DE10329660B3 - Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank - Google Patents
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Abstract
In der vorliegenden Erfindung wird ein Schrank, insbesondere ein Elektro-Schaltschrank, vorgestellt. Dieser Elektro-Schaltschrank wird selbst durch ungelerntes Personal sicher, schnell und einfach mit wenigen standardisierten Bauelementen ohne Werkzeugeinsatz realisiert. Die Erfindung betrifft einen Elektro-Schaltschrank mit einer Eckenestrebe und zumindest zwei darin enthaltenen Nuten und mit in die Nuten einbringbaren, aneinander benachbarten Seitenwänden aus elektrisch leitendem Material. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstreben zumindest eine in zumindest eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung für eine Befestigungskralle mit mindestens einem Verschiebeweg aufweisen, wobei die Befestigungskrallen oder die Seitenwände jeweils entweder zumindest einen Rastvorsprung oder zumindest eine Rastausnehmung aufweisen, wobei der Rastvorsprung in die Rastausnehmung einrastend eingreift.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schrank, insbesondere einen Elektro-Schaltschrank, mit einer Eckenstrebe, mit zumindest zwei darin enthaltenen Nuten und mit in die Nuten einbringbaren einander benachbarten Seitenwänden aus elektrisch leitendem Material.
- Bisher existieren bereits Elektroschaltschränke mit Seitenwänden, die miteinander durch Steckverbinder verbunden werden. Der Begriff Elektro-Schaltschrank umfasst im Folgenden u.a. Verteilerschränke sowie Schaltkästen und Verteilerkästen, in denen elektrische Geräte installiert sind. Die Elektroschaltschränke können freistehend oder in Wänden eingebaut sein. Auch besteht die Möglichkeit, die Elektroschaltschränke an den Wänden zu befestigen. Da in DIN-Normen eine definierte elektrische Leitung von einer Seitenwand zur anderen und von einer Seitenwand zur nächsten, die auch eine Rückwand sein kann, definiert und gefordert ist, werden in bestehenden Lösungen Anschweißteile an die Seitenwände aufgebracht und an den Anschweißteilen dann Kabel zur Sicherstellung der elektrischen Leitfähigkeit angebracht. Dies ist ein sehr arbeitsintensiver Vorgang, da die Einschweißteile separat auf die Seitenwände aufgeschweißt werden müssten, was zum einen sehr lange dauert und zum anderen erhöhte Werkzeuganforderungen an die Montagemannschaft stellt.
- Üblicherweise werden die Elektroschaltschränke erst vor Ort aufgestellt um mit den Geräten bestückbar zu sein. Dabei werden die Einzelteile der Elektroschränke miteinander vernietet oder verschraubt. Zum Zusammenbau sind einerseits spezielle auf den Elektroschrank abgestimmte Befestigungsmittel, wie Schrauben oder Nieten, oder Anschweißteile zur Sicherstellung der elektrischen Leitfähigkeit, und andererseits, wie Bohrer oder Schrauber, notwendig.
- Gerade bei Elektroschränken, die in Entwicklungsländer oder in Länder der Dritten Welt verschickt und dort aufgebaut werden, ist dies jedoch nachteilig, da in diesen Ländern meist nicht ausreichend ausgebildetes Personal oder ausreichend Werkzeug zur Verfügung steht, um komplexe Arbeiten durchzuführen.
- Wenn in bestehenden Lösungen somit die Seitenwände aneinander befestigt werden, so sind bisher Schweißgeräte, Elektroden, Schrauben, Zangen, Schraubendreher und ähnliche Werkzeuge notwendig.
- Bei bestehenden Ausführungen entsprechend dem Stand der Technik sind somit vor Ort zahlreiche Arbeitsschritte mit entsprechendem Werkzeug durchzuführen, die dementsprechend kostenintensiv sind.
- Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 10104214 ist ein Elektro-Schaltschrank bekannt, der eine Eckenstrebe aus elektrisch nicht leitendem Material aufweist, in die zumindest zwei Seitenwände einsetzbar sind, wobei allerdings eine leitende Verbindung zwischen den Seitenwänden durch die oben beschriebenen Anschweißteile und damit befestigten Kabel erbracht werden muss. Somit sind auch hier noch zahlreiche Werkzeuge und hohes Ausbildungsniveau der Montagemannschaft von Nöten. - Aus der
DE 299 13 997 ist eine Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse bekannt. In dieser Gebrauchsmusterschrift ist eine Vorrichtung offenbart, wobei das Abdeckblech an zwei gegenüberliegenden Seiten mit abgewinkelten Randabschnitten versehen ist, an denen mindestens an einer Stelle ein Teil der Verbindungsvorrichtung vorgesehen ist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der abgewinkelte Randabschnitt mit einer winkelförmigen Ausnehmung versehen ist, deren Außenschenkel offen bis an den Rand des Abdeckbleches reicht, dass in der Seitenwand des Gehäuses ein und in der Ebene der Seitenwand gegen eine Federkraft axial verschiebbarer Verschlussbolzen vorhanden ist, der an seiner Spitze einen senkrecht zur Seitenwand gerichteten Verriegelungsstift trägt, wobei die Verbindungsvorrichtung räumlich so angeordnet ist, dass der Verriegelungsstift bei aufgesetztem Abdeckblech im Bereich des inneren Schenkels der winkelförmigen Ausnehmung liegt, und beim Verschieben des Verschlussbolzens gegen die Federkraft der Verriegelungsstift innerhalb des Innenschenkels der winkelförmigen Ausnehmung bis zum gemeinsamen Fußpunkt beider Schenkel der Ausnehmung wandert, so dass das Abdeckblech vom Gehäuse abgenommen werden kann. - Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 299 08 345 ist des weiteren ein Gehäuse bekannt, wobei das Gehäuse zur Aufnahme von elektrischen und elektronischen Baugruppen und Geräten, insbesondere Tischgehäusen, mit Seitenteilen sowie einem Deckenteil und einem Bodenteil, welche Randschenkel aufweisen, und mit dem Seitenteil verbunden sind, vorgesehen ist. Dieses Gehäuse ist dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil und/oder Bodenteil jeweils über Verriegelungselemente lösbar und werkzeuglos an den Seitenteilen fixierbar ist/sind. - Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verbindung des Seitenwände eines Elektro-Schaltschrankes ohne den Einsatz von zahlreichen Werkzeugen oder ohne einen vorausgesetzten hohen Ausbildungsstand der Montagemannschaft sicher zu stellen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Eckenstrebe zumindestens eine in zumindestens eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung für eine Befestigungskralle mit mindestens einem Verschiebeweg aufweist, wobei die Befestigungskrallen und die Seitenwände jeweils entweder zumindestens einen Rastvorsprung oder zumindestens eine Rastausnehmung aufweisen, wobei der Rastvorsprung in die Rastausnehmung einrastend eingreift.
- Durch das Eingreifen des Rastvorsprungs in die Rastausnehmung ist auch sichergestellt, dass es sich die miteinander verbundenen Bauelemente, insbesondere Seitenwände, Eckenstrebe und Befestigungskralle nicht mehr will kürlich lösen können. Auch ist es für das Montagepersonal sehr einfach festzustellen, wann die Seitenwände auf der Eckenstrebe gesichert sind. Denn beim Einschieben der Befestigungskralle muss ein Widerstand überwunden werden. Erst nach Überwinden des Widerstandes greifen die Rastvorsprünge in die Rastausnehmungen ein. Der zu überwindende Widerstand wird durch eine Federwirkung der Seitenwände, insbesondere aber auch der Befestigungskralle hervorgerufen. Dadurch ist es besonders vorteilhaft möglich die Federwirkung der Befestigungskralle, welche vorab definiert werden kann, zum Feststellen des Sicherungsstandes zu nutzen.
- Dies hat zum Vorteil, dass die vorgefertigten Seitenwände, Rückwände, Eckenstreben, Befestigungskrallen und Verschlusselemente standardisiert an den Montageort geliefert werden können. Der Zusammenbau der Einzelteil kann ohne große Erfahrung oder hohes Wissen des Monteurs geschehen.
- Der Monteur benötigt zur Montage der Einzelteile zu einem Schrank, insbesondere einen Elektroschaltschrank keine besondere werkzeugliche Ausstattung. Noch dazu ist die Montage sehr schnell realisierbar, da die Einzelteile durch die Steckverbindungen verbindbar sind. Es ist sogar möglich, einige oder alle Einzelteile bereits vormontiert an den Montageort zu schicken, wodurch wiederum Zeit bei der Montage und somit Kosten gespart werden. Die Fehlerquote wird dadurch weiter gesenkt.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Seitenwände zumindest je eine Ausnehmung aufweisen, in die zumindest eine der Rastvorsprünge der Befestigungskralle eingreift. In dieser vorteilhaften Ausgestaltungsvariante, ist die Rastausnehmung an den Seitenwänden vorgehalten, welches durch einen einfachen Stanzungsprozess erreicht werden kann. Stanzungen sind kostengünstig und qualitativ hochwertig ausführbar.
- In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsvariante weist die Rastausnehmung eine Anlagefläche auf, an der eine Seite des Rastvorsprunges eine Relativbewegung zwischen Seitenwand und eine Relativbewegung zwischen Seitenwand und Befestigungskralle verhindernd anliegt. Vorteilhafterweise wird ein Verrutschen der Seitenwände relativ zur Befestigungskralle und auch relativ zu einer anderen Seitenwand verhindert. Der Elektro-Schaltschrank ist danach mechanisch sehr belastbar.
