DE29807604U1 - Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür - Google Patents
Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer FeuerschutztürInfo
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Description
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F 14.717 G-DE
BEFESTIGUNGSVORRICHTUNG ZUM BEFESTIGEN EINER ZARGE EINER TÜR ODER EINES TORES, INSBESONDERE EINER FEUERSCHUTZTÜR
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür, an einer im Bereich der zu verschließenden Tür- oder Toröffnung vorgesehenen Wandung mit einer an der Zarge befestigten oder - vorzugsweise lösbar - befestigbaren Befestigungslasche zum Bieten eines Angriffs für einen in der Wandung einzubringenden Befestiger.
Solche eine Befestigungslasche und einen Wandbefestiger verwendenden Befestigungsvorrichtungen kommen da zum Einsatz, wo ein direktes Verankern der Tür- oder Torzarge in der Wandung mittels eines Mauerankers nicht möglich ist. Zum Beispiel wird diese Art von Befestigungsvorrichtungen in Sondermontagen bei Sichtmauerwerk und Eckzargen verwendet. Zur Montage wird zunächst die Zarge mit den Befestigungslaschen an der Wandung ausgerichtet, um die Stellen der Wandbohrungen oder dergleichen für den meist als Schraube-Dübelkombination vorliegenden Befestiger
festzulegen. Nach Vollendung der Wandbohrungen oder dergleichen muß in jede Befestigungslasche (es werden pro Zargenrahmen meist wenigstens vier Befestigungslaschen notwendig sein , um einen ausreichenden Halt zu gewährleisten) die jeweilige Schraube-Dübelkombination
eingebracht und fest befestigt werden. Dies ist oft problematisch und kompliziert, denn wenn der Befestiger in einer Bohrung in der Befestigungslasche angreift, muß die Zarge während der gesamten Befestigung der durch die Bohrung geführten Schrauben in die jeweiligen in die Wandung eingebrachten Dübel an Ort und Stelle festgehalten werden, weswegen bisher meist zwei Personen zur Sondermontage notwendig waren.
eingebracht und fest befestigt werden. Dies ist oft problematisch und kompliziert, denn wenn der Befestiger in einer Bohrung in der Befestigungslasche angreift, muß die Zarge während der gesamten Befestigung der durch die Bohrung geführten Schrauben in die jeweiligen in die Wandung eingebrachten Dübel an Ort und Stelle festgehalten werden, weswegen bisher meist zwei Personen zur Sondermontage notwendig waren.
Zusätzlich ist es aus optischen Gründen und wegen des Einbruchsschutzes erwünscht, daß die Befestigungsvorrichtung nach der Montage unsichtbar und nicht zugänglich ist. D.h. die Befestigungslaschen, die bereits an der Zarge integriert sind oder bevorzugt erst im Zuge der Montage an der Zarge insbesondere durch Anschrauben befestigt werden, sollten so angeordnet bzw. anordenbar sein, daß sie nach Vollendung der Montage nicht mehr zu sehen sind, d.h. im Raum zwischen der Zarge und der Wandung angeordnet sind und von der Zarge überdeckt werden. Eine solche Anordnung verkompliziert aber noch die Montage, da so kein freier Zugang zu dem Befestiger zum Einbringen in die Wandung mehr gegeben ist.
Andererseits kann während eines Einbruchs versucht werden, die Zarge aus ihrer Verankerung auszuhebein. Im Falle eines Brandes treten an den Verankerungen erhebli-
· t
ehe Kräfte auf, die aus der Wärmespannung und der daraus resultierenden Verformung stammen. Diese Kräfte werden von solchen bisher bekannten Verankerungen, die eine einfachere Montage als die oben beschriebene Befestigungsvorrichtung erlauben, meist nicht standgehalten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine einfachere Montage der Tür oder des Tores erlaubt und dennoch widerstandsfähig gegenüber bei Einbruch oder Brand auftretenden Kräften ist.
