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DE29803947U1 - Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem - Google Patents

Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem

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DE29803947U1
DE29803947U1 DE29803947U DE29803947U DE29803947U1 DE 29803947 U1 DE29803947 U1 DE 29803947U1 DE 29803947 U DE29803947 U DE 29803947U DE 29803947 U DE29803947 U DE 29803947U DE 29803947 U1 DE29803947 U1 DE 29803947U1
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recesses
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    • A47F5/14Tubular connecting elements for wire stands

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Description

DR. HAFNER & STIPPL':
• · i ·
PATENTANWÄLTE · ·# * * EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
DR. D. HAFNER, DIPL.-PHYS. H. STIPPL. DIPL.-ING. OSTENDSTR. 132 90482 NÜRNBERG TEL.: 0911-547031 TELEX: 622922 fxnued FAX: 0911-546565
UNSER ZEICHEN NÜRNBERG
Ha-He/98061 05.03.1998
Florian Stolzenberger Wöhrstraße 3 91054 Erlangen
Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem
PATNET®
QR. HAFNER ÄSYiPpC **.*«·*
-9-
Florian Stolzenberger Ha-He/98061
BESCHREIBUNG
Die Erfindung/Neuerung betrifft ein Trägersystem, insbesondere ein Regalsystem oder Ladenbausystem. Derartige Trägersysteme dienen dazu, Ladentheken zu errichten und dazu passende Präsentationsmittel zur Verfugung zu stellen, insbesondere Warenregale, Präsentationsdisplays für Waren, Reklameträger und dgl..
Bekannte derartige Trägersysteme bestehen in der Regel aus Säulenelementen, in denen in vorgegebenem Abstand Befestigungsausnehmungen angeordnet sind. In die Befestigungsausnehmungen können Elemente unterschiedlicher Art eingehängt werden Auch dienen die Befestigungsausnehmungen bekannter Systeme dazu, daß die Säulenelemente untereinander verbunden werden können, um beispielsweise Tisch- und Regalgestelle, Raumteiler und dgl. aufzubauen.
Damit die Säulenelemente sicher auf den Boden aufgestellt werden können, sind sie an ihren unteren Ende mit einem Bodenelement verbindbar. Die Bodenelemente können zum einen als Bodenplatten ausgebildet sein, es reicht aber in der Regel auch aus, wenn einfach ein Abschlußteil unten an das Säulenelement angesteckt wird, das entweder als Bodenschoner ausgebildet ist oder eine Verstell schraube beinhaltet, durch welche Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können.
D.R..WAFNER·«. St &Ggr;&Rgr;&Rgr;&Igr;;" :**/.*
- 10-
Trägersysteme, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweisen, sind in vieler Anzahl und Ausführung bekannt. Meist ist es notwendig, neben einer einfachen Steck- oder Einhängeverbindung kompliziertere Fixierungsmaßnahmen vorzunehmen. Darüber hinaus sind bekannte Trägersysteme nicht optimal ausgebildet, was Aufbauflexibilität und Stabilität anbelangt.
Der Erfindung/Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trägersystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs derart auszubilden, daß es einfach und schnell aufbaubar ist, relativ hoch belastbar ist, eine sehr hohe Variabilität der einzelnen Systemkomponenten aufweist und vom Design her ansprechend ist. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichenden Merkmale gelöste Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2- 19.
Nach der Erfindung/Neuerung sind nun die Befestigungsausnehmungen in sich einander gegenüberliegenden zueinander winkelversetzten, in Säulenlängsrichtung verlaufenden Ausnehmungsreihen angeordnet, wobei die Befestigungsausnehmungen innerhalb einer Ausnehmungsreihe einen Abstand aufweisen, der etwa dem lichten Durchmesser einer jeden Befestigungsausnehmung entspricht und die Befestigungsausnehmungen einer benachbarten Ausnehmungsreihe um den lichten Durchmesser der Befestigungsausnehmungen höhenversetzt angeordnet sind.
