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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Ordnen von Beads auf einer Bead-Platte zur Verwendung im Bereich
der Biochemie und Molekularbiologie.
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Hintergrund der Erfindung
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Da
die Menge einer Probe, die für
molekularbiologische Experimente und solche Experimente, die Molekularbiologie
betreffen, aus einem lebenden Körper
gewonnen wird, gewöhnlich
begrenzt ist, besteht eine große
Herausforderung darin, ein Zielobjekt („target") in einer geringen Menge der Probe
zu detektieren und durch die hocheffiziente Reaktion der Probe eine
große
Menge an Daten zu gewinnen. Die Effizienz einer Reaktion auf einer
Fläche,
wie zum Beispiel einem DNA-Chip (Mikroarray), ist begrenzt und daher
besteht das Bestreben, eine Reaktion an einem kubischen Körper, insbesondere
an kugelförmigen
Beads durchzuführen.
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Bei
der Verwendung von Beads erlangt der Erwerb von Informationen hinsichtlich
der Position der Beads eine Schlüsselstellung.
In einem zur Zeit weithin verwendeten Verfahren werden Informationen
hinsichtlich der Beads selbst und einer Probe durch das Anbringen
von Markierungen („tags") an die Beads selbst
gewonnen. Dieses Verfahren wird unter Verwendung von Beads mit einem
relativ geringen Durchmesser, z. B. etwa mehreren Mikrometern, angewendet.
Bei einer geringen Größe der Beads
ist die Zahl der Biomoleküle,
die an den Beads immobilisiert sind, begrenzt. Wenn eine große Menge
eines Biomoleküls,
z. B. A, in einer Probe enthalten ist, wird folglich eine A entsprechende
Vielzahl von Beads A' für die Reaktion
verwendet. Somit wird die Menge des Biomoleküls A in der Probe über die
Anzahl der Beads A' gemessen.
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Es
gibt ein anderes Verfahren, bei dem die Eigenschaft von Biomolekülen an Beads
durch Bereitstellen eines spezifischen Reagenzes nach Ordnen der
Beads bestimmt wird. Da bei diesem Verfahren keine Notwendigkeit
besteht, in Hinblick auf den Durchmesser der Beads streng zu sein,
und er in einem Bereich von etwa mehreren Mikrometern bis 100 Mikrometern
liegen kann, kann die Menge eines Biomoleküls B in einer Probe zum Beispiel
entweder durch Messen der Anzahl der entsprechenden Beads B', wie oben beschrieben,
oder durch Verwendung eines einzelnen Beads B' und Messung einer Fluoreszensintensität des Beads
B' bestimmt werden,
was damit die Auswahl eines der beiden Verfahren in Abhängigkeit
von den Umständen
erlaubt.
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Diese
Verfahren erfordern jedoch zwangsläufig die Identifizierung der
Biomoleküle,
die an den Beads immobilisiert sind, was zeitaufwendig ist, da mehrfach
repetitive Arbeit unter Verwendung spezieller Reagenzien notwendig
ist. Darüber
hinaus können
Benutzer die Reaktionsbedingung und ähnliches nicht ihren Wünschen entsprechend
anpassen, da diese Verfahren keine Form annehmen können, die allgemein
und weithin erhältlich
ist, und deren Arbeit im Wesentlichen durch Ausrüster durchgeführt werden
kann.
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Vor
kurzem hat ein von diesen Verfahren unterschiedliches Verfahren
an Bedeutung gewonnen, bei dem Beads in eine Nut oder Röhre, die
etwas größer als
die Größe des Beads
ist, gesetzt werden, und darin eine Reaktion durchgeführt wird.
(
JP-A No. 346842/2000 ).
