DE2927869A1 - Stoff-transportvorrichtung - Google Patents
Stoff-transportvorrichtungInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft Verbesserungen einer Stoff-Transportvorrichtung
zum Gebrauch mit Nähmaschinen.
Nähmaschinen sind im allgemeinen mit einer Stoff-Transportvorrichtung
ausgestattet, die dazu dient, einen Stoff in Gleichlauf mit der vertikalen Bewegung einer Nadel zu
transportieren, und eine solche Stoff-Transportvorrichtung ist ein unverzichtbarer Bestandteil sowohl von Nähmaschinen,
die in Industriebetrieben Verwendung finden, als auch von Nähmaschinen für den häuslichen Gebrauch.
Während die Transportgeschwindigkeit bei Stoff-Transportvorrichtungen
von für den Hausgebrauch bestimmten Nähmaschinen niedrig sein kann, da die Geschwindigkeit der Vertikalbewegung
der Maschinennadel ebenfalls niedrig ist, erfordern Industrie-Nähmaschinen manchmal eine spezielle Hilfs-Transportvorrichtung,
da die Geschwindigkeit der Vertikalbewegung der Nadel außerordentlich hoch im Vergleich zur
entsprechenden Vertikalbewegung bei den üblichen Haus-Nähmaschinen ist.
Bei Hilfs-Stoff-Transportvorrichtungen der herkömmlichen
Art wird jedoch die Drehung der die Nadel antreibenden Hauptwelle hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit zunächst durch ein
Reduktionsgetriebe verringert und dann mit Hilfe eines Kurbelmechanismus in eine Pendel- bzw. Vor- und Rückbewegung
umgesetzt, und diese Pendelbewegung wird wiederum in eine intermittierende Drehbewegung unter Verwendung einer Einwegkupplung
umgesetzt, um die Stoff-Transportwalze in Drehung zu versetzen, wodurch es geschehen kann, daß, wenn die Auf-
und Abbewegungsgeschwindigkeit der Nadel auf einen sehr großen Wert erhöht wird, die Stoff-Transportwalze nicht mehr
in der Lage ist, die normale intermittierende Drehbewegung auszuführen und statt dessen aufgrund der Trägheit der
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Einwegkupplung und der Stoff-Transportwalze eine kontinuierliche
Bewegung vollführt; als Folge hiervon kann es geschehen, daß der Stoff transportiert wird, während die
Nadel im Stoff steckt, was zu einem Nadelbruch und anderen
Schwierigkeiten führen kann.
Zusätzlich weisen die herkömmlichen Hilfs-Transportvorrichtungen
auch insofern einen Nachteil auf, als beim Erhöhen der Betriebsgeschwindigkeit durch die Trägheit der Transportwalze
aufgrund ihrer intermittierenden Bewegung auf die Einweg-Kupplung eine zusätzliche Belastung ausgeübt wird,
wodurch eine häufige Wartung in verringerten Zeitabständen
für die gesamte Stoff-Transportvorrichtung erforderlich
ist. -
Die Anmelderin hat bereits eine elektronische Hilfs-Transportvorrichtung
dieser Art vorgeschlagen, bei der ein Schrittmotor anstelle des herkömmlichen Geschwindigkeits-Reduziergetriebes
und der Einweg-Kupplung Verwendung findet. Bei der von der Anmelderin vorgeschlagenen Hilfs-Transportvorrichtung wird ein Rotor intermittierend durch einen Schrittmotor
in Drehung versetzt und es wird ein Stoff durch die
intermittierende Drehbewegung dieses Rotors in Zusammenarbeit mit einer bekannten Transportvorrichtung transportiert,
die eine Transportklaue aufweist. Die vorgeschlagene Hilfs-Transpörtvorrichtung
ist jedoch nicht in der Lage, eine beim Durchschieben entstehende Faltenbildung, Saumfaltenbildung
oder ähnliche beim Nähvorgang am Stoff auftretende Effekte
völlig zu vermeiden, da sie den Stoff lediglich in Verbindung mit der die Transportklaue oder dergleichen umfassenden
Transporteinrichtung transportiert.
Weiterhin ist es wünschenswert, daß die Stoff-Transportvorrichtung
den Stoff vorwärts und rückwärts transportieren kann, wodurch NäherZeugnisse mit guter Qualität in kurzer
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Zeit hergestellt werden können.
