DE1591054A1 - Nachrichtensystem fuer kuenstliche Satelliten mit Mehrfahrzugang - Google Patents
Nachrichtensystem fuer kuenstliche Satelliten mit MehrfahrzugangInfo
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Description
Communications Satellite Corporation, Washington DC, USA
Nachrichtensystem für künstliche Satelliten mit Mehrfachzugang
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Nachrichtenempfänger für den Empfang von nachrichtenmodulierten
FM-Signalen und Zuordnungsignalen, welche
nur die einer einzigen Zuordnungsfrequenz entsprechenden Nachrichten empfangen, insbesondere bestehend aus
einem verbesserten FM-Demodulator und einem zwischen der Empfangsklemme des Empfängers und dem Eingang des
verbesserten Demodulators liegenden !''requenzmischer.
009834/0310 bad original
Empfänger für den Empfang von durch Nachrichtensatelliten
ausgesendeten Signalen und die Arbeitsbedingungen, unter welchen solche Empfänger arbeiten, sind
bereits bekannt (vergl. franz. Patentschrift 1 4-38 315).
Diese Arbeitsbedingungen bestehen darin, daß die jeweiligen bender mit einzelnen Zuordnungsfrequenzen identifiziert
werden. Letztere werden sendeseitig mit den Nachrichtensignalen gemischt, bevor die Modulation mit einer Mi-Trägerfrequenz
vorgenommen wird. Alle Sender verwenden dieselbe Trägerfrequenz. Die Empfänger müssen deshalb so gebaut
sein, daß sie diejenigen Informationssignale demodulieren, die mit dem für den Empfänger bestimmten Zuordnungssignal gemischt
sind, wobei alle anderen Informationssignale ausgeschieden
werden β
Innerhalb des Empfängers wird die Trennung der Nachrichtensignale dadurch erreicht, daß alle sendeseitigen
Trägerfrequenzen empfangsseitig mit einem Signal gemischt
werden. Dieses Signal ist mit einem empfangsseitig erzeugten
Zuordnungssignal frequenzmoduliert und hinsichtlich seiner Phase und Amplitude dem sendeseitigen Zuordnungssignal
sehr ähnlich. Aufgrund dieses Mischvorganges erscheint das ausgewählte Nachrichtensignal am Ausgang
der Mischstufe als ein reines Zwischenfrequenz-FM-Nachrichtensignal.
Alle anderen Nachrichtensignale erscheinen als Zwischenfrequenz-FM-Signale als Kombinationssignale aus Nachrichtensignalen und sende- und empfangs-
009834/0311 BAd original
seitigen Zuordnungssignalen. Aufgrund der Beziehung der
Zuordnungsfrequenzen weist das zu empfangende Nachrichtensignal den niedrigsten Frequenzhub auf«,
Das Mischstufenausgangssignal wird daraufhin an einen Demodulator geführt, der in der Fachwelt unter dem Namen
"Verbesserter Demodulator" (Improved demodulator) bekannt
ist. Ein solcher verbesserter Demodulator (siehe Franz« Patentschrift 1 328 367)unterscheidet sich von einem gewöhnlichen
Demodulator dadurch, daß er nur Eingangssignale mit einem Frequenzhub unterhalb eines vorgegebenen maximalen
Wertes demoduliert„ Da mit Ausnahme des ausgewählten Signals
alle anderen Nachrichtensignale einen höheren, oberhalb
eines bestimmten Wertes liegenden Frequenzhub aufweisen, so tritt am Ausgang des verbesserten Demodulators nur das
Nachrichtensignal von demjenigen Sender auf, der dieselbe Zuordnungsfrequenz wie die des betreffenden Empfängers aufweist«
Bei den bekannten Empfängern wird das empfangsseitige Zuordnungssignal, das mit dem empfangenen Nachrichtensignal
gemischt werden soll, mit Hilfe einer Rückkopplungsschleife erzeugt, welche aus einem Ortsoszillator, einem Frequenzmodulator
und einem Filter besteht. Das Filter, das ein sehr hohes Auflösungsvermögen aufweisen muß, ist auf die
Zuordnungsfrequenz abgestimmt und liep;t am Ausgang des verbesserten
Demodulators. Uur das Zuordrmngssignal selbst Qe-
009834/0318
BAD
langt durch dieses Euter und wird nach Verstärkung dazu
benutzt, eine örtlich erzeugte Trägerfrequenz mit einer Frequenzmodulation zu beaufschlagen. Diese Trägerfrequenz
ist so gewählt, daß sie von der Trägerfrequenz des empfangenen Signals sich um einen Betrag unterscheidet,
der der Ruheträgerfrequenz des verbesserten Demodulators
entspricht ο Die Richtung der (momentanen) Frequenzumsetzung des lokal erzeugten FM-modulierten Trägerfrequenzsignals ist
derart, daß beim Mischen die Frequenzhübe der Eingangssignale und des empfangsseitig erzeugten Oszillatorsignals
voneinander abgezogen werden»
Bei dem bisher bekannten Empfänger ist die Konstruktion der Rückkopplungsschleife aufgrund der Stabilitätserfordernisse
an die Rückkopplungselemente sehr schwierig. So sind z.B, mindestens 6 DB Dämpfung pro Oktave Frequenzänderung
für das zu verwendende Filter notwendige Fernerhin muß der Verstärkungsfaktor des Verstärkers innerhalb der Rückkopplungsschleife
groß genug sein, damit der in Verbindung mit dem empfangsseitigen Zuordnungssignal auftretende Frequenzhub
vernachlässigbar klein ist. Aus diesem Grunde ist ein Verstärkungsfaktor von ungefähr 50 bis 60 DB erforderlich.
