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DE1660895B2 - - Google Patents

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Publication number
DE1660895B2
DE1660895B2 DE19511660895 DE1660895A DE1660895B2 DE 1660895 B2 DE1660895 B2 DE 1660895B2 DE 19511660895 DE19511660895 DE 19511660895 DE 1660895 A DE1660895 A DE 1660895A DE 1660895 B2 DE1660895 B2 DE 1660895B2
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DE
Germany
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feed roller
feed
cam
presser foot
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19511660895
Other languages
English (en)
Other versions
DE1660895A1 (de
DE1660895C3 (de
Inventor
Guenter 4816 Sennestadtss Myska Guenter 4800 Bielefeld Landwehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOCHS ADLERAG 4800 BIELEFELD
Original Assignee
KOCHS ADLERAG 4800 BIELEFELD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOCHS ADLERAG 4800 BIELEFELD filed Critical KOCHS ADLERAG 4800 BIELEFELD
Priority to DE19511660895 priority Critical patent/DE1660895A1/de
Publication of DE1660895A1 publication Critical patent/DE1660895A1/de
Publication of DE1660895B2 publication Critical patent/DE1660895B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1660895C3 publication Critical patent/DE1660895C3/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

wahlweise zeitlich vor oder nach dem Drückerfuß, bzw oleichzeitia mit diesem mittels eines mit dem Knie zu betätigenden Hebels und oder eines Fußtritte^ aesebenenfalls unter Einschaltung einer Hilfskrafteinrichtung angehoben werden kann, die Vorschubrolle und oder der Drückerfuß in einer angehobenen Stellung gehalten werden können und bei Betäiwunü des Vor- und Rückwärtsstichstellers während des Rückwärtsnähens die Vorschubrolle vom \ or-chub des Werkstückes ausgeschaltet ist.
Nach der Erfindung ist die Aufgabe dadurch ge- \ί·Μ. daß die Anhebevorrichtung einen in der Grundplatte der Nähmaschine angeordneten, mit der Vorschubrolle in Wirkverbindung stehenden, aus Nokken und Nockenstößel bestehenden Nockentrieb aufweist, dessen Nocken durch eine Feder in seine Ausi-nnüslaae bringbar ist und der unabhängig von mindestens "zwei Betätigungsvorrichtungen betätigbar ist. und eine Betätigungsvorrichtung mit dem Stichsteller ve in Wirkverbindung steht, daß bei der Einsteilung auf Rückwärtsschub des Stoffschiebers die Vorschubrolle über den Nocken anhebbar ist. sowie eine einstellbare Koppelung zwischen Nocken und Stoffdrücker derart vorgesehen ist. daß das Anheben der Vorschubrolle vor oder nach oder gleichzeitig mit dem Stoffdrücker möglich ist.
Der Nocken sowie zwei Schlepphebel sind drehbe- und ein Schleppkloben ist fest mit der Nokverbunden. Am Nocken sind ferner An-Fig. 1 eine Nähmaschine mil dor richtune in der Vorderansicht, teilwc :i ^ ψχα ι
F i a. I einen Schnitt nach der Lir. -.-- ^
mit dem Stichstellerhebel und den mit *ejm ^_ Wirkverbindung stehenden Han^eoei drük.
