DE3631772A1 - Gehaeuse zur unterbringung von schaltungsplatten - Google Patents
Gehaeuse zur unterbringung von schaltungsplattenInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Gehäuse zur Unterbrin
gung von Schaltungsplatten.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein verbessertes Gehäuse be
reitzustellen, das zur Unterbringung von Untergruppen oder
Kartenrahmen bestimmt ist, die Schaltungsplatten und/oder
Module mit anderen elektrischen Bauteilen tragen, wobei die
Auslegung derart getroffen sein soll, daß sich eine ein
fache Form ergibt und das Gehäuse billig herstellbar ist.
Nach der Erfindung weist das verbesserte Gehäuse zwei ge
sondert ausgebildete und im wesentlichen identische Körper
teile auf, von denen jedes eine Endwand und ein Teil je
weils eines Paars von gegenüberliegend angeordneter Seiten
wände bildet und die lösbar miteinander verbunden sind, um
ein Gehäuse zu bilden, das zwei gegenüberliegend angeordne
te offene Flächen hat, wobei das Gehäuse in der Nähe einer
der beiden gegenüberliegend angeordneten offenen Flächen
desselben eine Einrichtung aufweist, an der Unterbaugruppen
oder Kartenrahmen und/oder Module lösbar in dem Gehäuse der
art angebracht werden können, daß entweder die Frontflächen
der Unterbaugruppen oder der Kartenrahmen und/oder der Mo
dule etwa bündig mit der offenen Fläche des Gehäuses ab
schließen oder daß die Flächen der Unterbaugruppen oder Kar
tenrahmen und/oder Module von der offenen Fläche des Ge
häuses zurückgesetzt sind.
Vorzugsweise sind die inneren Teile der Endwände der Körper
teile in der Nähe der anderen gegenüberliegend angeordneten
offenen Fläche derart geformt, daß Unterbaugruppen oder Karten
rahmen und/oder Module in dem Gehäuse zwischen den Innen
teilen dieser Endwände der Körperteile eingeschlossen wer
den können, wenn das Gehäuse zusammengesetzt ist. In diesem
Fall können zwei oder mehr Unterbaugruppen oder Kartenrah
men und/oder Module übereinander oder miteinander angebracht
und zwischen den Innenteilen der Endwände der Körperteile
eingeschlossen werden. Die Innenteile der Endwände der Kör
perteile begrenzen vorzugsweise Schlitze oder Blindöffnungen,
in die Flansche oder andere Teile der Unterbaugruppen oder
Kartenrahmen und/oder Module eingreifen können.
Die Einrichtung, an der Unterbaugruppen oder Kartenrahmen
und/oder Module lösbar im Gehäuse angebracht werden können,
weist vorzugsweise ein Paar Pfosten auf, die lösbar in
Schlitze oder Blindöffnungen in den Innenteilen der Endwände
der Körperteile eingreifen und die dazwischen eingeschlossen
sind, wobei jeder Pfosten etwa über seine gesamte Längser
streckung hinweg einen Flansch hat, der eine Mehrzahl von
wechselseitig im Abstand angeordneten Öffnungen über die ge
samte Längserstreckung hinweg hat und der auf einer Seite
einer Ebene liegt, der die Mittelachse des Pfostens enthält.
Der Flansch eines Pfostens erstreckt sich in Richtung dersel
ben Ebene wie der Flansch des anderen Pfostens und liegt et
wa in derselben Ebene. Da der Flansch jedes Pfostens auf
einer Seite einer Ebene liegt, die die Mittelachse des Pfo
stens enthält, kann durch Umkehren des Pfostens die Lage des
mit Öffnungen versehenen Flansches bezüglich der benachbarten
offenen Fläche des Gehäuses so gewählt werden, daß die Unter
baugruppen oder die Kartenrahmen und/oder die Module lösbar
an dem mit Öffnungen versehenen Flansch jedes Pfostens entwe
der mit den Vorderflächen der Unterbaugruppen oder der Karten
rahmen und/oder der Module etwa bündig mit der offenen Fläche
des Gehäuses abschließend oder mit den Flächen der Unterbau
gruppen oder der Kartenrahmen und/oder der Module in von der
offenen Fläche des Gehäuses zurückgesetzter Anordnung fest
gelegt werden.
Hieraus ist zu ersehen, daß bei dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform des verbesserten Gehäuses nach der Erfindung al
ternative Montagemöglichkeiten gegeben sind, wobei in einem
Falle die Unterbaugruppen oder Kartenrahmen und/oder Module
lösbar in dem Gehäuse angebracht sind und daher auf einfache
Weise zu Inspektions- oder Testzwecke herausgenommen werden
können und im anderen Fall die Unterbaugruppen oder Karten
rahmen und/oder Module zwischen den Endwänden des Gehäuses
eingeschlossen sind und ohne ein Auseinandernehmen des Gehäu
ses nicht entnommen werden können.
