DE3621615A1 - Treibdampfkuehler - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Treibdampfkühler mit Kühl
wasserzuführung und Zerstäubung im Heißdampfmassenstrom mittels
Treibdampfes aus einem Düsenkörper, der mit stromabwärts ge
richteten Düsen im wesentlichen zentrisch im Heißdampfstrom an
geordnet ist, wobei sowohl der Kühlwasser- als auch der Treib
dampf-Zuführung ein Absperr- oder Regelventil vorgeschaltet ist.
Es sind Düsen für Treibdampfkühler bekannt mit Wasserdampf-Zer
stäubung zur Kühlung von Heißdampf, aus deren Düsenkopf Kühlwas
ser und Zerstäuberdampf unter einem Winkel gemeinsam austreten
und bei denen in dem Düsenkopf jeweils mehrere getrennte Bohrun
gen für das Kühlwasser und den Zerstäuberdampf angeordnet sind,
die jeweils paarweise zusammentreffen und jeweils in gemeinsamen
Austrittsbohrung enden (DE-PS 28 10 771). Derartige bekannte
Düsen sind mit ihrem Gehäuse quer zum Heißdampfmassenstrom ange
ordnet. Aufgrund ihrer Bauart weisen sie nur eine verhältnis
mäßig geringe Anzahl von Düsen auf, die nur in den äußeren Be
reichen des Heißdampf-Massenstromes einspritzen. Bei Anordnung
mehrerer solcher Düsenkörper, die jeder für sich mehrere Düsen
haben, beispielsweise in Ringform um den Heißdampf-Massenstrom
ergeben sich erhebliche Probleme aufgrund des Strömungswider
standes. Auch sind solche diesen Körper verhältnismäßig aufwen
dig herzustellen, so daß sich insbesondere in Relation zu den
verhältnismäßigen wenigen Düsen die sie aufweisen ein wenig gün
stiges Verhältnis zwischen Kosten und Wirkung ergibt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt einen Treibdampf
kühler der gattungsgemäßen Art derart auszubilden, daß eine mög
lichst optimale Vermischung von Kühlwasser und Heißdampf-Massen
strom und damit eine möglichst optimale Kühlung erreicht wird,
bei einem Aufbau, der möglichst wirtschaftlich herzustellen ist
und insbesondere den Austausch von Verschleißteilen auf einfache
Art und Weise erlaubt, so wie weiterhin der Strömung des Heiß
dampf-Massenstroms ein möglichst geringen Widerstand entgegen
setzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Treibdampfkühler der gattungs
gemäßen Art dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwasser-Ein
spritzung in eine größere Anzahl von kreisförmig angeordneten
Bohrungen oder Düsen aufgeteilt ist, der jeder die in gleicher
Weise aufgeteilte Treibdampfzuführung zugeordnet ist. Nach einer
bevorzugten Ausführungsform ist die Kühlwasserzuführung an ihrem
Einspritzende mit radialen Kanälen versehen, die in etwa zur Zu
führung koaxiale Einspritzbohrungen oder -Düsen münden und die
Treibdampf-Zuführung einen Ringkanal um das Ende der Kühlwasser-
Zuführung bildet, der eine koaxiale Verbindungsbohrung zu jeder
der Kühlwasser-Einspritzbohrungen aufweist.
Aufgrund dieser Bauart ist es möglich den Treibdampfkühler im
Heißdampf-Massenstrom derart anzuordnen, daß er allseits um
strömt wird, also beispielsweise auch im axialen Zentrum einer
Rohrleitung anzuordnen. Dabei ist die Kühlwasser-Einspritzung
und -Zerstäubung stromabwärts gerichtet und die voneinander ge
trennten Zuleitungen für Kühlwasser und Dampf sind derart anzu
ordnen, daß sie in Strömungsrichtung hintereinanderliegend einen
Strömungswiderstand bilden, der so gering wie möglich ist. Es
wird dabei eine sehr gute und weitgehend gleichmäßige Vertei
lung des Kühlwassers im Heißdampf-Massenstrom erreicht. Um die
Verteilung des Kühlwassers im Heißdampf-Massenstrom und die
Durchmischung noch weiter zu verbessern münden die radialen
Kühlwasserkanäle tangential oder mit Achsversetzung in die Ein
spritzbohrungen. Die Treibdampf-Verbindungsbohrungen münden achs
versetzt in die Kühlwasser-Einspritzbohrungen und haben vorzugs
weise einen geringeren Durchmesser. Die Treibdampf-Verbindungs
bohrungen münden in einem Winkel von etwa 90 Grad zu den radialen
Kühlwasserkanälen.
