DE19530373A1 - Schablonenhalter - Google Patents
SchablonenhalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schablonenhalter für Schablonen
aus Metallfolien, vorzugsweise zum Siebdruck, insbesondere
zum Aufbringen von Klebstoff zum Festkleben von Elektronik
bauteilen auf Leiterplatten oder Lotpaste zum Reflow-Löten
von Elektronikbauteilen auf Leiterplatten, umfassend einen
Rahmen, mindestens zwei an dem Rahmen angeordnete, die
Schablone lösbar haltende Schablonenaufnahmen und eine
Schablonenspanneinrichtung, mit welcher die Schablone in
mindestens einer ersten Spannrichtung spannbar ist.
Derartige Schablonenhalter sind aus dem Prospekt "DEK MICRO-
MOUNT - Fortgeschrittenes Schablonen-Spannsystem" der DEK
Precision Screen Division, 11 Albany Road, Granby Industrial
Estate, Weymouth, Dorset DT 4 9TH, England bekannt. Bei
diesen wird beispielsweise die Schablone durch die zwei ein
ander gegenüberliegenden Schablonenaufnahmen fixiert und in
der sich zwischen den Schablonenaufnahmen erstreckenden
ersten Spannrichtung gespannt.
Bei diesen bekannten Spanneinrichtungen ist allerdings die
Schablone nicht gleichmäßig spannbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Scha
blonenhalter der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern,
daß die Schablone möglichst gleichmäßig spannbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Schablonenhalter der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Schablone sich im Anschluß an einen Schablonenbereich er
streckende Haltestreifen aufweist, daß diese Haltestreifen
sich maximal über die jeweilige Länge eines Randes des
Schablonenbereichs in der jeweiligen Längsrichtung desselben
erstrecken, daß jeder Haltestreifen an jeweils einer Schablo
nenaufnahme lösbar fixierbar ist und daß die Schablone
mittels der an den Schablonenaufnahmen angreifenden Schablo
nenspanneinrichtung in einer ersten Spannrichtung und einer
zweiten quer zur ersten verlaufenden Spannrichtung spannbar
ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen,
daß sich bei dieser die Spannkräfte optimal auf den Schablo
nenbereich auswirken können und nicht durch sich über den
Schablonenbereich hinauserstreckende und in diesen sich dar
über hinaus erstreckenden Bereichen miteinander verbundene
Haltestreifen verändert, insbesondere reduziert, werden und
somit ungleichmäßig auf die Schablone wirken und dabei im
Extremfall zu Verwerfungen führen.
Insbesondere ist bei der erfindungsgemäßen Lösung ein wei
terer großer Vorteil hinsichtlich der gleichmäßigen Spannung
der Schablone darin zu sehen, daß diese in zwei quer zuein
ander verlaufenden Spannrichtungen spannbar ist und somit
insbesondere der Schablonenbereich in zwei senkrecht zuein
ander verlaufenden Spannrichtungen gespannt ist, im Gegensatz
zu der aus dem Stand der Technik bekannten Lösung, bei
welcher nur ein Spannen in einer Spannrichtung erfolgt.
Prinzipiell wäre es denkbar, den Schablonenbereich und die
Haltestreifen aus unterschiedlichem Material auszuführen und
beispielsweise die Haltestreifen mit dem Schablonenbereich in
irgendeiner geeigneten Weise zu verbinden.
Weit vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Schablonenbereich
und die Haltestreifen aus einer einstückigen Metallfolie
sind.
Zweckmäßigerweise ist bei der erfindungsgemäßen Lösung die
Schablone so ausgebildet, daß diese einen rechteckförmigen
Schablonenbereich und insgesamt vier jeweils paarweise ein
ander gegenüberliegende Haltestreifen aufweist, wobei jedes
Paar von Haltestreifen in einer Spannrichtung spannbar ist.
Prinzipiell wäre es möglich, jeden Haltestreifen an mehreren
Schablonenaufnahmen zu fixieren. Besonders vorteilhaft ist es
jedoch, wenn jeder Haltestreifen, insbesondere als Ganzes, an
einer einzigen Schablonenaufnahme lösbar fixierbar ist, so
daß jede Schablonenaufnahme als Ganzes die Spannkraft auf den
gesamten Haltestreifen aufbringt.
Zur lösbaren Fixierung der Haltestreifen an den Schablonen
aufnahmen ist vorzugsweise vorgesehen, daß jeder Haltestrei
fen durch Formschluß an der jeweiligen Schablonenaufnahme
lösbar fixierbar ist. Ein Formschluß bildet im Gegensatz zu
einem Reibschluß eine weit einfachere, und für die Aufnahme
einer Spannkraft geeignetere Lösung als ein Reibschluß.
Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß jeder Halte
streifen durch eine Reihe von Formschlußelementen an der
jeweiligen Schablonenaufnahme lösbar fixierbar ist, wobei
vorzugsweise die Formschlußelemente in der Reihe in im
wesentlichen gleichmäßigen Abständen aufeinanderfolgend ange
ordnet sind.
Hinsichtlich der Fixierung der Schablone in der jeweiligen
Schablonenaufnahme wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So wäre beispielsweise eine kraftschlüssige Klemmung
denkbar. Besonders zweckmäßig hat es sich jedoch erwiesen,
wenn die Fixierung der Schablone in der Schablonenaufnahme
durch ein Formschluß erfolgt, da über eine formschlüssige
Verbindung weit besser die Spannkräfte auf die Schablone
übertragbar sind.
Eine derartige formschlüssige Verbindung kann durch alle
Arten von Formschlußelementen, die zwischen der Schablonen
aufnahme und dem Haltesteg wirksam sind, erfolgen. Derartige
Formschlußelemente umfassen im einfachsten Fall Öffnungen in
den Haltestreifen und die Öffnungen durchgreifende Halteele
mente.
Bei auswechselbaren Schablonen hat es sich als besonders vor
teilhaft erwiesen, wenn die Schablonenaufnahme eine quer zur
Spannrichtung wirksame Positioniereinrichtung aufweist. Mit
dieser Positioniereinrichtung ist es möglich, die Schablone
quer zur Spannrichtung exakt zu positionieren und damit bei
einem Einwechseln einer Schablone automatisch deren exakte
Position quer zur Spannrichtung zu erreichen.
Besonders zweckmäßig ist dies bei einer erfindungsgemäßen
Spanneinrichtung, bei welcher die Schablone in zwei senkrecht
zueinander verlaufende Spanneinrichtungen spannbar ist, da
mit einer derartigen Positioniereinrichtung dann automatisch
eine exakte Festlegung des Orts der Schablone in der durch
die Schablone gebildeten Ebene möglich ist.
Eine derartige Positioniereinrichtung kann in unterschied
lichster Art und Weise ausgebildet sein. So könnte eine der
artige Positioniereinrichtung durch optische Marken gebildet
sein. Besonders einfach und sicher ist jedoch die Positionie
rung der Schablone mit einer Positioniereinrichtung, wenn
diese eine Passung umfaßt.
Die Passung kann dabei in unterschiedlichster Art und Weise
ausgebildet sein; sie kann durch zwei beabstandete Paß
flächen gebildet sein, zwischen welche ein Abschnitt der
Schablone einlegbar ist.
Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Passung durch
eine Lochreihe gebildet ist, in welche entsprechende Paß
finger eingreifen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht dabei
vor, daß die Öffnungen und die diese durchgreifenden Halte
elemente gleichzeitig als Passungen zur exakten Positio
nierung der Schablone in der Schablonenaufnahme ausgebildet
sind.