schubrolle bei angehobener Mellunkers und der Vorschubrolle. Grundplatte Jer
F i g. 3 eine Teildraufsicht auf die ^unapw Maschine mit der Vorschubvorrichtung, teilweise im
Schnitt. . . - 4-4 der
F ig. 4 einen Schnitt nach <jer L ^ h bvor. F i g. 3. mit dem Bewegungsantneb der V or.cn
richtung Grundplatte der
F ig. 5 eine Teildraufs.ch^ aut die^üru P ^^
Maschine, wobei die Vorschubrolle ^c dem Stoffdrückerfuß angeordnet ist 6
F i g. 6 einen Schnitt nacn aer u -
Fig. 3,
F ig 7 die Vorfch«h,-o^«m^rcn AJ »c und Bewegungstelle von unten ,esenen,
licher. ^™1™^™™^ der Vorrichtung. Fig. 8 die vvesentl cnen ie Fußtritts,
eingerichtet zur Betätigung mitteis eine von vorn g«ehen· hinten
a5 Γ1 g. 9 eine Teilansicnt aerr.c
sehen. -rvilansicht auf einen Fußtritt mit
F1 g. 10 eine Tei ansich taut . , tor
dem Betätigungsgestänge fur den kuPP _
und die V™*^^™^Einstellmittel«
ä^^ÄriiE^äsrSr^
u'obei die Nockenwelle fest mit einem Kniebetäti- ^■Sfä^^S -ten SchlePPhebel gelenkig verbundenen Schubstange, die über weitere Getrieberiicder mit dem Stoffdrücker in Verbindung steht, ist
t SSIeSfSrS^r eS Si& steller befestigtes Ablenkblech das Federblech in EingriffmitderGrundplattederNähmaschinebnng-
Der· zweite Schlepphebel ,st über eine Zugstange Jeinem aus Fe<SbIech bestehenden Handhebe. verbunden, der mit einem am Stichsteller angeordneten Mitnehmerbolzen in Eingriff gelangen k,nn und der in einer Endstellung in einer Ausnehmung im Ständer einrasten kann.
Zwischen dem eisten Schlepphebel, einem ersten Druckluftzylinder, dem Nocken und einem zweiten Druckluft-linder kann eine Einwegverb.ndung bestehen, wobei der Schleppkloben der nur bei Kniebctätigungshebel-Betäügung drehfest mit der Nokkenwelle verbunden ist, über verstellbare Druckbolzcn mit den den Druckluftzylindern zugeordneten Steuerventilen in Eingriff gelangen kann.
Der Vorteil der erfindungsgemaßen Vorrichtung aeecnüber den bisher bekannten besteht darm daß das Anheben der Vorschubrolle nicht mehr durch die Stoffdrückerstange erfolgt, sondern durch,einen unterhalb der Grundplatte befindlichen Nocken, der es ermöglicht, jeweils nach den Wünschen des Benutzers die Vorschubrolle entsprechend den anfallenden Näharbeiten zum Einsatz zu bringen oder außer Betrieb zu setzen, vobei bei Verwendungeines IMskraftverstärkers die Bedienungsperson em Minimum an Kraftaufwand aufzubringen hat.
In der Zeichnung ist die Erfindung m einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigt und f^^' dm Ausführungsform der Erfindung mit einer Druckluftsteuerung für die Vornch-
tung. von^v°™ έ«^ h der in Fis. 15 dargestell-
F ι g. 6 eme Te ^^^,^ ^ng der Steuer-
v^t^^Sßenen Maßstab, von hinten gese-
hen ; h j Fie. 16 mit Fuß-
Fi g 18 eine Sdten-nsichr nach der F1 g. 16, Pfejnchtung .A* ge ehen. cht dargestdhe
D^ « «r h 1 β· ι Gruadplatte 11. auf wei« Nahmasch.ne 10 hat^me P ^ Mm ^
eher der Stander UmU ^ ^^^ In d
" f - " d; Stüffdrückerstange 15 gege.i die Kopf 14 ist ü,e senkrecht verschiebbar ge-
^ der Stoffdrückerstange 1= ^ Stoffdrücker 17 erfolgt über . g- k™^1^ eines Winkelstückes 19. das ««en Mooen ^ angelenkt ist, und über
an' ei"em ^VinK n ein Gelenksfick 22 und eine εΐη^^η|| ^ an einem Schlepphebel 24 ange fenkt S? der an beiden Enden mit einer Gabel 2=.