- Wenn die andere Seite des Rastvorsprungs angeschrägt zur Längsachse der Befestigungskralle an einer Anlagefläche kraftübertragend und die Befestigungskralle und/oder die Seitenwände federnd vorspannend ausgestaltet ist, zeigt sich in einer weiteren Variante, dass die Befestigungskralle einfach einzusetzen ist. Die Federwiderstandskraft der Befestigungskralle wird langsam aber kontinuierlich überwunden. Um zu ermöglichen, dass die Befestigungskrallen an verschiedenen Seitenwänden verwendet werden können, sowohl an den oberen Enden als auch an den unteren Enden der Seitenwände, ist es besonders vorteilhaft, wenn in einer Variante die Seitenwände und die Befestigungskrallen zu einer Ebene durch die Längsachse der Befestigungskralle symmetrisch ausgestaltet sind, wobei die Ebene parallel zu den Seitenwänden verläuft.
- Wenn die Befestigungskralle federnd an den Seitenwänden sich abstützend, die Seitenwände elektrisch miteinander verbindend ausgestaltet ist, wird vorteilhafter Weise in dieser Ausgestaltungsvariante eine Stromübertragung von den Seitenwänden aufeinander und den Seitenwänden auf die Befestigungskralle, und/oder eine Erdungsvorrichtung ermöglicht.
- Wenn die Seitenwände in einer Variante jeweils zumindest einmal um 90° abgekantet sind, ist es möglich bündige Flächen mit den Seitenwänden zu bilden. Die Einsatzmöglichkeit für einen Elektro-Schaltschrank einer abgeänderten Ausgestaltungsart ist noch höher, wenn zumindest eine der Seitenwände zumindest zweimal um 90° abgekantet ist, da dann Ecken durch die Seitenwände gebildet werden.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer speziellen Ausgestaltungsform die Befestigungskralle in eine Einschuböffnung der Eckenstrebe einsteckbar ist und zumindest zwei Seitenwände miteinander leitend verbindet. Wenn die Befestigungskralle in die Einschuböffnung gesteckt wird, so wird dazu lediglich ein Hammer benötigt. Ein Hammer ist an jedem Montageort leicht zu finden oder ein Ersatzwerkzeug ist auf jeden Fall vorhanden. Organisatorisch ist dieses somit leicht zu bewerkstelligen.
- Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Befestigungskralle zumindest zwei Schabkanten aufweist, die ein Teil des Materials der Seitenwände verletzen, so wird eine eventuell aufgebrachte Lackier- oder Schutzbeschichtung soweit abgetragen, dass das Metall der Seitenwände freigelegt wird und eine elektrische Leitung zwischen den Seitenwänden über die Befestigungskralle geschaffen wird.
- Wenn die Befestigungskralle in einer besonderen Variante zumindest einen Vorsprung hat, der aus der Eckenstrebe hinausragend ausgestaltet ist, und mit einer an einer Einschuböffnungsseite der Eckenstrebe angebrachten Seitenwand, insbesondere einer Rückwand, eine leitende Verbindung herstellt, so können nicht nur Seitenwände sondern auch eine Rückwand miteinander in leitende Verbindung gebracht werden. Dadurch wird eine Erdung des Schaltschrankes ermöglicht. Die in DIN-Normen vorgeschriebene Erdung ist in dieser Ausgestaltungsform erreichbar. Daher wird auch eine Zulassung des Schaltschrankes in vielen unterschiedlichen Ländern ermöglicht.
- Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Schabkanten der Befestigungskralle nach überwinden einer Widerstandskraft aufeinander zu beweglich sind, so wird eine Verbiegung der Befestigungskralle ermöglicht. Die Verbiegung der Befestigungskralle gewährleistet, dass, so die Widerstandskraft überwunden wird, eine Lösbarkeit der Befestigungskralle realisiert wird. Es ist somit nicht nötig diese Verbindungsart zu zerstören, um die Seitenwände auszubauen. Es wird daher eine leichte Demontage ermöglicht.
- In einer besonderen Ausgestaltungsart wird die Befestigungskralle in der Einschuböffnung verspannend ausgestaltet. Dass hat eine Sicherungsfunktion zur Folge. So fällt die Befestigungskralle beim Transport in vormontierten Zustand in der Einschuböffnung nicht aus dieser heraus. Zusätzlich dazu greift die Befestigungskralle aktiv in die Seitenwände ein und bleibt auch selbst nach dem Einbau aller Einzelteile in Eingriff.
- Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Befestigungskralle aus einem Bauteil gefertigt ist, wird die Anzahl der einzelnen Bauelemente minimiert, wodurch die Gefahr der Verwechslung von Bauelementen sowie das Verlieren von einzelnen Bauelementen deutlich minimiert wird.