Hinsichtlich der Ausbildung der Schablonenaufnahmen wurden im
Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen
Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So sieht
ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß in jeder
Spannrichtung zwei einander gegenüberliegende Haltestege,
welche am Rahmen gelagert sind, die Schablonenaufnahmen bil
den, wobei an jedem Haltesteg jeweils ein Haltestreifen
fixierbar ist.
Vorzugsweise ist dabei jeder Haltesteg so ausgebildet, daß er
Öffnungen im Haltestreifen durchgreifende Halteelemente auf
weist, wobei vorzugsweise die Öffnungen in Form einer Loch
reihe am Haltestreifen angeordnet sind.
Um den jeweiligen Haltestreifen an dem jeweiligen Haltesteg
so zu fixieren, daß die Halteelemente in Eingriff mit den
Öffnungen im jeweiligen Haltestreifen bleiben, ist vorzugs
weise vorgesehen, daß in einer am jeweiligen Haltesteg
fixierten Stellung jeder Haltestreifen mit einem Niederhalter
auf einer Fixierauflagefläche des jeweiligen Haltestegs auf
liegend gehalten ist. Dadurch wird erreicht, daß der Halte
streifen nicht von der Fixierauflagefläche des jeweiligen
Haltestegs abhebt und somit auch die Halteelemente mit den
Öffnungen außer Eingriff kommen.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn der Niederhalter in
der fixierenden Stellung den jeweiligen Haltestreifen in Be
reichen zwischen den als Fixierzapfen ausgebildeten Halteele
menten mit Fingern übergreift, um auch ein Aufwerfen der
Metallfolie der Haltestreifen in den Bereichen zwischen den
Fixierzapfen beim Spannen zu verhindern, da ein derartiges
Aufwerfen ebenfalls zur Faltenbildung in der Schablone führen
würde.
Hinsichtlich der Positionierung der Schablone senkrecht zu
der Ebene, in welcher sich diese erstreckt, wurden bislang
keine näheren Angaben gemacht. So wäre es beispielsweise
denkbar, diese Positionierung über die Position der Halte
stege in dieser Richtung durchzuführen.
Als besonders vorteilhaft, insbesondere um eine für ein Sieb
druckverfahren geeignete stabile Position der Schablone zu
erhalten, hat es sich erwiesen, wenn die Schablone zwischen
einem Schablonenbereich und einem Angriff des Haltestegs
durch einen Auflagesteg abgestützt ist.
Hierbei wäre es denkbar, mit dem Auflagesteg gegen die Scha
blone zu wirken. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn
der in Spannrichtung verschiebliche Haltesteg die Schablone
beim Spannen an dem Auflagesteg anlegt.
Beispielsweise ist dies dadurch möglich, daß der Haltesteg
die Schablone beim Spannen gegen den Auflagesteg zieht.
Besonders vorteilhaft läßt sich dies dadurch erreichen, daß
die Schablonenaufnahmen auf einer der Schablone gegenüberlie
genden Seite einer durch die Auflagestege definierten Ebene
angeordnet und bewegbar sind. Dies hat auch noch den weiteren
Vorteil, daß die Schablonenaufnahmen auch die Bewegung einer
auf der Schablone arbeitenden Rakel nicht stören.
Hinsichtlich der Bewegbarkeit der Haltestege in den jeweili
gen Spannrichtungen wurden im Zusammenhang mit der bisherigen
Beschreibung der erfindungsgemäßen Lösung keine näheren Anga
ben gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
vor, daß von zwei in einer Spannrichtung wirksamen Halte
stegen mindestens einer in Richtung der jeweiligen Spannrich
tung mittels der Schablonenspanneinrichtung bewegbar ist. Der
andere Haltesteg kann beispielsweise in der Spannrichtung un
bewegbar am Rahmen gehalten sein.
Hinsichtlich der Anordnung der jeweils in der Spannrichtung
bewegbaren Haltestege wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So wäre es beispielsweise zweckmäßig, wenn die
Haltestege durch jede Art von Verschiebeführung geführt sind.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die
Haltestege an einer in der jeweiligen Spannrichtung wirksamen
Parallelführung gelagert sind. Diese Parallelführung könnte
beispielsweise als Hebelführung ausgebildet sein. Besonders
vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Parallelführung zwei
zueinander parallele Längsführungen umfaßt.
Die Längsführungen sind zweckmäßigerweise als Führungsstäbe
ausgebildet, auf welchen Führungsbüchsen gleiten.
Alternativ zu Führungsstäben mit Führungsbüchsen als Längs
führungen, welche beispielsweise die Haltestege innerhalb von
deren Längserstreckung führen, sieht eine Lösung hierzu vor,
daß die Haltestege endseitig an Längsführungen geführt sind.
Vorzugsweise sind zwischen den beiden Enden jedes Haltestegs
und den mit dem Rahmen verbundenen Streben Längsführungen
vorgesehen, welche insbesondere die Möglichkeit bieten, den
jeweiligen Haltesteg in Richtung seiner Längserstreckung und
somit quer zur jeweiligen Spannrichtung exakt zu führen.
Zweckmäßigerweise ist jede derartige Längsführung durch in
einer Führungsnut verlaufende Wälzkörper gebildet, wobei vor
zugsweise die Führungsnut in der jeweiligen endseitig des
Stegs verlaufenden Strebe angeordnet ist und beispielsweise
die Wälzkörper an dem Haltesteg gehalten sind.
Alle Verschiebeführungen können so ausgebildet sein, daß sie
eine Bewegung in der jeweiligen Spannrichtung mit Spiel quer
dazu zulassen. Soll jedoch die Bewegung des jeweiligen Halte
stegs ausschließlich auf die Spannrichtung begrenzt sein, so
ist vorzugsweise die jeweilige Verschiebeführung mit mög
lichst geringem Spiel behaftet.
Hinsichtlich der Ausbildung der Schablonenspanneinrichtung
wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Beschreibung eben
falls keine näheren Angaben gemacht.
So sind bei einer vorteilhaften Variante der Erfindung die
Schablonenspanneinrichtungen durch in der jeweiligen Spann
richtung wirksame hydraulische oder pneumatische Spannele
mente gebildet, welche jeweils derart miteinander gekoppelt
sind, daß auf die Haltestege gleichzeitig dieselben Kräfte
wirken.
Im einfachsten Fall umfaßt die Spanneinrichtung bei dieser
Lösung mindestens einen zwischen dem jeweiligen Haltesteg und
dem Rahmen wirkenden Spannzylinder, mit welchem der jeweilige
Haltesteg zum Spannen der Schablonen bewegbar ist.
Um eine Gleichwirkung aller Spannzylinder zu erreichen und in
erfindungsgemäßer Weise in jeder Spannrichtung gleichzeitig
mit derselben Spannkraft zu spannen, ist vorzugsweise vorge
sehen, daß die Spannzylinder parallel geschaltet und mit
einer Druckleitung verbunden sind, so daß sich in jedem
Spannzylinder derselbe Druck aufbaut und somit bei iden
tischen Spannzylindern jeder Spannzylinder dieselbe Spann
kraft erzeugt.
Prinzipiell würde ein Spannzylinder pro Haltesteg ausreichen.
