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DE3918530A1 - Modulator/demodulator, insbesondere fuer ein optisches kabelfernseh-uebertragungssystem - Google Patents

Modulator/demodulator, insbesondere fuer ein optisches kabelfernseh-uebertragungssystem

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Publication number
DE3918530A1
DE3918530A1 DE19893918530 DE3918530A DE3918530A1 DE 3918530 A1 DE3918530 A1 DE 3918530A1 DE 19893918530 DE19893918530 DE 19893918530 DE 3918530 A DE3918530 A DE 3918530A DE 3918530 A1 DE3918530 A1 DE 3918530A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency band
carrier
frequency
modulator
transmission
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19893918530
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English (en)
Inventor
Hans Juergen Dr Ing Matt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Priority to DE59006809T priority patent/DE59006809D1/de
Priority to EP90107060A priority patent/EP0394772B1/de
Priority to ES90107060T priority patent/ES2062153T3/es
Publication of DE3918530A1 publication Critical patent/DE3918530A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/22Adaptations for optical transmission
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J14/00Optical multiplex systems
    • H04J14/02Wavelength-division multiplex systems
    • H04J14/0298Wavelength-division multiplex systems with sub-carrier multiplexing [SCM]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

Modulatoren/Demodulatoren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, z. B. solche, die eine Einseitenband-Amplitudenmodulation oder die entsprechende Demodulation bewirken, sind für sich bekannt aus "Meinke-Gundlach: Taschenbuch der Hochfrequenztechnik", 4. Auflage, Band 3, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo, 1986, Seiten 01 bis 06.
Es sind dort mehrere Arten von solchen Modulatoren/Demodulatoren erläutert. Auch in der älteren Patentanmeldung P 39 13 520 sind diese genannt, und es ist darauf hingewiesen, daß jede Art von Modulatoren, die eine Einseitenband-Amplitudenmodulation eines Trägers bewirkt als "Modulator", im Sinne der Anmeldung zu betrachten ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zusätzlich zu den ausdrücklich genannten Modulatoren/Demodulatoren einen weiteren anzugeben, der ebenfalls dazu geeignet ist, ein Frequenzband in eine andere Frequenzlage umzusetzen.
Die Aufgabe wird wie im Patentanspruch 1 angegeben gelöst.
Eine Weiterbildung der Erfindung, die die Anwendung bei einem System nach der erwähnten älteren Anmeldung betrifft, ist Gegenstand des Anspruchs 8.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Übertragungssystems, in dem der Modulator/Demodulator verwendet ist, und
Fig. 2 die Signalspektren an verschiedenen Stellen des Blockschaltbildes nach Fig. 1.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Kabelfernseh-Verteilnetzes beschrieben, jedoch wird darauf hingewiesen, daß sie in jeglichen Fällen anwendbar ist, bei denen irgendein Frequenzband in ein anderes Frequenzband umzusetzen ist.
Ein Band von Signalen unterschiedlicher Frequenz mit einer Bandbreite von z. B. 40 bis 450 MHz, in den Zeichnungen als BKTV-Band bezeichnet, wird im System nach Fig. 1 auf den Eingang eines Abtasters 10 gegeben. Dieser Abtaster erhält von einem Trägerfrequenzgenerator 20 einen Träger mit einer Frequenz fT, z. B. 1,2 GHz, der den Abtaster so steuert, daß er sein Eingangssignal mit der Frequenz fT abtastet. Ein dem Abtaster 10 nachgeschaltetes Bandfilter 30 filtert aus dem Ausgangssignal des Abtasters das zur Übertragung geeignete Frequenzband heraus, wobei es alle anderen unerwünschten Frequenzen unterdrückt, und gibt es auf seinen mit dem Eingang eines Lasertreibers 4 verbundenen Ausgang.
Als "Lasertreiber" ist die übliche Steuerschaltung eines als Lichtquelle für die optische Übertragungsstrecke verwendeten Halbleiterlasers L bezeichnet. Der Lasertreiber sorgt dafür, daß der Halbleiterlaser mit seinem Eingangssignal intensitätsmoduliert wird.
