DE2725389C2 - Verfahren zum Abscheiden von Metallen durch Schmelzflußelektrolyse - Google Patents
Verfahren zum Abscheiden von Metallen durch SchmelzflußelektrolyseInfo
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- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C5/00—Electrolytic production, recovery or refining of metal powders or porous metal masses
- C25C5/04—Electrolytic production, recovery or refining of metal powders or porous metal masses from melts
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Abscheidung von Metallen aus der Gruppe Aluminium, Beryllium, Mangan.
Titan, VansdhsR oder Zirkonium oder Legierung solcher Metalle, Salzschmelzen durch Schmelzflußelektrolyse.
Bei der Abscheidung solcher Metalle, insbesondere Titan oder Titanlegierungen, werden im allgemeinen nur
Pulver, körnige Kristalle, nämlich Dendriten oder ein Schwamm abgeschieden. Wird ein solches Material
gesammelt, so geht eine erhebliche Menge des Elektrolyten während der Entfernung des abgeschiedenen
Materials aus der Salzschmelze verloren. Wenn das abgeschiedene Metall oder die Legierung, z. B. Titan,
gegenüber Sauerstoff oder dergleichen relativ aktiv ist, wird es durch Sauerstoff oder andere Fremdstoffe
infolge der zuvor erwähnten Oberflächenformen leicht verunreinigt und es treten verschiedene Schwierigkeiten
bei der nachfolgenden Verarbeitung solcher Materialien auf.
Es wurden verschiedene Verfahren vorgeschlagen, bei denen eine Salzschmelze verwendet wird, so daß selbst
ein Metall, dessen kompakte Abscheidung als schwierig angesehen wurde, mit einer glatten, ebenen Oberfläche
abgeschieden wird, so daß ein kompaktes Material mit einer bestimmten Dicke erhalten wird, das durch Walzoder
andere Formvorgänge leicht bearbeitet werden kann (J. of Metals, Band 27, Nr. 11, November 1975, S. 18
bis 23). Außerdem wurden Verfahren vorgeschlagen, wie sie in den US-PS 40 16 052 und 40 49 607 beschrieben
sind, bei denen man Fesistoffpartikel in einer Salzschmelze dispergiert und eine relative Strömungsgeschwindigkeit
zwischen dem Elektrolyten, der die Feststoffpartikel enthält, und der Abscheidekathode erzeugt, um eine
verbesserte Abscheidung zu erhalten.
Seibst wenn bei diesen Verfahren in dem Bad zu dispergierende Feststoffpartikel von außen eingebracht
werden, können Verunreinigungen auftreten, da eine Komponente wie ein Oxid, das von den ursprünglich im
Elektrolyten vorhandenen Komponenten verschieden ist, in das Bad eingebracht werden kapn. Solch ein Fremdstoff
verursacht eine Verschlechterung der Qualität des abgeschiedenen Materials und erzeugt Schwierigkeiten.
den Elektrolyten über eine längere Zeitperiode stabil zu erhalten.
Der Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Abscheiden dichter glatter homogener
Schichten eines Metalls aus der Gruppe Aluminium, Beryllium, Mangan, Titan, Vanadium, Zirkonium oder
Legierungen solcher Metalle, durch Schmelzflußelektrolyse in Anwesenheit von Feststoffteilchen und unter
Rührung der Schmelze bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
In den Unteransprüchen sind Ausbildungen des Verfahrens nach Anspruch 1 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 3 erläutert Es zeigt
In den Unteransprüchen sind Ausbildungen des Verfahrens nach Anspruch 1 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 3 erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt einer Ausführungsform einer HilfselektrolysezeFie zur Erzeugung von Feststoffpartikein,
die zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Srf indung verwendbar ist,
F i g. 2 einen Querschnitt einer Ausführungsform einer Hauptelektrolysezelle für die Durchführung des Verfahrens
gemäß der Erfindung und
F i g. 3 eine F i g. 1 und 2 ähnliche Darstellung einer Ausführungsform einer Elektrolysezelle zur Durchführung
des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Das vorgeschlagene Verfahren besteht darin, statt einer Salzschmelze von außen Feststoffe zuzufügen, wie
dies beim Stand der Technik der Fall ist. Feststoffe eines bestimmten Metalls oder einer Legierung in einem
Salzschmelze-Elektrolysebad zu erzeugen und diese Partikel in dem Bad zu dispergieren, ohne sie einer externen
bzw. verschmutzenden Umgebung auszusetzen.
Dabei wird eine Hauptelektrolysezelle mit einer Hilfselektrolysezelle kombiniert. Dabei werden metallische
Μ Feststoffe in der Zelle erzeugt und die elektrolytische Abscheidung des gewünschten Metalls erfolgt aus dem
Elektrolysebad, das dispergierte Feststoffe enthält.