Diese Aufgabe wird bei einer erfindungsgemäßem Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Befestigungslasche eine Ausnehmung, die ein Einführen eines Schaftes des bereits in die Wandung eingebrachten aber noch gelockerten Befestigers erlaubt, wobei ein die Ausnehmung begrenzender Angriffsbereich für den Festhalteangriff des nach dem Einführen endgültig in der Wandung befestigten Befestigers dient, und eine Rückhalteeinrichtung zum Verhindern eines Herausziehens des endgültig in der Wandung befestigten Befestigers unter Einwirkung von starken Kräften oder Verspannungen auf die Zarge aus der Ausnehmung aufweist.
Mit einer derartig ausgebildeten Befestigungslasche - die auch als Dübellasche oder Ankerlasche bezeichnet werden kann - ist es also möglich, zunächst den Befestiger in der Wand vorzumontieren, also zum Beispiel eine Schraube in einen Dübel einzudrehen, der in eine an passender Stelle angebrachte Wandbohrung eingeführt ist. Der
zunächst nicht vollständig eingebrachte Befestiger kann dann mit seinem Schaft in die Ausnehmung eingeführt werden. D.h. die Zarge wird in die Tür- oder Toröffnung so eingestellt, daß der Schaft des Befestigers von der Ausnehmung aufgenommen wird. So kann sich die Ausnehmung während der nur noch wenigen Handgriffe des endgültigen Einbringens des Befestigers an dem Schaft in gewisser Weise abstützen. Die Montage ist daher auch ohne weiteres nur von einer einzigen Person durchführbar. Auch ist, wenn die Ausnehmung entsprechend großzügig bemessen ist, so daß der Befestigerschaft in der Ausnehmung mit mehr oder weniger großem Spiel aufgenommen ist, eine Ausrichtung der Zarge bei noch nicht endgültig festgezogenem Befestiger möglich. Wird der Befestiger endgültig festgezogen, so bietet der die Ausnehmung umgrenzende Bereich genügend Angriffsfläche für den Kopf des Befestigers oder eventuell eine Unterlegscheibe oder dergleichen. Unter normalen Bedingungen reicht dieser Angriff zum Festhalten der Zarge auch aus. Genauso wie der Schaft bei gelockertem Befestiger in die Ausnehmung durch Verschieben der Zarge eingeführt werden kann, könnte er bei befestigtem Befestiger trotz fester Erfassung des Befestigers jedoch unter extremen Bedingungen, wie sie bei einem Brand oder Einbruch vorherrschen, wieder hinausgezogen werden. Dies wird aber bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung durch die Rückhalteeinrichtung verhindert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Kostengünstig, weil einfach herstellbar, und unkompliziert in der Anwendung ist die Rückhalteeinrichtung, wenn sie eine Anschlageinrichtung für den endgültig in der Wandung befestigten Befestiger aufweist. Die Anschlageinrichtung könnte einfach durch entsprechende Ausformung der Ausnehmung, beispielsweise in L-Form oder dergleichen, ausgebildet sein, so daß ein Teilbereich der Ausnehmung als Anschlag für den Schaft des Befestigers wirkt. Dies würde aber die Montage der Zarge wieder etwas schwerer machen, da die Zarge beim Einführen des Schaftes in die Ausnehmung entsprechend deren Ausformung bewegt werden müßte, also z.B. über den Anschlag gehoben werden müßte. Demgemäß ist bevorzugt, daß die Anschlageinrichtung wenigstens einen Anschlag für den Kopf oder die Unterlegscheibe des vorzugsweise aus einer Schraube-Dübelkombination gebildeten Befestigers aufweist. Der Anschlag ist dabei so ausgebildet, daß er einer Ausziehbewegung des Befestigers aus der Ausnehmung entgegenwirkt. Dazu ist der wenigstens eine Anschlag vorzugsweise auf der der Wandung abzuwendenden Seite der Befestigungslasche