[go: up one dir, main page]

DE3934267A1 - Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE3934267A1
DE3934267A1 DE3934267A DE3934267A DE3934267A1 DE 3934267 A1 DE3934267 A1 DE 3934267A1 DE 3934267 A DE3934267 A DE 3934267A DE 3934267 A DE3934267 A DE 3934267A DE 3934267 A1 DE3934267 A1 DE 3934267A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow fiber
solution
membrane
nozzle
solvent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3934267A
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Sasaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP25765288A external-priority patent/JPH02102720A/ja
Priority claimed from JP25765188A external-priority patent/JPH02102722A/ja
Priority claimed from JP25765388A external-priority patent/JPH02102721A/ja
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE3934267A1 publication Critical patent/DE3934267A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/02Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor characterised by their properties
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/08Hollow fibre membranes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/24Formation of filaments, threads, or the like with a hollow structure; Spinnerette packs therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/29Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
    • Y10T428/2913Rod, strand, filament or fiber
    • Y10T428/2933Coated or with bond, impregnation or core
    • Y10T428/2935Discontinuous or tubular or cellular core

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hohlfasermembran und Verfahren zu ihrer Herstellung; sie betrifft insbesondere eine trocke­ ne Hohlfasermembran mit einer aniostropen Struktur mit ei­ nem niedrigen Filtrierwiderstand und einer hohen Wasserdurch­ lässigkeit. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Hohlfasermembran mit einer hohen Wasser­ permeationsrate, das umfaßt die Herstellung einer Hohlfaser­ membran durch gleichzeitiges Austragen einer filmbildenden Lösung zusammen mit einer Koagulationslösung durch eine hohle rohrförmige Düse, um eine Trocken-und-Naß-Verspinnung durchzuführen.
Die Membranstrukturen der üblichen bekannten Hohlfasermem­ branen umfassen (1) Membranen, die eine innere Oberfläche und eine äußere Oberfläche, beide bestehend aus einer Haut­ schicht, und eine dazwischenliegende schwammartige oder fingerartige Struktur aufweisen, wie beispielsweise in JP- A-56-1 05 704 (die hier verwendete Abkürzung "JP-A" steht für eine "ungeprüfte publizierte japanische Patentanmeldung"), JP-A-56-1 15 602, JP-A-58-1 32 111, JP-A-58-11 56 015, JP-A­ 60-2 46 812 und JP-A-61-1 64 602 beschrieben, sowie (2) Mem­ branen, bei denen entweder eine innere Oberfläche oder eine äußere Oberfläche eine dichte Hautschicht aufweist und die andere eine mikroporöse oder poröse Schicht ist, wie bei­ spielsweise im "Journal of Applied Polymer Science", Band 21, 156 (1977), in JP-A-57-82 515 und JP-A-58-1 14 702 be­ schrieben, sowie Membranen der HP-Reihe, wie sie von der Firma AMICON Co. hergestellt werden.
Vom Standpunkt des Filtrationswiderstandes aus betrachtet, ist der Abschnitt mit dem größten Filtrationswiderstand in diesen Membranen der Teil, der eine minimale Porengröße aufweist (entsprechend der Hautschicht der vorstehend be­ schriebenen Membranen (1) und (2)). Die auf der Oberfläche der Membran gebildeten Poren sind solche mit einem niedrigen Porenöffnungsverhältnis (in der Regel mehrere Prozent bis zu 10 plus mehrere Prozent), so daß es vom Standpunkt des Filtrationswiderstandes aus betrachtet extrem nachteilig ist, Abschnitte mit einer minimalen Porengröße auf der Ober­ fläche zu bilden.
Es wurden daher Anstrengungen unternommen, um den Filtrati­ onswiderstand zu senken, beispielsweise durch Verwendung einer Membranstruktur, beispielsweise einer solchen bei der die Dicke der Schicht mit der minimalen Porengröße, die auf der Oberfläche zu erzeugen ist, extrem dünn gemacht wird, wobei grobe Poren im Innern der Membran gebildet werden. Die Membranstruktur der Membran (2) entspricht diesem Typ. Diese extrem dünne, dichte Schicht, die auf der Oberfläche gebildet wird, ist jedoch so anfällig für die Bildung von Blasen bzw. Rissen beispielsweise während der Hohlfaser- Spinnstufe oder einer nachfolgenden Modul-Zusammenbau- Stufe, daß die grobe Porengröße durch eine leichte Störung freigelegt werden kann. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der Filtration zerstört. Membranen vom Typ (1) oder dgl., die eine dichte Schicht sowohl auf der inneren Oberfläche als auch auf der äußeren Oberfläche aufweisen, wurden bereits entwickelt, um diesem Problem entgegenzuwirken. Membranen dieses Typs haben jedoch den Nachteil, daß sie einen hohen Filtrationswiderstand aufweisen aufgrund der Anwesenheit der dichten Schicht sowohl auf ihrer Innenseite als auch auf ihrer Außenseite. Infolgedessen wird eine hohe Wasserdurch­ lässigkeit nicht erzielt.
In einem Trocken-und-Naß-Filmbildungsverfahren, bei dem eine Filmbildungslösung vergossen und der gegossene Film in eine Koagulationslösung eingetaucht wird, wird die Kontrolle (Steuerung) der Membranstruktur zur Bildung einer porösen Membranstruktur beispielsweise durchgeführt durch Änderung der Zusammensetzung der Filmbildungslösung (wie beispiels­ weise in JP-A-60-41 503 beschrieben) oder durch Änderung der Zusammensetzung des Koagulationsbades (wie beispielsweise in JP-A-56-1 26 407 beschrieben).
Diese zur Kontrolle (Steuerung) der Struktur von folienartigen Membranen angewendete Technik kann jedoch nicht zur Herstel­ lung von Hohlfaser-Membranen angewendet werden. Der Grund da­ für ist folgender: da beim Gießen von Hohlfaserfilmen im Gegen­ satz zu folienartigen Filmen keine Träger verwendet werden, kann ein hohler Zustand nicht aufrechterhalten werden, wenn nicht die durch eine Düse ausgetragene Filmbildungslösung schnell koaguliert wird unter Verwendung eines schlechten Lösungsmittels mit einem Koagulationsvermögen als Kernlösung. Da alle Verfahrensschritte von dem Austrag der Filmbildungs­ lösung bis zur Koagulation dynamisch durchgeführt werden, ist darüber hinaus ein kontinuierliches Spinnen unmöglich, wenn die Strömungsraten der Filmbildungslösung und der Kernlö­ sung, die Aufwickelgeschwindigkeit und dgl. nicht gut aufein­ ander abgestimmt werden, da sonst ein häufiger Fadenbruch und eine Deformation des Querschnitts der Hohlfasermembran auf­ tritt.
Deshalb gewährleistet die vorstehend beschriebene Methode, welche die Herstellung einer porösen Membran mit der gewünsch­ ten Struktur ermöglicht, wenn folienartige Membranen herge­ stellt werden sollen, bei ihrer Anwendung beim Spinnen von Hohlfasermembranen nicht die Bildung einer porösen Membran mit der gewünschten Struktur.
