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DE29614768U1 - Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden - Google Patents

Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden

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Publication number
DE29614768U1
DE29614768U1 DE29614768U DE29614768U DE29614768U1 DE 29614768 U1 DE29614768 U1 DE 29614768U1 DE 29614768 U DE29614768 U DE 29614768U DE 29614768 U DE29614768 U DE 29614768U DE 29614768 U1 DE29614768 U1 DE 29614768U1
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Germany
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flood protection
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DE29614768U
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B2009/007Flood panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2318Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes by applying over- or under-pressure, e.g. inflatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

L 4687/96
23. August 1996
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden.
Nachdem in jüngerer Zeit viele Oberflächengewässer mehr oder weniger regelmäßig über die Ufer treten, müssen Gebäude, die in hochwassergefährdeten Zonen stehen, des öfteren gegen von außen eindringendes Oberflächenwasser abgedichtet werden, um größere Wasserschäden zu vermeiden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei naturgemäß den Tür- und Fensteröffnungen der Gebäude, da das Wasser durch diese besonders leicht eindringen kann.
Bekannte Schutzmaßnahmen gegen eindringendes Hochwasser sind entweder provisorischer Art, wie beispielsweise das Aufschichten von Sandsäcken, oder sie erfordern spezielle und teuere bauliche Maßnahmen, wie das Einsetzen von Spezialfenstern und speziellen Türen. Alternativ dazu wird in Städten mit regelmäßigen Überschwemmungen versucht, das Wasser mittels fliegend verlegten Hochwasserschutzwänden in unmittelbarer Nähe des Oberflächengewässers zurückzuhalten.
Provisorisch übereinandergeschichtete Sandsäcke weisen eine mangelhafte Dichtungswirkung auf, so daß vor allem bei länger andauerndem Hochwasser dennoch Wasser in größerer Menge in das Gebäude eindringen kann.
Fest installierte Spezialfenster und Spezialtüren verfügen normalerweise über eine umlaufende Dichtung, die jedem Schließ Vorgang einen erheblichen Widerstand entgegensetzt. Insbesondere bei Türen ist die umlaufende Dichtung nachteilig, da die Türschwelle mit einer unüblich hohen Stufe als Anschlags fläche für die Dichtung versehen werden muß.
Ein Beispiel für fliegend verlegte Hochwasserschutzwände ist aus der DE 34 29 190 C2 bekannt. Die dort beschriebene Hochwasserschutzwand besteht aus einem in den Boden fest eingebauten Halterungsteil und einer Anzahl von darauf lösbar zu montierenden Pfählen, wobei zwischen die Pfähle jeweils ein Wandabschnitt eingesetzt wird, dessen Unterkante und Seitenkanten durchlaufende, zur Stirnseite offene Nuten aufweisen. Die Nuten nehmen einen Dichtungsschlauch auf, der bei Druckbeaufschlagung mit einem Druckmittel teilweise aus der Nut heraustritt und sich dichtend an den gegenüberliegenden Rillenboden der jeweils zugeordneten Pfähle sowie an eine Bodenplatte anlegt, welche den im Boden verankerten Schutzwandteil nach oben abschließt.
Die Strategie, das Hochwasser mittels einer Hochwasserschutzwand in der Nähe des über die Ufer tretenden Oberflächengewässers zurückzuhalten, läßt sich nicht überall verwirklichen und versagt spätestens dann, wenn der Wasserpegel bis über die Oberkante der Hochwasserschutzwand ansteigt. Außerdem ist es aus Kostengründen, aus Platzgründen und aus Gründen der Bodenstabilität oft unmöglich, den Schutzwandteil, der nach dem genannten Stand der Technik fest im Boden installiert ist, zu verankern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen individuellen Schutz gegen Hochwasser bereitzustellen, mit dem Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden auf einfache, aber wirkungsvolle Weise temporär gegen von außen eindringendes Oberflächenwasser verschlossen werden können.
Diese Aufgabe ist durch eine Hochwasserschutzvorrichtung mit dem Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 12.
Die Hochwasserschutzvorrichtung nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Platte, die nahezu paßgenau in die zu verschließende Tür- oder Fensteröffnung eingesetzt werden kann und an mindestens zwei gegenüberliegenden Randflächen je einen über den Rand der Tür- oder Fensteröffnung überstehenden Anschlag aufweist. Diese Platte wird von außen in die Tür- oder Fensteröffnung eingesetzt, wobei sie sich mit ihren Anschlägen auf dem angrenzenden
Mauerwerk abstützt. So können die Kräfte, die das Hochwasser auf die Hochwasserschutzvorrichtung ausübt, über die Anschläge direkt in das Mauerwerk eingeleitet werden.
