DE29614768U1 - Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden - Google Patents
Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von GebäudenInfo
- Publication number
- DE29614768U1 DE29614768U1 DE29614768U DE29614768U DE29614768U1 DE 29614768 U1 DE29614768 U1 DE 29614768U1 DE 29614768 U DE29614768 U DE 29614768U DE 29614768 U DE29614768 U DE 29614768U DE 29614768 U1 DE29614768 U1 DE 29614768U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- protection device
- flood protection
- plate
- hose
- door
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 238000013475 authorization Methods 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 17
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 8
- 239000002352 surface water Substances 0.000 description 5
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 3
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B2009/007—Flood panels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
- E06B7/22—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
- E06B7/23—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
- E06B7/2318—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes by applying over- or under-pressure, e.g. inflatable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
L 4687/96
23. August 1996
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von
Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden.
Nachdem in jüngerer Zeit viele Oberflächengewässer mehr oder weniger regelmäßig
über die Ufer treten, müssen Gebäude, die in hochwassergefährdeten Zonen stehen, des öfteren gegen von außen eindringendes Oberflächenwasser abgedichtet
werden, um größere Wasserschäden zu vermeiden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei naturgemäß den Tür- und Fensteröffnungen der Gebäude, da
das Wasser durch diese besonders leicht eindringen kann.
Bekannte Schutzmaßnahmen gegen eindringendes Hochwasser sind entweder
provisorischer Art, wie beispielsweise das Aufschichten von Sandsäcken, oder sie erfordern spezielle und teuere bauliche Maßnahmen, wie das Einsetzen von
Spezialfenstern und speziellen Türen. Alternativ dazu wird in Städten mit regelmäßigen
Überschwemmungen versucht, das Wasser mittels fliegend verlegten Hochwasserschutzwänden in unmittelbarer Nähe des Oberflächengewässers zurückzuhalten.
Provisorisch übereinandergeschichtete Sandsäcke weisen eine mangelhafte Dichtungswirkung
auf, so daß vor allem bei länger andauerndem Hochwasser dennoch Wasser in größerer Menge in das Gebäude eindringen kann.
Fest installierte Spezialfenster und Spezialtüren verfügen normalerweise über eine
umlaufende Dichtung, die jedem Schließ Vorgang einen erheblichen Widerstand entgegensetzt. Insbesondere bei Türen ist die umlaufende Dichtung nachteilig,
da die Türschwelle mit einer unüblich hohen Stufe als Anschlags fläche für die Dichtung versehen werden muß.
Ein Beispiel für fliegend verlegte Hochwasserschutzwände ist aus der DE
34 29 190 C2 bekannt. Die dort beschriebene Hochwasserschutzwand besteht aus einem in den Boden fest eingebauten Halterungsteil und einer Anzahl von darauf
lösbar zu montierenden Pfählen, wobei zwischen die Pfähle jeweils ein Wandabschnitt
eingesetzt wird, dessen Unterkante und Seitenkanten durchlaufende, zur Stirnseite offene Nuten aufweisen. Die Nuten nehmen einen Dichtungsschlauch
auf, der bei Druckbeaufschlagung mit einem Druckmittel teilweise aus der Nut heraustritt und sich dichtend an den gegenüberliegenden Rillenboden der jeweils
zugeordneten Pfähle sowie an eine Bodenplatte anlegt, welche den im Boden verankerten
Schutzwandteil nach oben abschließt.
Die Strategie, das Hochwasser mittels einer Hochwasserschutzwand in der Nähe
des über die Ufer tretenden Oberflächengewässers zurückzuhalten, läßt sich nicht überall verwirklichen und versagt spätestens dann, wenn der Wasserpegel
bis über die Oberkante der Hochwasserschutzwand ansteigt. Außerdem ist es aus Kostengründen, aus Platzgründen und aus Gründen der Bodenstabilität oft
unmöglich, den Schutzwandteil, der nach dem genannten Stand der Technik fest im Boden installiert ist, zu verankern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen individuellen Schutz gegen
Hochwasser bereitzustellen, mit dem Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden
auf einfache, aber wirkungsvolle Weise temporär gegen von außen eindringendes Oberflächenwasser verschlossen werden können.
Diese Aufgabe ist durch eine Hochwasserschutzvorrichtung mit dem Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen 2 bis 12.
