DE3321709C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/46—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for receiving on more than one standard at will
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Description
In einem Fernsehempfänger wird bekanntlich am Ausgang des
Videogleichrichters nach dem Intercarrierprinzip ein Ton-ZF-
Träger mit einer Frequenz von 5,5 MHz gewonnen, die dem Frequenzabstand
zwischen dem empfangenen Bildträger und Tonträger
entspricht. Dieser ZF-Tonträger wird frequenzselektiv ausgewertet,
weiter verstärkt und dann einem FM-Demodulator zur
Gewinnung des Tonsignals zugeführt.
Innerhalb der Bundesrepublik können Fernseh-Rundfunksignale
unterschiedlicher Normen empfangen werden, z. B. Signale nach
der amerikanischen Norm oder Signale englischer Soldatensender,
bei denen der Frequenzabstand zwischen Bildträger und
Tonträger andere Werte aufweist. Der Ton-ZF-Träger hat dann
ebenfalls andere Werte, so daß die Stufen zur frequenzselektiven
Verstärkung und der ZF-Demodulator umgeschaltet werden
müssen.
Es ist bekannt (Funkschau 1958/Heft 9, Seiten 215-216), den
ZF-Tonträger durch Mischung auf jeweils dieselbe Frequenz
umzusetzen und für die Weiterverstärkung und die ZF-
Demodulation stets dieselben Stufen ohne Umschaltung zu verwenden.
Derartige Schaltungen benötigen jedoch einen beträchtlichen
Schaltungsaufwand. Insbesondere ist für die Mischung
ein Oszillator mit umschaltbarer Frequenz erforderlich.
Es ist auch ein Mehrnormen-ZF-Verstärker für einen Fernsehempfänger
bekannt (DE-OS 32 04 172), bei dem im Weg des Ton-
ZF-Trägers ein Normmodul liegt. Dieser Modul enthält eine
Reihe ein- und ausschaltbarer Filter für die unterschiedlichen
Ton-ZF-Frequenzen, die je nach empfangener Norm in den
Signalweg eingeschaltet werden. Diese Lösung erfordert neben
den Filtern eine Vielzahl von Schaltern im ZF-Weg, von denen
jeweils einer entsprechend der jeweiligen Sendenorm geschlossen
wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mehrnormen-ZF-
Verstärker zu schaffen, der ohne Umschaltung aus ZF-Trägern
unterschiedlicher Frequenzen immer einen ZF-Träger mit gleichbleibender
Frequenz liefert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Schaltung benötigt keine Umschaltung bei
unterschiedlichen Frequenzen des Ton-ZF-Trägers, weil mit dem
Filter immer nur ein Träger mit derselben Frequenz ausgewertet
wird. Durch eine entsprechende Zahl und Bemessung verschiedener
Hilfsträger, mit denen der Ton-ZF-Träger amplitudenmoduliert
wird, kann der Schaltung ein Ton-ZF-Träger mit einer Mehrzahl
unterschiedlicher Frequenzen zugeführt werden, wobei jeweils
ohne Umschaltung am Ausgang immer ein ZF-Träger mit der gleichen
Frequenz gewonnen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung
erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 ein Schaltungsbeispiel für den erfindungsgemäßen Verstärker
und
Fig. 2 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung
nach Fig. 1.
In Fig. 1 steht an der Klemme 1 der Ton-ZF-Träger 2, der eine
Frequenz von 5,5 MHz oder 6,0 MHz haben kann. Der Ton-ZF-Träger
2 gelangt über das auf 5,5 MHz abgestimmte Keramikfilter 3 und
das auf 6,0 MHz abgestimmte Keramikfilter 4 und über den Widerstand
5 auf den Eingang des Verstärkers 6, der über den Widerstand
7 gegengekoppelt ist. Vom Ausgang des Verstärkers 6 gelangt
das Signal über das auf 5,5 MHz abgestimmte Keramikfilter
8 an die Ausgangsklemme 9, an der der Ton-ZF-Träger 10 mit
einer Frequenz von 5,5 MHz steht. Zusätzlich ist der Quarzoszillator
11 vorgesehen, der den Verstärker 12, den Widerstand
13, das Keramikfilter 14 sowie zwei Kondensatoren 15, 16
aufweist. Dessen Ausgang ist über die Diode 17 und den Widerstand
18 mit dem Eingang des Verstärkers 6 verbunden. Der Oszillator
11 erzeugt den Hilfsträger 19, der aus einer Sinusschwingung
mit einer Frequenz von 0,5 MHz besteht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn der Träger 2 die Frequenz
von 5,5 MHz hat, gelangt er über das Filter 3 und den Widerstand
5 auf den Eingang des Verstärkers 6. Durch den Hilfsträger
19 ist die Diode 17 abwechselnd leitend gesteuert und
gesperrt. Dadurch wird jeweils während der leitenden Phase
der Widerstand 18 am Eingang des Verstärkers 6 wirksam und
bewirkt eine Überlagerung bzw. Tastung, während bei gesperrter
Diode 17 keine Überlagerung bzw. Tastung erfolgt. Dadurch erfolgt
eine Amplitudenmodulation des Trägers 2 an der Übertragungskennlinie
des Verstärkers 6. Durch diese Amplitudenmodulation
entstehen unter anderem zwei weitere Träger mit den
Frequenzen 5,5-0,5 = 5 MHz und 5,5+0,5 = 6,0 MHz. Mit dem Filter 8
wird nur der Träger mit der Frequenz von 5,5 MHz ausgewertet,
so daß der Träger 2 mit der Frequenz von 5,5 MHz praktisch
unverändert von der Klemme 1 zur Klemme 9 gelangt. Die Modulation
durch den Hilfsträger 19 hat dann praktisch keine Bedeutung.
