[go: up one dir, main page]

DE2850998A1 - Membran zur gastrennung und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Membran zur gastrennung und verfahren zu deren herstellung

Info

Publication number
DE2850998A1
DE2850998A1 DE19782850998 DE2850998A DE2850998A1 DE 2850998 A1 DE2850998 A1 DE 2850998A1 DE 19782850998 DE19782850998 DE 19782850998 DE 2850998 A DE2850998 A DE 2850998A DE 2850998 A1 DE2850998 A1 DE 2850998A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
support part
porous support
cellulose acetate
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782850998
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Lee Grabowsky
Robert Lee Riley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell UOP LLC
Original Assignee
UOP LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UOP LLC filed Critical UOP LLC
Publication of DE2850998A1 publication Critical patent/DE2850998A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/12Composite membranes; Ultra-thin membranes
    • B01D69/125In situ manufacturing by polymerisation, polycondensation, cross-linking or chemical reaction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D67/00Processes specially adapted for manufacturing semi-permeable membranes for separation processes or apparatus
    • B01D67/0002Organic membrane manufacture
    • B01D67/0009Organic membrane manufacture by phase separation, sol-gel transition, evaporation or solvent quenching
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/12Composite membranes; Ultra-thin membranes
    • B01D69/1214Chemically bonded layers, e.g. cross-linking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2323/00Details relating to membrane preparation
    • B01D2323/08Specific temperatures applied
    • B01D2323/081Heating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2323/00Details relating to membrane preparation
    • B01D2323/30Cross-linking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2325/00Details relating to properties of membranes
    • B01D2325/02Details relating to pores or porosity of the membranes
    • B01D2325/022Asymmetric membranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