- Wenn die Schabkanten mit je einer Fläche der Befestigungskralle verbunden sind, wird in dieser besonderen Ausführungsform ein Kratzen der Befestigungskralle auf den Leitenden ermöglicht, um eine eventuell aufgebrachte Anti-Oxidationsschicht von den Seitenwänden zu entfernen. Eine sichere elektrische Verbindung zwischen den Seitenwänden wird dadurch ermöglicht.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer weiteren Variante die Schabkanten zackig ausgestaltet sind. Dadurch Verhaken und Verklemmen sich die Schabkanten intensiv in dem Material der Seitenwände. Der beim Hineinschieben der Schabkanten in das Material der Seitenwände entstehende Span kann und wird in den Zwischenräumen der Zacken hinausbefördert. Ein Blockieren der Schabkanten beim Einsetzen in die Einschuböffnung wird somit vermieden. Das ermöglicht eine einfache Montage der einzelnen Bauelemente.
- Wenn in einer weiteren Variante zumindest ein Vorsprung durch Verbindungsstege der mit je einer Schaltkante versehenen Fläche gebildet ist, wird das Verklemmen der Befestigungskralle in die Einschuböffnung gefördert. Auch wird eine großflächige elektrische Leitung zwischen den Schabkanten der Befestigungskralle ermöglicht.
- Wenn die Verbindungsstege in einer speziellen Variante der Erfindung zumindest eine Verbindungsfläche umfassen, wird in einer solchen Variante eine einfache Verbindungsart realisiert.
- Wenn die Verbindungsstege in einer weiteren Ausgestaltungsform zumindest zwei Verbindungsflächen umfassen, wobei die eine Verbindungsfläche an die eine Kante und die andere Verbindungsfläche anschließt und andererseits, die andere Verbindungsfläche zwischen der anderen Kante und der ersteren Verbindungsfläche angebracht ist, kann eine einfache Formgebung der Befestigungs kralle realisiert werden. Diese einfache Ausgestaltung der Kontaktkrallen lässt die Kosten bei der Gestehung dieser Kralle minimieren.
- Wenn die Befestigungskralle in einer weiteren Variante aus einem Bauteil aufgebaut ist, so können Logistikaufwendungen geringgehalten werden.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer weiteren Variante die Befestigungskralle aus Metall aufgebaut ist, da Metall ein auch in großen wie kleinen Stückzahlen zu beziehender günstiger Werkstoff ist.
- Wenn Federstahl in einer weiteren Ausgestaltungsform für die Befestigungskralle als Ausgangsmaterial genutzt wird, so kann ein Einfedern der Befestigungskralle und der damit einhergehenden Vorteile erreicht werden.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Eckenstrebe aus nichtleitendem Material aufgebaut ist und dadurch unfallfrei berührt werden kann.
- Um die Kosten bei der Gestehung der Eckenstrebe zu minimieren kann in einer weiteren Ausgestaltungsform Kunststoff als Material für die Eckenstrebe verwendet werden. Die Eckenstrebe kann dann in einen universellen, vielseitigen Spritzgussverfahren hergestellt werden.
- Besonders vorteilhaft ist es in einer weiteren Ausgestaltungsform, wenn die in die Einschuböffnung ragende Befestigungskralle zumindest teilweise in zumindest eine der Nuten ragt. Wird die Seitenwand in eine der Nuten eingeführt, so erfolgt eine elektrische Verbindung zwischen der Befestigungskralle und der Seitenwand sowie eine Verklemmung oder ein Festhalten der Seitenwand an einer vorab definierten Position.
- Besonders vorteilhaft ist es in einer weiteren Variante, wenn zumindest eine Schabkante in einer weiteren Ausgestaltungsform in eine Nut ragt, wodurch ein einfaches Verkrallen der Befestigungskralle in die Seitenwand ermöglicht wird. Die Seitenwand wird in die Nut oder die Kralle an der Seitenwand entlang hineingeschoben, wodurch sich ein Befestigen der Befestigungskralle in der Seitenwand schnell vor Ort bei der Montage realisieren lässt.
- Wenn je eine Schabkante in eine Nut ragt, tritt in dieser Ausgestaltungsform, je eine Schabkante mit je einer Seitenwand in Kontakt, wodurch eine elektrische Leitfähigkeit zwischen diesen beiden Seitenwänden einfach realisierbar ist. Durch ein Bauteil können somit zwei Seitenwände schnell und einfach verbunden werden. Das die Befestigungskralle symmetrisch aufgebaut ist, hat in einer weiteren Ausgestaltungsform den Vorteil, dass es völlig egal ist, in welcher Richtung die Befestigungskralle in die Einschuböffnung eingebracht wird.
- Wenn die Befestigungskralle aus einem Stanz-Biegeteil aufgebaut ist, werden in dieser besonderen Ausführungsform Kosten gespart, da Stanz-Biegeteile industriell schnell, einfach, günstig und bewährt hergestellt werden können.
- Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert:
-
1 : Eine perspektivische Frontansicht einer erfindungsgemäßen Eckstrebe, -
2 eine Unteransicht der Eckstrebe mit darin enthaltenen Nuten und einer Einschuböffnung, -
3 einen gespiegelten Schnitt durch die Eckenstrebe aus1 entlang der Linie III, -
4 eine Detailansicht IV aus3 , -
5 die Detailansicht aus4 in einer Position entlang der Schnittlinie III aus1 , -
6 einen Querschnitt durch die Eckstrebe aus1 entlang der Linie VI, -
7 eine perspektivische Ansicht einer Kontaktkralle, -
8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII durch die Befestigungskralle aus7 , -
9 eine Schnittansicht durch die Eckenstrebe entlang der Linie VIIII aus7 , -
10 eine Detailansicht gemäß4 mit eingebauter Kontaktklemme, -
11 einen Detailausschnitt entsprechend6 mit eingebauter Kontaktkralle, -
12 eine Draufsicht auf die Befestigungskralle von oben und -
13 eine perspektivische Ansicht der Befestigungskralle in zwei Seitenwänden in eingebautem Zustand. - In
1 ist die Eckenstrebe1 dargestellt. Die Eckenstrebe1 enthält zwei zueinander parallele Nuten2 und3 . Die Nuten2 und3 sind formgleich. - Die Eckenstrebe
1 besteht aus einem nichtleitenden Material, in einer besonderen Ausführungsform aus Kunststoff. Die Eckenstrebe enthält Bohrungen zur Befestigung an einer Wand oder anderen Bauteilen. Die Eckenstrebe1 ist einem besonderen Ausführungsbeispiel aus Kunststoff in Spritzgussverfahren hergestellt. In die Nuten2 und3 sind Seitenwände eines Schrankes einführbar. Diese Seitenwände eines Schrankes sind in diesem Ausführungsbeispiel Seitenwände eines Elektro-Schaltschrankes. Die Seitenwände bestehen aus einem elektrisch leitenden Material. In einem speziellen Ausführungsbeispiel sind die Seitenwände lackiert und/oder beschichtet. - In
2 ist eine Unteransicht der Eckstrebe1 aus1 dargestellt. Es sind zahlreiche Öffnungen und/oder Bohrungen im Material der Eckenstrebe erkennbar. Auch sind die Nuten2 und3 zueinander parallel auf der Außenseite der Eckenstrebe1 angebracht. Sie sind durch einen Steg aus demselben Material, wie die Eckenstrebe1 und voneinander räumlich getrennt. In nächster Nähe zu der Nut2 und zu der Nut3 ist eine Einschuböffnung4 angeordnet. Die Einschuböff nung4 ist vieleckig ausgestaltet. Die Einschuböffnung ist im wesentlichen unterhalb der Oberkanten der Nuten2 und3 auf der Oberfläche der Eckenstrebe1 angebracht. Ein Teil der Einschuböffnung4 reicht in die Nut2 hinein und ein Teil der Einschuböffnung4 reicht in die Nut3 hinein. Die Einschuböffnungsseite16 ist auf der Unterseite der Eckenstrebe1 . - In
3 sind die Verbindungen zwischen der Einschuböffnung4 und der Nut2 sowie der Einschuböffnung4 und der Nut3 erkennbar. - In
5 ist die Detailansicht aus3 in einem größeren Maßstab dargestellt. Ein Verschiebeweg6 und ein Verschiebeweg5 als Teil der Einschuböffnung4 ragen in das Innere der Nuten2 und3 hinein. Der Verschiebeweg5 ragt in das Innere der Nut2 hinein. Der Verschiebeweg6 ragt in das Innere der Nut3 hinein. Die Einschuböffnung4 ist auf der Seite, die der Oberfläche der Eckenstrebe1 mit den Nuten zugewandt ist, länger als die andere, der Oberfläche der Eckenstrebe1 weiter entfernten Seite der Einschuböffnung4 . Der Querschnitt der Einschuböffnung4 ist entsprechend einem abgeschnittenen Dreieck mit an der Grundfläche angesetztem Rechteck entsprechend. Andere Ausgestaltungsformen der Einschuböffnung4 sind für einen Fachmann einfach zu gestalten. - In
4 ist eine Rückansicht, aber nicht wie in5 im Schnitt, des Details V aus3 dargestellt. Auch hier sind die Nuten2 und3 im Material der Eckenstrebe1 dargestellt. Auch hier ist das Hinragen des Verschiebeweges5 in die Nut2 und das Hineinragen des Verschiebeweges6 in die Nut3 dargestellt. Die Verschiebwege5 und6 werden auch durch die Einschuböffnung4 gebildet. - In