Um eine möglichst gleichmäßige Krafteinwirkung auf jeden
Haltesteg zu erhalten, sind jedoch vorteilhafterweise
zwischen dem jeweiligen Haltesteg und dem Rahmen jeweils zwei
im Abstand voneinander angeordnete und parallel wirkende
Spannzylinder vorgesehen.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Spanneinrichtung sieht als Alternative zu den vorstehend ge
nannten Möglichkeiten einen Spannzug vor, welcher auf die je
weils zwei einander gegenüberliegenden und in derselben
Spannrichtung beweglichen Haltestege gleichzeitig wirkt und
durch ein Spannelement spannbar ist. Zweckmäßigerweise ist
der Spannzug ein unelastischer Zug.
Vorzugsweise weist der Spannzug jeweils eine zwischen den
Rahmen und dem jeweiligen Haltesteg wirksame Schleife auf,
deren Größe je nach Zugeinwirkung auf den Spannzug variierbar
ist. Insbesondere ist dabei der Spannzug jeweils über Rollen
zur Bildung der Schleife umgelenkt, um jegliches Klemmen und
somit das Auftreten ungleicher Kräfte auf die Haltestege zu
vermeiden.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, bei welchem
ein Spannen der Schablone in zwei Spannrichtungen möglich
ist, sieht vor, daß der Spannzug zum Spannen aller vier Hal
testege dient.
In diesem Fall erfolgt eine Umlenkung des Spannzuges über Um
lenkrollen in Eckbereichen des Schablonenhalters.
Ein derartiger Spannzug hat prinzipiell den Vorteil, daß er
sich über ein mechanisches Spannelement, beispielsweise ein
Hebelelement oder eine Spannhülse, mit einem Spannbolzen
durch Zug spannen läßt und diese Zugkraft lange Zeit bestän
dig bestehen bleibt, so daß insbesondere in einem Fall, in
welchem die Schablone lange Zeit mit denselben Spannkräften
gespannt werden soll, ein derartiger Spannzug gegenüber
hydraulischen oder pneumatischen Lösungen aufgrund seiner
Einfachheit von Vorteil ist.
Ferner hat ein derartiger Spannzug den weiteren Vorteil, daß
er sich in einfacher Weise in jede gewünschte Richtung durch
die Umlenkrollen führen läßt.
Hinsichtlich des Kraftangriffs der Spanneinrichtung an den
Haltestegen wurden bislang keine speziellen Angaben gemacht.
So wäre es beispielsweise möglich, unter Verwendung eines
Spannzuges an zwei beabstandeten Stellen auf den Haltesteg
einzuwirken.
Besonders vorteilhaft, insbesondere um eine leichte Bewegbar
keit des Haltesteges und ein Klemmen desselben sicherzu
stellen ist es jedoch, wenn die Schablonenspanneinrichtung
mittig der Haltestege angreift und vorzugsweise die Halte
stege beiderseits des mittigen Kraftangriffs geführt sind.
Hinsichtlich der Art und Weise, die Schablone in den zwei
quer zueinander verlaufenden Spannrichtungen zu spannen, sind
die unterschiedlichsten Lösungen denkbar. So sieht eine vor
teilhafte Lösung vor, daß die Schablonenaufnahmen zwei ein
ander gegenüberliegende Haltestege aufweisen, die an dem
Rahmen ausschließlich in Richtung der ersten Spannrichtung
verschieblich geführt sind, daß die Schablonenspanneinrich
tung eine auf beide Haltestege gleichzeitig mit derselben
Spannkraft wirkende Spannkraftquelle aufweist, daß die
Schablonenaufnahmen zwei einander gegenüberliegende Halte
stege aufweisen, die am Rahmen ausschließlich in Richtung der
zweiten Spannrichtung verschieblich geführt sind und daß die
Schablonenspanneinrichtung eine auf die beiden Haltestege
gleichzeitig mit derselben Spannkraft wirkende Spannkraft
quelle aufweist.
Bei dieser Lösung ist der Vorteil darin zu sehen, daß beim
Spannen durch die exakte Führung der beiden Haltestege aus
schließlich in der ersten Spannrichtung und in der zweiten
Spannrichtung eine definierte Position der in den Schablonen
aufnahmen fixierten Schablonen in Richtung quer zu der jewei
ligen Spannrichtung gegeben ist und daß andererseits auch
durch das gleichzeitige Aufbringen derselben Spannkraft auf
jeden der Haltestege ein gleichmäßiges Spannen der Schablone
in der ersten Spannrichtung dadurch erfolgt, so daß sich die
beiden Haltestege unter Einwirkung jeweils derselben Spann
kraft voneinander weg bewegen.
Dabei ist vorzugsweise die Schablone durch die zwei quer
zueinander verlaufenden Spannrichtungen und die ausschließ
liche Führung der Haltestege in diesen Spannrichtungen mit
ihrer Position relativ zum Rahmen fixiert. So erfolgt durch
die zweite Spannrichtung gleichzeitig eine Fixierung der
Schablone in der ersten Spannrichtung und durch die erste
Spannrichtung eine Fixierung der Schablone in der zweiten
Spannrichtung, so daß bei einer derartigen Ausbildung der
erfindungsgemäßen Lösung die an den Schablonenaufnahme
fixierte Schablone zwangsläufig exakt in den beiden Spann
richtungen positionierbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieser Lösung
sieht vor, daß eine einzige Spannkraftquelle auf alle Halte
stege wirkt.
Alternativ zu dieser Lösung sieht eine andere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Lösung vor, daß von zwei in der ersten
Spannrichtung wirksamen Haltestegen einer der Haltestege fest
mit dem Rahmen verbunden ist und der dem festen Haltesteg
gegenüberliegende Haltesteg in der ersten Spannrichtung
gegenüber dem Rahmen bewegbar ist und daß die in der zweiten
Spannrichtung wirksamen Haltestege in der ersten Spannrich
tung gegenüber dem Rahmen bewegbar sind und mindestens einer
der in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der
zweiten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar ist.
Diese Lösung geht davon aus, daß die Schablone durch den fest
mit dem Rahmen verbundenen Haltesteg ausreichend positionier
bar ist, wobei in diesem Fall eine Bewegbarkeit der in der
zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der ersten
Spannrichtung erforderlich ist, um einen Faltenwurf zu ver
meiden, wobei diese Bewegbarkeit durch ein Führungsspiel
realisierbar ist.
Besonders vorteilhaft ist es bei diesem Ausführungsbeispiel,
wenn der in der ersten Spannrichtung wirksame und in dieser
bewegbare Haltesteg auch in der zweiten Spannrichtung gegen
über dem Rahmen bewegbar ist, um auch hier einen Ausgleich
gegenüber einem Faltenwurf vorzusehen, wobei auch die Beweg
barkeit in der zweiten Spannrichtung durch ein Führungsspiel
realisierbar ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Lösung sieht vor, daß von zwei in der ersten Spannrichtung
wirksamen Haltestegen einer der Haltestege in der ersten
Spannrichtung unverschieblich und der andere in der ersten
Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar gelagert ist, daß
beide in der ersten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der
zweiten Spannrichtung verschieblich gelagert sind und daß die
in der zweiten Spannrichtung wirksamen Haltestege in der
ersten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen bewegbar sind und
mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung wirksamen
Haltestege in der zweiten Spannrichtung gegenüber dem Rahmen
bewegbar ist.
Bei beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist
es denkbar, daß beide in der zweiten Spannrichtung wirksamen
Haltestege in dieser bewegbar gegenüber dem Rahmen gelagert
sind, so daß durch diese ein symmetrisches Spannen in der
zweiten Richtung realisierbar ist.
Die Erfindung betrifft auch eine Schablone aus Metallfolie,
vorzugsweise zum Siebdruck.