Schließlich sollte die Rückkopplung für das gewünschte Nachrichtensignal und die Zuordnungssignale mit Ausnahme
des den Empfänger identifizierenden Zuordnungssignals prakttisch vernachlässigbar klein sein. Das Bandpaßfilter, wel-
009834/031 β - i? -
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ches das empfangsseitige Zuordnungssignal auswählt, muß
deshalb die anderen SigraLe sehr stark dämpfen. Die benötigte
Selektivität und damit die Filtergüte des als Filter verwendeten Widerstandskreises müssen deshalb
äußerst hoch sein. So muß beispielsweise die Filtergüte oberhalb 1000 liegen. In der Praxis läßt sich ein solcher
V/ert mit konventionellen Mitteln nur sehr schwer erreichen β
Ein anderer Nachteil des bekannten Empfängers besteht darin, daß es notwendig ist,für jede Zuordnungsfrequenz
einen verschiedenen Frequenzhub vorzusehen, damit verhindert werden kann, daß die Frequenzumsetzungen der ungewünschten
Nachrichtensignale innerhalb annehmbarer Grenzen für den verbesserten Demodulator liegen. Bei dem bekannten
Empfänger wird ferner das Zuordnungssignal, das zur Modulation des empfangsseitig erzeugten Trägers verwendet
wird, von dem Ausgang am verbesserten Demodulator abgezweigt. Dieser ist jedoch nicht besonders gut geeignet,
das Zuordnungssignal zu demodulieren. Dies hat zur Folge, daß das Zuordnungssignal gedämpft und verzerrt wird#
Da fernerhin bei dem bekannten Empfänger das Zuordnungs·
signal durch ein Filter ausgewählt wird, darf das gesamte Nachrichtensystem keine Zuordnungsfrequenzen aufweisen,,
die hinsichtlich ihrer Oberwellen zueinander irgendwie in
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Beziehung stehen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Empfänger zu schaffen, der diese obengenannten Nachteile nicht
aufweist β
Erfindungsgemäß wird dies durch die Anwesenheit und Kombination der folgenden Merkmale erreicht:
a) Extrahierelemente, die ein vom Ausgang des Erequenzmischers
hergeleitetes vorgegebenes Zuordnungssignal extrahieren»
b) einen phasengesteuerten Steueroszillator.
c) Steuerelemente, die in Abhängigkeit des Zuordnungssignaldemodulators
und des phasengesteuerten Steueroszillators ein Phasenfehlersignal ableiten und die
dasselbe dem Steuereingang des phasengesteuerten Steueroszillators zuführen,
d) Einen Pormerkreis, der mit dem Ausgang des phasengesteuerten
SteuerOszillators verbunden ist und der
eine Eingangsklemme für die Amplitudensteuerung aufweist,
β) Steuerelemente, die in Abhängigkeit des Formerkreises
und des Zuordnungssignaldemodulatore ein Amplitudenfehlersignal
ableiten und die dasselbe dem Formerkreis
über die Eingangsklemme zuführen,
009834/(1318 8^ orig,Nal
f) Einen Ortsoszillator und
g) Einen FM-Modulator, der eingangsseitig mit den Ausgängen
des OrtsOszillators und Formerkreises verbunden
ist, und der ausgangsseitig mit der Frequenzmischstufe
verbunden ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das erapfangsseitig erzeugte Zuordnungssignal mit Hilfe eines Zuordnungssignalgenerators
lokal innerhalb des Empfängers erzeugt. Durch Phasenvergleich des innerhalb des Zuordnungssignalgenerators
.empfangsseitig erzeugten Signals mit dem demodulierten sendeseitigen Zuordnungssignal wird ein Fehlersignal
erzeugt, das die Synchronisation des empfangsseitig erzeugten Signals mit dem sendeseitigen Zuox^dnungssignal ermöglicht,
welches mit dem Nachrichtensignal moduliert ist. Durch Amplitudenvergleich dieser Signale ist es möglich,
die Amplitude des empfangsseitig erzeugten Zuordnungssignals anzupassen. Da der sendeseitige Frequenzhub und deshalb
die notwendige Signalamplitude im voraus festliegt, erfolgt das Einregulieren der Amplitude des empfangsseitig
erzeugten Zuordnungssignals über einen kleinen Teilbereich der Signalamplitude. Durch Phasen- wie auch Amplitudensteuerung
des empfangsseitig erzeugten Zuordnungssignals ist es mit ziemlich guter Näherung möglich, momentane Frequenzschwankungen des sendeseitigen Zuordrmngssignals empfangsseitig
am Eingang des verbesfjerten Demodulators zu kompensieren.
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Innerhalb des Empfängers wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Phasenfehlersignal dadurch abgeleitet, daß
gleichzeitig zwei Signale demoduliert werden, wobei das erste ein von dem Rückkopplungsdemodulator des Frequenzhubgrückkopplungskreises
kommendes Signal ist, und wobei das zweite ein von dem empfangsseitig erzeugten Zuordnungssignal abgeleitetes Signal ist, das durch Phasenverschiebung
von einem Viertel der empfangsseitigen Signalperiode entsteht. Das durch diese Modulation entstehende resultierende
Signal ist proportional zu dem Sinus von ψ , wobei Ψ der Phasenwinkel zwischen dem sendeseitigen, mit dem
Nachrichtensignal modulierten Zuordnungssignal und dem empfangsseitig erzeugten Zuordnungssignal ist» Demzufolge
hat das Fehlersignal innerhalb eines Bereiches von 180° die erforderliche Größe, um die gewünschte Rückkopplung
zu erzeugen. Es sollte an dieser Stelle bemerkt werden, daß das Fehlersignal nicht von der Amplitude des Zuordnungssignals abhängt, die ohnehin nur innerhalb eines begrenzten
Bereiches schwankt»
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Amplitudenfehlersignal ebenfalls durch gleichzeitige Demodulation von
zwei Signalen erzeugt, wobei das erste das Signal von dem Frequenzdemodulator innerhalb der Frequenzhubrückkopplungsschleife
hergeleitet ist, und das zweite Signal ein von dem
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Ortszuordnungssignalgenerator abgegebenes Signal ist. Sobald die Synchronisation der sende- und empfangsseitigen
Zuordnungssignale erreicht ist, ist das Demodulationsprodukt proportional zu der algebraischen Differenz zwischen
den beiden Signalamplituden. Aus diesem Grunde kann dieses Demodulationsprodukt dazu verwendet werden, die Amplitude
des empfangsseitigen Zuordnungssignals zu regulieren»
Die Phasen- und Amplitudenfehlersignale weisen eine Gleichstromkomponente und Komponenten sehr niedriger
Frequenz auf. Sie müssen deshalb durch schmale Tiefpassfilter mit gewünschter Selektivität herausgefiltert werden.
