Blende von der maximalen öffnung auf den von einer Blendenvoreinstelleinrichtung
(3) vorgegebenen Wert verstellbar ist, durch eine gleichzeitig mit der ersten
Antriebseinrichtung betätigbare zweite Antriebseinrichtung (3a, 3a 29, 23, 23a, Ra) zum Verstellen der
Blendenvoreinstelleinrichtung (3) von der die maximale Blendenöffnung vorgebenden Einstellung zu
der den Arbeitsblendenwert vorgebenden Einstellung, durch eine Speichereinrichtung (81) zur
Speicherung des Arbeitsblendenwerts von der Rechenschaltung (76), durch eine Vergleichseinrichtung
(82) zum Vergleichen des gespeicherten Werts mit einem der augenblicklichen Stellung der
Blendenvoreinstelleinrichtung (3) entsprechenden Wert (Ra), und durch eine Verriegelungseinrichtung
(30,31, Mg\) zur Blockierung der zweiten Antriebseinrichtung,
wenn der Ausgang der Vergleichseinrichtung (82) einen bestimmten Wert erreicht.
2. Kamera nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Kompensationseinrichtung (90), die eine
Differenz zwischen dem an der Blendenvoreinstelleinrichtung (3) tatsächlich eingestellten Wert und
dem gespeicherten Wert erfaßt und die vorgewählte Belichtungszeit entsprechend dieser Differenz automatisch
korrigiert.
3. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen die Vergleichseinrichtung
(82) ein- bzw. ausschaltenden Schalter (Sa), durch eine den Schalter betätigende Blendenvorwähleinrichtung
(1), die zwischen einer ersten Stellung zur automatischen Arbeitsblendenbestimmung
bei Belichtungszeitvorwahl und zweiten, bestimmten Blendenwerten entsprechenden Stellungen
bei Blendenvorwahl manuell verstellbar ist, wobei der Schalter die Vergleichseinrichtung abschaltet,
solange die Blendenvorwähleinrichtung in einer der zweiten Stellungen ist.
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1974
- 1974-12-20 US US05/534,886 patent/US3988748A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-12-24 DE DE2461381A patent/DE2461381C3/de not_active Expired
- 1974-12-26 FR FR7442919A patent/FR2256432B1/fr not_active Expired
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Also Published As
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| FR2256432A1 (de) | 1975-07-25 |
| DE2461381C3 (de) | 1985-11-14 |
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