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DE29913997U1 - Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse

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Publication number
DE29913997U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
locking bolt
side wall
cover plate
locking
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29913997U
Other languages
English (en)
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APRA GERAETEBAU DIPL ING FH WO
Original Assignee
APRA GERAETEBAU DIPL ING FH WO
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Publication date
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Publication of DE29913997U1 publication Critical patent/DE29913997U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/30Side-by-side or stacked arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

02.07.99 22892 G
x/nn;f907n
apra-gerätebau Dipl.Ing. (FH) Wolfgang Appenzeller und Wilfried Rademacher GmbH & Co.KG, 54550 Daun/Vulkaneifel
Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Ge-
häuse
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse. Bei den Gehäusen handelt es sich insbesondere um Gehäuse zur Aufnahme aktiver und/oder passiver elektrischer Komponenten. Die Gehäuse sind dabei in der Regel als Tischgehäuse mit vorzugsweise genormten Einbaumaßen ausgebildet.
Die Verbindung der Abdeckbleche mit dem restlichen Gehäuse erfolgte bisher mittels Befestigungsschrauben oder durch Einpressen in eine am Gehäuse angebrachte Nut oder Klemmvorrichtung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsvorrichtung zu entwickeln, welches formschlüssig und ohne weiter Befestigungselemente, die verloren gehen können, wie Schrauben etc., die Abdeckbleche in einer mechanisch stabilen Weise am Gehäuse fixiert.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Verbindungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 vorgeschlagen, welche erfindungsgemäß die im kennzeichnenden Teil des Anspruches genannten Merkmale hat.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
Anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 in perspektivischer Darstellung zwei Abdeckbleche und ein zugehöriges Gehäuse,
Figur 2 ein Teilstück eines in Figur 1 gezeigten Abdeckbleches mit der winkelförmigen Ausnehmung zur Aufnahme der Verschlußbolzen und die relative Lage des Verschlußbolzens zum Abdeckblech im arretierten Zustand,
Figuren 3a bis 3c einen Verschlußbolzen in zwei Seitenansichten und Draufsicht,
Figur 4 einen Schnitt durch eine Seitenwand des Gehäuses, sowie den Verschlußbolzen und das Abdeckblech im Bereich der winkelförmigen Ausnehmung.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Gehäuses 1 mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Verbinden von Abdeckblechen 2 mit dem Gehäuse. Vorderwand und Rückwand sind von dem Gehäuse entfernt, und einzubauende elektronische Komponenten sind nicht gezeigt. Die Abdeckbleche 2, die vom Gehäuse abgenommen dargestellt sind, sind an zwei gegenüberliegenden Seiten mit abgewinkelten Randabschnitten 4 versehen. In dem Gehäuse sind mit Hilfe der an den Seitenwänden vorhandenen Lochreihen mehrere Modulschienen 3 eingebaut, an
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denen elektronische Komponenten befestigt werden können. Die gezeigten Abdeckbleche sind oben und unten über die abgewinkelten Randabschnitten 4 an dem Gehäuse anbringbar und verschließen dieses an diesen Seiten. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt jedes Abdeckblech vier winkelförmige Ausnehmungen 10, die zu der Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung gehören und beispielsweise durch Stanzen hergestellt sind.
In jeder Seitenwand 6 des Gehäuses sind vier der in den Figuren 3a bis 3c gezeigten Verschlußbolzen 20 geführt angeordnet, die in Längsrichtung gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 21 (siehe Figur 3a bis 3c) tiefer in das Gehäuse hinein verschiebbar sind. Von jedem stirnseitigen Ende 8 der Seitenwand 6 dringen je zwei Verschlußbolzen 20 in diese ein. Ein Verschlußbolzen besteht aus einem beispielsweise zylindrischen Dorn 22, der an seinem nach außen gerichteten Ende mit einem Druckknopf 23 und an seinem inneren Ende mit einem seitlichen Verriegelungsstift 24 versehen ist, der senkrecht zur Seitenwand orientiert ist und in Richtung vom Gehäuse weg weist.
Figur 2 zeigt eine der winkelförmigen Ausnehmungen 10 im Abdeckblech genauer. Die beiden Schenkel 11 und 12 der winkelförmigen Ausnehmung 10 bilden einen im wesentlichen rechten Winkel, wobei der eine Schenkel, der Außenschenkel 11, bis an den Rand 5 des abgewinkelten Randabschnittes 4 des Abdeckbleches 2 reicht und eine Öffnung in die winkelförmige Ausnehmung freigibt. In Figur 2 ist die relative Lage zwischen Abdeckblech und Verschlußbolzen 20 im verbundenen Zustand dargestellt.
Figur 4 veranschaulicht die Verhältnisse in einem Schnitt senkrecht durch die Seitenwand 6. Die Seitenwand 6 besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem komplizierten
• ·
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Profilstück, das an seinem oberen und unteren Ende eine Nut 61 zur Aufnahme des unteren Endes des Randabschnittes 4 des Abdeckbleches hat. Ferner enthält das Profil einen Führungskanal 62, in welchem der Dorn des Verschlußbolzens 20 geführt wird. In Figur 4 ist in dem oberen Führungskanal 62 der Verschlußbolzen 20 dargestellt. Der senkrecht nach außen weisende Verriegelungsstift 24 überbrückt die Nut 61 und ragt in die Kammer 63 hinein.