Bei Hohlfasermembranen ist es schwierig, eine große Poren­ größe in der inneren Oberfläche der Hohlfasermembranen zu erzielen, da eine gegenüber der Filmbildungslösung inerte Kernlösung, welche die gleiche Funktion wie der bei der Her­ stellung einer folienartigen Membran verwendete Träger hat, nicht verwendet werden kann.
Poröse Membranen, die nach dem Trocken-und-Naß-Verfahren hergestellt worden sind, umfassen eine äußere dichte Schicht, die in der Regel als Hautschicht bezeichnet wird, eine dünne mittlere Schicht, die als Trägerschicht (poröse Schicht) bezeichnet wird, und eine innere dichte Haut­ schicht. Die Hautschicht ist eine Schicht, die zur Tren­ nungsfunktion über den Querschnitt der Membran beiträgt. Der Grad der Dichte kann durch die Porengröße der Membran ausgedrückt werden. Eine Hautschicht mit dieser Trenn­ funktion wirkt jedoch dem Filtrationswirkungsgrad, insbe­ sondere der Filtrationsströmungsrate, entgegen. Das heißt, die Hautschicht weist einen derart hohen Filtrationswider­ stand auf, daß sie die Filtrationsströmungsrate pro Zeitein­ heit vermindert. Es wurden daher Versuche gemacht, um die Porengröße der inneren Hautschicht und/oder der äußeren Hautschicht zu erweitern, um den Filtrationswiderstand zu senken. So ist beispielsweise in JP-A-63-92 712 ein Ver­ fahren zur Vergrößerung der Poren beider Oberflächen be­ schrieben, bei dem eine Dreifachring-Düse zum Spinnen von Hohlfasern verwendet wird. Dieses Verfahren ermöglicht jedoch nur die Erzielung einer Porengröße von nur etwa 0,3 µm.
Die Bildung einer solchen Hautschicht läuft, wie angenommen wird, wie folgt ab: zuerst beginnt beim Kontakt mit einem schlechten Lösungsmittel eine Diffusion des Lösungsmittels der filmbildenden Lösung in das arme Lösungsmittel an der Grenzfläche. Gleichzeitig beginnt auch das schlechte Lösungsmittel hineinzudiffundieren. Im allgemeinen sind das für die Filmbildung verwendete Lösungsmittel und das verwendete schlechte Lösungsmittel miteinander mischbar und deshalb schreitet ihre Diffusion so schnell fort, daß eine schnelle Koagulation des Polymeren an der Grenzfläche zwischen der Filmbildungslösung und dem schlechten Lösungs­ mittel auftritt. Als Ergebnis wird zuerst eine dichte Haut­ schicht gebildet und anschließend schreitet die Diffusion durch diese Hautschicht hindurch fort. Somit weist das Innere der Membran eine vergleichsweise poröse Struktur auf.
Wie vorstehend beschrieben, erzeugen die Hautschichten, die durch die Koagulation sowohl von Seiten der Kernlösung als auch von Seiten der Koagulationslösung gleichzeitig gebildet werden, den Filtrationswiderstand in der Membran. Um die Struktur insbesondere der inneren Hautschicht dünner zu machen, ist eine Herabsetzung der anfänglich schnellen Koagulation des Polymeren ausreichend. Erfindungsgemäß wird mit Erfolg eine poröse Hohlfasermembran ohne eine innere Hautschicht, die eine grobe und geänderte Membranstruktur aufweist, erhalten durch Austragen eines Lösungsmittels für das Polymere zwischen der Filmbildungslösung und der Kernlö­ sung beim Austrag sowohl der Filmbildungslösung als auch der Koagulationsflüssigkeit durch eine hohle Ringdüse beim Trocken-und-Naß-Spinnen.
Auf diese Weise kann der Filtrationswiderstand als Folge der üblicherweise gebildeten Hautschicht herabgesetzt werden und es können mit Erfolg Hohlfasermembranen mit einem hohen prak­ tischen Wert mit einer hohen Durchflußrate erhalten werden.
Nach umfangreichen Untersuchungen zur Beseitigung der oben­ genannten Mängel wurde nun gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Hohlfasermembran gefunden, bei der sich die Porengröße der äußeren Oberfläche der Hohlfasermembran zu ihrer inneren Oberfläche kontinuierlich ändert, wobei eine minimale Porengröße in dem mittleren Abschnitt zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche vorliegt.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die bei­ liegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Elektronenmikrophotographie bei 500-facher Vergrößerung, die einen Querschnitt der in Beispiel 4 erhaltenen Hohlfasermembran zeigt;
Fig. 2 eine Elektronenmikrophotographie bei 5000-facher Vergrößerung, die eine äußere Oberfläche der im Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen Hohlfasermembran zeigt;
Fig. 3 eine Elektronenmikrophotographie bei 5000-facher Vergrößerung, die eine äußere Oberfläche der im Beispiel 5 erhaltenen Hohlfasermembran zeigt; und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Dreifachdüse, die er­ findungsgemäß verwendet wird, wobei A ein schlechtes Lösungsmittel für das Polymer, B ein Lösungsmittel für das Polymer und C eine Filmbildungslösung (Poly­ merlösung) darstellen.
Die Hohlfasermembran weist insofern eine spezifische Struk­ tur auf, wie sie in konventionellen Membranen nicht zu finden ist, als die Porengröße allmählich kleiner wird von der inne­ ren Oberfläche zu der äußeren Oberfläche, eine minimale Porengröße im mittleren Abschnitt zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche vorliegt und dann die Porengröße allmählich größer wird bis zu der äußeren Ober­ fläche.
In der erfindungsgemäßen Membran beläuft sich das Verhältnis zwischen diesem speziellen Abschnitt und dem Grundgerüst- Abschnitt, d.h. das Hohlraumvolumen im inneren Abschnitt, auf 50 bis 55%. Der Filtrationswiderstand dieses inneren Abschnitts kann somit extrem klein gemacht werden durch Bildung eines Abschnittes mit einer minimalen Porengröße in dem inneren Abschnitt. Darüber hinaus wird die Porengröße der Poren in der äußeren Oberfläche und in der inneren Ober­ fläche, wo das Verhältnis der Öffnungen klein ist, erhöht, um den Filtrationswiderstand zu vermindern. Der Filtrations­ widerstand der Gesamtmembran kann somit herabgesetzt werden. Dies ist ein wichtiges Charakteristikum der erfindungsgemäßen Hohlfasermembran, die eine hohe Wasserpermeationsmenge ergibt.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal der erfindungsgemäßen Membran besteht darin, daß, da die Schicht mit der minimalen Porengröße im Innern der Membran gebildet wird, die Schicht gegen Abnutzung in der Spinnstufe und in der Modul-Verarbei­ tungsstufe geschützt werden kann.