-5 ausfb ^nde des Schlepphebels 24 ist auf dem ü 26 elner Nockenwelle 27 drehbar ge-
&£?o2 und4), die ihrerseits unterhalb der lagert „.i u ), 2g ^ Nähmasch ne
Gjundg 11 .^ Innerhalb der Ga« ebenfalls dre ^ ^ ^ ^0n au
be^^ ^ drehbar angeordnet. Er ist mit
dem Wcient versehen_ durch d,e
emer Ausspar ^ ^ B^ ^^ [n ±c zwei
Anschläge 33 34 in Form von Druckschrauben e.n-Am«h a^e 3J^ dem ^ d ^ zur Anlage
gesetzt sina,
kommen können. Die Anschläge 33, 34 sind mittels Muttern 35 gegen Herausdrehen gesichert. In den Nocken 29 ist ein Mitnehmerbolzen 36 eingesetzt, an dem der Arm 37' eines doppelarmigen Schlepphebels 37 zur Anlage kommen kann, der ebenfalls drehbar auf dem abgesetzten Teil der Welle gelagert ist und sich seitlich an dem Schlepphebel 24 und an einem Bund 38 der Nockenwelle 27 abstützt (F i g. 2). Der andere Arm 37" des doppelarmigen Schlepphebels 37 ist über eine Zugstange 39 an einem Handhebel 40 angelenkt, der auf der Achse 41 (Fig. 2) des Stichstellers 42 neben diesem drehbar gelagert ist. Der Hardhebel 40 liegt im Wirkungsbereich eines Mitnchmerbolzens 43, der in dem Stichsteller 42 eingesetzt ist.
In dem Ständer 12 der Nähmaschine 10 (Fig. 1) ist ein Durchbruch 44 für den Stichsteller 42 und den Handhebel 40 eingearbeitet, der in einer Ausnehmung 45 endet, in welcher der federnde Handhebel 40 einrasten kann, wenn er in seine tiefste Stellung verschwenkt wird.
An der Stirn 46 (F i g. 11) des Nockens 29 liegt ein im Sockel 28 gleitend gelagerter Nockenstößel 47 (F i g. 1 und 7) an, der zu diesem Zweck eine lose Rolle 48 trägt.
Die die Vorschubrolle 49 aufnehmende Anhebevorrichtung 50 weist einen Tragkörper 51 auf (Fig. 1, 3 bis5 und7), der auf einer parallel zur Grundplatte 11 verlaufenden Welle 52 in axialer Richtung verschiebbar und mittels einer Schraube 53 festgeklemmt ist. Die Welle 52 ist in zwei Lagerbökken 54, die mittels Schrauben 55 an der Grundplatte 11 befestigt sind, gegen die Wirkung von Blattfedern 56. 56' drehbar gelagert, die an einem auf der Welle 52 befindlichen Klemmteil 57 befestigt sind, das mit einer Klemmschraube 58 versehen ist (Fig. 6). Das freie Ende der Blattfeder 56 stützt sich über eine, in einer Ausnehmung 59 befindlichen Rolle 60 (Fig. 3 und 6) gegen die Stofftragplatte 11 ab.
Der Tragkörper 51 hat eine parallel mit der Stofftragplatte 11 verlaufende Druckfläche 61 für den Nockenstößel 47 (F i g. 1 und 7). Er ist ferner mit einem zylindrischen Teil 62 ausgebildet, in welchem, mittels einer Schraube 63 festklemmbar (F i g. 3), ein die Antriebswelle 64 für die Vorschubrolle 49 aufnehmendes Lagerungsteil 65 verschiebbar angeordnet ist.
Die Antriebswelle 64 weist eine Bohrung 66 für die verschiebbare Aufnahme eines Wellenzapfens 67 auf, der mittels einer in der Antriebswelle 64 befindlichen Klemmschraube 68 mit dieser antriebsverbunden ist.