Ein solches Filter kann sehr einfach durch einen RC-Kreis erzeugt werden, der bekanntermaßen die Stabilitätsanforderungen
erfüllt. Für das ordnungsgemäße Funktionieren der Fehlersignalerzeugung ist einzig und allein die
Identität der Wellenformen der von den Sendestetionen übermittelten
Zuordnungssignale und der in den Empfangsstationen
erzeugten Zuordnungssignale notwendig. Diese Bedingung beschränkt jedoch die vorliegende Erfindung nicht ausschließlich
auf sinusförmige Zuordnungssignale. Die Vorteilhaftigkeit
der Nichtverwendung von sinusförmigen Signalen soll an anderer Stelle noch beschrieben werdtn.
In dem folgenden soll ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung erklärt und erörtert werden, wobei Be-
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- 10 zug auf die beigefügten Figuren genommen ist, in welchen:
Fig. -1 eine schematische Blockdarstellung des Nachrichtensystems
mit einem zum Stande der Technik gehörenden Empfänger ist;
Fig. 2 eine schematische Blockdarstellung einer vorteilhaften
Ausführungsform eines Empfängers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, und
Fig. 3 eine schematische Blockdarstellung einer weiteren
vorteilhaften Ausführungsform eines Empfängers gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
Fig. 1 zeigt eine der Nachrichtenverbindungen, welche
en
ein/Nachrichtensatellit 2 im Rahmen eines zum Stande der Technik gehörenden Vielfachsystem herstellen kann. Eine solche Verbindung verbindet einen an einer Station A gelegenen Sender 1 mit einem an einer Station B gelegenen Empfänger 3«
ein/Nachrichtensatellit 2 im Rahmen eines zum Stande der Technik gehörenden Vielfachsystem herstellen kann. Eine solche Verbindung verbindet einen an einer Station A gelegenen Sender 1 mit einem an einer Station B gelegenen Empfänger 3«
Das zu übermittelnde Nachrichtensignal wird dem Eingang 11 des Senders 1 zugeführt und innerhalb eines konventionellen
Mischers 12 mit dem innerhalb des Oszillators 12 erzeugten sinusförmigen Zuordnungssignal der Frequenz F
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additiv gemischt. Das resultierende Summensignal wird einem Modulator 14- zugeführt, in welchem dasselbe eine
innerhalb eines Oszillators 15 erzeugte Trägerfrequenz
frequenzmoduliert. Eine Antenne 16 sendet das somit erzeugte FM-Signal in Richtung des Nachrichtensatelliten 2,
der dasselbe mit Hilfe einer Antenne 21 empfängt, mit Hilfe eines Verstärkers 22 verstärkt, die Trägerfrequenz
des Signals verändert und schließlich mit Hilfe einer Antenne 23 in Richtung einer Empfangsstation 3 wieder aussendet
«,
An der Empfangsstation 3 wird das FM-Signal von einer
Antenne 31 empfangen, die mit dem Eingang eines Frequenzmischers
32 verbunden ist. Der Ausgang des Frequenzmischers 32 ist mit dem Eingang eines verbesserten Demodulators
33 verbunden. Der Ausgang dieses Demodulators wird auf der einen Seite an eine Ausgangsklemme 34- des Empfängers
3 und auf der anderen Seite mit dem Eingang eines Filters 35 verbunden. Das Filter 35 ist ein auf die Frequenz F. abgestimmtes
Bandpassfilter, Da der Durchlaßbereich dieses Filters sehr schmal ist, können ohne merkliche Dämpfung
nur Signale mit Frequenzen sehr nahe an F durchgelassen
werden. Die Bandbreite des Filters 35 muß im Hinblick auf
Schwankungen der Frequenz F^, die durch die Drift und die
Instabilitäten des Oszillators 13 bedingt sind, und im
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Hinblick auf den Doppler-Fizean-Effekt, der durch die Bewegung des Satelliten 2 verursacht wird, festgelegt
werden*
Nach Durchgang durch einen Verstärker 36 frequenzmoduliert das über das Filter 35 gelangende Signal innerhalb
des Modulators 38 eic von einem Grtsoszillator 37 erzeugte
Welle. Das von dem Modulator 38 erzeugte Modulationsprodukt
wird einem zweiten Eingang des Frequenzmischers 32 zugeführt. Die Frequenz des Ortsoszillators 37
ist von der Trägerfrequenz, die für die verschiedenen
Signale am Eingang des Frequenzmischers 32 gemeinsam ist,
verschieden. Die Ruheträgerfrequenz des von dem Frequenzmischer
32 kommenden Signals ist z.B0 so gewählt, daß sie
die Differenz zwischen der Trägerfrequenz der an dem ersten Eingang des Frequenzmischers 32 gelangenden Signale und
der Frequenz des Ortsoszilläors 37 ist.
Die Ruheträgerfrequenz des verbesserten Demodulators
ist gleich der oben beschriebenen Differenz, wobei die Parameter des verbesserten Demodulators so gewählt sind, daß unter
den günstigsten Bedingungen der Demodulator das mit dem entsprechenden Zuordnungssignal der Frequenz F,, verbundene
Nachrichtensignal demoduliert. Der frequenzhub des von dem Mischer 32 kommenden Signals ist gleich der Differenz zwischen
dem Frequenzhub des am ersten Eingang dieseß Mischers
- 13 009834/0318
liegenden Signals und dem Frequenzhub des von dem Modulator 38 kommenden Signals.
Demzufolge weist der Frequenzhub des an den Eingang des verbesserten Demodulators gelangenden Signals nur vernachlässigbare Komponenten der Frequenz F. auf, wobei das Nachrichtensignal
unverändert bleibt. Dieses Signal wird deshalb von dem verbesserten Demodulator 33 normal demoduliert
und erscheint an der Ausgangsklemme 34· des Empfängers 3.