6 ist ein Querschnitt durch die Nut3 dargestellt. Dabei ist der Verschiebeweg5 erkennbar. Auch ist erkennbar, dass die Einschuböffnung4 und der damit verbundene Verschiebeweg5 an einer Endfläche20 enden. Die Nut3 hat auf einer Seite der Eckenstrebe1 einen Absatz15 , der ein Herausrutschen der Seitenwand aus der Eckenstrebe, in diesem Fall nach unten, d.h. zur Einschuböffnungsseite hin verhindert. Zweckmäßig ist eine Fortlassung eines Absatzes15 auf der, der Einschuböffnungsseite16 entgegenliegenden anderen Seite der Eckenstrebe1 , da dadurch ein Einschieben der Seitenwand in die Nut3 ermöglicht wird. Die Nut2 ist auf dieselbe Weise ausgestaltet. - Zweckmäßig ist auch eine symmetrische Gestaltung der Nuten
2 und3 , wobei die Symmetrieachse zwischen den Nuten2 und3 liegt. -
7 stellt eine Befestigungskralle7 dar. Die Befestigungskralle7 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Stanz-Biegeteil aus Federstahl aufgebaut. Die Befestigungskralle7 hat zueinander parallele Schabkanten8 und9 . Die Schabkanten8 und9 sind zu einer Symmetrieebene durch die Symmetrieachse15 symmetrisch. Die Befestigungskralle7 ist zu dieser Ebene ebenso symmetrisch. Auch ist die Befestigungskralle zu einer Ebene, welche eine Symmetrieachse13 enthält, die zur Symmetrieachse14 orthogonal ist, symmetrisch. - Die Schabkanten
8 und9 sind mehrfach gezackt. Die Zacken10 zeigen in diesem Ausführungsbeispiel zum Äußeren der Befestigungskralle7 . Die Schabkanten8 und9 können aufeinander zubewegt werden, wobei eine Federkraft sie wieder in die Ausgangsposition zurückdrückt. Die Schabkanten sind über zwei parallele am unteren Ende über einen Quersteg miteinander verbundene Verbindungsstege17 miteinander gekoppelt. Die Verbindungsstege17 bestehen zum einen aus der Verbindungsfläche18 , die am Ende die Schabkante8 aufweist und zum anderen aus der Verbindungsfläche19 , die an einem Ende die Schabkante9 aufweist. Die Verbindungsflächen18 und19 sind miteinander verbunden. In den hier dargestellten speziellem Ausführungsbeispiel in7 besteht die Befestigungskralle aus einem Bauteil. Die Befestigungskralle7 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Federstahlblech gefertigt. Die Befestigungskralle7 weist auf beiden Seiten der Verbindungsfläche18 , an deren Enden, jeweils ein Vorsprung11 und ein Vorsprung12 auf. In diesem Ausführungsbeispiel, welches hier dargestellt ist, beinhaltet die Befestigungskralle sogar auf jeder Seite, respektive dem Ende der Kontaktkralle, zwei Vorsprünge11 und zwei Vorsprünge12 . Die Vorsprünge11 sind zueinander symmetrisch zu der Symmetrieebene durch eine Symmetrieachse14 . Die Vorsprünge12 sind ebenso parallel zu dieser Ebene. Die Vorsprünge11 sind einmal an der Verbindungsfläche18 ausgeformt und einmal auf der Verbindungsfläche19 in selber Höhe ausgeformt. Die Vorsprünge12 sind zum einen an der Verbindungsfläche18 und zum anderen an der Verbindungsfläche19 in selber Höhe ausgeformt. - In
8 ist ein Schnitt durch7 entlang der Symmetrieebene durch eine Symmetrieachse13 dargestellt. Es sind die Schabkanten8 und9 sowie die Verbindungsstege17 , welche die Schabkanten18 und19 verbinden, dargestellt. Die Unterteilung der Verbindungsstege17 in die Verbindungsfläche18 und die Verbindungsfläche19 ist ebenso ersichtlich. Die Verbindungsflächen18 und19 stoßen an der Symmetrieebene durch die Symmetrieachse13 aneinander und sind hier miteinander verbunden. Die Befestigungskralle7 besteht hier aus einem Bauteil. - In
9 ist die Befestigungskralle an einer Seitenansicht in einem Schnitt dargestellt. Der Schnitt ist dabei parallel zu einer Symmetrieebene durch die Symmetrieachse14 . Diese Symmetrieebene der Kralle7 ist bereits vorab erwähnt und beschrieben. In9 sind somit je ein Vorsprung11 und ein Vorsprung der Vorsprünge12 ersichtlich. Die Verbindungsfläche18 formt dabei die Vorsprünge11 und12 . -