Der Wellenzapfen 67 ist ein Teil einer intermittierend angetriebenen Welle 69. die ebenfalls in dem zylindrischen Teil 62 des Tragkörpers 51 auf einem in diesem aufgenommenen, an sich bekannten, eine Drehung der Welle 69 nur in Richtung der Bewegung eines Uhrzeigers zulassenden Kienungesperre 70 drehbar gelagert ist. Auf dem in den Tragkörper 51 ragenden Teil der Welle 69 sitzt ein entgegengesetzt wirkendes, die Welle 69 intermittierend antreibendes Klemmgesperre 71, das von einem Mitnehmer 72 umfaßt ist. der einen Gewindebolzen 73 aufweist, auf welchem ein auf den gewünschten Drehwinkel der intermittierenden Welle 69 einstellbares Ge'.enkstück 74 aufschraubbar ist. Dieses ist über blattfeJcrartiue Hebel 75 an einem Schwinghebel 76 angelenkt (Fig.4. 6), der auf einer von der Armwelle über einen Riemen 77 (Fig. 3), die Greiferantriebswelle 78. einen Exzenter 79, eine Exzenterstange 80 und einen Schwinghebel 81 angetriebenen Schwingwelle 82 befestigt ist.
In denf Nocken 29 ist ein weiterer Mitnehmerbolzen 83 (Fig. 12) eingeschraubt, der in dem Wirkungsbereich eines auf dem Wellenteil 26 mittels einer Schraube 84 festgeklemmten Schleppklobcns 85 liegt. Die Welle 27 ist an ihrem vorderen Ende
ίο mit einer Bohrung 86 (Fig. 7) zur Ankupplung eines Kniebetätigungshebels 87 versehen, dessen Träger 88 zu diesem Zweck mit einem in die Bohrung 86 einschiebbaren Führungszapfen 89 und einer Abflachung 90 ausgebildet ist, die durch Einschieben des Führungszapfens 89 in die Nockenwelle 27 unter einen in dieser befindlichen Ausschnitt 91 in Kupplungsverbindung mit der Nockenwelle 27 gelangt.
An der Schubstange 23 (Fig. 2 und 7) ist ein bogenförmiges Federblech 92 mittels Nieten 93 befe-
ao stigt, das in unmittelbarer Nähe einer Kante 94 der Grundplatte 11 vorbeibewegbar ist. An dem Stichsteller 42 ist ein Ablenkblech 95 (Fig.2) für das Federblech 92 mittels Schrauben 96 befestigt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung bei Verwen-
dung eines Kniebetätigungshebels 87 zum Anheben d--> Stoffdrückers 17 und der Vorschubrolle 49 kann wie folgt beschrieben werden:
Bei Betätigung des in die Nockenwelle 27 geschobenen Kniebetätigungshebels 87 nimmt der an dem
Mitnehmerbolzen 83 zur Anlage kommende Schleppkloben 85 den Nocken 29 (Fig.7 und 12) mit. dessen Hubstirn 46 über die lose Rolle 48 zunächst den Nockenstößel 47 anhebt, der die Anhebevorrichtung 50 (Fig. 7) mit der Vorschubrolle 49 gegen die Wir
kung der Blattfedern 56.56' nach oben schwenkt, wodurch die Vorschubrolle 49 von dem Werkstück abgehoben wird. Bei weiterer Drehung des Nockens 29 wird über die Anschlagschraube 34 der um das Wollenteil 26 drehbare Schlepphebel 24 angehoben, der
über die Schubstange 23. das Gelenkstück 22, die Zugstange 21 und "den Winkelhebel 20 die Stoftdrückerstange 15 mit dem Stoffdrücker 17 anhebt. Wird nun der Stichsteller 42 nach unten geschwenkt (F i g. 2), so drückt das Ablenkblech 95 das nunmehr über der Ebene der Grundplatte 11 befindliche Federblech 92 zum Ständer 12 hin ab. so daß nach dem Loslassen des Kniebetätigungshebels 87 das Ende des Federbleches 92 sich "auf det Grundplatte 11 (Fig. 7) abstützt und somit bewirkt, daß auch
nach dem Loslassen des Kniebetätigungshebels 87 der Stoffdrücker 17 in angehobener Stellung verbleibt. Durch erneute Betätigung des Kniebetätigungshebels 87 bei hochgeschwenktem Stichsteller 42 springt das Federblech 92 in seine ursprüngliche
Lage zui ück. so daß es beim Loslassen des Kniebetätigungshebels 87 aus dem Wirkungsbereich der Grundplatte 11 gelangt und damit die Schubstange 23 an ihrem Absenken nicht mehr hindert.