In Fig. 2 sind jene Komponenten eines Empfängers gemäß der vorliegenden Erfindung mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
die Komponenten des Empfängers gemäß Fig. 1 entsprechen. Das von dem Satelliten 2 (vergleiche Fig. 1)· übermittelte
Signal wird von einer Antenne 31 des Empfängers 3 empfangen. Dieses Signal wird daraufhin an den Eingang
eines Frequenzmischers 32 gelegt.
Der Ausgang dieses Frequenzmischers ist mit dem Eingang eines verbesserten Demodulators 33 verbunden, dessen
Ausgang wiederum mit der Ausgangsklemme 34 des Empfängers 3
verbunden ist. Der Ausgang des Mischers ist ferner mit dem Eingang eines ZuordnungS3ignaldemodulators 39 verbunden,
der konventioneller Bauart ist und aus einem Begrenzer und einem Diskriminator besteht. Der Demodulator 39 arbeitet
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in einem breit genügen Frequenzband, damit das dem Empfänger 3 entsprechende Zuordnungssignal ohne übermäßige
Verzerrung demoduliert werden kann. Die an diesen Demodulator gestellten Anforderungen sind dann erfüllt,
wenn das Rückkopplungselement zufriedenstellend arbeitet,
d.h. wenn der dem Zuordnungssignal entsprechende Modulationsindex genügend reduziert ist.
Der Ausgang des Zuordnungssignaldemodulators 39 ist mit dem Eingang eines Verstärkers 30 verbunden. Der Ausgang
dieses Verstärkers wiederum steht mit der Eingangsklemme 301 einer Vorrichtung 300 in Verbindung, die in dem
folgenden als "Ortszuordnungssignalgenerator" bezeichnet
sein soll. Die Eingangsklemme 301 des Generators 300 liegt parallel zu den beiden Eingangsklemmen 3021 und 3031 von
zwei Synchrondemodulatoren 302 und 303» die konventionelle
Ringmodulatoren sein können,
• Die Demodulatoren 302 und 303 weisen für den Empfang
von niederfrequenten Signalen Eingangsklemmen 3021 und 3031 und für den Empfang von hochfrequenten Trägersignalen Eingangsklemraen
3022 und 3032 auf. Vom Ausgang der Synchrondemodulatoren
302 und 303 werden die modulierten Signale an den Eingang von Tiefpassfiltern 304 und 305 geleitet. Das
Ausgangssignal vom Filter 304 wird an die Bteuerklemme 3O6I
eines üteueroszillators 306 geführt. Das Ausgangssignal vom
0098 34/031· Wd onow*"
Filter 303 wird hingegen an die Ausgangsklemme 3071 des
Formerkreises 307 geführt, der an seiner zweiten Eingangsklemme 3072 ein Eingangssignal von dem Steueroszillator 3O6
erhält« Der Steueroszillator 3Ο6 erzeugt ein sinusförmiges
Signal, dessen Frequenz in Abhängigkeit der an die Steuerklemme 3O6I geführten Spannung variiert. Bei Abwesenheit
einer Steuerspannung ist diese Frequenz sehr nahe der Frequenz des dem Empfänger 3 entsprechenden Zuordnungssignals»
Der Formerkreis 307 arbeitet dej?art, daß das frequenzvariable
sinusförmige Signal des Steueroszillators 3Ο6 in ein Signal mit einer für die Zuordnungssignale ausgewählten
Wellenform transformiert wird, wobei die Amplitude des abgegebenen
Signals von der Steuerspannung an der Eingangs— klemme 3071 abhängig ist. Bei Abwesenheit einer Steuerspannung
ist die Amplitude des aus dem Formerkreis 307 kommenden
Signals sehr nahe der Amplitude des Signals, auf welche der Empfänger 3 eingestellt ist.
Der Ausgang des Formerkreises 307 ist an die Ausgangsklemme
309 des Ortszuordnungssignalgenerators 3OO geführt.
Diese Ausgangsklemme ist wiederum mit der Eingangsklemme des Modulators 38 verbunden, so daß das Zuordnungssignal
des Stromkreises 307 das von dem Ortsoszillator 37 erzeugte
Signal frequenzmodulieren kann. Die Ausgangsklemme
- 16 009834/0318
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307 ist fernerhin mit der Eingangsklemme einer Verzögerungsleitung
308 verbunden, welche das Zuordnungssignal über eine Viertelperiode verzögert. Der Ausgang der Verzögerungsleitung
308 ist mit der Trägerfrequenzklemme 3022 des Synchrondemoaulators 302 verbunden. Der Ausgang des
Formerkreises 30? ist hingegen mit der Eingangsklemme 3032
des Synchrondemoaulators 303 verbunden,,
Das von dem Ortsoszillator 37 erzeugte Signal wird
nach seiner innerhalb des Modulators 38 erfolgten Frequenzmodulation
an die zweite Eingangsklemme des Frequenzmisehers
32 geführt. Es sei angenommen, daß das Signal des
Ortsoszillators 37 eine verschiedene Frequenz als die Trägerfrequenz
ist, die gemeinsam für die verschiedenen, an den ersten Eingang des Frequenzmischers 32 gelegten Signale
ist« Die aus dem Frequenzmischer 32 stammenden Signale weisen
eine Ruheträgerfrequenz auf, die gleich der Differenz
zwischen der Trägerfrequenz der Sendesignale am Eingang des Frequenzmischers 32 und der Frequenz des Ortsoszillators
37 ist. Die gemeinsame Ruheträgerfrequenz der an die Eingänge des verbesserten Demodulators 33 und des Zuordnungssignaldemodulators
39 gelegten Signale ist gleich dieser Differenz. Der Frequenzgang des von dem Frequenzmischer 32
kommenden Signals ist gleich der Differenz zwischen dem Frequenzhub·ides dem ersten Eingang des Frequenzmischers 32
zugeführten Signals und des aus dem Modulator 38 kommenden
009834/0318 SAD
Signals. Da der Frequenzhub des Zuordnungssignals im voraus bekannt ist, kann die Signalamplitude am Ausgang des
Pormerkreises 307 im voraus mit Genauigkeit festgelegt
werden,, Ohne daß dies eine Begrenzung darstellen sollte,
