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Vorrichtung zum Aufbringen von Informationen auf
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einen Film über das Bild eines Objektes für eine Kamera mit Informationsaufzeichnung
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit Informationsaufzeichnung, und insbesondere
eine Vorrichtung zum Aufbringen von Informationen oder Kennzeichen auf einen Film
und zum Abbilden dieser Informationen im Sucher einer Kamera. Es sind bereits verschiedene
Arten von Kameras mit Informationsaufzeichnungen vorgeschlagen worden, bei denen
der mit dem Licht eines Bildes eines zu photographierenden Objektes belichtete Film
mit Informationen, beispielsweise der Information über das Datum der Photographie,
die Reihenfolge der Aufnahme der Photographien,
die Belichtungsparamete
usw. überlagert wird. Die Informationen werden gewöhnlich auf einen Teil neben einem
Rand des belichteten Bereiches der Photographie mit Hilfe von Buchstaben oder Zahlen
in vergleichsweise heller Farbe, beispielsweise in gelb, aufgeprägt, so daß auf
einer normalen Photographie hinsichtlich des Hintergrundes, der um die Informationen
herum gebildet ist, diese Informationen klar genug zu lesen sind. Dieser Hintergrund,
nämlich der Originalhintergrund, wird in diesem Fall durch einen Teil der Photographie
gebildet.
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Wenn jedoch die aufgezeichneten Informationen in weiß auf einem fertigen
photographischen Abzug kenntlich gemacht werden, ergibt sich der Nachteil, daß dann,
wenn das photographierte Motiv beispielsweise eine Schneelandschaft oder ein anderes
sehr hailas Mociv, brispiela;rieise ein wolkenloser Hiamel, ist, oder wenn der Teil
des photographierten Motivs, in dem der Informationsaufzeichnungsbereich liegt,
sehr hell, beispielsweise ein weißes Hemd oder Glas,ist, das mittels eines Blitzlichtes
aufgenommen ist, es sehr schwierig oder unmöglich ist, die Einzelheiten der aufgezeichneten
Information gegenüber dem Hintergrund zu unterscheiden.
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Um diesen Nachteil zu beheben, ist eine Einrichtung vorgeschlagen
worden, die einen Hintergrundbereich für die Informationsaufzeichnung abgrenzt und
beispielsweise in der US-Patentanmeldung 746 770 beschrieben ist. Bei dieser Einrichtung
wird der Hintergrundbereich für die Informationsaufzeichnung mittels eines Blockierungselementes
gebildet, das teilweise den optischen Weg zwischen dem Ob3ektiv der Kamera und der
FilmoberflE-che unterbricht, so daß auf der Filmoberfläche ein Schattenbereich ausgebildet
wird. Bei dieser Einrichtung wird 3edoch das Licht des Bildes der Informationen
auf den Schattenbereich derart projiziert, das es über das Blockierungselement geht,
das sich in der Blockierungsstellung für den optischen Weg des Objektes befindet.
Das Blockierungselement muß daher von der
Projektionsfläche, d.h.
der Filmoberfläche, um eine vergleichsweise große Strecke getrennt sein oder das
Licht des Bildes der Informationen muß unter einem großen Einfallswinkel auf den
Schattenbereich projiziert werden.
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Wenn das Blockierungselement um eine vergleichsweise große Strecke
von der Projektionsfläche entfernt ist, dann wird der Schatten des Blockierungselementes,
der sich auf der Filmoberfläche bildet, verschwommen oder nicht genau begrenzt,
und zwar insbesondere am Rand des Schattens, während die Stärke einer derartigen
Unschärfe sich in Hinblick auf die Änderung der Einstellung der Blendenöffnung ändern
wird. Wenn andererseits das Licht des Bildes der Informationen unter einem großen
Einfallswinkel auf den Schattenbereich projiziert wird, wird das projizierte Bild
der ln-ormationen aul dem Schattenbereich unvorteilhaft verzogen, so daß es sich
verformt.
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Ziel der Erfindung ist daher eine Vorrichtung zum Aufbringen von Informationen,
bei der der Schattenbereich deutlich und genau begrenzt auf der Filmoberfläche gebildet
werden kann, um darauf ein scharfes Bild der Informationen zu bilden.
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Ziel der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung der oben beschriebenen
Art, die eine kompakte Größe und einen einfachen Aufbau hat und leicht in Kameras
verschiedener Art unter geringen Kosten eingebaut werden kann.
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Dazu wird durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Aufbringen von
Informationen für eine Kamera mit Informationsaufzeichnung geliefert, die eine Lichtquelle,
die das Licht eines Bildes der Informationen liefert, eine Einrichtung, die einen
ersten optischen Weg zum Projizieren des Lichtes eines Bildes des Objektes auf die
Filmoberfläche auf das Auslösen des in der Kamera verwandten Verschlusses hin festlegt,
eine Einrichtung, die einen zweiten optischen Weg zum Projizieren des Lichtes des
Bildes
der Informationen auf einen bestimmten Teil der Filmoberfläche
auf das Auslösen des Verschlusses hin festlegt, eine Blockierungseinrichtung mit
einem lichtundurchlässigen Element, das neben der Filmoberfläche vorgesehen ist
zum Umschalten zwischen einem Zustand der Blockierung, in dem die Blockierungseinrichtung
den ersten und den zweiten optischen Weg unterbricht, um das auf den einen Teil
der Filmoberflächegerichtete Licht vollständig zu blockieren, und einem offenen
Zustand, in dem die Blockierungseinrichtung den ersten und den zweiten optischen
Weg nicht mehr blockiert, und eine Betätigungseinrichtung aufweist, die so vorgesehen
ist, daß sie die Blockierungseinrichtung in die Blockierungsstellung dreht, bevor
der Verschluß ausgelöst wird, um zu verhindern, daß der eine Teil des Filmes durch
das Licht des Bildes des ObJektes belichtet wird'und die 310ck-erungse nrichtzng
in den offenen Zustand nach dem Auslösen des Verschlusses dreht, um den einen Teil
des Filmes mit den Informationen zu belichten.
