DE2847015C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Übertragen von
elektrischen Signalen von einer Signalerzeugungsstation
zu einer Signalnutzungsstation, die auf zwei verschiedenen
Körpern angeordnet sind, die gegeneinander verdrehbar und
zueinander konzentrisch sind und einander zugewandte
Mantelflächen für die Signalübertragung aufweisen, wobei
die Signalerzeugungsstation einen Modulator zur Modulation
des erzeugten Signals und mehrere, in gleichmäßigem
Winkelabstand auf der einen Mantelfläche angeordnete
Strahlungssender, denen das modulierte Signal gleichmäßig
aufgeteilt zugeführt wird, aufweist und wobei die
Signalnutzungsstation mehrere, auf der anderen Mantelfläche
angeordnete Strahlungsempfänger, eine Summiereinrichtung
zum Summieren aller Signale der Strahlungsempfänger und
einen Modulator aufweist, der das Ausgangssignal der
Summiereinrichtung in ein dem erzeugten Signal
entsprechendes nutzbares elektrisches Signal umwandelt.
Die Erfindung findet Einsatz bei der Übertragung
elektrischer Signale von einer auf einem drehbaren
Turm eines Fahrzeuges angeordneten Fernsehkamera zu einem
Monitor im Fahrzeug, insbesondere,
wenn die Turm-(Linsenkranz)-Konstruktion derart ist, daß
es nicht möglich ist, einen kleinen mechanischen
Schleifring auf der Drehachse desselben anzuordnen, nämlich
wenn er auf einem Ringlager großen Durchmessers montiert
ist.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 22 37 695 bekannt.
Dabei sind Strahlungssender und -empfänger jeweils als
Glasfaserlichtleiter ausgeführt, deren aufgefaserte Enden
über den Umfang der jeweils zugehörigen Mantelflächen von
Signalerzeugungs- bzw. Signalnutzungsstation verteilt sind.
Aufgrund dieser gleichmäßigen Verteilung ergibt sich ein
verhältnismäßig geringes Signal-/Rauschverhältnis, was dazu
führt, daß Strahlungssender mit vergleichsweise hohen
Sendeleistungen eingesetzt werden müssen, um diesen
Nachteil zu vermeiden.
Daher liegt dieser Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei
einer Vorrichtung der eingangs genannten Art ein
hinreichendes Signal/Rauschverhältnis ohne den Einsatz von
Strahlungssendern höherer Leistung zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Strahlungsempfänger auf der anderen Mantelfläche in Gruppen
mehrerer Empfänger angeordnet sind, wobei der umfängliche
Überdeckungswinkel je einer Gruppe von Empfängern größer
ist als der Winkelabstand benachbarter Strahlungssender auf
der einen Mantelfläche.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind die Strahlungssender
und die Strahlungsempfänger jeweils so einander zugeordnet,
daß mindestens einer der Strahlungsempfänger von mindestens
einem der Strahlungssender in jeder beliebigen Winkellage
der zueinander konzentrischen Körper direkt beleuchtet
werden. Die empfangenen Strahlungssignale der einzelnen
Empfänger werden anschließend in der Summiereinrichtung
zusammengefaßt, so daß die Intensitäten der einzelnen
Signale aufaddiert werden. Hierdurch ergibt sich im
Vergleich zum Stand der Technik ein verbesserter
Wirkungsgrad bei der Übertragung der Strahlungsleistung,
so daß keine Bauelemente für höhere Lichtleistungen
erforderlich sind.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ergibt sich dadurch,
daß die Strahlungsempfänger in mehreren kleinen Gruppen
zusammengefaßt sind, die gegeneinander elektrisch isoliert
sind (Anspruch 2). Während eine elektrische Kopplung einer
Vielzahl von Strahlungsempfängern zu einer sehr eng
begrenzten Bandbreite, die für die benötigten
Signalübertragungsfrequenzen nicht ausreicht, führt, wird
durch die Trennung der Strahlungsempfänger in kleine
Gruppen dieser Nachteil vermieden, da die gesamte
Quellenkapazität der Empfänger reduziert wird. Neben dem
Vorteil einer erhöhten Bandbreite ergibt sich bei dieser
Ausführung gleichzeitig noch eine Verbesserung des
Signal-/Rauschverhältnisses.
