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DE29904340U1 - Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates - Google Patents

Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates

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Publication number
DE29904340U1
DE29904340U1 DE29904340U DE29904340U DE29904340U1 DE 29904340 U1 DE29904340 U1 DE 29904340U1 DE 29904340 U DE29904340 U DE 29904340U DE 29904340 U DE29904340 U DE 29904340U DE 29904340 U1 DE29904340 U1 DE 29904340U1
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DE
Germany
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brake
wheel
braking
force
skates
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29904340U
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English (en)
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MOHNHOFF
Original Assignee
MOHNHOFF
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Publication date
Application filed by MOHNHOFF filed Critical MOHNHOFF
Priority to DE29904340U priority Critical patent/DE29904340U1/de
Publication of DE29904340U1 publication Critical patent/DE29904340U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C17/1436Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting the ground
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
    • A63C17/06Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Peter Mohnhoff
Hohe Str.5
33647 Bielefeld
Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 1 von 6 1. Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates.
2. Aufgrund der großen Beliebtheit des Rollschuhfahrens als Sport bzw. Freizeitgestaltung, y wurde eine Vielzahl von Bremsen erfunden.
2.1 Wie viele andere Bremsen, nutzt diese Erfindung die - auf positive physikalische Wirkung beruhende - und daher bevorzugte Bremstechnik, nämlich:
-, a) Erzeugen einer Bremskraft in stehender Haltung mittels vorstrecken des Bremsfußes und anheben der Fußspitze aufgrund einer Fußgelenkbewegung nach oben (wodurch der Rollschuh über seine hintere Achse bzw. wenn vorhanden, über seine zwei in achsialer Richtung hintereinander angeordneter Achsen, gedreht wird) und Druck ausüben auf die Ferse.
Die so erzeugte Bremskraft wird über verschiedene Hilfsmittel, wie
- Stopper (Gummi- bzw. Kunstoffkörper) oder
- Bremsrad und Bremsklotz
auf die Fahrbahn und/oder auf das normale Hinterrad des Rollschuhes geleitet;
b) wie a), jedoch zusätzliches beugen der Knie (Sitzstellung) und weiteres vorstrecken des Beines, an dessen Rollschuh die Bremse angebaut ist, um so durch tieferlegen des Skater-Schwerpunktes
- die Bremskraft zu verstärken und
- einen Sturz zu vermeiden,
weil dadurch das Schleuder-Moment verringert und das „Stand'-Moment vergrößert wird.
2.2 Die bekannten Bremsen wirken über:
a) einen Seilzug, durch den ein Bremsklotz betätigt wird;
b) eine Bremsscheibe, auf die die Flanke einer Laufrolle gedrückt wird; c) einen Stopper (Blocker) der auf die Fahrbahn gedruckt wird;
d) ein Bremsrad, durch das ein Bremsklotz betätigt wird bzw. werden soll.
Auf folgende bekannte Schriften wird Bezug genommen:
a) DE 42 09 771;
b) DE 196 46 323 C1 bzw. EP 0 841 081 A2;
C) DE 295 12 532 U1;
d) DE 296 10 262 U1, DE 296 16 517 U1 sowie WO 98/45003.
Peter Mohnhoff
Hohe Str.5
33647 Bielefeld
Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 2 von 6
Dabei wird bei den Bremsen c) und d) ebenfalls die o.g. Bremstechnik angewandt. Die bekannten Bremsen haben folgende Nachteile:
5
a) Seilzugbremsen behindern das ungezwungene Rollschuhfahren;
b) Scheibenbremsen benötigen eine unnatürliche Fuß- und Beinstellung (V- und X-Stellung, d.h. ähnlich wie beim Skifahren, jedoch umgekehrte Schneepflugstellung;
c) Blockbremsen (Stopper) blockieren (rubbeln, rutschen) und lassen deshalb kein lenken zu; d) systembedingt hebt das Rollschuhhinterrad in DE 296 16 517 U1 bei größerem Kippwinkel des Rollschuhes von der Fahrbahn ab - und die Bremsfunktion des Bremsklotzes (wenn sie denn ordnungsgemäß ablaufen könnte) würde unwirksam. Im übrigen bestünde Blockiergefahr durch den Einzieheffekt auf den Bremsklotz.