Soll die Schablone in zwei im wesentlichen senkrecht zuein
ander verlaufende Spannrichtungen gespannt werden, hat es
sich erfindungsgemäß als vorteilhaft erwiesen, wenn die
Schablone sich im Anschluß an einen Schablonenbereich er
streckende Haltestreifen aufweist, wobei diese Haltestreifen
sich maximal über die jeweilige Länge des Schablonenbereichs
erstrecken, so daß sich die Spannkräfte optimal auf den
Schablonenbereich auswirken können und nicht durch sich über
den Schablonenbereich hinaus erstreckende und in diesem sich
darüber hinaus erstreckenden Bereich miteinander verbundene
Haltestreifen reduziert werden und somit ungleichmäßig auf
die Schablone wirken und im Extremfall zu Verwerfungen füh
ren.
Zweckmäßigerweise ist die Schablone so ausgebildet, daß diese
einen rechteckförmigen Schablonenbereich und insgesamt vier
paarweise einander gegenüberliegende Haltestreifen aufweist.
Prinzipiell wäre es denkbar, den Schablonenbereich und die
Haltestreifen aus unterschiedlichem Material auszuführen und
beispielsweise die Haltestreifen mit dem Schablonenbereich in
irgend einer geeigneten- Art und Weise zu verbinden.
Weit vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Schablonenbereich
und die Haltestreifen aus einer einstückigen Folie sind.
Die Folie kann prinzipiell ebenfalls aus unterschiedlichsten
Materialien sein.
Aufgrund der Beanspruchung der Folie hat es sich jedoch als
vorteilhaft erwiesen, wenn die Folie eine Metallfolie ist.
Hinsichtlich der Fixierung der Haltestreifen an den Halte
stegen wurden bislang keine näheren Angaben zur Schablone ge
macht. So hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
wenn jeder Haltestreifen eine Lochreihe zur Fixierung der
selben an dem jeweiligen Haltesteg aufweist, so daß die an
den Haltestegen angeordneten Fixierzapfen mit den einzelnen
Löchern der Lochreihe in Eingriff gebracht werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand
der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Dar
stellung eines Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schablonenhalters;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer Längsseite des
Schablonenhalters;
Fig. 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung längs Linie 4-4
in Fig. 2 bei die Schablone festhaltender Schablo
nenaufnahme;
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei geöffneter
Schablonenaufnahme;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Schablone für den Schablo
nenhalter;
Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt durch ein Spannelement
des Schablonenhalters.
Fig. 8 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 auf ein zweites Aus
führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablo
nenhalters;
Fig. 9 eine vergrößerte Teilansicht ähnlich Fig. 2 des
zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 9;
Fig. 11 einen Schnitt Linie 11-11 in Fig. 9;
Fig. 12 eine Draufsicht ähnlich Fig. 8 auf ein drittes Aus
führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablo
nenhalters und
Fig. 13 eine Draufsicht ähnlich Fig. 8 auf ein viertes Aus
führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schablo
nenhalters.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 1, umfaßt einen als
Ganzes mit 10 bezeichneten Rahmen, welcher durch vier Längs
seiten des Rahmens bildende Rahmenträger 12, 14, 16 und 18
gebildet ist. Der Rahmen 10 ist im Bereich der Rahmenträger
12 bis 18 beispielsweise in einer Siebdruckanlage aufnehmbar
und exakt positionierbar, um eine als Ganzes mit 20 bezeich
nete Schablone zum Siebdrucken exakt zu positionieren.
Die Schablone 20 liegt in einem Schablonenfeld 22 des Rahmens
10, welches durch vier Auflagestege 24, 26, 28 und 30 be
grenzt ist. Die Auflagestege 24 bis 30 sind ihrerseits über
in Fortsetzung derselben bis zu den Rahmenträgern 12 bis 18
verlaufende Streben 32, 34, 36, 38 mit diesen verbunden (Fig.
1 und 2).
Wie exemplarisch im Fall des Auflagestegs 30 in Fig. 2 und 3
dargestellt, umfaßt jeder der Auflagestege 24 bis 30 eine
Auflagefläche 40, auf welcher seitliche Haltestreifen 44, 46,
48 und 50 der Schablone 20 auflegbar sind, um die Schablone
20 auf einer definierten Ebene 52 zu positionieren, wobei die
Ebene 52 durch die Auflageflächen 40 der Auflagestege 24, 26,
28 und 30 festgelegt ist.
Jeder der Haltestreifen 44 bis 50 (Fig. 6) erstreckt sich
ferner über den jeweiligen Auflagesteg 24 bis 30 hinaus bis
zu jeweils einem Haltesteg 54, 56, 58, 60 an welchem der Hal
testreifen 44 fixierbar ist.
Hierzu weist der jeweilige Haltestreifen 44 bis 50 eine ent
lang einer äußeren Seitenkante 62 verlaufende Lochreihe 64
(Fig. 6) auf, durch welche Fixierzapfen 66 einer am jewei
ligen Haltesteg 54 bis 60 angeordneten Fixierzapfenreihe 68
hindurchgreifen (Fig. 3, 4, 5). Seitlich der Lochreihen 64
liegt dabei der jeweilige Haltestreifen 44 bis 50 auf einer
Fixierauflagefläche 70 des jeweiligen Haltestegs 54 bis 60
auf und wird mittels eines Niederhalters 72 auf der Fixier
auflagefläche 70 aufliegend gehalten, wobei die Fixierzapfen
66 aus der Fixierauflagefläche 70 hervorstehen und die jewei
lige Lochreihe 64 des auf dieser Fixierauflagefläche 70 auf
liegenden Haltestreifens 44 bis 50 durchgreifen.
Der Niederhalter 72 weist vorzugsweise eine Auflageleiste 74
auf, welche sich parallel zur Fixierauflagefläche 70 er
streckt und, wie in Fig. 2 dargestellt, den jeweiligen Hal
testreifen 44 bis 60 in seinen Bereichen zwischen den Fixier
zapfen 66 mit Fingern 76 übergreift. Ferner umfaßt der
Niederhalter 72 einen Führungsschenkel 78, welcher auf einer
dem jeweiligen Auflagesteg 24 bis 30 abgewandten Seite 80 des
jeweiligen Haltestegs 54 bis 60 anliegt und quer, vorzugs
weise senkrecht zur Fixierauflagefläche 70 relativ zum jewei
ligen Haltesteg 54 bis 60 bewegbar ist, um die Auflageleiste
74 auf die Fixierauflagefläche 70 zu- oder von dieser wegzu
bewegen (Fig. 4, 5). Vorzugsweise ist der Niederhalter 72
durch eine auf die Auflageleiste 74 wirkende Druckfeder 82 in
Richtung einer den jeweiligen Haltestreifen 44 bis 50 frei
gebenden Stellung der Auflageleiste 74 beaufschlagt (Fig. 5)
und gegen die Kraft der Druckfeder 82 in eine den jeweiligen
Haltestreifen 44 bis 50 an der Fixierauflagefläche 70 anlie
gende Stellung (Fig. 4) bewegbar und in dieser durch Klemm
schrauben 84 festlegbar, wobei die Klemmschrauben 84 Lang
löcher 86 im Führungsschenkel 78 durchgreifen und somit zu
sammen mit den Langlöchern 86 als Führung für die Führungs
schenkel 78 an dem jeweiligen Haltesteg 54 bis 60 dienen.
