DE29516465U1 - Schablonenhalter - Google Patents
SchablonenhalterInfo
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Description
Schablonenhalter
Die Erfindung betrifft einen Schablonenhalter für Schablonen aus Metallfolien, vorzugsweise zum Siebdruck, insbesondere
zum Aufbringen von Klebstoff zum Festkleben von Elektronikbauteilen auf Leiterplatten oder Lotpaste zum Reflow-Löten
von Elektronikbauteilen auf Leiterplatten, umfassend einen Rahmen, mindestens zwei an dem Rahmen angeordnete, die
Schablone lösbar haltende Schablonenaufnahmen und eine Schablonenspanneinrichtung, mit welcher die Schablone in
mindestens einer ersten Spannrichtung spannbar ist.
Derartige Schablonenhalter sind aus dem Prospekt "DEK MICRO-MOUNT - Fortgeschrittenes Schablonen-Spannsystem" der DEK
Precision Screen Division, 11 Albany Road, Granby Industrial Estate, Weymouth, Dorset DT 4 9TH, England bekannt. Bei
diesen wird beispielsweise die Schablone durch die zwei einander gegenüberliegenden Schablonenaufnahmen fixiert und in
der sich zwischen den Schablonenaufnahmen erstreckenden ersten Spannrichtung gespannt.
Bei diesen bekannten Spanneinrichtungen ist allerdings die Schablone nicht gleichmäßig spannbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schablonenhalter
der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern, daß die Schablone möglichst gleichmäßig spannbar ist.
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Diese Aufgabe wird bei einem Schablonenhalter der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Schablone sich im Anschluß an einen Schablonenbereich erstreckende Haltestreifen aufweist, daß diese Haltestreifen
sich maximal über die jeweilige Länge eines Randes des Schablonenbereichs in der jeweiligen Längsrichtung desselben
erstrecken, daß jeder Haltestreifen an jeweils einer Schablonenaufnahme lösbar fixierbar ist und daß die Schablone
mittels der an den Schablonenaufnahmen angreifenden Schablonenspanneinrichtung in einer ersten Spannrichtung und einer
zweiten quer zur ersten verlaufenden Spannrichtung spannbar ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß sich bei dieser die Spannkräfte optimal auf den Schablonenbereich
auswirken können und nicht durch sich über den Schablonenbereich hinauserstreckende und in diesen sich darüber
hinaus erstreckenden Bereichen miteinander verbundene Haltestreifen verändert, insbesondere reduziert, werden und
somit ungleichmäßig auf die Schablone wirken und dabei im Extremfall zu Verwerfungen führen.
Insbesondere ist bei der erfindungsgemäßen Lösung ein weiterer
großer Vorteil hinsichtlich der gleichmäßigen Spannung der Schablone darin zu sehen, daß diese in zwei quer zueinander
verlaufenden Spannrichtungen spannbar ist und somit
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insbesondere der Schablonenbereich in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Spannrichtungen gespannt ist, im Gegensatz
zu der aus dem Stand der Technik bekannten Lösung, bei welcher nur ein Spannen in einer Spannrichtung erfolgt.
Prinzipiell wäre es denkbar, den Schablonenbereich und die Haltestreifen aus unterschiedlichem Material auszuführen und
beispielsweise die Haltestreifen mit dem Schablonenbereich in irgendeiner geeigneten Weise zu verbinden.
Weit vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Schablonenbereich und die Haltestreifen aus einer einstückigen Metallfolie
sind.
Zweckmäßigerweise ist bei der erfindungsgemäßen Lösung die Schablone so ausgebildet, daß diese einen rechteckförmigen
Schablonenbereich und insgesamt vier jeweils paarweise einander gegenüberliegende Haltestreifen aufweist, wobei jedes
Paar von Haltestreifen in einer Spannrichtung spannbar ist.
Prinzipiell wäre es möglich, jeden Haltestreifen an mehreren Schablonenaufnahmen zu fixieren. Besonders vorteilhaft ist es
jedoch, wenn jeder Haltestreifen, insbesondere als Ganzes, an einer einzigen Schablonenaufnahme lösbar fixierbar ist, so
daß jede Schablonenaufnahme als Ganzes die Spannkraft auf den gesamten Haltestreifen aufbringt.
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Zur lösbaren Fixierung der Haltestreifen an den Schablonenaufnahmen
ist vorzugsweise vorgesehen, daß jeder Haltestreifen durch Formschluß an der jeweiligen Schablonenaufnahme
lösbar fixierbar ist. Ein Formschluß bildet im Gegensatz zu einem Reibschluß eine weit einfachere, und für die Aufnahme
einer Spannkraft geeignetere Lösung als ein Reibschluß.
Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß jeder Haltestreifen
durch eine Reihe von Formschlußelementen an der jeweiligen Schablonenaufnahme lösbar fixierbar ist, wobei
vorzugsweise die Formschlußelemente in der Reihe in im wesentlichen gleichmäßigen Abständen aufeinanderfolgend angeordnet
sind.
Hinsichtlich der Fixierung der Schablone in der jeweiligen Schablonenaufnahme wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So wäre beispielsweise eine kraftschlüssige Klemmung denkbar. Besonders zweckmäßig hat es sich jedoch erwiesen,
wenn die Fixierung der Schablone in der Schablonenaufnahme durch ein Formschluß erfolgt, da über eine formschlüssige
Verbindung weit besser die Spannkräfte auf die Schablone übertragbar sind.
Eine derartige formschlüssige Verbindung kann durch alle Arten von Formschlußelementen, die zwischen der Schablonenaufnahme
und dem Haltesteg wirksam sind, erfolgen. Derartige Formschlußelemente umfassen im einfachsten Fall Öffnungen in
den Haltestreifen und die Öffnungen durchgreifende Halteelemente .
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Bei auswechselbaren Schablonen hat es sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn die Schablonenaufnahme eine quer zur Spannrichtung wirksame Positioniereinrichtung aufweist. Mit
dieser Positioniereinrichtung ist es möglich, die Schablone quer zur Spannrichtung exakt zu positionieren und damit bei
einem Einwechseln einer Schablone automatisch deren exakte Position quer zur Spannrichtung zu erreichen.
Besonders zweckmäßig ist dies bei einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung, bei welcher die Schablone in zwei senkrecht
zueinander verlaufende Spanneinrichtungen spannbar ist, da mit einer derartigen Positioniereinrichtung dann automatisch
eine exakte Festlegung des Orts der Schablone in der durch die Schablone gebildeten Ebene möglich ist.
Eine derartige Positioniereinrichtung kann in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein. So könnte eine derartige
Positioniereinrichtung durch optische Marken gebildet sein. Besonders einfach und sicher ist jedoch die Positionierung
der Schablone mit einer Positioniereinrichtung, wenn diese eine Passung umfaßt.
Die Passung kann dabei in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein; sie kann durch zwei beabstandete Passflächen
gebildet sein, zwischen welche ein Abschnitt der Schablone einlegbar ist.
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Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Passung durch eine Lochreihe gebildet ist, in welche entsprechende Passfinger
eingreifen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht dabei vor, daß die Öffnungen und die diese durchgreifenden Halteelemente
gleichzeitig als Passungen zur exakten Positionierung der Schablone in der Schablonenaufnahme ausgebildet
sind.
Hinsichtlich der Ausbildung der Schablonenaufnahmen wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen
Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß in jeder
Spannrichtung zwei einander gegenüberliegende Haltestege, welche am Rahmen gelagert sind, die Schablonenaufnahmen bilden,
wobei an jedem Haltesteg jeweils ein Haltestreifen fixierbar ist.
