DE2929441A1 - Modular aufgebautes spielbrett - Google Patents
Modular aufgebautes spielbrettInfo
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Description
PATENTANWÄLTE RUFF UND-Bfel ER" : STUTTGART
m. Dr. Ruft 9CK
D.p..-.na. 29
Dipl.-Chem. Dr. Ruft 9 J
Telex 07-23412 erub d
17.JuIi 1979 Sf/bt
A 18 066/7
Anmelderin: YOÜNGCRAFT PTY.LTD.
Mt Bold Road, Bradbury, State of South Australia, Commonwealth of Australia
Modular aufgebautes Spielbrett
Die Erfindung bezieht sich auf ein modulares Spielbrett und ein Verfahren zu seiner Verwendung, insbesondere aber nicht
ausschließlich auf Verbesserungen an Spielen derart, wie sie als Backgammon, Schach oder Dame bekannt sind.
Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung können bei den meisten Spielbrettern Anwendung finden, die für zwei Gegenspieler
entworfen sind.
Es ist beispielsweise bekannt, daß in dem Backgammon-Spiel "
ein Spielbrett verwendet wird, das von einer Stange geteilt ist, und daß jeder Spieler den ihm benachbarten Teil des
Spielbrettes ebenso wie den Abschnitt seines Gegners benutzt, wobei beide Parteien im allgemeinen in entgegengesetzter
Richtung ziehen, und die Wechselwirkung der auf dem Spielbrett gezogenen Steine bildet die Grundlage des Spieles,
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wenn sie von einem Abschnitt des Spielbrettes auf das andere
gezogen werden.
In ähnlicher Weise benutzt Schach ein Spielbrett, das vom
Konzept her seitlich geteilt ist, so daß die Figuren eines Spielers auf einem Teil des Spielbrettes beginnen und die
Figuren des anderen Spielers auf dem entgegengesetzten Abschnitt des Spielbrettes beginnen. Das Ziel liegt darin,
die Figuren auf den gegnerischen Abschnitt des Spielbrettes zu ziehen, während der Gegner sich solchen Zügen widersetzt
und seinerseits in Richtung auf den gegnerischen Abschnitt des Spielbrettes zieht.
Verschiedene Spiele wurden vorgeschlagen, bei denen mehr als zwei Spieler teilnehmen können, beispielsweise in
US-PS 3 851 883 von David B.Hitchcock, die sich auf ein Schachbrett mehrfacher Konfiguration bezieht, bei dem eine
größere Anzahl von Mitspielern teilnehmen kann, aber in diesem Vorschlag werden die Abschnitte des Spielbrettes
in Form und Markierung geändert, sobald die Anzahl der Spieler sich ändert, und die Spielbrettabschnitte werden
in eine kreisförmige Form geändert anstelle des normalen rechteckigen Musters.
Ebenso ist in der ÜS-PS 511 306, Charles C.Moore, ein Schach-
und Damespielbrett durch Hinzufügen von Brettern an ein Standardspielbrett vergrößert, wobei die Zusatztafeln mit
dem Spielbrett verriegelt werden können, um zwei, drei oder vier Spielern eine Mitspielmöglichkeit zu geben, aber
die Zusatztafeln sind nicht identisch in ihrer Konfiguration und es gibt nicht für jeden Spieler ein einziges Brett.
John Gollon ("Chess Variations",Seite 203-208,Charles E.Tuttle
&Co.,Rutland, Vermont) beschreibt ein Spiel "Doppelschach", das ein dem Vierspieler-Spielbrett von Moore ähnliches Spielbrett
verwendet, und schreibt das Spiel der Türkei der Antike zu.
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Aus der US-PS 3 610 626 von Lawrence H.Nolte ist es bekannt, eine Anzahl von vollständigen Schachbrettern zusammenzustellen,
um ein Kriegsspiel zu spielen.
Es wurde auch vorgeschlagen, die Anzahl der Spieler bei z.B. Backgammon zu erhöhen, und ein als Trackgammon bekanntes
Spiel verwendet ein Spielbrett, das vergrößert ist und eine unterschiedliche Konfiguration als das herkömmliche Backgammonspielbrett
aufweist. Darüber hinaus ist zu beachten, daß Backgammon, entsprechend "Harrap's Guide to Backgammon"
von James T.Goldsmith, zuerst veröffentlich in Großbritannien, 1975, mindestens in den letzten 5.000 Jahren gespielt wurde.
