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DE10329660B3 - Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank - Google Patents

Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank Download PDF

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DE10329660B3
DE10329660B3 DE2003129660 DE10329660A DE10329660B3 DE 10329660 B3 DE10329660 B3 DE 10329660B3 DE 2003129660 DE2003129660 DE 2003129660 DE 10329660 A DE10329660 A DE 10329660A DE 10329660 B3 DE10329660 B3 DE 10329660B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control cabinet
cabinet according
side walls
fastening claw
electrical control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2003129660
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Haendler & Co KG Elektro GmbH
Haendler & Co KG Elektro-Installationssysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Haendler & Co KG Elektro GmbH, Haendler & Co KG Elektro-Installationssysteme GmbH filed Critical Haendler & Co KG Elektro GmbH
Priority to DE2003129660 priority Critical patent/DE10329660B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10329660B3 publication Critical patent/DE10329660B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/01Frameworks
    • H02B1/014Corner connections for frameworks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

In der vorliegenden Erfindung wird ein Schrank, insbesondere ein Elektro-Schaltschrank, vorgestellt. Dieser Elektro-Schaltschrank wird selbst durch ungelerntes Personal sicher, schnell und einfach mit wenigen standardisierten Bauelementen ohne Werkzeugeinsatz realisiert. Die Erfindung betrifft einen Elektro-Schaltschrank mit einer Eckenestrebe und zumindest zwei darin enthaltenen Nuten und mit in die Nuten einbringbaren, aneinander benachbarten Seitenwänden aus elektrisch leitendem Material. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstreben zumindest eine in zumindest eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung für eine Befestigungskralle mit mindestens einem Verschiebeweg aufweisen, wobei die Befestigungskrallen oder die Seitenwände jeweils entweder zumindest einen Rastvorsprung oder zumindest eine Rastausnehmung aufweisen, wobei der Rastvorsprung in die Rastausnehmung einrastend eingreift.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schrank, insbesondere einen Elektro-Schaltschrank, mit einer Eckenstrebe, mit zumindest zwei darin enthaltenen Nuten und mit in die Nuten einbringbaren einander benachbarten Seitenwänden aus elektrisch leitendem Material.
  • Bisher existieren bereits Elektroschaltschränke mit Seitenwänden, die miteinander durch Steckverbinder verbunden werden. Der Begriff Elektro-Schaltschrank umfasst im Folgenden u.a. Verteilerschränke sowie Schaltkästen und Verteilerkästen, in denen elektrische Geräte installiert sind. Die Elektroschaltschränke können freistehend oder in Wänden eingebaut sein. Auch besteht die Möglichkeit, die Elektroschaltschränke an den Wänden zu befestigen. Da in DIN-Normen eine definierte elektrische Leitung von einer Seitenwand zur anderen und von einer Seitenwand zur nächsten, die auch eine Rückwand sein kann, definiert und gefordert ist, werden in bestehenden Lösungen Anschweißteile an die Seitenwände aufgebracht und an den Anschweißteilen dann Kabel zur Sicherstellung der elektrischen Leitfähigkeit angebracht. Dies ist ein sehr arbeitsintensiver Vorgang, da die Einschweißteile separat auf die Seitenwände aufgeschweißt werden müssten, was zum einen sehr lange dauert und zum anderen erhöhte Werkzeuganforderungen an die Montagemannschaft stellt.
  • Üblicherweise werden die Elektroschaltschränke erst vor Ort aufgestellt um mit den Geräten bestückbar zu sein. Dabei werden die Einzelteile der Elektroschränke miteinander vernietet oder verschraubt. Zum Zusammenbau sind einerseits spezielle auf den Elektroschrank abgestimmte Befestigungsmittel, wie Schrauben oder Nieten, oder Anschweißteile zur Sicherstellung der elektrischen Leitfähigkeit, und andererseits, wie Bohrer oder Schrauber, notwendig.
  • Gerade bei Elektroschränken, die in Entwicklungsländer oder in Länder der Dritten Welt verschickt und dort aufgebaut werden, ist dies jedoch nachteilig, da in diesen Ländern meist nicht ausreichend ausgebildetes Personal oder ausreichend Werkzeug zur Verfügung steht, um komplexe Arbeiten durchzuführen.
  • Wenn in bestehenden Lösungen somit die Seitenwände aneinander befestigt werden, so sind bisher Schweißgeräte, Elektroden, Schrauben, Zangen, Schraubendreher und ähnliche Werkzeuge notwendig.
  • Bei bestehenden Ausführungen entsprechend dem Stand der Technik sind somit vor Ort zahlreiche Arbeitsschritte mit entsprechendem Werkzeug durchzuführen, die dementsprechend kostenintensiv sind.