ausgebildet und ragt, um eine einfache Montage der Zarge zu ermöglichen, nur soweit von dieser Seite ab, daß der noch gelockerte Befestiger mit seinem Kopf und gegebenenfalls seiner Unterlegscheibe oder dergleichen leicht über den wenigstens einen Anschlag hinweg in die Befestigungsposition in der Ausnehmung einführbar ist. Der oder die Anschläge könnten natürlich auf verschiedenem Wege gebildet sein. Beispielsweise könnte am Angriffsbereich eine entsprechende Vertiefung zur Aufnahme des Kopfes oder der Unterlegscheibe oder dergleichen vorgesehen sein. Auch zusätzlich angeschweißte oder
sonstwie angebrachte Anschlagansätze sind denkbar. Für eine besonders einfache Realisation des oder der Anschläge oder wenigstens eines davon ist jedoch bevorzugt, daß dieser bzw. diese durch Umbiegen wenigstens eines die Ausnehmung begrenzenden Randbereichs der Befestigungslasche gebildet ist bzw. sind. Damit der so hoch oder umgebogenen Randbereich nicht einfach durch die beim Brand entstehenden Kräfte wieder zurückgebogen wird, ist weiter bevorzugt, daß der den Anschlag bildende Randbereich so ausgebildet und so - vorzugsweise im wesentlichen quer zur Einführrichtung, in der der Schaft des Befestigers in die Ausnehmung einführbar ist,- hochgebogen ist, daß eine hochgebogene Kante des Randbereichs dem Befestiger entgegensteht.
Es sind auch verschiedene Formen für die Ausnehmung denkbar. Beispielsweise könnte die Ausnehmung auch im Inneren der Befestigungslasche ausgebildet sein, also rundum geschlossen sein. Dann wird sie einen weiten Bereich zum Durchführen des Kopfes und/oder der Unterlegscheibe und einen verengten Bereich, welcher den Angriffsbereich aufweist und in welchen der Schaft im Zuge der Montage eingeführt wird, aufweisen. Dies würde aber die Montage erschweren, da die Zarge zum Einführen des Befestigers zusätzlich seitlich bewegt werden müßte, was oft gar nicht möglich ist. Daher ist es bevorzugt, daß die Ausnehmung an einer Kante der Befestigungslasche mit einem offenen Ende zum Einführen des Schaftes und insbesondere als einendig offenes Langloch ausgebildet ist, wobei das offene Ende vorzugsweise eine verengte Stelle aufweist. Bei der Montage muß die Zarge so nur in eine
Richtung bewegt werden, bis der Schaft über die verengte Stelle in die insbesondere als Langloch ausgebildete Ausnehmung verschoben ist. Über die verengte Stelle gelangt er nicht so einfach wieder hinaus, so daß die Zarge auch an dem gelockerten Befestiger während des Ausrichtens und Festziehens eventuell anderer Befestiger genügend Halt findet und nicht extra festgehalten werden braucht. Der hinter der verengten Stelle ausgebildete weitere Bereich der Ausnehmung ermöglicht in gewissem Maße Verschiebungen zum Ausrichten der Zarge. Bei dieser Ausbildung ist auch die Anschlageinrichtung in besonders einfacher Weise dadurch realisierbar, daß sie wenigstens zwei Anschläge aufweist, die durch Biegen der das offene Ende der Ausnehmung begrenzenden Randbereiche an der Kante der Befestigungslasche in Richtung weg von der der Wandung zuzuwendenden Seite gebildet sind.
Für besonders hohe Ansprüche an die Befestigung der Zarge kann eine Verschweißung des Befestigers oder von Teilen desselben wünschenswert sein. Bevorzugt ist für solche Fälle eine Aus führungs form der Erfindung, bei der die Rückhalteeinrichtung zusätzlich oder anstatt der Anschlageinrichtung eine Verschweißung der der Wandung abzuwendenden Seite mit dem endgültig befestigten Befestiger - insbesondere mit einer Unterlegscheibe oder dergleichen desselben umfaßt.