Der Verschlußbolzen 20 trägt an seinem Druckknopf 23 zwei seitliche Anschlagstifte 25. Diese dienen dazu, bei nicht aufgesetztem Abdeckblech ein Herausrutschen des Verschlußbolzens, insbesondere unter der Wirkung der auf Druck vorgespannten Schraubenfeder 21, zu verhindern. Bei einer Herausbewegung des Verschlußbolzens aus seinem Führungskanal 62 in der Seitenwand 6 schlagen die Anschlagsstifte an einem geeigneten Gegenanschlag an, der beispielsweise von einer auf die Frontseite aufsetzbaren, in den Figuren nicht dargestellten Verkleidung gebildet wird.
Die bei eingesetztem Verschlußbolzen 20 auf Druck vorgespannte Feder liegt mit ihrer einen Stirnseite am Druckkopf
23 an, wo sie in einer Nut 26 (Figur 3c) geführt wird, und auf der anderen Stirnseite 8 gegen die Stirnwand des Seitenwandprofils 6.
Gehäuse, Abdeckbleche und der Verschlußbolzen können grundsätzlich aus beliebigem Material bestehen. Vorzugsweise handelt es sich um Metall oder Kunststoff.
Die Abmessungen des Verschlußbolzens und seine räumliche Anordnung sind so getroffen, daß beim Eindrücken des Verschlußbolzens durch Druckausübung auf seinen Druckknopf 23 gegen die Kraft der Schraubenfeder 21 der Verriegelungsstift
24 eine solche Lage einnimmt, daß beim Aufschieben des Ab-
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deckbleches von oben beziehungsweise von unten die winkelförmige Ausnehmung 10 des Abdeckbleches mit ihrem nach außen offenen Außenschenkel 11 den Verriegelungsstift 24 aufnimmt, so daß das Blech ohne Behinderung durch den Verriegelungsstift in seine Endlage gleiten kann. Wird jetzt der Druckknopf losgelassen, so bewegt sich der Verriegelungsstift in den parallel zur Längsrichtung des Verriegelungsstiftes orientierten Innenschenkel 12 der winkelförmige Ausnehmung 10, so daß eine sichere Verbindung des Abdeckbleches mit dem Gehäuse zustande kommt.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen (2) mit einem Gehäuse (1), wobei das Abdeckblech an zwei gegenüberliegenden Seiten mit abgewinkelten Randabschnitten (4) versehen ist, an denen mindestens an einer Stelle ein Teil der Verbindungsvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Randabschnitt (4) mit einer winkelförmigen Ausnehmung (10) versehen ist, deren Außenschenkel (11) offen bis an den Rand (5) des Abdeckbleches (2) reicht, daß in der Seitenwand (6) des Gehäuses ein in der Ebene der Seitenwand (6) gegen eine Federkraft (21) achsial verschiebbarer Verschlußbolzen (20) vorhanden ist, der an seiner Spitze einen senkrecht zur Seitenwand (5) gerichteten Verriegelungsstift (24) trägt, wobei die Verbindungsvorrichtung räumlich so angeordnet ist, daß der Verriegelungsstift (24) bei aufgesetztem Abdeckblech im Bereich des inneren Schenkels (12) der winkelförmigen Ausnehmung (10) liegt, und beim Verschieben der Verschlußbolzens gegen die Federkraft der Verriegelungsstift (24) innerhalb des Innenschenkels (12) der winkelförmigen Ausnehmung bis zum gemeinsamen Fußpunkt beider Schenkel (12, 11) der Ausnehmung wandert, so daß das Abdeckblech (2) vom Gehäuse abgenommen werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsstift (24) vom Verschlußbolzen (20) vom Gehäuseinneren weg weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußbolzen (20) in einem Führungskanal (62) des die Seitenwand (6) bildenden Hohlprofils des Gehäuses geführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Federkraft von einer Schraubenfeder (21) erzeugt wird, die mit ihrem einen Ende an einem Druckknopf (23) des Verschlußbolzens anliegt und mit ihrem anderen Ende an der Stirnseite (8) der Seitenwand (6) anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Druckknopf (23) des Verschlußbolzens (20) mindestens ein Anschlagteil, zum Beispiel ein Anschlagstift (25), vorhanden ist, der bei nicht aufgesetztem Abdeckblech (2) an einen am Gehäuse vorhandenen Gegenanschlag derart anschlägt, daß ein Herausgleiten des Verschlußbolzens (20) aus der Seitenwand (6) verhindert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Gegenanschlag von einem auf die Frontseite (7) des Gehäuses (1) aufsetzbaren Rahmen gebildet wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen des Verschlußbolzens (20) und des Innenschenkels (12) der winkelförmigen Ausnehmung (10) senkrecht zur Frontseite (7) des Gehäuses verlaufen und die Schenkel (12, 11) der winkelförmigen Ausnehmung im wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufen.
DE29913997U 1999-08-11 1999-08-11 Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse Expired - Lifetime DE29913997U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10329660B3 (de) * 2003-07-01 2004-09-16 Haendler Gmbh & Co. Kg Elektro-Installationssysteme Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank
DE102004020296A1 (de) * 2004-04-18 2005-11-03 Rittal Gmbh & Co. Kg Schrankkorpus für einen Schaltschrank

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10329660B3 (de) * 2003-07-01 2004-09-16 Haendler Gmbh & Co. Kg Elektro-Installationssysteme Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank
DE102004020296A1 (de) * 2004-04-18 2005-11-03 Rittal Gmbh & Co. Kg Schrankkorpus für einen Schaltschrank
DE102004020296B4 (de) * 2004-04-18 2006-05-24 Rittal Gmbh & Co. Kg Schrankkorpus für einen Schaltschrank

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