  • Aus der deutschen Patentanmeldung DE 10104214 ist ein Elektro-Schaltschrank bekannt, der eine Eckenstrebe aus elektrisch nicht leitendem Material aufweist, in die zumindest zwei Seitenwände einsetzbar sind, wobei allerdings eine leitende Verbindung zwischen den Seitenwänden durch die oben beschriebenen Anschweißteile und damit befestigten Kabel erbracht werden muss. Somit sind auch hier noch zahlreiche Werkzeuge und hohes Ausbildungsniveau der Montagemannschaft von Nöten.
  • Aus der DE 299 13 997 ist eine Vorrichtung zum Verbinden von Abdeckblechen mit einem Gehäuse bekannt. In dieser Gebrauchsmusterschrift ist eine Vorrichtung offenbart, wobei das Abdeckblech an zwei gegenüberliegenden Seiten mit abgewinkelten Randabschnitten versehen ist, an denen mindestens an einer Stelle ein Teil der Verbindungsvorrichtung vorgesehen ist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der abgewinkelte Randabschnitt mit einer winkelförmigen Ausnehmung versehen ist, deren Außenschenkel offen bis an den Rand des Abdeckbleches reicht, dass in der Seitenwand des Gehäuses ein und in der Ebene der Seitenwand gegen eine Federkraft axial verschiebbarer Verschlussbolzen vorhanden ist, der an seiner Spitze einen senkrecht zur Seitenwand gerichteten Verriegelungsstift trägt, wobei die Verbindungsvorrichtung räumlich so angeordnet ist, dass der Verriegelungsstift bei aufgesetztem Abdeckblech im Bereich des inneren Schenkels der winkelförmigen Ausnehmung liegt, und beim Verschieben des Verschlussbolzens gegen die Federkraft der Verriegelungsstift innerhalb des Innenschenkels der winkelförmigen Ausnehmung bis zum gemeinsamen Fußpunkt beider Schenkel der Ausnehmung wandert, so dass das Abdeckblech vom Gehäuse abgenommen werden kann.
  • Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 299 08 345 ist des weiteren ein Gehäuse bekannt, wobei das Gehäuse zur Aufnahme von elektrischen und elektronischen Baugruppen und Geräten, insbesondere Tischgehäusen, mit Seitenteilen sowie einem Deckenteil und einem Bodenteil, welche Randschenkel aufweisen, und mit dem Seitenteil verbunden sind, vorgesehen ist. Dieses Gehäuse ist dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil und/oder Bodenteil jeweils über Verriegelungselemente lösbar und werkzeuglos an den Seitenteilen fixierbar ist/sind.
  • Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verbindung des Seitenwände eines Elektro-Schaltschrankes ohne den Einsatz von zahlreichen Werkzeugen oder ohne einen vorausgesetzten hohen Ausbildungsstand der Montagemannschaft sicher zu stellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Eckenstrebe zumindestens eine in zumindestens eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung für eine Befestigungskralle mit mindestens einem Verschiebeweg aufweist, wobei die Befestigungskrallen und die Seitenwände jeweils entweder zumindestens einen Rastvorsprung oder zumindestens eine Rastausnehmung aufweisen, wobei der Rastvorsprung in die Rastausnehmung einrastend eingreift.
  • Durch das Eingreifen des Rastvorsprungs in die Rastausnehmung ist auch sichergestellt, dass es sich die miteinander verbundenen Bauelemente, insbesondere Seitenwände, Eckenstrebe und Befestigungskralle nicht mehr will kürlich lösen können. Auch ist es für das Montagepersonal sehr einfach festzustellen, wann die Seitenwände auf der Eckenstrebe gesichert sind. Denn beim Einschieben der Befestigungskralle muss ein Widerstand überwunden werden. Erst nach Überwinden des Widerstandes greifen die Rastvorsprünge in die Rastausnehmungen ein. Der zu überwindende Widerstand wird durch eine Federwirkung der Seitenwände, insbesondere aber auch der Befestigungskralle hervorgerufen. Dadurch ist es besonders vorteilhaft möglich die Federwirkung der Befestigungskralle, welche vorab definiert werden kann, zum Feststellen des Sicherungsstandes zu nutzen.
  • Dies hat zum Vorteil, dass die vorgefertigten Seitenwände, Rückwände, Eckenstreben, Befestigungskrallen und Verschlusselemente standardisiert an den Montageort geliefert werden können. Der Zusammenbau der Einzelteil kann ohne große Erfahrung oder hohes Wissen des Monteurs geschehen.