Wenn der Träger 2 an der Klemme 1 die Frequenz 6,0 MHz hat,
gelangt der Träger 2 über das Filter 4 und den Widerstand 5
auf den Eingang des Verstärkers 6. Fig. 2a zeigt den Träger 2
bei 6,0 MHz. Fig. 2b zeigt den Hilfsträger 19 bei der Frequenz
0,5 MHz. Durch die Amplitudenmodulation des Trägers 2 mittels
Hilfsträger 19a entstehen gemäß Fig. 2c weitere Träger bei den
Frequenzen von 5,0, 5,5, 6,5 und 7,0 MHz, da durch die Amplitudenmodulation
unter anderem die Summenfrequenz und die
Differenzfrequenz zwischen dem modulierten Träger 2
und dem Hilfsträger 19a und seinen entsprechenden Oberwellen auftreten.
Das Filter 8 wertet mit seiner
Durchlaßkennlinie gemäß Fig. 2d nur den Träger bei der Frequenz
von 5,5 MHz aus, so daß an der Klemme 9 wiederum ein Träger 10
mit der Frequenz von 5,5 MHz steht. Die Träger bei den Frequenzen
5,0, 6,5 und 7,0 MHz sowie alle weiteren werden indessen
nicht ausgewertet.
Auf die gleiche Weise können auch Träger 2 mit anderen Frequenzen
jeweils auf die gleichbleibende Frequenz von 5,5 MHz umgesetzt
werden. Bei Frequenzen des Trägers 2 von 6,5 und 4,5 MHz
hat der Hilfsträger 19 entsprechend eine Frequenz von 1,0 MHz,
derart, daß entweder die Summe oder die Differenz der Frequenzen
der beiden Träger 2 und 19 jeweils 5,5 MHz beträgt. Gegebenenfalls
können mehrere Oszillatoren 11 parallel an den Eingang
des Verstärkers 6 angeschlossen sein, oder durch Impulsformung
gewünschte Spektrallinien erzeugt werden, wie hier durch D17
erreicht.
Als Verstärker 6 und 12 kann jeweils 1/6 des IC CD 4069 verwendet
werden, das insgesamt sechs gleiche derartige Verstärker
aufweist. Bei einem praktisch erprobten Ausführungsbeispiel
hatten die in Fig. 1 gezeigten Bauteile folgende Werte:
| Filter 3|5,5 MHz | |
| Filter 4 | 6,0 MHz |
| R5 | 100 Ω |
| R7 | 1 kΩ |
| Filter 8 | 5,5 MHz |
| R13 | 2,2 MΩ |
| Filter 14 | 0,5 MHz |
| C15, C16 | 330 pF |
| Diode 17 | 1N4148 |
| R18 | 10kΩ |
Claims (9)
1. Mehrnormen-ZF-Verstärker für einen Fernsehempfänger, bei dem
ein erster ZF-Träger (2) mit einer je nach Norm ersten und
zweiten Frequenz (5,5/6,0 MHz) in einen zweiten ZF-Träger
(10) mit ständig der ersten Frequenz (5,5 MHz) umgewandelt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Träger (2) mit
einem unmodulierten Hilfsträger (19) mit der Differenzfrequenz
(0,5 MHz) der ersten und zweiten Frequenz amplitudenmoduliert
und der zweite Träger (10) mit einem auf die
erste Frequenz (5,5 MHz) abgestimmten Filter (8) aus dem
Modulationsprodukt (Fig. 2c) gewonnen wird.
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Realisierung mehrerer Hilfsträger mit verschiedenen Frequenzen
(0,5 MHz, 1,0 MHz, 2,0 MHz) ein Hilfsträger (19a) mit
den verschiedenen Frequenzen entsprechenden Oberwellen erzeugt
wird.
3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsträger ein Sinusimpuls (19a) ist.
4. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsträger (19) in einem Quarzoszillator (11) erzeugt wird.
5. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Amplitudenmodulation mit dem Modulationsgrad 1 erfolgt.
6. Verstärker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Amplitudenmodulation durch Ausstattung des ersten Trägers
(2) durch den Hilfsträger (19) erfolgt.
7. Verstärker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Träger (2) über einen Verstärker (6) oder Addierer
geführt ist, der durch den Hilfsträger (19) periodisch gesperrt
wird.
8. Verstärker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgang des Hilfsträgeroszillators (11) über eine Diode (17)
mit dem Steuereingang des Verstärkers (6) oder Addierers
verbunden ist.
9. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsträgeroszillator (11) und/oder das Filter (8) mit Keramikfiltern
versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321709 DE3321709A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Mehrnormen-zf-verstaerker fuer einen fernsehempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321709 DE3321709A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Mehrnormen-zf-verstaerker fuer einen fernsehempfaenger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321709A1 DE3321709A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3321709C2 true DE3321709C2 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6201611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833321709 Granted DE3321709A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Mehrnormen-zf-verstaerker fuer einen fernsehempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321709A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3922999C2 (de) * | 1988-12-01 | 1995-02-16 | Samsung Electronics Co Ltd | Tonzwischenfrequenz-Wandler |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI63508C (fi) * | 1981-02-11 | 1983-06-10 | Salora Oy | Koppling vid en televisionsmottagare foer detektering av ljudsignaler som saents enligt olika saendningsnormer |
-
1983
- 1983-06-16 DE DE19833321709 patent/DE3321709A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321709A1 (de) | 1984-12-20 |
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