Der Abtaster 10, der Generator 20 und das Filter 30 bilden zusammen einen Frequenzlagen-Umsetzer, hier auch Einseitenband-Amplitudenmodulator genannt. Dieser setzt sein Eingangs-Frequenzband, das BKTV-Band, durch den Abtastvorgang mit Hilfe eines hochfrequenten Trägers in ein höherfrequentes Band um, wobei das Filter so die Frequenzen mit der gewünschten Frequenzlage durchläßt und alle anderen Frequenzen unterdrückt. Dieses wird im folgenden als Übertragungs-Frequenzband bezeichnet, weil es das zum Zweck der optischen Übertragung gebildete Frequenzband, d.h. das zur Intensitätsmodulation des Halbleiterlasers L verwendete Frequenzband, ist. Die Funktion der bisher beschriebenen Sendeeinrichtung nach Fig. 1 wird nun anhand der Fig. 2 eingehender erläutert.
Die Fig. 2 zeigt mit großen Buchstaben bezeichnet die Signalspektren, die an verschiedenen, mit den entsprechenden Buchstaben bezeichneten Stellen des Blockschaltbilds nach Fig. 1 auftreten. Mit AA ist das Spektrum am Eingang des Abtasters 10 bezeichnet, das im betrachteten Beispiel eine Bandbreite von 40 bis 550 MHz hat.
Nach dem bekannten Abtasttheorem von Nyquist und C. E. Shannon für ein frequenzband-begrenztes Signal bewirkt eine Abtastung des Eingangssignals mit dem Spektrum AA mit der Abtastfrequenz fT, daß ein Ausgangssignal entsteht, das ein Spektrum aufweist, wie es mit BB in Fig. 2 dargestellt ist. Dieses enthält nicht nur das Spektrum des Eingangssignals, sondern weitere, jeweils symmetrisch zu Vielfachen der Frequenz fT liegende Frequenzbänder. Damit die Frequenzbänder nicht überlappen, ist die Abtastfrequenz fT so zu wählen, daß sie mehr als das Doppelte der höchsten Frequenz (550 MHz) des abgetasteten Frequenzbandes trägt. Aus diesem Spektrum BB filtert das Bandfilter 30 das zur Übertragung geeignete Frequenzband, das sogenannte Übertragungs-Frequenzband aus, im gezeigten Beispiel ist dies das Seitenband unterhalb der Abtastfrequenz fT, also das Frequenzband von ca. 600 bis 1150 MHz. Dieses ist in Fig. 2 als das Spektrum CC dargestellt und wird in dem System nach Fig. 1 zur Intensitätsmodulation des Halbleiterlasers L verwendet.
Der Halbleiterlaser L des Systems nach Fig. 1 sendet über eine Lichtwellenleiterstrecke 5 ein dem elektrischen Signal mit dem Spektrum CC entsprechendes optisches Signal zur Empfangseinrichtung, in der ein optischer Empfänger, bestehend aus einer Fotodiode PD und einem Verstärker 6, das optische Signal in ein entsprechendes elektrisches Signal umsetzt. Ein Abtaster 80, der ebenfalls mit einer Frequenz fT betrieben wird, die ein Generator 70 liefert, tastet das vom Verstärker 6 ausgegebene elektrische Signal ab, und ein nachgeschaltetes Tiefpaßfilter 90 ergibt an seinem Ausgang das in das ursprüngliche Frequenzband, das BKTV-Band, rückumgesetzte übertragene Signal. Auf der Empfangsseite des Systems nach Fig. 1 ist der Abtaster 80 zusammen mit dem Generator 70 und dem Tiefpaßfilter 90 als Demodulator zu betrachten.
Durch die Verwendung von Abtastern in der Sendeeinrichtung und in der Empfangseinrichtung des Systems ist dafür gesorgt, daß bei der Modulation und Demodulation kaum Nichtlinearitäten vorhanden sind und daher auch keine oder nur geringfügige Intermodulationsprodukte entstehen können.