Ein Ziel der Erfindung ist es# eine Stoff-Transportvorrichtung
zu schaffen, die einerseits in der Lage ist, zur Qualitätsverbesserung der genähten Produkte und zur Durchführung des
Nähvorgangs in einer kurzen Zeit beizutragen und die andererseits den verschiedensten Verwendungszwecken zugeführt
werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Stoff-Transportvorrichtung zu schaffen, die eine Saumfaltenbildung wie z.B.
kleine Riffelfalten vermeiden kann, wie sie aufgrund des Unterschiedes hinsichtlich der Ausdehnung und Kontraktion
der Nähfaden und Stoffe während des Nähvorganges entstehen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Stoff-Transportvorrichtung
zu schaffen, die in der Lage ist, eine gegenseitige Verschiebung zwischen einem Stoff auf der Transportklaue
und einem anderen Stoff, der am Andrückfuß bzw. Niederhalter anliegt, zu vermeiden, d.h. die Durchrutsch-Faltenbildung,
die sich beim Nähen einer Vielzahl übereinanderliegender Stoffe ergibt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Stoff-Transportvorrichtung
zu schaffen, die einen Stoff sowohl vorwärts als auch rückwärts transportieren kann.
Gemäß der Erfindung ist eine Stoff-Transportvorrichtung vorgesehen,
bei der bezüglich der Transportrichtung zwei Transporteinrichtungen angeordnet sind, die vorwärts und rückwärts
transportieren können, und bei der die in Bewegungsrichtung hinten liegende Einrichtung so ausgebildet ist, daß sie mit
einer größeren Transportgeschwindigkeit arbeitet als die in Bewegungsrichtung vorn liegende Transporteinrichtung,
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so daß der Stoff bei einem vorwärts gerichteten Transport
unter Spannung transportiert wird.
Bei einer bevorzugten Aüsführungsform umfaßt die vorne liegende
Transporteinrichtung eine Transportklaue oder dergleichen,
wie sie bei üblichen Nähmaschinen für den Hausgebrauch Ver-,
Wendung findet, und in dieser Transporteinrichtung wird ein
Stoff zwischen die Transportklaue und einem Niederhalter eingebrächt, der der Transportklaue gegenüberliegt, wobei
der Stoff durch die Bewegung der Transportklaue transportiert wird. Eine Nadel ist im allgemeinen parallel zu einer den
Niederhalter tragenden Stange angeordnet und erstreckt sich zusammen mit dieser Stange vom Körper der Nähmaschine aus
zur Transportklaue hin. Die Nadel bewegt sich hin und her,
d.h. sie bewegt sich in senkrechter Richtung im Gleichlauf
mit der Bewegung der Transportklaue und durchsticht den Stoff, der sich zwischen der Transportklaue und dem Niederhalter
befindet. Die Transportklaue und die Nadel werden durch eine bekannte Betätigungsvorrichtung betätigt, die sich im Körper
der Nähmaschine befindet und die Haüpt-Drehwelle der Betätigungsvorrichtung wird durch die Drehung einer Riemenscheibe
in Drehung versetzt, die an der Haupt-Drehwelle an dem einen Ende des Nähmaschinenkörpers befestigt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die in Bewegungsrichtung
hinten angeordnete Transporteinrichtung einen Impulsgenerator, einen Schrittmotor, der durch eine Reihe von
elektrischen Impulsen betätigt wird, die an ihn vom Impulsgenerator her angelegt werden, und einen Rotor, der mit dem
Stoff in Berührung steht und durch den Schrittmotor gedreht wird. Der Impulsgenerator erzeugt entsprechend der Transportgeschwindigkeit
bzw. Transportweite des Stoffes und basierend auf dem Zurückziehen der Nadel aus dem Stoff eine Reihe von
elektrischen Impulsen. Der Impulsgenerator kann mit ODER-Gattern,
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ORiGiNAL iNSPECTED
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UND-Gattern, Zählern oder dergleichen aufgebaut sein und besteht vorzugsweise aus einer bekannten integrierten
Logik-Schaltungsanordnung. Die Anzahl der Impulse in der Impulsfolge wird so festgelegt, daß die Transportgeschwindigkeit
bzw. Transportweite, die durch den Rotor festgelegt wird, größer ist, als die Transportgeschwindigkeit bzw. Transportweite, die durch die Transporteinrichtung festgelegt wird,
die die Transportklaue umfaßt und die in Bewegungsrichtung vor dem Rotor angeordnet ist. Um in wirksamer Weise die
Durchrutsch-Faltenbildung, Saumfaltenbildung und dergleichen zu beseitigen, ist es wünschenswert, die Transportgeschwindigkeit
bzw. Transportweite der in Bewegungsrichtung hinten liegenden Transporteinrichtung um etwa 5% bis 30% größer
einzustellen, als die Transportgeschwindigkeit bzw. Transportweite der in Bewegungsrichtung vorne liegenden Transporteinrichtung;
dieser Wert kann in Abhängigkeit von dem zu verarbeitenden Stoff etwas variieren.