kann vorerst angenommen werden, daß die beiden Amplituden genau gleich sind und daß die Grundkomponenten dieser Signale
einen Spitzenwert gleich 1 aufweisen,,
Das das Eingangssignal modulierende sendeseitige Zuordnungssignal
weist eine Grundkomponente auf, die gleich dem Cosinus von 2 fat ist, wobei f& die Zuordnungsfrequenz
ist. Das Signal des Pormerkreises 307 hat hingegen eine
Grundkomponente gleich dem Cosinus von (2/Tfat + y). Als
Folge des Mischvorganges ist das Zwischenfrequenzausgangssignal des irequenzmischers 32 durch die Komponente
cos (2ffft) - cos (2j7fnt + />) frequenzmoduliert,
a α
Da das Signal des Formerkreises 307 durch die Verzögerungsleitung
308 eine Viertelperiode verzögert ist, hat das Signal an der Bingangsklemme 3022 des Synchrondemodulators
302 eine Grundkomponente von sin (2#fat +/). Das Produkt
der Synchrondernodulation des ausgangsseitig vom Verstärker
30 kommenden Signals und des über die Verzögerungsleitung
308 gelangenden Signals hat demnach die folgende
Form; sin (2//fat + ?) £ CQQ (2/7fat) - cos (2/7fflt +*) J
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009834/0318
~ 18 -
was gleich ist 1/2 sin (4/rf&t +t) + sin y- sin 2(2//f&t +/)
Die Komponenten sin (477f t +/) und sin (2Tf t + f), die in
der Nähe der Frequenz 2f liegen, werden mit Hilfe des Tiefpassfilters 304- entfernt»
Da jedoch die Frequenz des Steueroszillators 306 in der
Nähe der Zuordnungsfrequenz liegt und da demzufolge /langsam
mit der Zeit sich verändert, verbleibt nach dem Durchgang durch das Filter J04 einzig und allein die Komponente
(1/2 sinf). Das durch das Tiefpassfilter 304· gelangende
Signal ist demnach ein Fehlersignal, welches dazu verwendet werden kann, die Phase des Steueroszillators 306 über
die Eingangsklemme 3061 zu steuern. Die durch die Differenz zwischen den Phasen der sende- und empfangsseitigen Zuordnungssignale
bedingte Komponente (1/2 sin *f ) wird mit Hilfe
des Steueroszillators 306 und des Forme !'kreises 307 auf
null gebrachte
Es muß hervorgehoben werden, daß die Funktionsweise des aus dem Steueroszillator 30b, einem Formerkreis 307>
einem Synchrondemodulator 302 und einem Tiefpassfilter 304 bestehenden
System dem eines Empfängers vergleichbar ist, der auf ein das Sendeaignal modulierendes Zuordnungssignal phasenblockierende
Empfänger geschrieben, wobei insbesondere ein Artikel von R. Taffe und E. Rechtin unter dem Namen
- 19 -009834/0318 BAD
"Design and Performance of Phase-Lock Circuits Capable
of Near Optimum Performance over a Wide Range of Input Signal and Noise Levels", veröffentlicht in den IRE-Transactions
über Informationstheorie VoI0 1, Nr. 1,
März 1966, Seiten 66 bis 76, hervorzuheben ist» Es
soll fernerhin hervorgehoben werden, daß die Phasenregulierung nicht von den Amplituden der sende- und
empfangsseitigen Zuordnungssignale abhängt.
Die Einregulierung der Signalamplitude durch den lOrmerkreis 307 soll nun erläutert werden, wobei angenommen
wird, daß der Phasenwinkel ungefähr null, d„h. die Phase des Steueroszillators 306 richtig eingeregelt
sei. Wenn a^ die Amplitude des das Nachrichtensignal modulierenden
sendeseitigen Zuordnungssignals und a2 die
Signalamplitude des Formerkreises 307 ist, dann ist das
Modulationssignal am Ausgang des Frequenzmischers 32 gleich
dem Ausdruck (a^ - a2) cos 2]ffat. Das verstärkte Signal
wird an die Eingangsklemme 3031 des Synchrondemodulators
303 gelegt. Da das an die Eingangsklemme 3032 desselben
Synchrondemodulators 303 gelegteSignal in Phase mit dem
an der Eingangsklemme 303I liegenden Signal ist, entsteht
am Ausgang des Tiefpassfilters 305 ein Amplitudensignal
das proportional zu dem Ausdruck (a2 - a ) ist und welches
als Fehlersignal für die Steuerung von a2 verwendet werden
- 20 -
009834/0318
kann. Dieses Signal wird deshalb dem üteuereingang 307I
des Formerkreises 307 zugeführt.
Obwohl die Wellenform der Zuordnungssignale in den Veröffentlichungen gemäß dem bisherigen btande der Technik
nicht festgelegt worden ist, so waren solche Empfänger jedoch unter der stillschweigenden Voraussetzung beschrieben,
daß die Zuordnungssignale sinusförmig seien, da diese
Wellenform sehr einfach zu erzeugen ist und da zu erwarten war, daß selektive Rückfeopplungseinrichtungen sehr einfach
für unmodulierte d»h» sinusförmige Signale hergestellt werden
könnten. Es lagen jedoch bisher keine theoretischen Überlegungen für die Wahl dieser Wellenform vor.
Aufgrund von Erfahrungen, die während Versuchen mit dem Nachrichtensystem gemäß der vorliegenden Erfindung gewonnen
worden sind, hat sich jedoch gezeigt, daß Zuordnungssignale mit sinusförmigen Wellenformen nicht besonders günstig
sind. In der Tat muß bei der Wahl der Wellenform berücksichtigt werden, daß verschiedene Frequenzhübe verschiedenen
Zuordnungssignalen zugeordnet sein sollen, da~ mit ein momentaner Frequenzwechsel jenes Signals, welches
durch ein moduliertes Signal mit einem anderen als dem auf den Empfänger eingestellten Zuordnungssignal erzeugt
wird und welches an den Eingang des verbesserten Demodulators des erfindungsgemäßen Empfängers geführt wird,
größer als ein vorgegebener Mnimalwert. Dieser Minimal-
009834/0318 bad of?/QWAL _ ^ _
wert muß so gewählt sein, daß die Interferenz des Signals mit der Demodulation des gewünschten Signals begrenzt ist.
