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DE2237695A1 - Einrichtung zur uebertragung von daten zwischen teilen elektrischer maschinen - Google Patents

Einrichtung zur uebertragung von daten zwischen teilen elektrischer maschinen

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Publication number
DE2237695A1
DE2237695A1 DE2237695A DE2237695A DE2237695A1 DE 2237695 A1 DE2237695 A1 DE 2237695A1 DE 2237695 A DE2237695 A DE 2237695A DE 2237695 A DE2237695 A DE 2237695A DE 2237695 A1 DE2237695 A1 DE 2237695A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
transmission
ring
transmitter
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2237695A
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Kroeger
Martin Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2237695A priority Critical patent/DE2237695A1/de
Priority to JP48085561A priority patent/JPS4959207A/ja
Publication of DE2237695A1 publication Critical patent/DE2237695A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/36Structural association of synchronous generators with auxiliary electric devices influencing the characteristic of the generator or controlling the generator, e.g. with impedances or switches
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/80Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water
    • H04B10/801Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Brushless Motors (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übertragung von Daten zwischen Teilen elektrischer Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur störsicheren, kontakt- und berührungslosen, gegebenenfalls wechselseitigen Ubertragung von Daten, wie z.3. Steuer- und Meßdaten, zwischen einem feststehenden und einem rotierenden Teil von elektrischen Maschinen, insbesondere bei schleifringlosen mit umlaufenden Thyristoren regelbaren Synohrongeneratoren mit AußenpolTErregermaschinen.
  • Bei großen Stromerzeugern (Generatoren) bereitet die Zuführung der mehrere Megawatt betragenden Erregerleistung über Schleifring Schwierigkeiten. Man verwendet deshalb Außenpol-Erregermaschinen und zur Einspeisung rotierende Gleichrichter. Um ein günstiges dynamisches Verhalten der Maschine zu erhalten, werden neuerdings anstelle der Gleichrichter rotierende Thyristoren angewendet. Zur Steuerung dieser Thyristoren von einer ortsfesten Steuerstelle aus sowie gegebenenfalls zur Rücküfbertragung von Meßwerten, wie z.B. Erregerstrom,-Spannung, Temperatur usw., vom rotierenden Teil (Läufer) zu einer ortsfesten tberwachungsstelle ist ein Ubertragungseinrichtung erforderlich, woche möglichst kontakt- und berührungslos eine störsichere Übertragung in einer oder gegebenenfalls gleichzeitig in beiden Richtungen ermöglicht.
  • Eine solche Einrichtung für die Hin- und gegebenenfalls Rückübertragung von Steuersignalen bzw. Meßdaten muß so aufgebaut sein, daß sie ohne besondere Schwierigkeiten auf bzw.
  • an der Welle eines Generators angebracht und überdies jeder Generator mit einer solchen Einrichtung nach- bzw. umgerüstet werden kann. Eine solche Dåtenübertragungseinrichtung soll im übrigen trotz eines Wellenlängsschubes von etwa 50 mm und eines radialen Wellenspieles von etwa + 5 mm betriebsicher arbeiten.
  • Die Erfindung besteht aus einer eine Sendeetation und eine Empiangsstation umfassenden Einrichtung mit Je einem ringförmigen Übertragungsorgan und einem zwischen diesen Organen vorgesehenen, durch Lichtwellen, insbesondere Infrarotlicht, als Informationsträger überbrückbaren, die DatenUbertragungsstrecke bildenden Spalt sowie aus einer Anordnung von Glasfaser-Lichtleitern, deren gebündelte Enden senderseitig einem Lichtgeber, empfängerseitig einem Lichtempfänger und deren aufgefaserte Enden gleichmäßig verteilt längs des Umfangs der beiden Übertragungsorgane einander zugewandt sind, von denen das eine ortsfest angeordnet und das andere auf dem umlautenden Maschinenteil befestigt ist.