  • Der Monteur benötigt zur Montage der Einzelteile zu einem Schrank, insbesondere einen Elektroschaltschrank keine besondere werkzeugliche Ausstattung. Noch dazu ist die Montage sehr schnell realisierbar, da die Einzelteile durch die Steckverbindungen verbindbar sind. Es ist sogar möglich, einige oder alle Einzelteile bereits vormontiert an den Montageort zu schicken, wodurch wiederum Zeit bei der Montage und somit Kosten gespart werden. Die Fehlerquote wird dadurch weiter gesenkt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Seitenwände zumindest je eine Ausnehmung aufweisen, in die zumindest eine der Rastvorsprünge der Befestigungskralle eingreift. In dieser vorteilhaften Ausgestaltungsvariante, ist die Rastausnehmung an den Seitenwänden vorgehalten, welches durch einen einfachen Stanzungsprozess erreicht werden kann. Stanzungen sind kostengünstig und qualitativ hochwertig ausführbar.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsvariante weist die Rastausnehmung eine Anlagefläche auf, an der eine Seite des Rastvorsprunges eine Relativbewegung zwischen Seitenwand und eine Relativbewegung zwischen Seitenwand und Befestigungskralle verhindernd anliegt. Vorteilhafterweise wird ein Verrutschen der Seitenwände relativ zur Befestigungskralle und auch relativ zu einer anderen Seitenwand verhindert. Der Elektro-Schaltschrank ist danach mechanisch sehr belastbar.
  • Wenn die andere Seite des Rastvorsprungs angeschrägt zur Längsachse der Befestigungskralle an einer Anlagefläche kraftübertragend und die Befestigungskralle und/oder die Seitenwände federnd vorspannend ausgestaltet ist, zeigt sich in einer weiteren Variante, dass die Befestigungskralle einfach einzusetzen ist. Die Federwiderstandskraft der Befestigungskralle wird langsam aber kontinuierlich überwunden. Um zu ermöglichen, dass die Befestigungskrallen an verschiedenen Seitenwänden verwendet werden können, sowohl an den oberen Enden als auch an den unteren Enden der Seitenwände, ist es besonders vorteilhaft, wenn in einer Variante die Seitenwände und die Befestigungskrallen zu einer Ebene durch die Längsachse der Befestigungskralle symmetrisch ausgestaltet sind, wobei die Ebene parallel zu den Seitenwänden verläuft.
  • Wenn die Befestigungskralle federnd an den Seitenwänden sich abstützend, die Seitenwände elektrisch miteinander verbindend ausgestaltet ist, wird vorteilhafter Weise in dieser Ausgestaltungsvariante eine Stromübertragung von den Seitenwänden aufeinander und den Seitenwänden auf die Befestigungskralle, und/oder eine Erdungsvorrichtung ermöglicht.
  • Wenn die Seitenwände in einer Variante jeweils zumindest einmal um 90° abgekantet sind, ist es möglich bündige Flächen mit den Seitenwänden zu bilden. Die Einsatzmöglichkeit für einen Elektro-Schaltschrank einer abgeänderten Ausgestaltungsart ist noch höher, wenn zumindest eine der Seitenwände zumindest zweimal um 90° abgekantet ist, da dann Ecken durch die Seitenwände gebildet werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer speziellen Ausgestaltungsform die Befestigungskralle in eine Einschuböffnung der Eckenstrebe einsteckbar ist und zumindest zwei Seitenwände miteinander leitend verbindet. Wenn die Befestigungskralle in die Einschuböffnung gesteckt wird, so wird dazu lediglich ein Hammer benötigt. Ein Hammer ist an jedem Montageort leicht zu finden oder ein Ersatzwerkzeug ist auf jeden Fall vorhanden. Organisatorisch ist dieses somit leicht zu bewerkstelligen.
  • Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Befestigungskralle zumindest zwei Schabkanten aufweist, die ein Teil des Materials der Seitenwände verletzen, so wird eine eventuell aufgebrachte Lackier- oder Schutzbeschichtung soweit abgetragen, dass das Metall der Seitenwände freigelegt wird und eine elektrische Leitung zwischen den Seitenwänden über die Befestigungskralle geschaffen wird.
  • Wenn die Befestigungskralle in einer besonderen Variante zumindest einen Vorsprung hat, der aus der Eckenstrebe hinausragend ausgestaltet ist, und mit einer an einer Einschuböffnungsseite der Eckenstrebe angebrachten Seitenwand, insbesondere einer Rückwand, eine leitende Verbindung herstellt, so können nicht nur Seitenwände sondern auch eine Rückwand miteinander in leitende Verbindung gebracht werden. Dadurch wird eine Erdung des Schaltschrankes ermöglicht. Die in DIN-Normen vorgeschriebene Erdung ist in dieser Ausgestaltungsform erreichbar. Daher wird auch eine Zulassung des Schaltschrankes in vielen unterschiedlichen Ländern ermöglicht.
  • Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Schabkanten der Befestigungskralle nach überwinden einer Widerstandskraft aufeinander zu beweglich sind, so wird eine Verbiegung der Befestigungskralle ermöglicht. Die Verbiegung der Befestigungskralle gewährleistet, dass, so die Widerstandskraft überwunden wird, eine Lösbarkeit der Befestigungskralle realisiert wird. Es ist somit nicht nötig diese Verbindungsart zu zerstören, um die Seitenwände auszubauen. Es wird daher eine leichte Demontage ermöglicht.
