DE29622298U1 - Fleischwolf - Google Patents
FleischwolfInfo
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
- B02C18/301—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis
- B02C18/304—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis with several axially aligned knife-perforated disc units
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- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
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Description
10
Tetra Laval Convenience Food GmbH & Co. KG Im Ruttert, D-35216 Biedenkopf-Wallau
15 20 25 30
35
Die Erfindung betrifft einen Fleischwolf mit einem Antriebsgehäuse
mit einem Antrieb und einer hiervon beaufschlagten, optionalen Fördereinrichtung, zum Beispiel
Schnecke, dessen freies Ende von einer Welle überragt ist, und mit einem am Antriebsgehäuse angrenzenden
Wolfgehäuse, in welches die Welle hineingreift,
mit wenigstens einer auswechselbaren, hierin drehfest angeordneten Lochscheibe und mit wenigstens einem dieser
Lochscheibe zugeordneten, auf der Welle aufgesetzten undTnit dieser rotierenden Messersatz, welcher zwei
oder mehr radial ausgerichtete Klingenhalter mit jeweils einer hierin auswechselbar eingesetzten oder unlösbar
integrierten, gegen die Lochscheibe entlanggleitenden Schneidklinge aufweist und daß den Klingenhaltern
jeweils ein gleichförmig rotierender, in Drehrichtung vorlaufender separater Einzugkeil zugeordnet ist
sowie mit einem Auslaß für das Wolfgut.
Aus der DE 44 21 711 A1 ist eine Vorrichtung zum Zerkleinern organischer Massen mit einer Lochscheibe und
einer relativ hierzu rotierenden Messeranordnung mit Propellerflügeln, welche mit angeformten Einzugschrägen
versehen sind und auswechselbare Klingeneinsätze besit-
zen. Gelangen harte Bestandteile des zu zerkleinernden Guts, wie Knorpel und Sehnen, zwischen die Einzugschrägen
und die Lochscheibe, die nicht in deren Bohrungen eindringen, dann kann dies zu einem Blockieren oder zum
Abheben der mit den Einzugschrägen einstückig verbundenen Messereinsätze führen, das heißt zu einer Störung
des Schneidvorgangs, die behoben werden muß.
Ein Fleischwolf der eingangs genannten Art mit einem relativ zur Lochscheibe rotierenden Messersatz mit
sternförmig angeordneten Einzugkeilen und darin axial geführten separaten Klingenhaltern ist aus der DE 44 37
144 A1 bekannntgeworden. Die Einzugkeile pressen das zu zerkleinernde Gut gegen die Lochscheibe und in die
darin angeordneten Durchgangsbohrungen, um anschließend von den Schneidklingen abgeschnitten zu werden. Um
sicherzustellen, daß der Einzugkeil und auch der axial hieran abgestützte Klingenhalter stets an der Lochscheibe
anliegen und nicht infolge einer von der Konsistenz des zu zerkleinernden Materials abhängigen Rückstellkraft
mehr oder weniger von der Lochscheibe entfernt werden, sind der Einzugkeil sowie das zugeordnete
Messer entsprechend hoch vorgespannt bzw. die Bauteile gegen Anschläge abgestützt. Diese Vorspannung kann bei
weicheren Materialien mit geringerer Rückstellkraft zu einem verstärkten Verschleiß der Schneidklingen führen,
woraus wiederum Betriebsunterbrechungen resultieren können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen Fleischwolf der eingangs genannten
Art zu schaffen, welcher kompakt gestaltet ist und dessen Messer unabhängig von dem zugeführten Produkt sicher
und gleichförmig, aber mit möglichst geringer Kraft an der zugeordneten Lochscheibe anliegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäj3 durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Dementsprechend ist vorgesehen, daß jeder Messersatz von einem Förderteil mit sternförmig angeordneten Förderarmen
und einem an das Förderteil in dessen Drehschatten nachlaufenden Schneidteil mit sternförmig angeordneten,
als Messer dienenden Haltestreben gebildet ist, und daß das Schneidteil jeweils von wenigstens einer
Feder gegen die zugeordnete Lochscheibe beaufschlagt ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann jeder
Förderarm auf seiner der Lochscheibe zugewandten Seite mit einer Anschrägung versehen sein, die als Einzugskeil
dient, wobei in die als Messer dienenden Haltestreben jeweils eine Schneidklinge auswechselbar eingesetzt
oder unlösbar integriert ist.