  • Eine solche, mit Glasfaser-Lichtleitern arbeitende optoelektronische Sbertragungseinrichtung gestattet eine fehlerfreie Übertragung von Steuersignalen bzw. Meßwerten. Die Steuer- bzw. Meßdaten können dem Informationsträger senderseitig im Frequenz- bzw. Zeitmultiplirverfahren aufmoduliert werden, wobei das zu übertragende Signal jeweils einem Signalgeber entnommen und über einen Modulator sowie einen Leistungsverstärker dem Lichtgeber eingegeben wird, während empfangsseitig hinter dem Lichtempfänger ein Demodulator und eine Signalauswertung vorgesehen sind, die ein dem senderseitigen Signal entsprechendes empfangsseitiges Signal verausgabt, welches als Steuer- bzw. Meßsignal Steuer- bzw. Meßvorrichtungen beeinflußt. Durch das anzuwendende Frequenz- bzw. Zeitmultiplexverfahren können mehrere Informationen (Daten) über den Spalt zwischen den obertragungsorganen geführt werden, wie z.B. Steuersignale, Strom, Spannung, Temperatur, Schwingung usw. Hierbei können Signale bis zu einer Frequenz von 100 kHz und mehr übertragen werden.
  • Als Lichtgeber in der Sendestation dient eine,zweckmäßig im Infrarotbereich abstrahlende, Bumineszenzdiode, welcher die zu übertragenden modulierten Daten über den auf eingeprägten Strom verstärkenden Leistungsverstärker aus dem Signalgeber zugeführt werden0 Als Lichtempfänger in der Empfangsstation wird ein Fototransistor bzw. eine Fotodiode verwendet.
  • Zwischen Lichtgeber und Glasfaser-Lichtleiter der Sendeseite sowie zwischen Glasfaser-Lichtleiter und Lichtempfänger der EmpfangsstatiDn ist zweckmäßig je ein optisches Anpaßsystem vorgesehen.
  • Die aufgefaserten Glasfaser-Lichtleiterenden sowohl in der Sendestation als auch in der Empfangsstation sind gleichmäßig auf einen durchgehenden kreisförmigen Fensterspalt des zugehörigen Übertragungsringes verteilt.
  • Anstelle eines durchgehenden Fensterspalts in den Übertragungsringen kann in den Übertragungsringen auch eine Mehrzahl von rechteckförmigen, auf einer Kreisbahn angeordneter Fensteröffnungen vorgesehen sein. Diese rechteckförmigen Fensteröffnungen sollten in den Ringen gegenüber der Kreisbahn um einen vorgebbaren Winkel geneigt sein, und die geneigten Fensteröffnungen sollten sich in den Ringen einander teilweise überlappen. Im übrigen können die Neigungswinkel der Fensteröffnungen sowohl im Senderring als auch im Empfangsring gleichartig gewählt sein, jedoch in dem einen Ring gegenläufig zum anderen.
  • Bei einer Maschinenwelle mit verhältnismäßig geringem Längsschub, aber erheblichen radialen Spiel ist es zweckmäßig, die Übertragungsringe konzentrisch zueinander die Maschinen welle umgreifen zu lassen, wobei die Lichtabstrahlung vom Sende- zum Empfangsring radial und senkrecht zur Achse der umlaufenden Maschinenwelle erfolgt.
  • Bei Maschinenanlagen dagegen, bei denen das Radialspiel der Welle klein, der Wellenlängsschub aber nicht vemschlässigbar ist, sollten die Übertragungsringe, nebeneinander angeordnet, die Maschinenwelle umgreifen, wobei die Lichtabstrahlung vom Sende- zum Empfangsring parallel zur Achse der umlaufenden Maschinenwelle I erfolgt.
  • Sollen nicht nur Steuersignale von einer ortsfesten Steuerstelle z.B. zu den Thyristoren des umlaufenden Läuferteils der Maschine, sondern auch Meßdaten aus dem Läufer zu einer ortsfesten Überwachungsstelle übertragen werden, so werden zweckmäßig zwei Übertragungsringpaare vorgesehen, von denen das eine Ringpaar für die Datenhinübertragung und das andere Ringpaar für die Datenrückübertragung verwendet wird.
  • Die für die Hin- und Rückübertragung der Daten notwendigen Modulations- und Inod£Laiionsvorrichtungen werden auf bzw.
  • in der umlaufenden Welle einerseits bzw. in einem Bereich des Maschinenstators andererseits zweckmäßig in einigen diese Steuerbausteine enthaltenden Beipacks befestigt.