In diesem Werk wird eine Variation von Backgammon unter dem Namen "Chouette" beschrieben, das von drei, vier oder
mehr Spielern gespielt werden kann und bei dem zu Beginn des Spiels alle Spieler einen Würfel werfen und die Person
mit der höchsten Würfelzahl wird als im Kasten befindlich bezeichnet und spielt die anderen, so daß das Spielbrett
immer noch die Standardform aufweist, während die Spieler gruppiert sind, um das Spiel spielen zu können.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, gewisse Verbesserungen an Spielen dieser allgemeinen Art vorzunehmen,
wobei die hauptsächliche Aufgabe darin liegt, es zu ermöglichen, daß mehr als zwei Spieler an dem Spiel teilnehmen.
Eine weitere Aufgabe liegt darin, eine Form eines Spielbrettes vorzusehen, das leicht mit mehr als zwei Mitspielern
verwendet werden kann und mit einer unterschiedlichen Anzahl von Spielern verwendet werden kann, ohne daß das
Format der das Spielbrett bildenden Komponenten geändert werden muß. Weitere Aufgaben ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung.
Die Grundlage der Erfindung ist die Verwendung einer Reihe
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von Brettern, die jedes einen Basis-Modul des vollständigen
Spielbrettes bilden, so daß für jeden Spieler ein Modul vorhanden ist. Jedoch sind die Module nicht an jedar Seite
einer seitlichen Linie zwischen den Spielern, sondern derart angeordnet, daß jeder der Spieler vor sich ein Basismodul
hat, dessen Steine von dem Modul eines Spielers zu dem Lodul
eines anderen Spielers gezogen werden, oder zu den Modulen anderer Spieler, und umgekehrt, wobei alle Spieler am Spiel
teilnehmen. Im Gegensatz zu den gebräuchlichen Spielen, bei denen zwei Spieler betroffen sind und die Steine eines Spielers
in Richtung auf die Steine des anderen Spielers gezogen werden, während der andere Spieler versucht, seine Steine auf das
Modul des ersten Spielers zu ziehen, nimmt erfindungsgemäß eine dritte Partei oder zusätzliche Parteien an dem Spiel
teil und werden die Module derart angeordnet, daß beispielsweise die Steine des ersten Spielers in Richtung auf das
Modul des zweiten Spielers ziehen, während die Steine des zweiten Spielers auf das Modul des dritten Spielers ziehen,
und die Steine des dritten Spielers auf das Modul des ersten Spielers entgegengesetzt zu dem Ziehen der Steine des ersten
Spielers bewegt werden. Daher besteht eine Wechselwirkung zwischen allen Spielern und jeder Spieler spielt tatsächlich
nicht mit einem Gegner, sondern aufgrund der Wechselwirkung mit allen Gegnern.
Es ist zu sehen, daß bei Verwendung dieser grundsätzlichen
Methode es möglich wird, jeden Spieler mit einem ähnlichen Modul eines gesamten Spielbrettes zu versehen und eine beliebige
Anzahl von Modulen zu besitzen, die zusammen, wenn sie korrekt für die Spieler angeordnet sind, durch Wechselwirkung
ein totales Spiel ergeben. Daher liegt die Grundlage der Erfindung darin, daß die Module derart ausgebildet und
markiert sind, daß jeder Spieler einen Modul besitzt, der für die Spielzwecke in seiner Form mit den anderen Modulen
identisch ist, während das Spiel das Fortschreiten der Steine
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oder Figuren von einem Modul zu dem anderen erfordert, im allgemeinen, aber nicht notwendigerweise, in einer Kreisrichtung,
wobei die Steine von einem Modul zu dem anderen durch einen gemeinsamen Bereich zwischen den Modulen gezogen werden.
