DE29507900U1 - Präsentations- und Vorratshalterung - Google Patents
Präsentations- und VorratshalterungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Präsentations- und Vorratshalterung
für Verkaufsobjekte, insbesondere Fläschchen, vorzugsweise
Duftöl enthaltende Fläschchen.
Duftöl enthaltende Fläschchen.
Aus der DE-G 92 02 630 ist eine Vorrichtung zum Aufbewahren
einer Vielzahl von Behältern mit standardisierten Abmessungen bekannt, die mehrere pyramidal übereinander angeordnete Standplatten aufweist. In den Standplatten sind Ausnehmungen vorgesehen, in die die Behälter kippsicher so eingestellt werden können, daß auch auf den Behältern aufgeklebte Beschriftungsetiketten nicht durch die Standplatte verdeckt werden und gut sichtbar bleiben. Dabei ist der Abstand zwischen benachbarten Ausnehmungen so groß bemessen, daß alle in der Vorrichtung
aufzubewahrenden Behälter auf einen Blick sichtbar sind. Zudem können zur leichteren Identifizierung der einzelnen aufbewahrten Behälter die einzelnen Standplatten, ähnlich einem Karussell, um eine vertikale Achse gedreht werden.
einer Vielzahl von Behältern mit standardisierten Abmessungen bekannt, die mehrere pyramidal übereinander angeordnete Standplatten aufweist. In den Standplatten sind Ausnehmungen vorgesehen, in die die Behälter kippsicher so eingestellt werden können, daß auch auf den Behältern aufgeklebte Beschriftungsetiketten nicht durch die Standplatte verdeckt werden und gut sichtbar bleiben. Dabei ist der Abstand zwischen benachbarten Ausnehmungen so groß bemessen, daß alle in der Vorrichtung
aufzubewahrenden Behälter auf einen Blick sichtbar sind. Zudem können zur leichteren Identifizierung der einzelnen aufbewahrten Behälter die einzelnen Standplatten, ähnlich einem Karussell, um eine vertikale Achse gedreht werden.
Zur Schaustellung von Verkaufsobjekten ist aus der DE-G 94 16
428 eine Vorrichung bekannt, die in stufenweise abgesetzten,
übereinander angeordneten Platten Vertiefungen aufweist, in die die Verkaufsobjekte eingestellt werden können. Dabei weisen die
übereinander angeordneten Platten Vertiefungen aufweist, in die die Verkaufsobjekte eingestellt werden können. Dabei weisen die
übereinander angeordneten Platten auf ihren einem Schaustellbereich
abgewandten Seiten ebene, vertikal in Flucht zueinander verlaufende Basen auf. Diese können beispielsweise an eine an
den Schaustellbereich angrenzende rückwärtige Wand geschoben werden, um so den Aufstellraum besser zu nutzen und dennoch die
einzelnen Verkaufsobjekte einzeln und übersichtlich zu präsentieren.
Die beiden aus DE-G 94 16 428 und DE-G 92 06 630 bekannten Vorrichtungen eignen sich gut zur Präsentation einzelner mit
Etiketten versehener Fläschchen, die durch die Vorrichtung übersichtlich und einzeln identifizierbar bereitgehalten werden
sollen, wenn die Vorrichtungen selbst nicht zu weit unter der Augenhöhe des Betrachters angeordnet sind. Dann nämlich ist der
Blick auf die Etiketten der Fläschchen unter einem zur Identifizierung der Fläschchen günstigen Winkel möglich. Sind die
Vorrichtungen selbst jedoch beispielsweise auf einem Fachboden eines Regals angeordnet, welcher wesentlich unter der Augenhöhe
des Betrachters liegt, so ergibt sich ein Blickwinkel, unter dem die Fläschchen im wesentlichen von oben betrachtet werden
und deren Etiketten relativ schlecht erkennbar sind. Um einzelne Fläschchen zu identifizieren, muß sich der Betrachter
bzw. Kunde eventuell sogar bücken.