Erfindungsgemäß sind sowohl die Haltestege 54 bis 60 mit den
jeweiligen Niederhaltern 72 als auch die Fixierzapfen 66 so
angeordnet, daß sie in der die Haltestreifen 44 bis 50 fixie
renden Stellung unterhalb einer durch eine Oberseite 90 der
Schablone 20 im Bereich des Schablonenfeldes 22 definierten
Ebene 92 liegen, so daß eine über die Oberseite 90 laufende
Rakel sich sowohl über den Niederhalter 72 als auch die
Fixierzapfen 66 kollisionsfrei hinwegbewegen kann.
Jeder der Haltestege 54 bis 60 ist durch eine Parallelfüh
rung, gebildet durch zwei zur jeweiligen Spannrichtung 98,
100 parallele Führungsstäbe 94 und 96, in nur einer Spann
richtung 98 oder 100 beweglich geführt, wobei die Spannrich
tungen 98 und 100 parallel zur Ebene 92 verlaufen und außer
dem senkrecht aufeinander stehen. Dabei sind die Haltestege
54 und 58 ausschließlich in der Spannrichtung 98 und die
Haltestege 56 und 60 ausschließlich in der Spannrichtung 100
bewegbar.
Dabei sind beispielsweise die Führungsstäbe 94 und 96 an den
Auflagestegen 24 bis 30 gehalten, sie können aber genauso zu
sätzlich oder alternativ an den Rahmenträgern 12 bis 18 ge
halten sein.
Um ein leichtes Gleiten der Haltestege 54 bis 60 an den Füh
rungsstäben 94 und 96 zu ermöglichen, sind die Haltestege
über Führungsbüchsen 102, vorzugsweise ausgeführt als Kugel
büchsen, an den als Rundstäben ausgebildeten Führungsstäben
94 und 96 exakt und leicht gleitend geführt. Durch die genau
definierte Verschiebbarkeit der einander gegenüberliegenden
Haltestege 54 und 58 in der Spannrichtung 98 und der einander
gegenüberliegenden Haltestege 56 und 60 in der Spannrichtung
100 ist bei einer in Form einer Passung ausgebildeten Loch
reihe 64 und Fixierzapfen 68 die Schablone 20 in der Ebene 92f
exakt positioniert, so daß in dieser vorgesehene Durchbrüche
110 beim Einlegen der Schablone 20 mit den Lochreihen 64 in
die jeweiligen Fixierzapfenreihen 68 in der Ebene 92 defi
niert positioniert sind.
Zum Spannen der Schablone 20 sind die jeweils einander gegen
überliegenden Haltestege 54 und 58 sowie 56 und 60 jeweils in
den entsprechenden Spannrichtung 98 bzw. 100 mittels einer
gemeinsamen Schablonenspanneinrichtung bewegbar, welche einen
an jedem der Haltestege 54 bis 60 angeordneten Lagerblock 112
und eine drehbar am jeweiligen Lagerblock 112 angeordnete
Spannrolle 114 umfaßt, sowie den Lagerblöcken 112 gegenüber
liegend an den Rahmenträgern 12, 14, 16 und 18 angeordnete
Umlenkblöcke 116 mit zwei Umlenkrollen 118 und 120, zwischen
denen ein im einfachsten Fall durch ein Stahlseil gebildeter
Spannzug 122 in Form einer Schleife 124 hervortritt und die
Spannrolle 114 umschlingt. Der Spannzug 122 erstreckt sich
dabei ausgehend von einem fixierten Ende 126, jeweils umge
lenkt noch durch Eckumlenkrollen 128, gelagert in Eckumlenk
blöcken 130, von einem Umlenkblock 116 zum nächsten, wobei im
Bereich jedes Umlenkblocks 116 die zum jeweiligen Haltesteg
54 bis 60 führende Schleife 124 gebildet wird. An seinem dem
Ende 126 entgegengesetzten Ende 132 des Spannzugs 122 wird
dieser mittels eines in Fig. 7 dargestellten Spannelements
134 gespannt, welches einen mit dem Ende 132 fest verbundenen
Spannbolzen 136 aufweist, welcher ein Außengewinde 138 auf
weist, das seinerseits in ein Innengewinde 140 einer Spann
hülse 142 eingreift, die ihrerseits drehbar am Rahmen 10,
beispielsweise am Rahmenträger 14 drehbar gelagert ist
(Fig. 7).
Ferner ist der Spannbolzen 136 unverdrehbar, jedoch in Rich
tung seiner Längsachse 144 verschieblich am Rahmen 10 ge
führt, vorzugsweise in einem Durchbruch 146 durch die
Strebe 34, so daß er durch Drehen der Spannhülse 42 der
Spannbolzen 136 in Richtung seiner Längsachse 144 verschieb
bar ist, um den Spannzug 122 zu spannen und somit über jede
der Schleifen 124 die in der jeweiligen Spannrichtung 98 bzw.
100 wirkenden Spannkraft zu erzeugen und damit die Schablone
20 in den Spannrichtungen 98 und 100 gleichzeitig zu spannen,
wobei hierdurch die Haltestreifen 44 bis 50 auf den Auflage
flächen 40 der Auflagestege 24 bis 30 zur Anlage kommen und
somit die Schablone 20 exakt auf der durch die Auflageflächen
40 der Auflagestege 24 bis 30 definierten Ebene 52 aufliegt,
so daß zusätzlich zur exakten Positionierung der Schablone 20
in den Spannrichtungen 98 und 100 eine exakte Positionierung
senkrecht zu diesen Spannrichtungen 98 und 100 erreichbar
ist.
Die Schablone ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen
mittleren Schablonenbereich 150 aufweist, in welchem die für
den Siebdruck erforderlichen Durchbrüche 110 angeordnet
sind, und daran an einen Rand des Schablonenbereichs 150 bil
denden Seitenkanten 154, 156, 158 und 160 des Schablonenbe
reichs 150 anschließend die Haltestreifen 44, 46, 48 und 50,
die sich jeweils maximal über die Länge der jeweils ent
sprechenden Seitenkanten 154, 156, 158, 160 erstrecken, so
daß die Schablone 20 Eckausschnitte aufweist und dadurch die
Spannwirkung in der einen Spannrichtung 98 und die Spann
wirkung in der jeweils anderen Spannrichtung 100 durch die
Haltestreifen 44 bis 50 nicht reduziert ist, sondern sich
voll über die jeweilige Ausdehnung des Schablonenbereichs 150
in der jeweiligen Spannrichtung 98, 100 entfalten kann (Fig.
6).
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schablonenhalters sind diejenigen Teile, die mit denen des
ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Be
zugszeichen versehen, so daß hinsichtlich der Beschreibung
derselben auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel
voll inhaltlich Bezug benommen werden kann.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 8 und 9, wirken
zwischen den Rahmenträgern 12, 14, 16 und 18 und den Halte
stegen 54, 56, 58, 60 jeweils paarweise an dem jeweiligen
Rahmenträger 12, 14, 16, 18 mit ihrem Zylindergehäuse 170 an
geordnete Spannzylinder 172a, b, 174a, b, 176a, b und 178a, b,
wobei eine Kolbenstange 180 der Zylinder 172, 174, 176, 178
mit dem jeweiligen Haltesteg 54, 56, 58, 60 verbunden ist.
Ein Druckanschluß 182 von jedem der Zylinder 172, 174, 176,
178 ist mit einer am Rahmen 10 geführten Druckleitung 184
verbunden, wobei die Druckleitung 184 mittig über einen
Druckanschlußstutzen 186 mit einer Druckquelle 188 verbindbar
ist, die ständig einen konstanten Druck liefert, der dazu
führt, daß jeder der Spannzylinder 172, 174, 176, 178 mit
derselben Kraft auf den jeweiligen Haltesteg 54, 56, 58, 60
wirkt, da die Druckleitung 184 in den parallel geschalteten
Spannzylindern 172, 174, 176, 178 jeweils denselben Druck
aufbaut.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist, wie in Fig.
