DE29610262U1 - Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen - Google Patents
Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten RollenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/14—Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
- A63C17/1409—Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting one or more of the wheels
Landscapes
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen,
mit einem auf einem Rollschuhrahmen montierten Schuh, wobei der Rollschuhrahmen mindestens drei in einer
Linie angeordnete Rollen und eine Bremse trägt.
Die Rollschuhe mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen, die man auf dem Markt findet, sind
im allgemeinen mit einer Bremse versehen, die aus einem am hinteren Teil des Rollschuhrahmens herausragenden
Klotz aus Elastomer besteht. Dieser Klotz kommt mit dem Boden in Kontakt, wenn der Rollschuh um seine hintere
Rolle kippt. Da der Boden meistens uneben ist, wird ein solches Bremsen durch Reibung auf dem Boden von
unangenehmen Erschütterungen begleitet. Wenn über eine Bodenunebenheit gefahren wird oder wenn man vom
Bürgersteig herunterfährt, schlägt der Bremsklotz ausserdem auf den Boden auf. Dadurch erfolgt ein
ungewolltes Bremsen, das einen Sturz zur Folge haben kann.
Es wurde auch vorgeschlagen, den Bremsklotz auf dem Vorderteil des Rollschuhs zu befestigen. Ein
solches Bremsen ist jedoch ungünstig.
Im Patent US 3 339 936 wurde ein Rollschuh mit zwei in Linie angeordneten Rollen vorgeschlagen, der
auf einem flexiblen Arm montiert ist. Das Bremsen erfolgt durch Reibung des Schuhabsatzes auf der
hinteren Rolle. Zum Bremsen ist noch ein Kippen des Rollschuhs um die hintere Rolle notwendig, was
bedeutet, dass die vordere Rolle sich vom Boden abheben
muss. Das beinträchtigt die Stabilität des Rollschuhfahrers.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, einen Rollschuh einfacher Bauart herzustellen, der keinen am
hinteren oder vorderen Teil des Rollschuhs herausragenden Bremsklotz aufweist und der ein Bremsen
durch Kippen des Schuhs nach hinten ermöglicht, wobei alle Rollen mit dem Boden in Kontakt bleiben.
Der Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen nach der Neuerung ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Schuh auf einem Träger befestigt ist, der auf dem Rollschuhrahmen um eine quer
gerichtete, zwischen den zwei hinteren Rollen liegende Achse gelenkig montiert ist, und dass der genannte
Träger hinten mit einem Bremsblock versehen ist, der durch Druck auf die zwei hinteren Rollen bremst, wenn
der Träger auf dem Rollschuhrahmen nach hinten kippt.
Das Bremsen kann sanft auf eine sehr progressive Art erfolgen. Da alle Rollen des Rollschuhs während des
Bremsens mit dem Boden in Kontakt bleiben, wird die Stabilität des Rollschuhfahrers nicht beeinträchtigt,
und der Rollschuh behält seine Bahn.
Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform der Neuerung dar.
Figur 1 ist eine Seitenansicht des Rollschuhs in der normalen Stellung des ungebremsten Rollens.
Figur 2 stellt den gleichen Rollschuh in Bremsstellung dar.
Figur 3 ist eine Ansicht des hinteren Rollschuhteils.
Figur 4 ist eine Schnittansicht nach IV-IV der Figur 2 ohne Rollen.
Der dargestellte Rollschuh weist einen (schematisch dargestellten) Schuh 1 auf, der auf einem
starren Träger 2 befestigt ist. Dieser Träger 2 besteht aus einer Basisplatte und zwei vertikalen Flügeln und
ist auf einem Rollschuhrahmen 3, der aus zwei parallelen, in Querrichtung durch Stege verbundenen
Platten besteht, um eine quer gerichtete Achse 4 gelenkig gelagert. Diese Achse 4 ist parallel zu den
Achsen der vier Rollen 6 und 7, mit denen der Rollschuhrahmen ausgerüstet ist, und liegt zwischen den
zwei hinteren Rollen oberhalb der Achsen dieser Rollen.