Die Hochwasserschutzvorrichtung nach der Erfindung besteht im wesentlichen
aus einer Platte, die nahezu paßgenau in die zu verschließende Tür- oder Fensteröffnung
eingesetzt werden kann und an mindestens zwei gegenüberliegenden Randflächen je einen über den Rand der Tür- oder Fensteröffnung überstehenden
Anschlag aufweist. Diese Platte wird von außen in die Tür- oder Fensteröffnung eingesetzt, wobei sie sich mit ihren Anschlägen auf dem angrenzenden
Mauerwerk abstützt. So können die Kräfte, die das Hochwasser auf die Hochwasserschutzvorrichtung
ausübt, über die Anschläge direkt in das Mauerwerk eingeleitet werden.
Die Randflächen der Platte enthalten eine umlaufende Nut, in der ein ebenfalls
umlaufender, aufblähbarer Schlauch aus einem elastischen Material sitzt. Über ein Ventil kann ein Druckmedium in diesen Schlauch eingeleitet werden - im einfachsten
Fall mit einer Handluftpumpe -, wodurch sich der Schlauch aufbläht
und an die Nutwände sowie rundum an die Innenseiten der Tür- oder Fensteröffnung
elastisch abdichtend anlegt. Dies gewährleistet eine umlaufende Abdichtung zwischen der Tür- oder Fensteröffnung und der in diese eingesetzten Platte,
so daß kein Wasser eindringen kann.
Die Erfindung stellt also eine individuelle, von jedermann in wenigen Minuten
anzubringende, hocheffiziente Abdichtung von Gebäudeöffnungen gegen eindringendes
Hochwasser bereit.
Vorzugsweise sind die Platte und die Anschläge einteilig ausgebildet, wobei die
Platte zur Ausformung der Anschläge an den entsprechenden Randflächen je einen Falz aufweist und die Dicke der angeformten Anschläge kleiner ist als die
Gesamtdicke der Platte. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß an zwei Seiten einer dicken Holzplatte ein Falz ausgefräst wird.
Insbesondere bei Türöffnungen ist es vorteilhaft, wenn lediglich zwei Anschläge
vorgesehen sind, und zwar an den Randflächen der Platte, die zu den seitlichen Leibungen der Tür- oder Fensteröffnung zeigen; denn durch die in die umlaufende
Nut eingelassene Schlauchdichtung erübrigt sich eine speziell ausgebildete Türschwelle. Es kann sogar gänzlich auf eine gegenüber dem Bodenniveau erhöhte
Türschwelle verzichtet werden, ohne die Dichtungswirkung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung zu gefährden.
Zum einfacheren Transport kann die Hochwasserschutzvorrichtung mit Griffen
versehen sein.
Zweckmäßig steht das Ventil zum Einleiten eines Druckmediums in den Dichtungsschlauch
über die Platte der Hochwasserschutzvorrichtung über, und zwar
so, daß sie zur Innenseite des Gebäudes zeigt. So kann die eingesetzte Hochwasserschutzvorrichtung
durch Aufpumpen des Schlauches von innen abgedichtet werden. Es ist dann auch möglich, bei noch bestehendem Hochwasser Druckmedium
in den Dichtungsschlauch nachzufüllen, beispielsweise um einen Druckverlust durch Absinken der Umgebungstemperatur auszugleichen.
Vorteilhaft ist es, wenn der umlaufende Schlauch mittels eines Halterungselements
in der umlaufenden Nut befestigt ist, so daß er beim Transport der Hochwasserschutzvorrichtung
nicht herausfallen kann. Dies kann beispielsweise dadurch verwirklich sein, daß am Boden der umlaufenden Nut zwei seitliche Führungsnuten
angebracht sind, wobei der Schlauch mit einer Halteplatte verbunden ist, die den Nutboden überdeckt und in die Führungsnuten hineinragt, so
daß sie nicht unbeabsichtigt aus der Nut herausfallen kann.
Die Nut kann so ausgebildet sein, daß sie die Anschläge teilweise hinterschneidet.
Dies führt bei eingesetzten Hochwasserschutzvorrichtungen dazu, daß die Innenseite der abzudichtenden Tür- oder Fensteröffnung die umlaufende Nut
nicht in ihrer gesamten Breite überdeckt, so daß zwischen den Anschlägen und der Platte jeweils eine Dichtungskammer entsteht, die vom aufgepumpten
Schlauch ebenfalls ausgefüllt wird. Hierdurch legt sich der Dichtungsschlauch abdichtend um die Außenkante der Innenseite der Tür- oder Fensteröffnung
herum, und es ergibt sich so eine nochmals verbesserte Dichtungswirkung gegen eindringendes Wasser.