Bei o.g. Bremsen wird nicht, jedenfalls nicht erkennbar, darauf gezielt, die Ursache des Schleudereffektes so wert wie möglich auszuschalten. Wenn dies erfolgte, könnte die Anzahl der Unfälle und Zusammenstöße mit Passanten im Straßenverkehr reduziert werden.
Nachteilig ist auch, daß die verschiedenen Bremsen konstruktiv speziell auf das Modell eines Rollschuhes angepaßt werden müssen, was erheblichen Aufwand und Kosten verursacht.
Weiterhin ist nachteilig, daß nicht auf alle bzw. möglichst viele der unter Punkt 3. genannten Probleme des Rollschuhfahrers eingegangen wird. Vielmehr sind die bekannten Bremsen nur beschränkt einsatzfähig - und bei DE 296 16 517 U 1 ist selbst die beschriebene Funktion blockiert.
3. Die Erfindung berücksichtigt die folgenden Probleme bzw. Bedürfnisse eines Nutzers:
- blockieren zu vermeiden und dem darauf beruhenden Schleudereffekt zu entgehen, d.h. auch
- nach dem Abheben des Rollschuhhinterrades von der Fahrbahn noch lenken zu können, also
- Passanten oder Hindernissen auch während des Bremsens ausweichen zu können, also
- Unfälle zu vermeiden, um Schaden von sich und Dritten abzuwenden, sowie
- wirksam bremsen zu können und trotzdem die Hände frei zu haben, d.h.
- die dem natürlichen Abwehrverhalten angepaßte Bremstechnik einsetzen zu können;
- nicht auf die beliebte Übersetztechnik in Kurvenfahrten verzichten zu müssen;
- nachstellen von Bremswirk-Elementen bei geringer Abnutzung;
- wieder einsatzfähig machen der Bremse bei größerer Abnutzung der Verschleißteile;
- einfaches und schnelles wechseln von Verschleißteilen;
- anpassen der zu erzeugenden Bremskraft auf seine Konstitution;
- dosierende Bremskraftverstärkung einsetzen zu können;
- die Möglichkeit, für mehrere Paar Inline-Skates, die er sein eigen nennt, nur eine Bremse einsetzen zu können, um so stets die gleiche Wirkung zu erzielen (Gewöhnungseffekt).
Peter Mohnhoff Il I J .* * i J. &idigr; * "&iacgr; **&idigr; HoheStr.5
33647 Bielefeld
Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 3 von 6
4. Die o.g. Probleme werden durch die hier und in Abschnitt 7 dargestellte Konstellation bzw. beschriebenen Details gelöst, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird. im folgenden werden insbesondere die Lösung der Hauptprobleme erläutert, nämlich:
- verhindern des Blockieres, d.h.
- wirksames Bremsen mit stark reduzierter Schleudergefährdung und
- erhalten der Lenkfähigkeit auch nach Abheben des Rollschuhhinterrades von der Fahrbahn.
4.1 Mittels der bevorzugten Bremstechnik wird durch die Kippbewegung über den Drehpunkt der Schraubachse (A) zunächst ohne besonderen Kraftaufwand der eingestellte Fahrbahnabstand (L 2) und Luftspalt (S) überbrückt bis das Bremsrad (6), das mittels Schraubachse (7) in den Führungslaschen (4) geführt und befestigt ist, den Bremsklotz (8.2) berührt. Danach wird durch erzeugen der Bremskraft die Abwärtsbewegung des Widerlagers (2) mit Ab-Standsregler (3), Gegenhalter (11) und Stellbuchse (10) sowie Gleitkörper (5) und den Führungslaschen (4) eingeleitet.
Bei der Abwärtsbewegung gleitet der Gleitkörper (5) über seine radiale Bohrung auf dem Bremsbolzenschaft (8.1) in Richtung Fahrbahn, wobei die Bremskraft mittels Bremsklotz (8.2) auf den Radreifen des Bremsrades (6) wirkt (entsprechend der eingestellten Ferdervorspannkraft plus Federkonstante multipliziert mit dem zurückgelegten Ferderweg).