Aus der folgenden Beschreibung wird hervorgehen, da3 unter Verwendung eines aus einer Reihe von ähnlichen Modulen bestehenden
Spielbrettes das Vorrücken der Steine eines Spielers von einem Modul auf einen anderen in einer Wechselwirkung
mit den Steinen mindestens zweier anderer Spieler resultiert. Jeder Modul des gesamten Spielbrettes ist im wesentlichen
eine Hälfte des Spielbrettes des speziellen Spieles, wie es benutzt würde, wenn es von zwei Spielern gespielt würde,
aber dadurch, daß jeder Modul die Hälfte eines Standard-Zweispielerspieles ist, stimmt jeder Spieler bei dem verbesserten
Spiel mit seinem Modul mit mindestens zwei weiteren Modulen überein, so daß zwischen je zwei Gegenspielern in
Wirklichkeit ein volles von zwei Modulen gebildetes Spielbrett vorhanden ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine normale Anordnung des als Backgammon (Puff-Spiel) bekannten Spiels,
wobei diese Figur den bekannten Stand der Technik zeigt und die Pfeile die Bewegungsrichtung der Steine anzeigen;
Fig. 2 die Anordnung der Module und Steine dieser Erfindung, wenn drei Spieler
betroffen sind, wobei die Pfeile anzeigen, wie die Steine bzw. Figuren
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zwischen den Modulen des Spielbrettes gezogen werden können;
Fig. 3 eine der Fig.2 ähnliche Ansicht
mit einer verschiedenen Biawegungsreihenfolge,
die mit Hilfe von I feilen zeigt, daß die Bewegungsrichtung der Steine im allgemeinen
um das Spielbrett in einer Richtung verläuft;
Fig. 4 die Anordnung der Module und Steine bei Backgammon, wenn vier Spieler
teilnehmen, mit der allgemeinen Bewegungsrichtung der Fig.3;
Fig.5 u.6 die Anordnung der Module und Figuren
beim Schachspiel, wobei Fig.5 die Anordnung für drei Spieler und Fig. 6 die Anordnung für vier Spieler
zeigt. Die Figuren würden die normale Anzahl und Anordnung von Schachfiguren aufweisen, sind hier aber nur
schematisch angezeigt, um die unterschiedliche Farbe für jeden Spieler anzuzeigen;
Fig.7 u.8 den Fig. 5 und 6 ähnliche Anordnungen
der Module und Steine für ein Damespiel.
Es ist zu sehen, daß die Module für drei oder mehr Spieler verwendet werden können, ohne daß eine Änderung in den Modulen
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nötig sein würde, und daß weiterhin zwei Module zusammengesetzt
werden können, um das Spiel wie vor dieser Erfindung zu spielen.
Fig. 1 zeigt ein normales Spielbrett für Backgammon, wie
es bisher verwendet wurde. Dieses Spielbrett besitzt zwei Abschnitte 1 und 2, die längs einer Mittellinie 3 zwischen
den Spielern begrifflich miteinander verbunden sind. Die Pfeile zeigen die allgemeine Bewegungsrichtung der
Steine der beiden Spieler.
In Fig. 2 ist zu sehen, wie durch Teilen des Spielbrettes der Fig.1 in zwei getrennte einander ähnliche Module und
Verwendung dreier solcher Module 4, 5 und 6 die Module um einen gemeinsamen Punkt 8 angeordnet werden können,
um drei Spielern das Spiel zu ermöglichen, wobei die Pfeile die allgemeine Bewegungsrichtung der Steine zwischen den
Modulen zeigen. In dieser Figur sind die Steine des ersten Spielers auf den Modulen 4, 5 und 6 verteilt, so daß eine
enge Wechselwirkung zwischen allen Spielern existiert. Daher sind die Steine jeden Spielers auf allen drei Modulen
verteilt, wobei die Steine 9 des den Modul 4 als Ausgangstafel verwendenden Spielers auf den Modulen 4, 5 und 6
usw. für jeden Spieler angeordnet sind und die Pfeile zeigen, daß die kreisförmige oder im allgemeinen in einer Richtung
verlaufende Bewegung eines normalen Zweispielerspieles nicht wesentlich ist.
Fig. 3 zeigt, wie eine unterschiedliche Bewegungsordnung möglich ist, wobei in diesem Fall die Bewegung der Steine
im allgemeinen in einer Richtung rings um das Spielbrett verläuft. In dieser Form des Spieles werden die Steine des
Moduls 4 auf den Modul 5 gezogen, und die Steine des Moduls 6 werden zurück auf den Modul 4 gezogen.
Es ist zu sehen, daß der den Modul 4 verwendende Spieler,
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sobald er seine Steine vorwärts auf Modul 5 zieht, dies gegen die Zugrichtung der Steine des Moduls 6 tut.
In ähnlicher Weise ziehen die Steine von Modul 5 nach außen auf Modul 6, aber gegen die Steine von Modul 4, und diese
Folge wird auf eine beliebige Anzahl von Spielern angewendet, da jeder seine eigenen Steine auf den Modul an der
einen Seite seines Moduls zieht, aber gegen die Steine des Moduls an seiner anderen Seite spielt.
Zu Beginn des Spieles sind hier die Steine 9 eines Spielers auf den Modulen 4 und 6 angeordnet, während die Steine 10
eines zweiten Spielers auf den Modulen 4 und 5 gehalten werden und die Steine 11 des dritten Spielers auf den Modulen
5 und 6 angeordnet sind.
In Fig. 4 ist zu sehen, wie ein vierter Modul 7 zusätzlich zu dem Spielbrett hinzugefügt werden kann, ebenfalls um
den gemeinsamen Punkt 8, wobei die Pfeile die allgemeine Richtung der Bewegung der Steine anzeigen, wenn das System
nach Fig.3 verwendet wird. Die Steine des vierten Spielers sind mit 12 bezeichnet.