Vorzugsweise ist dabei jeder Haltesteg so ausgebildet, daß er Öffnungen im Haltestreifen durchgreifende Halteelemente aufweist,
wobei vorzugsweise die Öffnungen in Form einer Lochreihe am Haltestreifen angeordnet sind.
Um den jeweiligen Haltestreifen an dem jeweiligen Haltesteg so zu fixieren, daß die Halteelemente in Eingriff mit den
Öffnungen im jeweiligen Haltestreifen bleiben, ist vorzugsweise vorgesehen, daß in einer am jeweiligen Haltesteg
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fixierten Stellung jeder Haltestreifen mit einem Niederhalter auf einer Fixierauflagefläche des jeweiligen Haltestegs aufliegend
gehalten ist. Dadurch wird erreicht, daß der Haltestreifen nicht von der Fixierauflagefläche des jeweiligen
Haltestegs abhebt und somit auch die Halteelemente mit den Öffnungen außer Eingriff kommen.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn der Niederhalter in der fixierenden Stellung den jeweiligen Haltestreifen in Bereichen
zwischen den als Fixierzapfen ausgebildeten Halteelementen mit Fingern übergreift, um auch ein Aufwerfen der
Metallfolie der Haltestreifen in den Bereichen zwischen den Fixierzapfen beim Spannen zu verhindern, da ein derartiges
Aufwerfen ebenfalls zur Faltenbildung in der Schablone führen würde.
Hinsichtlich der Positionierung der Schablone senkrecht zu der Ebene, in welcher sich diese erstreckt, wurden bislang
keine näheren Angaben gemacht. So wäre es beispielsweise denkbar, diese Positionierung über die Position der Haltestege
in dieser Richtung durchzuführen.
Als besonders vorteilhaft, insbesondere um eine für ein Siebdruckverfahren
geeignete stabile Position der Schablone zu erhalten, hat es sich erwiesen, wenn die Schablone zwischen
einem Schablonenbereich und einem Angriff des Haltestegs durch einen Auflagesteg abgestützt ist.
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Hierbei wäre es denkbar, mit dem Auflagesteg gegen die Schablone zu wirken. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn
der in Spannrichtung verschiebliche Haltesteg die Schablone beim Spannen an dem Auflagesteg anlegt.
Beispielsweise ist dies dadurch möglich, daß der Haltesteg die Schablone beim Spannen gegen den Auflagesteg zieht.
Besonders vorteilhaft läßt sich dies dadurch erreichen, daß die Schablonenaufnahmen auf einer der Schablone gegenüberliegenden
Seite einer durch die Auflagestege definierten Ebene angeordnet und bewegbar sind. Dies hat auch noch den weiteren
Vorteil, daß die Schablonenaufnahmen auch die Bewegung einer auf der Schablone arbeitenden Rakel nicht stören.
Hinsichtlich der Anordnung der Auflagestege am Schablonenhalter wurden im Zusammenhang mit der bisherigen
Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht.
So sieht ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der Schablonenhalter einen aus Rahmenträgern gebildeten
äußeren Rahmen aufweist, in welchem ein Schablonenfeld angeordnet ist und daß das Schablonenfeld durch vier
Auflagestege begrenzt ist, welche über Streben mit dem Rahmen verbunden sind. Bei dieser Lösung ist somit durch den äußeren
Rahmen die Möglichkeit geschaffen, den Schablonenhalter in einer mit der Schablone arbeitenden Maschine exakt an seinem
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äußeren Umfang zu führen und zu positionieren und außerdem ist die Schablone durch die das Schablonenfeld bildenden
Auflagestege, die fest mit dem äußeren Rahmen verbunden sind, ebenfalls exakt relativ zum äußeren Rahmen positioniert.
Die Positionierung der Schablone mittels der Auflagestege läßt sich besonders einfach dadurch realisieren, daß jeder
der Auflagestege eine Auflagefläche aufweist, auf welche die Haltestreifen der Schablone auflegbar sind. Das heißt bei
diesem Ausführungsbeispiel liegt die Schablone mit den Haltestreifen auf den Auflageflächen der Auflagestege aus, so
daß insbesondere der Schablonenbereich innerhalb des durch die Auflagestege definierten Schablonenfeldes liegt, was
insbesondere für ein faltenfreies und vorzugsweise gleichmäßiges Spannen der Schablone von großem Vorteil ist.
Um die Haltestreifen in einfacher Weise mit den Haltestegen verbinden zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß sich
jeder Haltestreifen über den jeweiligen Auflagesteg hinaus bis zu dem jeweiligen Haltesteg erstreckt, so daß somit die
Haltestege außerhalb des durch die Auflagestege begrenzten Schablonenfeldes an den Haltestreifen angreifen können.
Hinsichtlich der Bewegbarkeit der Haltestege in den jeweiligen Spannrichtungen wurden im Zusammenhang mit der bisherigen
Beschreibung der erfindungsgemäßen Lösung keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
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vor, daß von zwei in einer Spannrichtung wirksamen Haltestegen mindestens einer in Richtung der jeweiligen Spannrichtung
mittels der Schablonenspannexnrichtung bewegbar ist. Der andere Haltesteg kann beispielsweise in der Spannrichtung unbewegbar
am Rahmen gehalten sein.
Hinsichtlich der Anordnung der jeweils in der Spannrichtung bewegbaren Haltestege wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So wäre es beispielsweise zweckmäßig, wenn die Haltestege durch jede Art von Verschiebeführung geführt sind.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Haltestege an einer in der jeweiligen Spannrichtung wirksamen
Parallelführung gelagert sind. Diese Parallelführung könnte beispielsweise als Hebelführung ausgebildet sein. Besonders
vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Parallelführung zwei zueinander parallele Längsführungen umfaßt.
Die Längsführungen sind zweckmäßigerweise als Führungsstäbe ausgebildet, auf welchen Führungsbüchsen gleiten.
Alternativ zu Führungsstäben mit Führungsbüchsen als Längsführungen,
welche beispielsweise die Haltestege innerhalb von deren Längserstreckung führen, sieht eine Lösung hierzu vor,
daß die Haltestege endseitig an Längsführungen geführt sind.
Vorzugsweise sind zwischen den beiden Enden jedes Haltestegs und den mit dem Rahmen verbundenen Streben Längsführungen
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vorgesehen, welche insbesondere die Möglichkeit bieten, den jeweiligen Haltesteg in Richtung seiner Längserstreckung und
somit quer zur jeweiligen Spannrichtung exakt zu führen.
Zweckmäßigerweise ist jede derartige Längsführung durch in einer Führungsnut verlaufende Wälzkörper gebildet, wobei vorzugsweise
die Führungsnut in der jeweiligen endseitig des Stegs verlaufenden Strebe angeordnet ist und beispielsweise
die Wälzkörper an dem Haltesteg gehalten sind.
Alle Verschiebeführungen können so ausgebildet sein, daß sie eine Bewegung in der jeweiligen Spannrichtung mit Spiel quer
dazu zulassen. Soll jedoch die Bewegung des jeweiligen Haltestegs ausschließlich auf die Spannrichtung begrenzt sein, so
ist vorzugsweise die jeweilige Verschiebeführung mit möglichst geringem Spiel behaftet.
Hinsichtlich der Ausbildung der Schablonenspanneinrichtung wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Beschreibung ebenfalls
keine näheren Angaben gemacht.