Gemäß einer alternativen Lösung der zugrundeliegenden
Aufgabe kann vorgesehen sein, daß der Abstand zwischen dem Wolfgehäuse und dem Antriebsgehäuse axial einstellbar
ist, was im Hinblick auf die geforderte kompakte Gestaltung des erfindungsgemäßen Fleischwolfes erhebliche
Vorteile bietet, da hierdurch ohne zusätzliche Werkzeuge die Lochscheiben bei entspannten Federn montiert
und demontiert werden können und ferner die Fügestelle der beiden Bauteile einwandfrei zu reinigen ist.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der zuvor beschriebenen
Erfindung kann dadurch gekennzeichnet sein, daß wenigstens ein Führungsbolzen vorgesehen ist, mittels welchem
das Wolfgehäuse auf das Antriebsgehäuse ausgerichtet und geführt ist.
Ferner kann zur gemeinsamen Befestigung des Wolfgehäuses und des Antriebsgehäuses eine formschlüssige
und/oder kraftschlüssige Verbindung vorgesehen sein, die vorzugsweise als Schnellverschluß, zum Beispiel als
Bajonett, ausgebildet ist und daß eine kraftschlüssige Verbindung handelsübliche Schnellspanner aufweist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann die zur Beaufschlagung des Schneidteils gegen die Lochscheibe vorgesehene wenigstens eine Feder als
Schraubendruckfeder ausgebildet sein, wobei diese das zugeordnete Schneidteil vorteilhafterweise konzentrisch
beaufschlagt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Welle entsprechend der Anzahl der vorgesehenen Messersätze
abgestuft ist, vorzugsweise derart, daß für jeden Messersatz mindestens eine,, am Wellenende angeordnete,
Feder vorgesehen ist, welche mittels zweier diametral gegenüberliegend angeordneter Zugstangen sich
über einen gemeinsamen Spannring an der Welle abstützt.
In weiterer Verbesserung der Erfindung sind bei mehr als einem Messersatz die jeweils einem Messersatz zugeordneten
Zugstangen in Bezug auf die Zugstangen eines weiteren Messersatzes gleichmäßig zueinander versetzt.
Eine gänzlich andere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Fleischwolfes ist dadurch gekennzeichnet, daß die einem Messersatz zugeordneten Federn diesen unmittelbar
beaufschlagen. Hierbei ist für jede Feder ein Federspanner vorgesehen, der sich an einem Wellenabsatz oder
Wellenbund abstützt und mit dieser rotiert.
Bei allen zuvor beschriebenen Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung sind die Schneidklingen in
der jeweiligen zugeordneten Strebe mittels wenigstens einer Schraube oder eines Stiftes gesichert.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Auslaß für das Wolfgut in
einen von der Welle beaufschlagten Emulgator geführt,
welcher das Wolfgut mit optional separat zugegebenen Zutaten emulgiert und ggf. gleichzeitig die enthaltene
Luft entzieht.
Dieser an den zuvor beschriebenen Fleischwolf angeschlossene Emulgator bildet mit dem Fleischwolf eine
kompakte Baueinheit, mittels welcher die üblichen Arbeitsabläufe beim Einsatz eines Fleischwolfes und eines
Emulgators vorteilhaft ineinander geführt werden, ohne daß weder ein separater Antrieb für den Emulgator benötigt
wird, noch daß zusätzlicher Bedarf an Stellfläche resultiert. Das heißt für die komplette Anordnung wird
lediglich ein einziger Antrieb zur Beaufschlagung der
Fördereinrichtung, der Wolfeinrichtung und des Emulgators
benötigt.