Da die Reaktion durch Einspeisung einer Reaktionslösung oder ähnlichem
in die Nut oder Röhre
durchgeführt
wird, wird die Reaktionszeit kürzer
als die, die bei einem Mikroarray-Verfahren aufgrund des Auftretens
turbulenter Strömungen
benötigt
wird. Darüber
hinaus stehen Informationen zu den Beads zur Verfügung, da
die Anordnung der Beads von Anfang an vorbestimmt ist, womit im
Vergleich zu den zwei oben genannten Verfahren Zeit und Arbeitsaufwand
gespart werden. Bei diesem Verfahren gibt es zusätzliche Vorteile, etwa dass
die Bead-Anordnung den Benutzerwünschen
angepasst werden kann oder dass die Beads zum Transport versiegelt
werden können,
u. s. w.. Die Tatsache, dass die Beads zum Transport versiegelt
werden können, bedeutet,
dass die Bead-Anordnung als ein Produkt hergestellt und damit auf
ihre allgemeine und weit verbreitete Verwendung zu relativ geringen
Kosten abgezielt werden kann. Darüber hinaus können Benutzer
die Bead-Anordnung Ihren Wünschen
entsprechend anpassen, was einen Vorteil der Anpassungsfähigkeit
an wechselnde Gegebenheiten zur Verfügung stellt. Es ist für Benutzer
ebenfalls möglich,
bei diesem Verfahren jederzeit die Reaktionsbedingungen zu verändern, und
es können
unter für jede
Probe geeigneten Bedingungen akkuratere experimentelle Ergebnisse
erhalten werden.
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Aus
WO 00/61198 A ,
US 2001/009763 A1 ,
WO 2004/024328 A und
US-A-4 772 024 sind
andere Verfahren und Vorrichtungen zum Ordnen von Beads bekannt.
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Abriss der Erfindung
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Ein
konventioneller Arbeitsvorgang für
das Ordnen von Beads war bislang ein manueller und zeitaufwendiger
Arbeitsvorgang unter einem Mikroskop, wie er in 8 gezeigt
ist, wobei die Beads in eine schmale Nut oder Röhre 015 eingeführt werden. Wenn
Beads mit verschiedenen daran gebundenen Biomolekülen eingeführt werden,
werden manchmal versehentlich mehr als die vorgegebene Anzahl an Beads
eingeführt,
es gab aber bislang kein konkretes Verfahren, um so einen Fall zu
handhaben. Des Weiteren wurden die Beads eines hinter dem anderen
mit Hilfe eines Bead-Saugstabs 016 geordnet, und es war
deshalb nicht möglich,
den Bead gut anzusaugen, solange die Nut oder Röhre nicht linear oder einfach
strukturiert war. Aus den oben genannten Gründen war in der Praxis Massenproduktion
schwierig, und Experimente waren ebenfalls schwierig weiterzuentwickeln.
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Daher
ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
und ein Verfahren zum Ordnen von Beads zur Verfügung zu stellen, welches erlaubt,
die Beads akkurat und effizient zu ordnen, wenn mehrere Beads auf
einer Bead-Platte in einer vorbestimmten Reihenfolge geordnet werden.
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Im
Falle der vorliegenden Erfindung wurde das oben genannte Problem
gelöst,
indem mehrere Beads zunächst
in speziell gestalteten Bead-Ordnungsbehältern in einer vorbestimmten
Reihenfolge simultan geordnet werden, die geordneten Beads dann
zur praktischen Verwendung in eine Nut einer Platte übertragen
werden und zur Komplettierung der vorliegenden Erfindung schließlich die
Effizienz des Bead-Ordnens erhöht
wird.
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Gemäß eines
ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung, ist dies eine Vorrichtung
zum Ordnen von Beads beinhaltend (1) einen Bead-Ordnungsbehälter, der
auf seinem Boden mit einem Bead-Ordnungsabschnitt zum Ordnen von
Beads mit daran gebundenen Biomolekülen in einer Reihe und Neigungen
auf beiden Seiten versehen ist, welche den Beads ein Herunterrollen
auf den Bead-Ordnungsabschnitt ermöglichen; (2) einen gleitbaren
Bead-Kontrollstab,
der es ermöglicht,
die Beads eines hinter dem anderen im Bead-Ordnungsabschnitt zu ordnen, und verhindert,
dass überschüssige Beads
in den Bead-Ordnungsbehälter eintreten;
und (3) einen beweglichen Verschluss, welcher an der Unterseite
des Bead-Ordnungsbehälters
angeordnet ist, um zu verhindern, dass die Beads aus dem Bead-Ordnungsabschnitt
herausfallen, und welcher ausgezogen werden kann, wenn die geordneten
Beads auf eine Bead-Platte mit einer zur Aufnahme der Beads gestalteten
Nut übertragen
werden sollen.