Aus Kostengründen kann man auch an einer Seite des Systems, z. B. empfangsseitig, anstelle eines Abtasters einen Mischer zur Rückumsetzung des übertragenen Frequenzbandes verwenden.
Anwendbar ist die bisher beschriebene Erfindung nicht nur für jegliche Arten von Modulatoren und Demodulatoren zur Umsetzung eines Frequenzbandes in ein anderes Frequenzband, sondern auch zur Realisierung der in der älteren Anmeldung P 39 13 520 gezeigten Modulatoren und Demodulatoren. Sämtliche Vorteile der Erfindung gemäß der älteren Anmeldung bleiben dadurch erhalten. Die hier beschriebene Modulation hat die Eigenschaft, daß der Träger systematisch unterdrückt wird. Sie ist daher vorzugsweise auf die Variante des oben genannten Systems anwendbar, bei der der Träger bei der Modulation unterdrückt und für die Übertragung nicht wieder hinzugesetzt wird.
Im Bedarfsfall kann der Träger nach dem Filter 30 mit geeignetem Pegel dem Übertragungs-Frequenzband hinzugefügt, d.h. zusammen mit diesem übertragen werden.
Im folgenden wird Inhalt der älteren Anmeldung, soweit diese Variante betroffen ist und die hier beschriebene Erfindung darauf anwendbar ist, wiedergegeben: Der wesentliche Vorteil der in der älteren Anmeldung beschriebenen Erfindung liegt darin, daß das ursprüngliche Frequenzband in ein Frequenzband umgesetzt wird, das bezogen auf dessen unterste Frequenz weniger als eine Oktave breit ist. Dadurch haben die Intermodulationsprodukte zweiter Ordnung Frequenzen, die in das nicht belegte Band zwischen der Frequenz 0 und der Trägerfrequenz sowie in Bereiche oberhalb der doppelten Trägerfrequenz fallen und sich daher in der Empfangseinrichtung leicht herausfiltern lassen. Infolge dessen läßt sich der Laser stärker aussteuern, und es läßt sich eine größere Streckendämpfung überbrücken. Vorteilhaft ist auch, daß durch die Umsetzung der Signale in das höherfrequente Band niedrige Frequenzbänder frei werden und für andere Telekommunikationsdienste (Fernsprechen, Datenübertragung) auf einfache Weise genutzt werden können.
Die Erfindung gemäß der älteren Anmeldung wird nun anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 3 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Systems in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 4 die Signalspektren an verschiedenen Stellen des Blockschaltbildes nach Fig. 3,
Fig. 5 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Systems in einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 6 im Blockschaltbild eine Ausführungsform der Erfindung, bei der das Frequenzband in mehreren Teilen in das Übertragungs-Frequenzband umgesetzt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Kabelferseh-Verteilnetzes beschrieben, jedoch wird darauf hingewiesen, daß sie jegliche Anwendungsfälle umfaßt, bei denen eine Vielzahl von Signalen unterschiedlicher Frequenz, die ein breites Frequenzband belegen, also ein breitbandiges Frequenzmultiplexsignal, von einem Punkt A zu einem oder mehreren Punkten B zu übertragen ist.
Ein Band von Signalen unterschiedlicher Frequenzen, z. B. für Fernseh- und Hörfunkübertragung nach dem bekannten Frequenzplan des 440 MHz-Koaxialkabel-KTV-System der Deutschen Bundespost, mit einer Bandbreite von 40 bis 440 MHz, in den Zeichnungen als BKTV-Band bezeichnet, wird im System nach Fig. 3 auf den Eingang eines Modulators 1 gegeben. Dieser Modulator erhält von einem Trägerfrequenzgenerator 2 einen Träger mit einer Frequenz f0, im Beispiel mit 800 MHz, und bewirkt zunächst eine Zweiseitenband-Amplitudenmodulation des Trägers. Ein dem Modulator 1 nachgeschaltetes Filter 3 filtert aus dem Ausgangssignal des Modulators das obere Seitenband heraus und gibt dieses auf seinen mit dem Eingang eines Lasertreibers 4 verbundenen Ausgang.