Bei der Betätigung des Stichstellers 42 von Vor-
auf Rückwärtsvorschub des Werkstückes wird über den Mitnehmerbolzen 43 (F i g. 2) der auf der Achse 41 drehbar gelagerte Handhebel 40 mitgenommen, der über die Zugstange 39. den Schlepphebel 37 (Fig. 11 und 12) und den Mitnehmerbol/li 36 eine
Drehung des Nockens 29 bewirkt, der über den Nokkenstößel 47 die Vorschubrolle 49 anhebt, wobei der Stoffdrücker 17 während des Rückwärtsnähens auf dem Werkstück verbleibt. Es ist jedoch auch mög-
7 8
ich, bei eingestelltem Stichstellcr 42 auf »Vorwärts- Eine weitere Möglichkeit der Betätigung besteht iahen« (F \g. 1) den Handhebel nach unten zu stel- darin, daß der Stoffdrücker 17 mittels des Fußtrittes cn. um die Vorschubrolle 49 vom Werkstück abzu- 97 angehoben wird und für das Abheben der Vorlieben, was beispielsweise erforderlich ist, wenn der schubrolle 49 der Kniehebel 87 dient.
Nahtverlauf im Werkstück einen engen Bogen auf- 5 Für das Abheben des Stoffdrückers 17 und der ν eisen soll. Vorschubrolle 49 können auch druckluftgesteuerte
Durch Vornahme entsprechender Einstellungen ist Zylinder verwendet werden, wie aus den Fig. 15 bis
es möglich, bei Betätigung des Kniebetätigungshebels 18 ersichtlich ist. Zu diesem Zweck sind zwei ein-
87 die Vorschubrolle 49 und den Stoffdrücker 17 fachwirkende, mit Federrückstellung versehene
gleichzeitig anzuheben. io Druckluftzylinder 110. Ill in einem U-förmig ausge-
Zu diesem Zweck wird nach Fig. 14 in einer in bildeten Träger 112 aufgenommen, der in einem dem Schleppkloben 85 befindlichen Bohrung 107 ein Ausschnitt in der Tischplatte befestigt ist.
Mitnehmerstift 108 für das Anheben des Schlepphe- Die Kolbenstange 114 des Zylinders 110 (Fig. 15 bels 24 für den Stoffdrücker 17 eingesetzt. Über den und 16) liegt an dem Schlepphebel 24 für den Stoff-Anschlag 33 wird beim Anheben des Schlepphebels 15 drücker 17 an. während die Kolbenstange 114' des 24 der Nocken 29 betätigt, der den Nockenstößel 47 Zylinders 111 an dem Schenkel 115' des unter der für die Betätigung der Vorschubrolle 49 nach oben Wirkung der Feder 109 stehenden Nockens 115 andrückt. Die Rückführung des Nockens 29 erfolgt liegt, der den Nockenstößel 47 zum Anheben der durch eine Zugfeder 109. Vorschubrolle 49 steuert.