Der derart ausgebildete Fleischwolf besitzt vorteilhafterweise ein kegelförmiges Emulgatorgehäuse, in welchem
ein innerer Kegel rotiert, dessen Kegelspitze am Ende der Welle anschließt und dessen Flankensteigung geringer
ist als die des äußeren Kegels, so daß zwischen den beiden Kegelmänteln ein keilförmiger umlaufender Spaltraum
gebildet ist, der sich zur Kegelsohle hin konisch verjüngt.
Hierbei kann der Innenmantel des Stators mit zueinander axial beabstandeten Ringnuten versehen sein, die gemäß
einer bevorzugten Ausgestaltung mit hierzu quer verlaufenden
zur Längsachse parallelen Längsrillen versehen sind, welche benachbarte Ringnuten miteinander verbinden.
Dabei erweist es sich als vorteilhaft, daß die Längsrillen zueinander versetzt angeordnet sind, so daß das
in den Ringnuten befindliche Emulgiergut nach Erreichen der benachbarten Ringnut über die betreffende Längsnut
zunächst wieder in Umfangsrichtung bewegt wird, bevor
es in die nächste benachbarte Ringnut gelangt.
An Stelle der Ringnuten kann der Außenmantel des im Emulgatorgehäuse rotierenden inneren Kegels auch mit
zueinander beabstandeten spiral- oder wendeiförmigen Nuten versehen sein, abhängig vom jeweiligen Emulgiergut,
oder er ist mit zueinander beabstandeten Längsnuten versehen. Eine glatte Oberfläche ist gleichfalls
einsetzbar.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die Vorspannung für jede einen Messersatz beaufschlagende
Feder und damit der Anpreßdruck dieses Messersatzes an der zugeordneten Lochscheibe separat einstellbar
ist.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung sollen die Erfindung,
vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sowie besondere Vorteile der Erfindung
näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Messersatz;
Fig. 1a einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A;
Fig. 1b einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B;
Fig. 1b einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfgehäuses
;
Fig. 2a einen Querschnitt entlang Schnittlinie C-C;
Fig. 2b einen Querschnitt entlang Schnittlinie D-D;
Fig. 2b einen Querschnitt entlang Schnittlinie D-D;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfgehäuses
mit integriertem Emulgator;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wolfge
häuses ;
Fig. 5a eine Schrägansicht einer ersten Ausführungsform von Zugstangen;
Fig. 5b eine Schrägansicht einer zweiten Ausführungsform
von Zugstangen;
Fig. 5c eine Schrägansicht der Zugstangen aus den Fig. 5a und 5b in Einbaulage;
Fig. 6a einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines Innenkegels eines Emulgators;
Fig. 6b den Innenkegel gemäß Fig. 6a in Draufsicht
(außen);
Fig. 7a einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Innenkegels eines Emulgators;
Fig. 7b den Innenkegel gemäß Fig. 7a in Draufsicht (außen);
Fig. 8a den Außenkegel gemäß Fig. 8a in Draufsicht (innen);
i /
Fig. 8b einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform
eines Außenkegels eines Emulgators;
Fig. 9a den Außenkegel gemäß Fig. 9a in Draufsicht (innen);
Fig. 9b einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform
eines Außenkegels eines Emulgators;
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Messersatz 10 in
Draufsicht gezeigt, der von einem Förderteil 12 mit sternförmig angeordneten Förderarmen 14 und von einem
hieran axial angesetzten Schneidteil 16 mit ebenfalls sternförmigen Schneidarmen 18 gebildet ist.
Der in Fig. 1 in Draufsicht gezeigte Messersatz 10 ist in Fig. 1a in einer Längsschnittansicht entlang
Schnittlinie A-A in Fig. 1 dargestellt, aus welcher ersichtlich ist, wie das Schneidteil 16 axial in das Förderteil
12 eingreift. In dieser Ansicht ist auch eine in einer Bohrung angeordnete Schraube 19 im Schneidarm
18 zu erkennen, welche zur Fixierung einer in Fig. 1 wie auch in dem in Fig. 1b gezeigten Querschnitt entlang
der Schnittlinie B-B in Fig. 1 gezeigten Schneidklinge 17 dient.