  • In einer besonderen Ausgestaltungsart wird die Befestigungskralle in der Einschuböffnung verspannend ausgestaltet. Dass hat eine Sicherungsfunktion zur Folge. So fällt die Befestigungskralle beim Transport in vormontierten Zustand in der Einschuböffnung nicht aus dieser heraus. Zusätzlich dazu greift die Befestigungskralle aktiv in die Seitenwände ein und bleibt auch selbst nach dem Einbau aller Einzelteile in Eingriff.
  • Wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Befestigungskralle aus einem Bauteil gefertigt ist, wird die Anzahl der einzelnen Bauelemente minimiert, wodurch die Gefahr der Verwechslung von Bauelementen sowie das Verlieren von einzelnen Bauelementen deutlich minimiert wird.
  • Wenn die Schabkanten mit je einer Fläche der Befestigungskralle verbunden sind, wird in dieser besonderen Ausführungsform ein Kratzen der Befestigungskralle auf den Leitenden ermöglicht, um eine eventuell aufgebrachte Anti-Oxidationsschicht von den Seitenwänden zu entfernen. Eine sichere elektrische Verbindung zwischen den Seitenwänden wird dadurch ermöglicht.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer weiteren Variante die Schabkanten zackig ausgestaltet sind. Dadurch Verhaken und Verklemmen sich die Schabkanten intensiv in dem Material der Seitenwände. Der beim Hineinschieben der Schabkanten in das Material der Seitenwände entstehende Span kann und wird in den Zwischenräumen der Zacken hinausbefördert. Ein Blockieren der Schabkanten beim Einsetzen in die Einschuböffnung wird somit vermieden. Das ermöglicht eine einfache Montage der einzelnen Bauelemente.
  • Wenn in einer weiteren Variante zumindest ein Vorsprung durch Verbindungsstege der mit je einer Schaltkante versehenen Fläche gebildet ist, wird das Verklemmen der Befestigungskralle in die Einschuböffnung gefördert. Auch wird eine großflächige elektrische Leitung zwischen den Schabkanten der Befestigungskralle ermöglicht.
  • Wenn die Verbindungsstege in einer speziellen Variante der Erfindung zumindest eine Verbindungsfläche umfassen, wird in einer solchen Variante eine einfache Verbindungsart realisiert.
  • Wenn die Verbindungsstege in einer weiteren Ausgestaltungsform zumindest zwei Verbindungsflächen umfassen, wobei die eine Verbindungsfläche an die eine Kante und die andere Verbindungsfläche anschließt und andererseits, die andere Verbindungsfläche zwischen der anderen Kante und der ersteren Verbindungsfläche angebracht ist, kann eine einfache Formgebung der Befestigungs kralle realisiert werden. Diese einfache Ausgestaltung der Kontaktkrallen lässt die Kosten bei der Gestehung dieser Kralle minimieren.
  • Wenn die Befestigungskralle in einer weiteren Variante aus einem Bauteil aufgebaut ist, so können Logistikaufwendungen geringgehalten werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einer weiteren Variante die Befestigungskralle aus Metall aufgebaut ist, da Metall ein auch in großen wie kleinen Stückzahlen zu beziehender günstiger Werkstoff ist.
  • Wenn Federstahl in einer weiteren Ausgestaltungsform für die Befestigungskralle als Ausgangsmaterial genutzt wird, so kann ein Einfedern der Befestigungskralle und der damit einhergehenden Vorteile erreicht werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Eckenstrebe aus nichtleitendem Material aufgebaut ist und dadurch unfallfrei berührt werden kann.
  • Um die Kosten bei der Gestehung der Eckenstrebe zu minimieren kann in einer weiteren Ausgestaltungsform Kunststoff als Material für die Eckenstrebe verwendet werden. Die Eckenstrebe kann dann in einen universellen, vielseitigen Spritzgussverfahren hergestellt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es in einer weiteren Ausgestaltungsform, wenn die in die Einschuböffnung ragende Befestigungskralle zumindest teilweise in zumindest eine der Nuten ragt. Wird die Seitenwand in eine der Nuten eingeführt, so erfolgt eine elektrische Verbindung zwischen der Befestigungskralle und der Seitenwand sowie eine Verklemmung oder ein Festhalten der Seitenwand an einer vorab definierten Position.
  • Besonders vorteilhaft ist es in einer weiteren Variante, wenn zumindest eine Schabkante in einer weiteren Ausgestaltungsform in eine Nut ragt, wodurch ein einfaches Verkrallen der Befestigungskralle in die Seitenwand ermöglicht wird. Die Seitenwand wird in die Nut oder die Kralle an der Seitenwand entlang hineingeschoben, wodurch sich ein Befestigen der Befestigungskralle in der Seitenwand schnell vor Ort bei der Montage realisieren lässt.