In Fig.5 ist zu sehen, wie die Module 15, 16 und 17 um einen
gemeinsamen Bereich 19 zum Schachspielen angeordnet sind,
wenn drei Spieler mitspielen, wobei die ausgezogenen Pfeile die allgemeine Bewegungsrichtung der Figuren anzeigen,
während die gestrichelten Pfeile zeigen, wie die Richtung geändert oder die Anzahl der Bewegungsrichtungen vergrößert
werden könnte. Die Figuren der Module 15,16 und 17 sind mit
2T, 22 bzw. 23 bezeichnet.
In Fig. 6 ist gezeigt, wie ein zusätzlicher Modul 18 zum
Schachspiel mit vier Spielern hinzugefügt werden kann, wobei wiederum die Pfeile die allgemeine Bewegungsrichtung der
Steine anzeigen. Die Figuren des Moduls 18 sind mit 24 bezeichnet.
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In Fig.7 und 8 ist gezeigt, wie die Module und Figuren angeordnet
werden, um Dame zu spielen, und da die Module den bei Schach verwendeten ähnlich sind und die Figuren wieder durch
ihre Farbe unterschieden werden, werden in diesen Figuren die gleichen Bezugszeichen wie in Fig.5 und 6 verwendet.
Nun wird ein Beispiel gegeben, wie Backgammon von mehr als zwei Spielern unter Verwendung der Module dieser Erfindung
gespielt werden kann, die in der Form der Fig.3 und 4 angeordnet sind. Die Ausrüstung enthält ein Paar von Würfeln
und einen Verdopplungswürfel. Jeder Spieler besitzt fünfzehn Steine, alle einer Farbe, zusammen mit einem Spielbrett,
das zwölf dreieckige Punkte besitzt, die von einer Stange . in eine Ausgangstafel (Punkte 1 bis 6) und eine äußere Tafel
(Punkte 7 bis 12) geteilt sind. Die Steine werden auf die Module,wie in den Diagrammen der Fig. 3 und 4 zu sehen,gesetzt.
Jeder Spieler setzt fünf Steine auf seinen Punkt 6 und drei auf seinen Punkt 8. Seine übrigen Steine werden auf
den Modul zu seiner rechten gesetzt, fünf auf den Punkt 12 und zwei auf den Punkt 1. Von den Startstellungen muß jeder
Spieler seine Steine in seine Ausgangstafel bringen. Sobald alle Steine in der Ausgangstafel sind, können sie von dem
Spielbrett entfernt werden. Gewinner ist derjenige Spieler, der als erster alle seine Steine entfernen kann. Der Wurf
des Wurfeis wird verwendet, um die Steine von Punkt zu Punkt längs der Module zu ziehen. Die Steine rücken immer in Richtung
auf ihre Ausgangstafel und können nur von dem Punkt 12 eines Moduls direkt zu dem Punkt 12 ihres eigenen Moduls
kreuzen, um zu bestimmen, wer das Spiel beginnt, wirft jeder
Spieler einen Würfel. Der höchste Wurf spielt zuerst, wobei der Spieler diese Punktezahl und die Punktezahl des rechts
von ihm geworfenen Würfels verwendet. Es ist auch möglich, wenn alle Spieler zugestimmt haben, daß er für seinen ersten
Zug beide Würfel noch einmal werfen darf. Die Spieler kommen dann im Uhrzeigersinn an die Reihe, wobei der Würfel zu
dem nächsten Spieler nach links weitergegeben wird. Wenn bei
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Beginn des Spieles zwei oder mehr Spieler den gleichen höchsten Wert werfen, würfeln sie noch einmal, so lange
bis nur ein Spieler mit dem höchsten Wert da ist, der dann als erster spielt. Nach dem Würfeln kann ein Spieler entweder
mit zwei getrennten Steinen ziehen, mit je einem für jede Zahl auf dem Würfel, oder mit einem Stein um zwei auf dem
Würfel angezeigte Züge.
Wenn z.B. eine Sechs und eine Drei geworfen wurde, kann ein Spieler mit einem Stein um sechs Punkte in Richtung auf seine
Ausgangstafel und mit einem anderen Stein um drei Punkte rücken, oder er kann mit einem Stein um sechs Punkte und
anschließend um drei Punkte oder umgekehrt ziehen. Es gibt keine Grenze für die Anzahl von Steinen, die auf
einem beliebigen Punkt abgesetzt werden können. Ein Punkt heißt gemacht oder gesichert, wenn er von zwei oder mehr
Steinen des Gegners besetzt ist. Ein Stein darf nicht zu einem Punkt bewegt werden, der von einem Gegner gemacht
wurde.