Wenn Feststoffe in einem Elektrolysebad erzeugt und dispergiert werden, können keine Substanzen bzw.
Verunreinigungen, wie Oxide oder dergleichen, in den Elektrolyten eingebracht werden. Dies führt zu einem
elektrolytisch abgeschiedenen Material hoher Qualität und schafft ein Elektrolysebad, das leicht über eine lange
Zeitperiode in gutem Zustand gehalten werden kann.
Die in der Salzschmelze dispergieren metallischen Feststoffe sind auf keinen bestimmten Größenbereich
begrenzt. Es kann zwischen der Schmelze, die diese Partikel dispergiert erhält, und einer Kathode eine relative
Strömungsgeschwindigkeit erzeugt werden, so daß ein bestimmtes Metall oder eine Legierung auf der Kathode
abgeschieden wird und die Oberfläche der abgeschiedenen Schicht relativ glatt, homogen und flach bleibt. Die
dadurch erreichten Vorteile werden durch die durch die Feststoffe hervorgerufenen Vorgänge verursacht bzw.
gefördert: Eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Massentransportes bestimmter Ionen, die Einstellung der
Viskosität des Bereichs des Elektrolyten nahe der Kathodenoberfläche, eine mechanische Polierwirkung und
andere vorteilhafte Vorgänge.
Wenn Feststoffpartikel relativ groß sind und in einer Salzschmelze dispergiert werden, wird das elektrolytisch
abgeschiedene Metall oder die Legierung reinigenden Aufprallströmungen ausgesetzt und es können verschiedens Schwierigkeiten und Nachteile auftreten, wenn eine Salzschmelze, die relativ große Partikel enthält,
umgerührt oder heftig bewegt wird, um die Partikel in angemessener Dispersion zu halten. Jeder Feststoffpartikel wird daher vorzugsweise auf einen mittleren Durchmesser von etwa 1 mm oder weniger gehalten. to
F i g. 1 zeigt eine Hilfselektrolysezelle 1, die zur Erzeugung von metallischen Feststoffpartikel verwendet wird
Die Zelle 1 enthält einen Schmelzfluß-Elektrolyten 2, der allgemein aus geschmolzenen Chloridsalzen von Alkali
und Alkalimetallen zusammen mit einem Metallchlorid, z. B. Titanchloridsalzen, besteht Eine Hilfskathode 3 ist
in der Zelle 1, z. B. in deren Mitte, angeordnet, in dem Bad 2 unter der Badoberfläche 4 eingetaucht und
funktionsmäßig mit einer gesteuerten elektrischen Energiequelle verbunden. Zwei Hilfsanoden 5 sind in gleicher
Weise in der Zelle 1 an beiden Seiten der Kathode 3 angeordnet und funktionsmäßig mit einer gesteuerten
elektrischen Energiequelle verbunden. Eine Membran 6 ist um jede Hilfsanode in der gezeigten, Weise angeordnet und hat einen Gasauslaß 7 zur Ableitung von während der Elektrolyse erzeugten Gasen, z. B. Cb- Das
Elektrolysebad 2 wird unter dem Einfluß eines inerten Schutzgases, wie z. B. Argon, gehalten. Ein Einlaß 8 für das
inerte Gas ist mit dem Inneren der Zelle 1 verbunden. Ein Gasauslaß 9 ist in gleicher Weise mit 4em Inneren der
Zelle 1 zur Ableitung des inerten Gases verbunden. Die Zelle 1 ist auch mit einer geeigneten Rühreinrichtung ICi,
wie z. B. Propeller-Rührern, versehen, um <£en Elektrolyten in der Zelle umzurühren. Eine solche Vorrichtung ist
zur Erzeugung von metallischen Feststoffpartikeln unter gesteuerten Bedingungen geeignet
Während des Betriebs der zuvor beschriebenen Hilfselektrolysezelle wird eine Metall- oder Legierungsschicht 12 auf der Hilfskathode 3 gebildet und Feststoffpartikel 12a des Metalls oder der Legierung werden von
der Schichtfläche, z. B. durch Kratzen mit einem axial beweglichen Kratzer 11, entfernt der mit einer Antriebseinrichtung verbunden ist, die schematisch durch einen Doppelpfeil 11a angegeben ist Die auf diese Weise
entfernten Feststoffpartikel 12a werden in der Salzschmelze 2 mittels der Rühreinrichtung 10 in Dispersion
gehalten. Die Zelle 1 ist selbstverständlich mit einer Heizeinrichtung versehen, um das Bad 2 steuerbar auf eineir
bestimmten Elektrolysetemperatur zu halten. Zusätzlich ist die Zelle 1 mit einem gesteuerten Strömungsmittelkanal la versehen, um wahlweise den Elektrolyten zusammen mit den dispergierten Partikeln darin ohne
Berührung mit der Luft zu entfernen.
Eine Hauptelektrolysezelle 21 zeigt Fig.2, in der die gleichmäßige Abscheidung eines bestimmten Metall:;
oder einer Legierung stattfindet. Diese Elektrolysezelle ist bekannt und kann in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt werden; zur Erläuterung ist eine beispielsweise Ausführungsform gezeigt Die Elektrolysezelle
21 ist mit einer bestimmten Salzschmelze: 22 gefüllt, die allgemein aus geschmolzenem Chlorid, Alkali und
Erdalkalimetallsalzen besteht die Chloridsalze eines bestimmten Metalts oder einer Legierung, z. B. Al, Be, Mn,
Ti, V, Zn, Zr usw. oder Ti—Al, Ti-Fe, Ti-Mn zusammen mit den zuvor beschriebenen metallischen Feststoffpartikeln 12a enthalten. Eine Drehkathode 23 ist in dem Bad 22 angeordnet so daß eine gewünschte Abscheidung auf deren Oberfläche auftritt Eine Hauptanode 25 ist im Abstand von der Kathode 23 in dem Bad
angeordnet und mit einer Membran 26 versehen, die die Anode 23 umgibt Der Gasauslaß 27 ist mit der Anode
26 verbunden, um erzeugte Gase, z. B. Chlor, abzuleiten. Ein gesteuerter Gaseinlaß 28 und ein Auslaß 29 für ein
inertes Gas, z. B. Argon, können ebenfalls vorgesehen sein, um in der Zelle 21 eine Schutzatmosphäre zu
schaffen. Ein gesteuerter Strömungsmittelkanal 21a ist vorgesehen, um die Zufuhr eines Elektrolyten zu ermöglichen, wenn dies erforderlich ist Eine Rühreinrichtung, z. B. ein Propeller-Rührer 30, ist ebenfalls In der Zelle 2;1
angeordnet um den Elektrolyten ;n einem geeignet umgerührten Zustand zu halten. Bei dieser Art der Zelikonsmiktion bewirkt das Bad 22, das durch den Hilfselektrolysevorgang erzeugte metallische Feststoffpartike! 12a
enthält eine glatte, homogene Abscheidung eioes bestimmten Metalls oder einer Metallegierung.
Bei den Ausführungsbeispielen der F i g. 1 und 2 sind die Hilfselektrolysezelle 1 und die Hauptelektrolysezelle
22 getrennt gezeigt, jedoch kann auch eine integrierte Elektrolysezelle, wie sie F i g. 3 zeigt, verwendet werden,
wobei eine Hilfselektrode und eine Hauptelektrode getrennt in einer einzigen Zelle angeordnet sind.
Im folgenden werden Beispiele unter Verwendung von Titan als dem abzuscheidenden Metall im einzelnen
beschrieben.
LiCl 1,000
KCI 0,681 6ä
TiCI2 0,067
TiCN 0.007
form mit den ungefähren Abmessungen von 30 χ 50 χ 3 mm
Hilfsanode stationäre plattenförmige Kohlenstoffelektrode
ίο Feststofi'partikel im Elektrolyten
vor Betriebsbeginn Nein '·Λ
Nach Beginn der Abscheidung wurden verbrauchte Titansalze in der erforderlichen Weise periodisch rt|
is zugeführt:
Während und nach Beendigung der Elektrolyse wurde das abgeschiedene Material von der Oberfläche der
Hilfskathode, z. B. durch Gleitbewegung eines Kratzers, entfernt und der Elektrolyt wurde z. B. durch einen
Propeller umgerührt, um die Feststoffpartikel zu dispergieren. Danach wurde eine Probe des Elektrolyten
entnommen und Titanpartikel mit einer mittleren Korngröße von etwa 150 μιη wurden festgestellt. Die
durchgeführt und die folgenden Parameter wurden eingestellt: ;
Zusammensetzung des Elektrolyten im wesentlichen gleich dem Elektrolysebad, das zuvor im Abschnitt
A) beschrieben wurde, es waren jedoch Titanpartikel dispergiert
enthalten, die entsprechend dem vorherigen Abschnitt B) erzeugt
wurden
von etwa 20 mm
Hilfsanode
Elektrolysetemperatur 4500C
0,6 Sekunden und einer Unterbrechungszeit von 0.6 Sekunden
Das abgeschiedene Material hatte nach Waschen eine glänzende glatte Oberfläche mit im wesentlichen der
gleichen Qualität, die zuvor im Abschnitt B) erhalten wurde. '
Beispiel II
A) Verfahren der Erzeugung von Metallpartikeln
A) Verfahren der Erzeugung von Metallpartikeln
In der Vorrichtung der anhand der F i g. 1 beschriebenen Art wurden die folgenden Parameter eingestellt:
Elektrolysezustand
Zusammensetzung des Elektrolyten (in Molen):
BaCI2 0,374
MgCI2 0,708
CaCI2 0.319
NaCI 1,000
KCI 0,305
TiCb 0,243
TiCI3 0.020
Stromart und -dichte unterbrochener Gleichstrom von 30 A dm-2 mit einer Dauer von
0.6 Sekunden und einer IJnterhrechungszeit von 0.6 Sekunden
Umrühren des Elektrolyten Nein
H ilfskathode plattenförmige stationäre Elektrode aus rostfreiem Stahl gleich der
bei dem Beispiel I beschriebenen
Hilfsanode plattenförmige Kohlenstoffelektrode mit den näherungsweisen
Abmessungen von 30 χ 50 m χ 5 mm
Metallpartikel im Elektrolyten
vor Betriebsbeginn nein
Elektrolysetemperatur 460" C
Während des Betriebs wurden verbrauchte Titansalze in der erforderlichen Weise periodisch zugeführt.