3850998
Membran zur Gastrennung und Verfahren zu deren Herstellung
Die Verwendung semipermeabler Membrane für umgekehrte Osmose oder Ultrafiltrationsverfahren ist bekannt. Beispielsweise kann in einem Verfahren mit umgekehrter Osmose Salzwasser unter hohem Druck in Berührung mit einer semipermeablen Membran gebracht werden, die für Wasser durchlässig, aber für Salz relativ undurchlässig ist. Die Salzlösung, die gesammelt oder konzentriert wird, wird von dem Wasser getrennt, das dann für persönliche Verwendung, wie als Trinkwasser, beim Kochen usw., benutzt werden kann. Es wurde nun festgestellt, daß bestimmte Membrane für die Trennung verschiedener Gase benutzt werden können. Die eine Membran benutzende Gastrennung erfolgt in der Weise, daß man einen Beschickungsstrom, der aus einem Gemisch von Gasen besteht, quer zur Oberfläche der Membran schickt. Insoweitjals sich der Beschickungsstrom auf erhöhtem Druck befindet, geht die am leichtesten durchgelassene Komponente des Gemisches durch die Membran mit einer größeren Geschwindigkeit als die am wenigsten durchgelassene Komponente. Daher ist der Permeatstrom, der durch die Membran hindurchgegangen ist, hinsichtlich des Gehaltes der am stärksten durchgelassenen Komponente angereichert, während umgekehrt der Reststrom hinsichtlich der am wenigsten durchgelassenen Komponente der Beschikkung angereichert ist.
Diese Möglichkeit, Gase von einem Gemischstrom abzutrennen, findet auf gewerblichen Gebieten zahlreiche Anwendungen. Bei-
909824/068©
spielsweise können Gastrennsysteme für die Sauerstoffanreicherung von Luft für verbesserte Verbrennungswirksamkeiten und die Einsparung von Energiequellen benutzt werden. Gleichermaßen kann die Stickstoffanreicherung von Luft anwendbar sein, wo eine inerte Atmosphäre erforderlich ist. Andere Anwendungen der Gastrennung wären beispielsweise die Heliumgewinnung aus Naturgas, die Wasserstoffanreicherung in Industrieverfahren und die Gaswäsche von Säuregasen. Spezielle Anwendungen für die Sauerstoffanreicherung von Luft wären Atmungssysteme für Unterseeboote und andere UnterwasserStationen, verbesserte Herz-Lungenmaschinen und andere Lungenhilfseinrichtungen. Eine andere spezielle Anwendung der Gastrennsysteme wäre die Verwendung in der Luftfahrt, wo das System eine Sauerstoffanreicherung für Rettungssysteme und eine Stickstoffanreicherung für eine inerte Atmosphäre für Brennstoffsysteme ergeben würde. Außerdem kann das Gastrennsystem für eine Umweltverbesserung benutzt werden, wobei Methan von Kohlendioxid in Abgasen für Abwasserbehandlungsverfahren getrennt werden kann, sowie zur Produktion von mit Sauerstoff angereicherter Luft, um den Abwasseraufschluß zu verbessern.
Die Erfindung betrifft eine Membran für die Trennung von Gasen. Spezieller betrifft die Erfindung Membrane, die für die Abtrennung von Gasen von einem Gemisch derselben anwendbar sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung von Gastrennmembranen.
Wie oben ausgeführt wurde, kann die Abtrennung verschiedener Gase von einem Gemisch derselben einen wichtigen Vorteil bei gewerblichen Anwendungen darstellen. Dies wird zunehmend wichtig im Hinblick auf das Erfordernis, Energie zu sparen. Eine
009824/OSeO
spezielle Anwendung betrifft die Erhöhung der Effizienz von Verbrennungsverfahren bei Benutzung fossiler Brennstoffe in gewerblichen Verbrennungsverfahren. Beispielsweise resultiert die wirksame Steigerung des Heizwertes des Brennstoffes aus einer direkten Steigerung der Energiedichte der reagierenden Gase. Bei Benutzung einer Gastrennmembran bei der Kohlevergasung kann es möglich sein, eine Sauerstoffanreicherung von Luft für die Herstellung von Produktgasen mit niedriger und mittlerer britischer Thermaeinheit (British therma unit - Btu) sowie eine Sauerstoffanreicherung von Luft für die Verbrennung dieser Gase zu bekommen. Beispielsweise, indem man ein Gasmembrantrennsystem in enge Nachbarschaft sowohl zu den Gasproduktionsanlagen als auch zu den Gasverbrennungsanlagen bringt, würde man in die Lage versetzt, eine an Ort und Stelle errichtete Sauerstoffanreieherungsanlage zu bekommen, um beide Verfahren ohne zusätzliche Kosten für den Transport des Gases oder für eine Verdoppelung der Anreicherungsanlagen ■ aufwenden zu müssen.
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, eine Membran für die Trennung verschiedener Gaskomponenten zu bekommen, die in einem Gemisch derselben enthalten sind. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Membran für die Trennung von Gasen sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser Membrane zu bekommen.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht in einer Membran zur Trennung von Gasen, die eine direkte Anwendung eines dünnen Filmes eines semipermeablen Materials auf einem porösen Stützteil umfaßt.
8098U/0B8Ö
Eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung einer Membran für die Trennung von Gasen, das darin besteht, daß man einen dünnen Film einer semipermeabien Membran direkt auf der Oberfläche eines porösen Stützteils ausbildet, indem man das poröse Stützteil durch eine Lösung eines chlorierten Kohlenwasserstofflösungsmittels führt, welches ein eine semipermeable Membran bildendes Monomer und ein Vernetzungsmittel enthält, danach das Monomer durch Behandlung bei erhöhter Temperatur vernetzt und schließlich die resultierende Membran gewinnt.
Eine spezielle Ausführungsform der Erfindung besteht in einer Membran für die Trennung von Gas, die einen dünnen Film von Dimethylsilikon auf einem porösen Stützteil oder Trägerteil aus Cellulosenitrat/Celluloseacetat umfaßt.
Eine andere spezielle Ausführungsform der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung einer Membran für die Trennung von Gasen, das darin besteht, daß man ein Stützteil· oder Trägerteil· aus Ce^u^senitratZCeiluloseacetat durch eine ChIoroforn^osung, die Dimethylsilikon und ein Vernetzungsmittel enthält, führt, danach das Dimethyisiiikonmonomer durch Behandlung bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 150° C vernetzt und schließkeil die resultierende Membran gewinnt.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Dünnfilmmembran, die für die Trennung von Gasen benutzt werden kann. Die Membran besteht aus einer dünnen semipermeabien Barriere auf einem feinporigen Stütz- oder Trägerteil·. Bei Benutzung einer dünnen feuerfreien semipermeabien Barriere, die aus einem Poiymermaterial·, das nachfol·gend im einzelnen noch geschiidert wird, hergeste^t
909824/0BiQ
1850998