Die Befestigungslasche kann integriert mit der Zarge ausgebildet sein. Dazu müßten aber die Zargen speziell für die Sondermontage hergestellt sein. Bevorzugt ist daher, daß die Befestigungslasche an dem der Ausnehmung
abgewandten Ende einen Zargenbefestigungsbereich zum Befestigen - insbesondere Anschrauben - der Befestigungslasche an einem an der Zarge angeschweißten Maueranker aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Draufsicht eines Teilbereichs einer an einer Wandung befestigten Feuerschutztür,
Fig. 2 eine linke Seitenansicht einer zur Befestigung der Feuerschutztür gemäß Fig. 1 verwendeten Befestigungslasche,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Befestigungslasche entlang der Linie III.-III., und
Fig. 4 eine Ansicht vergleichbar Fig. 1 mit ausgemörtelter Zarge.
In Fig. 1 ist eine an einer Wandung 20 befestigte Feuerschutztür 10 mit einem Türblatt 12 und einem Zargenrahmen, von dem nur eine an der Wandung 2 0 befestigte Seitenzarge 14 zu sehen ist, gezeigt. Die Seitenzarge 14 ist im wesentlichen durch eine eine Mauerecke 22 umgreifende Eckzarge 16 gebildet und weist einen an der Seitenzarge 14 verschweißten Maueranker 18 auf.
Die Befestigung der Feuerschutztür 10 erfolgt über eine Befestigungsvorrichtung 30, die einen an der Wandung 20 angreifenden Befestiger 32 und eine an dem Maueranker 18 angeschraubten Befestigungslasche 34, die von dem Befestiger 32 erfaßt wird, umfaßt.
Der Befestiger 32 weist eine Dübelschraube 36, die in einen nicht dargestellten Dübel in einer Wandbohrung in der Wandung 20 eingedreht ist und einen einen seitlichen Angriff eines Werkzeugs ermöglichenden Kopf 38 (Sechskantkopf) und einen Schaft 40 umfaßt, sowie eine Unterlegplatte oder Unterlegscheibe 42 auf.
Die Befestigungslasche 34 ist so an dem Maueranker 18 mittels nicht dargestellter Schrauben angeschraubt, daß sie vollständig im Raum zwischen der Eckzarge 16 und der Wandung 20 oder der Mauerecke 22 aufgenommen ist. Hierzu weist die Befestigungslasche 34, wie in den Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, einen vom restlichen Teil der Befestigungslasche 34 zu der der Wandung 20 zuzuwendenden Seite 48 hin abgewinkelten Zargenbefestigungsbereich 44 mit einer Durchgangsbohrung 4 6 zum Eingreifen der zum Anschrauben an den Maueranker 18 dienenden Schrauben auf.
An dem dem Zargenbefestigungsbereich 44 entgegengesetzten Ende 52 ist die Befestigungslasche 34 mit einer Ausnehmung 54 zum Einführen des Schaftes 40 versehen. Die Ausnehmung 54 ist zu der an dem Ende 52 ausgebildeten Kante 56 der Befestigungslasche 34 hin offen. Die Ausnehmung 54 ist in Form eines Langloches ausgebildet. Im Bereich der Kante 56 weist der die Ausnehmung 54 begren-
zende Randbereich der Befestigungslasche 34 zwei Vorsprünge 58 und 60 auf, die das offene Ende oder den offenen Endbereich 62 der Ausnehmung 54 verengen. Von der Kante 56 aus zu dem Zargenbefestigungsbereich 44 gesehen erweitert sich hinter dem verengten Bereich, d.h. dem offenen Endbereich 62, die Ausnehmung 54 auf eine Maximalbreite W. Der verengte offene Endbereich 62 ist etwas, d.h. nur geringfügig breiter als der Durchmesser des Schaftes 40. Die Maximalbreite W ist um einiges breiter, so daß der Schaft 40 in der Ausnehmung 54 mit Spiel aufnehmbar ist. Andererseits ist die Maximalbreite W noch genügend klein, damit der die Ausnehmung 54 umgrenzte Bereich auf der der Wandung abzuwendenden Seite 50 der Befestigungslasche 34 genügend Angriffsfläche für die Unterlegscheibe 42 bietet.
