DE29900343U1 - Vorrichtung zur Halterung und/oder Präsentation von Ware - Google Patents
Vorrichtung zur Halterung und/oder Präsentation von WareInfo
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- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
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Description
:.Busse & Busse 'Patentanwälte
European Patent and Trademark Attorneys
Heinrich J. Kesseböhmer Dipi.-ing. Dr. iur. v. Busse
Draht- und Metallwarenfabrik Dipi.-ing. Dietrich Busse
49152 Bad Essen
Großhandelsring 6
D-49084 Osnabrück
Postfach 1226
D-49002 Osnabrück
Telefon:0541-586081 Telefax:0541-588164
11.01.1999 DB/HB/Sr
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Halterung und/oder Präsentation von Ware, mit einem Auslegerarm, der an einer Stützsäule lösbar halterbar ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen finden beispielsweise bei der Präsentation von Textilien, die über Kleiderbügel an den Auslegerarm angehängt sind, wie auch in anderen Bereichen im Ladenbau Verwendung. Dabei stellt sich das Problem, den Auslegerarm möglichst einfach und werkzeugfrei an der Stützsäule zu befestigen.
Die Erfindung löst dieses Problem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 9 ■ verwiesen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Querschnittsverminderung des Auslegerarms ist durch Durchstecken und anschließendes Abwärtsver-
schwenken des Auslegerarms eine sichere Verriegelung in der Stützsäule erreicht. Ein Werkzeug ist zur Erreichung dieser Verriegelung nicht erforderlich. Zur Demontage des Auslegerarms wird umgekehrt zunächst ein Verschwenken seines eingesteckten Endes aus dem verschmälerten Bereich heraus in den Durchsteckbereich vorgenommen. Anschließend kann der Auslegerarm herausgezogen werden. Besonders vorteilhaft ist zumindest eine der Ausnehmungen mit einem Durchtrittsbereich für den Auslegerarm und mit einem demgegenüber querschnittsvermindertem Haltebereich versehen, an den die Querschnittsverminderung des Auslegerarms angepaßt ist. Hierdurch ist die Sicherheit der Verriegelung unterstützt.
Besonders vorteilhaft ist der hintere Wandungsbereich der Stützsäule schlüssellochartig ausgebildet, so daß am vorderen Wandungsbereich nur eine Durchstecköffnung, die in ihren Ausmaßen dem Auslegerarm entsprechen kann, sichtbar ist. Das optische Erscheinungsbild ist dadurch nicht gestört. Ein Auslegerarm der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann in verschiedener Weise, beispielsweise als einzelner einzuhängender Haken oder auch als länglicher Stab, beispielsweise Rundstab, der mehrere Kleiderbügel trägt, ausgebildet sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in abgebrochener
Seitenansicht,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung mit ab
gebrochen dargestellter Stützsäule,
Fig. 3 · eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 mit voneinander getrenn
tem Auslegerarm und Stützsäule,
Fig. 4 die Teile nach Fig. 3 in Ansicht schräg von hinten,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 mit angedeuteter Ein
steckrichtung des Auslegerarms (gestrichelt) und in Verbindungsstellung geschwenkter Lage des Auslegerarms (durchgezeichnet),
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 mit eingezeichneter
Seelenachse der Durchtrittsöffnung im vorderen Wandungsbereich und eingezeichneter Seelenachse der Durchtrittsöffnung im hinteren Wandungsbereich.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 weist eine Stützsäule 2 und einen Auslegerarm 3 auf, der mit der Stützsäule 2 lösbar verbindbar ist. Der Auslegerarm 3 kann verschiedenste Gestaltungen aufweisen, beispielsweise als Einzelhaken ausgebildet sein, einen Tragekorb bilden oder, wie hier gezeigt, als stangenförmiges Element zum Anhängen von Kleiderbügeln ausgebildet sein. Hierzu ist der Auslegerarm 3 als massiver Stab ausgebildet und weist mehrere Ansätze 4 zum Anhängen der Kleiderbügel auf. Der Auslegerarm 3 erstreckt sich in diesem Ausführungsbeispiel schräg abwärts von der vertikalen Stützsäule 2, so daß die eingehängten Kleiderbügel gestaffelt voreinander anzuordnen sind
und die derart präsentierten Textilien gut sichtbar bleiben, auch wenn sie hintereinander hängen.