Sin gewisser Abstand zwischen den Frequenzhüben der nebeneinander liegenden sinusförmigen Zuordnungsfrequenzen
ist notwendig. Aus diesem Grunde ist das Frequenzband, das von den verschiedenen innerhalb eines Systems übermittelten
Signalen gefüllt ist, im Verhältnis zu dem Frequenzband von Nachrichtensystemen mit einer ähnlichen Übertragungskapazität
bei welcher die Frequenzmodulation mit gestuften Trägerfrequenzen erfolgt und die Bänder der einzelnen
Modulationssignale nebeneinander getrennt liegen, sehr breit. Ein Hauptgrund für die Verwendung von sinusförmigen
Zuordnungssignalen - d.h. die offenkundige Einfachheit bei
der Konstruktion eines solchen Empfängers - hat sich jedoch aufgrund von Erfahrungen als nicht allein maßgebend erwiesen,
so wie bereits vorhin angedeutet worden ist. Bei Frequenzversetzungsrückkopplungsschleifen gemäß der vorliegenden
Erfindung können nichtsinusförmige Zuordnungssignale verwendet werden, wobei es insbesondere vorteilhaft
ist, Zuordnungssignale mit einer Wellenform in Form gleichschenkeliger Dreiecke zu verwenden, so wie in dem folgenden
noch gezeigt werden soll.
Die Wellenform mit gleichschenkeligen Dreiecken besteht
aus einem periodischen Wechselßignal mit einem
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BAD ORIGINAL
Gleichstrommittelwert von null und einer Spitze während jeder Halbperiode, so daß der Absolutwert der Neigung d.h.
die zeitliche Ableitung der Signalgröße - konstant ist und abwechslungsweise zwischen den einzelnen Spitzen
positive und negative Werte aufweist,, So wie bereits angedeutet
worden ist, bedingt die Natur der Zuordnungssignale mit Hinblick auf die Nachrichtensignale einen viel
schnelleren Wechsel der Momentanfrequenz» Es ist deshalb angebracht, Zuordnungssignale mit Wellenformen zu verwenden,
die eine konstante Neigung aufweisen, damit mit denselben eine konstante Änderung der Momentanfrequenz erreicht werden
kann. Aus diesem Grund können alle Zuordnungssignale
denselben Frequenzhub &£ aufweisen.
Wenn Oberwellen der Frequenz f als Zuordnungsfrequenz
verwendet werden, ist der Wechsel der Momentanfrequenz der Zuordnungssignale, die an die Eingänge der verbesserten
Demodulatoren der Empfänger gelegt sind, dauernd gleich 4fa/ifa oder e^n Vielfaches dieses Wertes,
Es muß hervorgehoben werden, daß die vorliegende Erfindung die Verwendung einer bestimmten Frequenz und ihrer
Oberwellen erlaubt, während dies bei bisher bekannten Vorrichtungen nicht möglich ist. Selbstverständlicherweise
sollten diese Oberwellen oberhalb des verwendbaren Frequenzbandes für Nachrichtensignale gewählt sein. Ferner-
009834/0318 ßAo °^GiNa
hin sollten die Werte der Grundfrequenz f und der Frequenz-
3.
hub Af genügend groß gewählt sein, damit das Produkt
a
4-f Δ f gleich dem erforderlichen Minimum ist. Es sei ana
a
genommen, daß K die höchste der als Zuordnungssignale verwendeten Oberwellen mit der Grundfrequenz f ist0 Um zu
et
verhindern, daß das gesamte verwendete Frequenzband breiter
als 2Af ist (d.h. Kf mag in der Größenordnung von/if/10
el el et
liegen), sollte im Vergleich mit ^f die Überwelle Kf rela-
a a
tiv niedrig liegen«, f und <4 f können jedoch so gewählt
Sl a
sein, daß das von den Signalen des Nachrichtensystems besetzte Frequenzband in seiner Breite minimisiert wird*
Die Wahl der Ansprechfrequenzen ist durch folgende Überlegungen
beeinflußt: Angenommen f* , fo, fz>
^n seien die
Werte der verschiedenen Zuordnungsfrequenzen. So lange die verschiedenen Signale durch Sender des Nachrichtensystems
mit genau den gleichen Trägerfrequenzen gesendet werden, erfolgt bei Abwesenheit einer Modulation durch Nachrichtensignale
die Zwischenmodulation zwischen den verschiedenen Signalen nach der Demodulation ungewollter Signale mit den
Frequenzen, die folgendermaßen ausgedrückt werden können:
f » n^ f^+ n2f2 + n^f, + n n £ n ι wobei n^ , n2 » n, beliebige
positive oder negaitive ganze Zahlen oder null sind,
009834/0318
f. . BAD ORIGINAL
« 24 -
Wenn die Frequenzen f^, f2, f,, fß beliebige Frequenzen
sind, deren Differenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Frequenzen größer als die obere Grenze des verwendbaren Frequenzbandes, ist es möglich, eine Kombination von Zahlen
n., no» η zu finden, bei welchen die Zwischenmodulationsfrequenz
f innerhalb des verwendbaren Frequenzbandes liegt. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß solche
Kombinationen äusserst zahlreich sinde
Wenn hingegen die Ansprechfrequenzen aus einer harmonischen Serie der Form f. « K. f „ist. wobei K^, KP, K5-, K_
ganze positive Zahlen sind, dann ergeben sich produkteweise
folgende Zwischenmodulationsfrequenzen, f « (n.K. + η2ι K2
+ ηαΚ* + nnKn)fa. Innerhalb des nützlichen Frequenzbandes
ist es für keine dieser Zwischenmodulationsprodukte bei Abwesenheit von Modulation ausreichend, daß die Grundfrequenz
f größer als die obere Grenze des verwendbaren Frequenzbandes ist. Bei vorhandener Modulation durch Nachrichtensignale
bestehen die Zwischenmodulationsprodukte nicht mehr aus einzelnen Spektrallinien, sondern aus einem kontinuierlichen
Frequenzspektrum. Dieses Spektrium weist jedoch zentrale Spektrallinien auf, die bei Abwesenheit von Modulation
auftreten.