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Bei einem solchen Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufbringen
von Informationen, wie er oben beschrieben wurde, dient die Blockierungseinrichtung
mit dem lichtundurchlässigen Element, beispielsweise einem festen Plattenelement,
einerseits als Einrichtung'zum Ausbilden des Schattenbereiches an einem Teil der
Filmoberfläche während des Zustandes der Blockierung, und andererseits als Einrichtung
zum Festlegen des Weges des Lichtes des Bildes der Informationen während des offenen
Zustandes der Blockierungseinrichtung.
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Es ist daher möglich, die Blockierungseinrichtung nahe an der Filmoberfläche
anzuordnen und das Licht des Bildes der Informationen auf die Filmoberfläche nahezu
senkrecht zur Filmoberfläche zu projizieren.
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Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen
Ansicht eine Kamera mit Informationsaufzeichnung, bei der ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufbringen von Informationen eingebaut ist;
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Ansicht die Ausbildung eines Ausftihrungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 3a und 3b zeigen in einer schematischen
Ansicht und in einer Seitenansicht jeweils die relative Lage eines Blockierungselementes
und der Filmoberfläche zueinander; Fig. 4a,4b,4c und 4d zeigen zur Erläuterung die
Arbeitsvorgänge die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung; Fig. 5 zeigt eine Fig. 2
ähnliche Ansicht, und zwar insbesondere eines weiteren Ausführungsbeispiels; Fig.5
zeigt eine Fig. 2 ähnliche insicht, jedoch insbesondere noch ein weiteres Ausführungsbeispiel;
Fig. 7 zeigt das Schaltbild einer Steuerschaltung, die bei der in Fig. 6 dargestellten
Vorrichtung verwandt wird.
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Die in Fig. 1 dargestellte Kamera, die mit einer Einrichtung zum Aufbringen
von Informationen oder Kennzeichen auf einen Film versehen ist, d.h. die Kamera
mit Informationsaufzeichnung, weist ein rechteckiges und vergleichsweise schmales
kastenförmiges Gehäuse 1 und eine hintere Abdeckkappe 2 auf. Unter dem im folgenden
verwandten Begriff "Kennzeichen" kann irgendeine Information verstanden werden,
von der es wünschenswert ist, daß sie zusammen mit dem Bild des zu photographierenden
Objektes durch ein Bildaufnahmeobjektiv photographiert wird, wie beispielsweise
das Datum der Photographie, die Reihenfolge beim Photographieren, die Belichtungsparameter
usw. Oben auf dem Gehäuse 1 sind verschiedene Funktionselemente zum Bedienen der
Kamera, beispielsweise ein Filmtransporthebel 3, ein Verschlußauslöseknopf 4, ein
Zubehörschuh 5, eine Filmrückspulkurbel 6,
wie bi einer herkömmlIchen
Kamera vorgesehen, und an der RUckseite und der Oberseite des Gehäuses 1 befinden
sich ein Sucher 7 und ein Schaltknopf 8, der zwischen einer Ein- und einer Ausschaltstellung
verschiebbar ist, um von Hand aus die erfindungsgemäß Vorrichtung zum Aufbringen
der Informationen zu steuern.
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Dabei wird unter der Vorderseite eine Seite verstanden, an der die
Kamera das Licht empfängt, während unter der Rückseite diejenige Seite verstanden
wird, an der die hintere Abdeckkappe 2 vorgesehen ist.
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Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, enthält die in Fig. 1 dargestellte
Kamera eine optische Einrichtung F eines Leuchtrahmensuchers bekannten Typs mit
einer Objektivlinse 16, die fest an der Vorder- und Oberseite des Gehäuses 1 angebracht
ist und mit einer tranarenten Glasplatte 17, die sich dicht neben der Objektivlinse
16 und an einer Seite der Linse 16 befindet. Die transparente Glasplatte 17 weist
darin gezogene Rahmenlinien auf, um den Rahmen oder jenes Blickfeld darzustellen,
das durch den Sucher 7 anvisiert wird. Die optische Einrichtung F enthält weiterhin
einen reflektierenden Spiegel 18, der im Inneren des Gehäuses 1 und hinter der transparenten
Glasplatte 17 in einer Schrägstellung relativ zur transparenten Glasplatte 17 angeordnet
ist, sowie einen halbdurchlässigen Spiegel 19, der sich hinter der Objektivlinse
16 in einer Schrägstellung relativ dazu befindet. Hinter dem halbdurchlässigen Spiegel
19 ist ein Okkular 20 vorgesehen, das fest im Rahmen des Suchers 7 angebracht ist.
Die vom zu photographierenden Objekt reflektierten Lichtstrahlen werden teilweise
durch die Objektivlinse 16,den halbdurchlässigen Spiegel 19 und das Okkular 20 zum
Auge der photographierenden Person übertragen, während gleichzeitig die von demselben
Objekt reflektierten Lichtstrahlen durch die transpartene Glasplatte 17 gehen und
durch den Spiegel 18 und den halbdurchlässigen Spiegel 19 reflektiert werden, so
daß sie zusammen mit den durch die Objektivlinse 16 übertragenen Lichtstrahlen durch
das Okkular 20 das Auge der photographierenden
Person erreichen.
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Oberhalb der optischen Einrichtung F befindet sich eine Informationslichtquelle
10 mit einer Informationsscheibe 10a, die auf einer nicht dargestellten Achse angebracht
ist, um die Informationsscheibe 10a durch ein geeignetes Räderwerk 10b und 10c auf
ein Drehen einer Wählscheibe 10d zu drehen, die oben auf dem Gehäuse 1 vorgesehen
ist (Fig. 1), und mit einer Lichtquelle aus einer Lampe 9a, einer Kondensorlinse
9b und einem reflektierenden Spiegel 9c, die so angeordnet sind, daß sie ein Lichtstrahlenbündel,
das von der Lampe 9a ausgesandt wird, auf einen Umfangsrandbereich der Informationssseibe
10a annähernd senkrecht dazu richten. Der Bereich neben dem Umfangsrand der Informationsscheibe
1Oa ist in Form verschiedener Buchstaben und/oder Zahlen in einem vorgestimmten
Abstand voneinander ausgestanzt, von denen jeder Buchstabe oder jede Zanl ein bes-tiamtes
Kennzeichen für eine Information wiedergibt, so daß die durch die Informationsscheibe
10a hindurchgehenden Lichtstrahlen die in der Informationsscheibe 10a augebildete
Information in Form von Lichtbildern mitführen. Obwohl die Informationslichtquelle
10, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, nur aus einer Scheibe 10a besteht, ist es
möglich, weitere Informationsscheiben ähnlichen Typs dicht neben der Informationsscheibe
10a anzuordnen, um die Information aus einer Kombination einer Anzahl von Kennzeichen
zu bilden.