Um das vom Gehäuse umgrenzte Raumvolumen und somit das Auf
nahmevermögen desselben zu vergrößern, kann an jeder gegen
überliegend angeordneten Seitenwand des Gehäuses zwischen
Teilen der Seitenwände einteilig mit den Körperteilen we
nigstens ein gesondert ausgebildetes Füllteil befestigt wer
den, wobei gegenüberliegend angeordnete Füllteile der gegen
überliegend angeordneten Seitenwände etwa übereinstimmend
miteinander ausgebildet sind. Wenn jede gegenüberliegend an
geordnete Seitenwand des Gehäuses zwei oder mehr gesondert
geformte Füllteile hat, die in fluchtgerechter Lage zwischen
den Teilen der Seitenwände einteilig mit den Körperteilen
befestigt sind, können alle gesondert ausgebildeten Füll
teile der Seitenwand etwa miteinander übereinstimmend ausge
bildet sein oder die gesondert ausgebildeten Füllteile der
Seitenwand können zwei oder mehr voneinander unterschiedliche
Formen haben. Wenigstens ein Füllteil jeder gegenüberliegend
angeordneten Seitenwand kann an seiner äußeren Fläche einen
Einsatz oder eine Vertiefung in einer solchen Form haben,
daß sich ein Fingergriff oder ein Handhabungsteil bildet,
um das Gehäuse in vereinfachter Weise heben und tragen zu
können.
Vorzugsweise sind die Körperteile des Gehäuses und gegebenen
falls die Füllteile aus Formkunststoffmaterial hergestellt,
und in diesem Fall sind sie jeweils vorzugsweise mittels einer
Spritzgußtechnik, wie einem Spritzgußverfahren mit gesteuer
tem Innendruck hergestellt. Unter gewissen Umständen jedoch
können die Körperteile des Gehäuses und gegebenenfalls der
Füllteile aus Fertigmetallteilen oder Metallegierungsteilen
hergestellt sein.
Die hintere Fläche des Gehäuses, d.h. jene offene Fläche des
Gehäuses, die nicht als vordere Fläche gewählt ist, ist vor
zugsweise durch eine gesondert ausgebildete Platte aus
Kunststoffmaterial, Metall oder einem anderen geeigneten Ma
terial verschlossen, die zwischen den End- und Seitenwänden
des Gehäuses eingeschlossen und fest mit diesen verbunden ist.
Die gesondert ausgebildete Platte hat vorzugsweise eine Mehr
zahl von Luftschlitzen oder andere Öffnungen.
Jeder Körperteil bildet eine Endwand und Teile der gegenüber
liegend angeordneten Seitenwände des Gehäuses und hier sind
vorzugsweise Luftschlitze oder andere Öffnungen in der End
wand vorgesehen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind
die Luftschlitze in wenigstens einer Ausnehmung der äußeren
Fläche des Körperteils ausgebildet. In der Praxis werden
die oder jede Ausnehmung, die Luftschlitze in der äußeren Flä
che jener Wand des Gehäuses hat, die im Gebrauchszustand des
Gehäuses zu oberst liegt, vorzugsweise zeitweilig durch einen
gesondert ausgebildeten Streifen verschlossen, der in die Aus
nehmung paßt, wodurch die Gefahr reduziert wird, daß irgend
eine verspritzte Flüssigkeit in das Gehäuse eindringen kann.
Alternativ kann die Wand des Gehäuses, die zu oberst liegt,
gegossen, vorgefertigt und auf andere Weise ohne Luftschlitze
ausgebildet sein. Das Körperteil oder das Füllteil, von denen
die Wand einen Teil bildet, sind ansonsten identisch mit dem
anderen Körperteil oder dem gegenüberliegend angeordneten
Füllteil ausgebildet. Wenn die Länge der gegenüberliegend
angeordneten Seitenwände des Gehäuses dadurch vergrößert
wird, daß ein oder mehr als ein Füllteil eingesetzt werden,
kann das Füllteil oder wenigstens eines der Füllteile Luft
schlitze oder andere Öffnungen haben und vorzugsweise sind
in diesem Fall die Luftschlitze im Füllteil wenigstens in
einer Ausnehmung in der äußeren Fläche des Füllteils ausge
bildet, wobei die Ausnehmung eine Fortsetzung der Ausnehmung
in den äußeren Flächen der Körperteile ist.
Gesondert ausgebildete Füße, die beispielsweise aus Kunst
stoffmaterial gegossen sind, können lösbar an einem der Kör
perteile so angebracht werden, daß, wenn das Gehäuse auf
diesen Füßen steht, der andere Körperteil zu oberst liegt.
Alternativ können zwei gesondert ausgebildete Füße lösbar an
jedem Körperteil angebracht werden, so daß, wenn das Ge
häuse auf diesen Füßen steht, die von diesen Körperteilen
gebildeten Endwände etwa vertikal angeordnet sind. In allen
Fällen können alle Füße etwa dieselbe Höhe haben oder das
vorderseitige Paar Füße kann eine größere Höhe als das rück
wärtige Paar Füße haben.