Durch Verstellung des Anschlages 33 (Fig. 14) ao Auf dem abgesetzten und mit einer Abflachung
kann auch erreicht werden, daß der Stoffdrücker 17 116 versehenen Wellenteil 26 der Nockenwelle 27 ist
zeitlich vor der Vorschubrolle 49 angehoben wird. ein Schleppkloben 117 mittels einer Schraube 118
Wie aus den Fig. 7 bis 10 ersichtlich ist, kann für befestigt, der mit zwei einstellbaren Druckbolzen
die Betätigung der Vorrichtung an Stelle des Knie- 119, 120 ausgestattet ist. Diese dienen zur Betätigung
betätigungshebels 47 der mit dem weiter nicht darge- as von Steuerventilen 121, 122 zwecks Belüftung der
stellten Kupplungsmotor in Wirkverbindung stehende Druckluftzylinder 110, 111. die ebenfalls an dem
Fußtritt 97 (Fig. 10) verwendet werden. Träger 112 befestigt sind.
Zu diesem Zweck ist der Fußtritt 97 mit einer an Bei Betätigung des Kniebetätigungshebels 87 wird diesem drehbar gelagerten Gleithülse 98 versehen, in der mit der Nockenwelle 27 verbundene Schleppklowelcher das mit dem nicht daigestellten Kupplungs- 3° hen 117 mitgenommen, wodurch über die Druckbolmotor verbundene Gestänge 99 verschiebbar geführt zen 119. 120 die Steuerventile 121. IZZ gedrückt ist. das unten einen rechtwinklig abgebogenen Teil werden, die die Belüftung der Druckluftzylinder 110, 99' aufweist. Auf dem Gestänge 99 ist eine weitere 111 bewirken, wobei der mit dem Steuerventil 121 Gleithülse 100 verschiebbar gelagert, in der mittels verbundene Zylinder 111 über den Nocken 115 und einer Schraube 101 eine Stange 102 befestigt ist, die 35 den Nockenstößel 47 das Anheben der Vorschubin einer in dem mit 103 in Fig.8 bezeichneten Öl- rolle 49 bewerkstelligt, während das Ventil 122 auffangblech sitzenden elastischen Führungsbuchsc über den Zylinder 110 und den Schlepphebel 24 das 104 verschiebbar geführt ist. Zwischen der Schraube Anheben des Stoffdrückers 17 steuert. Durch ent-101 und dem Teil 99' des Gestänges 99 ist eine Zug- sprechende Einstellung der Druckbolzen 119. 120 feder 105 gespannt. Das freie Ende der Stange 102 40 kann bewirkt werden, daß bei Betätigung des Knieist mit einem Teller 106 zur Anlage an der Schub- betätigungshebels 87 zunächst der Zylinder 111 stange 23 versehen. (Vorschubrolle) und anschließend der Zylinder 110
Bei Betätigung des Fußtrittes 97 (F i g. 10) nach (Stoffdrücker) oder beide gleichzeitig bzw. zuerst der rückwärts wird die Stange 102 gegen die Spannung Zylinder 110 und anschließend der Zylinder 111 beder Feder 105 angehoben und betätigt über die 45 lüftet werden. Das Anheben der Vorschubrolle 49 Schubstange 23 (Fig.7 und8) den Stoffdrücker 17. mittels des Handhebels 40 (Fig. 15) über die Zug-Je nach Einstellung des Anschlages 33 erfolgt das stange 39, den Schlepphebel 37, den Mitnehmerbol-Anheben der Vorschubrolle 49 vor oder gleichzeitig zen 36 und den Nocken 115 ist gleichfalls möglich,