In einer erfindungsgemäß bevorzugten Ausführungsform besitzt die Transportvorrichtung eine Einstellvorrichtung, mit deren
Hilfe die Anzahl der Impulse in der vom Impulsgenerator erzeugten Impulsfolge willkürlich eingestellt werden kann.
Die Einstellvorrichtung kann am Nähmaschinenkörper so befestigt sein, daß sie von Hand betätigbar ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird für beide Transporteinrichtungen beim Rückwärtstransportieren dieselbe Transportgeschwindigkeit bzw.
Transportweite eingestellt, wobei beide Transporteinrichtungen so betrieben werden, daß sie den Stoff mit derselben Transportgeschwindigkeit
bzw. Transportweite rückwärts transportieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben; in
dieser zeigt:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Nähmaschine,
bei der eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stoff-Transportvorrichtung
Verwendung findet,
Fig. 2 eine erläuternde Darstellung im Querschnitt
der Nähmaschine und der Stoff-Transportvorrichtung
nach Fig. 1,
Fig. 3 ein detailliertes Blockdiagramm zur Erläuterung
der elektrischen Schaltung der in Fig. 1 wiedergegebenen
Stoff-Transportvorrichtung,
Fig.4 ein Wellenform-Zeitdiagramm für die elektrische
- - Schaltung der in Fig. 3 dargestellten Stoff-
Transportvorrichtung,
Fig. 5 ein detailliertes Blockdiagramm für die Erläuterung
der elektrischen Schaltung einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stoff-Transportvorrichtung,
Fig. 6 ein Wellenform-Zeitdiagramm für die elektrische
Schaltung der in Fig. 5 wiedergegebenen Stoff-Transportvorrichtung,
und
Fig. 7 ein detailliertes Blockdiagramm für die Erläuterung
der elektrischen Schaltung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stoff-Transportvorrichtung.
In den Fig. 1 bis 4 ist ein Nähmaschinen-Hauptkörper 2 auf
einer Basisplatte 1 montiert und ein Antriebsmotor (nicht
dargestellt) für die Nadel der Nähmaschine ist unter der Basisplatte 1 angeordnet; die Drehkraft des Motors wird
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auf eine Riemenscheibe 3 übertragen. Ein bekannter Umsetzmechanismus
4,(dessen Einzelheiten nicht dargestellt sind), der dazu dient, die Drehbewegung der Riemenscheibe 3 in eine
Hin- und Herbewegung umzusetzen, ist im Nähmaschinen-Hauptkörper 2 vorgesehen; eine Nadel 5 wird durch diesen Umsetzmechanismus
4 in senkrechter Richtung bewegt.
Ein Schrittmotor 6 ist fest am Maschinen-Hauptkörper 2 befestigt, und die Ausgangswelle 7 des Schrittmotors 6 ist
mit Hilfe eines Universalgelenks 8 mit einer Stange 9 verbunden, die ihrerseits mit Hilfe eines Universalgelenks
10 mit einer Drehwelle 11 verbunden ist.
Die Drehwelle 11 ist mit Hilfe eines am Maschinen-Hauptkörper
2 befestigten Lagers 12 in drehbarer Weise am Maschinen-Hauptkörper
2 gelagert. Die Drehwelle 11 ist mit einer Rolle bzw. Walze 13 versehen, die als Rotor dient und die Rolle
ist in unmittelbarer Nähe der Basisplatte 1 so angeordnet, daß ein Spalt 14 zwischen der unteren Oberfläche der Rolle
13 und der Basisplatte 1 gebildet wird, der es einem Stoff 23 ermöglicht, durch ihn hindurchzulaufen· Die Rolle 13 kann
durch einen endlosen Riemen, der als Rotor dient, ersetzt werden, oder es kann irgendeine andere Vorrichtung Verwendung
finden, wenn nur der Stoff transportiert wird, wenn er zwischen einen solchen Rotor und die Basisplatte 1 eingebracht wird.
Die Nadel 5 ist in der Nähe der Walze 13 so angeordnet, daß sie sich etwa in der Mitte der Walzenbreite befindet.
Eine Andruckrolle 16 ist so angeordnet, daß sie sich teilweise
in einer in der Basisplatte 1 ausgebildeten öffnung 15 gegenüber der Walze 13 befindet. Die Andruckrolle 16 dient dazu,
den Stoff gegen die Rolle 13 zu drücken. Eine Tragvorrichtung 17 für die Andruckrolle 16 ist mit Löchern 18, 18 ausgerüstet,
die dazu dienen, die Welle der Andruckrolle 16 in drehbarer Weise zu lagern.