Das verbesserte Gehäuse nach der Erfindung ist insbesondere
jedoch nicht ausschließlich zur Anwendung in 482,6 mm
(19 inch) Systemen der International Electrotechnical
Commission (IEC) 297 geeignet und gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform kann es irgendeine Höhe mit Abstufungen von
1U zwischen 3U und 12U haben, wobei U=44,45 mm (1,75 inch)
ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von drei bevorzugten
Ausführungsformen des Gehäuses zur Unterbringung von Schal
tungsplatten unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht einer bevor
zugten Ausführungsform des Gehäuses, wobei Unter
baugruppen und Module lösbar darin angebracht
sind, und das zur Verwendung in einem 482,6 mm
(19 inch) System von IEC 297 bestimmt ist und eine
Höhe von 3U hat,
Fig. 2 eine perspektivische Draufsicht einer bevorzugten
Ausführungsform eines Gehäuses, wobei Unterbau
gruppen und Module darin eingeschlossen sind und
das im selben System anwendbar ist, jedoch eine
Abmessung von 6U hat,
Fig. 3 eine isometrische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten
Gehäuses unter Weglassung der Unterbaugruppen und
Module,
Fig. 4 eine isometrische Ansicht einer bevorzugten Aus
führungsform eines Gehäuses zur Verwendung in
einem 482,6 mm (19 inch) System von IEC 297 mit
einer Höhe von 4U,
Fig. 5 eine isometrische Ansicht einer Ausführungsva
riante des in Fig. 2 gezeigten Gehäuses, wobei
die Unterbaugruppen und Module weggelassen sind,
Fig. 6 eine Innenansicht einer der gesondert ausgebilde
ten Körperteile der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten
Gehäuse,
Fig. 7 eine Innenansicht im Ausschnitt mit vergrößer
tem Maßstab einer Einzelheit von einem der ge
sondert ausgebildeten Körper in der Nähe einer
offenen Fläche der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten
Gehäuse,
Fig. 8 eine Ausschnittsinnenansicht in vergrößertem
Maßstab einer Einzelheit einer der gesondert
ausgebildeten Körperteile in der Nähe der an
deren offenen Fläche der in den Fig. 1 bis 5
gezeigten Gehäuse,
Fig. 9 eine Schnittansicht längs der Linie IX-IX in
Fig. 6,
Fig. 10 eine vergrößerte Ausschnittsansicht eines Paars
von ineinandergreifender Ränder der gesondert aus
gebildeten Körperteile der in den Fig. 1 bis 5
gezeigten Gehäuse,
Fig. 11 eine auseinandergezogene Darstellung des in Fig. 5
gezeigten Gehäuses,
Fig. 12 eine teilweise auseinandergezogene Darstellung
des in Fig. 5 gezeigten Gehäuses zur Verdeut
lichung der Art und Weise, nach der eine Unterbau
gruppe lösbar in dem Gehäuse angebracht wird,
Fig. 13 eine teilweise auseinandergezogene Darstellung
des in Fig. 5 gezeigten Gehäuses zur Verdeut
lichung der Art und Weise, nach der eine Unterbau
gruppe in dem Gehäuse während der Montage des
Gehäuses eingeschlossen wird,
Fig. 14 bis 16 jeweils äußere und innere Ansichten und eine
Seitenansicht eines der Füllteile, das in dem
in Fig. 5 gezeigten Gehäuse Verwendung findet, und
Fig. 17 eine Schnittansicht längs der Linie XVII-XVII
in Fig. 14.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 3 ist ein Gehäuse zur
Anwendung bei einem 482,6 mm (19 inch) System von IEC 297
gezeigt, das eine Höhe von 3U hat. Das Gehäuse weist zwei
gesondert ausgebildete identische Körperteile 1 aus Formkunst
stoffmaterial auf, wobei jedes eine Endwand 2 und ein Teil 3
eines jeweiligen Paars von gegenüberliegend angeordneter Sei
tenwände 4 bildet und wobei diese Körperteile unter Bildung
des Gehäuses lösbar fest miteinander verbunden werden kön
nen. Wie detailliert unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 13
beschrieben wird, ist in der Nähe einer der gegenüberliegend
angeordneten offenen Flächen des Gehäuses eine Einrichtung
vorgesehen, an der Unterbaugruppen R mit Schaltungsplatten und
Module M, die weitere elektrische Bauteile tragen, lösbar in
dem Gehäuse so angebracht werden können, daß entweder, wie
gezeigt, die vorderen Flächen der Unterbaugruppen oder Karten
rahmen und/oder Module etwa bündig mit der offenen Fläche ab
schließen oder daß die Flächen der Unterbaugruppen oder Kar
tenrahmen und/oder Module von dieser offenen Fläche zurückge
setzt sind, so daß irgendwelche Griffteile, Schalter oder
andere Anschlußteile nicht in einem unerwünschten Maße vor
stehen. Jedes Körperteil 1 hat in seinen äußeren Flächen
seiner Endwand 2 und der Teile 3 zwei Ausnehmungen 6 und
Luftschlitze 7 sind in dem Teil jeder Ausnehmung in der äus
seren Fläche der Endwand vorgesehen. Gesondert ausgebildete
Füße 8 aus Formkunststoffmaterial sind lösbar fest mit einem
der Körperteile 1 verbunden, so daß - wie in Fig. 1 gezeigt
ist - wenn das Gehäuse auf diesen Füßen steht, der andere Kör
perteil 1 zu oberst liegt. Wie gezeigt ist das vordere Fuß
paar in der Höhe größer als das hintere Fußpaar bemessen.