Die Stützsäule, die im Ausführungsbeispiel als Hohlprofil mit einem runden Querschnitt ausgebildet ist, selbstverständlich auch eine andere Querschnittsgestalt haben kann, umfaßt einen aus Richtung des eingehängten Auslegerarms 3 gesehenen vorderen Wandungsbereich 5 und einen hinteren Wandungsbereich 6, wobei in dem vorderen Wandungsbereich 5 eine erste Ausnehmung 7 und in dem hinteren Wandungsbereich 6 eine weitere Ausnehmung 8 vorgesehen ist, die in Verbindungsstellung beide vom Endbereich 9 des Auslegerarms 3 durchdrungen sind. Im Ausführungsbeispiel weist die Ausnehmung 8 des hinteren Wandungsbereiches 6 einen in Anpassung an die runde Querschnittsgestalt des Auslegerarms 3 rund ausgebildeten Durchtrittsbereich 10 und einen diesem gegenüber verschmälerten Haltebereich 11 oberhalb des Durchtrittsbereiches 10 auf. Insgesamt ist damit die Ausnehmung schlüssellochartig mit sich nach oben erstreckendem Haltebereich 11 ausgebildet. In einer einfachen Version ist es auch möglich, die Ausnehmung 8 ebenso wie die Ausnehmung 7 als beispielsweise Rundlöcher für einen im Querschnitt runden Auslegerarm 3 auszubilden, wobei der Auslegerarm 3 als Querschnittsverminderung 12 zumindest im oberen Bereich eine Kerbe aufweisen muß, in die dann durch Abwärtsverschwenken der obere Rand der rückseitigen Ausnehmung 8 eingreift.
In Anpassung an den verschmälerten Haltebereich 11 weist der Auslegerarm seinem Endbereich 9 benachbart seitliche Ausnehmungen 12 auf, in die in Verbindungsstellung der Teile der Haltebereich 11 verankernd eingreift. Hierzu sind die Ausnehmungen 12 beispielsweise ausgestanzt, so daß in Richtung zum Ende 9 sich anschließend wieder verbreiterte Bereiche 13 anschließen,
15-.'
die in Verbindungsstellung eine Verankerungswirkung auf den Auslegerarm ausüben und hinter dem Haltebereich 11 der rückseitigen Wandung 6 des Stützprofils 2 gehalten sind. Die querschnittsverminderten Bereiche 12 können beispielsweise auch durch den Gewindeschaft einer in den Endbereich 9 des Auslegerarms 3 eingedrehten Schraube gebildet sein, wobei die verankernden, verbreiterten Bereiche 13 dann durch den Schraubenkopf gebildet sind. Hierzu muß der Auslegerarm 3 in seinem Endbereich hohl ausgebildet und mit einem Innengewinde oder dergleichen versehen sein.
Zum Einstecken des Auslegerarms 3 und zu seiner anschließenden Verankerung in der Stützsäule 2 wird zunächst der Auslegerarm in einer schräg von oben weisenden Einsteckrichtung E mit abwärts weisendem Endbereich 9 durch die Ausnehmungen 7 der vorderen Wandungsbereiches 5 und 8 des hinteren Wandungsbereiches 6 in die Stützsäule 2 eingesteckt. Durch anschließendes Abwärtsverschwenken entlang dem Pfeil S werden die seitlichen Ausnehmungen 12 des Auslegerarms 3 in den Haltebereich 11 eingeführt (sh. Fig. 5), so daß die sich rückwärtig an die verschmälerten Bereiche 12 anschließenden verbreiterten Bereiche 13 verankernd hinter dem rückwärtigen Wandungsbereich 6 liegen. Eine Loslösung des derart verankerten Auslegerarms 3 durch Zug- oder Schubbewegung ist wegen der beiderseitigen verbreiterten Bereiche neben den Ausstanzungen 12 ausgeschlossen. Eine Schwenkbewegung wird durch die Gewichtsbelastung des freien Endes 14 des Auslegerarms mit Ware vermieden, zudem kann ein Endgewicht 15 vorgesehen sein, so daß auch ohne eingehängte Ware der Auslegerarm 3 in der verankerten Stellung fixiert bleibt. Wie in Fig. 6 sichtbar ist, ist die Seelenachse 16 der vorderen Durchtrittsöffnung 7 höher gelegen als die Seelenachse 17 des Durchtrittsbereichs 10 der hinteren Ausnehmung 8. Die Seelenachse 16 liegt etwa in mittiger Höhe des Haltebereichs 11 der hinteren Aus-
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nehmung 8, wodurch eine im wesentlichen horizontale Lage des eingehängten Endbereichs des Auslegerarms 3 in Verbindungsstellung gewährleistet ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Auslegerarm 3 als massiver Rundstab ausgebildet. Ebenfalls sind hier auch beliebige andere Querschnitte und Gestaltungsformen möglich.