  • Wenn je eine Schabkante in eine Nut ragt, tritt in dieser Ausgestaltungsform, je eine Schabkante mit je einer Seitenwand in Kontakt, wodurch eine elektrische Leitfähigkeit zwischen diesen beiden Seitenwänden einfach realisierbar ist. Durch ein Bauteil können somit zwei Seitenwände schnell und einfach verbunden werden. Das die Befestigungskralle symmetrisch aufgebaut ist, hat in einer weiteren Ausgestaltungsform den Vorteil, dass es völlig egal ist, in welcher Richtung die Befestigungskralle in die Einschuböffnung eingebracht wird.
  • Wenn die Befestigungskralle aus einem Stanz-Biegeteil aufgebaut ist, werden in dieser besonderen Ausführungsform Kosten gespart, da Stanz-Biegeteile industriell schnell, einfach, günstig und bewährt hergestellt werden können.
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert:
  • 1: Eine perspektivische Frontansicht einer erfindungsgemäßen Eckstrebe,
  • 2 eine Unteransicht der Eckstrebe mit darin enthaltenen Nuten und einer Einschuböffnung,
  • 3 einen gespiegelten Schnitt durch die Eckenstrebe aus 1 entlang der Linie III,
  • 4 eine Detailansicht IV aus 3,
  • 5 die Detailansicht aus 4 in einer Position entlang der Schnittlinie III aus 1,
  • 6 einen Querschnitt durch die Eckstrebe aus 1 entlang der Linie VI,
  • 7 eine perspektivische Ansicht einer Kontaktkralle,
  • 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII durch die Befestigungskralle aus 7,
  • 9 eine Schnittansicht durch die Eckenstrebe entlang der Linie VIIII aus 7,
  • 10 eine Detailansicht gemäß 4 mit eingebauter Kontaktklemme,
  • 11 einen Detailausschnitt entsprechend 6 mit eingebauter Kontaktkralle,
  • 12 eine Draufsicht auf die Befestigungskralle von oben und
  • 13 eine perspektivische Ansicht der Befestigungskralle in zwei Seitenwänden in eingebautem Zustand.
  • In 1 ist die Eckenstrebe 1 dargestellt. Die Eckenstrebe 1 enthält zwei zueinander parallele Nuten 2 und 3. Die Nuten 2 und 3 sind formgleich.
  • Die Eckenstrebe 1 besteht aus einem nichtleitenden Material, in einer besonderen Ausführungsform aus Kunststoff. Die Eckenstrebe enthält Bohrungen zur Befestigung an einer Wand oder anderen Bauteilen. Die Eckenstrebe 1 ist einem besonderen Ausführungsbeispiel aus Kunststoff in Spritzgussverfahren hergestellt. In die Nuten 2 und 3 sind Seitenwände eines Schrankes einführbar. Diese Seitenwände eines Schrankes sind in diesem Ausführungsbeispiel Seitenwände eines Elektro-Schaltschrankes. Die Seitenwände bestehen aus einem elektrisch leitenden Material. In einem speziellen Ausführungsbeispiel sind die Seitenwände lackiert und/oder beschichtet.
  • In 2 ist eine Unteransicht der Eckstrebe 1 aus 1 dargestellt. Es sind zahlreiche Öffnungen und/oder Bohrungen im Material der Eckenstrebe erkennbar. Auch sind die Nuten 2 und 3 zueinander parallel auf der Außenseite der Eckenstrebe 1 angebracht. Sie sind durch einen Steg aus demselben Material, wie die Eckenstrebe 1 und voneinander räumlich getrennt. In nächster Nähe zu der Nut 2 und zu der Nut 3 ist eine Einschuböffnung 4 angeordnet. Die Einschuböff nung 4 ist vieleckig ausgestaltet. Die Einschuböffnung ist im wesentlichen unterhalb der Oberkanten der Nuten 2 und 3 auf der Oberfläche der Eckenstrebe 1 angebracht. Ein Teil der Einschuböffnung 4 reicht in die Nut 2 hinein und ein Teil der Einschuböffnung 4 reicht in die Nut 3 hinein. Die Einschuböffnungsseite 16 ist auf der Unterseite der Eckenstrebe 1.
  • In 3 sind die Verbindungen zwischen der Einschuböffnung 4 und der Nut 2 sowie der Einschuböffnung 4 und der Nut 3 erkennbar.
  • In 5 ist die Detailansicht aus 3 in einem größeren Maßstab dargestellt. Ein Verschiebeweg 6 und ein Verschiebeweg 5 als Teil der Einschuböffnung 4 ragen in das Innere der Nuten 2 und 3 hinein. Der Verschiebeweg 5 ragt in das Innere der Nut 2 hinein. Der Verschiebeweg 6 ragt in das Innere der Nut 3 hinein. Die Einschuböffnung 4 ist auf der Seite, die der Oberfläche der Eckenstrebe 1 mit den Nuten zugewandt ist, länger als die andere, der Oberfläche der Eckenstrebe 1 weiter entfernten Seite der Einschuböffnung 4. Der Querschnitt der Einschuböffnung 4 ist entsprechend einem abgeschnittenen Dreieck mit an der Grundfläche angesetztem Rechteck entsprechend. Andere Ausgestaltungsformen der Einschuböffnung 4 sind für einen Fachmann einfach zu gestalten.