Die Randflächen der Platte enthalten eine umlaufende Nut, in der ein ebenfalls umlaufender, aufblähbarer Schlauch aus einem elastischen Material sitzt. Über ein Ventil kann ein Druckmedium in diesen Schlauch eingeleitet werden - im einfachsten Fall mit einer Handluftpumpe -, wodurch sich der Schlauch aufbläht und an die Nutwände sowie rundum an die Innenseiten der Tür- oder Fensteröffnung elastisch abdichtend anlegt. Dies gewährleistet eine umlaufende Abdichtung zwischen der Tür- oder Fensteröffnung und der in diese eingesetzten Platte, so daß kein Wasser eindringen kann.
Die Erfindung stellt also eine individuelle, von jedermann in wenigen Minuten anzubringende, hocheffiziente Abdichtung von Gebäudeöffnungen gegen eindringendes Hochwasser bereit.
Vorzugsweise sind die Platte und die Anschläge einteilig ausgebildet, wobei die Platte zur Ausformung der Anschläge an den entsprechenden Randflächen je einen Falz aufweist und die Dicke der angeformten Anschläge kleiner ist als die Gesamtdicke der Platte. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß an zwei Seiten einer dicken Holzplatte ein Falz ausgefräst wird.
Insbesondere bei Türöffnungen ist es vorteilhaft, wenn lediglich zwei Anschläge vorgesehen sind, und zwar an den Randflächen der Platte, die zu den seitlichen Leibungen der Tür- oder Fensteröffnung zeigen; denn durch die in die umlaufende Nut eingelassene Schlauchdichtung erübrigt sich eine speziell ausgebildete Türschwelle. Es kann sogar gänzlich auf eine gegenüber dem Bodenniveau erhöhte Türschwelle verzichtet werden, ohne die Dichtungswirkung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung zu gefährden.
Zum einfacheren Transport kann die Hochwasserschutzvorrichtung mit Griffen versehen sein.
Zweckmäßig steht das Ventil zum Einleiten eines Druckmediums in den Dichtungsschlauch über die Platte der Hochwasserschutzvorrichtung über, und zwar
so, daß sie zur Innenseite des Gebäudes zeigt. So kann die eingesetzte Hochwasserschutzvorrichtung durch Aufpumpen des Schlauches von innen abgedichtet werden. Es ist dann auch möglich, bei noch bestehendem Hochwasser Druckmedium in den Dichtungsschlauch nachzufüllen, beispielsweise um einen Druckverlust durch Absinken der Umgebungstemperatur auszugleichen.
Vorteilhaft ist es, wenn der umlaufende Schlauch mittels eines Halterungselements in der umlaufenden Nut befestigt ist, so daß er beim Transport der Hochwasserschutzvorrichtung nicht herausfallen kann. Dies kann beispielsweise dadurch verwirklich sein, daß am Boden der umlaufenden Nut zwei seitliche Führungsnuten angebracht sind, wobei der Schlauch mit einer Halteplatte verbunden ist, die den Nutboden überdeckt und in die Führungsnuten hineinragt, so daß sie nicht unbeabsichtigt aus der Nut herausfallen kann.
Die Nut kann so ausgebildet sein, daß sie die Anschläge teilweise hinterschneidet. Dies führt bei eingesetzten Hochwasserschutzvorrichtungen dazu, daß die Innenseite der abzudichtenden Tür- oder Fensteröffnung die umlaufende Nut nicht in ihrer gesamten Breite überdeckt, so daß zwischen den Anschlägen und der Platte jeweils eine Dichtungskammer entsteht, die vom aufgepumpten Schlauch ebenfalls ausgefüllt wird. Hierdurch legt sich der Dichtungsschlauch abdichtend um die Außenkante der Innenseite der Tür- oder Fensteröffnung herum, und es ergibt sich so eine nochmals verbesserte Dichtungswirkung gegen eindringendes Wasser.
Zur Anpassung an unterschiedliche lichte Maße der Tür- oder Fensteröffnungen, sowie zur Verbesserung der Dichtungswirkung bei stark strukturierten Mauerwerken ist es vorteilhaft, wenn in die umlaufende Nut auf den Dichtungsschlauch ein Paßstück aufgesetzt wird, das sich elastisch verformbar an die Innenseiten der Tür- oder Fensteröffnung anlegt. Letzteres kann dadurch erreicht werden, daß entweder das Paßstück selbst elastisch verformbar ist, oder daß es an seiner Stirnseite eine elastische Dichtung aufweist. Die Dichtungswirkung einer so weitergebildeten Hochwasserschutzvorrichtung entsteht dadurch, daß der druckbeaufschlagte Schlauch das Paßstück nach außen gegen die Innenseite der Tür- oder Fensteröffnung anpreßt.