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Obwohl
ein oder mehr als ein Bead-Ordnungsbehälter in einer Vorrichtung zum
Ordnen von Beads angeordnet sein können, ist es bevorzugt, dass
im Hinblick darauf, das Ordnen der Beads effizienter zu machen,
mehrere Bead-Ordnungsbehälter in
einer Vorrichtung angeordnet sind. Des Weiteren ist der Bead-Ordnungsbehälter vorzugsweise
derart schräg
angeordnet, dass sein oberer Teil höher liegt als sein unterer
Teil, da runden Beads ermöglicht wird,
aufgrund der Gravitation vom oberen Teil auf den unteren Teil des
Bead-Ordnungsbehälters herunterrollen.
Insbesondere ist bei der Verwendung mehrerer Bead-Ordnungsbehälter der
untere Teil jedes Bead-Ordnungsbehälters so angeordnet, dass er den
oberen Teil des nächsten
Bead-Ordnungsbehälters überlagert,
und jeder Bead-Ordnungsbehälter derart
schräg
angeordnet ist, dass sein oberer Teil höher liegt als sein unterer
Teil, und die Anordnung der Beads mit Hilfe der Gravitation durchgeführt wird, was
dadurch ermöglicht,
die Beads eines hinter dem anderen effizient in jeden Bead-Ordnungsbehälter einzuführen.
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Obwohl
die erfindungsgemäße Vorrichtung zum
Ordnen von Beads im Wesentlichen aus den oben genannten Komponenten
(1) bis (3) besteht, ist sie vorzugsweise noch ausgestattet mit
(4) einem Bead-Übertragungsschlauch
zum Einbringen der Beads mit daran gebundenen Biomolekülen in die
Bead-Ordnungsbehälter;
(5) einer Bead-Platte, welche die im Bead-Ordnungsbehälter geordneten Beads aufnimmt,
ohne die Ordnung der aufgereihten Beads zu stören; und (6) einem Bead-Aufnahmegefäß zum Wiedereinholen
von überschüssigen Beads,
die aus den Bead-Ordnungsbehältern überlaufen,
um die gesamte Vorrichtung zum Ordnen von Beads einzubeziehen.
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Gemäß eines
zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung, beinhaltet ein Verfahren
zum Ordnen von Beads die Schritte (1) Einführen einer überschüssigen Stückzahl von Beads in einen Bead-Ordnungsbehälter, der
auf seinem Boden mit einem Bead-Ordnungsabschnitt zum Ordnen von
Beads mit daran gebundenen Biomolekülen in einer Reihe und Neigungen
auf beiden Seiten versehen ist, welche den Beads ein Herunterrollen
auf den Bead-Ordnungsabschnitt
ermöglichen;
(2) Ordnen der Beads im Bead-Ordnungsabschnitt eines hinter dem
anderen in einer Reihe unter Verwendung eines gleitbaren Bead-Kontrollstabs,
der verhindert, dass überschüssige Beads
in den Bead-Ordnungsbehälter
eintreten; (3) Wiederholen der zwei oben genannten Schritte (1)
und (2); und (4) Übertragen
der geordneten Beads auf eine Bead-Platte mit einer zur Aufnahme
der Beads gestalteten Nut durch Bewegen eines Verschlusses, der
an der Unterseite des Bead-Ordnungsbehälters angeordnet ist und verhindert,
dass die Beads aus dem Bead-Ordnungsabschnitt herausfallen.
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Ähnlich wie
beim ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung, können ein oder mehr als ein
Bead-Ordnungsbehälter
in einer Vorrichtung zum Ordnen von Beads angeordnet sein, und wenn
der Bead-Ordnungsbehälter
derart schräg
angeordnet ist, dass sein oberer Teil höher liegt als sein unterer
Teil, können
runde Beads aufgrund der Gravitation vom oberen Teil auf den unteren
Teil des Bead-Ordnungsbehälters
herunterrollen.
