DE2754559C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Heißdampfkühler zum Einsprü
hen einer Flüssigkeit als Sprühnebel in einen Dampfstrom
mit
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Anlagen, die mit Dampf als Energiequelle arbeiten, sind
so berechnet, daß sie mit auf einer bestimmten Temperatur
stehendem und einen bestimmten Druck aufweisendem Dampf
betrieben werden. Im allgemeinen ist der vom Dampfkessel
zugeführte Dampf überhitzt, so daß die die Dampfenergie
verwendende Vorrichtung den Dampf mit einer höheren Tem
peratur als erforderlich aufnehmen kann. Zum Aufrechter
halten der gewünschten Temperaturbedingungen ist es üb
lich, den überhitzten Dampf durch einem Heißdampfkühler auf
eine niedrigere Temperatur herabzukühlen. Der Heißdampf
kühler wird in eine Dampfleitung eingesetzt und spritzt
Kühlwasser in diese hinein.
Zur wirksamen Regelung der Temperatur des Dampfes werden
an den Betrieb der Heißdampfkühler mehrere Anforderungen
gestellt. Diese Anforderungen müssen gleichzeitig erfüllt
werden. Eine wichtige Anforderung liegt darin, daß die
Menge des der Dampfleitung zugeführten Kühlwassers genau
eingeregelt werden muß. Es leuchtet ein, daß bei zu viel
oder zu wenig Kühlwasser die Dampftemperatur nicht genau
eingehalten werden kann. Eine weitere wichtige Forderung
liegt darin, daß das Kühlwasser in die Dampfleitung in ei
ner Form eingespritzt wird, die seine Verdampfung in
Dampf erleichtert. Falls das Kühlwasser nicht schnell ver
dampft, sammelt es sich am Boden der Dampfleitung an und
verdampft in mehr oder weniger ungesteuerter Weise. Dies
macht eine genaue Einregelung der Dampftemperatur fast un
möglich. Eine weitere wichtige Forderung liegt noch dar
in, daß das Kühlwasser in der Dampfleitung in einem im
allgemeinen gleichförmigen Schema verteilt wird, so daß
auch die Dampftemperatur gleichförmig herabgesetzt wird.
Ein Heißdampfkühler der eingangs genannten Gattung zum Einsprühen ei
ner unter Hochdruck stehenden Flüssigkeit als Sprühnebel
in einen Dampfstrom ist aus der CH-PS 62 947 bekannt. Dieser Heißdampfküh
ler enthält ein Sprührohr. In diesem sind in Längs- und
Umfangsrichtung verteilt Sprühdüsen mit gegenseitigem Ab
stand angeordnet. Diese Sprühdüsen sind offensichtlich
glattzylindrisch. Im Sprührohr ist ein Kolbenschieber
verschiebbar angeordnet. Bei dessen Verschieben werden
die Sprühdüsen in unterschiedlicher Zahl geöffnet und ge
schlossen.
Bekannt ist weiter ein Heißdampfkühler, bei
dem ein zur Zufuhr des Kühlwassers dienendes Rohr zen
trisch im Dampfkanal angeordnet ist (DE-AS 11 51 520).
An seinem Ende ist dieses Rohr verschlossen. Auf seinem
letzten Stück weist es in Umfangsrichtung verteilt und in
seiner Längsrichtung versetzt Austrittsöffnungen für das
Kühlwasser auf. Eine die Austrittsöffnungen verschließen
de und freigebende Hülse läßt sich über dem letzten Stück
dieses Rohres verschieben.