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Weiterhin wird die Lage der Nadel 5 ständig durch einen
Nadelpositionsfühler 19 erfaßt, der so aufgebaut ist, daß
er einen elektrischen Signalimpuls immer dann an einen Treiber-Impulsgenerator 20 abgibt, wenn sich die Nadel 5
aus dem Stoff herausbewegt. Der Nadelpositionsfühler 19
ist mit einem Fototransistor und einer Leuchtdiode oder dergleichen ausgestattet, so daß er die Lage der Nadel 5
durch die senkrechte Bewegung einer Stange 5a erfaßt, an der die Nadel 5 befestigt ist; der Nadelpositionsfühler
19 kann die Bewegung der Nadel auch über die Drehbewegung
einer Drehwelle (nicht dargestellt) erfassen, die mit der Riemenscheibe 3 verbunden ist und zum Antrieb der Nadel
5 dient. "" . ■ -
Der Treiber-Impulsgenerator 20 liefert eine Reihe bzw. Folge von elektrischen Impulsen an den Schrittmotor 6 immer
dann, wenn er ein Ausgangssignal des Nadelppsitionsfühlers
19 erhält. Da die Drehweite bzw. die Größe des Drehwinkels der Ausgangswelle 7 des Schrittmotors, d.h. die Transportweiten-Einheit
pro Impuls vorgegeben ist, wird der Stoff dadurch/ daß die Ausgangswelle 7 des Schrittmotors 6 durch
den vom Treiber-Impulsgenerator 20 gelieferten Impulszug gedreht wird, um eine vorgegebene Weite weitertransportiert,
die der Anzahl der Impulse entspricht. Eine Einstellvorrichtung 21 für die Anzahl der Impulse dient dazu, die Anzahl
der Impulse in dem vom Treiber-Impulsgenerator 20 abgegebenen Impulszug einzustellen und die Transportweite in einem
Transportzyklus kann in entsprechender Weise durch die Einstellung der Einstellvorrichtung 21 für die Impulszahl
vorgegeben werden. Dementsprechend ist die Einstellvorrichtung 21 für die Impulszahl am Nähmaschinenkörper 2 oder
dergleichen so angebracht, daß sie von Hand betätigbar ist. Eine Transportklaue 22 einer weiteren Transporteinrichtung,
die einen ähnlichen Aufbau besitzt, wie Transporteinrichtungen, die bei Nähmaschinen für den Hausgebrauch Verwendung finden,
ist unmittelbar unter der Nadel 5 und bezüglich der Bewegungsrichtung
A des Stoffes 23 vor der Walze bzw. Rolle 13 angeordnet. Ein Andrückfuß bzw. Niederhalter 24 für die
weitere Transporteinrichtung, die die Transportklaue 22 umfaßt, ist in der Nähe der Nadel 5 angeordnet und hält
den Stoff 23 in Verbindung mit der Transportklaue 22. Die weitere Transporteinrichtung kann den Stoff vorwärts und
rückwärts transportieren und die Transportklaue 22 wird in etwa im Gleichtakt mit dem Transportbetrieb der Walze
13 betätigt; der Antriebsmechanismus oder dergleichen
für die weitere Transporteinrichtung ist als solcher bekannt und wird daher hier nicht im einzelnen beschrieben.
Die Stoff-Transportvorrichtung mit dem oben beschriebenen
Aufbau arbeitet in folgender Weise:
Die Nadel 5 verläßt den Stoff 23 im Verlauf ihrer Vertikalbewegung,
die sich vom unteren Umkehrpunkt oL zum oberen Umkehrpunkt/S erstreckt, im Punkt ^" . Zu diesem Zeitpunkt
gibt der Nadelpositionsfühler 19 einen elektrischen Impuls
101 ab. Die Einstellvorrichtung 21 für die Impulszahl legt die Anzahl von Impulsen im Impulszug fest, der vom Treiber-Impulsgenerator
20 abgegeben wird, wodurch die Transportweite der Walze 13 beim Stofftransport längs der Richtung A größer
ist, als die Transportweite der Transportklaue 22. Somit gibt der Treiber-Impulsgenerator 20, der durch den Impuls
101 getriggert wird, einen Impulszug 102 ab, der beispielsweise
aus 5 Impulsen P1 bis P5 besteht, während die Nadel
5 aus dem Stoff 23 herausgezogen wird. Wenn der Impulszug
102 vom Treiber-Impulsgenerator 20 abgegeben wird, dreht sich die Ausgangswelle 7 des Schrittmotors 6 entsprechend
der Anzahl von Impulsen im Impulszug 102 und somit wird auch die Walze 13, die mit der Ausgangswelle 7 verbunden
ist, entsprechend der Anzahl von Impulsen im Impulszug 102
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gedreht. Somit zeigt der Stoff 23 das Bestreben, durch die
Walze bzw. Rolle 13 um die oben beschriebene Transportweite
weiterbefördert zu werden, die durch die Einstellvorrichtung 21 für die Impulszahl festgelegt ist. Gleichzeitig befördert
die Förderklaue 22 der weiteren Transporteinrichtung den Stoff 23 in Zusammenarbeit mit dem Niederhalter 24 ebenfalls
längs der Transportrichtung Ä vorwärts. Pa jedoch die Transportweite
der Transportklaue 22 beispielsweise auf einen Wert eingestellt ist, der sich für die erste Transporteinrichtung bei einer Einstellung auf vier vom Treiber-Impulsgenerator
abgegebene Impulse ergeben würde, ist diese Transportweite der weiteren Transporteinrichtung kleiner als die
Transportweite der Walze 13, so daß der Stoff 23 bei diesem :
Vorwärtstransport etwas zur Walze 13 hin gezogen wird und an ihn zwischen der Walze 13 und dem Niederhalter 24 eine
Spannung angelegt wird. Da also die Walze 13 das Bestreben
zeigt, den Stoff 23 mit einer Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit zu transportieren, die größer ist,. als die
für die Transportklaüe 22 eingestellte Transportgeschwindigkeit
bzw. Transportweite, während die Transportklaue 22 das Bestreben zeigt, den Stoff 23 mit einer Transportweite bzw.