Auf diese Weise kann eine Membran mit einem niedrigen Filtra­ tionswiderstand und mit einer hohen Filtrationszuverlässigkeit hergestellt werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Hohlfasermembra­ nen, das umfaßt das Formen einer Lösung eines Polymeren in einem Lösungsmittel zu einer hohlen Form (Hohlform) und das anschließende Eintauchen des Formkörpers in eine Koagulations­ lösung und das Ziehen (Verstrecken) der Hohlfaser in der Koagulationslösung, um dadurch nur die äußere Oberfläche der Hohlfaser aufzuspalten. Auf diese Weise erhält man Hohlfa­ sermembranen, in denen ein Abschnitt mit einer minimalen Porengröße in einer mittleren Position zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche gebildet wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung einer Hohlfasermembran mit einem verminder­ ten Filtrationswiderstand an der Membranoberfläche beim Filtrieren. Das Verfahren umfaßt das Austragen einer Filmbil­ dungslösung durch eine hohle Faserspinndüse und das Ziehen (Verstrecken) der Hohlfaser in einer Koagulationslösung, um dadurch die an der äußeren Oberfläche der Hohlfaser gebil­ dete Hautschicht aufzuspalten und den Anteil der Öffnungen in der Oberfläche zu erhöhen.
Konventionelle Hohlfasern weisen als äußere Oberfläche und als innere Oberfläche eine Hautschicht auf, wie vorstehend erläutert. Da diese Hautschicht eine die Porengröße bestimmen­ de Schicht ist, d.h. eine Schicht ist mit einer minimalen Porengröße, führt das Ziehen (Verstrecken) der Hautschicht zu einem Aufreißen (Aufspalten) der Hautschicht. Dies resul­ tiert in einer starken Verschlechterung des Trennvermögens. Da die die Porengröße bestimmende Schicht gemäß der vorliegen­ den Erfindung jedoch zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche der Membran vorliegt, wird die die Poren­ größe bestimmende Schicht im Innern nicht verändert, selbst wenn die äußere Oberfläche durch Ziehen (Verstrecken) aufge­ brochen (aufgespalten) wird. Deshalb kann die Wasserperme­ ationsrate verbessert werden unter Aufrechterhalten des Trennvermögens der Membran.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer porösen Hohlfasermembran unter Anwendung eines Trocken- und Naß-Verfahrens. Diese Ausführungsform umfaßt das Austragen einer Lösung eines Polymers in einem Lösungsmittel durch eine hohle Ringdüse in ein Koagulationsbad, um das Polymere zu koagulieren, wobei es sich bei der Düse um eine Dreifach­ ring-Düse handelt, und gleichzeitig wird durch die innere Düse der Drei-Ring-Düse ein schlechtes Lösungsmittel für das Polymer ausgetragen, durch die mittlere Düse der Drei-Ring- Düse wird ein Lösungsmittel für das Polymer ausgetragen und durch die äußere Düse der Drei-Ring-Düse wird eine Filmbil­ dungslösung ausgetragen. Die Dreifachring-Düse, die erfindungs­ gemäß verwendet wird, ist beispielsweise in der US-PS 47 41 829 beschrieben, das Lösungsmittel für das Polymer und das schlechte Lösungsmittel für das Polymer können jeweils ein Gemisch aus zwei oder mehr Lösungsmitteln sein, ge­ wünschtenfalls mit dem Lösungsmittel mit einer höheren Lös­ lichkeit für das Polymer als das schlechte Lösungsmittel.
Polymere, die erfindungsgemäß verwendet werden können, unter­ liegen keinen speziellen Beschränkungen und sie können unter Berücksichtigung des Endverwendungszweckes der porösen Membran und anderer Verwendungszwecke ausgewählt werden. Zu geeigne­ ten Polymeren gehören beispielsweise Celluloseacetat, Nitro­ cellulose, Polysulfon, sulfoniertes Polysulfon, Polyäther­ sulfon, Polyacrylnitril, Polyamid, Polyimid und Polypheny­ lenoxid.
Unter diesen sind das Polysulfon und/oder das Polyäthersulfon besonders bevorzugt als filmbildendes Polymer, wobei solche Polymere, welche die nachstehend angegebenen wiederkehrenden Einheiten aufweisen, bevorzugt sind:
oder
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen mikroporösen Mem­ bran wird das vorstehend beschriebene Polymer gelöst in (1) einem guten Lösungsmittel, (2) einem Lösungsmittelgemisch aus einem guten Lösungsmittel und einem schlechten Lösungs­ mittel oder (3) einem Gemisch aus einer Vielzahl von Lö­ sungsmitteln mit unterschiedlichen Löslichkeiten für das Polymer zur Herstellung einer Filmbildungslösung, die dann durch eine Hohlfaser-Spinndüse ausgetragen wird, und die ausgetragene Lösung wird in ein Koagulationsbad eingeführt zur Herstellung einer hohlfaserartigen mikroporösen Membran.
Das erfindungsgemäße gute Lösungsmittel kann ein Polymer in einer Konzentration von mindestens 1% lösen. Die Löslichkeit für das schlechte Lösungsmittel beträgt weniger als 1%. Zu Beispielen für das gute Lösungsmittel gehören N-Methyl­ pyrrolidon, Dimethylacetamid, Tetrahydrofuran und Dimethyl­ formamid. Zu Beispielen für das schlechte Lösungsmittel ge­ hören Wasser, Alkohole (wie Methanol, Ethanol) und Glycole (wie Ethylenglycol, Diethylenglycol).
Die Konzentration des Polymeren in der Filmbildungslösung beträgt 5 bis 30 Gew.-%. Als notwendiger Zusatz gibt es ein wasserlösliches Polymeres (wie Polyvinylalkohol, Polyvi­ nylpyrrolidon, Polyethylenglycol) und ein Salz (wie Lithium­ chlorid, Lithiumnitrat, Natriumcitrat).
Beispiele für Koagulationsbäder sind solche, die das Polymere nicht lösen, wie z.B. Wasser, Alkohole (wie Methanol, Ethanol, Butanol), Glycole (wie Ethylenglycol, Diethylenglycol), Glycerine (wie Glycerin), Äther und aliphatische Kohlenwas­ serstoffe (wie n-Hexan, n-Heptan). Unter diesen sind Wasser, ein Alkohol oder eine Mischung aus zwei oder mehr dieser Flüssigkeiten bevorzugt. Die Koagulationsrate kann erhöht werden durch Zugabe eines geeigneten Lösungsmittels. So kann beispielsweise N-Methyl-2-pyrrolidon in einer Menge von bis zu 40% zu Wasser zugegeben werden. Diese Koagula­ tionslösungen können als externe Lösung oder als Kernlösung für die Hohlfaser verwendet werden.
Die Temperatur der Koagulationslösung beträgt vorzugsweise -40 bis +50°C, insbesondere 0 bis 60°C. Temperaturen von höher als 50°C oder niedriger als 0°C erschweren die Erzie­ lung einer stabilen Hohlfaseroberfläche.
Bei der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betragt die Spinnrate 1 bis 200 m/min, vorzugsweise 5 bis 150 m/min. Wenn sie weniger als 1 m/min beträgt, ist es schwierig, die Injektionsrate der Kernlösung abzustimmen auf einen guten Ausgleich der Form der Hohlfaser und als Ergebnis wird keine Hohlfaser mit einer stabilen Form erhal­ ten.
Wenn andererseits die Spinnrate 200 m/min übersteigt, kann keine Hohlfaser mit einer stabilen Form erhalten werden auf­ grund der Vibration während der Wanderung der Faser.