mit dem Stoffdrücker 17. Der auf dem Wellenteil 26 Nach einem weiteren, in Fig. 17 dargestellten »ufgeklemmte Schleppkloben 85 dient hierbei nur als 50 Ausführungsbeispiel kann die Betätigung der Steuerseitliche Begrenzung für die auf diesem gelagerten ventile 121 und 122 auch durch die mit dem Fußtritt Schlepphebel 24 und 37. Wird der Fußtritt 97 97 in Verbindung stehende Stange 102 erfolgen. (Fig. 10) nach vorn gedrückt, so erfolgt zunächst ein Hierzu ist der Schleppkloben 117 mit einer einstell-Absenken der Stange 102 bis zu der Auflage ihres baren Druckschraube 123 versehen, an welcher der Tellers 106 auf der Führungsbuchse 104. Sodann 55 an der Stange 102 befindliche Teller 106 unter dei wird unter Anlage der Gleithülse 98 an dem abgebo- Wirkung einer Feder 124 zur Anlage kommt. Dei genen Teil 99' des Gestänges 99 und weiterer Span- Schleppkloben 117 ist auf dem abgesetzten Wellennung der Feder 105 die Kupplung des Motors einge- teil 26 drehbar gelagert und mittels eines Sicherungsrückt. ringes 125 gegen axiale Verschiebung gesichert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. steht und daß der Schleppkloben (117). der nur
    Patentansprüche· bei Kniebetätiaungshebel-Betätigung drehfest mit
    der Nockenwelle (26) verbunden ist. über ver-
    1. Vorschubvorrichtung für Nähmaschinen mit stellbare Druckbogen (119. 120) mit den den einer mit dem Werkstück elastisch im Eingriff 5 Druckluftzylindern (110. Ill) zugeordneten stehenden intermittierend angetriebenen oberen Steuerventilen (121. 122) in Eingriff gelangen Vorschubrolle uiid einer Anhebevorrichtung für können.
    die Vorschubrolle, um diese zeitlich vor oder
    nach dem Stoffdrücker anzuheben und oder die
    Vorschubrolle in einer angehobenen Stellung zu io
    halten und bei Betätigung'des Stichstellers \väh- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubvor-
    rend des Rückwärtsnähens die Vorschubrolle richtung für Nähmaschinen mit einer mit dem Werkvom Vorschub des Werkstückes auszuschalten. stück efastisch im Eingriff stehenden, intermittierend dadurch gekennzeichnet, daß die An- angetriebenen oberen Vorschubrolle,
    hebevorrichtung einen in der Grundplatte (11) 15 Sie bezweckt die Schaffung einer verbesserten der Nähmaschine angeordneten, mit der Vor- Vorrichtung zur Erleichterung der Bedienung einer schubrolle (49) in Wirkverbinduna stehenden. Nähmaschine, die mit einer oberen, vom Werkstück aus Nocken (29) und Nockenstößel (47) beste- abhebbaren Vorschubrolle ausgerüstet ist, um die henden Nockentrieb (29, 47) aufweist, dessen beim Vernähen von langen Stoffbahnen infolge der Nocken (29, ί ?5) durch eine Feder (109) in seine 20 Reibungswiderstände zwischen Stoffdrückersohle Ausgangstage bringbar ist und der unabhängig und oberer Stofflage auftretenden und zu Kräuselunvon mindestens zwei Betätigungsvorrichtungen gen führenden Lagenverschiebungen mittels der inter-(97. 87. 40) betätigbar ist. daß eine Betätigungs- mittierend angetriebenen oberen Vorschubrolle zu vorrichtung (40) mit dem Stichsteller (42) so in verhindern.
    Wirkverbindung steht, daß bei der Einstellung as Aus der deutschen Patentschrift 428 466 und der auf Rückwärtsschub des Stoff-chiebers die Vor- USA.-Patentschrift 2 544 540 ist es bekannt, die Vorschubrolle (49) über den Nocken (29. 115) an- schubrolle mit de-n Stoffdrücker zu gemeinsamer hebbar ist. und daß eine einstellbare Koppelung Hubbewegung unter Einhaltung eines geringen Spiezwischen Nocken (29, 115) und Stoffdrücker (17) les derarfzu "kuppeln, daß größere Hübe gemeinsam derart vorgesehen ist, daß das Anheben der Vor- 30 erfolgen, ohne geringe Relativbewegungen auszuschubrolle (49; vor oder nach oder gleichzeitig schließen, um das Benähen von durch Quernähte mit dem Stoffdrücker (Π) möL 'ich ist. " " stellenweise verdickten Stoffbahnen zu ermöglichen.