Die Ansprüche 3 bis 5 betreffen weitere zweckmäßige
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch den geometrischen Aufbau einer
solchen Vorrichtung mit einem Blockdiagramm der
Schaltung.
Fig. 2 zeigt ein Schaltbild eines Frequenzmodulators für
eine solche Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild eines Übertragungsmoduls als
Teil einer solchen Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt ein Schaltbild eines Empfängermoduls als
Teil einer solchen Vorrichtung.
Fig. 5 zeigt ein Schaltbild eines Summierungsverstärkers
als Teil einer solchen Vorrichtung.
Fig. 6 zeigt das Schaltbild eines Demodulators als Teil
einer solchen Vorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung umfaßt eine Mehr
zahl von Strahlung übertragenden Vorrichtungen 11, die
paarweise in Abständen voneinander rund um den Um
fang eines rotierbaren Teils 10 angeordnet sind. Jedes
Paar der Vorrichtungen 11 enthält zwei Infrarotlicht
emittierende Gallium-Arsenid-Dioden (z. B. Dioden GAL 3/HR
Plessey), die mit einem Antriebsmodul der in Fig. 3 dar
gestellten Art verbunden sind. Die Dioden-Module sind
an einen gemeinsamen, modulierenden Schaltkreis ange
schlossen, der ein Eingangssignal von einer Video-Kamera
13, einem Erzeuger eines thermischen Bildes oder einer
anderen, auf dem drehbaren Teil 10 angeordneten Signalquelle erhält.
Auf einem anderen Teil 14, demgegenüber der Teil 10 dreh
bar ist, ist eine Mehrzahl von Gruppen von strahlungs
empfindlichen Vorrichtungen in Form von Ferranti-Dioden
BPW 34 PIN angeordnet, von denen jede Gruppe mit einem
Vorverstärker in einem Modul 15 versehen ist (s. Fig. 4).
Diese Module sind rund um den Teil 14 derart angeordnet,
daß wenigstens eine strahlungsempfindliche Vorrichtung
wenigstens eines der Module 15 Strahlung von einem der
Strahlung übertragenden Module 11 empfängt, unabhängig
von der relativen Winkelstellung der beiden Teile 10 und
14. In Fig. 1 sind fünf Module in Winkelabständen von
72° um die Drehachse und fünf Module 15 aneinander an
schließend so angeordnet, daß sie einen Bogen von etwa
80° bilden. Bei einer solchen Anordnung ist einer der
beiden "Kanäle" für die Informationsübertragung zu jeder
Zeit offen. Natürlich kann die Anzahl und die Größe
der Übertragungs- und Empfangsmodule nach Bedarf verändert
werden, um einen jeweiligen Kompromiß zwischen den Kosten,
dem Verhältnis zwischen Signal und Rauschen und der über
tragenen Energie zu erreichen. Die Wahl der lichtaussenden
den Diode ergibt sich ebenfalls nach den Kosten, der Band
breite und der Energie.
Die Ausgänge der Empfangsmodule 15 sind mit Summenver
stärkern 16 verbunden, die an einem fm-Demodulator 17 ein
Eingangssignal erzeugen, dessen Ausgangssignal einem
Video-Monitor 18 zugeführt wird.
Der in Fig. 2 dargestellte fm-Modulator umfaßt eine
Eingangsstufe, die aus einem npn-Transistor Q 1 besteht,
dessen Basis eine Vorspannung über die Widerstandskette
R 1, R 2 erhält, die zwischen den positiven und negativen
Schienen 20, 21 liegt, während der Kollektor an die
Schiene 20 angeschlossen ist. Ein Eingangs-Kopplungs-
Kondensator C 1 verbindet die Basis des Transistors Q 1
mit dem Ausgang der Video-Kamera.
Der Emitter des Transistors Q 1 ist über zwei Widerstände
R 3, R 4 mit der Basis von zwei npn-Transistoren Q 2, Q 3
verbunden, so daß sich ein spannungsgesteuerter Multi
vibrator ergibt. Die Kollektoren der Transistoren Q 2, Q 3
sind über Widerstände R 5, R 6 mit der Schiene 20 verbunden
und ihre Emitter sind miteinander und über einen Widerstand
R 7 mit der Schiene 21 verbunden. Zwei Vorspannungswider
stände R 8, R 9 verbinden die Basen der Transistoren Q 2, Q 3
mit der Schiene 20 und zwei Rückkopplungskondensatoren
C 2, C 3 verbinden die Basis jedes Transistors Q 2, Q 3 mit
dem Kollektor des anderen Transistors.