Innerhalb des verwendbaren Frequenzbandes kann die Zwischenmodulationsleistung auf einen vernachlässigbaren
- 25 -
009834/0318
f . ' BAD
Wert vermindert werden, indem die Grundfrequenz f& weit
oberhalb der oberen Grenze des verwendbaren Bandes gewählt wird., In diesem Pail erscheint innerhalb des verwendbaren
Frequenzbandes nur die Zwischenmodulationsleistung im Zusammenhang mit dem Nullfrequenzglied» Wenn die ausgewählten
überwellen hoch genug liegen, d„he wenn der Ausdruck
Ky, im Verhältnis zu der niedrigsten Oberwelle wenigstens zwei oder drei ist, ist 'die Zwischenmodulationsleistung
des Nullfrequenzgliedes vernachlässigbar„ Bei den
bisher bekannten Systemen ist die Verwendung von harmonischen Zuordnungsfrequenzen nicht möglich, da innerhalb
eines solchen Systems ein Empfänger irrtümlicherweise eine Zuordnungsfrequenzoberwelle niedrigerer Ordnung als seine
eigene Zuordnungsfrequenz ansehen könnte.
Es sollte einzig und allein noch gezeigt werden, daß bei Empfängern gemäß der vorliegenden Erfindung harmonische
Zuordnungsfrequenzen ohne Störung der Empfängersynchronisierung gewählt werden können. So wie bereits ausgeführt
worden ist, werden Fehlersignale für die genaue Phasen- und Amplitudenregelung der Zuordnungssignale von
dem Ortegenerator erfindungsgeraäß wie folgt erhalten werden:
a) für das Amplitudenfehlersignal: durch Synchrondemodulation
des von dem Frequenzdemodulator kommenden Signals
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i? * " BAD ORIGINAL
mit dem Zuordnungssignal selbst0
b) Für das Phasenfehlersignal: Durch Synchrondemodulation des·
selben Signals mit demselben Zuordnungssignal, das jedoch eine Viertelperiode zeitlich versetzt ist.
Die Synchrondemodulation kann mit Hilfe eines abgeglichenen Modulators, wie z.B. einem konventionellen Ringmodulator
erreicht werden. In diesem Fall/macht ein mit "Trägersignal11 bezeichnetes Signal ,in dessen Abhängigkeit
die Modulation ausgeführt wird, Dioden abwechslungsweise leitend oder nicht leitend; dies ist gleichsam, als ob das
modulierte Signal mit einer periodischen Serie einer der Signalfrequenz entsprechenden Frequenz multipliziert
würde, wobei dieselben nur in der Lage sind, in Abhängigkeit der Zeit Werte von -1 und + 1 anzunehmen (quadratisches
Trägersignal). Diese Synchrondemodulation wird selbstverständlich mit Hilfe von Tiefpassfiltern erreicht«
Wenn das zu demodulierende Signal periodisch, jedoch
nicht sinusförmig ist, hat das Produkt seiner geraden Oberwellen mit dem quadratischen Trägersignal einen Mittelwert
von Null. Im Hinblick auf den Mittelwert gilt dies jedoch nicht für die ungeraden Oberwellen, Aus diesem Grunde stören
die ungeraden Oberwellen die Empfängersynchronisation. Es
- 27 -
009834/0318 ^
ist jedoch trotzdem möglich, harmonische Zuordnungsfrequenzen zu verwenden, unter der Voraussetzung, daß dieselben
eine inkomplette Serie von Oberwellen darstellen, wobei keine Zuordnungsfrequenz eine ungerade harmonische
einer anderen darstellt. Beispielsweise können die Oberwellen der Serie (3, 4-, 5, 6, 0... 23?)
etc. als Zuordnungsfrequenzen verwendet.werdeno
In dem speziellen Fall, daß die gleichschenkelige dreieckige Wellenform für die Zuordnungssignale verwendet
wird, kann der Ortszuordnungssignalgenerator 300 in einfacherer
Weise konstruiert werden, so wie dies in Pig« 3 gezeigt ist. Pie Komponenten, die für beide Generatoren in
Fige 2 und 3 gemeinsam sind, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet« Die Eingangsklemme für den Ortszuordnungssignalgenerator
300 von Fig. 3 ist parallel mit den Signaleingangsklemmen 3021 und 3031 der Synchrondemodulatoren
302 und 303 verbunden« Der Ausgang des Demodulators
302 ist mit dem Eingang eines Tiefpassfilters 304 verbunden,
dessen Ausgang wiederum zu dem·Steueroszillator 3O6
führt.
Aus^angsseitig ist der Steueroszillator f£06 mit der
Eingangsklemme 3022 des Synchrondemodulators 302 und dem
Eingang des Formerkreises 307 verbunden. Der Formerkreis
307 besteht aus einem konventionellen Rechteckwellengenerator
307., einem hinsichtlich seiner Verstärkung verändern
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,, . BAP ORIGINAL
I 03 I UO*+
lichen Verstärker 3072, dessen Verstärkung in Abhängigkeit
der an seinen Steuereingang 3071 gelegten Spannung verändert werden kann, und einem konventionellen Integrator
307;*, dessen Aus gangs klemme 309 diejenige des Formerkreises
307 ist. Die Ausgangsklemme 309 ist mit der Ausgangsklemme
des Ortszuordnungsgenerators 300 und der Eingangsklemme 3032 des Synchrondemodulators 303 verbunden, dessen
Ausgang wiederum mit dem Tiefpassfilter 305 in Verbindung
steht. Der Ausgang des Filters 305 ist mit der Steuerklemme
3071 des Verstärkers 3072 des Formerkreises 307 verbunden
·
Die Amplitudensteuerung des von dem Ortszuordnungssignalgenerators
3OO erzeugten Signals beruht auf einem Wechsel des Verstärkungsfaktors des Verstärkers 307o· Die
Steuerspannung an der Steuerklemme 3O7.>| bedingt eine
Amplitudenänderung des von dem Formerkreis 307 kommenden
Signals, Die Verbindungen zwischen dem Steueroszillator 3O6, dem Formerkreis 307, dem Synchrondemodulator 303
und dem Tiefpassfilter 305 sind ihrer gegenseitigen Verbindungen
den Verbindungen in Fig» 2 identisch, wobei ebenfalls die Funktionsweise der einzelnen Elemente dieselbe
ist.