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Der umlaufende Schlauch kann separate Kammern aufweisen, wobei die Nut jeder Randfläche der Platte jeweils von einer Kammer überdeckt ist. Dadurch wird der Schlauch beim Aufpumpen geschont, denn so ist es möglich, daß zunächst die Kammern an den senkrechten Randflächen, die an die seitlichen Leibungen der Tür- oder Fensteröffnung angrenzen, zum Zentrieren der Hochwasserschutzvorrichtung leicht aufgepumpt, sodann die zum Sturz und die zur Schwelle oder Fensterbank zeigenden, waagrechten Kammern aufgepumpt und schließlich die senkrechten Kammern voll aufgepumpt werden.
Zur Erhöhung der Sicherheit können in der Nut mehrere Schläuche nebeneinander angeordnet sein. Falls ein Schlauch sein Druckmedium nicht hält und somit für die Dichtungswirkung ausfällt, gewährleisten die anderen, daneben angeordneten Schläuche dennoch, daß kein Wasser eindringen kann.
Zum gleichen Zweck können auch mehrere umlaufende Nuten mit darin angeordneten Schläuchen vorgesehen sein.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen im folgenden anhand der beigefügen Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Hochwasserschutzvorrichtung;
Figur 2 einen Schnitt entlang A-A gemäß Figur 1;
Figur 3 ein Detail aus Figur 2, jedoch mit einem anderen Aus
führungsbeispiel;
Figur 4 eine Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels,
entsprechend Figur 3;
Figur 5 eine Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels,
entsprechend Figur 3;
Figur 1 zeigt ein Wandstück 1 mit einer Türöffnung, vom Inneren eines Gebäudes aus gesehen. In die Türöffnung ist eine Hochwasserschutzvorrichtung einge-
setzt, deren Platte 2 sichtbar ist. Die Platte 2 ist mit zwei Anschlägen 3 versehen, die von außen auf dem Wandstück 1 aufliegen und mit durchbrochenen Linien angedeutet sind. Die Platte 2 ist weiterhin mit einer eigentlich nicht sichtbaren und deswegen ebenfalls mit durchbrochenen Linien angedeuteten, umlaufenden Nut 4 versehen, in die ein nach innen über die Platte 2 überstehendes Ventil 5 führt. In der Nut 4 sitzt ein hier nicht dargestellter Schlauch, der über das Ventil 5 aufgepumpt werden kann und sich an die seitlichen Leibungen 6, an den Türsturz 7 und an die Schwelle 8 rundum abdichtend anlegt.
Figur 2 zeigt das Ausführungsbeispiel aus Figur 1 in einer Schnittdarstellung entlang der Linie A-A gemäß Figur 1. In das Wandstück 1 ist die Platte 2, die einteilig mit angeformten Anschlägen 3 versehen ist, eingesetzt. In den Nuten 4 sitzt ein Schlauch 9, der über das Ventil 5 aufgepumpt werden kann und sich allseitig abdichtend an die Nutwände sowie an die Innenseiten der Türöffnung anlegt. Die einteilige Ausbildung der Platte 2 mit ihren Anschlägen 3 wurde durch Ausfräsen von Falzen 10 hergestellt.
Figur 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel in einer Schnittdarstellung, die einem Ausschnitt aus der Darstellung gemäß Figur 2 entspricht. Die Unterschiede gegenüber dem Ausführungsbeispiel, welches in Figur 2 dargestellt ist, bestehen zum einen in der Breite der Nut 4, die den Anschlag 3 hinterschneidet. Hierdurch wird auch die Außenkante 11 der Türöffnung durch den Schlauch 9 abgedichtet, der sich beim Aufpumpen um die Außenkante 11 herumlegt; denn auch bei auf das Wandstück 1 aufgesetztem Anschlag 3 verbleibt eine Dichtungskammer 12, in die sich der Schlauch 9 ausdehnen kann. Dieses Anlegen des Schläuche 9 an die Außenkante 11 verbessert die Dichtungswirkung der gesamten Hochwasserschutzvorrichtung beträchtlich. Des weiteren sind am Boden der Nut 4 zwei seitliche Führungsnuten 13 eingefräst, in die eine Halteplatte 14 eingeschoben ist, welche wiederum fest mit dem Schlauch 9 verbunden ist. So wird verhindert, daß der Schlauch 9 beim Transport der Hochwasserschutzvorrichtung unbeabsichtigt aus der Nut 4 herausfallen kann.
Die Darstellung in Figur 4, die der Darstellung in Figur 3 entspricht, zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Nut 4, die Führungsnuten 13 und die Halteplatte 14 wie im vorangehenden Ausführungsbeispiel ausgebildet, jedoch sind statt einem Schlauch 9 drei pa-
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rallel verlaufende Schläuche 9a, 9b und 9c vorgesehen.