9 und Fig. 11 dargestellt, jeder der Haltestege 54, 56, 58,
60 an seinen beiden Enden 190, 192 mit einem Rollenpaar 194,
196 zweier im Abstand voneinander angeordneter Laufrollen
198, 200 versehen, welche, wie in Fig. 9 und 11 am Beispiel
des Haltestegs 60 dargestellt, in einer Nut 202, 204 der den
Enden 190, 192 zugeordneten Stege 336, 32 geführt sind. Die
Nuten 202, 204 sind dabei so dimensioniert, daß diese die
Rollen 198, 200 exakt parallel zur jeweiligen Spannrichtung,
im Fall der Fig. 9 und 11 der Spannrichtung 100, führen, so
daß damit auch der jeweilige Haltesteg 60 eine zur Spannrich
tung 100 parallele Führung erfährt.
Quer zur Spannrichtung 100 ist in dem in Fig. 9 dargestellten
Ausführungsbeispiel der jeweilige Haltesteg 60 dadurch ge
führt, daß dessen Enden 190, 192 an der jeweils zugewandten
Strebe 36, 32 auf deren dem Haltesteg 60 zugewandter Ober
fläche 206, 208 mit seiner Endfläche 210, 212 gleitet. Eine
noch präzisere Führung des jeweiligen Haltestegs 58 quer zur
Spannrichtung 98 ist noch dadurch möglich, daß zwischen den
Enden 190, 192 des jeweiligen Haltestegs 60 und den Streben
36, 32 des Rahmens 10 eine Wälzkörperführung wirksam ist,
über die sich dann die Enden 190, 192 des jeweiligen Halte
stegs 60 an den jeweils endseitig angeordneten Endstreben 32,
36 abstützen.
Die Verbindung zwischen der Kolbenstange 180 eines jeden der
Spannzylinder 172, 174, 176, 178 erfolgt durch eine in dem
jeweiligen Haltesteg 58 angeordnete Bohrung 220, welche ein
endseitiger, im Durchmesser reduzierter Abschnitt 222 der
Kolbenstange 180 durchgreift, wobei dieser an seinem Ende mit
einer radial überstehenden und einen Ringflansch 224 im je
weiligen Haltesteg übergreifenden Scheibe 226 versehen ist,
welche die Zugkraft des jeweiligen Spannzylinders 176 auf den
jeweiligen Haltesteg 58 über den Ringflansch 224 einwirken
läßt.
Um eine besonders exakte Positionierung der Haltestege 54,
56, 58, 60 im gespannten Zustand der Schablone 20 zu erhal
ten, ist vorzugsweise jeweils einem von zwei paarweise ein
ander gegenüberliegenden Haltestegen 54, 58 oder 56, 60 ein
Endanschlag, in Form zweier Endanschlagelemente 230 zuge
ordnet, welche es erlauben, eine Endposition des jeweiligen
Haltestegs 54, 56 bei eine Zugwirkung auf alle Haltestege 54,
56, 58, 60 entfaltenden Spannzylindern 172, 174, 176, 178
exakt festzulegen, so daß der jeweils gegenüberliegende
Haltesteg 58, 60 aufgrund der auf diesen wirkenden Spann
zylinder 176, 178 die Schablone ausgehend von diesen End
stellungen gespannt hält, während die Spannzylinder 172, 174
den jeweiligen Haltesteg 54, 56 an den Anschlagstiften 230
anliegend halten. Damit ist durch die Anschlagelemente 230
die Möglichkeit geschaffen, die Schablone 20 mit noch
größerer Präzision als durch die Längsführungen der Halte
stege 54, 56, 58, 60 möglich, zu positionieren.
Bei einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels ist es
aber ebenfalls denkbar, die Haltestege 54, 56, 58, 60 nicht
nur parallel zu der jeweiligen Spannrichtung 98, 100 zu
führen, in welcher sie wirksam sind, sondern auch vorzusehen,
daß jedes Paar von in einer der Spannrichtungen 98 oder 100
wirksamen Haltestegen 54, 58 bzw. 56, 60 in der jeweils an
deren Spannrichtung 100 bzw. 98 zumindest begrenzt bewegbar
ist. Zu diesem Zweck ist, wie am Beispiel des Haltestegs 60
in Fig. 9 dargestellt, der jeweilige Haltesteg 60 dadurch ge
führt, daß dessen Enden 190, 192 mit Spiel zwischen der je
weils zugewandten Strebe 36, 32 geführt sind, so daß die End
flächen 210, 212 des Haltestegs 60 nach begrenzter Bewegung
in Richtung der ersten Spannrichtung 98 jeweils an den diesen
zugewandten Oberflächen 206, 208 der Streben 36, 32 zur An
lage kommen, während der jeweilige Haltesteg 60 in seiner
Spannrichtung 100 wirksam und in dieser auch durch die in den
Nuten 202, 204 liegenden Laufrollen 198, 200 beweglich gegen
über dem Rahmen 10 geführt ist.
Mit dieser Variante des zweiten Ausführungsbeispiels ist zwar
keine exakte Positionierung der Schablone 20 beim Spannen
mehr möglich, es ist jedoch die Möglichkeit gegeben, durch
eine Markierung auf der Schablone den Spannrahmen für den
Siebdruckvorgang durch die Einrichtungen zum Bewegen des
Spannrahmens exakt so zu positionieren, daß die Durchbrüche
110 in der gewünschten Position liegen.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schablonenhalters, dargestellt in Fig. 12, ist einer der
Haltestege 54, 56, 58, 60, beispielsweise der Haltesteg 54,
sowohl in seiner wirksamen Spannrichtung 98 sowie auch quer
zu dieser, das heißt parallel zur Spannrichtung 100, unver
schieblich am Rahmen 10 fixiert.
Die übrigen Haltestege 56, 58, 60 sind sowohl in ihrer wirk
samen Spannrichtung, das heißt im Fall des Haltestegs 58 in
der ersten Spannrichtung 98 und im Fall der Haltestege 56 und
60 in Richtung der Spannrichtung 100, bewegbar gelagert, vor
zugsweise aber auch ebenso quer zu ihrer wirksamen Spannrich
tung, das heißt beim Haltesteg 58 in Spannrichtung 100 und
bei den Haltestegen 56 und 60 in Spannrichtung 98, wobei die
Haltestege 56, 58, 60 vorzugsweise in dieser Richtung mit
Spiel geführt sind, wie im Zusammenhang mit der Variante des
zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Ferner sind die Haltestege 56, 58, 60 noch durch die Spann
zylinder 174, 176 und 178 in der beschriebenen Weise beauf
schlagbar, um die Schablone 20 zu spannen.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 ist nun,
obwohl der Haltesteg 54 fest an den Stegen 38 und 34 gehalten
ist, beim Beaufschlagen der Spannzylinder 174, 176 und 178
die Möglichkeit eines gleichmäßigen Spannens der Schablone 20
in beiden Spannrichtungen 98, 100 dadurch gegeben, daß die
Haltestege 56, 60 die Möglichkeit haben, sich quer zu ihrer
wirksamen Spannrichtung 100, das heißt also in Spannrichtung
98, zwischen den Stegen 36 und 32 mit Spiel zu bewegen und
somit eine geringfügige Deformation der ausgehend von dem
festen Haltesteg 54 gespannten Schablone 20 auszugleichen.