So sind bei einer vorteilhaften Variante der Erfindung die Schablonenspanneinrichtungen durch in der jeweiligen Spannrichtung
wirksame hydraulische oder pneumatische Spannelemente gebildet, welche jeweils derart miteinander gekoppelt
sind, daß auf die Haltestege gleichzeitig dieselben Kräfte wirken.
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Im einfachsten Fall umfaßt die Spanneinrichtung bei dieser Lösung mindestens einen zwischen dem jeweiligen Haltesteg und
dem Rahmen wirkenden Spannzylinder, mit welchem der jeweilige Haltesteg zum Spannen der Schablonen bewegbar ist.
Um eine Gleichwirkung aller Spannzylinder zu erreichen und in erfindungsgemäßer Weise in jeder Spannrichtung gleichzeitig
mit derselben Spannkraft zu spannen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Spannzylinder parallel geschaltet und mit
einer Druckleitung verbunden sind, so daß sich in jedem Spannzylinder derselbe Druck aufbaut und somit bei identischen
Spannzylindern jeder Spannzylinder dieselbe Spannkraft erzeugt.
Prinzipiell würde ein Spannzylinder pro Haltesteg ausreichen. Um eine möglichst gleichmäßige Krafteinwirkung auf jeden
Haltesteg zu erhalten, sind jedoch vorteilhafterweise zwischen dem jeweiligen Haltesteg und dem Rahmen jeweils zwei
im Abstand voneinander angeordnete und parallel wirkende Spannzylinder vorgesehen.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispxel einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung sieht als Alternative zu den vorstehend genannten
Möglichkeiten einen Spannzug vor, welcher auf die jeweils zwei einander gegenüberliegenden und in derselben
Spannrichtung beweglichen Haltestege gleichzeitig wirkt und durch ein Spannelement spannbar ist. Zweckmäßigerweise ist
der Spannzug ein unelastischer Zug.
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Vorzugsweise weist der Spannzug jeweils eine zwischen den Rahmen und dem jeweiligen Haltesteg wirksame Schleife auf,
deren Größe je nach Zugeinwirkung auf den Spannzug variierbar ist. Insbesondere ist dabei der Spannzug jeweils über Rollen
zur Bildung der Schleife umgelenkt, um jegliches Klemmen und somit das Auftreten ungleicher Kräfte auf die Haltestege zu
vermeiden.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, bei welchem ein Spannen der Schablone in zwei Spannrichtungen möglich
ist, sieht vor, daß der Spannzug zum Spannen aller vier Haltestege dient.
In diesem Fall erfolgt eine Umlenkung des Spannzuges über Umlenkrollen
in Eckbereichen des Schablonenhalters.
Ein derartiger Spannzug hat prinzipiell den Vorteil, daß er sich über ein mechanisches Spannelement, beispielsweise ein
Hebelelement oder eine Spannhülse, mit einem Spannbolzen durch Zug spannen läßt und diese Zugkraft lange Zeit beständig
bestehen bleibt, so daß insbesondere in einem Fall, in welchem die Schablone lange Zeit mit denselben Spannkräften
gespannt werden soll, ein derartiger Spannzug gegenüber hydraulischen oder pneumatischen Lösungen aufgrund seiner
Einfachheit von Vorteil ist.
Ferner hat ein derartiger Spannzug den weiteren Vorteil, daß er sich in einfacher Weise in jede gewünschte Richtung durch
die Umlenkrollen führen läßt.
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Hinsichtlich des Kraftangriffs der Spanneinrichtung an den
Haltestegen wurden bislang keine speziellen Angaben gemacht. So wäre es beispielsweise möglich, unter Verwendung eines
Spannzuges an zwei beabstandeten Stellen auf den Haltesteg einzuwirken.
Besonders vorteilhaft, insbesondere um eine leichte Bewegbarkeit des Haltesteges und ein Klemmen desselben sicherzustellen
ist es jedoch, wenn die Schablonenspanneinrichtung mittig der Haltestege angreift und vorzugsweise die Haltestege
beiderseits des mittigen Kraftangriffs geführt sind.
Hinsichtlich der Art und Weise, die Schablone in den zwei quer zueinander verlaufenden Spannrichtungen zu spannen, sind
die unterschiedlichsten Lösungen denkbar. So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, daß die Schablonenaufnahmen zwei einander
gegenüberliegende Haltestege aufweisen, die an dem Rahmen ausschließlich in Richtung der ersten Spannrichtung
verschieblich geführt sind, daß die Schablonenspanneinrichtung eine auf beide Haltestege gleichzeitig mit derselben
Spannkraft wirkende Spannkraftquelle aufweist, daß die Schablonenaufnahmen zwei einander gegenüberliegende Haltestege
aufweisen, die am Rahmen ausschließlich in Richtung der zweiten Spannrichtung verschieblich geführt sind und daß die
Schablonenspanneinrichtung eine auf die beiden Haltestege gleichzeitig mit derselben Spannkraft wirkende Spannkraftquelle
aufweist.
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Bei dieser Lösung ist der Vorteil darin zu sehen, daß beim Spannen durch die exakte Führung der beiden Haltestege ausschließlich
in der ersten Spannrichtung und in der zweiten Spannrichtung eine definierte Position der in den Schablonenaufnahmen
fixierten Schablonen in Richtung quer zu der jeweiligen Spannrichtung gegeben ist und daß andererseits auch
durch das gleichzeitige Aufbringen derselben Spannkraft auf jeden der Haltestege ein gleichmäßiges Spannen der Schablone
in der ersten Spannrichtung dadurch erfolgt, so daß sich die beiden Haltestege unter Einwirkung jeweils derselben Spannkraft
voneinander weg bewegen.
Dabei ist vorzugsweise die Schablone durch die zwei quer zueinander verlaufenden Spannrichtungen und die ausschließliche
Führung der Haltestege in diesen Spannrichtungen mit ihrer Position relativ zum Rahmen fixiert. So erfolgt durch
die zweite Spannrichtung gleichzeitig eine Fixierung der Schablone in der ersten Spannrichtung und durch die erste
Spannrichtung eine Fixierung der Schablone in der zweiten Spannrichtung, so daß bei einer derartigen Ausbildung der
erfindungsgemäßen Lösung die an den Schablonenaufnahme fixierte Schablone zwangsläufig exakt in den beiden Spannrichtungen
positionierbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieser Lösung
sieht vor, daß eine einzige Spannkraftquelle auf alle Haltestege wirkt.
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Alternativ zu dieser Lösung sieht eine andere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Lösung vor, daß von zwei in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestegen einer der Haltestege fest
mit dem Rahmen verbunden ist und der dem festen Haltesteg gegenüberliegende Haltesteg in der ersten Spannrichtung
gegenüber dem Rahmen bewegbar ist und daß die in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der ersten Spannrichtung
gegenüber dem Rahmen bewegbar sind und mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der
zweiten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar ist. Diese Lösung geht davon aus, daß die Schablone durch den fest
mit dem Rahmen verbundenen Haltesteg ausreichend positionierbar ist, wobei in diesem Fall eine Bewegbarkeit der in der
zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der ersten Spannrichtung erforderlich ist, um einen Faltenwurf zu vermeiden,
wobei diese Bewegbarkeit durch ein Führungsspiel realisierbar ist.