Zur Anpassung an unterschiedliche lichte Maße der Tür- oder Fensteröffnungen,
sowie zur Verbesserung der Dichtungswirkung bei stark strukturierten Mauerwerken
ist es vorteilhaft, wenn in die umlaufende Nut auf den Dichtungsschlauch ein Paßstück aufgesetzt wird, das sich elastisch verformbar an die Innenseiten
der Tür- oder Fensteröffnung anlegt. Letzteres kann dadurch erreicht werden, daß entweder das Paßstück selbst elastisch verformbar ist, oder daß es
an seiner Stirnseite eine elastische Dichtung aufweist. Die Dichtungswirkung einer
so weitergebildeten Hochwasserschutzvorrichtung entsteht dadurch, daß der druckbeaufschlagte Schlauch das Paßstück nach außen gegen die Innenseite der
Tür- oder Fensteröffnung anpreßt.
-8- ', \Ji im "a :
Der umlaufende Schlauch kann separate Kammern aufweisen, wobei die Nut jeder
Randfläche der Platte jeweils von einer Kammer überdeckt ist. Dadurch wird der Schlauch beim Aufpumpen geschont, denn so ist es möglich, daß zunächst
die Kammern an den senkrechten Randflächen, die an die seitlichen Leibungen der Tür- oder Fensteröffnung angrenzen, zum Zentrieren der Hochwasserschutzvorrichtung
leicht aufgepumpt, sodann die zum Sturz und die zur Schwelle oder Fensterbank zeigenden, waagrechten Kammern aufgepumpt und schließlich die
senkrechten Kammern voll aufgepumpt werden.
Zur Erhöhung der Sicherheit können in der Nut mehrere Schläuche nebeneinander
angeordnet sein. Falls ein Schlauch sein Druckmedium nicht hält und somit für die Dichtungswirkung ausfällt, gewährleisten die anderen, daneben angeordneten
Schläuche dennoch, daß kein Wasser eindringen kann.
Zum gleichen Zweck können auch mehrere umlaufende Nuten mit darin angeordneten
Schläuchen vorgesehen sein.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen im folgenden anhand
der beigefügen Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Hochwasserschutzvorrichtung;
Figur 2 einen Schnitt entlang A-A gemäß Figur 1;
Figur 3 ein Detail aus Figur 2, jedoch mit einem anderen Aus
führungsbeispiel;
Figur 4 eine Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels,
entsprechend Figur 3;
Figur 5 eine Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels,
entsprechend Figur 3;
Figur 1 zeigt ein Wandstück 1 mit einer Türöffnung, vom Inneren eines Gebäudes
aus gesehen. In die Türöffnung ist eine Hochwasserschutzvorrichtung einge-
setzt, deren Platte 2 sichtbar ist. Die Platte 2 ist mit zwei Anschlägen 3 versehen,
die von außen auf dem Wandstück 1 aufliegen und mit durchbrochenen Linien angedeutet sind. Die Platte 2 ist weiterhin mit einer eigentlich nicht sichtbaren
und deswegen ebenfalls mit durchbrochenen Linien angedeuteten, umlaufenden Nut 4 versehen, in die ein nach innen über die Platte 2 überstehendes Ventil 5
führt. In der Nut 4 sitzt ein hier nicht dargestellter Schlauch, der über das Ventil 5 aufgepumpt werden kann und sich an die seitlichen Leibungen 6, an den
Türsturz 7 und an die Schwelle 8 rundum abdichtend anlegt.
Figur 2 zeigt das Ausführungsbeispiel aus Figur 1 in einer Schnittdarstellung entlang
der Linie A-A gemäß Figur 1. In das Wandstück 1 ist die Platte 2, die einteilig
mit angeformten Anschlägen 3 versehen ist, eingesetzt. In den Nuten 4 sitzt ein Schlauch 9, der über das Ventil 5 aufgepumpt werden kann und sich allseitig
abdichtend an die Nutwände sowie an die Innenseiten der Türöffnung anlegt. Die einteilige Ausbildung der Platte 2 mit ihren Anschlägen 3 wurde durch Ausfräsen
von Falzen 10 hergestellt.