Bei der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liegt eine wichtige Methode zur Herstellung der Form, in der ein Abschnitt, der eine Schicht mit einer minimalen Poren­ größe enthält, zwischen der inneren Oberfläche und der äuße­ ren Oberfläche der Hohlfasermembran vorliegt, in der geeig­ neten Kontrolle (Steuerung) der Menge der Verdampfung des Lösungsmittels und der Menge der Wasserabsorption aus der Luft an der Oberfläche der Lösung im Faser-Zustand, während die filmbildende Lösung von der Düse zu dem Koagulationsbad wandert. So kann beispielsweise die Form erhalten werden durch Einstellung des Abstandes zwischen der Spinndüse und dem Koagulationsbad auf 1 bis 30 cm, durch Auswahl von n-Hexan und Wasser als Kernlösung bzw. Koagulationslösung und Hindurch­ leiten der Lösung im Faserzustand durch eine Atmosphäre mit einer Temperatur von 0 bis 60°C, vorzugsweise von 10 bis 50°C, und einer relativen Feuchtigkeit von 10 bis 50%, vorzugsweise von 20 bis 60%. Der Zwischenraum zwischen der Düse und der Koagulationslösung kann von einer zylindrischen Hülle umgeben sein, so daß die Filmbildungslösung in einer konstanten Luftgeschwindigkeit fließt unter Bildung einer stabilen Hohlfaser.
Bei konventionellen Verfahren zur Herstellung von Hohlfa­ sermembranen wurde der Zeitraum für die Wanderung der Hohlfaser durch die Luft gründlich untersucht im Hinblick auf die Bildung einer Hautschicht auf der äußeren Oberfläche oder einer porösen Schicht vom Finger-Typ im Innern der Membran. Andererseits weist die Hohlfasermembran der vorlie­ genden Erfindung eine Schicht mit einer minimalen Porengröße im Innern der Membran auf, die gebildet worden ist, indem man die Fasermembran während ihrer Wanderung durch die Luft Wasser aus der äußeren Oberfläche der Filmbildungslö­ sung absorbieren läßt.
Die Gründe für die Bildung des eine minimale Porengröße aufweisenden Abschnitts im Innern zwischen der inneren Ober­ fläche und der äußeren Oberfläche sind noch nicht geklärt. Ohne an eine Theorie gebunden zu sein, wird derzeit folgende Erklärung für möglich gehalten: die Oberfläche der Filmbil­ dungslösung absorbiert das schlechte Lösungsmittel unmittel­ bar nach dem Spinnen und es tritt nur in dem Oberflächenab­ schnitt einer Phasentrennung auf. Ein charakteristisches Merkmal der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung liegt darin, daß die Phasentrennung nur in einem flachen Abschnitt der äußeren Oberfläche der Hohlfaser er­ folgt durch genaue Kontrolle der Spinngeschwindigkeit, des Abstandes zwischen der Spinndüse und der Koagulationslösung, der Menge des verdampften schlechten Lösungsmittels, das in dem Hohlraum dazwischen vorhanden ist, und der Luftge­ schwindigkeit. Diese Kontrollmethode hat die Bildung einer Schicht mit einer minimalen Porengröße im Innern der Mem­ bran ermöglicht. Dies konnte durch konventionelle Spinnver­ fahren bisher nicht erreicht werden.
Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird eine durch eine Düse zum Spinnen einer Hohlfaser ausgetragene Filmbildungslösung in eine Koagulationslösung eingeführt und in einem Verstreckungsverhältnis von 1,5 bis 4, vorzugsweise von 1,5 bis 3, verstreckt. Die Verstreckungsrate beträgt bis zu 400 m/min, vorzugsweise bis zu 200 m/min, insbesondere 20 bis 150 m/min, bei der ein stabiler Oberflächenzustand erhalten werden kann. Unmittelbar nach der Einführung der filmbildenden Lösung in die Koagulationslösung wird eine Hautschicht auf der Oberfläche der Hohlfaser gebildet.
Beim anschließenden Verstrecken der Faser wird die Faser auf­ gebrochen (aufgespalten) unter Bildung einer Hohlfasermem­ bran mit einem großen Öffnungsanteil der Oberfläche.
Das konventionelle Verstrecken beim Spinnen der Hohlfaser in einem Koagulationsbad wurde bereits häufig durchgeführt. Beim konventionellen Verstrecken wurde es jedoch bisher als wichtig angesehen, die Oberfläche nicht aufzubrechen (aufzu­ spalten), da die konventionellen Hohlfasermembranen eine minimale Porengröße in der Oberflächenhautschicht aufweisen. Bei Berücksichtigung dieser Aufspaltung würde die minimale Porengröße vergrößert, wobei die obengenannte Annahme sehr vernünftig ist.
Bei der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung führt jedoch das Aufspalten der Oberfläche nicht zu einem nachteiligen Einfluß auf die minimale Porengröße, da die minimale Porengröße nicht in der äußeren Oberfläche oder in der inneren Oberfläche der Membran, sondern in einem mittle­ ren Abschnitt zwischen der inneren Oberfläche und der äußeren Oberfläche gebildet wird.
Ein wichtiger Punkt für die erfolgreiche Durchführung der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die richtige Ein­ stellung der Verdampfungsmenge des Lösungsmittels und der Feuchtigkeitsmenge, die an der Oberfläche der faserarti­ gen Lösung aus der Luft absorbiert worden ist, wenn die filmbildende Lösung durch die Düse ausgetragen wird und von der Düse zu dem Koagulationsbad wandert. Diese Einstellung kann beispielsweise erfolgen durch Anwendung eines Abstandes von 1 bis 30 cm von der Spinndüse gegenüber der Koagulations­ lösung, durch Verwendung von n-Hexan und Wasser als Kernlö­ sung bzw. Koagulationslösung und Hindurchleiten der Faser durch eine Atmosphäre bei einer Temperatur von 0 bis 60°C, vorzugsweise von 10 bis 50°C, und einer relativen Feuchtigkeit von 10 bis 50%, vorzugsweise 20 bis 60%. Der Zwischenraum zwischen der Düse und der Koagulationslösung kann von einer zylindrischen Hülle umgeben sein, in der die Atmosphäre bei einer konstanten Luftgeschwindigkeit fluidisiert wird, um dadurch eine stabile Hohlfaser zu bilden.
Die Gründe für die Bildung des die minimale Porengröße auf­ weisenden Abschnittes im Innern zwischen der inneren Ober­ fläche und der äußeren Oberfläche sind noch nicht völlig geklärt, ohne an eine Theorie gebunden zu sein, können diese jedoch wie folgt angenommen werden: die Oberfläche der filmbildenden Lösung absorbiert das schlechte Lösungsmittel unmittelbar nach dem Spinnen und es tritt eine Phasentren­ nung nur in dem Oberflächenabschnitt auf.
Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung beeinflußt die Aufspaltung der Oberfläche, welche die Oberflächen-Poren­ größe vergrößert, nicht in nachteiliger Weise die Filtrati­ onseigenschaften, insbesondere das Teilchen-Einfang-Vermögen, da die die minimale Porengröße bestimmende Schicht der Membran im Innern der Membran vorliegt.
Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist das Lö­ sungsmittel, das durch eine mittlere Düse ausgetragen werden soll und für das die Hohlfaser bildende Polymere aus bei­ spielsweise einem Polysulfon verwendet werden soll, eine gemischte Lösung aus Dimethylacetamid, Dimethylformamid, N-Methyl-2-pyrrolidon, Tetrahydrofuran und dgl. oder eine Mischung davon und einem schlechten Lösungsmittel für das Polysulfon, wie z.B. Wasser, einem Alkohol (wie Methanol, Ethanol, Butanol), einem Glycoläther (wie Ethylenglycol, Diethylenglycol), einem aliphatischen Kohlenwasserstoff (wie n-Hexan, n-Heptan) oder einem Glycerin (wie Glycerin). Die durch eine innere Düse ausgetragene Flüssigkeit kann das vorstehend beschriebene schlechte Lösungsmittel oder ein Lösungsgemisch aus dem vorstehend beschriebenen schlechten Lösungsmittel und dem vorstehend beschriebenen Lösungsmittel in jedem beliebigen Mischungsverhältnis sein. Im Hinblick auf die Anwendung der vorliegenden Erfindung muß jedoch die Koagulationswirkung der durch die mittlere Düse auszutragenden Flüssigkeit geringer sein als diejenige der durch die innere Düse auszutragenden Flüssigkeit. So muß beispielsweise bei Verwendung eines N-Methyl-2-pyrrolidon/Wasser-Gemisches, das durch die mittlere Düse und die innere Düse ausgetragen wird, das Verhältnis N-Methyl-2-pyrrolidon/Wasser des Gemi­ sches, das durch die mittlere Düse ausgetragen wird, stets größer sein als dasjenige, das durch die innere Düse ausge­ tragen wird.
Auch bei der dritten Ausführungsform kann jedes beliebige Lösungsmittel, das ein schlechtes Lösungsmittel für das Poly­ mere ist, als Koagulationsbad verwendet werden. Für ein Polymeres aus beispielsweise Polysulfon, kann irgendein Lösungsmittel, welches das Membran-bildende Polymere nicht löst, wie Wasser, Alkohole (wie Methanol, Ethanol, Butanol), Glycoläther (wie Ethylenglycol, Diethylenglycol), aliphati­ sche Kohlenwasserstoffe (wie n-Hexan, n-Heptan) und Glycerine (wie z.B. Glycerin), verwendet werden. Die Koagulationsrate kann erhöht werden durch Zugabe eines geeigneten Lösungsmit­ tels. So kann beispielsweise N-Methyl-2-pyrrolidon in einer Menge von bis zu 40%, bezogen auf das Wasser, zugegeben werden.
Wenn die einzelnen Flüssigkeiten gleichzeitig durch die Drei­ fachring-Düse ausgetragen werden, kommt die Innenseite der Filmbildungslösung mit dem Lösungsmittel unmittelbar nach dem Austragen in Kontakt. Auf diese Weise wird eine schnelle Koagulation verhindert und es entsteht keine Hautschicht. Daher werden in der inneren Oberfläche der Hohlfaser große Poren gebildet.
Die Viskosität der auszutragenden Polymerlösung liegt vorzugs­ weise innerhalb des Bereiches von etwa 1000 bis etwa 50 000 mPa · s.
Eine Viskosität außerhalb dieses Bereiches führt zu schlechten Spinneigenschaften. Die Temperatur des Koagula­ tionsbades liegt vorzugsweise in dem Bereich von -40 bis +50°C, insbesondere von 0 bis 60°C. Temperaturen von höher als 50°C oder tiefer als 0°C erschweren die Herstellung einer stabilen Hohlfaseroberfläche. Die Spinnrate beträgt vor­ zugsweise 1 bis 100 m/min, insbesondere 5 bis 100 m/min. Wenn sie weniger als 1 m/min beträgt, wird es schwierig, die Injektionsrate der Kernlösung so einzustellen, daß eine gut ausgewogene Hohlfaserform erhalten wird. Dabei wird eine Hohlfaser mit einer stabilen Form nicht erhalten. Wenn andererseits die Spinnrate 100 m/min übersteigt, kann keine Hohlfaser mit einer stabilen Form erhalten werden wegen der Vibration während der Wanderung der Faser. Die Temperatur der Atmosphäre ab der Hohlfaser-bildenden Düse bis zu der Koagulationslösung beträgt zweckmäßig etwa 0 bis etwa 60°C, vorzugsweise 10 bis 50°C, und die Feuchtigkeit beträgt etwa 20 bis etwa 50%, vorzugsweise 20 bis 60%. Zur Herstellung einer Hohlfasermembran mit einer stabilen Porengröße kann vorzugsweise Luft mit einer konstanten Geschwindigkeit, be­ zogen auf die Oberfläche der gesponnenen Hohlfaser, von beispielsweise 0,2 bis 20 m/s, vorzugsweise 0,5 bis 10 m/s, angewendet werden.
Bei der dritten Ausführungsform der Erfindung hat es sich als wirksam erwiesen, daß die Kernlösung eine Zweischichten­ struktur hat und daß ein Polymerlösungsmittel als Flüssigkeit verwendet wird, die direkt mit der Filmbildungslösung in Kontakt kommt zum Zwecke der Änderung der Membranstruktur, insbesondere der Porengröße und dgl., durch Herabsetzung der Koagulationsrate der Filmbildungslösung in dem Trocken-und- Naß-Spinnverfahren.
Eine Methode zur Herabsetzung der Koagulationsrate besteht darin, lediglich eine gemischte Lösung aus einem Lösungsmittel und einem schlechten Lösungsmittel als Kernlösung zu verwenden.
Diese Kernlösung hat jedoch ein konstantes Koagulations­ vermögen. Daher ist es damit nicht möglich, die Porengröße an der äußersten Oberfläche der inneren Oberfläche zu ver­ größern. Andererseits bildet bei Anwendung des erfindungsge­ mäßen Verfahrens das Innere der Hohlfasermembran eine ideale Netzwerkstruktur, weil die Kernlösung sofort eindringt in das Innere der Faser, obgleich die Oberfläche der Filmbil­ dungslösung, die mit der mittleren Lösung in Kontakt gebracht wird, einer verzögerten Koagulation unterliegt. Auf diese Weise kann der Filtrationswiderstand, der bei der konven­ tionellen Membran auf die innere Hautschicht zurückzuführen ist, herabgesetzt werden und es kann eine Hohlfasermembran mit einem hohen praktischen Wert und mit einer hohen Durch­ flußrate erhalten werden.
Üblicherweise wurde bisher als Ultrafiltrationsmembran oder dgl. eine poröse Hohlfasermembran aus beispielsweise Poly­ sulfon verwendet unter Ausnutzung der guten Wärmebeständigkeit und chemischen Beständigkeit des Polysulfons. Sie weist je­ doch noch unzureichende Eigenschaften in bezug auf die Filtrationsdurchflußrate auf. Bei der dritten Ausführungs­ form der Erfindung wird leicht eine poröse Hohlfasermembran mit einer ausreichenden Filtrationsdurchflußrate erhalten durch Anwendung des Trocken-und-Naß-Spinnverfahrens. Diese Hohlfasermembran kann daher auf den Gebieten eingesetzt werden, auf denen eine Hochdruck-Dampfsterilisierung erfor­ derlich ist, wie z.B. in Bioreaktoren und in der Lebensmit­ telindustrie.
Der Porengrößenbereich, der nach der vorliegenden Erfindung erzielt werden kann, wie er insbesondere in dem mittleren Abschnitt vorliegt, liegt im wesentlichen innerhalb des Bereiches von 0,05 bis 1 µm.
Der Anteil der Zwischenschicht, die in der erfindungsgemäß hergestellten Hohlfasermembran vorhanden ist, beträgt 2,5 bis 20% der Filmdicke.
Die Tiefe der erfindungsgemäß in der Hohlfasermembran er­ zeugten Zwischenschicht ab der Oberfläche beträgt 2 bis 20 µm.
Der Zieh- bzw. Verstreckungsbereich, der erfindungsgemäß angewendet werden kann, um die Oberfläche der Faser aufzu­ brechen (aufzuspalten) beträgt 20 bis 150 m/min.
Die vorliegende Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Alle darin angegebenen Teile, Prozentsätze, Verhältnisse und dgl. sind, wenn nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht bezogen.
Beispiele 1 bis 3