Besonders vorteilhaft ist es bei diesem Ausführungsbeispiel, wenn der in der ersten Spannrichtung wirksame und in dieser
bewegbare Haltesteg auch in der zweiten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar ist, um auch hier einen Ausgleich
gegenüber einem Faltenwurf vorzusehen, wobei auch die Bewegbarkeit in der zweiten Spannrichtung durch ein Führungsspiel
realisierbar ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lösung sieht vor, daß von zwei in der ersten Spannrichtung
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wirksamen Haltestegen mindestens einer der Haltestege in der ersten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar gelagert
ist, daß beide in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der zweiten Spannrichtung verschieblich
gelagert sind und daß die in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der ersten Spannrichtung gegenüber
dem Rahmen bewegbar sind und mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der zweiten
Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar ist.
Bei beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist es denkbar, einem in der zweiten Spannrichtung wirksamen
Haltestege in der zweiten Spannrichtung unverschieblich anzuordnen und nur den anderen Haltesteg bewegbar. Besonders
günstig ist es, wenn beide in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in dieser bewegbar gegenüber dem Rahmen
gelagert sind, so daß durch diese ein symmetrisches Spannen in der zweiten Richtung realisierbar ist.
Im Zusammenhang mit der Lösung, daß von den in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestegen mindestens einer der
Haltestege in der ersten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar ist, ist es bei einer vorteilhaften Lösung
vorgesehen, daß einer der Haltestege in der ersten Spannrichtung unverschieblich an dem Rahmen gelagert ist, um
damit in der ersten Spannrichtung eine feste Position für die Schablone vorzugeben.
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Allerdings ist es aber auch möglich, daß beide in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestege in diese gegenüber dem
Rahmen bewegbar gelagert sind, wobei in diesem Fall eine Erfassung der Position der Schablone vorzugsweise über eine
Markierung auf der Schablone vorgesehen sein kann.
Die Erfindung betrifft auch eine Schablone aus Metallfolie, vorzugsweise zum Siebdruck.
Soll die Schablone in zwei im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufende Spannrichtungen gespannt werden, hat es
sich erfindungsgemäß als vorteilhaft erwiesen, wenn die Schablone sich im Anschluß an einen Schablonenbereich erstreckende
Haltestreifen aufweist, wobei diese Haltestreifen sich maximal über die jeweilige Länge des Schablonenbereichs
erstrecken, so daß sich die Spannkräfte optimal auf den Schablonenbereich auswirken können und nicht durch sich über
den Schablonenbereich hinaus erstreckende und in diesem sich darüber hinaus erstreckenden Bereich miteinander verbundene
Haltestreifen reduziert werden und somit ungleichmäßig auf die Schablone wirken und im Extremfall zu Verwerfungen führen.
Zweckmäßigerweise ist die Schablone so ausgebildet, daß diese einen rechteckförmigen Schablonenbereich und insgesamt vier
paarweise einander gegenüberliegende Haltestreifen aufweist.
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Prinzipiell wäre es denkbar, den Schablonenbereich und die Haltestreifen aus unterschiedlichem Material auszuführen und
beispielsweise die Haltestreifen mit dem Schablonenbereich in irgend einer geeigneten Art und Weise zu verbinden.
Weit vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Schablonenbereich und die Haltestreifen aus einer einstückigen Folie sind.
Die Folie kann prinzipiell ebenfalls aus unterschiedlichsten Materialien sein.
Aufgrund der Beanspruchung der Folie hat es sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn die Folie eine Metallfolie ist.
Hinsichtlich der Fixierung der Haltestreifen an den Haltestegen wurden bislang keine näheren Angaben zur Schablone gemacht.
So hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn jeder Haltestreifen eine Lochreihe zur Fixierung derselben
an dem jeweiligen Haltesteg aufweist, so daß die an den Haltestegen angeordneten Fixierzapfen mit den einzelnen
Löchern der Lochreihe in Eingriff gebracht werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung
eines Ausführungsbeispiels.
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In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer Längsseite des Schablonenhalters;
Fig. 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung längs Linie 4-4 in Fig. 2 bei die Schablone festhaltender Schablonenaufnahme;
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei geöffneter Schablonenaufnahme;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Schablone für den Schablonenhalter;
Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt durch ein Spannelement des Schablonenhalters.
Fig. 8 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 auf ein zweites Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters;
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Fig. 9 eine vergrößerte Teilansicht ähnlich Fig. 2 des zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 9; Fig. 11 einen Schnitt Linie 11-11 in Fig. 9;
Fig. 12 eine Draufsicht ähnlich Fig. 8 auf ein drittes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters und
Fig. 13 eine Draufsicht ähnlich Fig. 8 auf ein viertes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters .
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 1, umfaßt einen als
Ganzes mit 10 bezeichneten Rahmen, welcher durch vier Längsseiten des Rahmens bildende Rahmenträger 12, 14, 16 und 18
gebildet ist. Der Rahmen 10 ist im Bereich der Rahmenträger 12 bis 18 beispielsweise in einer Siebdruckanlage aufnehmbar
und exakt positionierbar, um eine als Ganzes mit 20 bezeichnete Schablone zum Siebdrucken exakt zu positionieren.
Die Schablone 20 liegt in einem Schablonenfeld 22 des Rahmens 10, welches durch vier Auflagestege 24, 26, 28 und 30 begrenzt
ist. Die Auflagestege 24 bis 30 sind ihrerseits über
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in Fortsetzung derselben bis zu den Rahmenträgern 12 bis 18
verlaufende Streben 32, 34, 36, 38 mit diesen verbunden (Fig. 1 und 2).
Wie exemplarisch im Fall des Auflagestegs 30 in Fig. 2 und dargestellt, umfaßt jeder der Auflagestege 24 bis 30 eine
Auflagefläche 40, auf welcher seitliche Haltestreifen 44, 46, 48 und 50 der Schablone 20 auflegbar sind, um die Schablone
20 auf einer definierten Ebene 52 zu positionieren, wobei die Ebene 52 durch die Auflageflächen 40 der Auflagestege 24, 26,
28 und 30 festgelegt ist.
Jeder der Haltestreifen 44 bis 50 (Fig. 6) erstreckt sich ferner über den jeweiligen Auflagesteg 24 bis 30 hinaus bis
zu jeweils einem Haltesteg 54, 56, 58, 60 an welchem der Haltestreifen 44 fixierbar ist.
Hierzu weist der jeweilige Haltestreifen 44 bis 50 eine entlang einer äußeren Seitenkante 62 verlaufende Lochreihe 64
(Fig. 6) auf, durch welche Fixierzapfen 66 einer am jeweiligen Haltesteg 54 bis 60 angeordneten Fixierzapfenreihe 68
hindurchgreifen (Fig. 3, 4, 5). Seitlich der Lochreihen 64 liegt dabei der jeweilige Haltestreifen 44 bis 50 auf einer
Fixierauflagefläche 70 des jeweiligen Haltestegs 54 bis 60 auf und wird mittels eines Niederhalters 72 auf der Fixierauflagefläche
70 aufliegend gehalten, wobei die Fixierzapfen 66 aus der Fixierauflagefläche 70 hervorstehen und die jeweilige
Lochreihe 64 des auf dieser Fixierauflagefläche 70 aufliegenden Haltestreifens 44 bis 50 durchgreifen.