30 F; Badzustand nach der Elektrolyse
Zusammensetzung des Elektrolyten im wesentlichen gleich der vor der Elektrolyse
Partikel im Elektrolyten:
Nach Beendigung der Elektrolyse wurde das abgeschiedene Material geprüft und Titanpartikel mit einer
mittleren Korngröße von etwa 200 μπι wurden festgestellt. Die Menge dieser Partikel betrug etwa 15
Volumenprozent.
C) Homogene, gla tte Abscheidung von Titan
Elektrolysezustand
Zusammensetzung des Elektrolyten im wesentlichen gleich dem Elektrolyten, der zuvor unter H-A
beschrieben wurde, jedoch mit Titanpartikeln, die wie zuvor unter 11 - B erzeugt wurden
Stromart und -dichte unterbrochener Gleichstrom von 50 A dm-2 mit einer Dauer von
0.2 Sekunden und einer Unterbrechungszeit von 0,4 Sekunden
Drehzahl des Propeller- Rührers 2000 U/min
Hauptkathode zylindrische Elektrode aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmes
ser von etwa 20 mm
Drehzahl der Hauptkathode 2000 U/min
Hauptanode gleich der, die zuvor zur Erzeugung der Metallpartikel unter Il-B
verwendet wurde
Elektrolysetemperatur 4600C
Elektrolysetemperatur 4600C
Abgeschiedenes Material:
Das abgeschiedene Material hatte nach Waschen mit einer geeigneten Säure wie HC! die gleiche glänzende
glatte und im wesentlichen homogene glatte Oberfläche, wie sie zuvor bei dem Beispiel I-C und D festgestellt
wurde. Die Analyse des abgeschiedenen Titans durch ein Röntgenmikroanalysegerät ergab, daß die
Qualität gleich der der Klasse 1 der japanischen Industrienormen war.
Wie die vorherigen Beispiele zeigen, ergibt der Abscheidevorgang, bei dem metallische Feststoffpartikel eines
bestimmten Metalls oder einer Legierung in einer Salzschmelze durch eine Elektrolyseeinrichtung erzeugt und
während der gleichmäßigen Abscheidung des Metalls oder der Metallegierung dispergiert werden, Schichten
hoher Qualität, die relativ homogen sind, glatte ebene Flächen haben und ohne Schmelzen zur Verwendung
geeignet sind.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde reines Titan zur Erzeugung der metallischen
Feststoffpartikel und zur Erzeugung einer glatten homogenen Schicht verwendet. Es können aber auch glatte
homogene Schichten aus Al, Be, Mn, Ti, V, Zr und/oder Legierungen dieser Metalle, z. B. Ti-Fc, Ti-Al oder
Ti-Mn abgeschieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Abscheiden dichter glatter homogener Schichten eines Metalls aus der Gruppe Aluminium,
Beryllium, Mangan, Titan, Vanadium, Zirkonium oder Legierungen solcher Metalle durch Schmelzflußelektrolyse
aus einer Schmelze, die neben Halogeniden des abzuscheidenden oder der abzuscheidenden
Metalle auch Alkalimetall- und/oder Erdalkalimetallhalogenide enthält, bei Temperaturen zwischen 4000C
und 450° C in Anwesenheit von Feststoffteilchen und unter Rührung der Schmelze, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Hilfskathode, die im Abstand von de- Hauptkathode in der Schmelze-angeordnet
ist, Feststoffpartikel abgeschieden und in der Schmelze dispergiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Hilfskathode abgeschiedenen
Partikel mit einem Kratzer entfernt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hauptelektrolysezelle mit einer
Hauptkathode und eine Hilfselektrolysezelle mit einer Hilfskathode verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Elektrolysezelle verwendet
wird, in der eine Hauptkathode und eine Hilfskathode vorgesehen ist
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