Die Übertragung der Bremskraft auf den Bremsbolzenschaft (8.1) erfolgt mittels Gleitkörperzapfen (5.1), Gegenhalter (11), Feder (9), Gleitscheibe (13) und Splint (12). Nach Absenken des Rollschuhs gleitet der Gleitkörper (5) auf dem Bremsbolzenschaft (8.1) durch die Federkraft wieder in seine Ausgangsposition.
4.2 Beim Ausführen der Kippbewegung und Kraft ausüben auf die Ferse erfolgt - wie bei allen Bremsen dieses Typs - schnell und unbeabsichtigt das Überschreiten des „kritischen Kippwinkels", so daß ein Abheben des Rollschuhhinterrades von der Fahrbahn die Folge ist, d.h. der Rollschuh rollt nur noch auf dem Bremsrad. Sollte das Bremsrad blockieren, käme dies dem Bremsverhalten einer Blockbremse (Stopper) gleich.
Der „kritische Kippwinkel" wird stets überschritten, wenn in Sitzstellung gebremst wird.
4.3 Die Forderung, blockieren verhindern, wirksames bremsen ohne Schleudergefährdung ermöglichen und aufrechterhalten der Lenkfähigkeit nach Abheben des Rollschuhhinterrades von der Fahrbahn, ist erfüllt durch ein geeignetes - bezogen auf Materialgüte und Profilierung - Bremsrad (6), das gezielt mittels eines geeigneten Bremsklotzes (8.2) „angesteuert" wird, d.h. durch den im folgenden Abschnitt dargestellten Bremsfunktionsablauf und die dort genannten Merkmale.
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Hohe Str.5
33647 Bielefeld
Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 4 von 6
4.3.1 Weil ein definierter Luftspalt (S) zwischen Bremsradreifen und Bremsklotz (8.2) eingestellt ist, wird nach einleiten der Rollschuhkippbewegung das Bremsrad (6) durch sein Eigengewicht und der dadurch erzeugten Reibkraft an der Fahrbahnoberfläche zunächst im „Leerlauf" gedreht.
4.3.2 Der „Leerlauf" ist so lange gewährleistet, bis durch die fortschreitende Rollschuhkippbewegung der Bremsradreifen den Bremsklotz (8.2) berührt.
4.3.3 Auf das sich im „Leerlauf" drehende Bremsrad (6) wirkt zunächst nur die mittels Bremskraft-Dosiervorrichtung - bestehend aus Gleitkörperzapfen (5.1), Feder (9), Stellbuchse (10) und Gegenhalter (11) - eingestellte Anfangsbremskraft (Federvorspannkraft), die ihrerseits die Reibkraft an der Fahrbahnöberfläche entsprechend erhöht und so bereits ein Bremseffekt erzielt wird, wobei das Weiterdrehen des Bremsrades (6) insbesondere durch die Merkmale 4.3.5 bis 4.3.7 gefördert wird.
4.3.4 Mit fortschreitender Abwärtsbewegung des Gleitkörpers (5) wird die Bremskraft auf den Bremsklotz (8.2) erhöht und damit auch die Reibkraft an der Fahrbahnoberfläche. Es wirkt zunächst nur die durch die Feder (9) dosierte
4.3.4.1 definierte
4.3.4.2 lineare Bremskrafterhöhung,
wodurch das Nichtblockieren bzw. Weiterdrehen des Bremsrades (6) gefördert wird. Durch folgende Merkmale wird dieser Antiblockiereffekt weiter erhöht:
4.3.5 Der Bremsklotz (8.2) hat eine definierte Bremskrafteinleitungsposition, so daß dem Einziehen begegnet ist.
4.3.6 Der Bremsklotz (8.2) hat einen definierten Bremskrafteinleitungspunkt (P) im Abstand (x) von der Bremsbolzenachse, so daß kein Einklemm- bzw. Blockiereffekt zwischen Bremsrad (6) und Bremsklotz (8.2) entsteht.
4.3.7 Der Bremsklotz (8.2) hat einen auf die Materialgüte und Profilierung der Bremsradbereifung abgestimmten SpezialSchliff, so daß eine Art Stotterbremsen erzeugt wird.
4.3.8 Beim überschreiten des „Kritischen Kippwinkels" wird mittels Bremsrad (6) gelenkt.
4.3.9 Aufgrund aufeineinder abgestimmter Materialgüten von Bremsrad (6) und Bremsklotz (8.2) wird ein wirksamens Bremsen erzeugt.