wurde, gehen das ausgewählte Gas oder die ausgewählten Gase durch die Barriere mit geringer Hinderung hindurch, während die anderen Gase, die nicht erwünscht sind, weniger in der Lage sind, die Barriere zu durchdringen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt die dünne filmartige semipermeable Barriere eine Dicke im Bereich von 250 bis 10 000 R, wobei die bevorzugte Dicke bei 250 bis 500 S liegt. Die Dicke des Filmes kann durch die Konzentration eines polymerbildenden Materials in der Lösung sowie die Geschwindigkeit des HerausZiehens des porösen Stützteils aus der Lösung gesteuert werden. Beispiele von die semipermeable Membran bildenden Monomeren, die verwendet werden können, um die Dünnfilmbarriere nach der Erfindung zu bilden, sind beispielsweise silikonhaltige Verbindunge, wie Dimethylsilikon, Silikon-Carbonatcopolymere und fluorierte Silikone. Andere semipermeable Membrane bildende Monomere, die verwendet werden können, sind beispielsweise Polystyrol, Polycarbonate, Polyphenylenoxide, Polyurethane, Styrolbutadiencopolymere, Polyarylather, Äthylenvinylacetatcopolymere, Viny!polymere und —copolymere, Epoxide, Äthy!cellulose. Celluloseacetat, gemischte Celluloseeseter, Cellulosenitrat, ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), Melaminformaldehyd und Acrylharze.
Das oben erwähnte, semipermeable Membrane bildende Monomere ist mit einem feinporigen Stütz- oder Trägerteil, wie aus Polysulfon oder Cellulosenitrat/Celluloseacetat vereinigt, das gegebenenfalls sich als Imprägnierung auf einem Gewebe, wie aus Dacron, befinden kann. Das feinporige Stützteil der Membran besitzt eine Dicke im Bereich von 5O bis 200 ,u.
909824/0660
Beispiele von Gastrennmembranen nach der Erfindung sind Dimethylsilikon auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Silikon-Carbonatcopolymer auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger. Polystyrol auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Polycarbonat auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Celluloseacetat auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Polyphenylenoxid auf einem Cellulosenitrat/Celluloseactatträger, Äthylcellulose auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Polyamid auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Celluloseacetatbutyrat auf einem Cellulosenitrat/Celluloseacetatträger, Dimethylsilikon auf einem Polysulfonträger, Silikon-Carbonatcopolymer auf einem Polysulfonträger, Polystyrol auf einem Polysulfonträger, Polycarbonat auf einem Polysulfonträger, Celluloseacetat auf einem Polysulfonträger, Polyphenylenoxid auf einem Polysulfonträger, Äthylcellulose auf einem Polysulfonträger, Polyamid auf einem Polysulfonträger und Celluloseacetatbutyrat auf einem Polysulfonträger· Selbstverständlich ist die obige Liste semipermeable Membrane bildender Monomere, feinporiger Stützteile und Gasmembranen nur repräsentativ für die Verbindungstypen, die verwendet werden können, und für die nach der Erfindung gewonnenen Membranen, doch ist die Erfindung nicht notwendigerweise hierauf beschränkt.
Die Membranen für die Trennung von Gasen nach der Erfindung werden in der Weise hergestellt, daß man die sehr dünne Polymerschicht direkt auf der feinporigen Oberfläche des Stützteils oder der Stützmembran ausbildet, indem man letzteres bzw. letztere durch eine Lösung führt, die das die semipermeable Membran bildende Monomer enthält. Die Dicke des Filmes die vor-
909824/06S0
zugsweise im Bereich von 250 bis 500 A liegt, wird durch die Konzentration des polymerbildenden Monomers in der Lösung sowie durch die Geschwindigkeit des Herausziehens aus der Lösung gesteuert. Durch Benutzung dieser Methode der Herstellung einer asymmetrischen Membran ist es möglich, verschiedene zusätzliche Freiheitgrade gegenüber jenen zu bekommen, die möglich sind, wenn man eine Membran nach herkömmlichen Methoden herstellt. Einige Beispiele dieser Vorteile sind eine unabhängige Auswahl von Materialien, aus denen, die dünne semipermeable Barriere und das feinporige Stützteil hergestellt werden können, eine unabhängige Herstellung des dünnen Filmes und der porösen Stützmembran, wodurch es möglich ist, jede Komponente für ihre spezifische Funktion zu optimieren, eine reproduzierbare Veränderung und Steuerung der Dicke des dünnen Filmes oder der semipermeablen Barriere, was erforderlich ist, um das theoretische Maximum der Leistung sowie der Steuerung von Porosität und Fehlerfreiheit der dünnen semipermeablen Barriere zu erhalten, die erforderlich sind, um die theoretische Semipermeabilität des Materials zu erreichen.
Die feinporige Stützmembran, die als eine Komponente der Gasmembran nach der Erfindung benutzt wird, kann durch Gießen des Stützteils auf einer Gießmaschine aus einer Lösung hergestellt werden, die das Träger- und Stützmaterial, wie Cellulosenitrat und Celluloseacetat, sowie Lösungsmittel, wie organische Materialien, z.B. Ketone, wie Aceton, MethylathyIketon, Diäthylketon und Methylpropylketon, Alkohole, wie Methylalkohol, Äthylalkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol, n-Buty!alkohol und Glycerin, und oberflächenaktive Mittel zur Erhöhung der Benetz-
$09824/0660
barkeit mit den Komponenten der Lösung enthält. Die Lösung wird nach dem Vermischen ihrer verschiedenen Komponenten filtriert, um irgendwelches Fremdmaterial durch Filtration durch filtriertes Material unter überatmosphärendruck, der gewöhnlich durch die Anwesenheit von Stickstoff hervorgerufen wird, zu entfernen, und anschließend entgast, um gelöstes Inertgas, wie Stickstoff, zu entfernen. Die Lösung wird auf das Gießband gebracht und auf diesem in der erwünschten Dicke mit einer Einrichtung zur Steuerung der Dicke, wie einem Gießrakel, ausgebreitet. Die frisch gegossene Lösung wird auf dem Band in eine Gelierkammer getragen, die auf einer leicht erhöhten Temperatur im Bereich von 30 bis 40° C gehalten wird. Nach dem Durchlaufen dieser ersten Gelierkammer, worin die Oberflächenporengröße und die Permeabilität der Membran gesteuert werden, werden das Band und die Stützmembran in eine zweite Gelierkammer überführt., in welcher die Eigenschaften der Membran fixiert werden. Die Temperatur der zweiten Gelierkammer ist höher als jene der ersten Gelierkammer, um die Entfernung der Lösungsmittel zu fördern, die enthalten sein können- Nach dem Verlassen der zweiten Gelierkammer wird die Membran von dem Gießband entfernt und zur Lagerung überführt. Die Gasmembran nach der Erfindung wird dann hergestellt, indem man das Stützteil durch eine Lösung führt, die das die semipermeable Membran bildende Monomer und ein Vernetzungsmittel enthält. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Monomer in einem organischen Lösungsmittel und vorzugsweise In einer halogenierten Kohlenwasserstoffverbindung, wie Chloroform, Jodoform, Bromoform, Tetrachlorkohlenstoff, Tetrajod-
909824/0680