    2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1. da- Die Aufwärtsbewegung der Vorschubrolle erfolgt durch gekennzeichnet, daß ζ ei Schlepphebel also vor der Mitnahme des Stoffdrückers und ist von (24. 37) drehbeweglich und ein Schleppkloben 35 diesem abhängig zu dem Zweck, einen besseren (85) fest mit der Nockenwelle (26, 27) verbunden Spielraum unter der Vorschubrolle zum Herausnehsind, daß am Nocken (29, 115) Anschläge an- men. Verschieben oder Einführen des Werkstücken geordnet sind, mit denen die Schlepphebel (24, zu schaffen.
    37) sowie der Schleppkloben (85) in Einsriff ge- Es ist ferner bekannt (deutsche Patentschrift langen können, und daß die Nockenwelle (26. 40 589 815), neben der Vorrichtung zum nahezu gleich- 27) fest mit einem Kniebetätigungshebel (87) ver- zeitigen und gemeinsamen Anheben des Stoffbunden ist. drückerfußes und der Vorschubrolle einen Handhe-
    3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 2, da- bei vorzusehen, um die Vorschubrolle unabhängig durch gekennzeichnet, daß an einer mit dem er- von dem Drückerfuß zu heben und in einer oberen, sten Schlepphebel (24) gelenkig verbundenen 45 arretierten Stellung zu halten.
    Schubstange (23), die über weitere Getriebeglie- Schließlich sind auch Nähmaschinen bekannt, bei
    der (15. 18 bis 22) mit dem Stoffdrücker (17) in denen dieses Anheben der Vorschubrolle auch mit-
    Verbindung steht, ein Federblech (92) so an- tels eines Kniehebels erfolgen kann,
    geordnet ist, daß in angehobener Stellung des Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es also
    Stoffdrücker (17) durch ein am Stichsteller (42) 50 möglich, die Vorschubrolle gemeinsam mit dem
    befestigtes Ablenkblech (95) das Federblech (92) S:offdrückerfuß bzw. die Rolle für sich allein anzu-
    in Eingriff mit der Grundplatte (11) der Nähma- hohen und in der angehobenen Stellung zu halten,
    schine bringbar ist. was immer dann erforderlich ist, wenn Näharbeiten
    i. Vorschubvorrichtung nach einem der An- ausgeführt werden sollen, die einen zusätzlichen Vorsprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß 55 schub entbehrlich machen, oder wenn die Vorschujder zweite Schlepphebel (37) über eine Zugstange richtung für das Werkstück umgeschaltet wird. z. B. (39) mit einem aus Federblech bestehenden zum Verriegeln einer Naht. Für die Bedienungsper-Handhebel (40) verbunden ist, der mit einem am son ist die Durchführung von Verriegelungsarbeiten Stichsteller (42) angeordneten Mitnehmerbolzen mit Hilfe dieser bekannten Vorrichtungen dadurch (43) in Eingriff gelangen kann und der in einer 60 verhältnismäßig umständlich, als zum Zwecke des Endstellung in einer Ausnehmung (45) im Stan- Verriegeins nahezu gleichzeitig die Vorschubrolle ander (12) einrasten kann. zuheben ist und der Stichsteller auf Rückwärtsstich
    5. Vorschubvorrichtung nach einem der An- eingestellt werden muß.
    sprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu-
    cine Einwegverbindung zwischen dem ersten 65 gründe, eine Vorschubvorrichtung für Nähmaschinen
    Schlepphebel (24) und einem ersten Druckluftzy- mit einer mit dem Werkstück im Eingriff stehenden
    linder (110) und zwischen dem Nocken (29, 115) intermittierend angetriebenen Vorschubrolle zu
    und einem zweiten Druckluftzylinder (111) be- schaffen, bei welcher die Vorschubtolle für sich oder
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