Figur 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel in einer Schnittdarstellung, die einem
Ausschnitt aus der Darstellung gemäß Figur 2 entspricht. Die Unterschiede gegenüber dem Ausführungsbeispiel, welches in Figur 2 dargestellt ist, bestehen
zum einen in der Breite der Nut 4, die den Anschlag 3 hinterschneidet. Hierdurch
wird auch die Außenkante 11 der Türöffnung durch den Schlauch 9 abgedichtet, der sich beim Aufpumpen um die Außenkante 11 herumlegt; denn auch bei auf
das Wandstück 1 aufgesetztem Anschlag 3 verbleibt eine Dichtungskammer 12, in die sich der Schlauch 9 ausdehnen kann. Dieses Anlegen des Schläuche 9 an
die Außenkante 11 verbessert die Dichtungswirkung der gesamten Hochwasserschutzvorrichtung
beträchtlich. Des weiteren sind am Boden der Nut 4 zwei seitliche Führungsnuten 13 eingefräst, in die eine Halteplatte 14 eingeschoben ist,
welche wiederum fest mit dem Schlauch 9 verbunden ist. So wird verhindert, daß der Schlauch 9 beim Transport der Hochwasserschutzvorrichtung unbeabsichtigt
aus der Nut 4 herausfallen kann.
Die Darstellung in Figur 4, die der Darstellung in Figur 3 entspricht, zeigt ein
weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Nut 4, die Führungsnuten 13 und die Halteplatte 14 wie im vorangehenden
Ausführungsbeispiel ausgebildet, jedoch sind statt einem Schlauch 9 drei pa-
* it* 5 :·„· &igr; tu\
rallel verlaufende Schläuche 9a, 9b und 9c vorgesehen.
Figur 5 schließlich, deren Darstellung ebenfalls der Darstellung aus Figur 3 entspricht,
zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Paßstück 15 über den Schlauch 9 in die Nut 4 eingesetzt ist. Um die Dichtungswirkung zu gewährleisten,
ist das starr ausgebildete Paßstück 15 stimseitig mit einer elastischen Flachdichtung
16 versehen.
9&psgr; Φ • » »
L 4687/96
23. August 1996
Zusammenstellung der Bezugszeichen
| 1 | Wandstück |
| 2 | Platte |
| 3 | Anschläge |
| 4 | Nut |
| 5 | Ventil |
| 6 | Leibungen |
| 7 | Türsturz |
| 8 | Schwelle |
| 9 | Schlauch |
| 9a, 9b, 9c | Schläuche |
| 10 | Falz |
| 11 | Außenkante |
| 12 | Dichtungskammer |
| 13 | Führungsnuten |
| 14 | Halteplatte |
| 15 | Paßstück |
| 16 | Flachdichtung |
Claims (12)
- PATENTANWÄLTE DU Ettölä D&J SM^ , \. I l'\EUROPEAN PATENT ATYÖ1=)NEYS *' ·** ··**··"FELIX-MOTTL-STRASSE 1A D-76185 KARLSRUHE TELEFON (0721) 85 33 55L4687/9623. August 1996Alfred LammHochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von GebäudenSchutz ansprüche1. Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden, umfassend:- eine Platte (2) zum nahezu paßgenauen Einsetzen in die Tür- oder Fensteröffnung;- eine in den Randflächen der Platte (2) vorgesehene, umlaufende Nut (4);- einen in der Nut (4) sitzenden, aufblähbaren Schlauch (9) aus einem elastischen Material;- ein Ventil (5) zum Einleiten eines Druckmediums in den Schlauch (9);- je einen über den Rand der Tür- oder Fensteröffnung überstehenden Anschlag (3) an mindestens zwei gegenüberliegenden Randflächen der Platte (2).
- 2. Hochwasserschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (3) und die Platte (2) einteilig ausgebildet sind, wobei die Platte (2) zur Ausformung der Anschläge (3) an den entsprechenden Randflächen je einen Falz (10) aufweist und die Dicke der angeformten Anschläge (3) kleiner ist als die Gesamtdicke der Platte (2).► cc
- 3. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Anschläge (3) an den zu den seitlichen Leibungen (6) der Tür- oder Fensteröffnung zeigenden Randflächen der Platte (2) vorgesehen sind.
- 4. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) Transportgriffe aufweist.
- 5. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Ventils (5) zur Innenseite des Gebäudes weist und über die Platte (2) übersteht.
- 6. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (9) mittels eines Halterungselementes in der umlaufenden Nut (4) befestigt ist.
- 7. Hochwasserschutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der umlaufenden Nut (4) zwei seitliche Führungsnuten (13) angebracht sind, und daß der Schlauch (9) mit einer Halteplatte (14) verbunden ist, welche in den Führungsnuten (13) sitzt.