10 zeigt den eingebauten Zustand der Befestigungskralle7 in die Einschuböffnung4 . Dabei Verklemmen sich die Schabkanten5 und6 in den Seitenwänden22 , welche in die Nuten2 und3 eingeschoben werden. Die Verbindungslinie zwischen - Verbindungsfläche
18 und Verbindungsfläche19 liegt dabei auf dem Boden der Einschuböffnung4 auf. Der Boden der Einschuböffnung4 ist dabei die Seite der Einschuböffnung4 , die der Oberfläche der Eckenstrebe1 weiter entfernt ist als die andere. Die Seitenwände22 sind aus Blech gefertigt und weisen Abkantungen26 auf. Die eine Seitenwand22 ist zumindest an einer Seite vorteilhafterweise zweimal um 90° abgewinkelt. Die andere Seitenwand22 ist zumindest an einer Seite vorteilhafterweise einmal 90° abgewinkelt. - In
11 ist die eingebaute Befestigungskralle7 in der Einschuböffnung4 mit dem Verschiebeweg5 in der Nut3 zu erkennen. Auch ist zu erkennen, dass der Vorsprung11 aus der Eckenstrebe1 hinausragt. Er steht somit über die Einschuböffnungsseite16 hinaus. - In
12 ist eine Draufsicht auf die Befestigungskralle7 dargestellt. Auch ist die Symmetrieachse14 entlang der Längsachse der Befestigungskralle7 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die Schabkanten8 und9 einander parallel sind. Auch ist ersichtlich, dass die Schabkanten8 und9 Zacken10 aufweisen. Die Verbindungsausbildung17 verbindet die Schabkante8 mit der Schabkante9 . Die Verbindungsstege17 sind aufgeteilt in die Verbindungsfläche18 und die Verbindungsfläche19 , die miteinander fest verbunden sind. Diese Verbindung ist unlösbar. Die Vorsprünge11 und die Vorsprünge12 an den Verbindungsflächen18 und19 sind erkennbar. - In
13 ist in einer Detailausschnittsdarstellung dargestellt, wie die Befestigungskralle7 in zwei Seitenwände22 eingreift. Auf jeder Seite der Befestigungskralle7 befinden sich Rastvorsprünge24 . Diese Rastvorsprünge24 greifen jeweils in einer Rastausnehmung23 ein. Die Enden der Seitenwände22 sind jeweils um 90°, zumindest einmal, abgekantet. In den abgekanteten Endbereich der Seitenwände22 ist jeweils zumindest eine Rastausnehmung23 vorgesehen. Die Seitenwände22 weisen jedoch auch Rastvorsprünge auf, welche in Rastausnehmungen21 an den Seiten der Befestigungskralle eingreifen. - Im Weiteren wird ergänzend die Wirkungs- und Funktionsweise erläutert.
- Die Befestigungskralle wird zwischen den Seitenwänden
22 eingeschoben. Dabei liegen die Seiten der Befestigungskralle7 an den Seitenwänden22 an und kratzen sogar an den Seitenwänden22 . Dadurch wird eine elektrische Verbindung hergestellt. Die angeschrägten Rastvorsprünge24 überwinden den Widerstand eines Rastvorsprunges der Seitenwände22 und gleiten dann in die Rastausnehmung23 . In dem Zustand, der nun erreichten Einrastung, liegen die Seiten der Befestigungskralle7 an den Anlageflächen25 der Rastausnehmung23 an den Seitenwänden22 an. Über diese Anlage wird eine elektrische Verbindung erreicht. Auch können sich die Befestigungskrallen nicht mehr selbstständig lösen. Während des Einschiebens wird die Befestigungskralle7 zusammengedrückt. Dabei wird eine federnde Widerstandskraft der Befestigungskralle7 überwunden. - Eine mögliche Einbauart ist das Einsetzen der Seitenwände in die Nuten
2 und3 . Dann wird die Befestigungskralle7 in die Einschuböffnung5 eingesetzt, wobei unter Umständen ein Hammer zur Hilfe genommen wird. Danach werden die Einbauteile an der Rückwand befestigt. Dabei drückt sich entweder der Vorsprung12 oder der Vorsprung11 in das Material der Rückwand hinein. - Dadurch entsteht eine elektrisch leitende Verbindung zwischen 2 Seitenteilen und einer Rückwand. Werden vier derartige Eckenstreben benutzt, so sind alle Seitenwände miteinander elektrisch leitend verbunden.