Aus der GB-PS 11 51 016 ist
ein Heißdampfkühler mit einer
einzigen Sprühdüse bekannt. Die Sprüh
düse besteht aus einer zylinder
förmigen Wirbelkammer, an die sich
stromabwärts ein sich in Strömungs
richtung verjüngender Abschnitt an
schließt. Im radialen Abstand von
der Wirbelkammer ist eine Ring
kammer angeordnet, die mit der
Wirbelkammer durch tangential
in diese mündende Zuführungs
kanäle verbunden ist. Die
Zuführungskanäle sind schrauben
linienförmig verteilt angeordnet
und werden von einem durch
eine Steuerung betätigten Schieber
aufeinanderfolgend geöffnet bzw.
geschlossen. Die Zuleitung der
Flüssigkeit erfolgt in die
Ringkammer durch einen einzigen
ungesteuerten Anschluß.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der Erfindung in der
Ausbildung eines Heißdampfkühlers, der eine genaue Steue
rung des Volumens der in den Dampfstrom eingegebenen
Flüssigkeit bzw. Kühlflüssigkeit zuläßt und der den
Sprühnebel in einer Form, die eine rasche Dampfung
zuläßt, in den Dampfstrom eingibt.
Bei einem Heißdampfkühler der eingangs genannten Gattung
ergibt sich die Lösung für diese Aufgabe nach der Erfin
dung durch die Merkmale des Kennzeichens des Patent
anspruchs.
Somit sind bei dem beanspruchten Heißdampfkühler die Sprühdüsen in Längs- und Umfangsrichtung
des Sprührohres nach einem festen Schema verteilt in die
sem angeordnet. Bei einer Vorbeibewegung des Schiebers
werden sie von diesem nach dem gleichen festen Schema ge
öffnet oder geschlossen. Damit läßt sich das Volumen der
durch die Sprühdüsen durchtretenden Flüssigkeit genau
steuern. Vorteilhaft ist, daß die Sprühdüsen in den bei
den Reihen gegeneinander versetzt sind oder auf Lücke
stehen. Damit werden die Sprühdüsen in den beiden Reihen
nacheinander einzeln geöffnet oder geschlossen.
Jede Sprühdüse enthält eine Wirbelkammer aus zwei Ab
schnitten. In diesen wird die Flüssigkeit verwirbelt und
in feine Tröpfchen aufgeteilt. Vorteilhaft ist dabei, daß
der stromabwärtige Abschnitt einen abnehmenden Durchmes
ser aufweist und die Tröpfchen vor dem Eintritt in das
Sprührohr noch den radial verlaufenden Austrittskanal
passieren müssen.
Jede Sprühdüse wird von einem Ringkanal umschlossen. Über
Zuführungskanäle, vorzugsweise zwei Zuführungskanäle,
tritt die Flüssigkeit aus dem Ringkanal in den stromauf
wärtigen Abschnitt der Wirbelkammer ein. Dies bedeutet,
daß diese gleichförmig und gleichmäßig mit Flüssigkeit
gespeist wird. Auch dies trägt zur Bildung feiner Wasser
tröpfchen bei.
Die Ringkanäle erhalten die Flüssigkeit ihrerseits über
die den geringen Durchmesser aufweisenden Öffnungen, die
sie mit dem Innenraum des Sprührohres verbinden.
Diese sind so angeordnet, daß die in den bei
den Längsreihen auf Lücke stehenden Sprühdüsen bei einer
Vorbeibewegung des Schiebers genau nacheinander mit dem
Innenraum des Sprührohres verbunden oder von diesem ge
trennt werden. Dies trägt zu der gewünschten genauen
Steuerung des Volumens der Flüssigkeit bzw. Kühlflüssig
keit bei.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungs
form wird die Erfindung nun weiter beschrieben.