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Die durch die Informationsscheibe 10a gebildeten Lichtbilder werden
senkrecht durch eine geeignete Linse 11 und mittels eines reflektierenden Spiegels
13 auf den Informaticnsaufzeichnungsbereich 15 projiziert, der in einem Belichtungsbereich
14 vorgesehen ist, in dem das Bild des Objektes durch ein geeignetes Objektiv 12
richtig scharf abgebildet wird, das in der Darstellung in Fig. 2 aus Gründen der
Einfachheit nur als einlinsiges Objektiv dargestellt ist. Der Belichtungsbereich
14 entspricht einer Filmoberfläche. Der reflektierende Spiegel 13 ist
in
ausreichendem Maße von der optischen Achse des Objektives 12 entfernt, um zu vermeiden,
daß die durch das ObJektiv 12 gehenden Lichtstrahlen durch den reflektierenden Spiegel
13 behindert werden. Es versteht sich gleichfalls, daß die Lampe 9a, die in der
oben beschriebenen Weise als Lichtquelle vorgesehen ist, mit elektrischer Energie
über eine passende, nicht dargestellte Steuereinrichtung versorgt wird, die so ausgebildet
ist, daß sie die Lampe 9a eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Auslösen des Verschlu3knopfes
4 während des eingeschalteten Zustandes der Steuereinrichtung mit Energie versorgt.
Wenn es nicht notwendig ist, Informationen auf der Filmoberfläche auszubilden, wird
die Steuereinrichtung in den ausgeschalteten Zustand gebracht. Zusätzlich zur Steuereinrichtung
kann ein nicht dargestellter Sca er vorosrhPn s;in, um ne nnch Wznsch die Lampe
9a unabhäig vom Auslösen des Verschlußknopfes 4 anzuschalten.
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Die von der Informationsscheibe 1Oa gebildeten Lichtbilder werden
auch auf den Spiegel 18 über ein halbdurchlässiges Prisma 21 geworfen, das zwischen
der transparenten Glasplatte 17 und dem Spiegel 18 vorgesehen ist. Das Prisma 21
ist sorgfältig auf eine passende Stellung eingestellt, in der das auf den Spiegel
18 fallende Lichtbild in seiner Lage dem auf den Belichtungsbereich 14 projizierten
Lichtbild entspricht, so daß die photographierende Person beim Anvisieren des Objektes
dieselben Informationen annähernd an derselben Stelle im Sucher sieht, wie sie im
entwickelten Bild erscheinen werden. Eine derart entsprechende Lage der Informationen
im Sucher bezüglich der auf der Filmoberfläche hilft der photographierenden Person
über die Notwendigkeit der Ausbildung der Informationen in der Photographie zu entscheiden,
d.h. zu entscheiden, ob die Informationen das aufgenommene Motiv beeinträchtigen
oder nicht.
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Vor und neben dem Informationsaufzeichnungsbereich 15 befindet sich
eine Blockierungseinrichtung mit einem Abdeckelement 22 aus einem lichtundurchlässigen
Material zum vollständigen
Blockieren des auffallenden Lichtes.
Das Abdeckelement 22 ist heraufklappbar an einer Achse 26 über ein Halteelement
25 vorgesehen, so daß es sich um die Achse 26 zwischen einer Abdeckstellung, wie
sie in Fig. 2 dargestellt ist, und einer Freigabestellung drehen kann, in der das
Abdeckelement um annähernd 90" in die durch den Pfeil A1 angezeigte Richtung gedreht
ist.
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Das Abdeckelement 22 ist gewöhnlich in die Abdeckstellung durch eine
Schraubenfeder 26a vorgespannt, deren eines Ende mit der Achse 26 und deren anderes
Ende mit dem Halteelement 25 in Eingriff steht. Da das Abdeckelement 22 dann, wenn
es in die Abdeckstellung gedreht ist, annähernd senkrecht zu den Lichtstrahlen liegt,
die vom reflektierenden Spiegel 13 kommen, entsprechen die Größe und die Form des
Bereiches 15 der Größe und der Form des Abdeckelementes 22.
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Wenn somit das Abdeckelement 22 in die Abdeckstellung gedreht ist,
liegt der Informationsaufzeichnungsbereich 15 in der Filmoberfläche dadurch im Schatten,
so daß er unbelichtet bleibt.
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Diesbezüglich besteht das Abdeckelement 22 vorzugsweise aus einer
festen Platte, beispielsweise einer Metallplatte, um die vom Objekt erzeugten und
auf den Aufzeichnungsbereich 15 gerichteten Lichtstrahlen insbesondere dann vollständig
zu blockieren, wenn das Objekt glitzernd weiß ist, beispielsweise Schnee oder ein
weiBes Hemd usw.ist, so daß der Aufzeichnungsbereich 15 auf der Filmoberfläche im
Schatten liegt und somit der Hintergrund für die Informationen gebildet wird. Nach
der Belichtung der Filmoberfläche mit dem Licht des Bildes des Objektes, d.h.
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nach dem Auslösen des nicht dargestellten Verschlusses, wird das Abdeckelement
22 in die Freigabestellung durch eine Betätigungseinrichtung gedreht, die später
beschrieben wird, und wird anschließend der Aufzeichnungsbereich 15 auf der Filmoberfläche
mit den Lichtstrahlen belichtet, die von der Informationslichtquelle 10 kommen und
die Informationen in Form eines normalerweise gelben Lichtbildes tragen. Diese Lichtstrahlen,die
die Informationen tragen, sind hell genug, um ein unterscheidbares
Bild
auf der Filmoberfläche zu bilden.