Der Multivibrator erzeugt in bekannter Weise eine nahezu
rechteckige Frequenzwelle, die mit dem über den Transistor
Q 1 zugeführten Strom wächst, bei konstantem Verhältnis
von Zeit und Raum. Diese Komponenten, einschließlich der
Widerstandskette R 1, R 2 haben solche Werte, daß der Multi
vibrator, wenn kein Video-Signal vorliegt, mit einer Fre
quenz von etwa 8,2 MHz schwingt.
Ein npn-Transistor Q 4 zum Puffern des Ausgangs des Multi
vibrators liegt mit seiner Basis am Kollektor des Transistors
Q 3. Der Kollektor des Transistors Q 4 ist mit der Schiene 20
verbunden, während sein Emitter über einen Widerstand R 10
mit der Schiene 21 verbunden ist.
Der Emitter des Transistors Q 4 ist über einen Kondensator
C 4 und einen Widerstand R 11 mit der Basis eines npn-Tran
sistors Q 5 verbunden, dessen Emitter mit der Schiene 21
verbunden ist, während seine Basis über eine Diode D 1
mit der Schiene 21 verbunden ist, um eine Gleichstrom
vorspannung für die Basis des Transistors Q 5 zu erzeugen.
Ein Widerstand R 12 verbindet die Schiene 20 mit dem
Kollektor des Transistors Q 5, der direkt mit der Basis
eines Ausgangs-npn-Transistors Q 6 verbunden ist. Der
Kollektor des Transistors Q 6 ist mit der Schiene 20 ver
bunden und sein Emitter ist über einen Widerstand R 13
zu einer Mehrzahl Ausgangsklemmen für die Verbindung mit
den betreffenden Modulen 11 verbunden.
Jedes Modul 11 (s. Fig. 3) umfaßt einen npn-Transistor
Q 7, dessen Emitter über einen Widerstand R 14 mit der
Schiene 21 und dessen Basis über einen Widerstand 15
mit der gleichen Schiene verbunden ist, während sein
Kollektor mit der Schiene 20 über zwei in Reihe ge
schaltete lichtsendende Dioden L 1 und L 2 verbunden ist.
Jedes Modul 15 (s. Fig. 4) enthält einen Eingangstransistor
Q 8, dessen Kollektor über einen Widerstand R 16 mit einer
positiven Schiene 22 verbunden ist, während sein Emitter
mit einer negativen Schiene 23 verbunden ist. Die Anordnung
der PIN-Diode 24 ist an einer Seite mit der Basis des
Transistors Q 3 und an der anderen Seite über einen Wider
stand R 17 mit der Schiene 22 verbunden. Ein Kondensator
C 5 entkoppelt die genannte andere Seite der Diodenanordnung
24 von jedem an der Schiene 22 auftretenden Brumm. Der
Kollektor des Transistors Q 8 ist unmittelbar mit der Basis
eines npn-Transistors Q 9 verbunden, dessen Kollektor mit
der Schiene 22 und dessen Emitter über zwei Widerstände
R 18, R 19 mit der Schiene 23 verbunden ist. Ein Vor
spannungswiderstand R 20 verbindet die Basis des Transistors
Q 8 mit dem Verbindungspunkt der beiden in Reihe liegenden
Widerstände R 18, R 19 der Schiene 23. Ein Vorspannungswider
stand R 20 verbindet die Basis des Transistors Q 8 mit dem
Verbindungspunkt der Widerstände R 18, R 19. Ein Ausgangs
widerstand R 20 verbindet den Emitter des Transistors Q 9
mit der geeigneten Eingangsklemme des Summierverstärkers.
Der Summierverstärker 16 ist in Fig. 5 dargestellt und
umfaßt einen npn-Transistor Q 10, dessen Basis verbunden
ist mit den Auslässen der verschiedenen Module 15 über
Kondensatoren C 6 a bis C 6a und Widerstände R 22 a bis R 22 e .