Des weiteren weisen die bekannten Vorrichtungen den Nachteil auf, den ihnen zur Verfügung stehenden Aufstellraum vergleichsweise
schlecht auszunutzen, sobald mit Hilfe der Vorrichtungen Sortimente von Verkaufsobjekten unter gleichzeitiger Vorratshaltung
zum Verkauf präsentiert werden sollen. Vorratshaltung bei der Präsentation von Verkaufsobjekten ist wünschenswert, um
sicherzustellen, daß bei der Entnahme eines durch einen Kunden ausgewählten Verkaufsobjekts ein weiteres Verkaufsobjekt derselben
Art bereitgehalten wird. Es ist in diesem Fall jedoch nicht notwendig, das auf Vorrat gehaltene Verkaufsobjekt selbst
einzeln zu präsentieren. Vielmehr ist es ausreichend und'sinnvoll,
die einzelnen Arten der Verkaufsobjekte übersichtlich zu
präsentieren.
Um beispielsweise Duftöle mit verschiedenen Duftnoten in Fläschchen zum Verkauf anzubieten, müssen die einzelnen Duftnoten
der verschiedenen Duftöle dem Käufer kenntlich gemacht werden. Dies kann durch einheitliche Farbgebung oder Beschriftung
der Fläschchen, deren Inhalt einer gemeinsamen Duftnote angehört, geschehen. Wählt ein Kunde eine bestimmte Duftnote
aus und entnimmt er ein entsprechendes Fläschchen der Präsentations- und Vorratshalterung, so soll ein weiteres Fläschchen
mit gleichem Inhalt für einen nächsten Kunden zur Verfügung stehen, dabei jedoch vergleichsweise wenig Aufstellfläche
beanspruchen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Präsentationsund Vorratshalterung für Verkaufsobjekte, insbesondere Fläschchen,
vorzugsweise Duftöl enthaltende Fläschchen zu schaffen, welche eine Vielzahl verschiedener Verkaufsobjekte auch aus
ungünstigen Blickwinkeln gut einsehbar und platzsparend bevorraten kann.
Die Erfindung geht dabei aus von einer Präsentations- und
Vorratshalterung für Verkaufsobjekte, insbesondere Fläschchen,
vorzugsweise Duftöl enthaltende Fläschchen, umfassend einen mit seiner in Gebrauchslage unteren Seite auf eine im wesentlichen
ebene Auflagefläche auflegbaren Halterungskörper, der auf
seiner in Gebrauchslage oberen Seite eine Vielzahl von im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Halterungen zur Aufnahme
der Verkaufsobjekte aufweist und eine zwischen der unteren
Seite und der oberen Seite sich erstreckende Vorderseite hat. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene
der Halterungen von der Vorderseite weg zur Ebene der Unterlage hin geneigt verläuft und auf der Vorderseite Markierungen
vorgesehen sind.