Der Träger 2 ist mit einem die Achse 4 umgebenden Bremsblock 5 versehen.
Das Bremsen erfolgt, indem der Schuh mit seinem Träger 2 um die Achse 4 nach hinten gekippt wird, was
bewirkt, dass der Block 5 mit den zwei hinteren Rollen 6 und 7 in Kontakt kommt. Die Bremskraft ist direkt
proportional zur vertikal ausgeübten Kraft. Die zwei hinteren Rollen 6 und 7 sowie die zwei vorderen Rollen
stützen sich beim Bremsen auf dem Boden ab.
In der normalen Stellung des Rollens ruht der Träger 2 auf dem Rollschuhrahmen 3.
Der Rollschuh ist ausserdem mit Mitteln versehen, die einem ungewollten Kippen des Trägers 2 nach hinten
entgegen wirken. Diese Mittel bestehen aus einer in vertikaler Richtung wirkenden Zugfeder 8, die zwischen
einem mit dem Rollschuhrahmen 3 festverbundenen Steg 11 und dem Träger 2 gespannt ist und normalerweise den
Träger 2 gegen den Rollschuhrahmen 3 drückt. Ein zusätzlicher Widerstand gegen das Kippen ist durch eine
Rastung gewährleistet, welche aus zwei Kugeln 9
besteht, die unter dem Druck zweier Federn 10 in zwei Löchern 12 des Rollschuhrahmens 3 eingreifen.
Claims (4)
1. Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen, mit einem auf einem
Rollschuhrahmen (3) montierten Schuh (1), wobei der Rollschuhrahmen (3) mindestens drei in Linie
angeordnete Rollen (6, 7) und eine Bremse (5) trägt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh (1) auf einem Träger (2) befestigt ist, der auf dem Rollschuhrahmen
(3) um eine quer gerichtete, zwischen den zwei hinteren Rollen (6, 7) liegende Achse (4) gelenkig montiert ist,
und dass der genannte Träger (2) hinten mit einem Bremsblock (5) versehen ist, der durch Druck auf die
zwei hinteren Rollen (6, 7) bremst, wenn der Träger (2) auf dem Rollschuhrahmen (3) nach hinten kippt.
2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Feder (8) versehen
ist, die einem ungewollten Kippen des Trägers (2) auf dem Rollschuhrahmen (3) entgegenwirkt.
3. Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Mitteln (9, 10, 12) zur
Positionierung des Trägers (2) relativ zum Rollschuhrahmen (3) versehen ist.
4. Rollschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Positionierung aus
einer Rastung mit Kugeln (9) und einer Feder (10) bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH183995 | 1995-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29610262U1 true DE29610262U1 (de) | 1996-08-22 |
Family
ID=4219809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29610262U Expired - Lifetime DE29610262U1 (de) | 1995-06-23 | 1996-06-11 | Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29610262U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19646323C1 (de) * | 1996-09-26 | 1997-11-20 | Gotthard Heide | Rollschuh |
| FR2753106A1 (fr) * | 1996-09-12 | 1998-03-13 | Rossignol Sa | Patin a roulettes en ligne equipe d'un frein |
| WO1999064126A1 (en) * | 1998-06-11 | 1999-12-16 | Divulit Dusan | Spring-back swinging setting of the wheels with a brake enabling gradual braking effect |
| WO2007051420A1 (en) * | 2005-11-07 | 2007-05-10 | Lin, Suqin | Roller skate with a braking system effected by the pivoting motion of the wheel frames |
| CN104968400A (zh) * | 2012-12-27 | 2015-10-07 | R·汉森 | 限制车轮旋转的装置 |
-
1996
- 1996-06-11 DE DE29610262U patent/DE29610262U1/de not_active Expired - Lifetime
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| CN104968400B (zh) * | 2012-12-27 | 2017-11-14 | R·汉森 | 限制车轮旋转的装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961002 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990811 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020709 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040908 |
|
| R071 | Expiry of right |