Als "Lasertreiber" ist die übliche Steuerschaltung eines als Lichtquelle für die optische Übertragungsstrecke verwendeten Halbleiterlasers L bezeichnet. Der Lasertreiber sorgt dafür, daß der Halbleiterlaser mit seinem Eingangssignal intensitätsmoduliert wird.
Das Filter 3 ist, wenn es wie erwähnt, das obere Seitenband durchläßt, ein Bandpaß für das obere Seitenband. Man könnte statt des oberen Seitenbandes auch das untere verwenden. Dann müßte das Filter 3 ein Bandpaß für das unter Seitenband sein. In jedem Falle ist es ein Einseitenband-Filter.
Der Modulator 1, der auch als Mischer bezeichnet werden kann, der Generator 2 und das Einseitenband-Filter 3 bilden also zusammengenommen einen Einseitenband-Modulator. Dieser setzt sein Eingangs-Frequenzband, das BKTV-Band, durch Einseitenband-Amplitudenmodulation eines hochfrequenten Trägers in ein höherfrequentes Band um. Dieses wird im folgenden als Übertragungs-Frequenzband bezeichnet, weil es das zum Zweck der optischen Übertragung gebildete Frequenzband, d.h. das zur Intensitätsmodulation des Halbleiterlasers L verwendete Frequenzband ist.
Die Funktion der bisher beschriebenen Sendeeinrichtung nach Fig. 3 wird nun anhand der Fig. 4 eingehender erläutert. Die Fig. 4 zeigt mit großen Buchstaben bezeichnet die Signalspektren, die an verschiedenen mit den entsprechenden Buchstaben bezeichneten Stellen des Blockschaltbilds nach Fig. 3 auftreten. Mit A ist das Spektrum am Eingang des Modulators 1 bezeichnet, das im betrachteten Beispiel eine Bandbreite von 40 bis 440 MHz hat. Durch Mischung mit dem Träger mit der Frequenz f0 im Modulator 1 ergibt sich zunächst eine Zweiseitenband-Amplitudenmodulation mit einem unteren Frequenzband USB und einem oberen Frequenzband OSB, wie mit dem Spektrum B dargestellt. Bei dieser Modulation kann, je nach Ausführung des Mischers, der Träger unterdrückt werden oder im Ausgangssignal des Modulators noch vorhanden sein. Mit dem Spektrum B ist der letztere Fall gezeigt. Mit C ist das Spektrum am Ausgang des Einseitenband-Filters 3 gezeigt, das nur noch das obere Seitenband enthält, und in dem der Träger abgesenkt ist. Dieses Signalspektrum mit dem Träger wird zur Intensitätsmodulation des Halbleiterlasers L in Fig. 3 verwendet, wenn der Träger zur Empfangseinrichtung mit übertragen werden soll.