Darüber hinaus hat vorteilhafterweise auch der Haltesteg 58
die Möglichkeit, sich quer zu seiner wirksamen Spannrichtung
98, das heißt in Spannrichtung 100, zwischen den Stegen 38
und 34 mit Spiel zu bewegen, um eventuell durch das Spannen
der Haltestege 56, 60 mit den Spannzylindern 174 und 178 auf
tretende Querbewegungen, also Bewegungen in Richtung der
Spannrichtung 100, auszugleichen.
Hinsichtlich der Beschreibung der übrigen Merkmale des
dritten Ausführungsbeispiels wird voll inhaltlich auf die Aus
führungen zum ersten und zweiten Ausführungsbeispiel Bezug
genommen.
Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig.
13, sind sowohl der Haltesteg 54 als auch der Haltesteg 56
nicht mehr von einem Spannzylinder beaufschlagt, sondern
diese sind in ihrer wirksamen Spannrichtung 98 bzw. 100
zwischen Endanschlägen 230 und 232 bzw. 234 und 236 fixiert.
Quer zu ihrer jeweils wirksamen Spannrichtung, das heißt im
Fall des Haltestegs 54 in Spannrichtung 100 und im Fall des
Haltestegs 58 in Spannrichtung 98, sind die Haltestege 54 und
56 mit Spiel zwischen den jeweiligen Streben 38 und 34 oder
32 und 36 gelagert, wobei vorzugsweise die Fixierung der
Haltestege 54 und 56 in gleicher Weise wie im Zusammenhang
mit dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben, also über
Nuten 202 und 204 in den entsprechenden Stegen 38 und 34 bzw.
32 und 36 sowie an den Enden der Haltestege 54 und 56 ange
ordneten Laufrollenpaaren 194, 196, erfolgt.
Die anderen beiden Haltestege 58 und 60 sind in der bereits
beschriebenen Art und Weise gelagert und durch Spannzylinder
176 bzw. 178 in der jeweiligen wirksamen Spannrichtung 98
bzw. 100 beaufschlagbar.
Zusätzlich sind auch die Haltestege 58 und 60 quer zu ihrer
wirksamen Spannrichtung, das heißt im Fall des Haltestegs 58
in Spannrichtung 100 und im Fall des Haltestegs 60 in Spann
richtung 98, zwischen den jeweiligen Stegen 34 und 38 bzw. 36
und 32 mit Spiel bewegbar angeordnet.
Bei einer Druckbeaufschlagung der Spannzylinder 176 und 178
wirken nun die entsprechenden Haltestege 58 bzw. 60 in der
jeweiligen Spannrichtung 98 bzw. 100 und gleichzeitig haben
alle Haltestege 54, 56, 58 und 60 die Möglichkeit, durch die
Verschiebbarkeit quer zur wirksamen Spannrichtung zwischen
den entsprechenden Stegen sich soweit zu verschieben, daß die
Schablone 20 gleichmäßig in beiden Spannrichtungen 98, 100
spannbar ist.
Hinsichtlich der Beschreibung der übrigen Merkmale des
vierten Ausführungsbeispiels wird vollinhaltlich auf die Aus
führungen zum ersten und zweiten Ausführungsbeispiel Bezug
genommen.
Claims (37)
1. Schablonenhalter für Schablonen aus Metallfolien, vor
zugsweise zum Siebdruck, umfassend einen Rahmen, min
destens zwei an dem Rahmen angeordnete, die Schablone
lösbar haltende Schablonenaufnahmen und eine Schablo
nenspanneinrichtung, mit welcher die Schablone in min
destens einer ersten Spannrichtung spannbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schablone (20) sich im Anschluß an einen Schablonenbe
reich (150) erstreckende Haltestreifen (44, 46, 48, 50)
aufweist, daß diese Haltestreifen (44, 46, 48, 50) sich
maximal über die jeweilige Länge eines Randes (154, 156,
158, 160) des Schablonenbereichs (150) in der jeweiligen
Längsrichtung desselben erstrecken, daß jeder Halte
streifen (44, 46, 48, 50) an jeweils einer Schablonen
aufnahme (54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar ist und daß
die Schablone (20) mittels der an den Schablonenauf
nahmen (54, 56, 58, 60) angreifenden Schablonenspannein
richtung in einer ersten Spannrichtung (98) und einer
zweiten quer zur ersten verlaufenden Spannrichtung (100)
spannbar ist.
2. Schablonenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Schablonenbereich (150) und die Haltestrei
fen (44, 46, 48, 50) aus einer einstückigen Metallfolie
sind.
3. Schablonenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß diese einen rechteckförmigen Schablonenbe
reich (150) und insgesamt vier paarweise einander gegen
überliegende Haltestreifen (44, 48; 46, 50) aufweist.
4. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen
(44, 46, 48, 50) an einer einzigen Schablonenaufnahme
(54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar ist.
5. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen
(44, 46, 48, 50) durch Formschluß an der jeweiligen
Schablonenaufnahme (54, 56, 58, 60) lösbar fixierbar
ist.
6. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierung der
Schablone in der Schablonenaufnahme durch Öffnungen (64)
in den Haltestreifen (44, 46, 48, 50) und die Öffnungen
(64) durchgreifende Halteelemente (68) erfolgt.
7. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schablonenaufnahme
(54, 56, 58, 60) eine quer zur Spannrichtung (98, 100)
wirksame Positioniereinrichtung (64, 68) aufweist.
8. Schablonenhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Positioniereinrichtung eine Passung (64,
68) umfaßt.
9. Schablonenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Passung durch eine Lochreihe (64) gebildet
ist, in welche entsprechende Paßfinger (68) eingreifen.
10. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Spannrich
tung (98, 100) zwei einander gegenüberliegende Halte
stege (56, 60; 54, 58), welche am Rahmen (10) gelagert
sind, die Schablonenaufnahmen bilden.
11. Schablonenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Haltesteg (54, 56, 58, 60) Öffnungen (64)
im Haltestreifen (44, 46, 48, 50) durchgreifende Halte
elemente (68) aufweist.
12. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in einer am jeweiligen
Haltesteg (54, 56, 58, 60) fixierten Stellung jeder
Haltestreifen (44, 46, 48, 50) mit einem Niederhalter
(72) auf einer Fixierauflagefläche (70) des jeweiligen
Haltestegs (54, 56, 58, 60) aufliegend gehalten ist.
13. Schablonenhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Niederhalter (72) in der fixierenden
Stellung den jeweiligen Haltestreifen (44, 46, 48, 50)
in Bereichen zwischen den als Fixierzapfen (66) ausge
bildeten Halteelementen (68) mit Fingern (76) über
greift.
14. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (20) zwi
schen einem Schablonenbereich (150) und einem Angriff
des Haltestegs (54, 56, 58, 60) durch einen Auflagesteg
(24, 26, 28, 30) abgestützt ist.
15. Schablonenhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Haltesteg (54, 56, 58, 60) die Schablone
(20) beim Spannen gegen den Auflagestege (24, 26, 28,
30) zieht.
16. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenaufnahmen (54,
56, 58, 60) auf einer der Schablone (20) gegenüber
liegenden Seite einer durch die Auflagestege (24, 26,
28, 30) definierten Ebene (52) angeordnet sind.
17. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in einer
Spannrichtung (98, 100) wirksamen Haltestegen (54, 56,
58, 60) mindestens einer in Richtung der Spannrichtung
(98, 100) mittels der Schablonenspanneinrichtung beweg
bar ist.
18. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbaren Halte
stege (54, 56, 58, 60) durch eine Verschiebeführung (94,
96, 102) geführt sind.
19. Schablonenhalter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Haltestege (54, 56, 58, 60) an einer in der
jeweiligen Spannrichtung (98, 100) wirksamen Parallel
führung (94, 96, 102) gelagert sind.
20. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen
spanneinrichtung in der jeweiligen Spannrichtung (98,
100) wirksame Spannelemente aufweist, welche jeweils
derart miteinander gekoppelt sind, daß auf die Halte
stege (54, 56, 58, 60) gleichzeitig dieselben Spann
kräfte wirken.
21. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen
spanneinrichtung mindestens einen zwischen dem jewei
ligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) und dem Rahmen (10)
wirkenden Spannzylinder (172, 174, 176, 178) umfaßt.
22. Schablonenhalter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannzylinder (172, 174, 176, 178) parallel
geschaltet und mit einer Druckleitung (184) verbunden
sind.
23. Schablonenhalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58,
60) und dem Rahmen (10) jeweils zwei parallel wirkende
Spannzylinder (172a, b, 174a, b, 176a, b, 178a, b) vor
gesehen sind.
24. Schablonenhalter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannzylinder (172, 174, 176, 178) bei ge
spannter Schablone (20) ständig mit einem unter Druck
stehenden Medium beaufschlagt sind.
25. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung einen
Spannzug (122) und ein Spannelement (134) umfaßt.
26. Schablonenhalter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß der Spannzug (122) jeweils eine zwischen dem
Rahmen (10) und dem jeweiligen Haltesteg (54, 56, 58,
60) wirksame Schleife (124) bildet.
27. Schablonenhalter nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenauf
nahmen zwei einander gegenüberliegende Haltestege (54,
58) aufweisen, die an dem Rahmen (10) ausschließlich in
Richtung der ersten Spannrichtung (98) verschieblich ge
führt sind, daß die Schablonenspanneinrichtung eine auf
beide Haltestege (54, 58) gleichzeitig mit derselben
Spannkraft wirkende Spannkraftquelle (122, 134) auf
weist, daß die Schablonenaufnahmen zwei einander gegen
überliegende Haltestege (56, 60) aufweisen, die am Rah
men (10) ausschließlich in Richtung der zweiten Spann
richtung (100) verschieblich geführt sind, und daß die
Schablonenspanneinrichtung eine auf die beiden Halte
stege (56, 60) gleichzeitig mit derselben Spannkraft
wirkende Spannkraftquelle (122, 134 aufweist.
28. Schablonenhalter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß eine einzige Spannkraftquelle (122, 134) auf
alle Haltestege (54, 56, 58, 60) wirkt.
29. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß von zwei in der ersten Spann
richtung (98) wirksamen Haltestegen (54, 58) einer der
Haltestege (54) fest mit dem Rahmen (10) verbunden ist,
und der dem festen Haltesteg (54) gegenüberliegende
Haltesteg (58) in der ersten Spannrichtung (98) gegen
über dem Rahmen (10) bewegbar ist und daß die in der
zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56,
60) in der ersten Spannrichtung (98) gegenüber dem Rah
men (10) bewegbar sind und mindestens einer der in der
zweiten Spannrichtung (100) wirksamen Haltestege (56,
60) in der zweiten Spannrichtung (100) gegenüber dem
Rahmen (10) bewegbar ist.
30. Schablonenhalter nach Anspruch 29, dadurch gekennzeich
net, daß der in der ersten Spannrichtung (98) wirksame
und in dieser bewegbare Haltesteg (58) auch in der
zweiten Spannrichtung (100) gegenüber dem Rahmen (10)
bewegbar ist.
31. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß von zwei in der ersten Spann
richtung (98) wirksamen Haltestegen (54, 58) einer der
Haltestege (54) in der ersten Spannrichtung (98) unver
schieblich und der andere (58) in der ersten Spannrich
tung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar gelagert
ist, daß beide in der ersten Spannrichtung wirksamen
Haltestege (54, 58) in der zweiten Spannrichtung ver
schieblich sind und daß die in der zweiten Spannrichtung
(100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der ersten Spann
richtung (98) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar sind
und mindestens einer der in der zweiten Spannrichtung
(100) wirksamen Haltestege (56, 60) in der zweiten
Spannrichtung (100) gegenüber dem Rahmen (10) bewegbar
ist.
32. Schablonenhalter nach einem der Ansprüche 29 bis 31, da
durch gekennzeichnet, daß beide in der zweiten Spann
richtung (100) wirksamen Haltestege (56, 60) in dieser
bewegbar gegenüber dem Rahmen (10) gelagert sind.
33. Schablone für einen Schablonenhalter, insbesondere nach
einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Schablone (20) sich im Anschluß an einen
Schablonenbereich (150) erstreckende Haltestreifen (44,
46, 48, 50) aufweist und daß diese Haltestreifen (44,
46, 48, 50) sich maximal über die jeweilige Länge eines
Randes (154, 156, 158, 160) des Schablonenbereichs (150)
in der jeweiligen Längsrichtung desselben erstrecken.
34. Schablone nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß
diese einen rechteckförmigen Schablonenbereich (150) und
insgesamt vier paarweise einander gegenüberliegende
Haltestreifen (44, 48; 46, 50) aufweist.
35. Schablone nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schablonenbereich (150) und die Halte
streifen (44, 46, 48, 50) aus einer einstückigen Folie
sind.
36. Schablone nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß
die Folie eine Metallfolie ist.
37. Schablone nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen (44, 46, 48, 50)
eine Lochreihe (69) zur Fixierung derselben an dem je
weiligen Haltesteg (54, 56, 58, 60) aufweist.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19530373A DE19530373A1 (de) | 1994-11-05 | 1995-08-18 | Schablonenhalter |
| DE29516465U DE29516465U1 (de) | 1994-11-05 | 1995-10-17 | Schablonenhalter |
| EP95936587A EP0790892B1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
| PCT/EP1995/004319 WO1996014210A1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
| AT95936587T ATE177365T1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
| DE59505323T DE59505323D1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
| GB9522706A GB2294905A (en) | 1994-11-05 | 1995-11-06 | Stencil holder |
| US08/850,962 US5941171A (en) | 1994-11-05 | 1997-05-05 | Stencil holder |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4439608 | 1994-11-05 | ||
| DE19511330 | 1995-03-28 | ||
| DE19530373A DE19530373A1 (de) | 1994-11-05 | 1995-08-18 | Schablonenhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19530373A1 true DE19530373A1 (de) | 1996-05-09 |
Family
ID=25941725
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19530373A Ceased DE19530373A1 (de) | 1994-11-05 | 1995-08-18 | Schablonenhalter |
| DE59505323T Expired - Lifetime DE59505323D1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59505323T Expired - Lifetime DE59505323D1 (de) | 1994-11-05 | 1995-11-03 | Schablonenhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19530373A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19749449C1 (de) * | 1997-11-10 | 1999-01-07 | Lpkf D O O | Spannrahmen |
-
1995
- 1995-08-18 DE DE19530373A patent/DE19530373A1/de not_active Ceased
- 1995-11-03 DE DE59505323T patent/DE59505323D1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19749449C1 (de) * | 1997-11-10 | 1999-01-07 | Lpkf D O O | Spannrahmen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59505323D1 (de) | 1999-04-15 |
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Legal Events
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| 8131 | Rejection |