Wenn ein Spieler ein Doppel wirft, wird jede Zahl zweifach verwendet und so können anstelle von zweien vier Züge gemacht
werden. Wenn beispielsweise eine Fünf-Fünf geworfen wird,
könnte ein Spieler mit vier Steinen um jeweils fünf Punkte ziehen, oder mit einem Stein um zehn Punkte und zwei Steinen
um fünf Punkte, oder mit zwei Steinen um je zehn Punkte, oder mit einem Stein um zwanzig Punkte.
Wenn ein einzelner Stein einen Punkt besetzt, wird er ungedeckt genannt und ist durch einen Angriff verletzbar. Wenn
ein Stein auf einem ungedeckten Stein am Ende eines Zuges landet, wird der ungedeckte Stein von dem Modul entfernt und
auf irgendeine andere als die seiner Ausgangstafel benachbarte Stange gesetzt. Das bedeutet, daß dieser Stein das Spiel
über die Punkte 1 bis 6 des Moduls, auf das er gesetzt wurde, wieder beginnen muß.
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Ein Stein kann wieder eingesetzt werden, wenn der Wurf eines Würfels zuläßt, daß der Stein auf den Modul auf einen Punkt
gezogen wird, der noch nicht von einem Gegner besetzt wurde. Beispielsweise könnte bei einem Fünf-Vier-Wurf ein Stein auf
den Punkt 5 oder den Punkt 4 gesetzt werden, wenn sie offen sind. Wenn alle sechs Punkte besetzt sind, ist ein Wiedereintritt
unmöglich und der Spieler verwirkt seine Runde,bis ein Punkt wieder geöffnet wird. Ein Spieler muß alle seine
Steine wieder einbringen, die auf eine Stange gesetzt worden sind, bevor er irgendeinen anderen Stein weiterrückt.
Ein Spieler kann nur dann wegtragen, d.h. seine Steine von seiner Ausgangstafel entfernen, wenn alle fünfzehn seiner
Steine innerhalb der Ausgangstafel sind. Ein Spieler muß eine Fünf werfen, um einen Stein von dem Punkt 5 wegzunehmen, und
eine Drei für den Punkt 3. Wenn eine Zahl geworfen wird, die höher ist als der höchste besetzte Punkt, kann dieser
Wurf verwendet werden, einen Stein von dem höchsten besetzten
Punkt wegzunehmen. Wenn z.B. eine der geworfenen Zahlen eine Sechs ist und der Punkt 6 unbesetzt ist, kann ein Stein von
dem höchsten besetzten Punkt weggenommen werden. Beliebige Kombinationen von Vorrücken mit Wegnehmen und Wiedereinbringen
mit Bewegen können entsprechend den jeweiligen Regeln verwendet werden. Wenn immer möglich, müssen beide Zahlen eines
Wurfes verwendet werden. Wenn nur eine der Zahlen gespielt werden kann und eine Wahl besteht, muß die höchste Zahl gespielt
werden. Die maximale Anzahl von Zügen von einem Doppelwurf (Pasch)muß gespielt werden.
Ein Verdopplungswürfel, der mit den Markierungen 2, 4, 8, 16,
32, 6 4 versehen ist, wird hauptsächlich zum Erhöhen der Hindernisse verwendet, üblicherweise einigen sich Spieler
auf einen Anfangswert von Eins für das Spiel. Dieser kann dann während des Spieles durch Verwendung des Verdoppelungswürfels erhöht werden. Ein Match wird üblicherweise definiert,
sobald der erste Spieler eine vorbestimmte Punktezahl erreicht, die oft bei fünfzehn liegt. Verdoppeln kann
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während des Spieles auf zwei verschiedene Arten vorkomnen:
a) Automatisches Verdoppeln:
Wenn die höchste Nummer zwei- oder mehrfach vorkommt, wenn die Spieler würfeln, um zu bestimmen, wer als
Erster spielt, wird der Spielwert automatisch auf Zwei erhöht. Wenn die gleiche Situation währand des
folgenden erneuten Wurfeins vorkommt, wird ein Verdoppeln
noch einmal durchgeführt und dies wird dadurch angezeigt, daß der Verdopplungswürfel von Zwei auf
Vier umgedreht wird. Normalerweise ist jedoch nur ein einziges automatisches Verdoppeln pro Spiel erlaubt,
aber dies bleibt dein Spielern überlassen.
b) Freiwilliges Verdoppeln:
Nachdem der erste Würfel geworfen wurde, kann jeder Spieler das Hindernis, für das das Spiel gespielt
wird, erhöhen, bevor er wirft. Die Hindernisse können nur mit Zustimmung anderer Spieler verdoppelt werden.