  • In 4 ist eine Rückansicht, aber nicht wie in 5 im Schnitt, des Details V aus 3 dargestellt. Auch hier sind die Nuten 2 und 3 im Material der Eckenstrebe 1 dargestellt. Auch hier ist das Hinragen des Verschiebeweges 5 in die Nut 2 und das Hineinragen des Verschiebeweges 6 in die Nut 3 dargestellt. Die Verschiebwege 5 und 6 werden auch durch die Einschuböffnung 4 gebildet.
  • In 6 ist ein Querschnitt durch die Nut 3 dargestellt. Dabei ist der Verschiebeweg 5 erkennbar. Auch ist erkennbar, dass die Einschuböffnung 4 und der damit verbundene Verschiebeweg 5 an einer Endfläche 20 enden. Die Nut 3 hat auf einer Seite der Eckenstrebe 1 einen Absatz 15, der ein Herausrutschen der Seitenwand aus der Eckenstrebe, in diesem Fall nach unten, d.h. zur Einschuböffnungsseite hin verhindert. Zweckmäßig ist eine Fortlassung eines Absatzes 15 auf der, der Einschuböffnungsseite 16 entgegenliegenden anderen Seite der Eckenstrebe 1, da dadurch ein Einschieben der Seitenwand in die Nut 3 ermöglicht wird. Die Nut 2 ist auf dieselbe Weise ausgestaltet.
  • Zweckmäßig ist auch eine symmetrische Gestaltung der Nuten 2 und 3, wobei die Symmetrieachse zwischen den Nuten 2 und 3 liegt.
  • 7 stellt eine Befestigungskralle 7 dar. Die Befestigungskralle 7 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Stanz-Biegeteil aus Federstahl aufgebaut. Die Befestigungskralle 7 hat zueinander parallele Schabkanten 8 und 9. Die Schabkanten 8 und 9 sind zu einer Symmetrieebene durch die Symmetrieachse 15 symmetrisch. Die Befestigungskralle 7 ist zu dieser Ebene ebenso symmetrisch. Auch ist die Befestigungskralle zu einer Ebene, welche eine Symmetrieachse 13 enthält, die zur Symmetrieachse 14 orthogonal ist, symmetrisch.
  • Die Schabkanten 8 und 9 sind mehrfach gezackt. Die Zacken 10 zeigen in diesem Ausführungsbeispiel zum Äußeren der Befestigungskralle 7. Die Schabkanten 8 und 9 können aufeinander zubewegt werden, wobei eine Federkraft sie wieder in die Ausgangsposition zurückdrückt. Die Schabkanten sind über zwei parallele am unteren Ende über einen Quersteg miteinander verbundene Verbindungsstege 17 miteinander gekoppelt. Die Verbindungsstege 17 bestehen zum einen aus der Verbindungsfläche 18, die am Ende die Schabkante 8 aufweist und zum anderen aus der Verbindungsfläche 19, die an einem Ende die Schabkante 9 aufweist. Die Verbindungsflächen 18 und 19 sind miteinander verbunden. In den hier dargestellten speziellem Ausführungsbeispiel in 7 besteht die Befestigungskralle aus einem Bauteil. Die Befestigungskralle 7 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Federstahlblech gefertigt. Die Befestigungskralle 7 weist auf beiden Seiten der Verbindungsfläche 18, an deren Enden, jeweils ein Vorsprung 11 und ein Vorsprung 12 auf. In diesem Ausführungsbeispiel, welches hier dargestellt ist, beinhaltet die Befestigungskralle sogar auf jeder Seite, respektive dem Ende der Kontaktkralle, zwei Vorsprünge 11 und zwei Vorsprünge 12. Die Vorsprünge 11 sind zueinander symmetrisch zu der Symmetrieebene durch eine Symmetrieachse 14. Die Vorsprünge 12 sind ebenso parallel zu dieser Ebene. Die Vorsprünge 11 sind einmal an der Verbindungsfläche 18 ausgeformt und einmal auf der Verbindungsfläche 19 in selber Höhe ausgeformt. Die Vorsprünge 12 sind zum einen an der Verbindungsfläche 18 und zum anderen an der Verbindungsfläche 19 in selber Höhe ausgeformt.
  • In 8 ist ein Schnitt durch 7 entlang der Symmetrieebene durch eine Symmetrieachse 13 dargestellt. Es sind die Schabkanten 8 und 9 sowie die Verbindungsstege 17, welche die Schabkanten 18 und 19 verbinden, dargestellt. Die Unterteilung der Verbindungsstege 17 in die Verbindungsfläche 18 und die Verbindungsfläche 19 ist ebenso ersichtlich. Die Verbindungsflächen 18 und 19 stoßen an der Symmetrieebene durch die Symmetrieachse 13 aneinander und sind hier miteinander verbunden. Die Befestigungskralle 7 besteht hier aus einem Bauteil.