Peter Mohnhoff
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Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 5 von 6
5. Die Hauptvorteile sind, daß Nutzer und Passanten vor Schäden bewahrt werden, weil: a) dem Blockierproblem und damit der Schleudergefährdung begegnet ist, also
b) das Bremsrad beim Bremsen weiterdreht und deshalb die Lenkfähigkeit des Rollschuhs weiterbesteht, auch dann, wenn ein Abheben des Hinterrades von der Fahrbahn erfolgt ist;
c) eine einzige Bremse für mehrere Paar Inline-Skates, die ein Nutzer besitzt, eingesetzt werden kann.
Weitere Vorteile sind:
d) leichter Anbau an ein Skate mit diversen Einstellmöglichkeiten;
e) Nachstellmöglichkeit bei Abnutzung des Bremsradreifens;
f) Wahlmöglichkeit der Bremskraftdosierung (Feder mit anderer Federkonstanten);
g) durch Wahl eines kleinen Achsenabstandes (L1), die Übersetztechnik anwenden zu können; h) alle Wirkelemente, die die Bremseigenschaften beeinflussen, leicht und schnell den Umfeldbedingungen angepaßt bzw. bei Verschleiß ausgewechselt werden können (insbesondere Bremsrad, bzw. Bremsradreifen, Bremsklotz und Feder);
i) ausschließlich aus Einzelteilen besteht, die lösbar miteinander verbunden sind;
j) kostengünstige Herstellung und Montage, weil sie einfach konstruiert ist.
6. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht dadurch, daß
6.1 an der Bremsradachse (7) mittels U-Profil, an dem ein Bremsklotz mit SpezialSchliff befestigt ist, der bei Abwärtsbewegung der Führungslaschen (4) auf das Hinterrad des Rollschuhes drückt und sich bei der federkraft-erzwungenen Aufwärtsbewegung der Führungslasche (4) löst.
6.2 der Bremsklotz (8.3) eine einseitige schräge „Nase" als Bremsbacke besitzt, womit das Bremsrad (6.1) seitlich gekippt und gegen die Führungslaschen (4) gedruckt wird, d.h. die Führungslaschen (4) dienen zusätzlich als Gegenbremsbacke.
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Beschreibung: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 6 von 6
7. Das Ausführungsbeispiel gemäß Zeichnung wurde teilweise bereits unter Problemlösung Punkt 4 beschrieben. Erläutert werden hier deshalb nur noch folgende Details: 5
7.1 Mittels ein Paar Anbau laschen (1) und Schraubachse (1.1) wird die Bremse an ein x-beliebiges Rollschuhfahrgestell (F) montiert und dann mittels der Verschraubungen am Gleitkörper (5), Abstandsregler (3) und Widerlager (2), entsprechend den Umfeldbedingungen bzw. nach Nutzerwunsch eingestellt.
Der Abstandsregler (3), besitzt an jedem Winkelschenkel ein Langloch womit die Position des Widerlagers (2), der Fahrbahnabstand (L 2) und der Achsenabstand (L1 / L 3) mit Bremskrafteinleitungswinkel (&agr;) eingestellt werden.
Mit letzterem kann gemäß Hebelgesetz der erforderliche Kraftaufwand des Rollschuhfahrers beeinflußt werden. Mit der Klemmmutter (17) wird der Abstandsregler (3) arretiert.
7.2 Mit der Bremskraft-Dosiervorrichtung, welche aus Feder (9), Stellbuchse (10), Gegenhalter (11), Splint (12), Gleitscheibe (13) Arretierschrauben (14) und Gewindezapfen (5.1) besteht, erfolgt die Grobeinstellung der Federvorspannkraft, die als Anfangsbremskraft wirkt.
7.3 Mit der Grob-Hubverstelleinrichtung, die aus Splint (12) und mehreren Bohrungen (8.1.1) besteht, können eine größere Bremsreifenabnutzung ausgeglichen und verschiedene Raddurchmesser genutzt werden. Der Splint wird dabei in eine entsprechende Bohrung umgesteckt.
7.4 Die Bremse besitzt eine Fein-Einstelleinrichtung, welche aus Bremsbolzen (8), Feder (9), Stellmutter (15) und Kontermutter (16) besteht. Mittels rechtsherumdrehen der Stellmutter (15) wird die Hublänge des Bremsbolzen (8) verkürzt und der Bremsklotzabstand (S) von der Radreifenoberfläche erhöht. Beim linksherumdrehen drückt die Feder (9) den Bremsbolzen über Gleitscheibe (13) und Splint (12) nach unten und verlängert so den Hub bzw. verkürzt den Bremsklotzabstand (S) zum Radreifen. Mit dieser Fein-Einstelleinrichtung wird gleichzeitig die Vorspannkraft der Feder (9) fein nachgestellt.
7.5 Die Bremse ist leicht an einen Rollschuh montierbar und kann aufgrund ihrer einfachen Konstruktion kostengünstig hergestellt werden, wobei auch die Wahl zwischen verschiedene Matarialien besteht.
7.6 Die Bremse kann mittels ihrer Schraubverbindungen z.B. auch für ein anderes Paar Inline-Skates, das ein Nutzer besitzt, verwendet werden.

Claims (11)

Peter Mohnhoff Hohe Str.5 33647 Bielefeld Schutzansprüche: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 1 von 5
1. Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates - dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Bremsrad (6) auch bei starkem Bremsen werterdreht und so der Schleudergefährdung wegen Blockierens begegnet ist, dadurch, daß 1.1 ein definierter Luftspalt (S) zwischen Bremsradreifen und Bremsklotz (8.2) eingestellt ist, und so das Bremsrad (6) mittels seines Eigengewichtes und der dadurch erzeugten Reibkraft an der Fahrbahnöberfläche zunächst im „Leerlauf" dreht; 1.2 der „Leerlauf" so lange gewährleistet ist, bis durch die fortschreitende Rollschuhkippbewegung über die Achse (A) der Bremsradreifen den Bremsklotz (8.2) berührt;
1.3 auf das sich im „Leerlauf" drehende Bremsrad (6) zunächst nur die mittels Bremskraft-Dosiervorrichtung eingestellte Anfangsbremskraft (Federvorspannkraft) wirkt, die ihrerseits die Reibkraft an der Fahrbahnöberfläche erhöht und so bereits ein Bremseffekt erzielt wird, wobei das Weiterdrehen des Bremsrades (6) durch die Merkmale 1.5 bis 1.7 gefördert wird;
1.4 mit fortschreitender Abwärtsbewegung des Gleitkörpers (5) die erzeugte Kraft auf den Bremsbolzen (8) und damit die Reibkraft an der Fahrbahnöberfläche weiter erhöht wird und so zunächst eine
1.4.1 definierte, und
1.4.2 lineare Bremskraftverstärkung einsetzt,
wobei das Weiterdrehen des Bremsrades (6) durch die Merkmale 1.5 bis 1.7 gefördert wird;
1.5. der Bremsklotz (8.2) eine definierte Bremskrafteinleitungsposition besitzt, so daß dem Einziehen desselben - welches einen Blockiereffekt auslösen würde - begegnet ist;
1.6. der Bremsklotz (8.2) einen definierten Bremskrafteinleitungspunkt (P) im Abstand (x) von der Bremsbolzenachse besitzt, so daß kein Einklemm- bzw. Blockiereffekt zwischen Bremsrad (6) und Bremsfuß (8.2) entsteht und zudem noch Stotterbremsen gefördert wird;
1.7. der Bremsklotz (8.2) einen auf die Materialgüte und Profilierung der Bremsradbereifung abgestimmten SpezialSchliff besitzt, so daß eine Art Stotterbremsen erzeugt wird.
2. das Bremsrad (6) die Lenkfähigkeit des Rollschuhs übernimmt, auch dann, wenn das Rollschuhhinterrad nach Überschreiten des „kritischen Kippwinkels" von der Fahrbahn abgehoben hat;
3. aufgrund der aufeinander abgestimmten Materialgüten von Bremsrad (6) und Bremsklotz (8.2) ein wirksames Bremsen erzeugt wird.
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Schutzansprüche: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 2 von 5
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsklotz (8.3) eine einseitig angeordnete schräge „Nase" als Bremsbacke besitzt, womit das Bremsrad (6.1) seitlich gekippt und gegen die Führungslaschen (4) gedrückt wird, d.h. die Führungslaschen (4) dienen zusätzlich als Gegenbremsbacke.
3. Bremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bremsradachse (7) mittels U-Profil, an dem ein Bremsklotz mit Spezialschliff befestigt ist, der bei Abwärtsbewegung der Führungslaschen (4) auf das Hinterrad des Rollschuhes drückt und sich bei der federkrafterzwungenen Aufwärtsbewegung der Führungslasche (4) wieder löst.
4. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit folgenden Anbau-Elementen ausgerüstet ist:
1. ein Paar Anbaulaschen (1), mit folgenden Merkmalen:
1.1 variabel gestaltet, z.B. abgewinkelt oder gekröpft, d.h. an den Rollschuhtyp angepaßt;
1.2 Anschlußbohrung (1.1) an einem Ende, mit der die Verbindung zum Fahrgestell (F) über die Schraubachse (A) lösbar hergestellt ist, wobei sie auf den Achsendurchmesser des Rollschuhrades abgestimmt ist;
1.3 mehrere Anschlußbohrungen (1.2) am anderen Ende für den Positionswechsel des Gleitkörpers (5), d.h. zur lösbaren Verbindung mittels Schrauben, womit voreingestellt wird:
1.3.1 der Achsenabstand (L 1), der mit (L3) die Größe des Bremskrafteinleitungswinkels (&agr;) bestimmt, und
1.3.2 Fahrbahnabstand (L 2).
2. ein verstellbares Widerlager (2) zur Kraftübertragung, mit folgenden Merkmalen:
2.1 Winkel- oder T-Stück, mit
2.1.1 an den Skateschuh angepaßter Form, und
2.1.2 mit einer Bohrung versehen zur Höhenverstellung. 3. Abstandsregelung mit folgenden Sach-Merkmalen:
3.1 Abstandsregler (3) als Winkelstück mit Langloch in jedem Schenkel, und folgenden Einstell-Merkmalen:
a) Achsenabstand (L 1),
b) Fahrbahnabstand (L 2),
c) Achsenabstand (L 3)
d) Bremskrafteinleitungswinkels (&agr;), der den erforderlichen Kraftaufwand beeinflußt
e) Höhenverstellung des Widerlagers
3.2 Klemmmutter (17) zur Arretierung des Abstandsreglers (3)
PeterMohnhoff
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Schutzansprüche: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 3 von
5. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit folgenden Bremswirk-Elementen ausgerüstet ist:
1. wenigstens ein Bremsrad (6), mit alternativen Formen, z.B. (6.1) und folgenden Merkmalen:
1.1 Schraubachse (7) radial zwischen zwei Endpositionen verschiebar geführt;
1.2 einem geeigneten Radreifen und Radreifenprofil, welches mit der Radfelge verbunden ist, und zwar:
1.2.1 auswechselbar; 1.2.2 nicht auswechselbar;
1.3 daß es unterschiedliche Durchmesser haben kann;
1.4 daß es unterschiedliche Breiten haben kann;
1.5 daß es aus mehreren einzelnen Lamellen bestehen kann;
1.6 daß es mit einem Reifenprofil ausgestattet ist, das das Stotterbremsen fördert.
2. wenigstens einen Bremsbolzen (8), mit folgenden Merkmalen:
2.1 Schaft (8.1), mit
2.1.1 Gleitbereich;
2.1.2 Hub-Grobeinstellbereich;
2.1.3 Hub-Grobverstellbohrungen (8.1.1);
2.1.4 Federaufnahmebereich;
2.1.5 Vorspannkraft-Grobeinstellbereich;
2.1.6 Vorspannkraft-Fein-, Hub-Fein- und Bremsklotzabstandeinstellbereich;
2.2 Bremsklotz (8.2) mit alternativen Formen z.B. (8.3) 2.2.1 fester oder
2.2.2 lösbarer Verbindung zum Bremsbolzenschaft (8.1);
2.2.3 definierter Bremsfläche;
2.2.4 Flächenverdrehsicherung;
2.2.5 definiertem Bremskrafteinleitungspunkt (P) im Abstand (x) von der Bremsbolzenachse; 2.2.6 definierter Einbauposition;
2.2.7 auf das Bremsklotz- und Radreifenmaterial sowie der Reifenprofilierung abgestimmter Spezialschliff;
2.2.8 kammartigem Profil für den Einsatz mit Lamellenbremsräder.
3. Feder (9), mit folgenden Merkmalen:
3.1 auf Nutzer und Bremsrad abgestimmte Federkonstante;
3.2 Druckfeder, oder
3.3 mehrere Tellerfedern.
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HoheStr.5 33647 Bielefeld
Schutzansprüche: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 4 von 5
6. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Gleitkörper (5) ausgerüstet ist, mit folgenden Merkmalen:
1. eine radial angeordnete Gleitbohrung zur Aufnahme des Bremsbolzens (8);
2. ein Gleitkörperzapfen (5.1) für den Anschluß der Bremskraftdosier-Vorrichtung;
3. zwei achsial gegenüberliegende Innengewinde zur lösbaren Verbindung der Anbaulaschen (1) mittels Befestigungsschrauben (5.2);
4. zwei angeschraubte Führungslaschen (4), mit je
4.1 einer Rücksprungkante (4.1), die als Verdrehsicherung dient, und
4.2 einer Befestigungsbohrung (4.2) an einem Ende, und
4.3 einem Langloch (4.3) am anderen Ende, für die Führung des Bremsrades (6) bzw. (6.1), wobei die Länge des Loches auf die Länge des Bremsbolzenhubes abgestimmt ist;
4.4 ggf. einer Verdickung an der Innenseite in Höhe des Bremsradreifens bzw. einem aufgesetzten Bremsplättchen, die bzw. das in Verbindung mit dem Bremsklotz (8.3) die Gegenbremsbacke bildet.
7. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Bremskraft-Dosiervorrichtung ausgerüstet ist, zur Verstellung der Vorspannkraft, mit folgenden Merkmalen:
1. Feder (9); 2. Stellbuchse (10); 3. Gegenhalter (11); 4. Splint (12); 5. Gleitscheibe (13); 6. Arretierschrauben (14); 7. Gewindezapfen (5.1) am Gleitkörper (5).
25
8. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Grob-Hubverstelleinrichtung besitzt, die größere Bremsreifenabnutzung und Bremsräder mit unterschiedlichen Durchmessern berücksichtigt, mit folgenden Merkmalen:
1. mehrere Bohrungen (8.1.1) im Bremsbolzen (8);
2. Splint (12).
Peter Mohnhoff .. .··· ··..·· .**·.'
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Schutzansprüche: Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates, Seite 5 von 5 - Rev. 1
9. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Fein-Einstelleinrichtung ausgerüstet ist, mit der der Luftspalt (S) zwischen Bremsklotz (8.2) bzw. (8.3) und Brems-5 rad (6) bzw. (6.1) und die Vorspannkraft fein eingestellt wird, mit folgenden Merkmalen:
1. Bremsbolzen (8); 2. Feder (9); 3. Splint (12); 4. Gleitscheibe (13); 5. Stellmutter (15); 6. Kontermutter (16).
10. Bremse nach Anspruch 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einfachen Einzelteilen konstruiert ist, mit folgenden Merkmalen:
15 1. alle Teile sind lösbar miteinander verbunden;
2. alle Teile können hergestellt sein aus:
2.1 Metall oder
2.2 Kunststoff
25
11. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit mehreren Typen von Anbaulaschen (1) und Widerlagern (2) ausgerüstet werden kann, um den Anbau an verschiedene Skatesmodelle zu ermöglichen.
DE29904340U 1999-03-02 1999-03-02 Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates Expired - Lifetime DE29904340U1 (de)

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DE29904340U DE29904340U1 (de) 1999-03-02 1999-03-02 Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29904340U DE29904340U1 (de) 1999-03-02 1999-03-02 Bremse für Rollschuhe - insbesondere Inline-Skates

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29904340U1 true DE29904340U1 (de) 1999-07-08

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ID=8070609

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20100711U1 (de) 2001-01-16 2001-07-12 Stoll, Kurt, Dr., 73732 Esslingen Rollschuh, insbesondere Inline-Skate, sowie Bremsvorrichtung für einen Rollschuh
AT527145A4 (de) * 2023-11-06 2024-11-15 Net Automation Gmbh Rollschuh

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