Es versteht sich, daß eine umgekehrt angeordnete Verteilung von Durchtrittsöffnung 7 des vorderen Wandungsbereichs 5 und Durchtrittsöffnung 8 des hinteren Wandungsbereiches 6 ebenfalls möglich ist, wobei dann der Haltebereich 11 im vorderen Wandungsbereich 5 vertikal abwärts weisen müßte. Diese Lösung wäre allerdings optisch nicht so vorteilhaft.
Als Material für diie Vorrichtung kommen übliche Gestaltungsmaterialien für den Ladenbau und Ladenausstattungen in Betracht. Eine optisch vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich beispielsweise bei Verwendung von polierten oder mit Chrom belegten Stahlelementen.
Claims (9)
1. Vorrichtung (1) zur Halterung und/oder Präsentation von Ware, insbesondere von an einem Kleiderbügel oder dergleichen hängend angeordneter Ware, mit einem durch die Ware belastbaren Auslegerarm (3), der über eine Steckverbindung an einer Stützsäule (2) lösbar halterbar ist, wobei die Stützsäule (2) einen vorderen (5) und einen hinteren Wandungsbereich (6) mit jeweils einer Ausnehmung (7; 8) aufweist, die in Verbindungsstellung beide vom Auslegerarm (3) durchdrungen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (3) eine Querschnittsverminderung (12) aufweist, in die in Verbindungsstellung der Randbereich einer Ausnehmung (7; 8) der Stützsäule (2) verriegelnd eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Ausnehmungen (7; 8) einen gegenüber einem Durchtrittsbereich (10) querschnittsverminderten Haltebereich (11) für den Auslegerarm (3) aufweist, wobei dieser in Anpassung hieran eine Querschnittsverminderung (12) zum Eingriff in den Haltebereich (11) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in Einsteckrichtung des Auslegerarms (3) hintere Wandungsbereich (6) der Stützsäule (2) schlüssellochartig ausgebildet ist und sich der Haltebereich (11) von der Durchstecköffnung (10) vertikal aufwärts gerichtet erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (3) einen massiven Stab ausbildet, der im Bereich des Eingriffs in den Haltebereich (11) seitliche Ausnehmungen (12) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Ausnehmungen (12) des Auslegerarms (3) in Durchsteckrichtung gegenüber den Querschnittsverminderungen (12) verbreiterte Bereiche (13) anschließen, die in Verbindungsstellung eine Verankerungswirkung auf den Auslegerarm (3) ausüben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindungsstellung der Auslegerarm (3) von der Stützsäule (2) schräg abwärts verlaufend gehalten ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (3) an seinem freien Ende (14) von einem Endgewicht (15) beschwert ist und mehrere Ansätze (4) zur Halterung von Kleiderbügeln oder dergleichen aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (3) insgesamt ein hakenförmiges Teil ausbildet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (3) und die Stützsäule (2) eine runde Querschnittsgestalt aufweisen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE29900343U1 true DE29900343U1 (de) | 1999-09-23 |
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| DE (1) | DE29900343U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950062A1 (de) * | 1978-12-15 | 1980-07-03 | Eero Tapojaervi | Vorfuehrungsgestell |
| DE19640879A1 (de) * | 1996-10-03 | 1998-04-09 | Dustmann Dula Werk | Vorrichtung zum Anbringen von Gegenständen, insbesondere von Waren, wie Kleidungsstücken, in Verkaufseinrichtungen |
| DE29803947U1 (de) * | 1998-03-06 | 1998-06-18 | Stolzenberger, Florian, 91054 Erlangen | Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem |
-
1999
- 1999-01-12 DE DE29900343U patent/DE29900343U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950062A1 (de) * | 1978-12-15 | 1980-07-03 | Eero Tapojaervi | Vorfuehrungsgestell |
| DE19640879A1 (de) * | 1996-10-03 | 1998-04-09 | Dustmann Dula Werk | Vorrichtung zum Anbringen von Gegenständen, insbesondere von Waren, wie Kleidungsstücken, in Verkaufseinrichtungen |
| DE29803947U1 (de) * | 1998-03-06 | 1998-06-18 | Stolzenberger, Florian, 91054 Erlangen | Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem |
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