Durch diese Ausbildung der Zusammenführung von Treibdampf und
Kühlwasser wird erreicht, daß das Kühlwasser aus den Düsen nicht
nur in feine Tröpfchen zerteilt austritt, sondern in jeder Düse
auch zusätzlich einen Drall erhält, so daß eine noch feinere
Zerteilung und Verteilung des Kühlwassers bewirkt wird.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Ende der Kühl
wasser-Zuführung, vorzugsweise auswechselbar ausgebildet, mit
einer Enderweiterung mit radialem und äußerem, axialen Flansch
versehen, wobei in diese Enderweiterung eine Düsenplatte einge
setzt ist, die auf ihrer Innenseite mit den radialen Kanälen und
an deren Ende, nahe dem Außenrand mit mindestens einer kreisför
mig angeordneten Lochreihe versehen ist, die die Einspritzbohrun
gen bildet. In dem radialen Flansch, der vorzugsweise eine Be
grenzung des Treibdampf-Ringkanals bildet, sind die Treibdampf-
Verbindungsbohrungen angeordnet.
Durch diese Ausbildung des Treibdampfkühlers wird eine recht ge
drängte und kompakte Bauart erreicht, die aus verhältnismäßig
einfach herzustellenden einzelnen Teilen besteht und bei der die
se einzelnen Teile ebenfalls sehr einfach und schnell auszuwech
seln sind, falls Verschleiß eingetreten ist oder eine Änderung
der Düsenform bzw. Vermischung von Treibdampf und Kühlwasser er
wünscht ist.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Düsenplatte in
eine mittlere Platte und einem dicht umgebenden Ring unterteilt.
Dabei sind sowohl in der Platte, im Randbereich als auch im Ring
Kühlwasser-Einspritzbohrungen kreisförmig angeordnet, denen ra
diale Zuführungskanäle und Treibdampf-Verbindungsbohrungen zuge
ordnet sind, wobei Platte und Ring gegeneinander verdrehbar sind.
Mit dieser weitergebildeten Ausführungsform ist es möglich, bei
spielsweise einen Treibdampfkühler für besonders weite Querschnit
te darzustellen, es können damit auch besondere Betriebsverhält
nisse berücksichtigt werden, wie beispielsweise eine sehr starke
Kühlwirkung in einem einzigen Schritt o. dgl.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen
Fig. 1 einen Achsschnitt durch den Dampfkühler
nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Düsenkopf;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Leitung eines
Heißdampfmassenstroms mit darin angeordne
ten Treibdampfkühlern.
In einem Gehäuse 1, dessen Außenform vorzugsweise
aerodynamisch ausgebildet ist, mündet eine Kühl
wasserleitung 2, die in geringem Abstand von einem
Schutzrohr 3 umgeben sein kann. Die Kühlwasserleitung
2 hat eine seitliche Öffnung 4, die in eine im Gehäuse
1 zentral angeordnete rohrförmige Buchse 5 mündet.
Das Gehäuse 1 ist an seinem stromabwärts gerichteten
Ende mit einer Öffnung versehen, die wesentlich weiter
ist als die Buchse 5. Auf der Innenseite dieser Öff
nung ist ein Innengewinde 6 angeordnet. Die Buchse 5
ist zu ihrem Ende hin trompetenförmig erweitert und
mit einem Außengewinde versehen, das in das Innenge
winde 6 einschraubbar ist. Hierzu bildet die Buchse 5
an ihrem Ende einen radialen Flansch 7, an dessen
Außenrand ein axialer Flansch 8 anschließt. Der axiale
Flansch 8 trägt auf seiner Außenseite das in das
Innengewinde 6 eingreifende Gewinde.
Stromabwärts von der Kühlwasserleitung 2 ist das Ge
häuse 1 an eine Dampfzuführung 9 angeschlossen. Diese
Dampfzuführung 9 mündet in eine Erweiterung der Boh
rung für die Buchse 5 in dem Gehäuse. Diese Erweite
rung der Bohrung bildet nach Einsatz der Buchse 5
einen Ringkanal 10 um die Buchse 5 herum.
Der radiale Flansch 7 der Buchse 5 ist mit etwa
achsparallelen Bohrungen 11 versehen.
In ein am axialen Flansch 8 der Buchse 5 angeordnetes
Innengewinde 12 ist eine Düsenplatte 13 eingeschraubt.
Diese Düsenplatte 13 weist an ihrer Innenseite Trenn
wände auf, so daß etwa radial verlaufende Kanäle 14
ausgebildet sind, die in Durchgangsbohrungen 15 der
Düsenplatte 13 münden. Diese Durchgangsbohrungen 15
sind an der Düsenplatte 13 in gleichen Abständen von
einander auf einem Kreis angeordnet. Die Bohrungen 11
in dem radialen Flansch 7 der Buchse 5 haben einen
etwas geringeren Durchmesser als die Durchgangsboh
rungen 15 in der Düsenplatte 13 und sie münden
exzentrisch in die Bohrungen 15, vorzugsweise in der
Form, daß die Bohrungen 11 mit ihrer Peripherie an
der Außenseite der Bohrungen 15 anliegen. Die radialen
Kanäle 14 in der Düsenplatte sind derart angeordnet,
daß sie tangential oder mit Achsversetzungen in die
Bohrungen 15 münden.