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Obwohl
das erfindungsgemäße Verfahren zum
Ordnen von Beads im Wesentlichen aus den oben genannten Schritten
(1) bis (4) besteht, umfasst es vorzugsweise noch die Schritte (5)
Einführen
der Beads mit daran gebundenen Biomolekülen in die Bead-Ordnungsbehälter mittels
eines Bead-Übertragungsschlauchs;
(6) Übertragen
der im Bead-Ordnungsbehälter
geordneten Beads auf eine Bead-Platte, ohne die Ordnung der aufgereihten
Beads zu stören;
und (7) Wiedereinholen von überschüssigen Beads,
die aus den Bead-Ordnungsbehältern überlaufen,
in ein Bead-Aufnahmegefäß, um die
gesamte Vorrichtung zum Ordnen von Beads einzubeziehen. Die wiedereingeholten
Beads können
wiederverwendet werden.
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Erfindungsgemäß werden
die Beads akkurat und effizient geordnet, wenn mehrere Beads auf
einer Bead-Platte in vorbestimmter Reihenfolge geordnet werden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Darstellung, welche ein Beispiel für die erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Ordnen von Beads zeigt.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bead-Ordnungsbehälters.
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3 stellt perspektivische Ansichten dar, welche
die Bewegungen eines ersten Beads in einem erfindungsgemäßen Bead-Ordnungsbehälter zeigen, wobei 3A eine
Bewegung des Beads, 3B eine andere Bewegung des
Beads, die auf die aus 3A folgt, und 3C den
Ruhezustand des Beads zeigen.
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4 stellt perspektivische Ansichten dar, welche
die Bewegungen eines zweiten Beads in einem erfindungsgemäßen Bead-Ordnungsbehälter zeigen,
wobei 4A eine Bewegung des Beads, 4B eine
andere Bewegung des Beads, die auf die aus 4A folgt,
und 4C den Ruhezustand des Beads zeigen.
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5 stellt Ansichten dar, welche Bewegungen
von Beads in einem erfindungsgemäßen Bead-Ordnungsbehälter zeigen,
wobei es sich bei 5A um eine Schnittzeichnung
und bei 5B um einen Grundriss handelt.
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6 stellt perspektivische Ansichten dar, welche
Bewegungen eines Bead-Kontrollstabs zeigen, wobei 6A den
Stab mit einem vorgelagerten anfänglich
leeren Raum, 6B den Stab mit einem vorgelagerten
ersten Bead, 6C das Zurückziehen des Stabs, 6D einen
zweiten vorgelagerten leeren Raum und 6E den
Stab mit einem zweiten vorgelagerten Bead zeigen.
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7 stellt perspektivische Ansichten dar, welche
Bewegungen eines Bead-Verschlusses zeigen, wobei 7A den
Bead-Verschluss, wie er an der Unterseite des Bead-Ordnungsbehälters angeordnet
ist, 7B den Bead-Verschluss in herausgezogenem Zustand
und 7C einen Zustand der Beads nach der Bewegung des
Verschlusses in 7B zeigen.
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8 ist
eine Zeichnung, welche einen konventionellen Arbeitsvorgang für das Ordnen
von Beads zeigt.
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Detaillierte Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform
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Im
folgenden wird die vorliegende Erfindung im Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
erklärt.
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1 ist
eine Gesamtansicht der vorliegenden Erfindung. Ein Bead-Aufnahmebehälter 001 beinhaltete
eine ortsveränderliche
Bead-Kontrollstab-Einheit 002, Bead-Verschlüsse 003,
Bead-Ordnungsbehälter 004 und
Bead-Kontrollstäbe 005.
Beads 007 mit daran gebundenen Biomolekülen wurden aus einem Bead-Behälter 011 heraus über einen Bead-Übertragungsschlauch 006 eingespeist,
und überschüssige Beads
wurden in einem Gefäß zur Aufnahme überschüssiger Beads 009 wiedereingeholt.
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Nachstehend
wird der gesamte Ablauf in der Vorrichtung erklärt. Zuerst wurden zur Verwendung gewünschte Beads
in den Bead-Behälter 011 gegeben
und auf die Vorrichtung gesetzt. Als Bead-Behälter 011 kann ein
Behälter,
wie er allgemein bei biochemischen Experimenten verwendet wird,
verwendet werden, zum Beispiel ein Mikrozentrifugengefäß („microtube") oder eine 96-Loch-Platte
(„96-well
plate"). Die Beads
im Bead-Behälter 011 wurden über den
Bead-Übertragungsschlauch 006 in
den Bead-Aufnahmebehälter 001 übertragen.