Die erfindungsgemäße Präsentations- und Vorratshalterung kann
beispielsweise auf einen Fachboden eines Regals gestellt und mit zu präsentierenden Verkaufsobjekten befüllt werden, indem
die Verkaufsobjekte in die auf der oberen Seite angeordneten
Halterungen eingestellt werden. Sofern die einzelnen, in den Halterungen aufgenommenen VerkaufsObjekte aus diesen Halterungen
hervorstehen, kann der Betrachter und Kunde aufgrund beispielsweise einer Farbgebung, Beschriftung oder individuellen
Form des Verkaufsobjekts Auskunft über dessen Art und Beschaffenheit
erlangen. Die nach hinten hin abfallende Anordnung der Verkaufsobjekte ermöglicht dabei auch bei unterhalb der Augenhöhe
des Betrachters angeordneter Präsentations- und Vorratshalterung,
daß der Blick auf eventuell auf den Seiten der Verkaufsobjekte angeordnete Etiketten unter einem günstigen
Winkel möglich ist. Zudem verbleibt aufgrund der nach hinten hin abfallenden Anordnung der Halterungen an der Vorderseite
der Präsentations- und Vorratshalterung vermehrt Platz zur Verfugung, auf dem die Markierungen angebracht werden, die
zusätzlich Auskunft über die durch die Präsetations- und Vorratshalterung
angebotenen Verkaufsobjekte geben. Dadurch, daß
die Markierungen an der zum Betrachter hin weisenden Vorderseite angebracht sind, sind sie in der Regel auch gut sichtbar,
fallen ins Auge und erhalten optisches Gewicht. Der Betrachter
wird deshalb annehmen, daß diese Markierungen ausreichend und umfassend Auskunft über die in der Präsentations- und Vorratshalterung
angebotenen Verkaufsobjekte geben. Dieser Eindruck
wird dadurch verstärkt, das die einzelnen Verkaufsobjekte in
einer vom Betrachter weg nach hinten unten geneigten Ebene von Halterungen angeordnet sind. Insbesondere bleibt dieser Eindruck
auch dann erhalten, wenn die Präsentations- und Vorratshalterung
in einem unter Augenhöhe des Betrachters liegenden Fachboden eines Regals aufgestellt ist, da durch die nach
hinten unten abfallende Anordnung der Verkaufsobjekte der
Draufsichtwinkel auf die Ebene, in der die Verkaufsobjekte
angeordnet sind, verringert wird und dadurch das optische Gewicht zugunsten der auf der Vorderseite der Präsentationsund
Vorratshalterung angebrachten Markierungen verlagert wird.
Zudem steht unter Umständen auf der Vorderseite der Präsentations-
und Vorratshalterung mehr Platz für Markierungen zur Verfügung, als auf den einzelnen, eventuell kleinen Verkaufs-Objekten
selbst.
Bevorzugterweise umgreifen die Halterungen untere Bereiche der Verkaufsobjekte zumindest teilweise. Damit sind die Verkaufs-Objekte
zum einen gegen Verrutschen in der geneigten Ebene fixiert und zum anderen bleiben ihre oberen Bereiche frei,
womit sie mit der Hand einfach ergreifbar sind und eventuell auf den Verkaufsobjekten angebrachte Etiketten unverdeckt
sichtbar bleiben.
Es ist besonders vorteilhaft, die Halterungen in Reihen anzuordnen,
die im wesentlichen entlang der Fallinie der geneigten Ebene ausgerichtet sind. In eine Reihe können damit beispielsweise
gleichartige Verkaufsobjekte eingestellt werden,
wobei eine dieser Reihe zugeordnete Markierung an der Vorderseite der Präsentationshalterung auf den Inhalt der Reihe
schließen läßt. Der Käufer kann anhand der an der Vorderwand angebrachten Markierungen seine Wahl treffen und beispielsweise
das in einer Reihe zuvorderst stehende Verkaufsobjekt aus der
zugehörigen Halterung entnehmen.
Es ist insbesondere auch vorgesehen, quer zur Fallinie gesehen, mehrere Reihen zu Reihengruppen zusammenzufassen. Dabei ist der
Abstand zwischen zwei benachbarten Reihen, die derselben Reihengruppe angehören, geringer ist als der Abstand zwischen zwei
benachbarten Reihen, die verschiedenen Reihengruppen angehören. Es kann damit eine Reihengruppe zur Präsentation und Vorratshaltung
von gleichartigen Verkaufsobjekten dienen und verschiedene
Reihengruppen können verschiedenartige Verkaufsobjekte
beinhalten. Diese Zuordnung kann insbesondere durch einzelnen Reihengruppen zugeordnete Markierungen an der Vorderseite der
Präsentations- und Vorratshalterung kenntlich gemacht werden.