  • Die Ubertragungsringe sind zwecks Um- bzw. Nachrtstung der elektrischen Maschine zumindest hälftig teilbar und in Teilstücken um die Maschinenwelle spannbar gestaltet.
  • Die Erfindung sei nachstehend anhand einiger Ausfthrungsbeispiele in 7 Figuren näher erläutert.
  • Die Fig. 1 veranschaulicht das Übertragungsprinzip, wonach von einem Signalgeber Sg in der Sendestation SS ein Ubertragungsgerechtes Signal abgegeben wird, welches die erforderlichen Informationen, wie z.B. den Zündwinkel für die nicht dargestellten, im Läufer der Maschine zu steuernden Thyristoren enthält. Die Informationen des Signalgebers Sg werden vermittels des der Sendestation SS zugeordneten Modulators M auf ein bestimmtes Frequenzband aufmoduliert und dem Leistungsverstk ker LV eingegeben, der seinerseits den Lichtgeber LS beeinflußt. Im Leistungsverstärker LV wird die Ansteuerungsspannung in einen Strom umgesetzt, welcher so geführt wird, daß die Emission der Luinineszenzdiode über Frequenz und Temperatur konstant bleibt. Das bei diesem Strom vermittels der Bumineszenzdiode des Licht senders LS mit einer Strahlungsleistung von z.B. 200 mW ausgesandte Licht wird über eine Anpaßoptik 01 in der Sendestation SS auf gebündelte Glasfaser-Lichtleiter L1 gleichmäßig verteilt, deren aufgefaserte Enden in durchgehenden oder unterteilten Fensterschlitzen FS eines Sende-Übrtragungsringes R1 befestigt sind, wie dies in der Fig. 2 näher veranschaulicht ist. Der Ring R1 der Sendestation SS umgreift, wie in der Fig. 3 gezeigt, die umlaufende Maschinenwelle w, ohne von dieser mitbewegt zu werden.
  • Die Empfangsstation ES (Fig. 1) besteht aus einem Empfangsring R2, welcher dem Sendering R1 der Sendestation SS im Aufbau entspricht. In dem Empfangsring R2 sind die aufgefaserten Enden des Glasfaser-Lichtleiters L2 kreisförmig angeordnet und befestigt bzw. zu Fensteröffnungen FE geführt (Fig. 2). Das gebündelte Ende des Glasfaser-Lichtleiters L2 grenzt an eine Anpaßoptik 02 (Fig. 1) an, welche auf den LichtempfänSer LE einwirkt. Der Lichtempfänger BE der Empfangsstation ES kann als Fotodiode oder als Fototraneistor ausgebildet sein und dient dazu, die auffallenden Lichtimpulse wieder in Strom- bzw.
  • Spannungsschwankungen umzusetzen. Die Impuls spannungen des Lichtempfängers LE werden in einem Demodulator DX demoduliert und einer Anpaßschaltung AS eingegeben, welcher eine Signalauswertung Sa nachgeschaltet ist, von der auseine nicht näher veranschaulichte Steuer schaltung für die mit der Welle W mitumlaufenden Thyristoren beeinflußbar ist. Der Spalt Sp zwischen den Ringen R1 und R2 (Figuren 1 und 3) dient somit als Datenübertragungsstrecke und wird durch Lichtwellen überbrückt. Der Übertragungsring R2 der Empfangsstation ES ist fest mit der haschinentelle 1 (Fig. 3) verbunden und läuft ebenso wie die der Empfangsstation ES zugeordneten Glieder mit dieser Welle um.
  • Bei der Anordnung nach den Figuren 1 und 3 wird das Licht von dem Sendering R1 senkrecht von der Ringfläche abgestrahlt und trifft senkrecht auf die Ringfläche des Empfangsrings R2 auf, d.h. die Lichtübertragung erfolgt Uber den Spalt Sp zwischen den Ringen R1 und R2 parallel zur Achse der Welle W. Diese Übertragungsart empfiehlt sich bei relativ kleinem Radialspiel, aber relativ großen Wellenlängs schub der Welle 1. Ist dagegen bei der gegebenen Maschine mit einem großen Radialspiel bei relativ kleinem Ws 11 enlängsschub der Welle zu rechnen, dann empfiehlt sich ein Aufbau der ringförmigen Übertragungsorgane R gemäß Fig. 4.