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Der Niederhalter 72 weist vorzugsweise eine Auflageleiste 74 auf, welche sich parallel zur Fixierauflagefläche 70 erstreckt
und, wie in Fig. 2 dargestellt, den jeweiligen Haltestreifen 44 bis 60 in seinen Bereichen zwischen den Fixierzapfen
66 mit Fingern 76 übergreift. Ferner umfaßt der Niederhalter 72 einen Führungsschenkel 78, welcher auf einer
dem jeweiligen Auflagesteg 24 bis 30 abgewandten Seite 80 des jeweiligen Haltestegs 54 bis 60 anliegt und quer, vorzugsweise
senkrecht zur Fixierauflagefläche 70 relativ zum jeweiligen Haltesteg 54 bis 60 bewegbar ist, um die Auflageleiste
74 auf die Fixierauflagefläche 70 zu- oder von dieser wegzubewegen (Fig. 4, 5). Vorzugsweise ist der Niederhalter 72
durch eine auf die Auflageleiste 74 wirkende Druckfeder 82 in Richtung einer den jeweiligen Haltestreifen 44 bis 50 freigebenden
Stellung der Auflageleiste 74 beaufschlagt (Fig. 5) und gegen die Kraft der Druckfeder 82 in eine den jeweiligen
Haltestreifen 44 bis 50 an der Fixierauflagefläche 70 anliegende Stellung (Fig. 4) bewegbar und in dieser durch Klemmschrauben
84 festlegbar, wobei die Klemmschrauben 84 Langlöcher 86 im Führungsschenkel 78 durchgreifen und somit zusammen
mit den Langlöchern 86 als Führung für die Führungsschenkel 78 an dem jeweiligen Haltesteg 54 bis 60 dienen.
Erfindungsgemäß sind sowohl die Haltestege 54 bis 60 mit den
jeweiligen Niederhaltern 72 als auch die Fixierzapfen 66 so angeordnet, daß sie in der die Haltestreifen 44 bis 50 fixierenden
Stellung unterhalb einer durch eine Oberseite 90 der
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Schablone 20 im Bereich des Schablonenfeldes 22 definierten Ebene 92 liegen, so daß eine über die Oberseite 90 laufende
Rakel sich sowohl über den Niederhalter 72 als auch die Fixierzapfen 66 kollisionsfrei hinwegbewegen kann.
Jeder der Haltestege 54 bis 60 ist durch eine Parallelführung, gebildet durch zwei zur jeweiligen Spannrichtung 98,
100 parallele Führungsstäbe 94 und 96, in nur einer Spannrichtung 98 oder 100 beweglich geführt, wobei die Spannrichtungen
98 und 100 parallel zur Ebene 92 verlaufen und außerdem senkrecht aufeinander stehen. Dabei sind die Haltestege
54 und 58 ausschließlich in der Spannrichtung 98 und die Haltestege 56 und 60 ausschließlich in der Spannrichtung 100
bewegbar.
Dabei sind beispielsweise die Führungsstäbe 94 und 96 an den Auflagestegen 24 bis 30 gehalten, sie können aber genauso zu
sätzlich oder alternativ an den Rahmenträgern 12 bis 18 gehalten sein.
Um ein leichtes Gleiten der Haltestege 54 bis 60 an den Führungsstäben
94 und 96 zu ermöglichen, sind die Haltestege über Führungsbüchsen 102, vorzugsweise ausgeführt als Kugelbüchsen,
an den als Rundstäben ausgebildeten Führungsstäben 94 und 96 exakt und leicht gleitend geführt. Durch die genau
definierte Verschiebbarkeit der einander gegenüberliegenden Haltestege 54 und 58 in der Spannrichtung 98 und der einander
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gegenüberliegenden Haltestege 56 und 60 in der Spannrichtung 100 ist bei einer in Form einer Passung ausgebildeten Lochreihe
64 und Fixierzapfen 68 die Schablone 20 in der Ebene exakt positioniert, so daß in dieser vorgesehene Durchbrüche
110 beim Einlegen der Schablone 20 mit den Lochreihen 64 in die jeweiligen Fixierzapfenreihen 68 in der Ebene 92 definiert
positioniert sind.
Zum Spannen der Schablone 20 sind die jeweils einander gegenüberliegenden
Haltestege 54 und 58 sowie 56 und 60 jeweils in den entsprechenden Spannrichtung 98 bzw. 100 mittels einer
gemeinsamen Schablonenspanneinrichtung bewegbar, welche einen an jedem der Haltestege 54 bis 60 angeordneten Lagerblock
und eine drehbar am jeweiligen Lagerblock 112 angeordnete Spannrolle 114 umfaßt, sowie den Lagerblöcken 112 gegenüberliegend
an den Rahmenträgern 12, 14, 16 und 18 angeordnete Umlenkblöcke 116 mit zwei Umlenkrollen 118 und 120, zwischen
denen ein im einfachsten Fall durch ein Stahlseil gebildeter Spannzug 122 in Form einer Schleife 124 hervortritt und die
Spannrolle 114 umschlingt. Der Spannzug 122 erstreckt sich dabei ausgehend von einem fixierten Ende 126, jeweils umgelenkt
noch durch Eckumlenkrollen 128, gelagert in Eckumlenkblöcken 130, von einem Umlenkblock 116 zum nächsten, wobei im
Bereich jedes Umlenkblocks 116 die zum jeweiligen Haltesteg 54 bis 60 führende Schleife 124 gebildet wird. An seinem dem
Ende 126 entgegengesetzten Ende 132 des Spannzugs 122 wird dieser mittels eines in Fig. 7 dargestellten Spannelements
134 gespannt, welches einen mit dem Ende 132 fest verbundenen
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Spannbolzen 136 aufweist, welcher ein Außengewinde 138 aufweist, das seinerseits in ein Innengewinde 140 einer Spannhülse
142 eingreift, die ihrerseits drehbar am Rahmen 10, beispielsweise am Rahmenträger 14 drehbar gelagert ist
(Fig. 7).
Ferner ist der Spannbolzen 136 unverdrehbar, jedoch in Richtung
seiner Längsachse 144 verschieblich am Rahmen 10 geführt, vorzugsweise in einem Durchbruch 146 durch die
Strebe 34, so daß er durch Drehen der Spannhülse 42 der Spannbolzen 136 in Richtung seiner Längsachse 144 verschiebbar
ist, um den Spannzug 122 zu spannen und somit über jede der Schleifen 124 die in der jeweiligen Spannrichtung 98 bzw.
100 wirkenden Spannkraft zu erzeugen und damit die Schablone 20 in den Spannrxchtungen 98 und 100 gleichzeitig zu spannen,
wobei hierdurch die Haltestreifen 44 bis 50 auf den Auflageflächen 40 der Auflagestege 24 bis 30 zur Anlage kommen und
somit die Schablone 20 exakt auf der durch die Auflageflächen 40 der Auflagestege 24 bis 30 definierten Ebene 52 aufliegt,
so daß zusätzlich zur exakten Positionierung der Schablone in den Spannrxchtungen 98 und 100 eine exakte Positionierung
senkrecht zu diesen Spannrxchtungen 98 und 100 erreichbar ist.
Die Schablone ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen mittleren Schablonenbereich 150 aufweist, in welchem die für
den Siebdruck erforderlichen Durchbrüche 110 angeordnet
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sind, und daran an einen Rand des Schablonenbereichs 150 bildenden
Seitenkanten 154, 156, 158 und 160 des Schablonenbereichs 150 anschließend die Haltestreifen 44, 46, 48 und 50,
die sich jeweils maximal über die Länge der jeweils entsprechenden Seitenkanten 154, 156, 158, 160 erstrecken, so
daß die Schablone 20 Eckausschnitte aufweist und dadurch die Spannwirkung in der einen Spannrichtung 98 und die Spannwirkung
in der jeweils anderen Spannrichtung 100 durch die Haltestreifen 44 bis 50 nicht reduziert ist, sondern sich
voll über die jeweilige Ausdehnung des Schablonenbereichs 150 in der jeweiligen Spannrichtung 98, 100 entfalten kann (Fig.