In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine Seitenansicht des Heißdampfkühlers, der in das
Dampfrohr eingesetzt ist und von dem Teile zur
besseren Übersicht weggebrochen sind,
Fig. 2 ein Teillängsschnitt durch den Heißdampfkühler,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Heißdampfküh
lers, teilweise aufgeschnitten, und
Fig. 4 eine Ansicht in Blickrichtung der Linie 4-4 in
Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Heißdampfkühler 10. Dieser ist in ein
Dampfrohr 12 eingesetzt und spritzt Kühlwasser als Sprüh
nebel in dieses ein. Der Heißdampfkühler 10 enthält ein
Wasserrohr 14 und ein damit koaxiales und in Verbindung
stehendes Sprührohr 16. An das Wasserrohr 14 ist eine
Wasserkammer 17 angeschlossen. Diese weist einen Flansch
18 zur Verbindung mit einer Wasserleitung auf, die zu ei
ner Hochdruckflüssigkeitsquelle führt. Konzentrisch zum
Wasserrohr 14 geht von der Wasserkammer 17 ein Rohrstück
20 aus. Dieses umschließt das Sprührohr 16 und dient zum
Anschluß des Heißdampfkühlers 10 am Dampfrohr 12. Im ge
zeigten Beispiel ist das Rohrstück 20 an das Dampfrohr
angeschweißt. Die Schweißung erstreckt sich entlang einer
kreisförmigen Öffnung in der Wand des Dampfrohres 12, in
die das Sprührohr 16 eintritt.
In Fig. 2 wird ein Strömungsregler gezeigt. Dieser gestat
tet oder sperrt die Strömung von Kühlwasser aus dem Was
serrohr 14 in das Sprührohr 16 und regelt die Strömung
aus dem Sprührohr in das Dampfrohr 12. Zum Strömungsreg
ler gehören ein Schiebersitz 22 und der eigentliche Schie
ber 24. Dieser ist an eine Betätigungsstange 26 ange
schlossen. Unter Bezug auf Fig. 1 sei nun auf einen nicht
gezeigten Regler verwiesen. Dieser ist in einem Gehäuse 28
angeordnet und dient zur Betätigung der Betätigungsstange
26 und damit zum Steuern des Strömungsreglers. Bei dem
Regler kann es sich um jede beliebige bekannte Bauart
handeln. Im Detail wird er daher nicht beschrieben. Es
sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Regler im allge
meinen einen Temperaturmesser enthält. Dieser wird strö
mungsunterhalb des Heißdampfkühlers 10 in das Dampfrohr
12 eingesetzt und mißt die Dampftemperatur. Diese Tempera
turmessung dient zum Bestimmen der Menge des Kühlwassers,
das zum Aufrechterhalten der Solltemperatur in den Dampf
eingegeben werden muß. Nach Maßgabe dieser Bestimmung des
Reglers arbeitet dann die Betätigungsstange.
Aus den Fig. 2 und 4 ist zu ersehen, daß das Wasser
rohr 14 und das Sprührohr 16 axial ausgerichtete Hohlzy
linder sind, die durch Schweißen miteinander verbunden
sind und an ihren Enden in Verbindung stehen. Das andere
Ende des Wasserrohres 14 steht mit der Wasserkammer 17 in
Verbindung, und das andere Ende des Sprührohres 16 wird
durch eine Stirnwand 30 verschlossen. Am Ende des Sprüh
rohres 16 befindet sich ein Abschnitt verringerten Durch
messers. Dieser bildet einen Strömungskanal 32 und eine
Schulter 34, auf der der Schiebersitz 22 befestigt ist.
Der Schieber 24 enthält einen konischen Flächenabschnitt
36 und einen zylindrischen Flächenabschnitt 38. Dieser
sitzt verschiebbar im Sprührohr 16 und ist gegenüber des
sen Innenwand abgedichtet. Bei einer Verschiebung der Be
tätigungsstange 26 verschiebt sich der Schieber 24 zwi
schen einer Stellung, in der der konische Flächenabschnitt
36 am Schiebersitz 22 anliegt und den Eintritt von Kühl
wasser in das Sprührohr 16 verhindert, und anderen Stel
lungen, in denen der Schieber 24 in einem Abstand vom
Schiebersitz liegt und damit den Durchtritt von Kühlwas
ser in das Sprührohr 16 zuläßt.