Es ist erkennbar, daß auf diese Weise das durch die
Buchse 5 zugeführte Kühlwasser üher die Kanäle 14
den Durchgangsbohrungen 15 in der Düsenplatte 13
tangential zugeführt wird und innerhalb der Bohrungen
15 daher einem Drall unterworfen ist. Das Kühlwasser
wird hier von einem über den Ringkanal 10 durch die
exzentrisch angeordneten Bohrungen 11 hindurchtreten
den Dampfstrahl beschleunigt und aus den Bohrungen 15,
die damit als Düsen wirken, ausgetrieben, wobei das
Kühlwasser schon innerhalb der Bohrungen 15 durch den
Dampfstrahl zerteilt wird und nach Verlassen der Boh
rungen bzw. Düsen 15 aufgrund der Vermischung mit dem
Dampf und aufgrund des ihm mitgeteilten Dralls in
kleinste Tröpfchen zerrissen und weit verteilt wird.
Es ergibt sich ein sehr weiter Sprühkegel aus den
einzelnen Düsen, so daß sich das sehr fein zerteilte
Kühlwasser in einem großen Querschnitt in dem Heiß
dampfmassenstrom verteilt und diesen kühlt.
Die Kühlwasserströmung ist mit Pfeilen mit K gekenn
zeichnet und die Dampfströmung ist mit Pfeilen mit
dem Großbuchstaben D gekennzeichnet.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Bohrungen 15 oder Düsen für das Einspritzen des
Kühlwassers mittels Treibdampf in den Heißdampfmassen
strom achsparallel zur Achse des Treibdampfkühlers
und damit auch achsparallel zur Leitungsführung des
Heißdampfmassenstroms angeordnet. Nach einer vorteil
haften Weiterbildung werden die Bohrungen 15 in der
Düsenplatte 13 derart angeordnet, daß sie im Winkel
schräg nach außen geneigt sind unter Beibehaltung
sämtlicher anderen Verhältnisse, wie tangentialer
Einmündung der Kanäle 14 für das Kühlwasser und
exzentrischer Einmündung der Bohrungen 11 für den
Treibdampf. Dadurch wird erreicht, daß ein wesent
lich größerer Teil der Sprühkegel der einzelnen
Düsen 15 unmittelbar in den vorbeistreichenden Heiß
dampfmassenstrom eingeleitet wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform, die hier eben
falls nicht dargestellt ist, ist die Düsenplatte
unterteilt in eine zentrische Platte, die etwa in
gleicher Weise ausgebildet ist wie die dargestellte
Düsenplatte 13 sowie in einen zwischen der Platte 13
und dem axialen Flansch angeordneten Ring. Platte
und Ring können gegeneinander drehbar sein. In dem
Ring, der die Platte umgibt, sind weitere Durchgangs
bohrungen auf einem Kreis angeordnet, für die ent
sprechende zusätzliche Zuführungskanäle 14 für Kühl
wasser in der Platte angeordnet sein können, die
zwischen den Bohrungen 15 in der Platte zu dem Ring
hin verlaufen und dort in die entsprechenden Bohrun
gen tangential einmünden. Bei dieser Bauart ist in
dem radialen Flansch 12 der Buchse 5 eine entspre
chend größere Anzahl von Durchtrittsbohrungen 11
für den Treibdampf vorgesehen, die in zwei konzen
trischen Kreisen angeordnet sind und von denen jede
in eine Durchtrittsbohrung 15 in der Platte bzw. in
den die Platte umgebenden Ring mündet, so daß eine
wesentlich größere Anzahl von gegebenenfalls kleine
ren Sprühdüsen für das Kühlwasser vorhanden ist. Da
bei können die Durchtrittsbohrungen in der Platte
einerseits und die Durchtrittsbohrungen in dem die
Platte umgebenden Ring andererseits verschiedene
Winkelstellungen nach außen haben, so daß die Sprüh
kegel aus den einzelnen Düsen 15 sich möglichst
wenig überdecken und in möglichst weitem Umfang in
den vorbeiströmenden Heißdampfmassenstrom gerichtet
sind.