Um in einer Reihe bzw. einer Reihengruppe möglichst viele gleichartige Verkaufsobjekte zu bevorraten, wird der Abstand
zwischen innerhalb einer Reihe benachbarten Halterungen zweckmäßigerweise kleiner gewählt als der Abstand zwischen Halterungen,
die benachbarten Reihengruppen angehören.
Zweckmaßxgerweise werden die einzelnen Halterungen als Vertiefungen
in der oberen Seite des Halterungskörpers eingebracht, womit sich eine einfache Herstellbarkeit in Verbindung
mit einer sicheren Fixierung der Verkaufsobjekte in der geneigten
Ebene ergibt. Insbesondere ist vorgesehen, daß die Vertiefungen, die einzelne Halterungen bilden, im wesentlichen
kreisförmigen Umriß aufweisen. Derartige Vertiefungen können beispielsweise durch ein rotierendes Bohrwerkzeug in den Halterungskörper
eingebracht werden. Alternativ hierzu können mehrere benachbarte Halterungen durch eine gemeinsame Vertiefung
mit wellenförmigem Umriß gebildet werden. Dies bietet insbesondere Vorteile, wenn der Halterungskörper in eine Form gespritzt
oder gepreßt wird und aus dieser Form entnommen werden muß. Zudem ist damit ein besonders geringer Abstand zwischen innerhalb
einer Reihe benachbarten Verkaufsobjekten zu erzielen.
Vorteilhafterweise besteht der Halterungskörper aus Holz, womit
er sowohl einfach einstellbar ist und ein naturverbundenes Ausseshen erhält. Es ist jedoch auch vorgesehen, den Halterungskörper
aus Pappmaterial zu pressen, wozu insbesondere auch recycltes Papier und/oder recycltes Pappmaterial verwendet
werden kann.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand von
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische, teilweise gebrochene Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung und
Figur 2 eine ebenfalls perspektivisch und teilweise gebrochen dargestellte zweite Ausführungsform der Erfindung.
Die Figur 1 zeigt einen aus einem Holz-Vollmaterial bestehenden Halterungskörper 11 einer Präsentations- und Vorratshalterung
13. Die Präsentations- und Vorratshalterung 13 weist eine untere Seite 15 auf, mit der sie zum Gebrauch auf eine im
wesentlichen ebene Auflagefläche, beispielsweise einen Fachboden
eines Regals aufgelegt werden kann. In einer oberen Seite 17 des Halterungskörpers 11 ist eine Vielzahl im wesentlichen
kreisrunder Ausnehmungen 19 eingesenkt, die Halterungen 20 für Verkaufsobjekte bilden. In der Figur 1 ist ein beispielsweise
Duftöl enthaltendes Fläschchen 23 in einer der Ausnehmungen 19 dargestellt. An einer in Gebrauchslage zum Betrachter weisenden
Vorderseite 2 5 des Halterungskörpers 11 sind Markierungen 27 angebracht, die beispielsweise durch auf die Vorderseite 2 5
aufgeklebte Etiketten 29 mit aufgedruckten Schriftzügen 31 gebildet werden können.
Die einzelnen Halterungen 2 0 sind auf der oberen Seite 17 im wesentlichen in einer Ebene angeordnet, welche zur Ebene der
Unterlage geneigt ist. Die Neigung der Ebene der Halterungen 2 ist dabei zur Ebene der Unterlage so ausgerichtet, daß sich der
Abstand zwischen den beiden Ebenen, ausgehend von der Vorderseite 25 nach hinten hin verringert, womit sich bei waagrechter
Anordnung der Unterlage eine nach hinten unten abfallende Anordnung der einzelnen Halterungen 2 0 und damit auch der in
die Halterungen 20 eingestellten Fläschchen 23 ergibt. Vorzugsweise beträgt der Winkel o; zwischen der Ebene der Halterungen
20 und der Ebene der Unterlage zwischen 10° und 40°.