Die Befestigungsausnehmungen sind dabei im wesentlichen runde Löcher mit vorzugsweise einem lichten Durchmesser von etwa 30 mm. Der Durchmesser der Säulenelemente runden Querschnitts kann etwa 80 - 100 mm betragen. Bei einem lichten Durchmesser der Befestigungsausnehmungen von 30 mm
beträgt der Höhenversatz der Befestigungsausnehmungen einer benachbarten Ausnehmungsreihe ebenfalls 30 mm, was dazu fuhrt, daß durch zwei unmittelbar übereinanderliegende Befestigungsausnehmungspaare hindurchgesteckte Befestigungselemente oder Trägerelemente sich entweder mit ihren zueinander weisenden zylindermantelartigen Oberflächen berühren oder nur einen geringen Abstand aufweisen. Jedenfalls sind die sich kreuzenden Elemente durch eine Spannschraube miteinander verspannbar und dadurch äußerst stabil innerhalb des Säulenelementes fixierbar.
Diese sich kreuzende Art einer Verspannung zweier Teile innerhalb einer Säule ist geeignet, unterschiedlichste Teile des Systems an- bzw. innerhalb der Säulenelemente stabil zu verbinden. Beispielsweise können Fuß- oder Bodenteile auf einfache Weise stabil am unteren Ende der Säulenelemente angebracht werden. Genauso einfach lassen sich weit aus den Säulenelementen herausstehende Träger für Tischplatten oder hochbelastete Regalböden sicher in den Säulenelementen befestigen. Die Klemmverbindung wirkt dabei auf die jeweils belasteten Kanten der Befestigungsausnehmungen, die bei einem Säulendurchmesser von etwa 8-10 cm relativ weit auseinander liegen und damit große Hebekräfte abfangen können.
Aufgrund des Höhenversatzes benachbarter Ausnehmungsreihen lassen sich beispielsweise Tischplatten und dgl. mit einem Rastermaß von ca. 3 cm (Durchmesser der Befestigungsausnehmungen) montieren. Innerhalb des 3 cm Rasters ist es ohne weiteres möglich, durch Bodenverstellschrauben eine kontinuierliche Verstellung zu erreichen, so daß die Regalböden oder Tischhöhen beliebig an andere bereits vorhandene Systeme oder Tischhöhen angepaßt werden können.
- 12-
Die Ausnehmungsreihen können 90° winkelversetzt zueinander angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, die Befestigungsausnehmungsreihen beispielsweise nur um einen Winkel von 60° zueinander zu versetzen, damit lassen sich dann spitz- oder stumpfwinklig verlaufende Raumtrennwände mit dem Regalsystem errichten, so daß die Modularität des Systems noch weiter gesteigert ist.
Besonders vorteilhaft sind die Querverbindungselemente, die bei dem System aus elastischen, etwa C-formig gebogenen Profilteilen bestehen sollen, die im Bereich ihrer C-Enden mit den hakenartigen Vorsprüngen versehen sind, welche in die Befestigungsausnehmungen (mindestens zwei) einer Ausnehmungsreihe eingehängt werden können.
Die Querverbindungselemente weisen in ihrem Endbereich ein Spannelement auf, das geeignet ist, den Abstand der C-Schenkel zu verkleinern, was gegen die elastische Vorspannung der Querverbindungselemente geschieht, so daß die hakenartigen Vorsprünge nach Art einer Zange in den Befestigungsausnehmungen verspannt werden können. Ein Spannelement kann auf unterschiedlichste Weise ausgebildet sein. Weist es zwei gegenläufige Gewinde auf, die durch eine Spannmutter miteinander verbunden sind, sind die Spannelemente mehr oder weniger vollständig in das Querverbindungsprofilteil integriert und von der Frontseite des Profils her nicht zu sehen.
Wenn die Kanten der C-Schenkel der Querverbindungselemente mit aufeinander zu weisenden Versteifungsendabschnitten versehen sind, dann sind die Querverbindungselemente auch rechtwinklig zu ihrer Längserstreckungsrichtung höher belastbar und gegen Beschädigungen geschützt, wenn beispielsweise Kleiderhaken mit schweren Textilien darüber gehängt werden.