Die Befestigungsvorrichtung 30 weist ein Rückhalteeinrichtung 66 zum Verhindern eines Herausziehens der festgezogenen Dübelschraube 36 durch den offenen Endbereich 62 hinaus und aus der Erfassung mit der Befestigungslasche 34 auf. Die Rückhalteeinrichtung 66 besteht im wesentlichen aus einer Anschlageinrichtung für den Befestiger 32, genauer für dessen Unterlegscheibe 42. Zum Bilden je eines Anschlags 64 der Anschlageinrichtung für die Unterlegscheibe 42 sind die Vorsprünge 58 und 60 von der der Wandung 20 zuzuwendenden Seite 48 weg zu der der Wandung 20 abzuwendenden Seite 50 gebogen. Dadurch kann sich die Unterlegscheibe 42 des befestigten Befestigers 32 an den hochstehenden Kanten 68 der die Ausnehmung 54 am offenen Endbereich 62 begrenzenden Vorsprüngen 58 und 60 abstützen, so daß ein Ausziehen des Befestigers 32 aus
der Ausnehmung 54 auch bei den erheblichen Kräften verhindert werden kann, die aus der während eines Brandes entstehenden Wärmespannung und der daraus resultierenden Verformung stammen.
In einer nicht explizit dargestellten Ausführungsform weist die Rückhalteeinrichtung 66 eine Verschweißung zwischen der Unterlegscheibe 42 und der Befestigungslasche 34 auf.
Als Material für die Befestigungslasche kommt insbesondere Stahlblech von etwa 4 mm Dicke in Betracht.
Zur Montage der Feuerschutztür 10 werden zunächst mehrere Befestigungslaschen 34, beispielsweise jeweils im Abstand von 10 cm an dem Maueranker 18 verschraubt. Die Seitenzarge 14 wird gegebenenfalls mit den damit verbundenen Zargenteilen des Zargenrahmens in die zu verschließende Türöffnung hineingestellt und in der Höhe ausgerichtet. Die Stellen der Wandbohrungen werden durch Anzeichnen definiert. Die Zarge wird wieder entfernt, die Wandbohrungen werden angebracht, ein Dübel eingebracht und anschließend die Dübelschraube 36 mit der Unterlegscheibe 42 soweit eingedreht, daß zwischen der Wandung 20 und dem Kopf 38 genügend Spielraum zum Durchführen der Befestigungslasche 34 mit der Anschlageinrichtung unter der Unterlegscheibe 42 hindurch verbleibt. Die Zarge wird erneut eingestellt. Dabei wird bei jeder Befestigungslasche 34 darauf geachtet, daß der Schaft 40 durch den verengten offenen Endbereich 62 in die Ausnehmung 54 gelangt. Die Zarge wird daraufhin lotrecht ausgerichtet
und dabei werden die Dübellaschen, d.h. die Befestigungslaschen 34 gegebenenfalls mittels Futterstücken hinterfüttert. Die Dübelschrauben 36 werden dann festgezogen und so endgültig befestigt. Dabei gelangt die Unterlegscheibe 42 in Angriff mit den Anschlägen 64. Eventuell wird die Unterlegscheibe 42 nach der Montage verschweißt.
Anschließend wird die Zarge ausgemörtelt. Hierzu werden, wie in Fig. 4 gezeigt, die Hohlräume zwischen der Seitenzarge 14 und der Wandung 20 voll mit Mörtel 70 ausgefüllt.