Anhand der Darstellung in Fig. 1b ist erkennbar, daß die Schneidklinge 17 beim erfindungsgeraäßen Messersatz
10 unmittelbar an der zugewandten Oberfläche einer Lochscheibe 20 anliegt und, wie aus der Darstellung in
den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, auf eine Welle 22 drehfest aufgesetzt ist und von dieser beaufschlagt relativ
zur Lochscheibe 20 rotiert, während die Lochscheibe 20 im zugeordneten Wolfgehäuse 24 mittels
Spannstücken 25 drehfest angeordnet ist.
■ · ■ »·■
Ferner ist in der Darstellung in Fig. 1b gezeigt, daß der Förderarm mit einer keilförmigen Anschrägung 15
versehen ist, die als Einzugschräge dient und jeweils einen Einzugkeil 15 bildet.
In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch eine sogenanntes Wolfgehäuse 24 dargestellt, welches zwei axial hintereinander
angeordnete Lochscheiben 20, 21 mit zugeordneten jeweils gleichförmig aus einem Förderteil 12 und
einem Schneidteil 16 gebildeten ersten und zweiten Messersätzen 10 aufweist. Die Zuführung des zu zerkleinernden
Gutes erfolgt entsprechend der Pfeilrichtung
'P' von links, während das zerkleinerte Wolfgut nach rechts durch einen Auslaß 35 austritt.
Hierbei sind die Messersätze 10 drehfest mit einer Welle 22 verbunden und mittels zugeordneter Zugstangen
26, 28 von zugeordneten, mittels eines Spannstücks 23, 49 vorgespannten Federn 27, 29 gegen die Lochscheiben
20, 21 beaufschlagt. Dabei dienen entsprechende Anformungen
zur formschlüssigen Übertragung der von den Federn 27, 29 aufgebrachten Vorspannung auf die jeweils
zugeordneten Messersätze 10, das heißt deren Schneidteil 16.
In Fig. 2a ist ein Querschnitt entlang Schnittlinie C-C
durch die komplett bestückte Welle 22 mit Zugstangen 26 und 28 gezeigt, während in Fig. 2b ein entsprechender
Querschnitt entlang der Schnittlinie D-D wiedergegeben ist.
In Fig. 3 ist eine mit der in Fig. 2 gezeigten Anordnung weitgehend übereinstimmende Anordnung - so daß für
gleiche Merkmale gleiche Bezugsziffern verwendet sind im Längsschnitt dargestellt, wobei im Unterschied zu
der in Fig. 2 gezeigten Variante die Anordnung in Fig. 3 zusätzlich mit einem Emulgator 30 versehen ist, der
ti
- 10 -
im wesentlichen einen sich konisch erweiternden Stator 32 und einen hierin eingesetzten, sich ebenfalls konisch
erweiternden Rotor 34 umfaßt. Dieser Emulgator 30 ist über nicht näher gezeigte Öffnungen im Rotor 34 mit
Unterdruck aus einem Vakuum beaufschlagt, das in Verlängerung der Welle 22 am Emulgatorgehäuse
angeschlossen ist.
Im Hinblick auf eine gute Wirkung ist die Flankensteigung des Rotors 34 flacher als die des Stators 32,
so daß zwischen dem Stator 32 und dem Rotor 34 ein umlaufender keilförmiger Spaltraum 33 gebildet ist, in
welchem die zugeführten Stoffe sich intensiv miteinander vermengen und sich stetig radial und axial nach außen
bewegen bis sie schließlich zu einem Auslaß 36 gelangen.
In Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch ein Wolfgehäuse 24 entsprechend einer weiteren Ausführungsform dargestellt,
bei welcher an Stelle von den einzelnen Messersätzen 10 zugeordneten Zugstangen 26, 28 Förderteile 38
vorgesehen sind, welche an hierfür an der Welle 22 vorgesehenen Wellenabsätzen 39 abgestützt sind. In den
Förderteilen 38 sind jeweils Federn 40 angeordnet, welche das zugeordnete Schneidteil 16 gegen die Lochscheibe
20, 21 beaufschlagt.