- 13 -
Vorteilhafterweise sind die hakenartigen Vorsprünge der Endabschnitte der Querverbindungselemente als Doppelhaken ausgebildet, wodurch all zu hohe Materialbelastungen beim Schließen der Spannelemente vermieden werden.
Werden die Halterohre der Trägerteile mit in Längsrichtung verlaufenden sich gegenüberliegenden Langlochpaaren versehen, können sie mit der Spannschraube, die im Inneren des Säulenelementes angeordnet ist und das Halterohr mit einem Befestigungselement verspannt und mit unterschiedlicher Abstehlänge in das Säulenelement eingeschoben und dort befestigt werden. Die Befestigungselemente ihrerseits sind als Bolzen- oder Rohrabschnitt ausgebildet, dessen Länge geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Säulenelementes. In der Mitte des Befestigungselementes ist ein Schraubgewinde vorgesehen, so daß auf zusätzliche Muttern und dgl. Verzichtet werden kann.
Die Ansprüche 15-19 beschreiben unterschiedliche Warenträger, die in die Befestigungsausnehmungen einhängbar sind. Besonders interessant ist ein Warenträger aus einem einstückigen Blechteil, das einen keilförmigen Mittelbereich und von diesem etwa rechtwinklig nach unten abgebogene Seitenbereiche aufweist, an deren Hinterkante die Befestigungshakenpaare einstückig angeformt sind.
Ein derartiger Warenträger kann dem Benutzer in flachen Zustand angeliefert werden, wenn er mit Sollbiegekanten zum Abbiegen der Seitenbereiche versehen ist, wie dies in Anspruch 18 gelehrt wird. Der Benutzer kann mit einem Handgriff ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs den Warenträger in die Gebrauchsform biegen. Vorher kann der Warenträger auf einfache Weise gestanzt, transportiert und gelagert werden.
* kafner &:
- 14-
Die Erfindung/Neuerung ist anhand der Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen:
Fig. 1 ein Säulenelement mit Befestigungsausnehmungen und ei
nem zum Einführen in ein Befestigungsausnehmungspaar ausgerichteten Befestigungselement;
Fig. 2 ein Säulenelement mit einem Bodenelement;
Fig. 3 ein Säulenelement mit einem alternativ ausgebildeten Bo
denelement;
Fig. 4 ein Säulenelement mit einem zum Ansetzen ausgerichteten
Querverbindungselement;
Fig. 5 ein Säulenelement mit einem als Halterohr ausgebildeten
weiteren Querverbindungselement;
Fig. 6 ein Säulenelement mit einem ersten Warenträger;
Fig. 7 ein Säulenelement mit einem zweiten Warenträger,
Fig. 8 ein Säulenelement mit einem dritten Warenträger,
Fig. 9 ein Säulenelement mit einem vierten Warenträger sowie
Fig. 10 ein Säulenelement mit einem fünften Warenträger.
- 15-
Nachfolgend wird auf die Gesamtheit der Fig. 1-10 Bezug genommen.
Das Trägersystem weist gemäß dem Ausfuhrungsbeispiel vertikal nach oben verlaufende rohrartige Säulenelemente 1 auf, in denen in vorgegebenem Abstand Befestigungsausnehmungen angeordnet sind. An der Unterkante 3 der Säulenelemente 1 ist ein Bodenelement 4 angebracht, das beispielsweise als runder Teller 5 oder alternativ als abstehender Ständerarm 6 mit Ausgleichsschraube 7 ausgebildet sein kann.
In den Fig. 4 und 5 ist dargestellt, daß bei Bedarf mehrere rohrartige Säulenelemente 1 über Querverbindungselemente miteinander verbunden werden können, wobei die Querverbindungselemente 10 an ihren Enden mit hakenartigen Vorsprüngen in die Befestigungsausnehmungen 2 eingreifen. Die Querverbindungselemente können durch das Halterohr 11 ausgebildet, unmittelbar in die Befestigungsausnehmungen 2 eingeführt und dort mit einem Befestigungselement 12 und einer Befestigungsschraube 13 fixiert werden.