Gegebenenfalls können die Luftschlitze 7 in den Ausnehmungen 6
in der Endwand 2 des zu oberst liegenden Körperteils 1 zeit
weilig dadurch verschlossen werden, daß gesondert ausgebil
dete Streifen (nicht gezeigt) aus Kunststoffmaterial ange
bracht werden, die in die Ausnehmung passen und hierdurch die
Gefahr reduzieren, daß irgendeine verspritzte Flüssigkeit
in das Gehäuse eindringen kann. Die hintere Fläche des Ge
häuses ist durch eine gesondert ausgebildete Platte 10
(Fig. 11 bis 13) aus Kunststoffmaterial verschlossen, die zwi
schen den Endwänden 2 und den Teilen 3 der Körperteile 1
unter Bildung des Gehäuses eingeschlossen sind.
Das Gehäuse, das für ein 482,6 mm (19 inch) System nach IEC 297
bestimmt ist und eine Höhe von 6U hat, ist in Fig. 2 gezeigt.
Es weist zwei gesondert ausgebildete identische Körperteile
1 aus Formkunststoffmaterial auf. Jedes Körperteil ist über
einstimmend ausgebildet und ihre Teile tragen dieselben Be
zugszeichen wie die Kunststofformkörperteile 1 des Gehäuses
nach den Fig. 1 und 3. Jede gegenüberliegend angeordnete Sei
tenwand 14 des Gehäuses hat zwischen den Teilen 3 der Körper
teile 1 befestigt ein gesondert ausgebildetes Füllteil 15
aus Formkunststoffmaterial. Das Füllteil einer Seitenwand
stimmt mit dem Füllteil der anderen Seitenwand überein. Wie
nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 17 näher er
läutert werden wird, arbeiten diese Füllteile 15 mit dem
Teil 3 der Körperteile 1 zusammen und sind zwischen den Tei
len 3 festgeklemmt, wenn das Gehäuse zusammengebaut ist. Je
des Füllteil 15 hat ein Paar Ausnehmungen 16, die zu den
Ausnehmungen 6 in den Körperteilen 1 fluchten und auf einem
Teil der Längserstreckung jeder Ausnehmung 16 sind Luftschlitze
17 ausgebildet. Wie näher anhand den Fig. 6 bis 13 erläutert
werden wird, sind die inneren Teile der Endwände 2 der Kör
perteile 1 derart geformt, daß Unterbaugruppen R und Module M
übereinander angebracht und zwischen den inneren Teilen der
Endwände eingeschlossen werden können, so daß sie ohne ein
Auseinandernehmen des Gehäuses nicht entfernt werden können.
Zwei gesondert ausgebildete Füße 18 aus Formkunststoffmaterial
sind lösbar an den jeweiligen Kunststofformkörpern 1 be
festigt. Alle Füße haben dieselbe Höhe, so daß, wenn das Ge
häuse auf diesen Füßen steht, die Endwände 2 vertikal ausge
richtet und eine der Seitenwände 14, die ein Füllteil 15 ent
hält, zu oberst liegt. Jener Teil jener Nut 16 in dem zu
oberst liegenden Füllteil 15, in dem Luftschlitze 17 aus
gebildet sind, kann zeitweise durch ein gesondert ausge
bildetes Band (nicht gezeigt) aus Kunststoffmaterial ver
schlossen werden, das in die Ausnehmung paßt. Wie bei dem
Gehäuse nach den Fig. 1 und 3 ist die hintere Fläche des Ge
häuses durch eine gesondert ausgebildete Platte 10 (Fig. 11
bis 13) aus Kunststoffmaterial verschlossen, die zwischen den
Endwänden 2 und den Teilen 3 der Körperteile 1 unter Bildung
des Gehäuses eingeschlossen sind.
Fig. 4 ist eine isometrische Ansicht des Gehäuses zur Ver
wendung bei einem 482,6 mm (19 inch) System nach IEC 297
und hat eine Höhe von 4U. Das Gehäuse weist zwei gesondert
ausgebildete identische Körper 1 aus Formkunststoffmaterial
auf, wobei die Körperteile übereinstimmend ausgebildet sind
und jene Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind,
die den Formkunststoffkörperteilen 1 des Gehäuses nach den
Fig. 1 und 3 entsprechen. Jede gegenüberliegend angeordnete
Seitenwand 24 des Gehäuses hat zwischen den Teilen 3 der
Körperteile 1 ein gesondert ausgebildetes Füllteil 25 aus
Formkunststoffmaterial festgelegt und das Füllteil einer Sei
tenwand stimmt mit dem Füllteil der anderen Seitenwand über
ein. Die Füllteile 25 arbeiten mit den Teilen 3 der Körper
teile 1 zusammen und sind zwischen den Teilen 3 eingeklemmt,
wenn das Gehäuse zusammengebaut ist, und zwar auf genau die
gleiche Weise wie die Füllteile 15 des Gehäuses nach Fig. 2,
die mit den Teilen 3 der Körperteile 1 zusammenarbeiten, wo
bei dieses Zusammenwirken nachstehend unter Bezugnahme auf
die Fig. 6 bis 17 näher erläutert wird.