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Wenn das zu photographierende Motiv nicht so hell, wie beispielsweise
Schnee oder ein weißes Hemdßist, kann das Abdeckelement 22 in der Freigabestellung
gehalten werden, um das Originalmotiv als Hintergrund für die Informationen vorzusehen.
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Zwischen der Linse 11 und dem reflektierenden Spiegel 13 ist eine
gewöhnlich geschlossene Sperre vorgesehen, die eine Sperrplatte 52, eine Betätigungsplatte
53 und einen Bingriffsarm 54 umfaßt. Die Sperrplatte 52 ist drehbar am Gehäuse 1
gehalten und weist eine Öffnung 52a sowie einen Vorsprung 52b auf. Die Sperrplatte
52 ist gewöhnlich durch eine nicht dargestellte Federeinrichtung derart vorgespannt,
daß sie sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Die Betätigungsplatte 53, die so
angeordnet ist, daß sie sich längs darin ausgebildeten FUhrungsöffnungen hin und
her bewegt, ist normalerweise nach rechts vorgespannt und weist ein Armelement 53b
auf, das mit dem Vorsprung 52b in Berührung kommt und diesen Vorsprung weiterdrUckt,
wenn es sich zur rechten Seite hin bewegt. Der Eingriffsarm 54 steht gewöhnlich
mit der Betätigungsplatte 53 in Eingriff, um die Betätigungsplatte 53 in der am
weitesten nach links geschobenen Stellung zu halten. Der Eingriffsarm 54 steht mit
dem Verschlußknopf 4 in Verbindung und wird auf das Herabdrllcken des Verschlußknopfes,
d.h. auf das Auslösen des Verschlußmechanismus von der Betätigungsplatte 53 gelöst,
so daß er die Sperrplatte 52 zur Seite schiebt und somit das Licht des Bildes der
Informationen durchgehen läßt. Dadurch, daß eine derartige Sperre vorgesehen ist,
ist es möglich, das Licht des Bildes der Informationen nur auf das Okkular des Suchers
und nicht auf die Filmoberfläche zu proJizieren. Es ist daher möglich, die Informationen
im Sucher zu bestätigen, ohne den Verschlußmechanismus auszulösen.
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Die oben beschriebene Sperre ist i einzelnen in der US-PS
4
001 850 beschrieben. Es versteht sich, daß die Sperre, die, wie oben beschrieben,
zwischen der Linse 11 und dem reflektierenden Spiegel 13 angeordnet ist, so abgewandelt
werden kann, daß sie sich an irgendeiner anderen Stelle im optischen Weg für das
Licht des Bildes der Informationen zwischen dem Prisma 21 und dem Abdeckelement
22 befindet. Statt eine Sperre der oben beschriebenen Art vorzusehen, ist es auch
möglich, eine andere Art einer Sperre vorzusehen, die mit dem Prisma 21 verbunden
sein kann, so daß dieses hin und her bewegt wird. In diesem Fall sollte das bisher
als halbdurchlässiges Prisma 21 beschriebene Prisma ein vollständig reflektierendes
Prisma sein, um normalenzeise das Licht des Bildes der Informationen auf den Spiegel
18 und weiter auf das Okkular des Suchers zu reflektieren. Auf das Auslösen des
Verschlußmechanismus wird das Prisma so bewegt, daß das Licht des Bildes der Informationen
in Richtung auf den Film hindurchgehen karg.
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Der Abstand zwischen der Filmoberfläche und dem Abdeckelement 12 liegt
vorzugsweise im Bereich von 1,5 mm bis 4 mm, vorausgesetzt, daß die Kamera für die
Aufnahme eines 35 mm Filmes oder Kleinbildfilmes konstruiert ist. In den Fig. 3a
und 3b ist schematisch eine Kamera mit der Informationslichtquelle 10 und einer
Sperre 24 dargestellt, die dazu dient, ein Belichten der Filmoberfläche mit Lichtstrahlen
aus einer unregelmäßigen Reflektion zu verhindern. Mit einer in der oben beschriebenen
Weise aufgebauten Kamera wurden Versuche durchgeführt, um die Wirkung des durch
das Abdeckelement 22 gebildeten Schattens zu ermitteln, wenn dieses an verschiedenen
Stellen zwischen der Filmoberfläche 14 und der Informationslichtquelle 10 vorgesehen
ist.
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In den Fig. 3a und 3b ist das Abdeckelement an drei verschiedenen
Stellen angeordnet dargestellt, die jeweils mit a,b und c bezeichnet sind. Die Untersuchungen
haben ergeben, daß das Abdeckelement 22 an einer Stelle 10,5 mm von der Filmoberfläche
14 entfernt, wie es durch a angegeben ist, einen Schatten bildet, der seine Form
und den Grad der Unschärfe, insbesondere an
seinen Außenrändern
erkennbar, entsprechend einer Änderung des Wertes der Blendenöffnung ändert. Eine
derartige Änderung ist besonders deutlich, wenn die Blende kleiner als flil wird.
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Wenn das Abdeckelement 22 noch näher an der Filmoberfläche 14, beispielsweise
an einer Stelle zwischen 4 mm und 1,5 mm von der Filmoberfläche 14 entfernt angeordnet
wird, wie es durch b und c jeweils angegeben ist, wird ein scharfer Schatten auf
dem Aufzeichnungsbereich 15 unabhängig von einer Änderung der Blende gebildet.
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Im folgenden wird eine Einrichtung zum Betätigen des oben beschriebenen
Abdeckelementes 22 zwischen der Abdeckstellung und der Freigabestellung beschrieben.
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Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, weist das Halteelement 25 zum Halten
des Abdeckelementes 22 einen Vorsprung 27 auf, der in einem Stück damit ausgebildet
oder fest daran angebracht ist und in eine Öffnung 33 eingesetzt ist, die in einem
langgestreckten Plattenelement 28 ausgebildet ist, das beweglich über dem Belichtungsbereich
14 vorgesehen ist. Die Öffnung 33 hat im wesentlichen eine dreieckige Form, wobei
eine ihrer Kanten 33a, die sich nahe am Film befindet, bezüglich der Bewegungsrichtung
des Plattenelementes 28, die durch einen Pfeil A2 wiedergegeben ist, schräg verläuft.
Wenn der Vorsprung 27 in die Öffnung 33 eingesetzt ist, wird der Vorsprung 27 gleitend
von der Kante 33a erfaßt. Das langgestreckte Plattenelement 28 weist zwei langgestreckte
Führungsöffnungen 29a und 29b auf, die an den etwa gegenüberliegenden Endabschnitten
des Plattenelementes 28 ausgebildet sind und in die stiftartige Vorsprünge 30a und
30b jeweils,die fest am Gehäuse 1 angebracht sind, gleitende eingesetzt sind, damit
das Plattenelement 28 über eine Strecke hin und her bewegt werden kann, die durch
die Länge der langgestreckten Ftihrungsöffnungen 29a und 29b bestimmt ist. Etwa
in der Mitte des langgestreckten Plattenelementes 28 und an der weiter vom Film
entfernt liegenden Kante ist ein
Vorsprung 31 vorgesehen, während
an der dem Film naheliegenden Kante ein weiterer Vorsprung 36 vorgesehen ist, welche
Vorsprünge fest am Plattenelement 28 angebracht sind. Der Vorsprung 31 steht mit
einem Ende einer Schraubenfeder 32 in Verbindung, während das andere Ende der Schraubenfeder
32 mit dem Gehäuse 1 verbunden ist, so daß das Plattenelement 28 gewöhnlich nach
rechts, d.h. in die durch den Pfeil A) angezeigte Richtung gedrückt wird. Der Vorsprung
36 steht mit dem Schaltknopf 8 in Verbindung, der an der Außenseite des Gehäuses
1 vorgesehen ist, um von Hand aus das Plattenelement 28 zwischen der nach rechts
geschobenen Stellung, nämlich der Ausschaltstellung,und der nach links geschobenen
Stellung, nämlich der Einschaltstellung, zu bewegen, wie es durch den Pfeil A4 dargestellt
ist.
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Auf der rechten Seite des Plattenelements 28 ist ein Armelement 37
vorgesehen, dos das Plattenelement 28 gegen die Vorspannkraft der Feder 32 in der
Einschaltstellung hält. Das Armelement 37 ist an dem am weitesten vom Plattenelement
28 entfernt liegenden Ende schwenkbar mit einem stiftartigen Vorsprung 38 verbunden,
der fest im Gehäuse 1 ausgebildet ist, so daß das Armelement 27 sich um den stiftartigen
Vorsprung 38 herum dreht.
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Das Armelement 37 ist gewöhnlich durch eine Drahtfeder 43, die an
der Achse 38 angebracht ist und mit ihrem einen Ende mit einem Vorsprung 41, der
am Armelement 37 ausgebildet ist, und mit ihrem anderen Ende mit einem Vorsprung
42 am Gehäuse 1 in Eingriff steht, so vorgespannt, daß es sich in die durch den
Pfeil A5 angezeigte Richtung dreht. Das andere Ende des Armelementes 37, das teilweise
das Plattenelement 28 überlappt, ist mit einer Aussparung 40 ausgebildet, die mit
einem stiftartigen Vorsprung 39, der fest am Plattenelement 28 angebracht oder in
einem Stück damit ausgebildet ist, in Eingriff steht, während das Plattenelement
28 in die Einschaltstellung verschoben ist.
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Da die Ineingriffnahme zwischen der Aussparung 40 und dem stiftförmigen
Vorsprung 39 durch ein Einechnappen bewirkt wird, kann das Plattenelement 28 einfach
auf eine von Hand aus erfolgende Bedienung des Schaltknopfes 8 gelöst werden.
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Wenn sich die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer ausgeschalteten
Stellung befindet, ist der stiftartige Vorsprung 39 von der Aussparung 40 gelöst
und wird der stiftartige Vorsprung 39 in Berührung mit einer Kante des Armelementes
37 gehalten, während gleichzeitig sich der Vorsprung 37 auf der ganz linken Seite
der Öffnung 33, nämlich an dem erweiterten Ende, befindet, so daß das Abdeckelement
22 in die Freigabestellung gedreht ist. Wenn die photographierende Person einen
Schattenhintergrund für die Informationen auf dem Film ausbilden will, bewegt sie
den Knopf 8 von der Ausschaltstellung in die Einschaltstellung, und zwar in die
Richtung, die durch den Pfeil A4 angegeben ist, um das Plattenelement 28 in die
Richtung nach links zu bewegen und dadurch den stiftartigen Vorsprung 39 mit der
Aussparung 40 in Eingriff zu bringen.
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n ler Beweg'ng des Plattenelementes 25 nach links oder au die Einschaltstellung
zu, wird die Kante 33a der Öffnung 33 gleitend mit dem Vorsprung 27 in Berührung
gehalten, so daß der Vorsprung 27 zusammen mit dem Abdeckelement 22 um die Achse
26 in eine der durch den Pfeil A1 angegebenen Richtung entgegengesetzte Richtung
gegen die Vorspannkraft der Drahtfeder 26a gedreht wird und somit das Abdeckelement
22 von der Freigabestellung in die Abdeckstellung gedreht ist, wenn sich schließlich
das Plattenelement 28 in der Einschaltstellung befindet.
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Das Plattenelement 28 ist mit einem plattenartigen Vorsprung 34 an
seiner linken Seite versehen, um eine Abdeckplatte 35 zu halten, die im eingeschalteten
Zustand der erfindungsgemäusen Vorrichtung in den Sucher vorragt, um teilweise zu
verhindern, daß Lichtstrahlen, die durch das Objektiv 16 gehen, auf den Aufzeichnungsbereich
im Sucher fallen. D.h. mit anderen Worten, daß die Lichtstrahlen, die von der Informationslichtquelle
10 stammen und auf den Sucher 7 übertragen werden, die Abdeckplatte 35 als Hintergrund
für den Aufzeichnungsbereich nehmen, so daß sie klar und scharf das Kennzeichen
oder
die Information im Sucher bilden. Dazu kann die Abdeckplatte 35 ein Farbfilter sein
oder aus einem durchscheinenden Material bestehen.
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In der oben beschriebenen Stellung kann die photographierende Person
die tbdeckplatte 35 finden, wenn er in den Sucher blickt, und somit erkennen, daß
die erfindungsgemäße Vorrichtung eingeschaltet ist. Auf ein Herabdrücken des Verschlußknopfes
4 für etwa die Hälfte des Weges wird danach die in der Informationslichtquelle 10
verwandte Lampe 9a durch die Steuereinrichtung, die mit dem Verschlußknopf 4 verbunden
ist, mit Energie versorgt, und ein weiteres Herabdrücken des VerschluB-knopfes 4
löst den in der Kamera verwandten Verschluß aus.
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Nach der Aufnahme der Photographie mit dem für die Informationen auf
dem Film gebildeten Hintergrund bewegt die photographierende Person den Knopf 8
von der eingeschalteten Stellung in die ausgeschaltete Stellung zurück, um das Abdeckelement
22 in die Freigabestellung zu drehen, und somit das Licht des Bildes der Informationen
auf den Bereich 15 zu projizieren. Wenn er entscheidet, einen solchen Schattenhintergrund
bei der folgenden Photographie nicht auszubilden, kann der Knopf 8 andauernd in
der ausgeschalteten Stellung gehalten werden, um das Abdeckelement 22 in der Freigabestellung
zu halten. Aufgrund dieses Aufbaus der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die photographierende
Person zu jeder Zeit die Vorrichtung unabhängig von den verschiedenen Funktionen
der Kamera ein- und ausschalten.
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Bei der Arbeit mit einer derartigen Kamera, wie sie oben beschrieben
wurde, kann das Einschalten der Vorrichtung zum Aufzeichnen der Informationen im
allgemeinen erfolgen, ohne daß die photographierende Person in irgendeiner Weise
daran erinnert wird, da sie den Knopf 8 einschalten kann, wann immer sie es wünscht,
die Informationen in der Photographie auszubilden, es besteht jedoch die Gefahr,
daß die photographierende Person das Abschalten vergißt, bevor sie die nächste Photographie
aufnimmt,
vorausgesetzt, daß sie es nicht wünscht, daß bei der
nächsten Photographie ein Schattenhintergrund ausgebildet wird.
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Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer automatischen
Abschalteinrichtung versehen, die so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie in
Verbindung mit dem Transportieren des Filmes oder mit dem Öffnen der hinteren Abdeckkappe
2 arbeitet. Im folgenden wird diese Einrichtung näher beschrieben.
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Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, weist die automatische Abschalteinrichtung,
die nach jeder Aufnahme eines Photos betätigt werden kann, ein Steuerscheibenelement
45 auf, das in der Mitte des Armelementes 37 vorgesehen ist und dessen Außenrand
in Berührung mit dem Seitenrand des Armelementes 37 gehalten ist. E wachse des Steuerscheibenelementes
45 steht mit der Achse der Filmaufwickelspule 44 in Verbindung, so daß nach jeder
Aufnahme eines Photos die Filmaufwickelspule 44 durch eine geeignete Filmtransporteinrichtung
bekannter Art gedreht wird, um den belichteten Film auf die Filmautwickelspule 44
aufzuwickeln. Auf eine Drehung der Filmaufwickelspule 44 hin wird das Steuerscheibenelement
45 gleichzeitig gedreht, so daß es eine Druckkraft auf das Armelement 37 ausübt
und dieses um die Achse 34 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung dreht,
die durch den Pfeil A5 angegeben ist. Dementsprechend wird das Plattenelement 28,
das in der eingeschalteten Stellung durch die Ineingriffnahme zwischen dem stiftartigen
Vorsprung 39 und der Aussparung 40 gehalten war, aus dieser Ineingriffnahme gelöst
und zur Ausschaltstellung hin durch die Vorspannkraft der Feder 32 bewegt.
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Eine andere automatische abschalteinrichtung , die betätigt werden
kann, wenn der Film entladen wird, weist einen Hebel 48 mit zwei Armen 48a und 48b
auf, der an seinem mittleren Teil drehbar durch eine Achse 46 gelagert ist, die
vom Gehäuse 1 ausgeht und fest daran angebracht ist. Ein Arm 48a steht mit
einem
Vorsprung 47 in Eingriff, der vom armelement 37 von seinem mittleren Teil ausgeht,
wo der Arm mit einer vorstehenden Platte 37a versehen ist, während der andere hrm
48b so verläuft, daß er mit der hinteren Abdeckkappe 2 in Berührung kommt, wenn
diese in passender Weise so aufgesetzt ist, daß sie das Gehäuse 1 überdeckt. Der
Hebel 48 ist durch eine Drahtfeder 41, deren eines Ende mit einem Vorsprung 49,
der vom Arm 48a ausgeht, und deren anderes Ende mit einem Vorsprung 50 in Eingriff
steht, der vom Gehäuse 1 ausgeht, normalerweise so vorgespannt, daß er sich in eine
Richtung dreht, die durch einen Pfeil A6 angegeben ist Wenn die hintere Abdeckkappe
2 geschlossen wird, kommt ihre Innenwand mit dem Arm 48b in Berührung und drückt
die Innenwand auf diesen Arm, um den Hebel 48 in eine Richtung entgegengesetzt zu
der du fih den Pfeil pfeil <6 angezeigten gtw c.lbunÕ gegen die Federkraft zu
drehen, so daß sich der andere Arm 48b vom Vorsprung 47 löst. In dieser Stellung
wird daher das Armelement 37 mit dem Vorsprung 39 in Berührung gehalten, der am
Plattenelement 28 vorgesehen ist. Auf eine Öffnung der hinteren Abdeckkappe 2 hin
wird der Arm 48b von der Druckkraft der Abdeckkappe 2 befreit, so daß der Hebel
48 aufgrund der Feder 51 in die durch den Pfeil As angezeigte Richtung gedreht wird,
und der Arm 48a mit dem Vorsprung 47 in Berührung kommt und den Vorsprung 47 weiterbewegt.
Dementsprechend wird das Armelement 37 in eine Richtung entgegengesetzt zur durch
den Pfeil A5 angezeigten Richtung gedreht.
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Die Verwendung einer automatischen Abschaltvorrichtung, wie sie oben
beschrieben wurde, in der erfindungsgemäBen Vorrichtung zum Aufbringen von Informationen,
ermöglicht es, das Abdeckelement 22 und die Abdeckplatte 35 nach jeder Aufnahme
eines Photos in die Ausschaltstellung zurückzuführen. Es besteht somit keine Gefahr,
daß die photographierende Person vergiß, die Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen
abzuschalten. Das Abschalten der Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen
auf
das Öffnen der hinteren Abdeckkappe 2 verhindert weiterhin, daß verschiedene Elemente
in der Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen beispielsweise das Abdeckelement
22 unbeabsichtigt durch die photographierende Person berührt wird.
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In Fig. 5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäusen
Vorrichtung dargestellt. Dieses Ausführunsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
umfaßt eine optische Einrichtung F, die Informationslichtquelle 10, das Objektiv
12 und das Abdeckelement 22, das beweglich vorgesehen ist, so daß es in der Abdeckstellung
oder in der Freigabestellung angeordnet werden kann. Da diese Elemente in derselben
Weise, wie beim vorhervehenden Ausführungsbeispiel angeordnet sind, erübrigt sich
eine weitere Erläuterung.
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Das Abdeckelement 22 besteht aus einem lichtundurchlässigen Material
und ist beispielsweise eine feste Metallplatte, wie es oben beschrieben wurde, die
hochklappbar über ein Halteelement 25 an einer Achse 26 vorgesehen ist, so daß es
sich um die Achse 26 zwischen der Abdeckstellung, die durch eine strichpunktierte
Linie in Fig.5 dargestellt ist, und der Freigabestellung, die durch eine ausgezogene
Linie in Fig.5 dargestellt ist, drehen kann. Das Abdeckelement 22 ist durch eine
Schraubenfeder 26a, deren eines Ende mit dem Halteelement 25 und deren anderes Ende
mit der Achse 26 in Eingriff steht, normalerweise in Richtung auf die Abdeckstellung
vorgespannt.
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Wenn das Abdeckelement 22 in die Abdeckstellung gedreht ist, liegt
der Informationsaufzeichnungsbereich 15 bezüglich des Lichtes, das vom Objektiv
12 kommt, im Schatten, so daß sich ein Schattenhintergrund für die Informationen
bildet. Wenn das Abdeckelement 22 sich in der Freigabestellung befindet, wird ein
derartiger Schattenhintergrund im Bereich 15 nicht ausgebildet.
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Im folgenden wird die Einrichtung beschrieben, die eie Bewegung des
Abdeckelementes 22 zwischen der abdeckstellung und der Freigabestellung bewirkt,
wie es oben beschrieben wurde.
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Wie es in Fig. 5 dargestellt ist, weist das Abdeckelement 22 einen
Vorsprung 27' auf, dessen eines Ende fest am Halteelement 25 angebracht oder in
einem Stück damit ausgebildet ist, und dessen anderes Ende mit dem Betätigungs':rm
56 in Berührung gehalten ist. Der Betätigungsarrn 56 weist an seinem mittleren Teil
einen Vorsprung 57 auf, der drehbar durch das Gehäuse 1 gehalten ist, so daß sich
der 3etätigunhsarm 56 um den Vorsprung 57 dreht. Der Betätigungsarm 56 ist durch
eine Schraubenfeder 59, die am Vorsprung 57 angebracht ist und deren eines Ende
mit einem stiftartigen Vorsprung 58,der fest am Gehäuse 1 ausgebildet ist, und deren
anderes Ende mit einem Vorsprung soc in Hing L fL seh, der as Betätigungsarm 5o
ausgebildet ist, normalerweise so vorgespannt, daß er sich in eine Richtung dreht,
die durch den Pfeil A7 angezeigt ist. Ein Ende 56a des Betätigungsarmes 56, das
dem Ende 56b gegenüberliegt, an dem der Vorsprung 27' mit dem Arm 56 in Berührung
steht, ist gleichfalls mit einem sich konisch verjüngenden Teil 60 in Berührung
gehalten, das mit dem Verschlußknopf 4 verbunden ist.
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Da die Vorspannkraft der Feder 59 stärker als die der Feder 26 ist,
wird das Abdeckelement 22 normalerweise in der Freigabestellung gehalten, wie es
in Fig. 4a dargestellt ist. Auf das Herabdrücken des Verschlußknopfes 4 in die durch
den Pfeil Aa dargestellte Richtung hin drückt der sich konisch verjüngende Teil
60 gegen das Ende 56a, so daß der Betätigungsarm 56 in eine dem Pfeil A7 entgegengesetzte
Richtung gegen die Vorspannkraft der Feder 59 gedreht wird. Daher bewegt sich das
Ende 56b um eine vorbestimmte Strecke, so daß sich der Vorsprung 27' mitbewegt,
der seinerseits das Abdeckelement 22 in die ßbdeckstellung führt. Etwa am Ende der
Bewegungsstrecke
des Verschlußknopfes 4 nach unten kommt das Abdeckelement
22 schließlich in die Abdeckstellung, und in dieser Stellung löst der Verschlußknopf
4 den Verschluß aus, wodurch der Schattenhintergrund im Bereich 15 auf der Filmoberfläche
14 gebildet wird, wie es in Fig. 4b dargestellt ist. Danach wird das Abdeckelement
22 in die Freigabestellung durch die Rückbewegung oder Auwärtsbewegung des Verschlußknopfes
4 zurückgeführt.
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Die Informationslichtquelle 10 ist so angeordnet, daß etwa am Ende
der Aufwärtsbewegung des Verschlußknopfes 4 das die Informationen mitführende Licht
auf den Bereich 15 für eine bestimmte Zeitdauer projiziert wird, wie es in Fig.