  • Hiernach ist auf der Welle W der Empfangsring R2 mit den Fenstern FE für die aufgefaserten Enden des empfängerseitigen Glasfaser-Lichtleiters L2 aufgebracht und läuft mit dieser um. Konzentrisch um den Empfangering R2 ist der stationär befestigte Sendering R1 angeordnet, in dessen Fensteröffnungen PS die aufgefaserten Lichtleiterenden des Glasfaserbündels Lt enden. Die Lichtübertragung von der nicht weiter dargestellten Sendestation zu der in oder auf der Welle w angeordneten Empfängerstation erfolgt über den Spalt Sp zwischen den Ringen Rl und R2.
  • Zur gleichmäßigen Ausleuchtung der Fenster FS im Sendering R1 und zur gleichmäßigen Lichtverteilung im Lichtleiter L2 hinter den Fenstern FE des Empfangsrings R2 wird die Bündelung des jeweiligen Glasfaserbündele L1, L2 so vorgenommen, daß das von jedem Empfangsstreifen (Penster) aufgefangene Licht mit gleicher Intensität über die Empfängeroptik 02 auf den Lichtempfänger &E konzentriert wird; hierzu erfolgt die Anordnung der Glasfasern der Einzelstreifen im Glasfaserbündel segmentförmig, wie dies die Fig. 5 veranschaulicht. Jedes der in der Fig. 5 gezeigten Segmente 1 bis 10 ist mit Glasfasern ausgefüllt, welche pro Segment zu jeweils einem der Fenster F im Empfangsring R2 bzw.
  • im Sendering R1 führen. Bei einer solchen Verteilung hat auch bei einer nicht exakt justierten Optik 01 bzw. 02 jeder Fensterstreifen FS bzw. FE die gleiche Empfindlichkeit bzw. Ausleuchtdichte.
  • Der Sendering R1 mit zugsrdnetem Glasfaser-Lichtleiter L1 und Optik 01 entspricht in seinem Aufbau der Empfangsanordnung mit Empfangsring R2, Glasfaser-Lichtleiter L2 und Optik 02.
  • In der Fig. 6 sind in vergrößerter Darstellung Teilabschnitte der Ringe R1 und R2 schematisch veranschaulicht. Das gebündelte Ende des Glasfaser-Lichtleiters L1 wird, wie durch einen Pfeil angedeutet, vom Lichtsender LS beaufschlagt, während die aufgefaserten Enden des Glasfaser-Lichtleiters L1 in bandförmigen Glasfaserstreifen enden,welche - lückenlos aneinandergrenzend direkt oder mit Abstand nebeneinandergereiht - die Fenster PS für den Lichtaustritt im Sendering R1 bilden. In entsprechender Weise ist der Empfangsring R2 aufgebaut, von dem in der Fig. 6 ebenfalls nur ein Teilausschnitt veranschaulicht ist. Die aufgefaserten Streifenenden des empfangsseitigen Glasfaser-Lichtleiters L2 führen von den Fensterstreifen FE zum gebündelten Ende des Glasfaser-Lichtleiters L2 und beeinflussen über die nicht dargestellte Optik 02 in der angegebenen Pfeilrichtung den Lichtempfänger LE.
  • Eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung ist in der Fig. 7 gewählt, wo jedoch die Fenster PS im Sendering R1 geneigt angeordnet sind und sich teilweise überlappen. Im Empfangsring R2 ind die Fenster FE im gleichen Winkel wie im Send.-ring R1 geneigt angeordnet, jedoch gegenläufig dazu. Eine solche Anordnung ist für eine Lichtübertragung über den Spalt Sp dann angebracht, wenn mit einem Radialspiel der Maschinenwelle W und darüber hinaus noch mit einem beträchtlichen Längsechub der Welle W zu rechnen ist. Durch diese Maßnahme wird eine Reduzierung der Übertragungsintensität bei der Rotation der Welle W gering gehalten, weil sich während einer Umdrehung der Welle W immer gleich ausgeleuchtete Sende- und Empfangsflächen in den Fenstern egenüberstehen. Durch den Langsschub der Welle w und deren Radialspiel kann nämlich je nachRichtung der Abstrahlung des Senders eine Abstandsänderung und eine seitliche Verschiebung zwischen den Sende- und Empfangsflächen der Fenster F entstehen. Die gemäß Fig. 7 aufgebaute Sendering- und Empfangsen ringanordnungSsnnd im Aufbau gleich und könnten wechselweise in beiden Übertragungsrichtungen verwendet werden. Eine konstante Übertragung während der Rotation der Welle W ist durch die Schrägstellung der Glasfaserstreifen gesichert; hierbei ist eine Neigung der Glasfaserstreifen F um 200 gegenüber einer Tangente an die Wellenoberfläche und eine über lappung der Streifen um ein Drittel anzustreben. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß bei einer Verschiebung des auf der Welle W befestigten Ringes R bei einem Radialspiel von etwa + 5 mm nur eine Reduzierung der Übertragungsintensität auf 2/3 erfolgt.
  • Die Anzahl der Fensteröffnungen F in dem Sendering R1 bzw. in dem Empfangsring R2 sowie die Pensterlänge und -breite können beliebig gewählt sein, jedoch soll bei Auswahl einer Mindestanzahl darauf geachtet werden, daß sich in vorgegebenen Winkellagen der Ringe R zueinander mindestens ein Fenster des Senderinges mit mindestens einem Fenster des Empfangeringes deckt. Es hat sich wirtschaftlich zweckmäßig erwiesen, über den Umfang eines Ringes R etwa drei bis zehn solcher Fenster öffnungen gleichmäßig verteilt vorzusehen, z.B. um eine redundante Übertragung (2 aus 3-Auswahl) zu erreichen.
  • Das vom Lichtempfänger LE aufgenommene Signal ist durch Längs- und Querabstandsänderungen zwischen dem feststehenden und dem bewegten Teil der optoelektronischen Vorrichtung und gegebenenfalls durch Verschmutzung der Fenster F in den Ringen R zum Teil erheblichen Lichtintensitätsschwankungen unterworfen, welche vom Verstärker der Anpaßschaltung AS aufgefangen werden müssen. Die mit der Welle W umlaufenden optischen Vorrichtungen, insbesondere die Glasfaserbündel, sind beim Umlauf beträchtlichen mechanischen Kräften ausgesetzt; es ist daher erfordeich, den mitumlaufenden Ring R und das ihm zugeordnete Glasfaser-Lichtleiterbündel gegen Beschädigungen zu schützen. Dies kann durch Einbetten der Gesamtanordnung in eine biegefeste Eunststoffmasse sichergestellt werden, Für die simultane Hin- und Rückübertragung von Daten zum bzw. vom umlaufenden Läufer werden zweckmäßig zwei Übertragungsringpaare R1, R2 vorgesehen, wobei dann die mitzulaufenden Steuerbausteine, welche die Modulations- und »emodiitionsvorrichtungen enthalten, in Beipacks auf der umlaufenden Welle, z.B. im Wellenhohlraum, untergebracht sind, während die ertsfest vorzusehenden Steuerbausteine beim Maschinenstator vorgesehen werden.
  • Die Übertragungsringe bzw. Übertragungsringpaare R1, R2 sollten zumindest hälftig teilbar und in Teilstücken um die Maschinenwelle spannbar gestaltet sein.