Claims (28)
- Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank, mit einer Eckenstrebe (
1 ) mit zumindest zwei darin enthaltenen Nuten (2 und3 ) und mit in die Nuten einbringbaren einander benachbarten Seitenwänden (22 ) aus elektrisch leitendem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (1 ) zumindestens eine in zumindestens eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung (4 ) für eine Befestigungskralle (7 ) mit mindestens einem Verschiebeweg (5 oder6 ) aufweist, wobei die Befestigungskrallen (7 ) und die Seitenwände (22 ) jeweils entweder zumindestens einen Rastvorsprung (24 ) oder zumindestens eine Rastausnehmung (21 oder23 ) aufweisen, wobei der Rastvorsprung (24 ) in die Rastausnehmung (21 oder23 ) einrastend eingreift. - Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (
22 ) zumindestens die eine Rastausnehmung (23 ) aufweisen, in die zumindestens eine der Rastvorsprünge (24 ) der Befestigungskralle (7 ) eingreift. - Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (
23 ) eine Anlagefläche (25 ) aufweist, an der eine Seite des Rastvorsprungs (24 ), eine Relativbewegung zwischen Seitenwand (22 ) und der Befestigungskralle (7 ) verhindernd anliegt. - Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Seite des Rastvorsprungs (
24 ) angeschrägt zur Längsachse der Befestigungskralle (7 ), an einer Anlagefläche (25 ) kraftübertragend und die Befestigungskralle (7 ) und/oder die Seitenwänden federnd vorspannend ausgestaltet ist. - Elektro-Schaltschrank nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (
22 ) und Befestigungskralle (7 ) zu einer Ebene durch die Längsachse der Befestigungskralle (7 ), wobei die Ebene parallel zu den Seitenwänden (22 ) verläuft, symmetrisch ausgestaltet sind. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) federnd an den Seitenwänden (22 ) sich abstützend, die Seitenwänden (22 ) elektrisch miteinander verbindend ausgestaltet ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (
22 ) jeweils zumindestens einmal um 90° abgekantet sind. - Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) in eine Einschuböffnung (4 ) der Eckenstrebe (1 ) steckbar ist und zumindest zwei Seitenwände miteinander leitend verbindet. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) zumindest zwei Schabkanten (8 und9 ) aufweist, die ein Teil des Materials der Seitenwände verletzt. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) zumindest einen Vorsprung (11 oder12 ) hat, der aus der Eckenstrebe (1 ) hinausragend ausgestaltet ist und mit einer an einer Einschuböffnungsseite (16 ) der Eckenstrebe (1 ) angebrachten Seitenwand insbesondere einer Rückenwand, eine leitende Verbindung herstellend ausgestaltet ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (
8 und9 ) der Befestigungskralle (7 ) nach überwinden einer Widerstandskraft aufeinanderzubeweglich sind. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) in der Einschuböffnung (4 ) verspannend ausgestaltet ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) aus einem Bauteil gefertigt ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (
8 und9 ) mit je einer Fläche der Befestigungskralle (7 ) verbunden sind. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (
8 und9 ) zackig ausgestaltet sind. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Vorsprung (
11 oder12 ) durch Verbindungsstege (17 ) der mit je einer Schabkante (8 und9 ) versehenen Fläche gebildet ist. - Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
17 ) zumindest eine Verbindungsfläche (18 oder19 ) umfassen. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
17 ) zumindest zwei Verbindungsflächen (18 und19 ) umfassen, wobei einerseits die eine Verbindungsfläche (18 ) an die eine Schabkante (8 ) und die andere Verbindungsfäche (19 ) anschließt und andererseits die andere Verbindungsfläche (19 ) zwischen der anderen Schabkante (9 ) und der ersteren Verbindungsfläche (18 ) angebracht ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) aus einem Bauteil aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) aus Metall aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) aus Federstahl aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) aus einem Stanz-Biegeteil aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (
1 ) aus nichtleitendem Material aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (
1 ) aus Kunststoff aufgebaut ist. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Einschuböffnung (
4 ) einführbare Befestigungskralle (7 ) zumindest teilweise in zumindest eine der Nuten (2 und3 ) ragt. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schabkante (
8 oder9 ) in eine Nut (2 oder3 ) ragt. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Schabkante (
8 und9 ) in eine Nut (2 und3 ) ragt. - Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (
7 ) symmetrisch aufgebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003129660 DE10329660B3 (de) | 2003-07-01 | 2003-07-01 | Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003129660 DE10329660B3 (de) | 2003-07-01 | 2003-07-01 | Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10329660B3 true DE10329660B3 (de) | 2004-09-16 |
Family
ID=32864517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003129660 Expired - Lifetime DE10329660B3 (de) | 2003-07-01 | 2003-07-01 | Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10329660B3 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29908345U1 (de) * | 1999-05-10 | 1999-07-15 | Knürr-Mechanik für die Elektronik Aktiengesellschaft, 81829 München | Gehäuse |
| DE29913997U1 (de) * | 1999-08-11 | 2000-03-02 | Apra-Gerätebau Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Appenzeller und Wilfried Rademacher GmbH & Co KG, 54550 Daun | Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse |
| DE10104214A1 (de) * | 2001-01-31 | 2002-08-01 | Haendler Gmbh & Co Kg Elektro | Verfahren zum Zusammenbau eines Elektroschranks und Elektroschrank |
-
2003
- 2003-07-01 DE DE2003129660 patent/DE10329660B3/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29908345U1 (de) * | 1999-05-10 | 1999-07-15 | Knürr-Mechanik für die Elektronik Aktiengesellschaft, 81829 München | Gehäuse |
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| DE10104214A1 (de) * | 2001-01-31 | 2002-08-01 | Haendler Gmbh & Co Kg Elektro | Verfahren zum Zusammenbau eines Elektroschranks und Elektroschrank |
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