In Fig. 5a ist eine perspektivische oder Schrägansicht der Anordnung von Zugstangen 26 und das Spannstück 23
dargestellt, das mit der jeweils zugeordneten, hier nicht dargestellten Feder 29 zur Vorspannung des
Schneidteils 16 zusammenarbeitet.
In Fig. 5b ist eine zweite perspektivische oder Schrägansicht der Anordnung von Zugstangen 28 und das
Spannstück 49 dargestellt, das mit der jeweils zugeordneten, hier nicht dargestellten Feder 27 zur Vorspan-
nung des Schneidteils 16 zusammenarbeitet. Gegenüber der in Fig. 5a gezeigten Ausführung ist hier die Lage
der Zugstangen um 90° versetzt, so daß im eingebauten Zustand die Zugstangen 26, 28 nicht einander in ihrer
Funktion beeinträchtigen.
Fig. 5c zeigt die Bauteile aus den Fig. 5a und 5b in Einbaulage.
In Fig. 6a ist ein Längsschnitt durch einen Rotor (Innenkegel) 34 für einen Emulgator 30 gezeigt, der
eine Nabe 42 besitzt, die mit der hier nicht gezeigten Welle 22 gemäß Fig. 3 formschlüssig zusammenarbeitet.
Entsprechend dem zu verarbeitenden Material bzw. dem
herzustellenden Emulgiergut kann die Außenfläche des Rotors 34 unterschiedlich geformt sein. Dementsprechend
ist die in Fig. 6b in Draufsicht gezeigte äußere Mantelfläche des Rotors 34 mit gleichmäßig verteilt angeordneten
radialen Rillen 44 versehen, durch welche die zu emulgierenden Stoffe an den äußeren Rand gelangen
sowie mit Durchtrittsöffnungen 46 im Bereich des äußeren
Randes, durch welche der Unterdruck einwirkt.
In Fig. 7a ist ein Längsschnitt durch einen weiteren Rotor (Innenkegel) 34 für einen Emulgator 30 gezeigt,
der ebenfalls eine Nabe 42 besitzt, die mit der hier nicht gezeigten Welle 22 gemäß Fig. 3 formschlüssig zusammenarbeitet.
Entsprechend dem zu verarbeitenden Material bzw. dem herzustellenden Emulgiergut ist die in Fig. 7b in
Draufsicht gezeigte äußere Mantelfläche des Rotors 34 glattflächig mit Durchtrittsöffnungen 46 im Bereich des
äußeren Randes, durch welche der Unterdruck einwirkt.
In Fig. 8a ist ein Stator 32 in Draufsicht dargestellt, dessen gezeigte Innenfläche mit einer regelmäßigen Anordnung
von konzentrischen Rillen 48 versehen ist, welche mittels zueinander gleichmäßig um 30° versetzter
radialer Rillen 44 verbunden sind. Hierbei beträgt der Winkelabstand zwischen jeweils benachbarte konzentrische
Rillen 48 verbindender Radialrillen 44 30". Damit ist eine intensive Emulgier- und Evakuierwirkung gewährleistet,
bevor es an den äußeren Rand gelangt und den Emulgator verläßt.
In Fig. 8b ist die Anordnung gemäß Fig. 8a im Längsschnitt gezeigt. Aus dieser Darstellung ist erkennbar,
daß der Stator 32 gleichzeitig auch das Emulgatorgehäuse bildet, welches an den Auslaß des Wolfgehäuses 24
gemäß Fig. 3 anschließt.