kohlenstoff, Tetrabromkohlenstoff, Tetrachloräthan oder Tetrabromäthan, gelöst. Beispiele von Vernetzungsmitteln, die verwendet werden können und die in der Lösung vorliegen, sind etwa Toluoldiisocyanat, Isophthaloylchlorid und Dibutylzinnlaurat. Das die semipermeable Membran bildende Monomer ist in der Lösung gewöhnlich in einer Menge im Bereich von 0,5 bis 1,0 Gewichts-% der Lösung enthalten, wobei die Menge des in der Lösung vorhandenen Monomers von der erwünschten Dicke des herzustellenden dünnen Films abhängig ist. Nach dem Durchlaufen dieser Lösung wird die überzogene feinporige Stützmembran mit einer bestimmten Geschwindigkeit aus der Lösung herausgezogen, wobei diese Geschwindigkeit auch von der erwünschten Dicke des dünnen Films abhängt. Die Geschwindigkeit des Herausziehens kann im Bereich von 0,25 bis 1,5 cm/Sek. liegen und hängt von der gewünschten Dicke des Films sowie von der speziellen Monomertype, die zur Herstellung der semipermeablen Membran verwendet wird, ab. Nach dem Herausziehen aus der Lösung wird das beschichtete feinporige Trägermaterial gewöhnlich durch Behandlung mit Wärme bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 150° C während einer Zeit, die im Bereich von 0,5 bis 10 Stunden liegen kann, polymerisiert, wobei diese Hitzebehandlung den polymerisieren Film in dem Lösungsmittel, das verwendet wird, unlöslich macht.
Die so gebildete Membran kann als solche verwendet werden oder gegebenenfalls einer zusätzlichen Behandlung unterzogen werden. Die zusätzliche Behandlung, die angewendet wird, besteht in der Behandlung des Films mit einer zusätzlichen Menge an halogeniertem Kohlenwasserstofflösungsmittel, wodurch etwas unpo-
309824/0660
lymerisiertes Monomer, das in den Poren des Trägers enthalten sein kann, in dem Lösungsmittel gelöst und entfernt wird, wodurch die Permeabilität der Membran ohne Beeinträchtigung ihrer Selektivität erhöht wird. Es liegt auch innerhalb des Erfindungsgedankens, daß, nachdem die Gasmembran der Vernetzungsstufe des Verfahrens unterzogen wurde, ein zweiter dünner Film auf der Oberfläche des vernetzten oder polymerisierten Films ausgebildet werden kann, indem man die Membran durch die das Monomer enthaltende Lösung während einer zweiten Zeitdauer hindurchführt und anschließend eine zweite Hitzebehandlung folgen läßt, um einen zweiten dünnen Film auf der Oberfläche des ersten dünnen Filmes zu vernetzen und auszubilden. Diese Ausbildung des zweiten Filmes beseitigt irgendwelche Fehler, die in dem ersten Film enthalten sein können.
Bei Benutzung verschiedener die semipermeable Membran bildender Monomere als Komponente des dünnen Filmes für die Gasmembran nach der Erfindung ist es möglich, verschiedene Gastrennungen zu bewirken, da verschiedene Polymere, die als ein dünner Film gebildet werden, verschiedene Permeabilitäten bezüglich spezieller Gase besitzen. Beispielsweise sind die Sauerstoff Permeabilitäten in verschiedenen Polymeren in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle I
Permeabilität
Polymer (x IQ9)
DimethyIs ilikonkautschuk Silikon-Polycarbonatpolymer Polybutadien
009824/0660
50 /O
16 ,0
13 ,0
Natürk au ts chuk 2,4
Polyäthylen hoher Dichte 0,1
Celluloseacetat 0,08
Nylon 6 0,004
Teflon 0,0004
+ ) Permeabilität = Γ
cm , Sek., cm Hg
Aus einer Studie der obigen Tabelle ist ersichtlich, daß es bei Benutzung von Dimethylsilikon als das Monomer, welches den dünnen Film bildet, möglich ist, eine Sauerstoffanreicherung des Gases zu erhalten, während es durch Benutzung von Nylon 6 oder Teflon als das Polymer möglich wäre, das Permeat mit anderen Gasen als Sauerstoff anzureichern. Ein Dimethylsilikonpolymer selbst besitzt unterschiedliche Permeabilitäten und Selektivitäten binäerer Gasgemische, von denen Beisiele in der folgenden Tabelle aufgeführt sind.
Tabelle II Permeabilität (x 10 ) Selektivität
50/ 25 2,0
80/ 30 2,7
270/ 80 3,4
270/ 55 4,9
3000/500 6,0
27Ο/ 30 9,0
635/ 50 12,7
7500/365 20,6
840/ 30 28,0
1250/ 35 Λft 50,0
80Ö824/0660
Gaspaar /N2
°2 4/He
CH 2/CH4
CO 2/H2
CO 0/NH3
H2 2/co
CO 2/N0
NO 2/N2O
CS s/co
H2 2/N2
SO
Daher ist es bei Benutzung von Dimethylsilikon als das die semipermeable Membran bildende Monomer möglich, eine Selektivität für spezielle Gasgemische zu bekommen.
Die Gasmembranen nach der Erfindung, die nach dem hier beschriebenen Verfahren hergestellt wurden, können in jeder an sich bekannten Trennvorrichtung nach dem Stand der Technik benutzt werden. Beispielsweise können die Vorrichtungen in Membrananlagen mit einer einzelnen Stufe oder mit mehreren Stufen mit Einzelelementen oder Bauteilen verwendet werden. Beispielsweise kann eine Gestaltungsart, bei der die Gasmembran verwendet werden kann, ein spiralig gewundenes Element umfassen. Bei dieser Type von Element oder Baustein werden zwei oder mehr Bögen semipermeabler-Membranen, die durch ein Stützteil voneinander getrennt sind, welches letzteres beide Membrane gegen den Stützdruck abstützt und einen Fließweg für den Ausgang bildet, in einer hohlen RunststoffrÖhre angeordnet. Die Membranen werden an drei Kanten oder Seiten versiegelt, um eine Kondensation der Produktgase zu verhindern, während die vierte Kante oder Seite an die Kunststoffröhre gesiegelt wird. Die Kunststoffröhre ist mit Perforationen in dem Kantenversiegelungsbereich versehen, damit die Produktgase aus dem porösen Stützmaterial entfernt werden können. Die resultierende Gestaltung befindet sich in der Form einer Rille, die um die Mittelröhre in der Form einer Spirale entlang einem Maschenabstandshalter aufgerollt ist, der die aufeinander zugerichteten Oberflächenmembranen trennt. Bei Benutzung einer solchen Type von Element ist es möglich, sich den Vorteil einer Reihe von Faktoren zunutze zu machen, wie unter anderem eine große Membran-
SO9824/O6SO
oberfläche je Volumeneinheit, eine bequeme und einfache Druckkesselkonstruktion und -gestaltung, die ihrerseits zu einer
kompakten Anordnung der Anlagenbausteine führt, Flexibilität
und Leichtigkeit der Installation und des Austausches der Elemente, da die Elemente zwei verfügbare Einheiten umfassen.
Wenn erwünscht, können zwei oder mehrere solcher Elemente in
Reihe miteinander verbunden werden, wenn es erwünscht ist, die Packungsdichte zu erhöhen und eine wirksamere Ausnutzung des
Beschickungsgasvolumens zu erreichen.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der neuen Gastrennmembranen nach der Erfindung sowie des Verfahrens zur Herstellung desselben.
Beispiel 1
Eine feinporige Cellulosenitrat/Celluloseacetat-Trägermembran, die bei der Herstellung einer Membran für die Trennung von Gasen verwendet wird, wurde aus einer Gießlösung hergestellt,