Die einzelnen Halterungen 20 sind in der oberen Seite 17 in vier Reihen 3 3 angeordnet, welche, ausgehend von der Vorderseite,
in der Fallinie der Ebene der Halterungen 20 verlaufen. Jeweils zwei Reihen 33 sind zu einer Reihengruppe 3 5 zusammengefaßt,
so daß sich insgesamt auf der oberen Seite 17 der Präsentations- und Vorratshalterung 13 zwei Reihengruppen 35
befinden. Dabei ist der Abstand a zwischen benachbarten Reihen 33 innerhalb einer Reihengruppe 35 kleiner als der Abstand b
zwischen den beiden Reihen 3 3 die benachbarten Reihengruppen 3
angehören. Der Abstand zwischen Halterungen 20, die innerhalb einzelner Reihen 33 benachbart sind, beträgt c.
Die beiden Markierungen 27 sind den beiden Reihengruppen 3 5 jeweils zugeordnet.
Zweckmäßigerweise wird eine jede Reihengruppe 35 mit gleichartigen
Verkaufsobjekten, beispielsweise mit Fläschchen 23, die
Duftöl einer gleichen Duftnote enthalten, gefüllt. Die verschiedenen
Reihengruppen 35 werden zweckmäßigerweise mit unterschiedlichen Verkaufsobjekten, also mit Fläschchen 23, die
Duftöl einer unterschiedlichen Duftnote enthalten, gefüllt. Die derart mit Verkaufsobjekten bestückte Präsentations- und Vorratshalterung
13 kann auf einen Fachboden eines Regals so aufgestellt werden, daß die Markierungen 27 zum Benutzer bzw.
Käufer weisen. Dieser erkennt anhand der Schriftzüge 31 auf den
Etiketten 29, um welche Duftnote es sich bei dem Inhalt der Fläschchen 23 innerhalb einer Reihengruppe 35 handelt und er
kann, nachdem er eine Auswahl getroffen hat, ein Fläschchen einer Reihengruppe 35 entnehmen. Die verbleibenden Fläschchen
23 innerhalb einer Reihengruppe 3 5 bilden dabei einen Vorrat an weiteren, gleichartigen Verkaufsobjekten für einen weiteren
Kunden, der an derselben Art von Fläschcheninhalt, beispielsweise einem Duftöl einer bestimmten Duftnote, interessiert ist.
Durch die nach hinten hin abfallende Anordnung der einzelnen Fläschchen 23 auf dem Fachboden eines Regals wird deutlich
gemacht, daß es sich bei den in den einzelnen Reihen 33 bzw. Reihengruppen 35 aufgenommenen Fläschchen 23 um Fläschchen 23
gleichen Inhalts handelt, wobei die Markierungen 27 an der Vorderseite 25 der Präsentations- und Verkaufshalterung 13
diesen Inhalt einer Reihe 3 3 bzw. Reihengruppe 3 5 kenntlich machen und beschreiben können. Dadurch, daß die einzelnen
Reihen 3 3 in der Ebene der Halterungen 19 nach hinten vom Betrachter weggekippt sind, wird insbesondere auch bei einer
Anordnung der Präsentations- und Vorratshalterung 13 in einem Fachboden eines Regals, welcher tiefer als das Auge des Betrachters
liegt, die Gleichartigkeit der innerhalb einer Reihe
33 angebotenen Fläschchen 23 betont. Es wird nämlich durch den Winkel &agr; zwischen der Ebene der Halterungen 19 und der Ebene
der Unterlage, in diesem Fall des Fachbodens, die Draufsicht auf die obere Seite 17 des Halterungskörpers 11 erschwert und
den einzelnen Fläschchen 23 ihr individueller Charakter genommen. Damit wird die Zuordnung der Fläschchen zu einem vor der
betreffenden Reihengruppe 35 angeordneten Etikett 29 und damit die Gleichartigkeit der innerhalb einer Reihengruppe 3 5 angebotenen
Fläschchen 23 in den Vordergrund gerückt. Zweckmäßigerweise kann der Winkel &agr; zwischen der Ebene der Halterungen 19
und der Ebene der Unterlage um so größer gewählt werden, je weiter diese Unterlage unterhalb dem Niveau des Auges des
Betrachters bzw. Kunden angeordnet ist. Dadurch wird die bei tiefer Anordnung an sich leichter mögliche Draufsicht auf die
obere Seite 17 des Halterungskörpers 11 erschwerend kompensiert und es verbleibt die betonte Zuordnung der einzelnen Reihen 33
bzw. Reihengruppen 3 5 zu den zugehörigen Markierungen 27 an der Vorderseite 25 des Halterungskörpers 11.