Die Befestigungsausnehmungen 2 sind in sich einander gegenüberliegenden, zueinander aber winkelversetzten, in Säulenlängsrichtung 14 verlaufenden Ausnehmungsreihen 15, 16 angeordnet, wobei die Befestigungsausnehmungen 2 innerhalb einer Ausnehmungsreihe 15 bzw. 16 einen Abstand A aufweisen, der etwa dem lichten Durchmesser D einer jeden Befestigungsausnehmung 2 entspricht und die Befestigungsausnehmung 2 einer benachbarten Ausnehmungsreihe 15 bzw. 16 um den lichten Durchmesser D der Befestigungsausnehmungen 2 höhenversetzt angeordnet sind.
Die Ausnehmungsreihen 15, 16 sind bezogen auf einen Querschnitt durch die Säulenelemente 1 um 90° winkelversetzt zueinander angeordnet. Andere
-16-
Versatzwinkel sind aber ebenfalls denkbar. Es ist lediglich bedeutungsvoll, daß rohrartige Teile sich kreuzend durch unmittelbar übereinanderliegende Befestigungsausnehmungspaare 2 hindurchgesteckt und miteinander verspannt werden können.
Die Unterkante 3 der rohrartigen Säulenelemente 1 ist nun derart bezogen auf die Befestigungsausnehmungen 2 angeordnet, daß sie ein sich gegenüberliegendes Befestigungsausnehmungspaar 2 etwa mittig durchschneidet.
Das in Fig. 4 dargestellte Querverbindungselement 10 besteht aus einem elastischen, etwa C-förmig gebogenen Profilteil, das im Bereich der C-Enden 20 mit den hakenartigen Vorsprüngen 21 versehen ist, die nach Einhängen in mindestens zwei Befestigungsausnehmungen 2 einer Ausnehmungsreihe 15 oder 16 durch ein Spannelement 22 unter Verkleinerung des Abstandes 23 der C-Schenkel in den Befestigungsausnehmungen 2 nach Art einer Zange verspannbar sind.
Das Spannelement 22 durchgreift die C-Schenkel 20 der Querverbindungselemente 10, 11, in deren Endbereich und weist zwei gegenläufige Gewinde 25 auf, die durch eine Spannmutter 26 miteinander verbunden sind.
Die Kanten der C-Schenkel der Querverbindungselemente 10,11 haben im wesentlichen aufeinander zuweisende Versteifungsabschnitte 30, was zur weiteren Stabilisierung und Belastbarkeitserhöhung der Querverbindungselemente 10 beiträgt.
Wie in weiteren Figuren zu sehen ist, haben die bolzen- oder rohrabschnittsartigen Befestigungselemente 12 an ihren Enden Schrägflächen 35, die vorzugsweise zueinander einen Winkel von etwa 90° einschließen.
- 17-
In die Befestigungsausnehmungen 2 sind in an sich bekannter Weise Warenträger 50 einhängbar, die mit übereinander liegenden Einhängehaken 41 versehen sind, deren Abstand etwa dem doppelten Befestigungsausnehmungsdurchmesser D entspricht.
An dem in Fig. 8 dargestellten Warenträger 50 sind zwei Einhängehakenpaare 40 angeordnet. Andere Warenträger 50 haben nur einen Einhängehaken 41, der innerhalb einer der Außenkontur der Säulenelemente 1 angepaßten Stützhülse 42 angeordnet ist.
Der in Fig. 8 dargestellte Warenträger 50 besteht aus einem einstückigen Blechteil 51, das einen keilförmigen Mittelbereich 52 und von diesem etwa rechtwinklig nach unten abgebogene Seitenbereiche 53 aufweist, an deren Hinterkanten 54 die Befestigungshakenpaare 55 einstückig angeformt sind.
Die Biegekanten 56 des Warenträgers 50 sind mit schlitzartigen Biegeausnehmungen 57 zur Bildung einer manuell formbaren Biegelinie versehen.