Der Halbleiterlaser L des Systems nach Fig. 3 sendet über eine Lichtwellenleiterstrecke 5 ein dem elektrischen Signal mit dem Spektrum C entsprechendes optisches Signal zur Empfangseinrichtung, in der ein optischer Empfänger, bestehend aus einer Fotodiode PD und einem Verstärker 6, das optische Signal in das elektrische Signal umsetzt, dessen Spektrum in Fig. 4 gezeigt und mit D bezeichnet ist. Dies entspricht dem durch Einseitenband-Amplitudenmodulation entstandenen Spektrum C, enthält jedoch auch Intermodulationsprodukte, wie unterhalb f0 dargestellt. Um diese zu entfernen, wird das Spektrum D in einem Einseitenband-Filter 7 gefiltert, so daß das Spektrum E entsteht, in dem der Träger, soweit mit vernünftigem Aufwand möglich, unterdrückt ist. Ein Demodulator 8, der auch als Mischer bezeichnet werden könnte, mischt das Spektrum E mit dem Träger f0, und ein nachgeschalteter Tiefpaß 9 mit einer Grenzfrequenz von 500 MHz ergibt an seinem Ausgang das in das ursprüngliche Frequenzband, das BKTV-Band, rückumgesetzte übertragene Signal, wie es in Fig. 3 als Spektrum F dargestellt ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, wird der für den Demodulator 8 erforderliche Träger f0 dadurch bereitgestellt, daß er aus dem empfangenen Signal wiedergewonnen wird. Hierzu ist eine Trägerrückgewinnungs-Schaltung 10 erforderlich, für die an späterer Stelle einige Beispiele gegeben werden. Der Träger f0 wird dadurch von der Sendeeinrichtung zur Empfangseinrichtung des Systems übertragen, daß er, wie oben erläutert bei der Einseitenband-Amplitudenmodulation nicht unterdrückt wird. Falls der Modulator 1 und das Einseitenband-Filter aber die Eigenschaft haben, den Träger zu unterdrücken, kann er auch vom Ausgang des Generators 2 abgegriffen, geeignet verstärkt oder gedämpft und dem Ausgangssignal des Einseitenband-Filters 3 hinzuaddiert werden.
Es gibt auch Anwendungsfälle, bei denen es nicht zwingend notwendig ist, daß das am Ausgang der Empfangseinrichtung (Punkt F in Fig. 5) erscheinende BKTV-Band frequenzmäßig genau mit dem in die Sendeeinrichtung (Punkt A in Fig. 3) eingespeisten BKTV-Band übereinstimmt, sondern eine Frequenzverschiebung um Δf toleriert werden kann.
Dies ist z. B. dann der Fall, wenn am Ausgang der Empfangseinrichtung nicht eine weitere Signalverarbeitung, z. B. Modulation, Multiplexbildung usw., zum Zwecke einer anschließenden Fern-Übertragung erfolgen muß, sondern das Frequenzband direkt auf die Endgeräte, für die seine Signale bestimmt sind, z. B. Fernsehempfänger, gegeben wird. Diese Endgeräte tolerieren die Frequenzverschiebung. Auch der Empfänger selbst verträgt eine gewisse Verschiebung der Frequenz oder Phase des Trägers. Daher kann in solchen Fällen auf eine Trägerrückgewinnung vollständig verzichtet werden.
Eine Abwandlung des Systems für solche Fälle ist in Fig. 5 gezeigt. Sie unterscheidet sich von dem System nach Fig. 3 dadurch, daß der Träger nicht aus dem empfangenen Signal wiedergewonnen wird, sondern in der Empfangseinrichtung in einem dort vorhandenen freischwingenden Generator 20 erzeugt wird. Der Generator 20 erzeugt einen Träger, der bis auf eine Ungenauigkeit f mit dem vom Generator 2 der Sendeeinrichtung erzeugten Träger übereinstimmt. Zweckmäßigerweise wird in der Sendeeinrichtung ein Einseitenband-Filter 13 verwendet, das den Träger soweit möglich unterdrückt. An den Punkten C′, D′ und E′ erscheinen Spektren, die sich von den mit den entsprechenden Buchstaben bezeichneten Spektren nach Fig. 4 nur dadurch unterscheiden, daß der Träger fehlt. Im übrigen unterscheidet sich das System nach Fig. 5 nicht von dem nach Fig. 4 und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das die Sendeeinrichtung nach Fig. 3 oder Fig. 5 betrifft, wird nun anhand von Fig. 4 erläutert. Das BKTV-Band wird parallel auf vier verschiedene Bereichsfilter B1 bis B4 gegeben, wobei jedes Bereichsfilter einen speziellen Bereich aus dem BKTV-Band herausfiltert. Die Bereiche sind dabei so gewählt, daß die entstehenden Teilbänder bezogen auf ihre untere Grenzfrequenz weniger als eine Oktave breit sind und daß jedes der im BKTV-Band enthaltenen Signale in einem der Teilbänder liegt. (Unbelegte Bereiche des BKTV-Bandes können unterdrückt werden.) Es wird also das BKTV-Band in vier Teilbänder aufgeteilt. Dabei kann auch die im BKTV-Band vorhandene Unterteilung in Bereiche berücksichtigt werden. Beispielsweise kann durch die Bereichsfilter B1 bis B4 das BKTV-Band in die folgenden vier Teilbänder aufgeteilt werden:
Teilband 1 = 47- 68 MHz
Teilband 2 = 88-108 MHz
Teilband 3 = 125-230 MHz
Teilband 4 = 230-438 MHz.