Eine Filmbildungslösung mit 22 Gew.-% Polysulfon (AMOCO Co., P-3500), 5 Gew.-% N-Methyl-2-pyrrolidon, 16 Gew.-% Polyvinyl­ pyrrolidon, 2 Gew.-% LiCl und 2 Gew.-% Wasser wurde bei 25°C gehalten und durch eine Spinnöffnung (Innendurchmesser der cyclischen Düse: 1,0 mm; Außendurchmesser der Düse: 2,0 mm) ausgetragen unter Verwendung von Hexan als Kernlö­ sung und dann in ein Koagulationsbad von 25°C (Wasser) ein­ geführt, das sich in einem Abstand von 15 cm darunter befand. Das Spinnen wurde durchgeführt bei einer konstanten Aufnahme­ geschwindigkeit von 40 m/s, während die Feuchtigkeit und die Luftgeschwindigkeit der Atmosphäre geändert wurden. Alle auf diese Weise erhaltenen Hohlfasern wiesen einen Außendurch­ messer von etwa 1,0 mm und einen Innendurchmesser von etwa 0,5 mm auf.
Die Menge der Wasserpermeation der in Beispiel 1 erhaltenen Hohlfasermembran betrug 1,2 ml/cm2/min/kg/cm2. Der Quer­ schnitt jeder der in den Beispielen 1 bis 3 erhaltenen Hohl­ fasermembranen wurde unter einem Abtast-Elektronenmikroskop betrachtet, um die Tiefe bis zu der Schicht mit der minimalen Porengröße ab der äußeren Oberfläche zu messen. Die er­ zielten Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammen­ gefaßt.
Tabelle I
Beispiel 4
Das Spinnen wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt unter Verwendung einer Filmbildungslösung mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1, wobei diesmal jedoch die Atmosphärenbedingungen geändert wurden auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 40% und eine Luftgeschwindigkeit von 3 m/min zur Herstellung einer Hohlfasermembran. Die so erhaltene Hohlfasermembran wies eine dichte Schicht auf, die in dem mittleren Abschnitt in einem Abstand von etwa 20 µm von der äußeren Oberfläche angeordnet war.
Vergleichsbeispiel 1
Das Spinnen wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt unter Verwendung einer Filmbildungslösung mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1, wobei diesmal jedoch die Atmosphärenbedingungen geändert wurden in eine Feuchtigkeit von 0%, unter Bildung einer Hohlfa­ sermembran. An der äußeren Oberfläche der resultierenden Hohlfasermembran lag eine Hautschicht vor. Die Wasserperme­ ationsmenge der so erhaltenen Hohlfasermembran betrug, wie gefunden wurde, 0,04 ml/cm2/min/kg/cm2.
Beispiel 5
Eine Spinnlösung, bestehend aus 22% Polysulfon (AMOCO Co.; P-3500), 60% N-Methyl-2-pyrrolidon, 15 % Polyvinyl­ pyrrolidon, 2% LiCl und 2% Wasser wurde bei 25°C gehalten und durch eine Spinnöffnung ausgetragen unter Verwendung einer gemischten Lösung aus Hexan und N-Methyl-2-pyrrolidon (Volumenverhältnis 1 : 1) als Kernlösung, dann in ein Koagu­ lationsbad (Wasser) eingeführt, das in einem Abstand von 15 cm darunter angeordnet war. Das Spinnen wurde in einer Atmo­ sphäre mit einer Feuchtigkeit von 45% und mit einer Luftge­ schwindigkeit von 1,2 m/min durchgeführt und bei einer Aus­ tragsrate von 10 m/min und einer Aufnahmegeschwindigkeit von 30 m/min wurde eine Hohlfasermembran gebildet. Die so erhaltene Hohlfasermembran wies eine aufgebrochene (aufgespal­ tene) äußere Oberfläche auf, wobei sich eine dichte Schicht in dem mittleren Abschnitt zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche gebildet hatte.
Vergleichsbeispiel 2
Eine Hohlfasermembran wurde erhalten durch Spinnen unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 5 unter Verwendung einer Filmbildungslösung mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 5, wobei diesmal jedoch die Feuchtigkeit der Atmosphä­ re auf 0°C geändert wurde. Die erhaltene Hohlfasermembran wies eine auf ihrer Oberfläche gebildete Hautschicht auf. Das Aufbrechen (Aufspalten) der Oberfläche durch Ziehen (Verstrecken) in der Koagulationslösung führte zu einem Bruch der Schicht mit der minimalen Porengröße, die in der äußeren Oberfläche vorhanden war.
Die nachfolgende Tabelle II zeigt die Ergebnisse im Vergleich zur Fähigkeit, einen Latex mit einem Durchmesser von 0,109 µm einzufangen.
Tabelle II
Beispiel 6
Eine Spinnlösung mit 22 Gew.-% Polysulfon (AMOCO Co., P-3500), 60 Gew.-% N-Methyl-2-pyrrolidon, 15 Gew.-% Polyvinylpyrroli­ don, 1 Gew.-% LiCl und 2 Gew.-% Wasser wurden durch eine äußere Düse (cyclische Düse mit einem Innendurchmesser von 2,0 mm und mit einem Außendurchmesser von 2,7 mm) mit einer Austragsrate von 15 ml/min ausgetragen gleichzeitig mit dem durch eine innere Düse (kreisförmige Hohlform mit einem Durchmesser von 0,4 mm) in einer Austragsrate von 7 ml/min ausgetragenen Wasser und N-Methyl-2-pyrrolidon, das durch eine mittlere Düse (Ringform mit einem Innendurchmesser von 0,5 mm und einem Außendurchmesser von 1,4 mm) in einer Austragsrate von 0,5 ml/min ausgetragen wurde, dann wurde das Ganze 1 Sekunde lang durch Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 50% und einer Temperatur von 25°C wandern gelassen und in eine Koagulationslösung aus Wasser von 25°C eingeführt, danach mit warmem Wasser von 60°C gewaschen unter Bildung einer Hohlfasermembran.
Die Elektronenmikrophotographie der Innenseite der Hohlfa­ sermembran zeigte, daß im Vergleich zu einer Hohlfaser­ membran, wie sie ohne Verwendung der mittleren Düse erhal­ ten worden war, die Innenseite eine größere Porengröße auf­ wies und die Membran eine anisotrope Struktur hatte, bei der die Porengröße in Richtung auf die Außenseite allmählich kleiner wurde.
Vergleichsbeispiel 3
Das Spinnen wurde unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 6 durchgeführt unter Verwendung einer Spinnlösung mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 6 und unter Verwendung einer Doppelrohr-Düse, wobei die Filmbildungs­ lösung durch eine äußere Düse (Ringform mit einem Innen­ durchmesser von 2,0 mm und einem Außerndurchmesser von 2,7 mm) in einer Austragsrate von 15 ml/min ausgetragen wurde und Wasser durch eine innere Düse (kreisförmige Hohlform mit einem Durchmesser von 1,5 mm) in einer Austragsrate von 5,0 ml/min ausgetragen wurde.
Elektronenmikrophotographien dieser Hohlfasermembranen zeig­ ten, daß die erfindungsgemäße Hohlfasermembran eine große Porengröße im Innern aufwies, während in der Hohlfasermem­ bran, die ohne Verwendung der mittleren Düse erhalten worden war, eine Hautschicht gebildet wurde. Die Wasserpermeations­ mengen der Membranen des Beispiels 6 und des Vergleichsbei­ spiels 3 sind vergleichend in der Tabelle III angegeben. Daraus ist zu ersehen, daß die erfindungsgemäße Hohlfaser­ membran eine ausgezeichnete Wasserpermeationsmenge aufwies, obgleich die Raten der Mikroteilchenentfernung die gleichen waren.
Tabelle III
Die Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf spezifische bevorzugte Ausführungsformen näher erläutert, es ist jedoch für den Fachmann selbstverständlich, daß sie darauf keineswegs beschränkt ist, sondern daß diese in vielfacher Hinsicht abgeändert und modifiziert werden können, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Er­ findung verlassen wird.