Transportgeschwindigkeit zu transportieren, die kleiner ist, als die für die Walze 13 eingestellte Transportweite bzw.'
Transportgeschwindigkeit, ist die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit für den Stoff 23 am Ort der Walze 13
eine andere als am Ort der Transportklaue 22, so daß der Stoff 23 zwischen den Punkten, an denen sich die Rolle 13
und die Transportklaue 22 befinden, gestreckt wird. Nachdem
der betreffende Transportvorgang vollendet worden ist, wird die Nadel 5 wieder durch den Stoff 23 hindurchgestochen
und derselbe Vorgang wiederholt sich, wenn die Nadel 5
den Stoff 23 wieder verläßt, wodurch der Stoff 23 nach und.
nach genäht wird. Die Abgabe eines Impulszuges muß nicht notwendigerweise auf den Zeitraum beschränkt sein, während
dessen sich die Nadel 5 außerhalb des Stoffes 23 befindet;.
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die Impulse können vielmehr auch nach dem Wiedereinstechen der Nadel 5 in den Stoff über einen Zeitraum hinweg fortgesetzt
werden, der in geeigneter Weise so gewählt wird, daß die Nadel 5 nicht abgebogen wird. Somit wird dadurch,
daß beim Vorwärtstransportieren des Stoffes die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit der Stoff-Transporteinrichtung,
die in Transportrichtung gesehen hinten, d.h. weiter stromab gelegen ist, größer gewählt wird, als die
Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit der Stoff-Transporteinrichtung,
die in Transportrichtung gesehen vorne, d.h. weiter stromauf gelegen ist, eine Spannung
an den Stoff zwischen der Walze und dem Niederhalter angelegt, die eine Saumfaltenbildung, wie z.B. eine kleine
Riffelausbildung verhindert, wie sie sich beim Nähvorgang aufgrund des Unterschiedes in der Ausdehnung und Kontraktion
der Nähfäden und des Stoffes ergibt. Zusätzlich kann eine Verschiebung zwischen Stoffen, die an der Transportklaue
22 anliegen und Stoffen, die am Niederhalter 24 anliegen, d.h. also eine Durchrutsch-Faltenbildung, wie sie sich beim
Nähen einer Vielzahl von übereinander liegenden Stoffen ergeben würde, wenn diese Vielzahl von Stoffen lediglich
durch die Transportklaue 22 transportiert werden würde, durch die erfindungsgemäße Transportvorrichtung verhindert
und somit die Qualität der Näherzeugnisse verbessert werden.
In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei die mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 gemeinsamen Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind.