Das in Fig. 5 gezeigte Gehäuse ist eine Ausführungsvariante
des Gehäuses nach Fig. 2, das sich dadurch unterscheidet,
daß im Gebrauchszustand eine der Endwände 2 zu oberst liegt
und daß jedes Füllteil 15 an seiner Außenfläche einen Einsatz
19 hat, der zwischen den Ausnehmungen 16 verläuft und eine
Schulter 20 bildet, so daß man einen Fingergriff hat, mit
dessen Hilfe das Gehäuse gehoben und getragen werden kann.
Wie sich aus den Fig. 6 bis 13 ersehen läßt, haben die Teile
3 jedes Körperteils 1 an einem ihrer Enden Flansche 9, die
teilweise eine offene Fläche des Gehäuses begrenzen und an
dem jeweiligen anderen Ende sind Flansche 22 mit größerer
Länge als die Flansche 9 vorgesehen, die teilweise die andere
offene Fläche des Gehäuses begrenzen. In der Nähe jedes Flan
sches 9 und einteilig mit den inneren Flächen der Endwand 2
und der Teile 3 sind Wände vorgesehen, die einen Sockel 34
zur Aufnahme eines gesondert ausgebildeten Pfostens 35 mit in
etwa H-förmigem Querschnitt (Fig. 11 und 12) bilden, der in
Sockel 34 der Endwände 2 der Körperteile 1 eingreift und zwi
schen denselben eingeschlossen ist. Jeder Pfosten 35 hat
über seine Längserstreckung hinweg einen Flansch 36, der eine
Mehrzahl von in wechselseitigem Abstand längs der Längser
streckung angeordneten Öffnungen 37 hat und der auf einer
Seite einer Ebene liegt, die die Mittelachse des Pfostens ent
hält. Im Gebrauchszustand sind die Pfosten 35 so in Eingriff
mit den Sockeln 34, daß die Flansche 36 etwa in derselben
Ebene liegen. Die Öffnungen 37 in den Flanschen 36 sind zum
lösbaren Anbringen einer Unterbaugruppe oder eines Moduls im
Gehäuse vorgesehen. In einer Lage der Pfosten in den Sockeln
34 ist die Lage der mit Öffnungen versehenen Flansche 36
bezüglich der benachbarten offenen Fläche des Gehäuses derart,
daß die vorderen Flächen der Unterbaugruppen und/oder der
Module, die lösbar an den Flanschen angebracht sind, etwa
bündig mit der offenen Fläche des Gehäuses abschließen. Durch
Umkehren jedes Pfostens 35 kann die Lage der mit Öffnungen
versehenen Flansche 36 bezüglich der benachbarten offenen Flä
che des Verschlußes so gewählt werden, daß die vorderen Flä
chen der Unterbaugruppen und/oder der Module, die lösbar an
den Flanschen angebracht sind, von der offenen Fläche des Ge
häuses angeordnet sind.
In der Nähe jedes Flansches 22 und einteilig mit der inne
ren Fläche der Endwand 2 ausgebildet sind Wände vorgesehen,
die einen Sockel 28 zur Aufnahme eines Flansches einer Un
terbaugruppe des Moduls begrenzen. Jede Unterbaugruppe oder
jeder Modul kann in das Gehäuse eingepaßt werden, wenn das
Gehäuse zusammengesetzt ist, so daß die Flansche an der
Unterbaugruppe oder dem Modul in die Sockel 28 eingreifen
und die Unterbaugruppe oder der Modul ist zwischen den End
wänden 2 der Körperteile 1 eingeschlossen und kann ohne
ein Auseinandernehmen des Gehäuses nicht entfernt werden.
In Abhängigkeit davon, welche offene Fläche des Gehäuses als
Vorderfläche des Gehäuses verwendet wird, kann die andere
offene Fläche des Gehäuses durch eine gesondert ausgebildete
Tafel oder Platte 10 (Fig. 11 bis 13) verschlossen werden.
Zu diesem Zweck sind zwischen den Flanschen 9 und einer Wand
jedes Sockels 34 Schlitze 29 und zwischen den Flanschen 22
und einer Wand jedes Sockels 28 Schlitze 30 vorgesehen. Die
Schlitze 29 und 30 bilden eine Einrichtung, mittels der eine
gesondert ausgebildete Platte 10 zwischen den Körperteilen
1 angeschlossen werden kann, um jene offene Fläche des Ge
häuses zu verschließen, die die Rückfläche bilden soll.
Zwischen den Sockeln 34 und den Sockeln 28 jedes Körper
teils sind in der Nähe der offenen Flächen des Gehäuses ge
genseitig in gegenseitigem Abstand Wände 31 angeordnet, die
einteilig mit der inneren Fläche der Endwand 2 ausgebildet
sind und die an einer benachbarten Fläche einer Unterbaugruppe
oder eines Moduls anliegen. Wenn die Vorderflächen der Un
terbaugruppen und/oder Module von der offenen Fläche des
Gehäuses zurückgesetzt angeordnet sind, dienen die Wände
31 auch als eine Einrichtung, mittels der ein gesondert aus
gebildetes Dekorationsteil (nicht gezeigt) mittels Reibschluß
in Eingriff gebracht werden kann, um jede freiliegende inne
re Fläche des Körperteils 1 abzudecken.