die 7,8 Gewichts-% Cellulosenitrat, 1,3 Gewichts-% Celluloseacetat, 53,7 Gewichts-% Aceton, 20,4 Gewichts-% absoluten Alkohol, 26,6 Gewichts-% n-Butylalkohol, 3,8 Gewichts-% Glycerin und 0,5 Gewichts-% eines oberflächenaktiven Stoffes (Triton
X-100) enthielt. Bei der Herstellung der Lösung wurden zwei
getrennte Acetonlösungen von Cellulosenitrat und Celluloseacetat bereitet und zu einer dritten Lösung zugemischt,...
die aus einem Verdünnungsmittelgemisch aus 55,8 Teilen Äthanol, 36,2 Teilen n-Butylalkohol, 3,5 Teilen Wasser, 3,5 Teilen Glycerin und 1,1 Teil Triton X-100 bestand. Die Cellulosenitrat-
und Celluloseacatlagerlösungen wurden mit einem Rührer mit ho-
B09824/08SÖ
her Geschwindigkeit miteinander vermischt, und dabei bildete sich eine klare Lösung mit unverträglichen Polymeren. Die Verdünnungsmittellösung wurde dann zugesetzt, die Brookfield-Viskosität der so erhaltenen Gießlösung lag bei 700 cps bei 25° C. Die Lösung wurde dann unter Druck durch ein Polypropylenfilter von 5 ,u bei einem angelegten Stickstoffdruck von 138 kPa filtriert, um vorhandenes Fremdmaterial und vorhandene Gelteilchen zu entfernen. Die Lösung wurde dann entgast, um gelösten Stickstoff zu entfernen, indem man leichtes Vakuum an den Kolben während einiqer Minuten anlegte. Danach wurde die Lösung in.-einen. Trennkolben überführt, der mit einem Wasserkühlkondensator ausgestattet war, und der Kolben wurde in ein Bad mit konstanter Temperatur von 40° C während einer Zeit von 3 bis 4 Stunden gegeben.
Sodann wurde der Kolben aus dem Bad herausgenommen und darüber befestigt und zu dem Gießrakelvorratsbehälter einer kontinuierlichen Gießmaschine überführt. Die Lösung wurde dann aus dem Trennkolben über einen regulierenden Absperrhahn mit der gleichen Geschwindigkeit abgelassen, mit der die Lösung auf einem Gießband aus rostfreiem Stahl ausgebreitet wurde. Die Lösung wurde auf dem Band mit einer Dicke von 750 ,u mit einer Geschwindigkeit von 25 cm/Min, ausgebreitet. Das Band wurde in die erste Gelierkammer geführt, in der ein Strom von feuchter Luft mit einer Geschwindigkeit von 0,42 m /Min. gehalten wurde, während die Temperatur der Kammer auf etwa 36° C gehalten wurde Die Temperatur des Bandes wurde von einem umgewälzten Wasserbad gesteuert, das direkt unter dem Band lag. Danach wurde das Band in eine zweite Gelierkammer geführt, die auf einer Tempe-
909824/0680
- 13 -
ratur von 45° C gehalten wurde, um die Entfernung des Lösungsmittels zu fördern. Nach dem Durchlaufen der zweiten Gelierkammer wurde das Band über eine Zone erhöhter Temperatur geführt, um restliches Lösungsmittel zu entfernen. Das resultierende feinporige Stützteil aus Cellulosenitrat/Celluloseacetat in der Form einer Membran wurde von dem Gießband entfernt und zu Lagerrollen um sich selbst aufgerollt. Die-Membranrollen wurden dann in Polyäthylenröhren dicht verschlossen und unter Kühlung gelagert, bis man bereit war, sie als Stützteil zu verwenden, auf welchem eine semipermeable Dünnfilmmembran aufgegossen werden sollte. Die trockene Membran, deren Masse feine, miteinander verbundene Poren enthielt, hatte eine Dicke von etwa 100 ,u. Die Volumenporosität, bestimmt durch Dichtemessungen, lag bei 70 bis 80 %, die Membran bzw. das Stützteil war asymmetrisch mit einer feinporigen Haut von 400 A auf der mit Luft getrockneten Oberfläche. Die Membran wurde analyisert, und auf Grund von Elektronenmikroskopaufnahmen wurde bestimmt, daß die Oberfläche zu 20 bis 25 % porös war und 60 bis 70 Poren je Quadratmikron enthielt. Der Durchmesser des Hauptteils der Poren war kleiner als 400 A.
Um die fertige Membran für die Trennung von Gasen zu bekommen, wurde das feinporige Stützteil, das nach den obigen Absätzen hergestellt worden war, in der Weise behandelt, daß man es durch eine Chloroformlösung führte, die 0,5 Gewichts-% Dimethylsilikon und eine Spurenmenge eines Vernetzungskatalysators aus Dibutylzinnlaurat enthielt. Das poröse Stützmaterial wurde aus der Lösung mit einer Geschwindigkeit von 1,0 cm/Sek„ herausgezogen. Nach dem Vernetzen des dünnen Silikonfilmes durch Be-
809824/0660
handlung während 1 Stunde bei 100° C umfaßte die fertige Gasmembran einen dünnen Film von Dimethylsilikonpolymer mit einer Dicke von 5000 A auf dem feinporigen Träger aus Cellulosenitrat/Celluloseacetat.
Um die Wirksamkeit einer für die Trennung von Gasen brauchbaren Membran zu erläutern, wurde der dünne Film aus Dimethylsilikonpolymer, der mit der feinporigen Oberfläche des Stützteils aus Cellulosenitrat/Celluloseacetat vereinigt und nach den obigen Absätzen hergestellt worden war, in einem Gastrennverfahren mit einer einzelnen Stufe verwendet. Ein Beschickungsstrom aus Luft wurde über die Oberfläche dieser Membran mit einem Druck von 1034 kPa bei 25° C geführt. Die Membran zeigte eine höhere Permeabilität für Sauerstoff als für Stickstoff, und der Permeatstrom, der durch die Membran ging, war an Sauerstoff angereichert, während der Reststrom aus dem Rest der nicht durchgelassenen Beschickung bestand und mit Stickstoff angereichert war. Bei Benutzung dieses spiralig gewickelten Elementes mit einem Durchmesser von 5 cm, das aus der zusammengesetzten Methyls ilikondünnfilmmembr an hergestellt worden war, war es möglich, Sauerstoffanreicherungen des Permeatstromes so hoch wie 35 % zu erreichen.
Die Effizienz von Verbrennungsverfahren unter Verwendung von mit Sauerstoff angereicherter Luft kann verbessert werden, indem man den effektiven Heizwert fossilen Brennstoffes erhöht. Wenn beispielsweise die Sauerstoffkonzentration von Luft von den normalen 21 % auf 100 % erhöht wird, steigt die Energiedichte der vereinigten Reaktionspartner um etwa 250 %, d.h. von 3,54 MJ/m3 auf 12,41 MJ/m3.
009824/ΟδδΟ
285099a
Beispiel 2
In diesem Beispiel wurde ein feinporiges Cellulosenitrat/Celluloseacetat-Stützteil in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt und durch eine 0,5 gewichts-%-ige Lösung von Celluloseacetat in Chloroform geführt. Das Stützteil wurde mit einer Geschwindigkeit von 1 cm/Sek. herausgezogen, und nach dem Vernetzen des Celluloseacetatpolymers war die Dicke des dünnen Polymerfilmes auf der Oberfläche des Stützteils 250 S.
Beispiel 3
In diesem Beispiel wurde ein anderes feinporiges Stützteil durch Gießen einer Lösung mit einem Gehalt von 15 Gewichts-% Polysulfon, 12,5 Gewichts-% Methylcellulose und 1 Gewichts-% 2,4-Diamino-6-phenyl-s-triazin auf ein dicht gewebtes Dacrongewebe hergestellt, unmittelbar nach dem Gießen-wurde die Membran in destilliertem Wasser geliert, sorgfältig gespült, um das Lösungsmittel zu entfernen, und getrocknet. Der so hergestellte Träger wurde verwendet, um eine Gasmembran herzustellen, in welcher ein dünner Polymerfilm aus DimethyIsilikon mit einer Dicke von 5000 A auf der Oberfläche des Trägers in gleicher Weise wie in Beispiel 1 befestigt war.
909824/0660