Gemäß der Zeichnung ist eine Einstellvorrichtung 50 für den Vorwärts- und Rückwärtstransport mit einem am Nähmaschinenkörper
2 befestigten Schalter versehen, so daß sie von Hand betätigt werden kann. UND-Gatter 51 und 52 können durch von
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der Einstellvorrichtung 50 abgegebene elektrische Logiksignale geschlossen bzw. geöffnet werden, wobei ein vom Detektor
abgegebener Impuls am Ausgang des betreffenden Gatters erscheint, wenn das Gatter geöffnet ist, und am Ausgang des
betreffenden Gatters unterdrückt wird, wenn dieses Gatter geschlossen ist. Beim Erhält des Impulses vom Detektor 19
erzeugt ein Treiber-Impulsgenerator 53 für den Vorwärtstransport oder ein Treiber-Impulsgenerator 54 für den Rückwärtstransport
einen Impulszug, der der Transportweite in einem Transportzyklus entspricht, während die Nadel 5 den
Stoff verläßt. Eine Treiberschaltung 55 für den Vorwärtstransport arbeitet beim Empfang des vom Generator 53 ausgehenden Impulszuges in der Weise, daß sie den in seiner
Laufrichtung umkehrbaren Impulsmotor 6 in Vorwärtsrichtung drehend treibt, während andererseits die Treiberschaltung
56 für den Rückwärtstransport beim Erhalt des vom Generator
54 ausgehenden Impulszuges so arbeitet, daß sie den Impulsmotor rückwärts drehend antreibt. Der Generator 54 und die
Treiberschaltung 56 bilden eine Rückwärtstransport-Schalturig,
Eine Einstellvorrichtung 57 für die Vorwärtstransportweite legt die Anzahl von Impulsen in dem vom Generator 53 während
eines Vorwärtstransportzyklus abgegebenen Impulszuges fest, d.h. sie bestimmt die Transportweite eines vorwärts zu
transportierenden Stoffes in einem Vorwärtstransport-Zyklus. Auf der anderen Seite bestimmt eine Einstellvorrichtung 58
für die Rückwärtstransportweite die Anzahl von Impulsen in
dem vom Generator 54 bei einem Rückwärtstransportzyklus abgegebenen
Impulszug, d.h. sie legt die Transportweite eines rückwärts zu transportierenden Stoffes in einem Rückwärtstransportzyklus
fest. Diese Einstellvorrichtungen 57 und sind mit einem Digitalschalter oder dergleichen ausgerüstet,
der am Nähmaschinenkörper 2 so angeordnet ist, daß er von Hand betätigbar ist.
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Im folgenden wird nun die Arbeitsweise der eben beschriebenen, für einen Vorwärts- und Rückwärtstransport geeigneten elektronischen
Stoff-Transportvorrichtung näher erläutert. Wenn die Nadel im Lauf ihrer vertikalen Bewegung vom unteren Totbzw.
Umkehrpunkt o*. zum oberen Umkehrpunkt /3 den Stoff im
Punkt tr* verläßt, gibt der Fühler bzw. Detektor 19 einen
Impuls 101 ab. Nimmt man an, daß ein Vorwärtstransport (d.h. ein Transport in der vorwärts gerichteten Richtung A) an
der Einstellvorrichtung 50 eingestellt ist, dann ist das Gatter 51 geöffnet und das Gatter 52 geschlossen, so daß
der Impuls 101 an den Generator 53 weitergegeben wird. Der durch den Impuls 101 getriggerte Generator 53 gibt einen
Impulszug ab, der dem Nähabstand bzw. der Nähweite, d.h. der Stofftransportweite in einem Transportzyklus entspricht,
wobei die Transportweite durch die Einstellvorrichtung willkürlich auf eine gewünschte Größe eingestellt werden
kann und die Anzahl von Impulsen im Impulszug ist durch den durch die Einstellvorrichtung 57 eingestellten Wert
festgelegt. Somit gibt also, wenn beispielsweise eine Transportweite in der Einstellvorrichtung 57 eingestellt ist,
die fünf Impulsen entspricht, der Generator 53 einen Impulszug 102 ab, der aus fünf Impulsen P1 bis P5 besteht. Wenn
der Impulszug 102 an die Treiberschaltung 55 abgegeben wird, dann arbeitet die Treiberschaltung 55 in der Weise, daß sie
den Schrittmotor 6 für eine Vorwärtsdrehung ansteuert. Demgemäß wird die Ausgangswelle 7 des Schrittmotors 6 entsprechend
der Anzahl von Impulsen im Impulszug 102 gedreht, wodurch auch die mit der Ausgangswelle 7 verbundene Walze 13 entsprechend
der Anzahl von Impulsen im Impulszug 102 gedreht wird und der Stoff das Bestreben zeigt, in der vorwärts gerichteten
Richtung A um die durch die Einstellvorrichtung 57 eingestellte Transportweite transportiert zu werden. Beim Vorwärtstransport
ist die Anzahl von Impulsen im Impulszug in der Weise gewählt, daß der Stoff mit einer Transportweite transportiert
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werden kann, die größer ist, als die Transportweite der
Transportklaue 22 der weiteren Stoff-Transporteinrichtung,
die in Transportrichtung vor der Walze 13 angeordnet ist.