Die wesentlichsten Aspekte der hier beschriebenen Befestigungsvorrichtung werden im folgenden anhand von Fig. 2 noch einmal zusammengefaßt:
Zusammenfassung
Um die Montage einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür (10) insbesondere bei Sichtmauerwerk oder Verwendung einer Eckzarge (16) zu vereinfachen und dennoch einen sicheren Halt auch gegenüber bei Bränden oder Einbrüchen auftretenden Kräften zu gewährleisten, wird eine Befestigungsvorrichtung (30) vorgeschlagen, die eine insbesondere unsichtbar an der Zarge befestigte oder befestigbare Befestigungslasche (34) aufweist. Die Befestigungslasche (34) ist mit einer vorzugsweise als Langloch ausgebildeten Ausnehmung (54) zum Einführen eines Schaftes (40) eines in die entsprechende Wandung vormontierten Befestigers (32) versehen. Eine Rückhalteeinrichtung (66) ist vorgesehen zum Verhindern eines
Herausziehens der Befestigungslasche (34) unter dem befestigten Befestiger (32). In bevorzugter Ausführung weist die Rückhalteeinrichtung (66) als Anschläge (64) für den befestigten Befestiger (32) ausgebildete Vorsprünge (58, 60) an einem offenen Endbereich (62) der Ausnehmung (54) auf.
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F 14.717 G-DE
BEZÜGSZE ICHENLISTE
| 10 | Feuerschutztür | 54 | Ausnehmung |
| 12 | Türblatt | 56 | Kante |
| 14 | Seitenzarge | 58 | Vorsprung |
| 16 | Eckzarge | 60 | Vorsprung |
| 18 | Maueranker | 62 | offener Endbereich |
| 20 | Wandung | 64 | Anschlag |
| 22 | Mauerecke | 66 | Rückhalteeinrichtung |
| 30 | Befestigungsvor | 68 | Kante |
| richtung | 70 | Mörtel | |
| 32 | Befestiger | ||
| 34 | Befestigungslasche | ||
| 36 | Dübelschraube | ||
| 38 | Kopf | ||
| 40 | Schaft | ||
| 42 | Unterlegscheibe | ||
| 44 | Zargenbefesti | ||
| gungsbereich | |||
| 46 | Durchgangsbohrung | ||
| 48 | der Wandung zuzuwen | ||
| dende Seite | |||
| 50 | der Wandung abzuwen | ||
| dende Seite | |||
| 52 | Ende |
Claims (10)
1. Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge (14) einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür (10), an einer im Bereich der zu verschließenden Tür- oder Toröffnung vorgesehenen Wandung (20) mit einer an der Zarge (14) befestigten oder - vorzugsweise lösbar - befestigbaren Befestigungslasche (34) zum Bieten eines Angriffs für einen in der Wandung (20) einzubringenden Befestiger (32), dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungslasche (34) eine Ausnehmung (54), die ein Einführen eines Schaftes (40) des bereits in die Wandung (20) eingebrachten aber noch gelockerten Befestigers (32) erlaubt, wobei ein die Ausnehmung (54) begrenzender Angriffsbereich für den Festhalteangriff des nach dem Einführen in der Wandung (20) befestigten Befestigers (32) dient,
und eine Rückhalteeinrichtung (66) zum Verhindern eines Herausziehens des in der Wandung befestigten Befestigers (32) unter Einwirkung von starken Kräften oder Verspannungen auf die Zarge (14) aus der Ausnehmung (54) aufweist.