6).
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters sind diejenigen Teile, die mit denen des
ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so daß hinsichtlich der Beschreibung
derselben auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel voll inhaltlich Bezug genommen werden kann.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 8 und 9, wirken
zwischen den Rahmenträgern 12, 14, 16 und 18 und den Haltestegen 54, 56, 58, 60 jeweils paarweise an dem jeweiligen
Rahmenträger 12, 14, 16, 18 mit ihrem Zylindergehäuse 170 angeordnete Spannzylinder 172a,b, 174a,b, 176a,b und 178a,b,
wobei eine Kolbenstange 180 der Zylinder 172, 174, 176, 178 mit dem jeweiligen Haltesteg 54, 56, 58, 60 verbunden ist.
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Ein Druckanschluß 182 von jedem der Zylinder 172, 174, 176, 178 ist mit einer am Rahmen 10 geführten Druckleitung 184
verbunden, wobei die Druckleitung 184 mittig über einen Druckanschlußstutzen 186 mit einer Druckquelle 188 verbindbar
ist, die ständig einen konstanten Druck liefert, der dazu führt, daß jeder der Spannzylinder 172, 174, 176, 178 mit
derselben Kraft auf den jeweiligen Haltesteg 54, 56, 58, 60 wirkt, da die Druckleitung 184 in den parallel geschalteten
Spannzylindern 172, 174, 176, 178 jeweils denselben Druck aufbaut.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist, wie in Fig. 9 und Fig. 11 dargestellt, jeder der Haltestege 54, 56, 58,
60 an seinen beiden Enden 190, 192 mit einem Rollenpaar 194, 196 zweier im Abstand voneinander angeordneter Laufrollen
198, 200 versehen, welche, wie in Fig. 9 und 11 am Beispiel des Haltestegs 60 dargestellt, in einer Nut 202, 204 der den
Enden 190, 192 zugeordneten Stege 336, 32 geführt sind. Die Nuten 202, 204 sind dabei so dimensioniert, daß diese die
Rollen 198, 200 exakt parallel zur jeweiligen Spannrichtung, im Fall der Fig. 9 und 11 der Spannrichtung 100, führen, so
daß damit auch der jeweilige Haltesteg 60 eine zur Spannrichtung 100 parallele Führung erfährt.
Quer zur Spannrichtung 100 ist in dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel der jeweilige Haltesteg 60 dadurch geführt,
daß dessen Enden 190, 192 an der jeweils zugewandten
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Strebe 36, 32 auf deren dem Haltesteg 60 zugewandter Oberfläche 206, 208 mit seiner Endfläche 210, 212 gleitet. Eine
noch präzisere Führung des jeweiligen Haltestegs 58 quer zur Spannrichtung 98 ist noch dadurch möglich, daß zwischen den
Enden 190, 192 des jeweiligen Haltestegs 60 und den Streben 36, 32 des Rahmens 10 eine Wälzkörperführung wirksam ist,
über die sich dann die Enden 190, 192 des jeweiligen Haltestegs 60 an den jeweils endseitig angeordneten Endstreben 32, 36 abstützen.
über die sich dann die Enden 190, 192 des jeweiligen Haltestegs 60 an den jeweils endseitig angeordneten Endstreben 32, 36 abstützen.
Die Verbindung zwischen der Kolbenstange 180 eines jeden der Spannzylinder 172, 174, 176, 178 erfolgt durch eine in dem
jeweiligen Haltesteg 58 angeordnete Bohrung 220, welche ein endseitiger, im Durchmesser reduzierter Abschnitt 222 der
Kolbenstange 180 durchgreift, wobei dieser an seinem Ende mit einer radial überstehenden und einen Ringflansch 224 im jeweiligen Haltesteg übergreifenden Scheibe 226 versehen ist, welche die Zugkraft des jeweiligen Spannzylinders 176 auf den jeweiligen Haltesteg 58 über den Ringflansch 224 einwirken läßt.
Kolbenstange 180 durchgreift, wobei dieser an seinem Ende mit einer radial überstehenden und einen Ringflansch 224 im jeweiligen Haltesteg übergreifenden Scheibe 226 versehen ist, welche die Zugkraft des jeweiligen Spannzylinders 176 auf den jeweiligen Haltesteg 58 über den Ringflansch 224 einwirken läßt.
Um eine besonders exakte Positionierung der Haltestege 54,
56, 58, 60 im gespannten Zustand der Schablone 20 zu erhalten, ist vorzugsweise jeweils einem von zwei paarweise einander gegenüberliegenden Haltestegen 54, 58 oder 56, 60 ein Endanschlag, in Form zweier Endanschlagelemente 230 zugeordnet,
welche es erlauben, eine Endposition des jeweiligen
56, 58, 60 im gespannten Zustand der Schablone 20 zu erhalten, ist vorzugsweise jeweils einem von zwei paarweise einander gegenüberliegenden Haltestegen 54, 58 oder 56, 60 ein Endanschlag, in Form zweier Endanschlagelemente 230 zugeordnet,
welche es erlauben, eine Endposition des jeweiligen
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Haltestegs 54, 56 bei eine Zugwirkung auf alle Haltestege 54, 56, 58, 60 entfaltenden Spannzylindern 172, 174, 176, 178
exakt festzulegen, so daß der jeweils gegenüberliegende Haltesteg 58, 60 aufgrund der auf diesen wirkenden Spannzylinder
176, 178 die Schablone ausgehend von diesen Endstellungen gespannt hält, während die Spannzylinder 172,
den jeweiligen Haltesteg 54, 56 an den Anschlagstiften 230 anliegend halten. Damit ist durch die Anschlagelemente 230
die Möglichkeit geschaffen, die Schablone 20 mit noch größerer Präzision als durch die Längsführungen der Haltestege
54, 56, 58, 60 möglich, zu positionieren.
Bei einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels ist es aber ebenfalls denkbar, die Haltestege 54, 56, 58, 60 nicht
nur parallel zu der jeweiligen Spannrichtung 98, 100 zu führen, in welcher sie wirksam sind, sondern auch vorzusehen,
daß jedes Paar von in einer der Spannrichtungen 98 oder 100 wirksamen Haltestegen 54, 58 bzw. 56, 60 in der jeweils anderen
Spannrichtung 100 bzw. 98 zumindest begrenzt bewegbar ist. Zu diesem Zweck ist, wie am Beispiel des Haltestegs 60
in Fig. 9 dargestellt, der jeweilige Haltesteg 60 dadurch geführt, daß dessen Enden 190, 192 mit Spiel zwischen der jeweils
zugewandten Strebe 36, 32 geführt sind, so daß die Endflächen 210, 212 des Haltestegs 60 nach begrenzter Bewegung
in Richtung der ersten Spannrichtung 98 jeweils an den diesen zugewandten Oberflächen 206, 208 der Streben 36, 32 zur Anlage
kommen, während der jeweilige Haltesteg 60 in seiner
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Spannrichtung 100 wirksam und in dieser auch durch die in den Nuten 202, 204 liegenden Laufrollen 198, 200 beweglich gegenüber
dem Rahmen 10 geführt ist.