In diesem Fall wird die Vorwärts-Transportweite der Transportklaue 22 auf einen Wert eingestellt, der einer Transportweite
entspricht, wie sie sich für die Walze 13 beispielsweise bei drei Ansteuerimpulsen ergeben würde, wodurch
auf den Stoff zwischen der Transportklaue 22 und der Walze 13 eine Spannung bzw. ein Zug ausgeübt wird, so daß das Entstehen
einer Durchrutschfaltenbildung, einer Saumfaltenbildung, und dergleichen verhindert werden kann. Wenn in der Einstellvorrichtung
50 ein Rückwärtstransport eingestellt wird, (d.h. ein Transport in der der Vorwärtstransportrichtung A entgegengesetzten Richtung), so schließt die Einstellvorrichtung 50
das Gatter 51 und öffnet das Gatter 52, so daß der Impuls
101 vom Detektor 19 an den Generator 54 gelangt. Als Folge hiervon wird in <ler oben beschriebenen Weise der Generator
54 durch den Impuls 1O1 getriggert und gibt einen Impulszug
ab, der dem an der Einstellvorrichtung 58 eingestellten Wert entspricht. Nimmt man an, daß eine Transportweite an
der Einstellvorrichtung 58-. eingestellt ist, die beispielsweise
drei Impulsen entspricht, so gibt der Generator 54 einen Impulszug 103 ab, der aus drei Impulsen CL bis Q3 besteht. Bevorzugterweise
wird die in der eben beschriebenen Weise eingestellte Transportweite genau so groß gewählt, wie die Rückwärtstransportweite
der Transportklaue 22. Somit treibt, wenn der vom Generator 54 abgegebene Impulszug 103 an die Treiberschaltung
56 gelangt, diese Treiberschaltung 56 den Schrittmotor 6 in der Weise, daß er sich rückwärts dreht. Entsprechend
dreht sich die Ausgangswelle 7 des Schrittmotors 6 entsprechend
der Anzahl von Impulsen im Impulszug 103, wodurch auch die
mit der Ausgangswelle 7 verbundene Walze-13 entsprechend
der Anzahl von Impulsen im Impulszug 1O3 gedreht und der Stoff mit einer durch die Einstellvorrichtung 58 festgelegten
Transportweite rückwärts transportiert wird.
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Alternativ hierzu kann die eben beschriebene Einstellvorrichtung 58 für die Rückwärtstransportweite den in Fig. 7 wiedergegebenen
Aufbau besitzen. In Fig. 7 ist eine Einstellvorrichtung 71 für einen Subtraktionswert, die beim Rückwärtstransport
einen Subtraktionswert für die Transportweite bezüglich der Transportweite beim Vorwärtsbetrieb festlegt,
aus einem Digitalschalter oder dergleichen aufgebaut und am Nähmaschinenkörper in der gleichen Weise befestigt, wie
die Einstellvorrichtung 58 im vorausgehenden Ausführungsbeispiel. Das Ausgangssignal einer Subtrahierschaltung 72, die
den in der Einstellvorrichtung 71 eingestellten Wert von dem in der Einstellvorrichtung 57 eingestellten Wert abzieht,
wird an den Generator 54 geliefert. Demgemäß liefert der Generator 54 einen Impulszug wie beim vorausgehenden Ausführungsbeispiel,
jedoch basiered auf dem Ausgangssignal der Subtrahierschaltung 72.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der Impulszug nur während eines Zeitraums
abgegeben wird, in dem die Nadel 5 aus dem Stoff herausgezogen ist; der Impulszug kann auch noch während eines weiteren geeigneten
Zeitraums nach dem Einstechen der Nadel 5 in den Stoff abgegeben werden, wenn dafür gesorgt wird, daß die
Nadel 5 nicht abgebogen wird.
Die Erfindung schafft also eine Stoff-Transportvorrichtung,
die zwei Transporteinrichtungen
besitzt und die dazu geeignet ist, einen Stoff dadurch unter Spannung zu transportieren, daß die Transportweite der in Transportrichtung weiter hinten liegenden
Transporteinrichtung größer gewählt wird, als die Transportweite der in Transportrichtung weiter vorn liegenden Transporteinrichtung.
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Leerseite
Claims (9)
1. Stoff-Transportvorrichtung, dadurch g e k e η η ζ e i c h
net , daß zwei für einen Vorwärts- und einen Rückwärtstransport
bezüglich der Transportrichtung geeignete
en Transporteinrichtung/vorgesehen sind und daß die in
Transportrichtung weiter hinten bzw. stromabgelegene Transporteinrichtung mit einer Transportweite bzw.
Transportgeschwindigkeit arbeiten kann, die größer ist als die Transportweite bzw. Tränsportgeschwindigkeit
der in Transportrichtung weiter vorn bzw. stromauf angeordneten
Transporteinrichtung, so daß ein Stoff während eines Stoff-Vorwärtstransports unter Spannung
transportierbar ist.
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'"Copy I
2. Stoff-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß beide Transporteinrichtungen beim Stoff-Rückwärtstransport mit derselben
Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit betreibbar sind.
3. Stoff-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß am Maschinenhauptkörper Einstellvorrichtungen für die Transportweite
bzw. Transportgeschwindigkeit vorgesehen sind, die für eine Einstellung der Vorwärts- und Rückwärts-Transportweite
bzw. -Transportgeschwindigkeit geeignet sind.