Im Sprührohr 16 befindet sich eine Düsenanordnung zur Ab
gabe von Kühlwasser aus dem Sprührohr 16 in das Dampfrohr
12. Die Düsenanordnung enthält zahlreiche Düsen 40 a, 40 b,
40 c, 40 d, 40 e und 40 f. Diese geben Kühlwasser in Form ei
nes Sprühnebels, der sich auf einem expandierenden
Weg bewegt, in das Dampfrohr. Infolge des
verhältnismäßig großen Druckunterschiedes zwischen dem
Wasser, das sich auf einem verhältnismäßig hohen Druck
befindet, und dem Dampf, der sich auf einem beträchtlich
niedrigeren Druck befindet, bricht der Sprühnebel des
Wassers auf und atomisiert sich in zahlreiche kleine
Tröpfchen, die rasch im Dampf verdampfen. Der expandieren
de konische Strömungsweg führt zu einer stärker gleich
förmigen Verteilung der Wassertröpfchen im Dampf.
Die Düsen sind in mehreren, vorzugsweise zwei Reihen an
geordnet. Diese verlaufen axial entlang des Sprührohres
16. Jede Reihe enthält mehrere Düsen. Nach der Darstel
lung in der Zeichnung stehen in einer Reihe die Düsen 40 a,
40 b und 40 c, und in der anderen Reihe stehen die Düsen 40 d,
40 e und 40 f. Vorzugsweise sind sämtliche Düsen einer Rei
he axial ausgerichtet, und die beiden Reihen liegen in Um
fangsrichtung auseinander. Dadurch ergibt sich eine stär
ker gleichförmige Verteilung des Wassers im Dampf. In der
hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsform beträgt
der Abstand der Reihen untereinander etwa 90°. Es sei je
doch darauf hingewiesen, daß auch jeder geeignete andere
Abstand möglich ist. So können die Reihen zum Beispiel
enger beieinander oder weiter auseinander liegen,
jedoch nicht mehr als 180°.
Wie am besten in Fig. 2 dargestellt ist, sind die Düsen
in einer Reihe gegenüber den Düsen in der anderen Reihe
axial versetzt. Das heißt, eine durch den Mittelpunkt ei
ner Düse durchtretende Querebene enthält nicht den Mittel
punkt einer anderen Düse. Die Versetzung ist vorzugsweise
so gewählt, daß sich der Mittelpunkt der Düse 40 d in der
Mitte des axialen Abstandes zwischen der Düse 40 a und 40 b
befindet, aber in Umfangsrichtung in einem Abstand dazu
liegt. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Menge des
in die Dampfleitung eingespeisten Wassers zu steuern. Da
der zylindrische Flächenabschnitt 38 des Schiebers 24 an
der Innenwand des Sprührohres 16 dichtend anliegt, leuch
tet es ein, daß die Düsen bei einer Bewegung des Schie
bers 24 vom Schiebersitz 22 in Richtung auf die Stirn
wand 30 nacheinander in der folgenden Weise freigegeben
werden: 40 a, 40 d, 40 b , 40 e, 40 c und 40 f. Bei Freigabe je
der Düse kann Kühlwasser aus dem Innern des Sprührohres
16 durch die freigegebene Düse oder die Düsen in das
Dampfrohr 12 einströmen. Durch Einregeln der Lage des
Schiebers 24 läßt sich damit die Zahl der offenen Düsen
und damit die Menge des in das Dampfrohr 12 eingegebenen
Kühlwassers regeln.
Jede Düse gibt das Kühlwasser als einen Sprühnebel ab,
der entlang einer expandierenden spiralförmigen Bahn fort
schreitet. Sämtliche Düsen sind einander gleich. Daher
wird nur eine einzige beschrieben. Zur besseren Übersicht
lichkeit der Zeichnung sind Bezugszeichen nur bei der Dü
se 40 a eingesetzt. Jede Düse enthält eine Ringkammer 42.
Diese steht über mehrere kleine Öffnungen 44 mit dem In
nern des Sprührohres 16 in Verbindung. Die Öffnungen 44
liegen über im allgemeinen der Hälfte des Umfanges der
Ringkammer 42 auseinander.
Bei der
Verschiebung des Schiebers 24 entlang des Sprührohres 16
wird der zylindrische Flächenabschnitt 38 eine oder jede
beliebige Zusammenstellung von bis zu sämtlichen Öffnun
gen 44 freigeben und damit die Menge des jeder Düse zuge
führten Kühlwassers einregeln. Damit läßt sich sagen, daß
die Düsen nacheinander geöffnet werden. Jede Ringkam
mer 42 steht mit einem allgemein zylindrischen Teil 46 des Wirbelkam
mer über zwei Zuführungskanäle 48 in Verbindung.
Hierzu zeigt Fig. 4 am besten, daß diese gegenüber der
Wirbelkammer tangential angeordnet sind, so daß das
Kühlwasser beim Übergang aus der Ringkammer 42 in die
Wirbelkammer eine Wirbelbewegung erfährt. Mit der Wir
belkammer stehen zwei konische Abschnitte 50 und 52 in Verbin
dung. Diese erteilen dem wirbelnden Wasser eine konische
Form, sobald dieses durch einen allgemein zylindrischen
Austrittskanal 54 abgegeben wird und dann expandiert. Die
Stärke der zylindrischen Austrittskanäle 54 ist in der
Zeichnung übertrieben dargestellt. In Wirklichkeit sollte
sie so gering wie möglich sein. Infolge des verhältnismä
ßig hohen Druckes des Kühlwassers muß jedoch eine gewis
se Stärke vorhanden sein, um den Druckkräften zu wider
stehen. In der Zeichnung werden zwei konische Abschnitte
50 und 52 dargestellt. Es sei jedoch darauf verwiesen,
daß nur ein konischer Abschnitt erforderlich ist. Die
Verwendung von zwei konischen Abschnitten wird jedoch
empfohlen, da sie die Umgestaltung der Wasserströmung in
eine konische Form mit einem verhältnismäßig geringen ein
geschlossenen Winkel erleichtern.
Zum Betrieb wird der Heißdampfkühler 10 mit dem Rohrstück
20 so in das Dampfrohr 12 eingebaut, daß das Sprührohr in
diesem verläuft und die Düsen 40 a, 40 b, 40 c, 40 d, 40 e und
40 f in Strömungsabwärtsrichtung des Dampfrohres zeigen.
Das Sprührohr 16 kann über eine etwas Übermaß aufweisende
Öffnung in das Dampfrohr 12 eingesetzt werden, und das
Rohrstück 20 wird um diese Öffnung herum angeschweißt.
Eine Druckwasserquelle wird an den Flansch 18 angesetzt,
und das Wasser strömt dann aus der Wasserkammer 17 in das
Wasserrohr 14. Mit dem Regler verbundene Temperaturfühler
werden strömungsunterhalb des Heißdampfkühlers 10 in ei
nem ausreichenden Abstand in das Dampfrohr 12 eingesetzt,
so daß das Kühlwasser verdampfen und die Dampftemperatur
herabsetzen kann. Die Temperaturfühler messen dann die
Temperatur des gekühlten Dampfes und können die Menge des
in das Dampfrohr 12 eingespritzten Wassers genauer einre
geln.
Durch die Anlage des konischen Flächenabschnittes 36 des
Schiebers 24 auf dem Schiebersitz 22 wird eine Strömung
von Kühlwasser aus dem Wasserrohr 14 und dem Sprührohr 16
verhindert. Bei Ansteigen der Dampftemperatur über den
Sollwert kommt der Regler zur Wirkung und verschiebt die
Betätigungsstange 26 und den Schieber 24 in Richtung auf
die Stirnwand 30. Bei Verschiebung des Schiebers 24 liegt
der konische Flächenabschnitt 36 nicht länger am Schieber
sitz 22 an, und das Kühlwasser kann in das Sprührohr 16
einströmen. Bei der Weiterbewegung des Schiebers 24 gibt
der zylindrische Flächenabschnitt 38 schließlich einige
der mit der Düse 40 a verbundenen Öffnungen 44 frei. An
dieser Stelle tritt das Kühlwasser durch die freigegebe
nen Öffnungen 44 in den Ringkanal 42 ein. Es durchläuft
die tangentialen Zuführungskanäle 48 in die Wirbelkammer
46 und von dort durch die konischen Abschnitte 50 und 52.
Aus den konischen Abschnitten 50 und 52 wird das Kühlwas
ser durch den zylindrischen Austrittskanal 54 als ein
sich verwirbelnder Sprühnebel weitergegeben, der entlang
einer expandierenden spiralförmigen Bahn fortschreitet.
Es wurde bereits erwähnt, daß das Wasser nach seiner Abga
be in winzige Tröpfchen aufbricht. Diese Tröpfchen ver
dampfen leicht im Dampf. Bei Bedarf an mehr Kühlwasser
wird der Schieber 24 weiter vom Schiebersitz 22 wegbewegt,
bis sämtliche mit der Düse 40 a zusammenwirkenden Öffnun
gen 44 freigegeben sind. Falls noch mehr Kühlwasser erfor
derlich ist, werden dann die mit den Düsen 40 d, dann 40 b,
dann 40 e, dann 40 c und schließlich 40 f zusammenwirkenden
Öffnungen 44 freigegeben. Die Bewegung des Schiebers 24
läßt sich anhalten, wenn die zum Aufrechterhalten der
Solltemperatur des Dampfes in dem Dampfrohr 12 richtige
Kühlwassermenge abgegeben ist. Falls die Temperatur des
Dampfes in dem Dampfrohr 12 auf eine Temperatur absinkt,
bei der weniger oder kein Kühlwasser verlangt wird, wird
der Schieber 24 in Richtung auf den Schiebersitz 22 zu
rückbewegt, und die Menge des in das Dampfrohr abgegebe
nen Wassers wird niedriger. Falls notwendig, kann auch
die gesamte Einströmung von Kühlwasser in das Sprührohr
16 angehalten werden.
Claims (1)
- Heißdampfkühler zum Einsprühen einer Flüssigkeit als Sprühnebel in einen Dampfstrom mit einem an eine Hoch druckflüssigkeitsquelle anschließbaren Sprührohr, mit in dem Sprührohr in dessen Längs- und Umfangsrichtung ver teilt mit gegenseitigen Abständen angeordneten Sprühdü sen und mit einem in dem Sprührohr verschiebbaren Schieber zum aufeinanderfolgenden Öffnen und Schließen der Sprüh düsen, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Sprühdüsen (40 a, 40 b, 40 c; 40 d, 40 e, 40 f) entlang von in Längsrichtung des im wesentlichen quer zur Strömungsrichtung angeordneten Sprührohres (16) verlaufen den und in Umfangsrichtung einen stromabwärtigen Bereich von nicht mehr als 180° einnehmenden Reihen angeordnet sind,
- b) die Sprühdüsen (40 a, 40 b, 40 c) einer Reihe gegenüber denen (40 d, 40 e, 40 f) einer benachbarten Reihe versetzt sind,
- c) jede Sprühdüse (40 a, 40 b, 40 c; 40 d, 40 e, 40 f) eine Wirbelkammer (46, 50, 52) aus zwei ineinander übergehenden Abschnitten aufweist, von denen der stromabwärtige Abschnitt (50, 52) einen abnehmenden Durchmesser aufweist und in einen radial verlaufenden Austrittskanal (54) übergeht,
- d) eine Ringkammer (42) jede Sprühdüse (40 a, 40 b, 40 c; 40 d, 40 e, 40 f) mit radialem Abstand umschließt und tangential in die Wirbelkammer mündende Zuführungskanäle (48) zwischen Ringkammer (42) und dem zylindrischen Abschnitt (46) der Wirbelkammer verlaufen, und
- e) Öffnungen (44) mit geringem Durchmesser die Ringkammern (42) mit dem Innenraum des Sprührohres (16) verbinden und derart angeordnet sind, daß das Freigeben der ersten Öffnung (44) in der folgenden Sprühdüse (40 d) durch den Schieber (24) nach dem Freigeben der letzten Öffnung (44) der vorher gehenden Sprühdüse (40 a) erfolgt.
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