Bis zu einem Verdopplungslimit ist die Zustimmung mindestens eines Gegners erforderlich, oberhalb dieses
Limits ist die Zustimmung aller Gegner erforderlich. Wenn diese Zustimmung nicht gegeben wird, endet das
Spiel bei dem Wert des Würfels, der dem Spieler zuerkannt wurde, der das Verdoppeln vorschlug. Das
übliche Verdopplungslimit ist Vier, aber dies sollte
vor dem Spiel entschieden werden.
Gewinner ist der Spieler, der als erster alle fünfzehn seiner Steine weggenommen hat. Wenn alle Gegner jeweils mindestens
einen Stein weggenommen haben, gewinnt der Gewinner ein einzelnes Spiel. Wenn mindestens ein Gegner keinen Stein weggenommen
hat, wird der Spielwert verdoppelt und dies ist als Gammon bekannt. Wenn wenigstens ein Spieler einen Stein
in einer gegnerischen Ausgangstafel oder auf einer Stange hat, wird ein dreifaches Spiel oder ein Grandgammon bewertet.
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Eine interessante Variation des Spieles kann dadurch herbeigeführt
werden, daß die Spieler sich selbst in Mannschaften gruppieren. Bei vier Spielern können Teams aus zwei Spielern
gebildet werden, und bei sechs Spielern können Mannschaften aus zwei oder drei Spielern gebildet werden. Gegnerische
Module werden abwechselnd angeordnet. Steine verschiedener Farben aus demselben Team wirken, wie wenn sie alle gleich
wären, oder sie können es wählen, einen ungedeckten Stein eines Partners zu nehmen und ihn auf irgendeiner anderen
als der seiner eigenen Ausgangstafel benachbarten Stange abzusetzen. Sie müssen jedoch immernoch in Richtung auf
ihre jeweiligen Ausgangstag ein ziehen. Ein Team gewinnt,
wenn alle Steine seiner Mitglieder von der Tafel entfernt sind.
Durch Übereinkunft darf ein Spieler, der alle seine Steine entfernt hat, seinen Turnus nicht dazu verwenden, die
Steine seines Partners vorzurücken. Jeder Spieler kann das Hindernis für sein Team verdoppeln, aber Spieler eines
Teams dürfen nicht das Hindernis nacheinander verdoppeln.
Bei dem in den Fig.5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiel
der Erfindung besteht ein Modul eines Schachspielbrettes aus der Hälfte eines herkömmlichen Schachbrettes. Dieses
Spielbrett enthält zweiunddreißig Quadrate^sechzehn schwarze
und sechzehn weiße) und ist in vier Reihen von acht Quadraten angeordnet. Jeder Spieler besitzt den üblichen Satz an
Schachfiguren. Die anfängliche Anordnung der Figuren auf jedem Modul ist die gleiche, wie für einen Spieler des herkömmlichen
Schachspiels. Das Ziel des Spieles liegt darin, daß der erste Spieler den König auf dem Modul zu seiner
Rechten schachmatt setzt. Beim Ziehen von einem Modul auf den anderen ist der Weg der gleiche, wie er verlaufen würde,
wenn die beiden Module ein herkömmliches Schachspiel mit zwei Spielern bilden würden. Daher kann eine Figur in einem
Modul in alle anderen Module eindringen, dort Figuren be-
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drohen oder gefangen nehmen. Bauern dürfen nur in den Modul des Königs eindringen, den sie angreifen. Bei dem Spiel mit
vier Mitspielern greift der Spieler des Moduls 15 Jen König des Moduls 17 und der Spieler des Moduls 17 den König des
Moduls 18 an. Irgendein Spieler kann in irgendeinen Modul eindringen und irgendeine andere Figur gefangen nehmen.
Der König ist frei, in irgendeinen Modul entsprechend den üblichen Schachregeln einzudringen. Jeder Spieler hat einen
bestimmten König gefangen zu nehmen, während er seinen eigenen König von den Angriffen durch einen anderen Spieler verteidigt.
Der Modul eines Damespieles, siehe Fig.7 und 8,ist die Hälfte
eines herkömmlichen Damespielbrettes. Die ursprüngliche Anordnung der Steine auf jeden Modul ist die gleiche wie für
einen Spieler des Damespiels mit zwei Spielern. Die Aufgabe des Spieles liegt darin, daß der erste Spieler alle Männer
des Spielers zu seiner Rechten gefangen nimmt. Beim Ziehen von einem Modul auf den anderen ist der Weg der gleiche,
wie wenn die beiden Module das herkömmliche Zweispieler-Spiel spielen würden. Einzelne Steine können nur in den Modul
zur Rechten eindringen, aber ein einmal gekrönter König kann in jeden beliebigen Modul eindringen. Bei einem anderen Spiel
dürfen die Steine vom Beginn des Spieles an in irgendeinen Modul eindringen.
Bei dem Spiel mit vier Mitwirkenden greift der Spieler des Moduls 15 den Spieler des Moduls 17 und der Spieler des
Moduls 17 den Spieler des Moduls 18 an. In den Schlußphasen eines Spieles gibt es eine Wechselwirkung der Könige aller
Spieler. Ein König kann irgendeinen Mann auf einem Modul gefangen nehmen, ein einzelner Stein kann nur seinen bestimmten
Feind gefangen nehmen. Der Gewinner nimmt alle Steine des Spielers zu seiner Rechten gefangen.
Aus dem eben beschriebenen ist ersichtlich, daß eine neue
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EOrm eines Spieles vorgesehen wird, in der jeder Spieler
sein eigenes modulares Spielbrett besitzt und bei dem die
modularen Spielbretter in verschiedenen Mustern abhängig
von der Zahl der Mitspieler in einem bestimmten Spiel zusammengesetzt werden können, wobei die Anordnung der Module in dessen derart ist, daß die Bewegung der Steine bzw. Figuren jedes der Spieler mindestens zwei andere Module durchquert.
sein eigenes modulares Spielbrett besitzt und bei dem die
modularen Spielbretter in verschiedenen Mustern abhängig
von der Zahl der Mitspieler in einem bestimmten Spiel zusammengesetzt werden können, wobei die Anordnung der Module in dessen derart ist, daß die Bewegung der Steine bzw. Figuren jedes der Spieler mindestens zwei andere Module durchquert.
Die einzelnen Module sind vorzugsweise an dem einen gemeinsamen Punkt 8 (Fig.2 bis 4) oder je zwei Module an der Ecke,
an der sie einander stoßen (s.Fig.5 bis 8) miteinander lösbar verbunden. Diese Verbindung kann z.B. aus einer an dem
einen Ende der Längsseite jeden Moduls angebrachten öse und einen an den anderen Enden der Längsachse angebrachten Zapfen bestehen, der in die Öse paßt.
einen Ende der Längsseite jeden Moduls angebrachten öse und einen an den anderen Enden der Längsachse angebrachten Zapfen bestehen, der in die Öse paßt.
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Claims (16)
- AnsprücheSpielbrett, dadurch gekennzeichnet, daß es modular aufgebaut ist und einen Modul (4,5,6,7;15,16,17,18) für jeden Spieler besitzt, daß jeder Modul unabhängig von der Anzahl der Spieler die gleiche allgemeine Form und die gleichen Markierungen aufweist, die die Oberfläche jeden Moduls (4,5,6,7;15,16,17,18) in eine Reihe von Räumen aufteilen, in denen Figuren bzw. Steine(9,10,11,12;21,22,23, 24) schrittweise von den teilnehmenden Spielern gezogen werden, und daß die Module (4,5,6,7,«15,16,17,18) derart angeordnet sind, daß sie um einen gemeinsamen Bereich (19) zusammengefügt werden können, durch den die Figuren bzw. Steine hindurchgehen, wenn sie von Modul nach Modul gezogen werden.030015/0680A 18 066/7 - 2 -
- 2. Spielbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modul eine Hälfte eines bei einem zwei Spieler-Spiel benutzten Spielbrettes ist.
- 3. Spielbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modul eine Hälfte eines längs einer Mittellinie(3) zwischen zwei Spielern geteilten Backgammon-Spielbretts ist.
- 4. Spielbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modul eine Hälfte eines längs einer Mittellinie(3) zwischen zwei Spielern geteilten Schachbrettes ist.
- 5. Spielbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modul eine Hälfte eines längs einer Mittellinie (3) zwischen zwei Spielern geteilten Dame-Brettes ist.
- 6. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen jeden Moduls derart sind, daß die Züge der Figuren bzw. Steine benachbarter Spieler auf mindestens einem Modul in entgegengesetzter Richtung verlaufen, wobei alle Züge von Modul nach Modul radial durch einen gemeinsamen Bereich (19) verlaufen, derart, daß Figuren bzw. Steine eines Spielers von mindestens einem anderen Modul gezogen werden, wobei die Steine der Spieler dieser Module von mindestens einem weiteren Modul gezogen werden und die Steine mindestens eines Spieler dieser weiteren Module von mindestens dem ersterwähnten Modul gezogen werden.