Jeder Eingang ist mit der Schiene 23 über einen Widerstand
R 21 a bis R 21 e verbunden. Der Emitter des Transistors Q 10
ist mit der Schiene 23 und sein Kollektor über einen Wider
stand R 23 mit der Schiene 22 verbunden. Ein npn-Transistor
Q 11 ist mit seinem Kollektor mit der Schiene 22 verbunden
und seine Basis unmittelbar mit dem Kollektor des Transistors
Q 10 gekoppelt. Der Emitter des Transistors Q 11 ist über
zwei in Reihe liegende Widerstände R 24, R 25 mit der Schiene
23 verbunden und der gemeinsame Punkt dieser Widerstände
ist über einen Rückkopplungswiderstand R 26 mit der Basis
des Transistors Q 10 verbunden. Die Gesamtverstärkung des
Summierverstärkers für jeden Einlaß ist 2.
Der Demodulator (Fig. 6) umfaßt zwei Begrenzungsstufen, eine Phasen
spalterstufe, eine Detektorstufe, eine Filtertreiberstufe,
eine passive Filterstufe und eine Ausgangsverstärkerstufe.
Die erste Begrenzerstufe umfaßt einen Eingangskondensator C 7,
der den Ausgang des Summierverstärkers mit der Basis eines
npn-Transistors Q 12 verbindet. Die Basis des Transistors Q 12
ist ebenfalls über Widerstände R 27 und R 28 mit den Schienen
22 und 23 verbunden, während sein Kollektor über einen Wider
stand R 29 mit der Schiene 22 verbunden ist. Der Emitter des
Transistors Q 12 ist mit der Schiene 23 über zwei Widerstände
R 30, R 31 verbunden, von denen einer durch einen Kondensator
C 8 überbrückt ist, so daß der Verstärkungsfaktor des Transistors
Q 12 etwa 10 beträgt. Der Kollektor des Transistors Q 12 ist
mit der Anode der Diode D 2 und der Kathode der Diode D 3
verbunden, deren andere Elektroden miteinander und mit
der Schiene 22 über einen Kondensator C 9 verbunden sind.
Der Kollektor des Transistors Q 12 ist ebenfalls mit der
Basis eines npn-Emitterfolge-Transistors Q 13 verbunden,
dessen Kollektor mit der Schiene 22 und mit einem Wider
stand R 32 verbunden ist. Zwei Widerstände R 33, R 34 liegen
in Reihe zwischen der Schiene 22 und einer 9 V-Schiene 25,
wobei die Schiene 22 und die Verbindung mit den Widerständen
R 33, R 34 durch entsprechende Kondensatoren C 10 und C 11
entkoppelt sind.
Die zweite Begrenzerstufe besteht aus Widerständen R′ 27 bis
R′ 32, Kondensatoren C′ 7 bis C′ 9, Dioden D′ 2 und D′ 3 sowie
Transistoren Q′ 12 und Q′ 13 und ist ebenso wie die erste
Begrenzungsstufe mit Ausnahme, daß sie ihren Strom von
dem Verbindungspunkt der Widerstände R 33, R 34 empfängt
statt von der Schiene 22, wobei der Wert der Widerstände
R′ 30 erhöht ist, so daß der Verstärkungsgrad des Transistors
Q′ 12 nur etwa 4 beträgt.
Die Phasenschieberstufe umfaßt zwei npn-Transistoren Q 14
und Q 15, deren Emitter miteinander und über einen Widerstand
R 35 mit der Schiene 23 verbunden ist. Der Kollektor des
Transistors Q 14 ist über einen Widerstand R 36 und einen
damit in Reihe liegenden variablen Widerstand VR 1 mit der
Schiene 25 verbunden, während der Kollektor des Transistors
Q 15 über einen Widerstand R 37 mit der Schiene 25 verbunden
ist. Die Basis des Transistors Q 14 ist über einen Widerstand
R 38 mit der Schiene 35, über einen Widerstand R 39 mit der
Schiene 23 und über einen Kondensator C 10 mit dem Emitter
des Transistors Q′ 13 verbunden. Die Basis des Transistors
Q 15 ist über einen Widerstand R 40 mit der Schiene 25, über
einen Widerstand R 41 mit der Schiene 23 und über einen
Kondensator C 11 mit der Schiene 23 verbunden. Der Widerstand
VR 1 ist so justiert, daß sichergestellt ist, daß die
Gleichstromsignale an den Kollektoren der Transistoren Q 14
und Q 15 gleiche Größe haben. Zwei Transistoren Q 16 und Q 17
sind als Emitter-Folger an den Basen verbunden mit den
Kollektoren der Transistoren Q 14, Q 15, deren Kollektoren
mit der Schiene 25 und deren Emitter über Widerstände R 42,
R 43 mit der Schiene 23 verbunden sind.