Claims (11)

Dr. Hans-Heinrich Willrath Dr. Dieter Weber DipL-Phys. Klaus Seiffert PATENTANWÄLTE D - 6200 WIESBADEN 1 23.11.1978 Postfadi 6145 Gustav-Freyag-Straße 25 Dr . We /Wh <S (0 6121)372720 Telegrammadresse: WILLPATENT Telex: 4-186247 Case 1821 UOP Inc., Ten UOP Plaza - Algonquin & Mt. Prospect Roads, Des Palines, Illinois 60016, USA Membran zur Gastrennung und Verfahren zu deren Herstellung Priorität: Serial No. 855 096 vom 25. November 1977 in USA Patentansprüche
1. Membran zur Gastrennung, gekennzeichnet durch einen dünnen Film eines semipermeablen Materials, der direkt auf einem porösen Stützteil aufgebracht ist.
2„ Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dünne Film aus dem semipermeablen Material eine Dicke im Bereich von etwa 250 bis 10 000 S besitzt.
ORIGINAL INSPECTED
3. Membran nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dünne Film aus einem Silikonmaterial, vorzugsweise Dimethylsilikon oder einem Silikon-Carbonatcopolymer, oder aus Polystyrol, Polycarbonat oder Celluloseacetat besteht.
4. Membran nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Stützteil eine Stützmembran aus Cellulosenitrat/Celluloseacetat ist.
5. Membran nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Stützteil aus einem Polysulfon, vorzugsweise einem Polyarylsulfon besteht.
6. Verfahren zur Herstellung einer Membran nach Anspruch 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß man einen dünnen Film einer semipermeablen Membran direkt auf der Oberfläche eines porösen Stützteils ausbildet, indem man das poröse Stützteil durch eine Lösung, die in einem chlorierten Kohlenwasserstofflösungsmittel ein die semipermeable Membran bildendes Monomer und ein Vernetzungsmittel enthält, hindurchführt, danach das Monomer durch Behandlung bei erhöhter Temperatur vernetzt und die resultierende Membran gewinnt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer Temperatur im Bereich von etwa 50 bis 150° C vernetzt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als chloriertes Kohlenwasserstofflösungsmittel Chloroform verwendet.
9. Verfahren nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Monomer DirnethyIsilxkon, Silikon-Carbonatcopolymer oder Styrol verwendet.
S09824/06SÖ
285Q998
10. Verfahren nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als poröses Stützteil eine Membran aus Cellulosenitrat/-Celluloseacetat oder aus Polysulfon verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet/ daß man die Membran nach der Vernetzungsstufe mit einem Lösungsmittel, vorzugsweise Chloroform, behandelt.
80982A/066Ö
DE19782850998 1977-11-25 1978-11-24 Membran zur gastrennung und verfahren zu deren herstellung Withdrawn DE2850998A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US85509677A 1977-11-25 1977-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2850998A1 true DE2850998A1 (de) 1979-06-13