In Fig. 9a ist ebenfalls ein Stator 32 eines Emulgators 30 in Draufsicht auf seine Innenoberfläche dargestellt,
die glattflächig ausgebildet ist, während in Fig. 9b der Stator 32 im Längsschnitt wiedergegeben ist.
| 10 | Messersatz |
| 12 | Förderteil |
| 14 | Förderarm |
| 15 | Einzugkeil |
| 16 | Schneidteil |
| 17 | Schneidklinge |
| 18 | Schneidarm |
| 19 | Fixierelement |
| 20 | Lochscheibe |
| 21 | Lochscheibe |
| 22 | Welle |
| 23 | Spannstück |
| 24 | Wolfgehäuse |
| 25 | Spannstück |
| 26 | Zugstange |
| 27 | Feder |
| 28 | Zugstange |
| 29 | Feder |
| 30 | Emulgator |
| 32 | Stator (Außenkegel) |
| 33 | Spaltraum |
| 34 | Rotor (Innenkegel) |
| 35 | Auslaß |
| 36 | Auslaß |
| 38 | Förderteil |
| 39 | Wellenabsatz |
| 40 | Feder |
| 42 | Nabe |
| 44 | radiale Rillen |
| 46 | Durchtrittsöffnungen |
| 48 | konzentrische Rillen |
| 49 | Spannstück |
Claims (24)
1. Fleischwolf mit einem Antriebsgehäuse mit einem Antrieb
und einer hiervon beaufschlagten, optionalen Fördereinrichtung, zum Beispiel Schnecke, mit einer
Welle (22), und mit einem am Antriebsgehäuse angrenzenden Wolfgehäuse (24)·, in welches die Welle (22) hineingreift,
mit wenigstens einer auswechselbaren, hierin drehfest angeordneten Lochscheibe (20, 21) und mit wenigstens
einem dieser Lochscheibe (20, 21) zugeordneten, auf der Welle (22) aufgesetzten und mit dieser rotierenden
Messersatz (10), welcher zwei oder mehr radial ausgerichtete Klingenhalter (18) mit jeweils einer
hierin auswechselbar eingesetzten oder unlösbar integrierten, gegen die Lochscheibe (20, 21) entlanggleitenden
Schneidklinge (17) aufweist und daß den Klingenhaltern (18) jeweils ein gleichförmig rotierender, in
Drehrichtung vorlaufender separater Einzugkeil (15) zugeordnet ist sowie mit einem Auslaß (35) für das Wolfgut,
d§duj^\i__gek^rj^ej.c^riet, daß jeder Messersatz (10)
von einem Förderteil (12) mit sternförmig angeordneten Förderarmen (14) und einem an das Förderteil (12) in
dessen Drehschatten nachlaufenden Schneidteil (16) mit sternförmig angeordneten, als Messer dienenden Hai-
testreben (18) gebildet ist, und daß das Schneidteil (16) jeweils von wenigstens einer Feder (27, 29, 40)
gegen die zugeordnete Lochscheibe (20, 21) beaufschlagt ist.
2. Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Förderarm (14) auf seiner der Lochscheibe
(20, 21) zugewandten Seite mit einer Anschrägung (15) versehen ist, die als Einzugskeil (15) dient,
und daß in die als Messer dienenden Haltestreben (18) jeweils eine Schneidklinge (17) auswechselbar oder unlösbar
integriert eingesetzt ist.
3. Fleischwolf mit einem Antriebsgehäuse mit einem Antrieb und einer hiervon beaufschlagten, optionalen
Fördereinrichtung, zum Beispiel Schnecke, mit einer Welle (22), und mit einem am Antriebsgehäuse angrenzenden
Wolfgehäuse (24), in welches die Welle (22) hineingreift, mit wenigstens einer auswechselbaren, hierin
drehfest angeordneten Lochscheibe (20, 21) und mit wenigstens einem dieser Lochscheibe (20, 21) zugeordneten,
auf der Welle (22) aufgesetzten und mit dieser rotierenden Messersatz (10), welcher zwei oder mehr radial
ausgerichtete Klingenhalter (18) mit jeweils einer hierin auswechselbar eingesetzten oder unlösbar integrierten,
gegen die Lochscheibe (20, 21) entlanggleitenden Schneidklinge (17) aufweist und daß den
Klingenhaltern (18) jeweils ein gleichförmig rotierender, in Drehrichtung vorlaufender separater Einzugkeil
(15) zugeordnet ist sowie mit einem Auslaß (35) für das Wolfgut, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwisehen
dem Wolfgehäuse (24) und dem Antriebsgehäuse axial einstellbar ist.