4. Stoff-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß die in Transportrichtung weiter hinten bzw. stromab angeordnete Transporteinrichtung
folgende Teile umfaßt: einen Impulsgenerator, der in Antwort auf das Herausziehen einer zum Nähen
eines Stoffes auf einer Basisplatte hin- und herbewegbar angeordneten Nadel aus dem Stoff eine Reihe von
Impulsen entsprechend der Stoff-Transportweite bzw. -Transportgeschwindigkeit erzeugt, einen Schrittmotor,
der durch die vom Impulsgenerator abgegebene Reihe von Impulsen betätigbar ist, und einen Rotor, der in Berührung
mit dem Stoff steht und durch den Schrittmotor betätigbar ist, und daß die Einstellvorrichtung für die
Vorschubweite die Anzahl der in einer Impulsreihe des Impulsgenerators enthaltenen Impulse beim Vorwärts-Transport
in der Weise festlegt,daß die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit des Rotors größer ist,
als die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit der in Transportrichtung vor bzw. stromaufwärts von
dem Rotor angeordneten Transporteinrichtung.
909895/0735
2927863
5. Stoff-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
g e k e η η ζ e i c h. η e t , daß am Maschinenhauptkörper
eine Einstellvorrichtung für die Vorwärts-Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit vorgesehen
ist, die dazu dient, eine Vorwärts-Transportweite bzw. -Transportgeschwindigkeit einzustellen, daß eine Einstellvorrichtung
für einen Subtraktionswert vorgesehen ist, die dazu dient, beim Stoff-Rückwärtstransport
einen von dem durch die Einstellvorrichtung für die Vorwärts-Transportweite bzw. -Transportgeschwindigkeit
festgelegten Wert abzuziehenden Wert einzustellen, und daß eine Subtraktionsschaltung vorgesehen ist, die dazu
dient, den durch die Einstellvorrichtung für den Subtraktionswert eingestellten Subtraktionswert von der
an der Einstellvorrichtung für die Vorwärts-Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit eingestellten Wert
abzuziehen.
6. Stoff-Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
g e k e nnz e ic h η e t ,daß die in Transportrichtung weiter hinten bzw. stromab liegende Transporteinrichtung
folgende Teile umfaßt: einen Impulsgenerator zur Erzeugung einer Reihe von Impulsen entsprechend der
Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit in Antwort auf das Zurückziehen einer zum Durchstechen des Stoffes
auf der Grundplatte hin-und herbewegbar angeordneten Nadel aus dem Stoff, einen Schrittmotor, der durch die
Reihe von Impulsen des Impulsgenerators betätigbar ist, und einen Rotor, der mit dem Stoff in Berührung steht
und durch den Schrittmotor betätigbar ist, und daß die Einstellvorrichtung für die Vorwärts-Transportweite bzw.
-Transportgeschwindigkeit geeignet ist, beim Vorwärtstransport die Anzahl der Impulse, die in einer vom Impulsgenerator
abgegebenen Impulsreihe enthalten sind, so
009865/0735
2927859
festzulegen, daß die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit des Rotors größer ist als die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit der Transporteinrichtung,
die in Transportrichtung gesehen vor dem Rotor bzw. oberhalb bzw. stromaufwärts des Rotors angeordnet
ist, und daß die Subtrahierschaltung geeignet ist, die Zahl der in einer vom Impulsgenerator abgegebenen Impulsreihe
enthaltenen Impulse so festzulegen, daß beim Rückwärtstransport die Transportweiten bzw. Transportgeschwindigkeiten
der beiden Transporteinrichtungen einander gleich sind.
7. Stoff-Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Transportweite bzw. Transportgeschwindxgkeit der in
Transportrichtung weiter hinten angeordneten Transporteinrichtung beim Vorwärtstransport 5% bis 30% größer
ist, als die Transportweite bzw. Transportgeschwindigkeit der in Transportrichtung weiter vorn liegenden
Transporteinrichtung.
8. Stoff-Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die
Impulse vom Impulsgenerator in der Weise erzeugt werden, daß beim Vorwärtstransport der Rotor sich auch dann noch
dreht, wenn die Nadel wieder in den Stoff eingestochen worden ist.
9. Stoff-Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß der
Rotor eine Rolle bzw. Walze ist.
909868/0735
1Ο. Stoff-Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß der
Rotor ein endloser Riemen ist.
9098S5/073S
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP8375278A JPS5510935A (en) | 1978-07-10 | 1978-07-10 | Cloth feeder |
| JP8375378A JPS5510936A (en) | 1978-07-10 | 1978-07-10 | Electronic cloth feeder that can feed cloth positively and inversely |
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| DE2927869C2 DE2927869C2 (de) | 1987-08-06 |
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