Figur 5 schließlich, deren Darstellung ebenfalls der Darstellung aus Figur 3 entspricht, zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Paßstück 15 über den Schlauch 9 in die Nut 4 eingesetzt ist. Um die Dichtungswirkung zu gewährleisten, ist das starr ausgebildete Paßstück 15 stimseitig mit einer elastischen Flachdichtung 16 versehen.
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L 4687/96
23. August 1996
Zusammenstellung der Bezugszeichen
1 Wandstück
2 Platte
3 Anschläge
4 Nut
5 Ventil
6 Leibungen
7 Türsturz
8 Schwelle
9 Schlauch
9a, 9b, 9c Schläuche
10 Falz
11 Außenkante
12 Dichtungskammer
13 Führungsnuten
14 Halteplatte
15 Paßstück
16 Flachdichtung

Claims (12)

  1. PATENTANWÄLTE DU Ettölä D&J SM^ , \. I l'\
    EUROPEAN PATENT ATYÖ1=)NEYS *' ·** ··**··"
    FELIX-MOTTL-STRASSE 1A D-76185 KARLSRUHE TELEFON (0721) 85 33 55
    L4687/96
    23. August 1996
    Alfred Lamm
    Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden
    Schutz ansprüche
    1. Hochwasserschutzvorrichtung zum Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen von Gebäuden, umfassend:
    - eine Platte (2) zum nahezu paßgenauen Einsetzen in die Tür- oder Fensteröffnung;
    - eine in den Randflächen der Platte (2) vorgesehene, umlaufende Nut (4);
    - einen in der Nut (4) sitzenden, aufblähbaren Schlauch (9) aus einem elastischen Material;
    - ein Ventil (5) zum Einleiten eines Druckmediums in den Schlauch (9);
    - je einen über den Rand der Tür- oder Fensteröffnung überstehenden Anschlag (3) an mindestens zwei gegenüberliegenden Randflächen der Platte (2).
  2. 2. Hochwasserschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (3) und die Platte (2) einteilig ausgebildet sind, wobei die Platte (2) zur Ausformung der Anschläge (3) an den entsprechenden Randflächen je einen Falz (10) aufweist und die Dicke der angeformten Anschläge (3) kleiner ist als die Gesamtdicke der Platte (2).
    ► cc
  3. 3. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Anschläge (3) an den zu den seitlichen Leibungen (6) der Tür- oder Fensteröffnung zeigenden Randflächen der Platte (2) vorgesehen sind.
  4. 4. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) Transportgriffe aufweist.
  5. 5. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Ventils (5) zur Innenseite des Gebäudes weist und über die Platte (2) übersteht.
  6. 6. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (9) mittels eines Halterungselementes in der umlaufenden Nut (4) befestigt ist.
  7. 7. Hochwasserschutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der umlaufenden Nut (4) zwei seitliche Führungsnuten (13) angebracht sind, und daß der Schlauch (9) mit einer Halteplatte (14) verbunden ist, welche in den Führungsnuten (13) sitzt.
  8. 8. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Nut (4) die Anschläge (3) teilweise hinterschneidet.
  9. 9. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein über den Schlauch (9) in die umlaufende Nut (4) einsetzbares Paßstück (15) vorgesehen ist, welches sich elastisch verformbar an die Innenseiten der Tür- oder Fensteröffnung anlegt.
  10. 10. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der umlaufende Schlauch (9) mehrere Kammern aufweist, wobei jeder Randfläche der Platte (2) eine Kammer zugeordnet ist.
  11. 11. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nut (4) mehrere Schläuche (9a, 9b, 9c) nebeneinander angeordnet sind.
  12. 12. Hochwasserschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere umlaufende Nuten (4) vorgesehen sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29713378U1 (de) * 1997-07-28 1997-12-04 Trepte, Andreas, 01465 Langebrück Luftkissen zum Verschließen von Fenster- und Türöffnungen bei Hochwasser u.dgl.
DE20212708U1 (de) * 2002-08-20 2002-12-12 Wahlich, Wolfgang, 49661 Cloppenburg Mobiles Oberflächenwasser-Abdichtungssystem
EP1431504A3 (de) * 2002-12-21 2006-12-13 Rolf Hamm Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten einer einen Rahmen aufweisenden Gebäudeöffnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29713378U1 (de) * 1997-07-28 1997-12-04 Trepte, Andreas, 01465 Langebrück Luftkissen zum Verschließen von Fenster- und Türöffnungen bei Hochwasser u.dgl.
DE20212708U1 (de) * 2002-08-20 2002-12-12 Wahlich, Wolfgang, 49661 Cloppenburg Mobiles Oberflächenwasser-Abdichtungssystem
EP1431504A3 (de) * 2002-12-21 2006-12-13 Rolf Hamm Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten einer einen Rahmen aufweisenden Gebäudeöffnung

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Effective date: 20050301