Family

ID=25320342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782850998 Withdrawn DE2850998A1 (de) 1977-11-25 1978-11-24 Membran zur gastrennung und verfahren zu deren herstellung

Country Status (10)

Country Link
JP (1) JPS593201B2 (de)
AU (1) AU529088B2 (de)
CA (1) CA1127472A (de)
DE (1) DE2850998A1 (de)
DK (1) DK525378A (de)
FR (1) FR2409781A1 (de)
GB (1) GB2011804B (de)
IL (1) IL56015A (de)
MX (1) MX150671A (de)
NZ (1) NZ188992A (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067116A1 (de) * 1981-06-04 1982-12-15 Martin Lauffer Silikonkautschukmembranen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Be- und Entgasen von Flüssigkeiten
DE3217047A1 (de) * 1982-05-06 1983-11-10 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München Membranen auf der basis von kieselsaeureheteropolykondensaten, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
EP0097424A3 (de) * 1982-06-23 1984-04-11 The Standard Oil Company Semipermeable Cellulose-Membrane
EP0096339A3 (en) * 1982-06-01 1984-04-25 Gft Ingenieurburo Fur Industrieanlagenbau Multilayer membrane and its use in the separation of liquids by pervaporation
FR2544993A1 (de) * 1983-04-26 1984-11-02 Asahi Glass Co Ltd
US5156740A (en) * 1982-06-01 1992-10-20 Gft Ingenieurburo Fur Industrieanlagenbau Multi-layer membrane and the use thereof for the separation of liquid mixtures according to the pervaporation process
DE102009033532A1 (de) * 2009-07-10 2011-01-20 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Extruder zur Herstellung eines Bauteils aus Leichtmetall

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2072047B (en) * 1979-08-21 1984-03-14 Lidorenko N S Gas-permeable membrane method of making it and blood oxygenator based on the use thereof
FR2478482A1 (fr) * 1980-03-21 1981-09-25 Lidorenko Nikolai Membrane permeable aux gaz, procede de fabrication de celle-ci et oxygenateur de sang utilisant ladite membrane
US4470831A (en) * 1981-01-22 1984-09-11 Toray Industries, Inc. Permselective membrane
DE3274953D1 (en) * 1982-07-21 1987-02-12 Toray Industries Permselective membrane
WO1985001222A1 (en) * 1983-09-12 1985-03-28 Memtec Limited Treatment of porous membranes
AU570508B2 (en) * 1983-09-12 1988-03-17 Memtec Limited Hydrophyllic ultra filter
JPS6094106A (ja) * 1983-10-27 1985-05-27 Nitto Electric Ind Co Ltd 複合膜の製造方法
JPS6099314A (ja) * 1983-11-02 1985-06-03 Daicel Chem Ind Ltd 有機物水溶液の濃縮方法
US4818254A (en) * 1986-04-14 1989-04-04 The Dow Chemical Company Semi-permeable membranes consisting predominantly of polycarbonates derived from tetrahalobisphenols
US4772392A (en) * 1987-11-06 1988-09-20 The Dow Chemical Company Process for preparing POWADIR membranes from tetrahalobisphenol A polycarbonates
US4962131A (en) * 1987-11-06 1990-10-09 The Dow Chemical Company Composition useful in process for preparing powadir membranes from tetrahalobisphenol a polycarbonates
US4874401A (en) * 1987-11-20 1989-10-17 The Dow Chemical Company Gas separation membranes from bisphenol AF polycarbonates and polyestercarbonates
JPH0634911B2 (ja) * 1987-12-28 1994-05-11 出光興産株式会社 選択性気体透過膜とその製造法
US4851014A (en) * 1988-07-01 1989-07-25 The Dow Chemical Company Gas separation membranes derived from polycarbonates, polyesters, and polyestercarbonates containing tetrafluorobisphenol F
US4975228A (en) * 1988-07-29 1990-12-04 The Dow Chemical Company Process for preparing membranes from tetrahalobisphenol polycarbonates
GB8902437D0 (en) * 1989-02-03 1989-03-22 World Ind Membrane Corp Ltd Membrane distillation separation
US5000763A (en) * 1989-06-14 1991-03-19 The Dow Chemical Company Process for separating hydrogen from gas mixtures using a semi-permeable membrane consisting predominantly of polycarbonates derived from tetrahalobisphenols
US4959082A (en) * 1989-07-20 1990-09-25 The Dow Chemical Company Polycarbonate gas separation membranes containing substituted benzenes and processes for making and using the same
US5141530A (en) * 1991-08-22 1992-08-25 The Dow Chemical Company Polycarbonate, polyester, and polyestercarbonate semi-permeable gas separation membranes possessing improved gas selectivity and recovery, and processes for making and using the same
US5163977A (en) * 1991-08-22 1992-11-17 The Dow Chemical Company Semi-permeable gas separation membranes containing non-ionic surfactants possessing improved resistance to thermal compaction and processes for making and using the same
CN113130219B (zh) * 2021-04-27 2023-07-18 刘大佐 一种氮硫共掺多孔碳包覆介孔vn超级电容器材料及制法
WO2023176974A1 (ja) * 2022-03-18 2023-09-21 出光興産株式会社 気体分離膜

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3325330A (en) * 1965-06-24 1967-06-13 Gen Electric Thin, substantially defect-free organopolysiloxane films and preparation thereof
DE1930506A1 (de) * 1968-03-18 1970-01-02 Lubrizol Corp Verfahren zur Herstellung von N-(3-Hydroxyalkyl)-acrylamid- Polymerisaten und ihre Verwendung zur Herstellung von Formkoerpern,insbesondere semipermeabler Membranen
US3744642A (en) * 1970-12-30 1973-07-10 Westinghouse Electric Corp Interface condensation desalination membranes
US3767737A (en) * 1971-09-07 1973-10-23 Gen Electric Method for production casting of ultrathin polymer membranes
US3951815A (en) * 1974-09-05 1976-04-20 Universal Oil Products Company Composite semipermeable membranes made from polyethylenimine
DE2624139A1 (de) * 1975-05-30 1976-12-02 Rhone Poulenc Ind Membranen

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS594163B2 (ja) * 1975-07-28 1984-01-28 旭化成株式会社 ガストウカセイマク
JPS52120288A (en) * 1976-04-02 1977-10-08 Asahi Chem Ind Co Ltd Hollow gas-permeable membrane
FR2410501A1 (fr) * 1976-11-15 1979-06-29 Monsanto Co Membranes a composants multiples pour des separations de gaz