  • In 9 ist die Befestigungskralle an einer Seitenansicht in einem Schnitt dargestellt. Der Schnitt ist dabei parallel zu einer Symmetrieebene durch die Symmetrieachse 14. Diese Symmetrieebene der Kralle 7 ist bereits vorab erwähnt und beschrieben. In 9 sind somit je ein Vorsprung 11 und ein Vorsprung der Vorsprünge 12 ersichtlich. Die Verbindungsfläche 18 formt dabei die Vorsprünge 11 und 12.
  • 10 zeigt den eingebauten Zustand der Befestigungskralle 7 in die Einschuböffnung 4. Dabei Verklemmen sich die Schabkanten 5 und 6 in den Seitenwänden 22, welche in die Nuten 2 und 3 eingeschoben werden. Die Verbindungslinie zwischen
  • Verbindungsfläche 18 und Verbindungsfläche 19 liegt dabei auf dem Boden der Einschuböffnung 4 auf. Der Boden der Einschuböffnung 4 ist dabei die Seite der Einschuböffnung 4, die der Oberfläche der Eckenstrebe 1 weiter entfernt ist als die andere. Die Seitenwände 22 sind aus Blech gefertigt und weisen Abkantungen 26 auf. Die eine Seitenwand 22 ist zumindest an einer Seite vorteilhafterweise zweimal um 90° abgewinkelt. Die andere Seitenwand 22 ist zumindest an einer Seite vorteilhafterweise einmal 90° abgewinkelt.
  • In 11 ist die eingebaute Befestigungskralle 7 in der Einschuböffnung 4 mit dem Verschiebeweg 5 in der Nut 3 zu erkennen. Auch ist zu erkennen, dass der Vorsprung 11 aus der Eckenstrebe 1 hinausragt. Er steht somit über die Einschuböffnungsseite 16 hinaus.
  • In 12 ist eine Draufsicht auf die Befestigungskralle 7 dargestellt. Auch ist die Symmetrieachse 14 entlang der Längsachse der Befestigungskralle 7 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die Schabkanten 8 und 9 einander parallel sind. Auch ist ersichtlich, dass die Schabkanten 8 und 9 Zacken 10 aufweisen. Die Verbindungsausbildung 17 verbindet die Schabkante 8 mit der Schabkante 9. Die Verbindungsstege 17 sind aufgeteilt in die Verbindungsfläche 18 und die Verbindungsfläche 19, die miteinander fest verbunden sind. Diese Verbindung ist unlösbar. Die Vorsprünge 11 und die Vorsprünge 12 an den Verbindungsflächen 18 und 19 sind erkennbar.
  • In 13 ist in einer Detailausschnittsdarstellung dargestellt, wie die Befestigungskralle 7 in zwei Seitenwände 22 eingreift. Auf jeder Seite der Befestigungskralle 7 befinden sich Rastvorsprünge 24. Diese Rastvorsprünge 24 greifen jeweils in einer Rastausnehmung 23 ein. Die Enden der Seitenwände 22 sind jeweils um 90°, zumindest einmal, abgekantet. In den abgekanteten Endbereich der Seitenwände 22 ist jeweils zumindest eine Rastausnehmung 23 vorgesehen. Die Seitenwände 22 weisen jedoch auch Rastvorsprünge auf, welche in Rastausnehmungen 21 an den Seiten der Befestigungskralle eingreifen.
  • Im Weiteren wird ergänzend die Wirkungs- und Funktionsweise erläutert.
  • Die Befestigungskralle wird zwischen den Seitenwänden 22 eingeschoben. Dabei liegen die Seiten der Befestigungskralle 7 an den Seitenwänden 22 an und kratzen sogar an den Seitenwänden 22. Dadurch wird eine elektrische Verbindung hergestellt. Die angeschrägten Rastvorsprünge 24 überwinden den Widerstand eines Rastvorsprunges der Seitenwände 22 und gleiten dann in die Rastausnehmung 23. In dem Zustand, der nun erreichten Einrastung, liegen die Seiten der Befestigungskralle 7 an den Anlageflächen 25 der Rastausnehmung 23 an den Seitenwänden 22 an. Über diese Anlage wird eine elektrische Verbindung erreicht. Auch können sich die Befestigungskrallen nicht mehr selbstständig lösen. Während des Einschiebens wird die Befestigungskralle 7 zusammengedrückt. Dabei wird eine federnde Widerstandskraft der Befestigungskralle 7 überwunden.
  • Eine mögliche Einbauart ist das Einsetzen der Seitenwände in die Nuten 2 und 3. Dann wird die Befestigungskralle 7 in die Einschuböffnung 5 eingesetzt, wobei unter Umständen ein Hammer zur Hilfe genommen wird. Danach werden die Einbauteile an der Rückwand befestigt. Dabei drückt sich entweder der Vorsprung 12 oder der Vorsprung 11 in das Material der Rückwand hinein.