Die Anordnund der einzelnen Halterungen 20 innerhalb einer geneigten Ebene schließt nicht aus, daß die in die Halterungen
20 aufgenommenen Verkaufsobjekte, insbesondere Fläschchen 23,
selbst senkrecht stehen.
In Figur 2 ist eine Variante der Erfindung erläutert. Darin sind Komponenten, die Komponenten der Figur 1 entsprechen, mit
gleichen Bezugszahlen, zu ihrer Unterscheidung jedoch mit einem Buchstaben versehen. Zur Erläuterung wird jeweils auf die
gesamte vorangegangene Beschreibung Bezug genommen.
Der Halterungskörper 11b der in Figur 2 dargestelltem Präsentations-
und Vorratshalterung 13b ist als Hohlkörper ausgeführt. Er ist dazu bestimmt, in Gebrauchslage mit den unteren Stirnseiten
4 0 seiner Vorderwand 41, seiner Seitenwände 42 sowie seiner Rückwand 43 auf einer Unterlage, beispielsweise einem
Fachboden eines Regals, zur Auflage zu kommen. Die obere Seite 17b des Halterungskörpers 11b weist eine dreidimensionale
Struktur auf, welche Vertiefungen 45 für Halterungen 47 für Verkaufsobjekte, wie beispielsweise das in Figur 1 dargestellte
Fläschchen 23, aufweist. Die einzelnen Halterungen 47 sind wiederum, wie in Figur 1, in Reihen 33b angeordnet, wobei
wiederum jeweils zwei benachbarte Reihen 3 3b zu je einer Reihengruppe 3 5b zusammengefaßt sind. Die jeweils fünf zu je einer
Reihe 33b gehörenden Halterungen 47 werden durch die ihnen gemeinsame, zusammenhängende Vertiefung 45 in der oberen Seite
17b des Halterungskorpers 11b gebildet. Um trotz der gemeinsamen Vertiefung 45 eine individuelle Fixierung der in die Halterungen
47 eingesteckten Verkaufsobjekte zu gewährleisten,
weisen die einzelnen Vertiefungen 45 einen entlang der Fallinie der geneigten Ebene wellenförmig verlaufenden Umriß auf. Die
Vertiefungen 45 sind dabei so ausgestaltet, daß die quer zur Fallinie der geneigten Ebene gemessene lichte Weite der Vertiefungen
45 auf Höhe der Soll-Position eines aufzunehmenden Verkaufsobjekts einen dem Durchmesser des Verkaufsobjekts
entsprechenden Wert d, zwischen benachbarten Soll-Positionen der Verkaufsobjekte hingegen die lichte Weite einen geringeren
Wert e aufweist, woduch ein Verrutschen der Verkaufsobjekte in
Richtung der Fallinie verhindert wird.
Die Ausführung eines Halterungskörpers für eine Präsentationsund
Vorratshalterung als Hohlkörper gemäß Figur 2 ist insbesondere
angebracht, wenn beispielsweise aus Gründen einer Materialersparnis möglichst wenig Material für den Halterungskörper
verwendet werden soll oder wenn der Halterungskörper ein möglichst geringes Gewicht aufweisen soll. Wird als Grundmaterial
für den Halterungskörper beispielsweise Holz gewählt, so kann unter Umständen die massive Ausführung des Halterungskörpers
gemäß Figur 1 sinnvoll sein, es kann jedoch auch eine Ausführung des Halterungskörpers als Hohlkörper gemäß Figur 2 gewählt
werden. Bei der Ausführung des Halterungskörpers aus einem Vollmaterial können die einzelnen Halterungen besonders einfach
als Vertiefungen von im wesentlichen kreisförmgien Querschnitt mit einem entsprechenden Bohrer von oben eingebracht werden, es
bieten sich jedoch auch für benachbarte Halterungen gemeinsame
Vertiefungen mit wellenförmigem Umriß an, welche beispielsweise durch einen Konturfräser in das Vollmaterial eingebracht werden
können. Unabhängig von der Wahl des Grundmaterials ist dabei auch denkbar, nicht nur innerhalb einer Reihe benachbarte
Halterungen durch eine gemeinsame Vertiefung auszuführen, sondern auch Halterungen benachbarter Reihen durch eine gemeinsame
Vertiefung zu bilden. Gemeinsame Vertiefungen für benachbarte Halterungen bieten sich insbesondere an, wenn der Halterungskörper
in beispielsweise einer Preßform erstellt wird und aus dieser Form zu entnehmen ist. Die wellenförmigen Umrisse
der Vertiefungen bieten die Möglichkeit, die Zahl den Kanten an dem Halterungskörper zu vermindern und die Entnahme aus der
Form somit zu erleichtern.
Abgesehen von den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Möglichkeiten,
den Halterungskörper massiv oder hohl auszuführen, sind auch andere Lösungen denkbar, bei denen beispielsweise die
obere Seite des Halterungskorpers durch ein Brett mit im wesentlichen
paralleler Ober- und Unterseite gebildet wird und die Neigung der Ebene der Halterungen zu der Ebene einer Unterlage
dadurch erreicht wird, daß in einem vorderen Bereich des Halterungskorpers Fortsätze nach unten, beispielsweise in Form
von Füßchen angebracht werden. Dabei können insbesondere auch in einem von der Vorderseite abgewandten hinteren Bereich
Fortsätze angebracht werden, die jedoch dann kurzer zu bemessen sind als entsprechende, im Bereich der Vorderseite angebrachte
Fortsätze.
Alternativ zu den oben beschriebenen Ausführungsformen des
Halterungskorpers ist es auch möglich, den Halterungskörper als Gitterstruktur, beispielsweise in Form von miteinander verlöteten
Drähten, auszuführen, wobei die einzelnen Halterungen durch in Fallinie bzw. quer zur Fallinie verlaufende Drähte
gebildet werden.
Abgesehen von Schriftzügen auf den Etiketten an der Vorderseite
des Halterungskörpers sind für diese Markierungen auch unterschiedliche
Farbgebungen möglich. Die Markierungen können
ebenfalls in die Vorderseite der Halterungskörper als Konturen eingepreßt sein oder auch als selbsttragende Plättchen, beispielsweise aus einem Kartonmaterial bestehend, an der Vorderseite des Halterungskörpers direkt fixiert oder in hierfür an der Vorderseite des Halterungskörpers vorgesehenen Fixierhilfen, wie z. B. Einsteckrahmen, befestigt sein.
ebenfalls in die Vorderseite der Halterungskörper als Konturen eingepreßt sein oder auch als selbsttragende Plättchen, beispielsweise aus einem Kartonmaterial bestehend, an der Vorderseite des Halterungskörpers direkt fixiert oder in hierfür an der Vorderseite des Halterungskörpers vorgesehenen Fixierhilfen, wie z. B. Einsteckrahmen, befestigt sein.