daß die Befestigungslasche (34) eine Ausnehmung (54), die ein Einführen eines Schaftes (40) des bereits in die Wandung (20) eingebrachten aber noch gelockerten Befestigers (32) erlaubt, wobei ein die Ausnehmung (54) begrenzender Angriffsbereich für den Festhalteangriff des nach dem Einführen in der Wandung (20) befestigten Befestigers (32) dient,
und eine Rückhalteeinrichtung (66) zum Verhindern eines Herausziehens des in der Wandung befestigten Befestigers (32) unter Einwirkung von starken Kräften oder Verspannungen auf die Zarge (14) aus der Ausnehmung (54) aufweist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrichtung (66) eine Anschlageinrichtung (64) für den in der Wandung (20) befestigten Befestiger (32) aufweist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung wenigstens einen Anschlag (64) zum Festhalten eines Kopfes (38) oder einer Unterlegscheibe (42) oder dergleichen des vorzugsweise aus einer Schraube-Dübel-Kombination gebildeten Befestigers (32), um so einem seitlichen Herausziehen der Befestigungslasche (34) unter dem Befestiger (32) hervor entgegenzuwirken, aufweist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, daß der wenigstens eine Anschlag (64) auf der der Wandung (20) abzuwendenden Seite (50) der Befestigungslasche (34) ausgebildet ist und nur soweit von dieser abragt, daß der noch gelockerte Befestiger (32) mit seinem Kopf (38) und gegebenenfalls einer Unterlegscheibe (42) oder dergleichen leicht über den wenigstens einen Anschlag (64) hinweg in die Befestigungsposition in der Ausnehmung (54) einführbar ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Anschlag (64) durch Umbiegen wenigstens eines die Ausnehmung (54) begrenzenden Randbereichs der Befestigungslasche (34) gebildet ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anschlag (64) bildende Randbereich so ausgebildet und so - vorzugsweise im wesentlichen quer zur Einführrichtung, in der der Schaft (40) des Befestigers (32) in die Ausnehmung (54) einführbar ist, - hochgebogen ist, daß eine hochgebogene Kante (68) des Randbereichs dem Befestiger (32) entgegensteht.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (54) an einer Kante (56) der Befestigungslasche (34) mit einem offenen Ende (62) zum Einführen des Schaftes (40) und insbesondere als einendig offenes Langloch ausgebildet ist, wobei an dem offenen Ende (62) vorzugsweise eine verengte Stelle vorgesehen ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung wenigstens zwei Anschläge (64) aufweist, die durch Hoch- oder Umbiegen der das offene Ende (62) der Ausnehmung (54) begrenzenden Randbereiche (58, 60) an der Kante (56) der Befestigungslasche (34) auf der der Wandung (20) abzuwendenden Seite (50) gebildet sind.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhaltevorrichtung (66) eine Verschweißung der der Wandung (20) abzuwendenden Seite (50) mit dem endgültig befestigten Befestiger (32) - insbesondere mit einer Unterlegscheibe (42) oder dergleichen desselben umfaßt.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (34) an dem der Ausnehmung (54) abgewandten Ende einen Zargenbefestigungsbereich (44) zum Befestigen - insbesondere Anschrauben - der Befestigungslasche (34) an einem an der Zarge (14) angeschweißten Maueranker (18) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807604U DE29807604U1 (de) | 1998-04-27 | 1998-04-27 | Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür |
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|---|---|---|---|
| DE29807604U DE29807604U1 (de) | 1998-04-27 | 1998-04-27 | Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29807604U1 true DE29807604U1 (de) | 1999-09-02 |
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ID=8056375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29807604U Expired - Lifetime DE29807604U1 (de) | 1998-04-27 | 1998-04-27 | Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Zarge einer Tür oder eines Tores, insbesondere einer Feuerschutztür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29807604U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19939205A1 (de) * | 1999-08-18 | 2001-04-05 | Hoermann Kg | Befestigungsanker zur Verankerung von Zargen sowie damit versehene Zarge |
| DE102004053014B3 (de) * | 2004-11-03 | 2006-05-11 | Novoferm Gmbh | Türzarge, insbesondere für Fahrschachttüren |
| DE102007021067A1 (de) * | 2007-05-04 | 2008-11-13 | Novoferm Gmbh | Türzargenanordnung |
| DE202008000835U1 (de) | 2008-01-21 | 2009-06-04 | Hörmann KG Freisen | Zargenbefestigungsvorrichtung sowie damit versehene Zarge und Feuerschutztür |
-
1998
- 1998-04-27 DE DE29807604U patent/DE29807604U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Effective date: 20010727 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R071 | Expiry of right |