Claims (8)

1. Hohlfasermembran, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Porengröße in der Weise ändert, daß sie in Richtung von der äußeren Oberfläche der Hohlfaser zum Innern hin allmählich abnimmt und die minimale Porengröße in Rich­ tung auf die Öffnung der inneren Oberfläche allmählich zunimmt.
2. Hohlfasermembran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran einen mittleren Abschnitt mit einer minimalen Porengröße zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche der Membran aufweist.
3. Hohlfasermembran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Porengröße 0,005 bis 1 µm beträgt.
4. Verfahren zur Herstellung einer Hohlfasermembran mit ei­ nem mittleren Abschnitt mit einer minimalen Porengröße zwi­ schen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche der Membran, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden Stufen umfaßt:
Formen einer filmbildenden Lösung eines Polymeren in einem Lösungsmittel zu einer Hohlform,
Eintauchen des Formkörpers in eine Koagulationslösung und Ziehen (Verstrecken) der Hohlfaser in der Koagulationslö­ sung, um dadurch nur die äußere Oberfläche der Hohlfaser aufzuspalten (split).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehverhältnis (Verstreckungsverhältnis) 1,5 bis 4 beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt das gleichzeitige Austragen eines schlechten Lösungsmittels für das Polymere durch die innere Düse einer Dreifachring-Düse, das Austragen eines Lösungsmittels für das Polymere durch die mittlere Düse der Dreifachring-Düse und das Austragen einer filmbildenden Lösung durch die äußere Düse der Dreifachring-Düse.
7. Verfahren zur Herstellung einer Hohlfasermembran mit einem mittleren Abschnitt mit einer minimalen Porengröße zwischen der äußeren Oberfläche und der inneren Oberfläche der Membran, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden Stufen umfaßt:
das Formen einer filmbildenden Lösung eines Polymeren in einem Lösungsmittel zu einer Hohlform,
das Eintauchen des Formkörpers in eine Koagulationslösung,
das gleichzeitige Austragen eines Lösungsmittels für das Polymere durch die mittlere Düse einer Dreifachring-Düse, das Austragen eines schlechten Lösungsmittels für das Poly­ mere durch die innere Düse der Dreifachring-Düse,
das Austragen einer filmbildenden Lösung durch die äußere Düse der Dreifachring-Düse und
das Einführen des ausgetragenen Produkts in eine Koagulations­ lösung für das Polymere.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt das Ziehen (Verstrecken) der Hohlfaser in dem Koagulationsbad, um dadurch nur die äußere Oberfläche der Hohlfaser aufzuspalten (split).
DE3934267A 1988-10-13 1989-10-13 Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung Withdrawn DE3934267A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP25765288A JPH02102720A (ja) 1988-10-13 1988-10-13 中空糸多孔質膜の製造方法
JP25765188A JPH02102722A (ja) 1988-10-13 1988-10-13 中空糸膜
JP25765388A JPH02102721A (ja) 1988-10-13 1988-10-13 中空糸膜の製造方法