  • Dadurch entsteht eine elektrisch leitende Verbindung zwischen 2 Seitenteilen und einer Rückwand. Werden vier derartige Eckenstreben benutzt, so sind alle Seitenwände miteinander elektrisch leitend verbunden.

Claims (28)

  1. Schrank, insbesondere Elektro-Schaltschrank, mit einer Eckenstrebe (1) mit zumindest zwei darin enthaltenen Nuten (2 und 3) und mit in die Nuten einbringbaren einander benachbarten Seitenwänden (22) aus elektrisch leitendem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (1) zumindestens eine in zumindestens eine der Nuten hineinragende Einschuböffnung (4) für eine Befestigungskralle (7) mit mindestens einem Verschiebeweg (5 oder 6) aufweist, wobei die Befestigungskrallen (7) und die Seitenwände (22) jeweils entweder zumindestens einen Rastvorsprung (24) oder zumindestens eine Rastausnehmung (21 oder 23) aufweisen, wobei der Rastvorsprung (24) in die Rastausnehmung (21 oder 23) einrastend eingreift.
  2. Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (22) zumindestens die eine Rastausnehmung (23) aufweisen, in die zumindestens eine der Rastvorsprünge (24) der Befestigungskralle (7) eingreift.
  3. Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (23) eine Anlagefläche (25) aufweist, an der eine Seite des Rastvorsprungs (24), eine Relativbewegung zwischen Seitenwand (22) und der Befestigungskralle (7) verhindernd anliegt.
  4. Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Seite des Rastvorsprungs (24) angeschrägt zur Längsachse der Befestigungskralle (7), an einer Anlagefläche (25) kraftübertragend und die Befestigungskralle (7) und/oder die Seitenwänden federnd vorspannend ausgestaltet ist.
  5. Elektro-Schaltschrank nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (22) und Befestigungskralle (7) zu einer Ebene durch die Längsachse der Befestigungskralle (7), wobei die Ebene parallel zu den Seitenwänden (22) verläuft, symmetrisch ausgestaltet sind.
  6. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) federnd an den Seitenwänden (22) sich abstützend, die Seitenwänden (22) elektrisch miteinander verbindend ausgestaltet ist.
  7. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (22) jeweils zumindestens einmal um 90° abgekantet sind.
  8. Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) in eine Einschuböffnung (4) der Eckenstrebe (1) steckbar ist und zumindest zwei Seitenwände miteinander leitend verbindet.
  9. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) zumindest zwei Schabkanten (8 und 9) aufweist, die ein Teil des Materials der Seitenwände verletzt.
  10. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) zumindest einen Vorsprung (11 oder 12) hat, der aus der Eckenstrebe (1) hinausragend ausgestaltet ist und mit einer an einer Einschuböffnungsseite (16) der Eckenstrebe (1) angebrachten Seitenwand insbesondere einer Rückenwand, eine leitende Verbindung herstellend ausgestaltet ist.
  11. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (8 und 9) der Befestigungskralle (7) nach überwinden einer Widerstandskraft aufeinanderzubeweglich sind.
  12. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) in der Einschuböffnung (4) verspannend ausgestaltet ist.
  13. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) aus einem Bauteil gefertigt ist.
  14. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (8 und 9) mit je einer Fläche der Befestigungskralle (7) verbunden sind.
  15. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabkanten (8 und 9) zackig ausgestaltet sind.
  16. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Vorsprung (11 oder 12) durch Verbindungsstege (17) der mit je einer Schabkante (8 und 9) versehenen Fläche gebildet ist.
  17. Elektro-Schaltschrank nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (17) zumindest eine Verbindungsfläche (18 oder 19) umfassen.
  18. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (17) zumindest zwei Verbindungsflächen (18 und 19) umfassen, wobei einerseits die eine Verbindungsfläche (18) an die eine Schabkante (8) und die andere Verbindungsfäche (19) anschließt und andererseits die andere Verbindungsfläche (19) zwischen der anderen Schabkante (9) und der ersteren Verbindungsfläche (18) angebracht ist.
  19. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) aus einem Bauteil aufgebaut ist.
  20. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) aus Metall aufgebaut ist.
  21. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) aus Federstahl aufgebaut ist.
  22. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) aus einem Stanz-Biegeteil aufgebaut ist.
  23. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (1) aus nichtleitendem Material aufgebaut ist.
  24. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenstrebe (1) aus Kunststoff aufgebaut ist.
  25. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Einschuböffnung (4) einführbare Befestigungskralle (7) zumindest teilweise in zumindest eine der Nuten (2 und 3) ragt.
  26. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schabkante (8 oder 9) in eine Nut (2 oder 3) ragt.
  27. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Schabkante (8 und 9) in eine Nut (2 und 3) ragt.
  28. Elektro-Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskralle (7) symmetrisch aufgebaut ist.
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