Mit dieser Variante des zweiten Ausführungsbeispiels ist zwar keine exakte Positionierung der Schablone 20 beim Spannen
mehr möglich, es ist jedoch die Möglichkeit gegeben, durch eine Markierung auf der Schablone den Spannrahmen für den
Siebdruckvorgang durch die Einrichtungen zum Bewegen des Spannrahmens exakt so zu positionieren, daß die Durchbrüche
110 in der gewünschten Position liegen.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 12, ist einer der
Haltestege 54, 56, 58, 60, beispielsweise der Haltesteg 54, sowohl in seiner wirksamen Spannrichtung 98 sowie auch quer
zu dieser, das heißt parallel zur Spannrichtung 100, unverschieblich am Rahmen 10 fixiert.
Die übrigen Haltestege 56, 58, 60 sind sowohl in ihrer wirksamen Spannrichtung, das heißt im Fall des Haltestegs 58 in
der ersten Spannrichtung 98 und im Fall der Haltestege 56 und 60 in Richtung der Spannrichtung 100, bewegbar gelagert, vorzugsweise
aber auch ebenso quer zu ihrer wirksamen Spannrichtung, das heißt beim Haltesteg 58 in Spannrichtung 100 und
bei den Haltestegen 56 und 60 in Spannrichtung 98, wobei die Haltestege 56, 58, 60 vorzugsweise in dieser Richtung mit
Spiel geführt sind, wie im Zusammenhang mit der Variante des zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben.
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Ferner sind die Haltestege 56, 58, 60 noch durch die Spannzylinder
174, 176 und 178 in der beschriebenen Weise beaufschlagbar, um die Schablone 20 zu spannen.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 ist nun, obwohl der Haltesteg 54 fest an den Stegen 38 und 34 gehalten
ist, beim Beaufschlagen der Spannzylinder 174, 176 und 178
die Möglichkeit eines gleichmäßigen Spannens der Schablone in beiden Spannrichtungen 98, 100 dadurch gegeben, daß die
Haltestege 56, 60 die Möglichkeit haben, sich quer zu ihrer wirksamen Spannrichtung 100, das heißt also in Spannrichtung
98, zwischen den Stegen 36 und 32 mit Spiel zu bewegen und somit eine geringfügige Deformation der ausgehend von dem
festen Haltesteg 54 gespannten Schablone 20 auszugleichen. Darüber hinaus hat vorteilhafterweise auch der Haltesteg
die Möglichkeit, sich quer zu seiner wirksamen Spannrichtung 98, das heißt in Spannrichtung 100, zwischen den Stegen 38
und 34 mit Spiel zu bewegen, um eventuell durch das Spannen der Haltestege 56, 60 mit den Spannzylindern 174 und 178 auftretende
Querbewegungen, also Bewegungen in Richtung der Spannrichtung 100, auszugleichen.
Hinsichtlich der Beschreibung der übrigen Merkmale des dritten Ausführungsbeispiels wird vollinhaltlich auf die Ausführungen
zum ersten und zweiten Ausführungsbeispiel Bezug genommen.
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Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 13, sind sowohl der Haltesteg 54 als auch der Haltesteg 56
nicht mehr von einem Spannzylinder beaufschlagt, sondern diese sind in ihrer wirksamen Spannrichtung 98 bzw. 100
zwischen Endanschlägen 230 und 232 bzw. 234 und 236 fixiert.
Quer zu ihrer jeweils wirksamen Spannrichtung, das heißt im Fall des Haltestegs 54 in Spannrichtung 100 und im Fall des
Haltestegs 58 in Spannrichtung 98, sind die Haltestege 54 und 56 mit Spiel zwischen den jeweiligen Streben 38 und 34 oder
32 und 36 gelagert, wobei vorzugsweise die Fixierung der Haltestege 54 und 56 in gleicher Weise wie im Zusammenhang
mit dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben, also über Nuten 202 und 204 in den entsprechenden Stegen 38 und 34 bzw.
32 und 36 sowie an den Enden der Haltestege 54 und 56 angeordneten Laufrollenpaaren 194, 196, erfolgt.
Die anderen beiden Haltestege 58 und 60 sind in der bereits beschriebenen Art und Weise gelagert und durch Spannzylinder
176 bzw. 178 in der jeweiligen wirksamen Spannrichtung 98 bzw. 100 beaufschlagbar.
Zusätzlich sind auch die Haltestege 58 und 60 quer zu ihrer wirksamen Spannrichtung, das heißt im Fall des Haltestegs 58
in Spannrichtung 100 und im Fall des Haltestegs 60 in Spannrichtung 98, zwischen den jeweiligen Stegen 34 und 38 bzw.
und 32 mit Spiel bewegbar angeordnet.
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Bei einer Druckbeaufschlagung der Spannzylinder 176 und wirken nun die entsprechenden Haltestege 58 bzw. 60 in der
jeweiligen Spannrichtung 98 bzw. 100 und gleichzeitig haben alle Haltestege 54, 56, 58 und 60 die Möglichkeit, durch die
Verschiebbarkeit quer zur wirksamen Spannrichtung zwischen den entsprechenden Stegen sich soweit zu verschieben, daß die
Schablone 20 gleichmäßig in beiden Spannrichtungen 98, 100 spannbar ist.
Hinsichtlich der Beschreibung der übrigen Merkmale des vierten Ausführungsbeispiels wird vollinhaltlich auf die Ausführungen
zum ersten und zweiten Ausführungsbeispiel Bezug genommen.
Claims (1)
- ■ ANSPRÜCHE1. Schablonenhalter für Schablonen aus Metallfolien, vorzugsweise zum Siebdruck, umfassend einen Rahmen, mindestens zwei an dem Rahmen angeordnete, die Schablone lösbar haltende Schablonenaufnahmen und eine Schablonenspanneinrichtung, mit welcher die Schablone in mindestens einer ersten Spannrichtung spannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (20) sich im Anschluß an einen Schablonenbereich (150) erstreckende Haltestreifen (44, 46, 48, 50) aufweist, daß diese Haltestreifen (44, 46, 48, 50) sich maximal über die jeweilige Länge eines Randes (154, 156, 158, 160) des Schablonenbereichs (150) in der jeweiligen Längsrichtung desselben erstrecken, daß jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) an jeweils einer Schablonenaufnahme (54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar ist und daß die Schablone (20) mittels der an den Schablonenaufnahmen (54, 56, 58, 60) angreifenden Schablonenspanneinrichtung in einer ersten Spannrichtung (98) und einer zweiten quer zur ersten verlaufenden Spannrichtung (100) spannbar ist.2. Schablonenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schablonenbereich (150) und die Haltestreifen (44, 46, 48, 50) aus einer einstückigen Metallfolie sind.A 52 980 &khgr;16. Oktober 1995 - 36 -3. Schablonenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen rechteckförmigen Schablonenbereich (150) und insgesamt vier paarweise einander gegenüberliegende Haltestreifen (44, 48; 46, 50) aufweist.4. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) an einer einzigen Schablonenaufnahme (54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar ist.5. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) durch Formschluß an der jeweiligen Schablonenaufnahme (54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar ist.6. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierung der Schablone in der Schablonenaufnahme durch Öffnungen (64) in den Haltestreifen (44, 46, 48, 50) und die Öffnungen (64) durchgreifende Halteelemente (68) erfolgt.7. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schablonenaufnahme (54, 56, 58, 60) eine quer zur Spannrichtung (98, 100) wirksame Positioniereinrichtung (64, 68) aufweist.A 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 37 -8. Schablonenhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung eine Passung (64, 68) umfaßt.9. Schablonenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Passung durch eine Lochreihe (64) gebildet ist, in welche entsprechende Passfinger (68) eingreifen.10. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Spannrichtung (98, 100) zwei einander gegenüberliegende Haltestege (56, 60; 54, 58), welche am Rahmen (10) gelagert sind, die Schablonenaufnahmen bilden.11. Schablonenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltesteg (54, 56, 58, 60) Öffnungen (64) im Haltestreifen (44, 46, 48, 50) durchgreifende Halteelemente (68) aufweist.12. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß in einer am jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) fixierten Stellung jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) mit einem Niederhalter (72) auf einer Fixierauflagefläche (70) des jeweiligen Haltestegs (54, 56, 58, 60) aufliegend gehalten ist.A 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 38 -13. Schablonenhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (72) in der fixierenden Stellung den jeweiligen Haltestreifen (44, 46, 48, 50) in Bereichen zwischen den als Fixierzapfen (66) ausgebildeten Halteelementen (68) mit Fingern (76) übergreift.14. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (20) zwischen einem Schablonenbereich (150) und einem Angriff des Haltestegs (54, 56, 58, 60) durch einen Auflagesteg (24, 26, 28, 30) abgestützt ist.15. Schablonenhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltesteg (54, 56, 58, 60) die Schablone (20) beim Spannen gegen den Auflagestege (24, 26, 28, 30) zieht.16. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenaufnahmen (54, 56, 58, 60) auf einer der Schablone (20) gegenüberliegenden Seite einer durch die Auflagestege (24, 26, 28, 30) definierten Ebene (52) angeordnet sind.17. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen aus Rahmenträgern (12, 14, 16,18) gebildeten äußeren Rahmen (10) aufweist, in welchem ein Schablonenfeld (22)A 52 980 &khgr;16- Oktober 1995 - 39 -angeordnet ist und daß das Schablonenfeld (22) durch vier Auflagestege (24, 26, 28, 30) begrenzt ist, welche über Streben (32, 34, 36, 38) mit dem äußeren Rahmen (10) verbunden sind.18. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Auflagestege (24, 26, 28, 30) eine Auflagefläche (40) aufweist, auf welcher die Haltestreifen (44, 46, 48, 50) der Schablone (20) auflegbar sind.19. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) über den jeweiligen Auflagesteg (24, 26, 28, 30) hinaus bis zu dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) erstreckt.20. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in einer Spannrichtung (98, 100) wirksamen Haltestegen (54, 56, 58, 60) mindestens einer in Richtung der Spannrichtung (98, 100) mittels der Schablonenspanneinrichtung bewegbar ist.21. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbaren Haltestege (54, 56, 58, 60) durch eine Verschiebeführung (94, 96, 102) geführt sind.A 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 40 -22. Schablonenhalter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestege (54, 56, 58, 60) an einer in der jeweiligen Spannrichtung (98, 100) wirksamen Parallelführung (94, 96, 102) gelagert sind.23. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenspanneinrichtung in der jeweiligen Spannrichtung (98, 100) wirksame Spannelemente aufweist, welche jeweils derart miteinander gekoppelt sind, daß auf die Haltestege (54, 56, 58, 60) gleichzeitig dieselben Spannkräfte wirken.24. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenspanneinrichtung mindestens einen zwischen dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) und dem Rahmen (10) wirkenden Spannzylinder (172, 174, 176, 178) umfaßt.25. Schablonenhalter nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzylinder (172, 174, 176, 178) parallel geschaltet und mit einer Druckleitung (184) verbunden sind.26. Schablonenhalter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) und dem Rahmen (10) jeweils zwei parallel wirkende Spannzylinder (172a, b, 174a, b, 176a, b, 178a, b) vorgesehen sind.A 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 41 -27. Schablonenhalter nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzylinder (172, 174, 176, 178) bei gespannter Schablone (20) ständig mit einem unter Druck stehenden Medium beaufschlagt sind.28. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung einen Spannzug (122) und ein Spannelement (134) umfaßt.29. Schablonenhalter nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannzug (122) jeweils eine zwischen dem Rahmen (10) und dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) wirksame Schleife (124) bildet.30. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenaufnahmen zwei einander gegenüberliegende Haltestege (54, 58) aufweisen, die an dem Rahmen (10) ausschließlich in Richtung der ersten Spannrichtung (98) verschieblich geführt sind, daß die Schablonenspanneinrichtung eine auf beide Haltestege (54, 58) gleichzeitig mit derselben Spannkraft wirkende Spannkraftquelle (122, 134) aufweist, daß die Schablonenaufnahmen zwei einander gegenüberliegende Haltestege (56, 60) aufweisen, die am Rahmen (10) ausschließlich in Richtung der zweiten Spannrichtung (100) verschieblich geführt sind, und daß die Schablonenspanneinrichtung eine auf die beiden Haltestege (56, 60) gleichzeitig mit derselben Spannkraft wirkende Spannkraftquelle (122, 134 aufweist.A 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 42 -31. Schablonenhalter nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Spannkraftquelle (122, 134) auf alle Haltestege (54, 56, 58, 60) wirkt.32. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in der ersten Spannrichtung (98) wirksamen Haltestegen (54, 58) einer der Haltestege (54) fest mit dem Rahmen (10) verbunden ist, und der dem festen Haltesteg (54) gegenüberliegende Haltesteg (58) in der ersten Spannrichtung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar ist und daß die in der zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der ersten Spannrichtung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar sind und mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der zweiten Spannrichtung (100) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar ist.33. Schablonenhalter nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der in der ersten Spannrichtung (98) wirksame und in dieser bewegbare Haltesteg (58) auch in der zweiten Spannrichtung (100) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar ist.34. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in der ersten Spannrichtung (98) wirksamen Haltestegen (54, 58) mindestensA 52 980 &khgr; x-23916. Oktober 1995- 43 -einer der Haltestege (58) in der ersten Spannrichtung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar gelagert ist, daß beide in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestege (54, 58) in der zweiten Spannrichtung verschieblich sind und daß die in der zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der ersten Spannrichtung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar sind und mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der zweiten Spannrichtung (100) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar ist.35. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß beide in der zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in dieser bewegbar gegenüber dem Rahmen (10) gelagert sind.36. Schablonenhalter nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Haltestege (54) in der ersten Spannrichtung (98) unverschieblich an dem Rahmen (10) gelagert ist.37. Schablonenhalter nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß beide in der ersten Spannrichtung (98) wirksamen Haltestege (54, 58) in dieser bewegbar gegenüber dem Rahmen (10) gelagert sind.♦ ♦ » * « % WiA 52 980 &khgr;
x-23916. Oktober 1995 - 44 -38. Schablone für einen Schablonenhalter, insbesondere nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (20) sich im Anschluß an einen Schablonenbereich (150) erstreckende Haltestreifen {44, 46, 48, 50) aufweist und daß diese Haltestreifen (44, 46, 48, 50) sich maximal über die jeweilige Länge eines Randes (154, 156, 158, 160) des Schablonenbereichs (150) in der jeweiligen Längsrichtung desselben erstrecken.39. Schablone nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen rechteckförmigen Schablonenbereich (150) und insgesamt vier paarweise einander gegenüberliegende Haltestreifen (44, 48; 46, 50) aufweist.40. Schablone nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, daß der Schablonenbereich (150) und die Haltestreifen (44, 46, 48, 50) aus einer einstückigen Folie sind.41. Schablone nach einem der Ansprüche 38 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie eine Metallfolie ist.42. Schablone nach einem der Ansprüche 38 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50) eine Lochreihe (69) zur Fixierung derselben an dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) aufweist.
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