Um eine lösbare Verbindung der beiden Körperteile zur
Bildung eines Gehäuses zu erreichen, hat jedes Körper
teil jedem Teil 3 benachbart zwei Pfosten 43, die jeweils
eine Durchgangsbohrung 44 haben, die sich in eine Ausneh
mung 45 in einer der Ausnehmungen 6 in der äußeren Fläche
der Endwand 2 öffnet. Jeder Pfosten 43 ist von der inneren
Fläche des benachbarten Teils 3 in einem Abstand nach innen
angeordnet und bildet mit dem benachbarten Teil 3 einen
Sockel 46. Das offene Ende jedes Pfostens 43, das von
der Endwand 2 entfernt ist, ist bei 47 ausgenommen. Wenn
die beiden Körperteile 1 lösbar fest miteinander verbunden
sind, wird ein gesondert ausgebildeter Pfosten 50 (Fig. 11;
bis 13) mit etwa H-förmigem Querschnitt, der eine Gewinde
bohrung in jedem seiner Enden hat, teilweise in die Aus
nehmung 47 und dem zugeordneten Sockel 46 jedes Pfostens
43 eines Körperteils eingeführt und darin mit Hilfe einer
langen Schraube 48 (Fig. 11 bis 13) festgelegt, die in die
Durchgangsbohrung 44 des Pfostens 43 von der Ausnehmung 45
in dem Schlitz 6 her eingesetzt wird und in die Gewindeboh
rung an dem Ende des Pfostens eingeschraubt wird. Die vor
stehenden Teile der H-förmigen Pfosten 40 sind in den Aus
nehmungen 47 in den zugeordneten Sockeln 46 der Pfosten 43
des anderen Körperteils 1 in Eingriff und sie werden darin
mit Hilfe von langen Schrauben 48 festgelegt, die in die
Durchgangsbohrungen 44 der Pfosten 43 des anderen Körper
teils eingeführt und in die Gewindebohrungen an den anderen
Enden der Pfosten eingeschraubt werden.
Auch ist noch zu erwähnen, daß die Längserstreckungen der
Pfosten 40 und jener der Pfosten 35 davon abhängig ist, ob
ein oder mehr als ein Füllteil 15, 25 einen Teil jeder Sei
tenwand des Gehäuses bildet oder nicht.
An ihren freien Rändern sind die Teile 3 jedes Körperteils
1 stufenförmig ausgebildet, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist.
Wenn daher die beiden Körperteile 1 lösbar fest mitein
ander verbunden werden, greifen die stufenförmig ausge
bildeten Ränder ineinander, wie dies gezeigt ist und sie
bilden in der äußeren Fläche der Seitenwand des Gehäuses
einen Spalt oder eine Nut 52, die ansprechend auf das Auge
wirkt.
Einteilig mit der inneren Fläche der Endwand 2 jedes Kör
perteils 1 ausgebildet und zwischen den Teilen 3 verlau
fend sind Versteifungsrippen 54 vorgesehen, in denen Blind
bohrungen 55 ausgebildet sind, die zur direkten Befestigung
von Schaltungsplatten an dem Körperteil dienen.
Die langen Schrauben 48, die zum Befestigen der Pfosten 50
in dem unteren Körperteil 1 verwendet werden, können auch
zum Festlegen der Füße 8 an einer erforderlichen Höhe des
Körperteils verwendet werden. Die Füße greifen in die Aus
nehmungen 45 ein. Die Ausnehmungen 45 der äußeren Fläche
der Endwand 2 des oberen Körperteils 1 können durch geson
dert ausgebildete Stopfen 49 verschlossen sein, die mittels
Kraftschluß in die Ausnehmungen eingepaßt sind und deren
äußere Fläche passend zu den zwischen den Luftschlitzen 7
in den Ausnehmungen 6 vorstehenden Teilen ausgebildet sein
können.
Wie aus Fig. 12 zu ersehen ist, kann eine Unterbaugruppe R
lösbar in dem Gehäuse mit Hilfe von Bolzen 51 angebracht
werden, die durch die Öffnungen in den Flanschen an den Un
terbaugruppen und durch Öffnungen 37 in den Flanschen 36
der Pfosten 35 gehen. Fig. 13 zeigt die Art und Weise, mit
der eine Unterbaugruppe R in ein Gehäuse eingeschlossen wer
den kann, wenn das Gehäuse zusammengesetzt ist, und zwar
mit Hilfe der Flansche auf der Unterbaugruppe, die in dazu
fluchtenden Sockeln 28 der Körperteile 1 und in die Sockel
68 der Füllteile 15 eingreifen.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 17 hat das Füllteil 15
des in Fig. 5 gezeigten Gehäuses einteilig ausgebildete Tei
le, die den Teilen der Körperteile 1 entsprechen und Ver
längerungen derselben bilden. An einem Ende hat das Füll
teil 15 einen Flansch 59, der etwa identisch zu einer Ver
längerung der Flansche 9 jedes Körperteils 1 und im we
sentlichen übereinstimmend mit diesem ausgebildet ist und
am anderen Ende hat das Füllteil einen Flansch 62, der
etwa mit einer Verlängerung der Flansche 22 der Körperteile
1 übereinstimmt und eine Verlängerung derselben bildet.