  • 7 Figuren 15 Patentansprüche

Claims (15)

  1. Patentansprüche Einrichtung zur störsicheren, koRtakt-und beruirungslosen, gegebenenfalls wechselseitigen obertragung von Daten (Steuer-, Meßdaten) zwischen einem feststehenden und einem rotierenden Teil von elektrischen Maschinen, insbesondere Bei schleifringlosen, nit umlaufenden Thyristoren regelbaren Synchrongeneratoren mit Außenpol-Erregermaschinen, gekennzeichnet durch einen zwischen einem ringförmigen Übertragungsorgan (t1).der Sendestation (SS) des einen und einem weiteren ringförmigen Übertragungsorgan (R2) der Empfangsstation (ES) des anderen Maschinenteils vorgesehenen, durch Lichtwellen, insbesondere Infrarotlicht, als Informationsträger über brückbaren, die Datenübertragungsstrecke bildenden Spalt (Sp), sowie durch sowohl der Sendestation (SS) als auch der Empfangsstation (ES) zugeordnete Glastaeer-Lichtleiter (L), deren gebündelte Enden senderseitig einen Lichtgeber (LS), empfängerseitig einem Lichtempfänger (LE), und deren aufgefaserte Enden gleichiäßig verteilt längs des Umfangs der beiden Übertragungsorgane (R1, R2) einander zugewandt sind, von denen das eine ortsfest angeordnet und das andere auf dem umlaufenden Maschinen teil befestigt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die die Steuer- bzw. Meßdaten dem Informationsträger senderseitig im Frequens- bzw.
    Zeitmultiplexverfahren aufmodulieren, wobei das zu übertragende Signal Jeweils einem Signalgeber (Sg) entnommen und über einen Modulator (h) sowie einen Leistungsverstärker (LV) dem Lichtgeber (LS) eingegeben wird, während empfangsseitig hinter dem Lichtempfänger (LE) ein Demodulator (DM) und eine Signalauswertung (Sa) vorgesehen sind, die ein dem senderseitigen Signal entsprechendes empfangeseitiges Signal verausgabt, das als Steuer- bzw. Meßsignal Steuer- bzw. Meßvorrachtungen beeinfluß.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtgeber (LS) eine im Infrarotbereich abstrahlende Lumineszenzdiode ist, der die zu übertragenden modulierten Daten über den auf eingeprägten Strom verstärkenden Leistungsverstärker (LV) aus dem Signalgeber (Sg) zugeführt werden.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Liehtempfknger (LE) ein Fototransistor bzw. eine Fotodiode ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lichtgeber (LS) und Lichtleiter (L1) der Sendestation (SS) sowie zwischen Lichtleiter (L2) und Lichtempfänger (LE) der Empfangsstation (ES) je ein optisches Anpaßsystem (O) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgefaserten Lichtleiterenden (L3 jeweils gleichmäßig auf einen durchgehenden, kreisförmigen Fensterspalt (F) in den Übertragungsringen (R) verteilt sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgefaserten Lichtleiterenden jeweils gleichmäßig auf eine Vielzahl von rechteckförmigen, auf einer Ereisbahn angeordneten Fensteröffnungen (P) in den Übertragungsringen (R) verteilt sind.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckförmigen Fensteröffnungen (F) in den Ringen (R) gegenüber der Kreisbahn um einen vorgebbaren Winkel geneigt sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Fensteröffnungen (F) in den Ringen (R) einander teilweise überlappen.
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungswinkel der Fensteröffnungen (F) sowohl im Senderring (R1) als auch im Empfangsring (R2) gleichartig, jedoch in dem einen Ring gegenläufig zum anderen Ring gewählt sind.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsringe (R) konzentrisch zueinander die Maschinenwelle (w) umgreifen, wobei die Lichtabstrahlung vom Sende- zum Empfangsring radial und senkrecht zur Achse der umlaufenden Maschinenwelle (w) erfolgt.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsringe (R) nebeneinander angeordnet die Maschinenwelle (W) umgreifen, wobei die Lichtabstrahlung vom Sende- zum Empfangsring parallel zur Achse der umlaufenden Maschinenwelle (W) erfolgt.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Übertragungsringpaare (R) vorgesehen sind, von denen das eine Steuersignale von einer ortstésten'S*euerstelle zum Läufer und das andere Meßdaten vom Läufer zu einer ortsfesten Überwachungsstelle ibe rträgt.
  14. 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der umlaufenden Welle (W) einerseits und in einem Bereich des Maschinenstators andererseits Steuerbausteine enthaltende Beipacks befestigt sind, welche die Modulations- und Demodulationsvorrichtungen für die Datenhin- und -rückübertragung enthalten.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Übertragungsringe (R) zwecks Um- bzw. Nachrüstung der elektrischen Maschine zumindest hälftig teilbar und in Teilstücken um die Maschinenwelle (W) spannbar gestaltet ist.
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