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Wie
in 1 gezeigt, hat der Bead-Aufnahmebehälter 001 eine
Neigung in schräger
Richtung von rechtsoben nach linksunten. Von vorne gesehen, fügen sich
die Beads 007 folglich in die Bead-Ordnungsbehälter 004 ein,
zum Beispiel in einer Bewegung, wie sie von Pfeil 012 in 1 angezeigt
wird. Zu diesem Zeitpunkt kann die Ausbreitung einer Lösung oder
der Beads über
die Länge
und Breite des Bead-Aufnahmebehälters 001 auch
durch zur Verfügung
stellen einer leichten Vibration erleichtert werden. Des Weiteren
ist es auch möglich,
die Beads gleichmäßig über den
gesamten Bead-Aufnahmebehälter 001 zu
verteilen, indem er mit einer Lösung
wie Wasser oder Ethanol benässt
und der Abfluss der Lösung
ermöglicht
wird. In dem Bead-Aufnahmebehälter 001 waren
mehrere Bead-Ordnungsbehälter 004 in
geneigtem Zustand enthalten. Es kann jeweils eine der Anzahl der
Bead-Ordnungsbehälter 004 entsprechende
Bead-Anordnung erstellt werden. In dem in 1 gezeigten
Beispiel waren neun Bead-Ordnungsbehälter 004 angeordnet.
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Die
Beads 007 traten zuerst in den Bead-Ordnungsbehälter 004 in
der oberen Reihe ein, zum Beispiel wie durch Pfeil 013 angezeigt
wird. Die als nächstes
dazukommenden Beads liefen von dem Bead-Ordnungsbehälter 004 in
der oberen Reihe über,
da dieser schon von Beads besetzt war, und bewegten sich auf den
nächsten
Bead-Ordnungsbehälter 004,
welcher an der Neigung weiter unten platziert ist. Als weitere Beads
herunterkamen, traten die Beads 007 in den Bead-Ordnungsbehälter 004 in
der untersten Reihe in der Figur ein. Sobald die Beads 007 in
alle Bead-Ordnungsbehälter 004 eingepasst waren,
rollten überschüssige Beads 007 auf
der geneigten Oberfläche
des Bead-Aufnahmebehälters 001 herunter
und wurden in dem Gefäß zur Aufnahme überschüssiger Beads 009 wiedereingeholt.
Die wiedereingeholten Beads können
wiederverwendet werden.
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Durch
Wiederholen des obigen Verfahrens wurden alle nötigen Beads geordnet.
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Nachdem
alle Bead-Ordnungsbehälter 004 durch
Beads besetzt waren, wurde der Bead-Aufnahmebehälter 001 mit einer
Lösung
wie destilliertes Wasser oder Ethanol gewaschen, und dann die nächste Bead-Ordnung
durchgeführt.
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Die
Detailansicht des Bead-Ordnungsbehälter 004 ist in 2 gezeigt.
Der Bead-Ordnungsbehälter 004 hatte
eine Neigung und war so strukturiert, um das Ableiten der Beads
auf seine Bodenfläche
zu ermöglichen.
Eine Nut auf dem Boden war etwa 10 bis 30% breiter als die Beads,
was den Beads das Herabgleiten auf die Bodenfläche erleichterte.
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Des
Weiteren war der Boden aufgeschnitten. Wie weiter unten beschrieben
wird, war, während
die Beads geordnet wurden, diese Nut auf dem Boden mit einem Verschluss
geschlossen gehalten.
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Die
Details zum Zeitpunkt, an dem die Beads 007 in den Bead-Ordnungsbehälter 004 eintreten, sind
in 3 und 4 gezeigt.
Der Bead 007 glitt die Neigung des Bead-Ordnungsbehälters 004 herunter, zum
Beispiel von linksoben, wie durch Pfeil 031 angezeigt wird
(3A). Sobald er die Bodenfläche des Bead-Ordnungsbehälters 004 erreicht
hatte, rollte er dann, wie durch einen Pfeil angezeigt wird, auf die
Vorderseite der Figur zu (3B) und
passte sich schließlich
in das Ende der Bodenfläche
der Nut ein (3C).
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In 4 wird die Art und Weise, wie sich ein zweiter
Bead 008 einpasst, gezeigt. Der Bead 008 passte
sich in der gleichen Bewegung wie der obige Bead 007 in
den Bead-Ordnungsbehälter 004 ein (4A und 4B).