• ·
4. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungsbolzen
vorgesehen ist, mittels welchem das Wolfgehäuse (24) auf das Antriebsgehäuse ausgerichtet und geführt
ist.
5. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen Befestigung
des Wolfgehäuses (24) und des Antriebsgehäuses eine
formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung vorgesehen
ist.
6. Fleischwolf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem Antriebsgehäuse und dem Wolfgehäuse (24) als Schnellverschluß,
zum Beispiel als Bajonett, ausgebildet ist und daß eine kraftschlüssige Verbindung handelsübliche
Schnellspanner aufweist.
7. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beaufschlagung des
Schneidteils (16) gegen die Lochscheibe (20, 21) vorgesehene wenigstens eine Feder (27, 29, 40) als Schraubendruckfeder
ausgebildet ist.
8. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder
(27, 29, 40) das zugeordnete Schneidteil (16) konzentrisch beaufschlagt.
9. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (22) entsprechend
der Anzahl der vorgesehenen Messersätze (10) abgestuft ist.
10. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Messersatz (10)
am Wellenende angeordnete Federn (27, 29) vorgesehen sind, welche jeweils mittels zweier diametral gegenüberliegend
angeordneter Zugstangen (26, 28) sich über einen gemeinsamen Spannring (23, 49) an der Welle (22)
abstützen.
11. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als einem Messer-
satz (10) die jeweils einem Messersatz (10) zugeordneten Zugstangen (26) in Bezug auf die Zugstangen (28)
eines weiteren Messersatzes (10) gleichmäßig zueinander versetzt sind.
12. Fleischwolf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die einem Messersatz (10) zugeordneten Federn (40) diesen unmittelbar beaufschlagen.
13. Fleischwolf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Feder (40) ein Förderteil (38) vorgesehen
ist, der sich an einem Wellenabsatz (39) oder Wellenbund abstützt und mit dieser rotiert.
14. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auswechselbare Schneidklingen
(17.) in der jeweiligen zugeordneten Strebe (18) mittels wenigstens einer Schraube oder eines Stiftes
(19) gesichert sind.
15. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (35) für das
Wolfgut in einen von der Welle (22) beaufschlagten
Emulgator (30) geführt ist, welcher das optional mit Zutaten versehene Wolfgut emulgiert und/oder evakuiert.
16. Fleischwolf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Emulgator (30) ein kegelförmiges Emulgatorgehäuse
(31) besitzt, in welchem ein innerer Kegel als Rotor (34) rotiert, dessen Kegelspitze mit einer
Nabe versehen ist, die mit der Welle zusammenarbeitet, und dessen Flankensteigung geringer ist als die des von
einem äußeren Kegel gebildeten Stators (32), so daß zwischen den beiden Kegelmänteln ein keilförmiger umlaufender
Spaltraum (33) gebildet ist, der sich zur Kegelsohle hin konisch verjüngt.
17. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenmantel des Stators (32) mit zueinander
axial beabstandeten Ringnuten (48) versehen ist.
18. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ringnut (48) mit hierzu quer verlaufenden
Längsrillen (44) versehen ist, welche benachbarte Ringnuten (48) miteinander verbinden, und daß die Längsrillen
(44) zueinander versetzt angeordnet sind.
19. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel des Rotors (34) mit zueinander
beabstandeten wendeiförmigen Nuten versehen ist.
20. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel des Rotors (34) mit zueinander
beabstandeten Längsnuten (44) versehen ist.
21. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung für jede
einen Messersatz (10) beaufschlagende Feder (27, 29,
40) und damit der Anpreßdruck dieses Messersatzes (10)
an der zugeordneten Lochscheibe (20, 21) separat einstellbar ist.
22. Fleischwolf nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Antrieb zur
Beaufschlagung der Fördereinrichtung, der Wolfeinrichtung und des Emulgators (30) vorgesehen ist.
23. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel des Rotors 34 eine glatte
Oberfläche aufweist.
24. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenmantel des Stators (32) eine glatte
Oberfläche aufweist.
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