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- 18-
Florian Stolzenberger Ha-He/98061
BEZUGSZEICHEN
1 Säulenelement
2 Befestigungsausnehmung
3 Unterkante von 1
4 Bodenelement
5 runder Teller
6 Ständerarm
7 Ausgleichsschraube
10, Querverbindungsei ement
11 Halterohr
12 Befestigungselement
13 Befestigungsschraube
14 Säulenlängsrichtung
15, 16 Ausnehmungsreihe
20 C-Enden
21 hakenartige Vorsprünge
22 Spannelement
23 Abstand
25 Gewinde
26 Spannmutter
30 Versteifungsabschnitt
35 Schrägfläche
40 Einhängehakenpaare
41 Einhängehaken
42 Stützhülse
50 Warenträger
51 Blechteil
52 Mittelbereich
53 Seitenbereich
54 Hinterkante
55 Befestigungshakenpaare
56 Biegekanten
57 Biegeausnehmung

Claims (8)

Florian Stolzenberger Ha-He/98061 SCHUTZANSPRUCHE
1. Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem, mit folgenden Merkmalen:
a) das System weist vertikal oder winklig nach oben verlaufende rohrartige Säulenelemente auf, in denen in vorgegebenem Abstand Befestigungsausnehmungen angeordnet sind;
b) in die Befestigungsausnehmungen sind Befestigungselemente einfuhrbar, um von den Säulenelementen abstehende oder an diesen befestigte Trägerteile, wie z.B. Tischplatten, Regalböden oder Warenträger, zu haltern;
c) mehrere rohrartige Säulenelemente sind durch im wesentlichen rechtwinklig zwischen den Säulenelementen verlaufende Querverbindungselemente untereinander verbindbar, deren Enden mit hakenartigen Vorsprüngen in die Befestigungsausnehmungen eingreifen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
§XIPPL; ··
-2-
d) die Befestigungsausnehmungen (2) sind in sich einander gegenüberliegenden zueinander winkel versetzten in Säulenlängsrichtung verlaufenden Ausnehmungsreihen (15, 16) angeordnet, wobei
e) die Befestigungsausnehmungen (2) innerhalb einer Ausnehmungsreihe (15,16) einen Abstand A aufweisen, der etwa dem lichten Durchmesser D einer jeden Befestigungsausnehmung (2) entspricht und
f) die Befestigungsausnehmungen (2) einer benachbarten Ausnehmungsreihe (15 bzw. 16) um den lichten Durchmesser D der Befestigungsausnehmungen (2) höhenversetzt angeordnet sind.
2. Trägersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungsreihen (15, 16) 90° winkelversetzt zueinander angeordnet sind.
3. Trägersystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
-3-
die Unterkante (3) der rohrartigen Säulenelemente (1) bezogen auf die Befestigungsausnehmungen (2) derart angeordnet ist, daß sie ein sich gegenüberliegendes Befestigungsausnehmungspaar (2) etwa mittig durchschneidet.
4. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Querverbindungselemente (10) aus elastischen, etwa C-förmig gebogenen Profilteilen bestehen, die im Bereich ihrer C-Enden (20) mit den hakenartigen Vorsprüngen (21) versehen sind, die nach Einhängen in mindestens zwei Befestigungsausnehmungen (2) einer Ausnehmungsreihe (15 oder 16) durch ein Spannelement (22) unter Verkleinerung des Abstandes der C-Schenkel (20) in den Befestigungsausnehmungen (2) nach Art einer Zange verspannbar sind.
5. Trägersystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannelement (22) die C-Schenkel (20) der Querverbindungselemente (10) in deren Endbereich durchgreift und zwei gegenläufige Gewinde (25) aufweist, die durch eine Spannmutter (26) miteinander verbunden sind.
DR.-hKFNSk*fSllPft..·
-A-
6. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kanten der C-Schenkel (20) der Querverbindungselemente (10) mit im wesentlichen aufeinander zuweisenden Versteifungsabschnitten (30) versehen sind.
7. Trägersystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die hakenartigen Vorsprünge (21) als Doppelhaken ausgebildet sind.
8. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in unmittelbar übereinanderliegende Befestigungsausnehmungen (2) zweier zueinander versetzter Ausnehmungsreihen (15, 16) eingeführte Befestigungselemente (12) oder Halterohr (11) mit ihren sich gegenüberliegenden kreuzenden Oberflächenabschnitten gegeneinander verspannbar sind.
-5-
9. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Fixierung eines Halterohrs (11) eines Trägerteils ein dessen Längsrichtung kreuzendes Befestigungselement (12) in ein benachbartes höhenversetztes Befestigungsausnehmungspaar (2) eingesetzt wird und mit dem im Säuleninnenbereich liegenden Abschnitt des Halterohres (11) des Trägerteils verschraubbar ist.
10. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterohre (11) der Trägerteile mit in Längsrichtung verlaufenden, sich gegenüberliegenden Langlochpaaren versehen sind.
11. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Befestigungselement (12) als Bolzen- oder Rohrabschnitt ausgebildet ist, dessen Länge geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Säulenelements (1) und das in seiner Mittelbereich ein Schraubgewinde (25) trägt.
-6-
12. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bolzen- oder rohrabschnittsartigen Befestigungselemente (12) an ihren Enden Schrägflächen (35) aufweisen, die vorzugsweise zueinander einen Winkel von etwa 90° einschließen.
13. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Säulenelemente an ihrem unteren Ende (Unterkante 3) mit einem Bodenelement (4) versehen sind.
14. Trägersystem nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Befestigung eines Bodenelements (4) in das erste über der Unterkante des Säulenelements (1) liegende vollständige Befestigungsausnehmungspaar (2) ein Befestigungselement (12) eingeführt ist und eine Befestigungsschraube (13) das Befestigungselement (12) unter gegenseitiger Verspannung durchsetzt.
-&Iacgr; &Agr; 5. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in die Befestigungsausnehmungen (2) in an sich bekannter Weise Warenträger einhängbar sind, die mit übereinanderliegenden Einhängehaken (41) versehen sind, deren Abstand etwa dem doppelten Befestigungsausnehmungsdurchmesser D entspricht.
16. Trägersystem nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
an den Warenträgern (50) zwei parallel zueinander angeordnete Einhängehaken (40) angeordnet sind.
17. Trägersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Warenträger (50) aus einem einstückigen Blechteil (51) besteht, das einen keilförmigen Mittelbereich (52) und von diesem etwa rechtwinklig nach unten gebogene Seitenbereiche (53) aufweist, an deren Hinterkanten (54) die Befestigungshaken (55) einstückig angeformt sind.
-&dgr;&igr; 8. Trägersystem nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Biegekanten des Warenträgers (50) mit schlitzartigen Biegeausnehmungen (57) versehen sind.
19. Trägersystem nach den Ansprüchen 1-13,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Warenträger (50) nur einen Einhängehaken (41) aufweist, der innerhalb einer der Außenkontur der Säulenelemente (1) angepaßten Stützhülse (42) angeordnet ist.
DE29803947U 1998-03-06 1998-03-06 Trägersystem, insbesondere Regalsystem oder Ladenbausystem Expired - Lifetime DE29803947U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29900343U1 (de) * 1999-01-12 1999-09-23 Heinrich J. Kesseböhmer Draht- und Metallwarenfabrik, 49152 Bad Essen Vorrichtung zur Halterung und/oder Präsentation von Ware
DE20103125U1 (de) 2001-02-21 2001-08-02 Ullrich, Holger, 58640 Iserlohn Vorrichtung zur Halterung von SB-Verpackungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29900343U1 (de) * 1999-01-12 1999-09-23 Heinrich J. Kesseböhmer Draht- und Metallwarenfabrik, 49152 Bad Essen Vorrichtung zur Halterung und/oder Präsentation von Ware
DE20103125U1 (de) 2001-02-21 2001-08-02 Ullrich, Holger, 58640 Iserlohn Vorrichtung zur Halterung von SB-Verpackungen

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