Diesmal passte sich Bead 008 im Anschluss an Bead 007 ein,
da Bead 007 vorher anwesend war (4C).
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Durch
Wiederholen des obigen Verfahrens kann in jedem Bead-Ordnungsbehälter 004 eine
beliebige Anzahl von Beads in einer gewünschten Reihenfolge geordnet
werden.
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Eine
Schnittzeichnung und ein Grundriss des obigen Verfahrens sind in 5A beziehungsweise 5B gezeigt.
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6 stellt dar, wie der Bead-Kontrollstab 005 verwendet
werden soll. Der Bead-Kontrollstab 005 wurde
bereit gestellt, um zu verhindern, dass mehrere Beads der gleichen
Sorte versehentlich in den Bead-Ordnungsbehälter 004 eintreten.
Der Bead-Kontrollstab 005 wurde am unteren Teil des Bead-Ordnungsbehälters 004 eingelegt.
Der Bead-Kontrollstab 005 wurde gleitbar auf der Bodenfläche des Bead-Ordnungsbehälters 004 durch
eine ortsveränderliche
Bead-Kontrollstab-Einheit 012 bewegt.
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Wenn
Bead 007 zuerst geordnet werden sollte, wurde der Bead-Kontrollstab 005 mit
der ortsveränderlichen
Bead-Kontrollstab-Einheit 012 um etwa die Breite, in die
ein Bead passen würde,
verschoben, und der Bead passte sich an der Vorderseite der Bodenfläche des
Bead-Ordnungsbehälters 004 ein (6A und 6B).
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Als
nächstes
wurde die ortsveränderliche Bead-Kontrollstab-Einheit 012 um
etwa die Breite, in die ein Bead passen würde, wie von Pfeil 032 angezeigt
wird (6C), weiter verschoben. Als
in diesem Zustand der nächste
Bead 008 herunterrollen gelassen wurde, wurde der Bead 008 im
Anschluss an die Oberseite von Bead 007 angeordnet (6D und 6E).
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Durch
derartiges Bewegen der Position des Bead-Kontrollstabs 005 war
es möglich,
die Anzahl der eintretenden Beads zu begrenzen und zu verhindern,
dass mehrere Beads versehentlich eintreten, und damit eine akkuratere
Durchführung
der Bead-Ordnung zu ermöglichen.
Durch Wiederholen dieses Verfahrens konnte eine beliebige Anzahl
von Beads in einer gewünschten
Reihenfolge geordnet werden.
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7 stellt dar, wie der Bead-Verschluss verwendet
werden soll. Der Bead-Verschluss 010 wurde so platziert,
dass er die Nut am Boden des Bead-Ordnungsbehälters 004 verschließt (7A). Nachdem
eine Bead-Anordnung 012 im Bead-Ordnungsbehälter 004 abgeschlossen
war, wurden die Beads auf eine Reaktionsplatte 014 übertragen,
wo eine Reaktion durchgeführt
wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Bead-Verschluss 010,
wie durch Pfeil 013 (7B) angezeigt
wird, herausgezogen, und die Bead-Anordnung 012 passte
sich in eine Nut der Reaktionsplatte 014 ein, welche unterhalb
des Bead-Verschlusses platziert war (7C). Obwohl sich
der Bead-Verschluss 010 in 7 vor
und zurück
bewegte, kann die Vor-und-Zurück-Bewegung 013 des
Bead-Verschlusses auch seitwärts
geschehen, solange sich die Bead-Anordnung 012 in die Reaktionsplatte 014 einpasst.
Zusätzlich
ist es auch möglich,
die Bead-Anordnung 012 sicherer auf die Platte 014 fallen
zu lassen, indem der obige Bead-Kontrollstab 005 auf die
Bodenfläche
des Bead-Ordnungsbehälters 004 hinuntergeschoben
wird.
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Wenn
mehrere Nute auf der Reaktionsplatte 014 vorhanden sind,
können
mehrere Anordnungen mit der gleichen Ordnung auf einem Teil der
Bead-Platte erstellt werden, indem das obige Verfahren wiederholt
wird. Des Weiteren ist es auch möglich, verschiedene
Anordnungen auf der Platte zu erstellen.