Die Detektorstufe umfaßt ein Paar Widerstände R 44 und R 45,
die zwischen den Schienen 25, 23 in Reihe geschaltet
sind, wobei der Widerstand 35 überbrückt ist durch einen
Kondensator verhältnismäßig großer Kapazität. Der
Verbindungspunkt dieser Widerstände ist verbunden mit den
Anoden von zwei Dioden D 4 und D 5, deren Kathoden über
Kondensatoren C 13 und C 14 mit den Emittern der Transistoren
Q 16, Q 17 verbunden sind. Die Kathoden der Dioden D 4, D 5
sind mit den Anoden von zwei weiteren Dioden D 6, D 7 verbunden,
deren Kathoden miteinander und über einen Widerstand R 46
mit der Schiene 23 verbunden sind.
Die Filtertreiberstufe umfaßt einen npn-Eingangstransistor
Q 18, dessen Basis über einen Widerstand R 47 und einem damit
in Reihe liegenden Kondensator C 15 mit den Kathoden D 6, D 7
verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q 18 ist mit der
Schiene 23, sein Kollektor über einen Widerstand R 48 mit
der Schiene 26 und über einen Widerstand R 49 mit der
Schiene 25 verbunden und ist entkoppelt durch einen Kondensator
C 16. Diese Stufe enthält außerdem einen npn-Ausgangs
transistor Q 19, dessen Basis unmittelbar mit dem Kollektor
des Transistors Q 18, dessen Kollektor mit der Schiene 26
und dessen Emitter über zwei in Reihe liegende Widerstände
R 50, R 51 mit der Schiene 23 verbunden ist, wobei der Ver
bindungspunkt der Widerstände R 50, R 51 über einen Rück
kopplungswiderstand R 52 mit der Basis des Transistors Q 18
verbunden ist.
Die Filterstufe umfaßt einen Widerstand R 53, drei Induktoren
H 1, H 2 und H 3 und einen damit in Reihe liegenden Widerstand R 54,
wobei die Verbindungspunkte zwischen diesen Komponenten
mit der Schiene 23 über entsprechende Kondensatoren C 17,
C 18, C 19 und C 20 verbunden sind.
Die Ausgangsverstärkerstufe umfaßt einen npn-Eingangs
transistor Q 20, dessen Basis mit dem Widerstand R 54, dessen
Kollektor über einen Widerstand R 55 mit der Schiene 26
und dessen Emitter mit der Schiene 23 verbunden ist. Die
Basis eines npn-Transistors Q 21 ist unmittelbar mit dem
Kollektor des Transistors Q 20 verbunden, der mit der
Schiene 26 verbunden ist, während sein Emitter über einen
Widerstand R 5 mit der Schiene 23 verbunden ist. Die
Basis eines npn-Ausgangstransistors Q 22 ist unmittelbar
mit dem Emitter des Transistors Q 21, sein Kollektor mit
der Schiene 26 und sein Emitter über zwei in Reihe liegende
Widerstände R 57 und R 58 mit der Schiene 23 verbunden. Der
Widerstand R 57 ist überbrückt durch einen Kondensator C 21
und ein Rückkopplungswiderstand R 59 verbindet den Ver
bindungspunkt zwischen den Widerständen R 57, R 58 mit der
Basis des Transistors Q 20. Der Ausgang des Verstärkers ist
verbunden mit dem Video-Monitor über ein abgeschirmtes
Kabel 27, das mit dem Emitter des Transistors Q 22 über
einen Anpassungswiderstand R 60 verbunden ist.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist
das Gleichstrom-bis 5 MHz-Video-Signal vorgesehen, um einen
Träger einer 8,2 MHz-Frequenz zu modulieren mit einer Ab
weichung von ±1 MHz. In diesem System wird lediglich das
Band unterhalb des Trägers benutzt, während das obere Band
unbenutzt bleibt. Diese Frequenz- und Bandbreitenwerte
sind gewählt, damit sie der Art des übertragenden Video-
Signals und der lichtsendenden Diode entsprechen. Die
beschriebenen lichtaussendenden Dioden haben einen Frequenzbereich
der bis etwa 4 MHz flach ist, 3 dB niedriger ist bei 9,0 MHz
und oberhalb dieser Frequenz mit etwa 6 dB je Oktave ab
fällt. Die Begrenzerstufen des Modulators erzeugen genügend
Verstärkung, um den Amplitudenverlust bei hohen Frequenzen
wettzumachen und Variationen der Intensität der einzelnen
lichterzeugenden Dioden, die Empfindlichkeit der PIN-Dioden
der verschiedenen Anordnungen und Änderungen der Abstände
zwischen Übertrager und Empfänger zu kompensieren, die
durch eine Exzentrizität der Kreise der Übertragungsmodule
und der Empfängermodule erzeugt werden könnte. Die Detektor
stufe erzeugt die originale Video-Signal-Wellenform gemischt
mit den Hochfrequenzkomponenten, die im wesentlichen durch
die Filterstufe beseitigt sind.