Im Hinblick auf die Steuerung der Phase des an den Ortszuordnungssignalgenerator 300 geleiteten Signals masht
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ßAD ORIGINAL
bei dieser Alternativlösung die Verzögerung um eine Viertelperiode
zwischen den Nulldurchgängen des den EOrmerkreis
307 zugeführten und abgeleiteten Signals den in 3?ig. 2 gezeigten
Verzögerungskreis 3O8 unnötig. Dieser Kreis kann
deshalb eliminiert werden und die durch den Steueroszillator 3O6 erzeugten Signale direkt der Trägereingangsklemme
3022 des Synchrondemodulator 302 zugeführt werden.
Ein weiterer Vorteil der irequeηzhubrückkopplungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der Leichtigkeit, mit welcher die Synchronisationsanforderungen
erfüllt werden können. Bei Abwesenheit einer zusätzlichen Steuerspannung ist es einzig und allein notwendig, daß
der Frequenzwert des Ortsgenerators mit einer solchen Zuordnungsfrequenz ausgewählt wird, die nur geringfügig gegenüber
derjenigen des entsprechenden Generators innerhalb des Senders des Nachrichtensystems verändert ist, damit eine
kurzzeitLiche Änderung der Phasendifferenz zwischen dem sende- und empfangsseitigen Zuordnungssignal auftritt, bevor
daä Rückkopplungselement gemäß der vorliegenden Erfindung
die Phase mit dem sendeseitigen Zuordnungssignal synchronisiert. Die Phasendifferenz weist somit zu einer
gegebenen Zeit einen Wert auf, der innerhalb des Bereiches liegt, in welchem die Rückkopplung wirksam wird, und in
welchem deshalb die Verriegelung, d.h. die Synchronisation
- 30 009834/0318
8AD ORlQiNAL
- 50 -
eintreten kann. Zusätzliches Rausahen, das unter normalen
Arbeitsbedingungen bei einem breiten !Frequenzband auftritt,
hat geringe Bedeutung, da das von dem Zuordnungssignal abgeleitete und durch Synchrondemodulation im Hinblick
auf das Zuordnungssignal demodulierte und empfangsseitig erzeugte Fehlersignal vor seiner Verwendung ein sehr schmales
Bandpassfilter durchläuft.
009834/0311
Claims (1)
- - 351 Patentansprüche1o Nachriciitenempf anger für den Empfang von »achrichtenmodulierten FM-Signalen und Zuordnungssignalen, welche nur die einer einzigen Zuordnungsfrequenz entsprechenden Nachrichten empfingen, insbesondere bestehend aus einem verbesserten FM-Demodulator und einem zwischen der Empfangsklemme des Empfängers und dem Eingang des verbesserten Demodulators liegenden Frequenzmischers, gekennzeichnet durch die Anwesenheit und Kombination der folgenden Merkmale:a) Extrahierelemente (39? 30), die ein vom Ausgang des Prequenzmischers (32) hergeleitetes vorgegebenes Zuordnungssignal extrahieren.b) Ein phasengesteuerter Steueroszillator (306),-c) Steuerelemente, die in Abhängigkeit des Zuordnungssignaldemodulators (39) und des phasengesteuerten Steueroszillator (306) ein Phasenfehlersignal ableiten und die dasselbe dem Steuereingang des phasengesteuerten SteueroszillatojB 30 zuführen.d) Ein Formerkreis (307), der mit dejn Ausgang des phasengesteuertsn Steueroszillators (306) verbunden ist und der eine Eingangsklemme (3071) für die Amplitudensteuerung aufweist.e) Steuerelemente, die in Abhängigkeit des Forraerkreises (307) und des Zuordnungssignaldemodulators (39) ein009834/0318BADAmplitudenfehlersignal ableiten und die dasselbe dem Formerkreis (307) über die Eingangsklemme (3071) zuführen.f) Ein Ortsoszillator (57) undg) Ein FM-Modulator (38), der eingangsseitig mit den Ausgängen des Ortsoszillators (37) und des Formerkreises (307) verbunden ist und der ausgangssitig mit der Frequenzmischstufe (32) verbunden iste2„ Nachrichtenempfänger nach Anspruch 1, dadurch g e -einem ke nnzeichne t, daß die Extrahierelemente aus/Zuordnungssignaldemodulator (39) und einem in S erie dazu geschalteten Verstärker (30) bestehen.3. Nachrichtenempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Amplitudenfehlersignal bildenden Steuerelemente aus einem Synchrondemodulator (303) und einem an dessen Ausgang liegenden Tiefpassfilter (305) bestehen.4. Nachrichtenempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichne t, daß die ein Phasenfehlersignal bildenden Steuerlemente aus einer Verzögerungsleitung (3Ο8), welche die Phase des Zuordnungssignals gegenüber der Phase des Steueroszillators (37) um eine viertel Wellenlänge verschiebt, einem Synchrondemodulator (302), welcher mit dem Ausgang der Verzögerungsleitung (308) ver«009834/0318 - 33 -* ■ BAD OBIG,NALbunden ist und einem Tiefpassfilter 304, welches· mit dem Ausgang des Synchrondemodulators (302) verbunden ist, besteht.5. Nachrichtenempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß der Formerkreis (307) Signale mit einer gleichseitigen Dreieckswellenform erzeugt,6, Nachrichtenempfänger nach Anspruch 5» dadurch g e -einkennzeichnet, daß die/Phasenfehlersignal erzeugenden Steuerelemente einzig und allein aus einem Synchrondemodulator (303) und einem mit dessen Ausgang verbundenen Tiefpassfilter (305) bestehen.009834/0318 BAD orig.nalLeerseite
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