- 8. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Nut (4) die Anschläge (3) teilweise hinterschneidet.
- 9. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein über den Schlauch (9) in die umlaufende Nut (4) einsetzbares Paßstück (15) vorgesehen ist, welches sich elastisch verformbar an die Innenseiten der Tür- oder Fensteröffnung anlegt.
- 10. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der umlaufende Schlauch (9) mehrere Kammern aufweist, wobei jeder Randfläche der Platte (2) eine Kammer zugeordnet ist.
- 11. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nut (4) mehrere Schläuche (9a, 9b, 9c) nebeneinander angeordnet sind.
- 12. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere umlaufende Nuten (4) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614768U DE29614768U1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614768U DE29614768U1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614768U1 true DE29614768U1 (de) | 1996-10-17 |
Family
ID=8028328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614768U Expired - Lifetime DE29614768U1 (de) | 1996-08-24 | 1996-08-24 | Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29614768U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29713378U1 (de) * | 1997-07-28 | 1997-12-04 | Trepte, Andreas, 01465 Langebrück | Luftkissen zum Verschließen von Fenster- und Türöffnungen bei Hochwasser u.dgl. |
| DE20212708U1 (de) * | 2002-08-20 | 2002-12-12 | Wahlich, Wolfgang, 49661 Cloppenburg | Mobiles Oberflächenwasser-Abdichtungssystem |
| EP1431504A3 (de) * | 2002-12-21 | 2006-12-13 | Rolf Hamm | Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten einer einen Rahmen aufweisenden Gebäudeöffnung |
-
1996
- 1996-08-24 DE DE29614768U patent/DE29614768U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29713378U1 (de) * | 1997-07-28 | 1997-12-04 | Trepte, Andreas, 01465 Langebrück | Luftkissen zum Verschließen von Fenster- und Türöffnungen bei Hochwasser u.dgl. |
| DE20212708U1 (de) * | 2002-08-20 | 2002-12-12 | Wahlich, Wolfgang, 49661 Cloppenburg | Mobiles Oberflächenwasser-Abdichtungssystem |
| EP1431504A3 (de) * | 2002-12-21 | 2006-12-13 | Rolf Hamm | Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten einer einen Rahmen aufweisenden Gebäudeöffnung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4023286A1 (de) | Abdichtrahmen zum verschliessen von oeffnungen | |
| DE19610428C2 (de) | Zwangsbelüftetes Fenster | |
| AT406287B (de) | Strangförmige flügelfalzdichtung für fenster, türen oder dergleichen | |
| EP1122394A2 (de) | Türflügel für eine schwellenlose Tür | |
| DE29614768U1 (de) | Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden | |
| DE29611945U1 (de) | Schutzvorrichtung für Gebäudeöffnungen gegen Hochwasser | |
| DE2907267C2 (de) | Vorgefertigtes Deckenauflagerelement | |
| DE8704794U1 (de) | Absperrschieber für eine Fensteröffnung | |
| DE8801984U1 (de) | Hilfsvorrichtung zum Verschließen von Gebäudeöffnungen bei Hochwasser | |
| DE3231600C2 (de) | Aluminium-Fensterbank | |
| DE29612350U1 (de) | Fensterbankendkappe für profilierte Fensterbänke | |
| DE3938115C2 (de) | Dichtungsleiste | |
| DE19819366A1 (de) | Türschwelle und Sockelprofil zum Zusammenwirken mit der Türschwelle | |
| DE8701005U1 (de) | Fenster oder Tür mit Dichtung | |
| DE20021990U1 (de) | Schott für das Abdichten von Gebäudeöffnungen | |
| DE19936489C1 (de) | Vorrichtung zur Hochwasser-Sicherung | |
| DE102020103603B4 (de) | Hochwasserbeständiges Sektionaltor | |
| DE10326802A1 (de) | Einrichtung zum Hochwasserschutz | |
| DE20313024U1 (de) | Einbruchhemmendes Holzfenster-/Türelement | |
| DE19737265C2 (de) | Wintergarten oder dergleichen | |
| DE9413261U1 (de) | Aufblas- und wiederverwendbares Dichtelement für Gebäudeöffnungen | |
| DE10239253B4 (de) | Gasbefüllbarer Dichtkörper | |
| DE29807604U1 (de) | Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür | |
| DE19606362A1 (de) | Hochwasser-Absperr-Element | |
| DE102016123641A1 (de) | Vorrichtung gegen das Eindringen von Flüssigkeiten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961128 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991202 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021126 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20050301 |