In der Nähe des Flansches 59 sind Sockel 64 vorgesehen, die
im Gebrauchszustand des Füllteils 15 eine Verlängerung eines
Teils der Sockel 34 der Körperteile 1 bilden und in der Nähe
des Flansches 62 sind Sockel 68 vorgesehen, die im Gebrauchs
zustand des Füllteils eine Verlängerung der Sockel 28 der
Körperteile 1 bilden. Zwischen einer Wand des Sockels 64 und
dem Flansch 59 sind Schlitze 69 vorgesehen, die im Gebrauchs
zustand des Füllteils 15 eine Verlängerung der Schlitze 29
bilden und zwischen einer Wand des Sockels 68 und dem Flansch
62 sind Schlitze 70 vorgesehen, die im Gebrauchszustand des
Füllteils eine Verlängerung der Schlitze 30 in den Körpertei
len 1 bilden. Die Sockel 76 bilden im Gebrauchszustand
des Füllteils 15 Verlängerungen der Sockel 46 der Körperteile
1 und sie kommen in Eingriff mit den H-förmigen Pfosten 50.
Wie vorstehend bereits erwähnt worden ist, hat das Füllteil
15 einen Einsatz 19, der sich zwischen den Ausnehmungen 60
erstreckt und der Schultern 20 bildet, die Fingergriffe zum
Heben und Tragen eines Gehäuses bilden, das als Bauteil das
Füllteil hat. Die gegenüberliegenden Längsränder der Füll
teile sind stufenförmig in ähnlicher Weise wie die freien
Ränder der Teile 3 des Körperteils 1 ausgebildet und sie ar
beiten mit den freien Rändern der Teile 3 zweier Körperteile
auf dieselbe Weise zusammen, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist.
Das verbesserte Gehäuse nach der Erfindung hat einen sehr be
deutenden Vorteil, der darin zu sehen ist, daß die Gehäuse eine
Mehrzahl von Höhen haben können, die voneinander unterschied
lich wählbar sind, und da sie aus identischen Körperteilen
zusammengesetzt werden können, die die Endwände und ein
Teil jedes Paars gegenüberliegend angeordneter Seitenwände
bilden und das Gehäuse kann eine gerade Anzahl von Füllteilen
aufweisen. Alle Füllteile können miteinander übereinstimmen
(Füllteil 15) oder in einer geradzahligen Anzahl vorgesehen
sein, wobei eine Anzahl eine Form (Füllteil 12) und die an
dere gerade Anzahl eine andere Form (Füllteil 15) haben
kann. Als Folge hiervon lassen sich die Herstellungskosten
für Gehäuse mit voneinander unterschiedlichen Höhen beträcht
lich im Vergleich zu solchen Gehäusen reduzieren, die man
bisher zur Unterbringung von Schaltungsplatten vorgeschlagen
und verwendet hat. Die bevorzugte Ausführungsform des ver
besserten Gehäuses hat ferner noch den zusätzlichen weiteren
bedeutenden Vorteil, daß es eine alternative Montage erleich
tert, wobei Unterbaugruppen oder Kartenrahmen und/oder Mo
dule lösbar in dem Gehäuse angebracht werden können und die
se leicht zu Service- oder Testzwecken genommen werden kön
nen, während andere Unterbaugruppen oder Kartenrahmen und/
oder Module zwischen den Endwänden des Gehäuses eingeschlossen
sind, und ohne ein Auseinandernehmen des Gehäuses nicht
entfernt werden können.
Claims (17)
1. Gehäuse zur Unterbringung von Unterbaugruppen oder
Kartenrahmen, die Schaltungsplatten tragen und/oder Module,
die andere elektrische Bauteile tragen, mit zwei gesondert
ausgebildeten im wesentlichen übereinstimmenden Körpertei
len (1), von denen jedes eine Endwand (2) und ein Teil (3)
jeweils eines Paars gegenüberliegend angeordneter Seitenwände
(4, 14, 24) bildet, und die lösbar miteinander unter Bildung
eines Gehäuses fest verbunden sind, das zwei gegenüberlie
gend angeordnete offene Flächen hat, dadurch gekenn
zeichnet, daß benachbart einer der beiden gegenüber
liegend angeordneten offenen Flächen des Gehäuses das Ge
häuse eine Einrichtung (35) enthält, an der Unterbaugruppen
oder Kartenrahmen und/oder Module lösbar im Gehäuse
so angebracht werden können, daß entweder die Vorderflächen
der Unterbaugruppen oder Kartenrahmen und/oder Module etwa
bündig mit der offenen Fläche des Gehäuses abschließen
oder daß diese Flächen der Unterbaugruppen oder Kartenrahmen
und/oder Module von der offenen Fläche des Gehäuses zurück
gesetzt liegen.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die inneren Teile der Endwände der Körperteile in der Nähe
der anderen gegenüberliegend angeordneten offenen Fläche der
art geformt sind, daß die Unterbaugruppen oder Kartenrahmen
und/oder Module in dem Gehäuse zwischen den inneren Teilen
der Endwände der Körperteile eingeschlossen sind, wenn das
Gehäuse zusammengebaut ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die inneren Teile der Endwände (2) der Körperteile (1)
Schlitze oder Blindöffnungen (68) bilden, in die Flansche
oder andere Teile der Unterbaugruppen oder Kartenrahmen
und/oder Module eingreifen können.
4. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (35), an der Unterbau
gruppen oder Kartenrahmen und/oder Module lösbar in dem Ge
häuse angebracht werden können, ein Paar Pfosten aufweist,
die lösbar in Schlitze oder Blindöffnungen (64) in den in
neren Teilen der Endwände (2) der Körperteile (1) eingrei
fen und die dazwischen eingeschlossen sind, daß jeder Pfosten
über etwa seine gesamte Längserstreckung hinweg einen Flansch
(36) hat, der eine Mehrzahl von wechselseitig im Abstand
angeordnete Öffnungen (37) über seine Gesamtlängserstreckung
hat und die auf einer Seite einer Ebene liegen, die die
Mittelachse des Pfostens enthält, und daß der Flansch eines
Pfostens sich in Richtung des Flansches des anderen Pfostens
erstreckt und etwa in derselben Ebene wie der Flansch des
anderen Pfostens liegt.
5. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede gegenüberliegend ange
ordnete Seitenwand (14, 24) des Gehäuses zwischen den Tei
len (3) der Seitenwand einteilig mit den Körpern (1) we
nigstens ein gesondert ausgebildetes Füllteil (15, 25) fest
gelegt hat, und daß gegenüberliegend angeordnete Füllteile
der gegenüberliegend angeordneten Seitenwände etwa über
einstimmend miteinander ausgebildet sind.
6. Gehäuse nach Anspruch 5, bei dem jede gegenüberliegend
angeordnete Seitenwand des Gehäuses zwei oder mehr gesondert
ausgebildete Füllteile hat, die fluchtgerecht zwischen den
Teilen der Seitenwand einteilig mit den Körperteilen fest
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle gesondert
ausgebildeten Füllteile der Seitenwand übereinstimmend mit
einander ausgelegt sind.
7. Gehäuse nach Anspruch 5, bei dem jede gegenüberliegend
angeordnete Seitenwand des Gehäuses zwei oder mehr gesondert
ausgebildete Füllteile hat, die fluchtgerecht zwischen den
Teilen der Seitenwand einteilig mit den Körperteilen fest
gelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gesondert ausge
bildeten Füllteile der Seitenwand zwei oder mehr Formen ha
ben, die sich voneinander unterscheiden.
8. Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens ein Füllteil (15) jeder ge
genüberliegend angeordneten Seitenwand (14) an seiner äußeren
Fläche einen Einsatz oder eine Vertiefung (19) mit einer
solchen Gestalt und Form hat, daß sich ein Fingergriff oder
ein Handgriffteil (20) zum leichten Heben und Tragen des Ge
häuses bildet.
9. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Körperteile (1) des Gehäuses
und gegebenenfalls die Füllteile aus Formkunststoffmaterial
hergestellt sind.
10. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Fläche des Gehäuses
durch eine gesondert ausgebildete Platte (10) verschlossen
ist, die zwischen den End- und Seitenwänden des Gehäuses
eingeschlossen und fest mit diesen verbunden ist.
11. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Körperteil (1), das eine
Endwand und Teile der gegenüberliegend angeordneten Seiten
wände des Gehäuses bildet, Luftschlitze (7) oder andere Öff
nungen in der Endwand hat.
12. Gehäuse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftschlitze (7) wenigstens in einer Ausnehmung (6)
in der äußeren Fläche der Endwand (2) des Körperteils aus
gebildet sind.
13. Gehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die oder jede Ausnehmung, die Luftschlitze in der äus
seren Fläche jener Wand des Gehäuses hat, die im Gebrauchs
zustand des Gehäuses zu oberst liegt, mittels eines gesondert
ausgebildeten Bandes zeitweilig verschlossen ist, das in die
Ausnehmung paßt.
14. Gehäuse nach Anspruch 13, bei dem die Länge der ge
genüberliegend angeordneten Seitenwände des Gehäuses durch
Einsetzen eines Füllteils (15) oder mehrerer verlängert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Füllteil oder wenigstens eines
der Füllteile auch Luftschlitze (17) oder andere Öffnungen
hat.
15. Gehäuse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftschlitze (17) in dem Einsatz (15) wenigstens
in einer Ausnehmung (16) in der äußeren Fläche des Ein
satzes ausgebildet sind, wobei die Ausnehmung eine Fort
setzung der Ausnehmung (6) in der äußeren Fläche der Körper
teile (1) ist.
16. Gehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß gesondert ausgebildete Füße
(8) lösbar fest an einem der Körperteile (1) derart an
bringbar sind, daß, wenn das Gehäuse auf diesen Füßen steht,
das andere Körperteil zu oberst liegt.
17. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei gesondert ausgebildete Füße (18)
lösbar fest mit jedem Körperteil (1) so verbunden sind, daß
beim Aufliegen des Gehäuses auf diesen Füßen die Endwände
(2), die von diesen Körperteilen gebildet werden, etwa ver
tikal angeordnet sind.
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