Jedem der Bereichsfilter B1 bis B4 ist ein Modulator M1 bis M4 nachgeschaltet, der auch als Mischer bezeichnet werden könnte, und der wie anhand von Fig. 1 beschrieben sein Eingangs-Frequenzband mit dem von dem Trägergenerator 2 erzeugten Träger mischt. Ebenfalls wie in Fig. 4 gezeigt ist dem jeweiligen Modulator ein Einseitenband-Filter E1 bis E4 nachgeschaltet, das das untere Seitenband unterdrückt.
Jeder Modulator bildet mit dem nachgeschalteten Einseitenband-Filter also einen Modulator, der das ihm zugeführte Frequenzband durch Einseitenband-Amplitudenmodulation des hochfrequenten Trägers in ein höherfrequentes Band umsetzt. Dieses Frequenzband wird mit einem der Verstärker V1 bis V4 verstärkt, und alle vier verstärkten Frequenzbänder werden in einem passiven Leistungsaddierer 40 addiert, so daß ein Signalgemisch mit einem Spektrum gemäß dem Spektrum C nach Fig. 4 entsteht. Dieses Signalgemisch wird zur Intensitätsmodulation des Lasers verwendet. Wie anhand von Fig. 3 und Fig. 5 beschrieben, kann auch bei der Sendeeinrichtung nach Fig. 6 der Träger unterdrückt oder durchgelassen oder direkt vom Ausgang des Gernerators hinzugefügt werden.
Auch die Sendeeinrichtung nach Fig. 6 beruht auf dem anhand von Fig. 3 erläuterten Prinzip der Erfindung, daß das zu übertragende Frequenzband durch Einseitenband-Amplitudenmodulation eines hochfrequenten Trägers in ein Übertragungs-Frequenzband umgesetzt wird. Es hat nur die Besonderheit, daß das Frequenzband in mehrere Teile zerlegt und dem entsprechend in mehreren Teilen in das Übertragungs-Frequenzband umgesetzt wird.
Der Vorteil der Sendeeinrichtung nach Fig. 6 liegt darin, daß Intermodulationsprodukte zweiter Ordnung irgendeines Signals des Eingangs-Signalgemischs eines Modulators in einem Frequenzbereich liegen, in dem keine weiteren Signale aus dem Eingangs-Signalgemisch desselben Modulators liegen. Kein Eingangssignal eines Modulators kann also mit Intermodulationsprodukten eines anderen Eingangssignals desselben Modulators interferieren.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die vier weitgehend voneinander unabhängigen Zweige, entsprechend unterschiedlichen Zuverlässigkeits- oder Qualitätsanforderungen ausgestattet werden können. Durch die Aufteilung in mehrere Zweige ist auch ein stufenweiser Ausbau des Systems entsprechend wachsenden Kommunikationsbedürfnissen der angeschlossenen Teilnehmer möglich.
Nachstehend werden einge Ergänzungen erläutert. Als Beispiel für eine geeignete Trägerfrequenz f0 wurde in der bisherigen Beschreibung 800 MHz angegeben. Geeignet ist jede Trägerfrequenz, mit der das zu übertragende Frequenzband in ein Übertragung-Frequenzband umgesetzt werden kann, das bezogen auf seine unterste Frequenz weniger als eine Oktave breit ist, d.h. bei dem die oberste Frequenz weniger als das Doppelte der untersten Frequenz beträgt.
In den vorstehenden Ausführungsbeispielen ist der Modulator, der die Einseitenband-Amplitudenmodulation des Trägers bewirkt, als Mischer mit nachgeschaltetem Einseitenband-Filter dargestellt. Selbstverständlich sind auch andere Arten von Modulatoren, die eine solche Modulation bewirken, geeignet, z. B. ein nach der sogenannten Phasenmethode oder ein nach dem Pilotton-Verfahren (Verfahren nach Weaver) arbeitender Modulator, wie sie z. B. in Meinke-Gundlach: "Taschenbuch der Hochfrequenztechnik", 4. Auflage, Band 3, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo, 1986, Seiten 01 bis 06 erläutert sind.

Claims (9)

1. Modulator/Demodulator zur Umsetzung eines ein Frequenzband belegenden Signals (AA, CC) in ein anderes Frequenzband (CC, AA) mit Hilfe eines Trägers (f0), dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem mit der Frequenz des Trägers (fT) betätigten Abtaster (10, 80) und einem diesem nachgeschalteten Filter (30, 90) besteht.
2. System zur optischen Übertragung eines ein breites Frequenzband belegenden Frequenzmultiplexsignals mit einer Sendeeinrichtung, die einen in der Intensität modulierbaren Halbleiterlaser enthält, und mit einer Empfangseinrichtung, die das übertragene optische Signal wieder in das Frequenzmultiplexsignal umsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung einen Modulator (1, 2, 3; Bi, Mi, Ei) enthält, der das Frequenzband (A) durch Einseitenband-Amplitudenmodulation eines Trägers (f0) in ein Übertragungs-Frequenzband (C) umsetzt, daß das Übertragungs-Frequenzband (C) und wahlweise auch der Träger (f0) zur Intensitätsmodulation des Halbleiterlasers (L) verwendet wird und daß die Empfangseinrichtung einen Demodulator (7, 8, 9) zur Rückumsetzung des Übertragungs-Frequenzbandes (C) in das ursprüngliche Frequenzband (A) enthält.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulator (1, 2, 3) der Sendeeinrichtung den Träger (f0) bei der Modulation unterdrückt und die Sendeeinrichtung keinen Träger zur Empfangseinrichtung sendet und daß die Empfangseinrichtung einen Trägergenerator (20) hat, der einen Träger, dessen Frequenz der des in der Sendeeinrichtung verwendeten Trägers gleich ist, für den Demodulator (8) zur Rückumsetzung des Übertragungs-Frequenzbandes (C′) erzeugt (Fig. 4).
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz (f0) des Trägers so gewählt ist, daß das durch die Modulation gebildete Übertragungs-Frequenzband (C, C′), bezogen auf seine unterste Frequenz, weniger als eine Oktave breit ist.
5. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulator (B1 bis B4, M1 bis M4, E1 bis E4, V1 bis V4, 40) der Sendeeinrichtung das zu übertragende Frequenzband (A) in mehreren Teilen durch Einseitenband-Amplitudenmodulation in das Übertragungs-Frequenzband umsetzt (Fig. 6).
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung mehrere Filter (B1 bis B4) enthält, die das zu übertragende Frequenzband (A) in mehrere Teilbänder aufteilen, daß der Modulator der Sendeeinrichtung aus mehreren Modulatoren (M1, E1 bis M4, E4) besteht, die die Teilbänder durch Einseitenband-Amplitudenmodulation in ein höherfrequentes Band umsetzen, daß die Sendeeinrichtung einen Addierer (40) enthält, der durch Addition der mehreren höherfrequenten Bänder das Übertragungsfrequenzband (C) bildet, das den Halbleiterlaser (L) intensitätsmoduliert (Fig. 6).
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teilbänder bezogen auf seine unterste Frequenz weniger als eine Oktave breit ist.
8. System nach Anspruch 3, oder nach Anspruch 4, rückbezogen nach Anspruch 3, oder nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Modulator/Demodulator nach Anspruch 1 (Fig. 1).
9. System nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sendeeinrichtung ein Modulator nach Anspruch 1 und in der Empfangseinrichtung ein Demodulator mit einem Mischer verwendet wird.
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