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3325330A (en) * 1965-06-24 1967-06-13 Gen Electric Thin, substantially defect-free organopolysiloxane films and preparation thereof
DE1930506A1 (de) * 1968-03-18 1970-01-02 Lubrizol Corp Verfahren zur Herstellung von N-(3-Hydroxyalkyl)-acrylamid- Polymerisaten und ihre Verwendung zur Herstellung von Formkoerpern,insbesondere semipermeabler Membranen
US3744642A (en) * 1970-12-30 1973-07-10 Westinghouse Electric Corp Interface condensation desalination membranes
US3767737A (en) * 1971-09-07 1973-10-23 Gen Electric Method for production casting of ultrathin polymer membranes
US3951815A (en) * 1974-09-05 1976-04-20 Universal Oil Products Company Composite semipermeable membranes made from polyethylenimine
DE2624139A1 (de) * 1975-05-30 1976-12-02 Rhone Poulenc Ind Membranen

Non-Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
KEIL u. SORMOVA: Laboratoriumstechnik für Biochemiker, 1965, S.82-84 *
Römpps Chemie-Lexikon, 1976, S.2214-3800 *
ZUNDEL, G., NOLLER, H. und SCHWAB, G.-M.: Folien aus Polystyrolsulfonsäure und ihren Salzen, Z. Naturforschung 16 b, 1961, S.716 *

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067116A1 (de) * 1981-06-04 1982-12-15 Martin Lauffer Silikonkautschukmembranen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Be- und Entgasen von Flüssigkeiten
DE3122186A1 (de) * 1981-06-04 1982-12-23 Martin 3013 Barsinghausen Lauffer Silikonkautschukmembranen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zum be- und entgasen von fluessigkeiten
DE3217047A1 (de) * 1982-05-06 1983-11-10 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München Membranen auf der basis von kieselsaeureheteropolykondensaten, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
EP0096339A3 (en) * 1982-06-01 1984-04-25 Gft Ingenieurburo Fur Industrieanlagenbau Multilayer membrane and its use in the separation of liquids by pervaporation
US5156740A (en) * 1982-06-01 1992-10-20 Gft Ingenieurburo Fur Industrieanlagenbau Multi-layer membrane and the use thereof for the separation of liquid mixtures according to the pervaporation process
EP0097424A3 (de) * 1982-06-23 1984-04-11 The Standard Oil Company Semipermeable Cellulose-Membrane
FR2544993A1 (de) * 1983-04-26 1984-11-02 Asahi Glass Co Ltd
DE102009033532A1 (de) * 2009-07-10 2011-01-20 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Extruder zur Herstellung eines Bauteils aus Leichtmetall
DE102009033532B4 (de) * 2009-07-10 2020-11-19 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Extruder zur Herstellung eines Bauteils aus Leichtmetall

Also Published As

Publication number Publication date
AU529088B2 (en) 1983-05-26
FR2409781B1 (de) 1984-11-09
JPS5482380A (en) 1979-06-30
FR2409781A1 (fr) 1979-06-22
NZ188992A (en) 1980-08-26
GB2011804A (en) 1979-07-18
AU4187178A (en) 1979-05-31
GB2011804B (en) 1982-07-21
JPS593201B2 (ja) 1984-01-23
CA1127472A (en) 1982-07-13
IL56015A (en) 1982-04-30
MX150671A (es) 1984-06-26
DK525378A (da) 1979-05-26
IL56015A0 (en) 1979-01-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2850998A1 (de) Membran zur gastrennung und verfahren zu deren herstellung
DE60129003T2 (de) Verfahren zur herstellung stickstoffangereicherter luft
US4243701A (en) Preparation of gas separation membranes
DE69115532T2 (de) Gasdurchlässiges spiralförmig gewickeltes Membranmodul, Vorrichtung und Verfahren zu seiner Verwendung
DE3686619T2 (de) Immobilisierte fluessigmembran.
DE60127666T2 (de) Säurebeständige membranen zur nanofiltration
DE69015320T2 (de) Membranen aus sulfoniertem Polysulfon auf der Basis von Hexafluorbisphenol-A und Verfahren zum Trennen von Fluiden.
DE2703587C2 (de) Verfahren zur Herstellung von semipermeablen Membranen
DE60131495T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Composite-Membranen aus Perfluoropolymeren zur Gastrennung
DE69112657T2 (de) Vorrichtung zur Fluidabtrennung.
DE3885527T2 (de) Durchlässige Gastrennungsmembranen.
EP0162964B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer integralasymmetrischen Membran
EP0154248B1 (de) Membrane aus organischen Polymeren, die kristalline Trägerverbindungen enthalten, deren Herstellung und Verwendung
DE4416330A1 (de) Verbundmembran und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4421871A1 (de) Mehrschichtige Mikrofiltrationsmembran mit integrierter Vorfilterschicht und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102011085179A1 (de) Permeation von organischen Fluiden durch Fluorpolymermembranen
DE3525235C1 (de) Verfahren zur Herstellung und Erhoehung der Selektivitaet einer integralasymmetrischen Membran
DE3934267A1 (de) Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung
DE3850392T2 (de) Zusammengesetzte membranen aus polymethylmethacrylatgemischen.
WO2009156065A1 (de) Polymermembran
DE3881874T2 (de) Zusammengesetzte membranen, deren herstellung und verwendung.
DE3415624A1 (de) Verbundmembran zur gastrennung
DE69112862T2 (de) Verfahren zur Trocknung von Gasen.
DE19600954A1 (de) Verfahren zum Abtrennen saurer Gase von gasförmigen Mischungen mit Verbundmembranen aus Salz-Polymer-Mischungen
DE19528706A1 (de) Polyetherimidmembran

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8136 Disposal/non-payment of the fee for publication/grant