In Fig. 3 ist gezeigt,wie ein Treibdampfkühler der
vorbeschriebenen Art in die Leitung 16 des Heißdampf
massenstroms, der mit dem Pfeil DM angedeutet ist, ein
gebaut ist. Es sind hier die gleichen Bezugszeichen
für gleiche Teile verwendet. Es ist erkennbar, daß
der Treibdampfkühler zentrisch in der Leitung 16
des Heißdampfmassenstroms angeordnet ist. Vorteil
haft kann es sein, mehrere derartige Treibdampf
kühler im Heißdampfmassenstrom DM hintereinander
anzuordnen, wie das in Fig. 3 gezeigt ist, wobei
jeweils der Treibdampfkühler, der stromaufwärts liegt,
kleiner ausgebildet ist und eine geringere Kühl
wassermenge einspritzt, als der darauf folgende
Treibdampfkühler. Die beiden Zuleitungen 2 und 9
zu dem Treibdampfkühler sind in Strömungsrichtung
(Pfeil DM) hintereinander angeordnet und sie können
auch mit einem aerodynamisch geformten Mantel gemein
sam verkleidet sein, so daß sie einen geringeren
Strömungswiderstand bilden.
Claims (10)
1 Treibdampfkühler mit Kühlwasserzuführung und Zer
stäubung im Heißdampfmassenstrom mittels Treibdampfes,
aus einem Düsenkörper, der mit stromabwärts gerich
teten Düsen im wesentlichen zentrisch im Heißdampf
strom angeordnet ist, wobei sowohl der Kühlwasser
als auch der Treibdampf-Zuführung ein Absperr- oder
Regelventil vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Kühlwassereinspritzung in eine größere
Anzahl von kreisförmig angeordneten Bohrungen (15) auf
geteilt ist, der jeder die in gleicher Weise aufge
teilte Treibdampfzuführung (11) zugeordnet ist.
2. Treibdampfkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kühlwasser-Zuführung (2) an ihrem Ein
spritzende mit radialen Kanälen (14) versehen ist, die
in etwa zur Zuführung koaxiale Einspritzbohrungen (15)
oder -Düsen münden und die Treibdampf-Zuführung (9)
einen Ringkanal (10) um das Ende der Kühlwasser-Zu
führung bildet, die eine koaxiale Verbindungsbohrung
(11) zu jeder der Kühlwasser-Einspritzbohrungen (15)
aufweist.
3. Treibdampfkühler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die radialen Kühlwasser-Kanäle (14)
tangential oder mit Achsversetzung in die Einspritz
bohrungen (15) münden.
4. Treibdampfkühler nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibdampf-
Verbindungsbohrungen (11) achsversetzt in die Kühl
wasser-Einspritzbohrungen (15) münden und vorzugsweise
einen geringeren Durchmesser haben.
5. Treibdampfkühler nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibdampf-
Verbindungsbohrungen (11) in einem Winkel von etwa 90°
zu den radialen Kühlwasser-Kanälen münden.
6. Treibdampfkühler nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der
Kühlwasser-Zuführung, vorzugsweise als Buchse (5) aus
wechselbar ausgebildet, mit einer Enderweiterung mit
radialem (7) und äußerem, achsialen Flansch (8) ver
sehen ist, wobei in diese Enderweiterung eine Düsen
platte (13) eingesetzt ist, die auf ihrer Innenseite
mit den radialen Kanälen (14) und an deren Ende, nahe
dem Außenrand mit mindestens einer kreisförmig angeord
neten Lochreihe versehen ist, die die Einspritzbohrungen
(15) bildet.
7. Treibdampfkühler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß in dem radialen Flansch (7), der vorzugsweise
eine Begrenzung des Treibdampf-Ringkanals (10) bildet,
die Treibdampf-Verbindungsbohrungen (11) angeordnet
sind.
8. Treibdampfkühler nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenplatte
(13) in eine mittlere Platte und einen dicht umgebenden
Ring unterteilt ist.
9. Treibdampfkühler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß sowohl in der Platte (13) im Randbereich als
auch im Ring Kühlwasser-Einspritzbohrungen (15) kreis
förmig angeordnet sind, denen radiale Zuführungskanäle
(14) und Treibdampf-Verbindungsbohrungen (11) zuge
ordnet sind, wobei Platte und Ring gegeneinander ver
drehbar sind.
10. Treibdampfkühler nach mindestens einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
derartige Treibdampfkühler in der Leitung des Heiß
dampfmassenstroms hintereinander angeordnet und vor
zugsweise aerodynamisch verkleidet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863621615 DE3621615A1 (de) | 1986-06-27 | 1986-06-27 | Treibdampfkuehler |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3621615A1 true DE3621615A1 (de) | 1988-01-14 |
| DE3621615C2 DE3621615C2 (de) | 1991-05-23 |
Family
ID=6303863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863621615 Granted DE3621615A1 (de) | 1986-06-27 | 1986-06-27 | Treibdampfkuehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3621615A1 (de) |
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1986
- 1986-06-27 DE DE19863621615 patent/DE3621615A1/de active Granted
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Also Published As
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|---|---|
| DE3621615C2 (de) | 1991-05-23 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |