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DE29604602U1 - Vorrichtung zur Durchführung von Gymnastik - Google Patents

Vorrichtung zur Durchführung von Gymnastik

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DE29604602U1
DE29604602U1 DE29604602U DE29604602U DE29604602U1 DE 29604602 U1 DE29604602 U1 DE 29604602U1 DE 29604602 U DE29604602 U DE 29604602U DE 29604602 U DE29604602 U DE 29604602U DE 29604602 U1 DE29604602 U1 DE 29604602U1
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DE
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skin
handles
grippy
ball
opposite
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DE29604602U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B43/00Balls with special arrangements
    • A63B43/02Balls with special arrangements with a handle
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/02Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B43/00Balls with special arrangements
    • A63B43/002Balls with special arrangements with special configuration, e.g. non-spherical

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description

Anmelder: Dr. med. Manfred Aigner, Sternstraße 20, 85080 Gaimersheim
Vorrichtung zur Durchführung von Gymnastik
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Gymnastik, insbesondere zum Aufbau und Trainieren der Muskulatur gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
In der Praxis werden hierzu Bälle unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Härte eingesetzt. Aufbau und Training der Muskulatur werden dabei durch periodisches Drücken und Entspannen des Balles erzielt. Dabei werden Bälle in der Größe eines Tennisballs zum Trainieren der Handmuskulatur und solche in der Größe eines Fußballs zum Trainieren der Armmuskulatur eingesetzt. Diese bekannte Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß mit ihr nur bestimmte, wenige Muskeln trainiert werden können. Insbesondere ist mit ihr ein Trainieren der Beinmuskulatur nur sehr schwer möglich, da der Ball dabei sehr leicht entgleitet.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der eine Vielzahl von Muskeln trainiert bzw. aufgebaut werden kann, wobei gleichzeitig eine sichere Handhabung der Vorrichtung gegeben sein soll,
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Durch ein griffiges Ausbilden der Haut des Balles an zwei in etwa diametral gegenüberliegenden Bereichen wird die Vorrichtung durch den Trainierenden sicher erfaßt. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Vorrichtung nicht mit den Händen, sondern beispielsweise zwischen den Knien zum Trainieren der Oberschenkelmuskulatur gehalten wird. Vorzugsweise besteht die Vorrichtung aus einer mit einem Gas wie beispielsweise Luft gefüllten Gummihaut, deren Innendruck über ein die ela,-stische Haut durchdringendes Ventil veränderbar ist. Auf diese Weise kann der von der Vorrichtung ausgeübte Deformationswiderstand eingestellt werden, so daß die Vorrichtung noch besser an die individuellen Erfordernisse des Trainierenden angepaßt werden kann.
Gemäß Anspruch 2 ist es vorteilhaft, die griffigen Flächen verstärkt auszubilden. Da die Vorrichtung vorzugsweise an den griffigen Flächen erfaßt wird, ist die Reibungsbelastung und damit der Verschleiß an diesen Stellen am größten. Außerdem wird die Vorrichtung an diesen Flächen am stärksten deformiert, so daß sich hier eine erhöhte Materialbeanspruchung ergibt. Durch die verstärkte Ausbildung der griffigen Flächen werden nur die stark beanspruchten Zonen der Vorrichtung gestützt, wobei die Elastizität der übrigen Haut praktisch unbeeinflußt bleibt. Dies ist wichtig, um auch geringe Deformationswiderstände realisieren zu können, die bei der Rehabilitation von Unfallopfern, deren Muskeln sehr schwach sind, zu realisieren. Die Verstärkungen werden auf die Haut vorzugsweise aufgeklebt oder aufvulkanisiert. Alternativ ist es auch vorstellbar, die Haut samt den Verstärkungen einstückig zu erstellen.
Um eine gute Griffigkeit der Flächen zu realisieren, ist es gemäß Anspruch 3 günstig, deren Oberfläche mit Noppen auszustatten. Diese stellen eine besondere Oberflächenstruktur dar, so daß die griffigen Flächen aus dem gleichen Material hergestellt werden können wie die Haut der Vorrichtung. Vorzugsweise wird dabei einfach die Haut entsprechend strukturiert. Alternativ könnte auch ein flächiges Stück mit einer
noppenfbrmigen Oberfläche auf die Haut der Vorrichtung aufgebracht werden. Dieses würde gleichzeitig als Verstärkung der Vorrichtung dienen. In beiden Fällen kann die griffige Fläche aus dem gleichen Material wie die Haut gefertigt werden, so daß beide die gleichen Elastizitäten aufweisen. Dies gewährleistet, daß die Scherspannungen zwischen den griffigen Flächen und der Haut beim Deformieren der Vorrichtung stets klein bleiben.
Alternativ ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, die griffigen Flächen mit einem Filz oder einem textlien Gewebe zu belegen. Dies gewährleistet ein noch sichereres Erfassen der Vorrichtung, wobei auch bei höheren Deformationskräften ein unerwünschtes Eindrücken des Oberflächenmusters in die Haut des zu Trainierenden unterbleibt. Zusätzlich bietet der Filz bzw. das textile Gewebe den Vorteil, daß Schweiß aufgesaugt wird, so daß ein sicheres Erfassen der Vorrichtung auch nach längerem, anstrengenden Trainieren gewährleistet ist.
Ein Anbringen von Haltegriffen gemäß Anspruch 5 gestattet eine noch universellere Verwendung der Vorrichtung. Sie ermöglicht insbesondere die Einbringung von Zugkräften, so daß noch mehr Muskeln trainiert werden können. So können beispielsweise durch Drücken die Beuger und durch Ziehen die Strecker trainiert werden.
Sind die Haltegriffe gemäß Anspruch 6 abnehmbar in der Haut gehalten, so können beide Trainingsformen bequem an den gleichen Flächen ausgeführt werden. Außerdem stören bei Druckübungen keine an der Vorrichtung angeordneten Griffe. Zusätzlich ergibt sich eine vorteilhafte Lagerung der Vorrichtung bei abgenommenen Haltegriffen. Die Halterung der Haltegriffe kann beispielsweise durch ein Gewinde oder durch einen bajonettartigen Verschluß erfolgen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung ergibt sich aus Anspruch 7. Dabei ist die Haut sowohl mit Haltegriffen als auch mit Flächen ausgestattet, deren Oberfläche griffig ist. Damit läßt sich die Vorrichtung sowohl drücken als auch ziehen, um die entsprechenden Muskeln zu trainieren. Dazu müssen die Haltegriffe nicht
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mehr entfernt werden, so daß ein Wechsel von Druck- auf Zugtraining sehr rasch erfolgen kann. Korrespondierende Muskeln können daher in einer Gymnastikübung abwechselnd trainiert werden, was den Muskelaufbau verbessert. Da die Flächen zum Drücken bzw. Ziehen zueinander um etwa 90° versetzt sind, stören die Haltegriffe nicht beim Durchfuhren von Druckübungen.
Schließlich ist es gemäß Anspruch 8 vorteilhaft, die Vorrichtung in Form eines Ellipsoids auszubilden, wobei sein Durchmesser im Bereich der mit griffiger Oberfläche ausgebildeten Flächen größer als im Bereich der Haltegriff ist. Vorzugsweise sind die mit griffiger Oberfläche ausgebildeten Flächen im Bereich des größten Durchmessers und die Haltegriffe im Bereich des kleinsten Durchmessers vorgesehen. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß sowohl beim Drücken als auch beim Ziehen der Vorrichtung eine gute Deformierbarkeit erzielt wird, da diese fast ohne Volumenänderung der Vorrichtung erfolgt.
Der Neuerungsgegenstand wird anhand der Zeichnung beispielhaft erläutert, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung
von Gymnastik,
Figur 2 eine alternative Ausfuhrungsform der Vorrichtung und
Figur 3 eine Schnittdarstellung durch einen Haltegriff.
Eine Vorrichtung 1 gemäß Figur 1 besteht aus einem Ball 2, der von einer luftgefüH-ten Haut 3 aus Gummi gebildet ist. Zum Füllen des Balles 2 mit komprimierter Luft ist die Haut 3 von einem Ventil 4 durchdrungen. Der Ball 2 besitzt die Form einer Kugel. Im Bereich 5' der Durchdringungspunkte 5 einer Achse &khgr; sind auf der Haut 3 griffige Flächen 6 vorgesehen. Diese sind mit der Haut 3 verklebt oder aufvulkanisiert. Sie besitzen eine Oberfläche 7, die Noppen aufweist oder mit Filz bzw. textilem Gewebe
belegt ist. Im Bereich 8' von Durchdringungspunkten 8 einer Achse &zgr; mit der Haut 3 sind Flächen 9 vorgesehen, an denen Haltegriffe 10 festgelegt sind. Die Achsen x„z und somit die griffigen Flächen 6 und die Haltegriffe 10 sind zueinander um 90° versetzt.
Figur 2 zeigt eine alternative Ausfuhrungsform der Vorrichtung 1.Der Ball 2 besitzt Form eines Ellipsoids mit Hauptachsen x, y, z. Dabei weist der Ball 2 an der Hauptachse &khgr; seinen größten Durchmesser Dx und an der Hauptachse &zgr; seinen kleinsten Durchmesser D2 auf. Dies stellt eine gute Komprimierbarkeit an den Flächen 6 und gleichzeitig eine gute Dehnbarkeit an den Haltegriffen 10 sicher, da bedingt durch die elliptische Form des Balles 2 diese Deformationen mit geringer Volumenänderung des Balles erfolgen.
Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung durch die Haltegriffe gemäß Figur 1. Aus ihr ist die Festlegung der Haltegriffe 10 an der Haut 3 entnehmbar. Die Fläche 9 ist außenseitig an der Haut 3 festgelegt. Zwischen der Fläche 9 und der Haut 3 ist eine als Widerlager dienende Scheibe 11 gehalten, die mit einer zentralen Gewindebohrung 12 versehen ist. Der Haltegriff 10 besitzt einen Schaft 13, dessen freies Ende 14 mit einem Gewinde 15 versehen ist. Mit Hufe dieses Gewindes 15 kann der Haltegriff 10 in der Gewindebohrung 12 der Scheibe 11 lösbar festgelegt werden. Da die Fläche 9 außenseitig auf der durchgehenden Haut 3 festgelegt ist, treten im Bereich des Haltegriffs 10 keine Dichtigkeitsprobleme zwischen dem mit komprimierter Luft gefüllten Innenraum 16 und dem Außenraum 17 auf.
m mm a
-1-
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 Ball
3 Haut
4 Ventil
5 Durchdringungspunkt
5' Bereich
6 griffige Fläche
7 Oberfläche
&dgr; Durchdringungspunkt
&dgr;' Bereich
9 Fläche
10 Haltegriff
11 Scheibe
12 Gewindebohrung
13 Schaft
14 freies Ende
15 Gewinde
16 Innenraum
17 Außenraum
x,y,z Hauptachse
Dv. D, Durchmesser