- 7. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen jeden Moduls derart sind, daß die Züge der Figuren bzw. Steine benachbarter030015/0680A 18 066/7 - 3 -Spieler auf mindestens einem Modul in entgegengesetzter Richtung verlaufen, wobei alle Züge von Modul nach Modul radial durch einen gemeinsamen Bereich (19) verlaufen, derart, daß Steine eines Spielers auf mindestens einen anderen Modul gezogen werden, wobei die Steine der Spieler dieser Module jeweils auf mindestens einen weiteren Modul gezogen werden, und die Steine mindestens eines Spielers dieser weiteren Module mindestens auf das ersterwähnte Modul gezogen werden.
- 8. Spielbrett nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen jeden Moduls derart sind, daß die Züge der Figuren bzw. Steine benachbarter Spieler auf mindestens einem Modul in entgegengesetzter Richtung verlaufen, wobei alle Züge von Modul nach Modul radial durch einen gemeinsamen Bereich (19) verlaufen, derart, daß die Steine eines Spielers von dem benachbarten Modul eines zweiten Spielers auf das Modul des ersten Spielers gezogen werden, daß die Steine des zweiten Spielers von dem nächsten benachbarten Modul auf den Modul des zweiten Spielers gezogen werden, und daß diese Folge von Zügen für folgende Spieler wiederholt wird, bis die Steine des letzten Spielers von dem Modul des ersten Spielers auf das Modul des letzten Spielers gezogen werden.
- 9. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen jeden Moduls derart sind, daß die Züge der Steine bzw. Figuren benachbarter Spieler in entgegengesetzter Richtung auf mindestens einem Modul verlaufen, wobei alle Züge von Modul nach Modul radial durch einen gemeinsamen Bereich (19) verlaufen, derart, daß die Steine eines Spielers auf das benachbarte Modul eines zweiten Spielers gezogen werden,030015/0680A 18 066/7 - 4 -daß die Steine des zweiten Spielers auf das nächste benachbarte Modul gezogen werden, und daß diese Folge von Zügen für nachfolgende Spieler wiederholt wird, bis die Steine des letzten Spielers auf das Modul des ersten Spielers gezogen werden.
- 10. Spiel zur Mitwirkung einer variablen Anzahl von Spielern, mit einem modular aufgebauten Spielbrett, das ein Muster von auf seiner Oberfläche markierten Räumen aufweist, auf der Figuren bzw. Steine schrittweise in Übereinstimmung mit den Spielregeln aus ihren ursprünglichen Positionen in einen Bereich oder Bereiche gezogen werden, die ursprünglich von den Steinen bzw. Figuren mindestens eines Gegenspielers besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielbrett modulare Form mit einem separaten und unabhängig aufstellbaren, aber ähnlichen Modul für jeden Spieler aufweist, und daß Figuren bzw. Steine für jeden Spieler vorhanden sind, die von den Steinen jeden anderen Spielers unterscheidbar sind, wobei jedes Modul eine Hälfte eines normalerweise für zwei Spieler verwendeten, längs einer Mittellinie (3) zwischen den Spielern geteilten Spielbrettes enthält und die Markierungen auf den Modulen derart angeordnet sind, daß die Steine eines ersten Spielers, wenn die Module um einen gemeinsamen Bereich (19) angeordnet sind, in radialer Richtung durch den gemeinsamen Bereich (19) auf mindestens den Modul eines zweiten Spielers gezogen werden können, und daß die Steine eines weiteren Spielers über den gemeinsamen Bereich (19) auf mindestens den Modul des ersten Spielers gezogen werden können, wobei irgendeine Anzahl von Modulen zwischen dem zweiten und dem weiteren Spieler angeordnet werden können, wenn mehr als drei Spieler betroffen sind.030015/0680A 18 066/7 - 5 -
- 11. Spiel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine bzw. Figuren eines ersten Spielers von einem Modul auf einen zweiten Modul ziehen, derart, daß diese Steine in Gegenbewegung zu den Steinen eines zweiten Spielers auf dem ersten Modul und zu den Steinen eines dritten Spielers auf dem zweiten Modul sind.
- 12. Spielbrett, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus mindestens zwei,vorzugsweise mindestens drei losen Hälften eines an sich bekannten Spielbrettes zusammensetzbar ist.
- 13. Spielbrett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte Spiel ein solches für zwei Spieler ist.
- 14. Spielbrett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede lose Hälfte einer Hälfte eines längs der Mittellinie zwischen zwei Spielern halbierten Spielbretts entspricht.
- 15. Spielbrett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielhälften identisch ausgebildet sind.
- 16. Verwendung von losen Spielbretthälften, die einer Hälfte eines längs der Mittellinie zwischen zwei Spielern halbierten Spielbretts entsprechen,zur Bildung eines Spiels für mindestens drei Spieler.030015/0680
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