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3934267A1 true DE3934267A1 (de) 1990-04-19

Family

ID=27334647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3934267A Withdrawn DE3934267A1 (de) 1988-10-13 1989-10-13 Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US5049276A (de)
DE (1) DE3934267A1 (de)
GB (1) GB2224970B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993012868A1 (en) * 1991-12-20 1993-07-08 Delair Droogtechniek En Luchtbehandeling B.V. Spinning of asymmetric hollow fibre membranes which have a dense, non-porous top layer and a porous under layer or have both a porous top layer and a porous under layer
EP0572274A3 (en) * 1992-05-29 1994-05-18 Grace W R & Co Novel high flux hollow fiber membrane
US6339108B1 (en) 1998-09-10 2002-01-15 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung Oxygenator membrane
US6818133B1 (en) 1998-09-10 2004-11-16 Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. Semipermeable membranes

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5762798A (en) * 1991-04-12 1998-06-09 Minntech Corporation Hollow fiber membranes and method of manufacture
DE69208463T2 (de) * 1991-05-21 1996-10-10 Univ Brown Res Found Hohlfasern und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
US5389412A (en) * 1991-07-31 1995-02-14 Gunze Limited Thermoplastic polyimide tubular film
US5240614A (en) * 1992-01-10 1993-08-31 Baxter International Inc. Process for removing unwanted materials from fluids and for producing biological products
US5527467A (en) * 1992-01-10 1996-06-18 Baxter International Inc. Rectifying dialyzer, bioreactor and membrane
US5480552A (en) * 1992-01-10 1996-01-02 Baxter International Inc. Method for concentrating a solute with an oscillating filtration device
US5493490A (en) 1992-05-05 1996-02-20 Clear With Computers, Inc. Electronic proposal preparation system for selling vehicles
USRE36914E (en) * 1992-10-07 2000-10-17 Minntech Corp Dialysate filter including an asymmetric microporous, hollow fiber membrane incorporating a polyimide
KR100346590B1 (ko) 1994-06-07 2002-09-18 미쯔비시 레이온 가부시끼가이샤 폴리술폰제다공질막및그제법
US5837234A (en) * 1995-06-07 1998-11-17 Cytotherapeutics, Inc. Bioartificial organ containing cells encapsulated in a permselective polyether suflfone membrane
US5693694A (en) * 1996-03-20 1997-12-02 W.R. Grace & Co.-Conn. Low and medium flux membranes
KR100289413B1 (ko) * 1997-12-30 2001-05-02 구광시 폴리설폰계 중공사 막 및 그의 제조 방법
DE60123383T2 (de) * 2000-01-18 2007-08-09 Asahi Kasei Kabushiki Kaisha Verfahren zur reinigung von wässrigen suspensionen durch membranfiltration
US7306105B2 (en) * 2002-11-12 2007-12-11 Mitsubishi Rayon Co., Ltd. Composite porous membrane and method for producing the same
WO2006069307A2 (en) * 2004-12-22 2006-06-29 Entegris, Inc. Multilayer porous membrane and process of manufacture
ES2378401T3 (es) * 2006-05-06 2012-04-12 Membrana Gmbh Membrana de ultrafiltración
US7842214B2 (en) * 2007-03-28 2010-11-30 3M Innovative Properties Company Process for forming microporous membranes
WO2009111256A2 (en) * 2008-03-04 2009-09-11 Arizona Board Regents For And On Behalf Of Arizona State University Method and system for surface water treatment
WO2012106583A2 (en) 2011-02-04 2012-08-09 Fresenius Medical Care Holdings, Inc. Performance enhancing additives for fiber formation and polysulfone fibers
EP3574986A1 (de) 2018-05-30 2019-12-04 3M Innovative Properties Company Membran für kapillare mikrofiltration
CN109078498A (zh) * 2018-09-03 2018-12-25 东莞理工学院 一种变直径喷丝头、中空纤维膜丝束及膜组件的加工装置
CN113818123B (zh) * 2021-10-26 2023-06-23 南京宁智高新材料研究院有限公司 一种辐射制冷功能织物的制备方法

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1434055A (en) * 1972-04-28 1976-04-28 Asahi Chemical Ind Hollow fibres of acrylonitrile polymers for use as an ultrafitter and method for producing the same
JPS5193786A (en) * 1975-02-15 1976-08-17 Makurokagatano chukuseni
JPS6039404B2 (ja) * 1977-06-24 1985-09-05 三菱レイヨン株式会社 中空繊維状膜及びその製造方法
DE3071272D1 (en) * 1979-07-26 1986-01-16 Teijin Ltd Process for producing the same of hollow water-absorbing polyester filaments
US4822489A (en) * 1981-08-22 1989-04-18 Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha Aromatic polysulfone type resin hollow fiber membrane and a process for producing the same
JPS59189903A (ja) * 1983-04-09 1984-10-27 Kanegafuchi Chem Ind Co Ltd 中空糸状フイルタ−およびその製法
CA1236956A (en) * 1983-05-02 1988-05-24 Seiichi Manabe Porous cuprammonium cellulose fibre produced with annular orifice and central coagulating stream
JPS60197288A (ja) * 1984-03-21 1985-10-05 Dainippon Ink & Chem Inc 無菌水の製造方法
JPS621404A (ja) * 1985-06-27 1987-01-07 Mitsubishi Rayon Co Ltd 多層複合中空繊維状膜及びその製造法
US4814228A (en) * 1987-03-20 1989-03-21 Hoechst Celanese Corporation Wet spun hydroxyethylated polybenzimidazole fibers
FR2644026B2 (fr) * 1988-03-15 1992-09-11 Larosa Alphonse De Procede d'enregistrement d'images de television couleur sur bande magnetique

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993012868A1 (en) * 1991-12-20 1993-07-08 Delair Droogtechniek En Luchtbehandeling B.V. Spinning of asymmetric hollow fibre membranes which have a dense, non-porous top layer and a porous under layer or have both a porous top layer and a porous under layer
EP0572274A3 (en) * 1992-05-29 1994-05-18 Grace W R & Co Novel high flux hollow fiber membrane
US6339108B1 (en) 1998-09-10 2002-01-15 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung Oxygenator membrane
US6818133B1 (en) 1998-09-10 2004-11-16 Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. Semipermeable membranes

Also Published As

Publication number Publication date
US5049276A (en) 1991-09-17
GB2224970B (en) 1993-06-09
GB8923038D0 (en) 1989-11-29
GB2224970A (en) 1990-05-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3934267A1 (de) Hohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung
DE69225944T2 (de) Poröse Hohlfaser aus Polysulfon
DE2935097C2 (de)
DE2917357C2 (de)
DE2606244C3 (de)
DE69233584T2 (de) Ultraporöse und mikroporöse Membranen
DE69527961T2 (de) Poröse polysulfonmembrane und verfahren zu deren herstellung
DE69620036T2 (de) Hohlfaser-filtrationsmembran
EP0168783B1 (de) Asymmetrische mikroporöse Hohlfaser für die Hämodialyse sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3407252C2 (de)
DE3885527T2 (de) Durchlässige Gastrennungsmembranen.
DE69214226T2 (de) Hohlfasenmembranen
DE68919324T2 (de) Verfahren zur Herstellung von isotropen mikroporösen Polysulfonmembranen.
DE2328853C3 (de) Hohlfasern aus regenerierter Kupfer-Ammoniak-Cellulose und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2321460C3 (de) Hohlfasern aus Acrylnitrilpolymeren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE69600103T2 (de) Membranen zur Trennung von Fluiden hergestellt aus Mischungen von Polyimiden
DE2838665C3 (de) Äthylen/Vinylalkohol-Copolymermembran und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3342823C2 (de)
DE2920762A1 (de) Mikroporoese polyvinylalkoholmembran
DE2321459C3 (de) Ultrafiltermembran aus Acrylnitrilpolymeren und Verfahren zur ihrer Herstellung
DE3016040A1 (de) Aethylen/vinylalkohol-copolymerhohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung
DE3016542A1 (de) Aethylen/vinylalkohol-copolymerhohlfasermembran und verfahren zu ihrer herstellung
DE68909307T2 (de) Halbdurchlässige Membran und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE3006880C2 (de) Plasmaphoresemembran
DE69831305T2 (de) Hohlfaser-filtrationsmembran auf polyacrylnitrilbasis

Legal Events

Date Code Title Description
8180 Miscellaneous part 1

Free format text: SEITE 6, ZEILE 30 "50 000 MPA S" AENDERN IN "50 000 CP" SEITE 6, ZEILE 42 "0,5" AENDERN IN "0,8" SEITE 7, ZEILE 12 "5 GEW.-%" AENDERN IN "8 GEW.-%" SEITE 7, ZEILE 19 "0,5 MM" AENDERN IN "0,8 MM"

8141 Disposal/no request for examination