Claims (8)

-1- Schutzansprüche
1. Vorrichtung zur Durchführung von Gymnastik, insbesondere zum Aufbau und Trainieren der Muskulatur, bestehend aus einem deformierbaren Ball (2) mit einer elastischen Haut (3), dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Haut (3) an mindestens zwei in etwa diametral gegenüberliegenden Bereichen (5', 8') außenseitig mit griffig ausgebildeten Flächen (6, 9) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der gegenüberliegenden, griffigen Flächen (6, 9) verstärkt ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der gegenüberliegenden, griffigen Flächen (6) an ihrer Oberfläche (7) Noppen aufweisen.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der gegenüberliegenden, griffigen Flächen (6) an ihrer Oberfläche (7) mit Filz oder textilem Gewebe belegt sind.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der gegenüberliegenden Flächen (9) mit je einem Haltegriff (10) versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltegriffe (10) abnehmbar an der Haut (3) gehalten sind.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Haltegriffen (10) und die mit griffiger Oberfläche (7) ausgebildeten Flächen (6, 9) in einer Ebene liegen und zueinander um etwa 90° versetzt sind.
-2-
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball (2) die Form eines Ellipsoids hat, dessen Durchmesser (Dx, Dz) im Bereich (5') der mit griffiger Oberfläche (7) ausgebildeten Flächen (6) größer alls im Bereich (8') der Haltegriffe (10) ist.
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