12.04.95 /ju/fs-11917G-bes+ans
Claims (12)
1. Präsentations- und Vorratshalterung für Verkaufsobjekte (23), insbesondere Fläschchen, vorzugsweise
Duftöl enthaltende Fläschchen, umfassend einen mit seiner in Gebrauchslage unteren Seite (15) auf eine
im wesentlichen ebene Auflagefläche auflegbaren Halterungskörper (11), der auf seiner in Gebrauchslage
oberen Seite (17) eine Vielzahl von im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Halterungen (20,
47) zur Aufnahme der Verkaufsobjekte (23) aufweist und eine zwischen der unteren Seite (15) und der
oberen Seite (17) sich erstreckende Vorderseite (25) hat,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ebene der Halterungen (2 0, 47) von der Vorderseite (25) weg zur Ebene der Unterlage hin geneigt
verläuft und auf der Vorderseite (25) Markierungen (27) vorgesehen sind.
2. Präsentations- und Vorratshalterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (20, 47) Flächen haben, mit welchen sie untere Bereiche der
Verkaufsobjekte (23) zumindest teilweise umgreifen und gegen Verrutschen in der geneigten Ebene fixieren.
3. Präsentations- und Vorratshalterung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterungen (20, 47) in Reihen (33) angeordnet sind, die im wesentlichen entlang der Fallinie der geneigten
Ebene ausgerichtet sind.
4. Präsentations- und Vorratshalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihen (33), quer
zur Fallinie der geneigten Ebene gesehen, in jeweils mehrere Reihen (33) umfassenden Reihengruppen (35)
angeordnet sind, wobei der Abstand (a) zwischen zwei benachbarten Reihen (33), die derselben Reihengruppe
(35) angehören, geringer ist, als der Abstand (b) zwischen zwei benachbarten Reihen (33), die verschiedenen
Reihengruppen (35) angehören.
5. Präsentations- und Vorratshalterung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite (25) einzelnen Reihengruppen (35) zugeordnete Markierungen
(2 7) aufweist.
6. Präsentations- und Vorratshalterung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand (a) zwischen zwei benachbarten Reihen (33), die verschiedenen Reihengruppen (35) angehören,
größer ist als der Abstand (c) zwischen zwei innerhalb einer Reihe (33) benachbarten Halterungen (20,
47) .
7. Präsentations- und Vorratshalterung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen {20, 47) durch in der oberen Seite (17)
des Halterungskörpers (11) eingebrachte Vertiefungen (19, 45) gebildet sind.
8. Präsentations- und Vorratshalterung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Halterungen
(20) durch Vertiefungen (19) mit im wesentlichen kreisförmigen Umriß gebildet sind.
9. Präsentations- und Vorratshalterung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere benachbarte Halterungen (47) durch eine gemeinsame Vertiefung
(45) mit wellenförmigem Umriß gebildet sind.
10. Präsentations- und Vorratshalterung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungskörper (11) aus Holz besteht.
11. Präsentations- und Vorratshalterung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungskörper (11) aus einem Pappmaterial besteht.
12.04.95 /fs-11917G-bes+ans
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507900U DE29507900U1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Präsentations- und Vorratshalterung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507900U DE29507900U1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Präsentations- und Vorratshalterung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29507900U1 true DE29507900U1 (de) | 1995-07-27 |
Family
ID=8007968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29507900U Expired - Lifetime DE29507900U1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Präsentations- und Vorratshalterung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29507900U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19921550A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-23 | Bergfeld & Schwan Artikel Gmbh | Untersetzer für Flaschen, Dosen oder dgl. zur Positionierung auf einer ebenen Unterlage |
| WO2012065668A1 (de) * | 2010-11-17 | 2012-05-24 | Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG | Topfdisplay für pflanztöpfe |
-
1995
- 1995-05-12 DE DE29507900U patent/DE29507900U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19921550A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-23 | Bergfeld & Schwan Artikel Gmbh | Untersetzer für Flaschen, Dosen oder dgl. zur Positionierung auf einer ebenen Unterlage |
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