Sowohl die Übertragungsmodule als auch die Empfängermodule
können mit entsprechenden Linsen versehen sein, um den
Wirkungsgrad zu erhöhen. Wenn Linsen vorgesehen werden,
können die Ansprüche an die Leistung der lichtaussendenden
Dioden vermindert werden, so daß die gleiche Bandbreite
und das gleiche Signal-Rauschverhältnis unter Aufwendung
geringerer Kosten für den Apparat erreicht werden kann.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Übertragen von elektrischen Signalen
von einer Signalerzeugungsstation zu einer
Signalnutzungsstation, die auf zwei verschiedenen Körpern,
die gegeneinander verdrehbar
und zueinander konzentrisch sind und einander zugewandte
Mantelflächen für die Signalübertragung aufweisen, angeordnet sind,
wobei die Signalerzeugungsstation einen Modulator zur Modulation des erzeugten Signals und mehrere, in gleichmäßigem Winkelabstand auf der einen Mantelfläche angeordnete Strahlungssender, denen das modulierte Signal gleichmäßig aufgeteilt zugeführt wird, aufweist und
wobei die Signalnutzungsstation mehrere, auf der anderen Mantelfläche angeordnete Strahlungsempfänger, eine Summiereinrichtung zum Summieren aller Signale der Strahlungsempfänger und einen Demodulator aufweist, der das Ausgangssignal der Summiereinrichtung in ein dem erzeugten Signal entsprechendes nutzbares elektrisches Signal umwandelt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsempfänger (15) auf der anderen Mantelfläche (14) in Gruppen mehrere Empfänger (15) angeordnet sind, wobei der umfängliche Überdeckungswinkel je einer Gruppe von Empfängern (15) größer ist als der Winkelabstand benachbarter Strahlungssender (11) auf der einen Mantelfläche.
wobei die Signalerzeugungsstation einen Modulator zur Modulation des erzeugten Signals und mehrere, in gleichmäßigem Winkelabstand auf der einen Mantelfläche angeordnete Strahlungssender, denen das modulierte Signal gleichmäßig aufgeteilt zugeführt wird, aufweist und
wobei die Signalnutzungsstation mehrere, auf der anderen Mantelfläche angeordnete Strahlungsempfänger, eine Summiereinrichtung zum Summieren aller Signale der Strahlungsempfänger und einen Demodulator aufweist, der das Ausgangssignal der Summiereinrichtung in ein dem erzeugten Signal entsprechendes nutzbares elektrisches Signal umwandelt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsempfänger (15) auf der anderen Mantelfläche (14) in Gruppen mehrere Empfänger (15) angeordnet sind, wobei der umfängliche Überdeckungswinkel je einer Gruppe von Empfängern (15) größer ist als der Winkelabstand benachbarter Strahlungssender (11) auf der einen Mantelfläche.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Gruppe von
Strahlungsempfängern (15) von jeder anderen elektrisch
isoliert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Strahlungssender
(11) Infrarotdioden und die Strahlungsempfänger (15)
PIN-Dioden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Modulator (12) ein Frequenzmodulator ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Frequenzmodulator (12) aus einem stromgesteuerten
Multivibrator besteht, dessen Ausgang ein im wesentlichen
konstantes Signal-Intervall-Verhältnis hat, und dessen
Frequenz mit dem zugeführten Signalstrom variiert.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2847015A1 (de) | 1979-05-10 |
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