4c dargestellt ist. Dann wird die Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen in
ihre Ausgangslage zurückgebracht, wie es in Fig. 4d dargestellt ist.
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Für den Fall, daß der Schattehheitergruni nicht erforderlich ist,
ist eine Sperreinrichtung vorgesehen, die das Abdeckelement 22 unabhängig vom Herabdrücken
des Verschlußknopfes 4 in der Freigabestellung hält. Die Sperreinrichtung weist
ein langgestrecktes Plattenelement 28' auf, das beweglich über dem Belichtungsbereich
14 vorgesehen ist, so daß es sich zwischen einer Einschaltstellung oder einer Ausschaltstellung
oder Sperrstellung durch die Betätigung des Knopfes 8 bewegen kann, der außen am
Gehäuse 1 vorgesehen ist. Das Plattenelement 28' weist zwei Führungsöffnungen 29a
und 29b auf, um das Plattenelement 28 in derselben Weise zu führen, wie es im Obigen
anhand des Plattenelementes 28 beschrieben wurde. Das Plattenelement 28' ist insbesondere
mit einem Eingriffsvorsprung 55 versehen, der dann, wenn das Plattenelement 28'
in die Ausschaltstellung gedreht ist, sich dicht vor dem Vorsprung 27' befindet,
um zu verhindern, daß sich das Abdeckelement 22 in die Abdeckstellung bewegt. Da
das Plattenelement 28' auch die Abdeckplatte 35 aufweist, die während der Einschaltstellung
der Vorrichtung zum Aufbringen der Information in den Sucher vorragt, wie es bei
dem
vorhergehenden usführungsbeispiel beschrieben wurde, ist es möglich zu bestätigen,
daß sich das Äbdeckelement 22 in der Abdeckstellung befindet.
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In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ari erfineungsgemäßen
Vorrichtung dargestellt, das eine optische Einrichtung F, die Informationslichtquelle
10 und das Objektiv 12 umfaßt, die in ähnlicher weise angeordnet sind, wie es im
Obigen beschrieben wurde. Statt der Ausbildung der Blockierungseinrichtung mit Hilfe
des Abeeckelementes 22 kann die Blockierungseinrichtung auch durch einen Flüssigkristall
gebildet sein, der in einem transparenten Gehäuse 63 enthalten ist. Das Gehäuse
63 ist in einer Stellung, die dem oben beschriebenen Flächenbereich 15 entspricht,
über einer transparenten Platte 62, eispi0lse'se aus Glas od». einen Kunstharz,
gehalten, als dem BelichtunCsDereich 14 entspricht. In ähnlicher Weise ist eine
transparente Platte 65 mit einem Flüssigkristallbehälter 64 gleichfalls zur Objektivlinse
16 ausgerichtet angeordnet.
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Die Stellung, in der der Behälter 64 in der Platte 65 vorgesehen ist,
entspricht natürlich der Stellung, in der die Abdeckplatte 35 im Sucher während
der Einschaltstellung der Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen erscheint.
D.h. mit anderen Worten, daß die Lage des Behälters 64 der Lage des Behälters 63
bezüglich des hindurchgehenden Bildes des Objektes entspricht. Die Behälter 63 und
64, die jeweils mit dem Flüssigkristall gefüllt sind, sind mit einer Steuerschaltung
mit Schaltern S1, S2 und S3, einer Energiequelle E und eben diesen Behältern 63
und 64 verbunden. Die Schalter S1 und S2 werden gleichzeitig betätigt, um den Flüssigkristall
im Behälter 64 zu erregen. Wenn der Flüssigkristall erregt ist, d.h. wenn der Flüssigkristall
mit einer Spannung über einer vorbestimmten Schwellenspannung versorgt wird, kommt
der Flüssigkristall vom durchlässigen Zustand zum lichtundurchlässigen Zustand,
so daß sich dementsprechend der Schattenhintergrund im Sucher bildet. Auf die Freigabe
des Verschlußknopfes wird der Schalter
S3 angeschaltet, um den
Flüssigristall im Behälter 63 anzusteuern, so daß dementsprechend ein Schattenhintergrund
im Bereicn 15 im Belichtungsbereich 14 gebildet wird.
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Eine derartige Ausbildung, wie sie bei dem dritten Äusführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen ist, setzt den Platzbedarf zum Einbau
der Vorrichtung in die Kamera herab und vereinfacht gleichfalls den mechanischen
Aufbau.
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Es versteht sich, daß das zweite und das dritte Ausfuhrungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit der normalerweise geschlossenen Sperre und
der automatischen Abschalteinrichtung versehen sein können, die im Obigen in Verbindung
mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurden.
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Aus dem Obigen ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung zum
Aufbringen von Informationen einen klaren und scharfen Schattenhintergrund auf dem
belichteten Film liefert, der unabhängig von einer Änderung der Einstellung der
Blendenöffnung keine Unschärfe am Rand des Schattenbereiches aufweist, da das Blockierungselement,
beispielsweise das Abdeckelement 22 oder der Behälter 63, dicht neben der Filmoberfläche
angeordnet ist. Eine derart eingerichtete Anordnung des Blockierungselementes dicht
neben der Filmoberfläche wird dadurch erreicht, daß ein lichtundurchlässiges Blockierungselement
vorgesehen ist, das vollständig das Licht des Bildes der Informationen blockiert,
während es den Schattenbereich auf der Filmoberfläche ausbildet.
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Da die Blockierungselemente weiterhin so angeordnet sind, daß sich
ihr Zustand zwischen dem blockierenden Zustand und dem nicht blockierenden Zustand
ändert, ist es möglich, selektiv den Schattenhintergrund für die Informationen zu
bilden.
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Wenn weiterhin die Vorrichtung zum Aufbringen der Informationen
mit
einer automatischen Abschalteinrichtung versehen ist, kann die Vorricotung zum Aufbringen
der Informationen nach jeder Aufnahe eines Photos und auch auf das Öffnen der hinteren
Abdeckkarjpe der Kamera hin in den abgeschalteten Zustand gebracht werden, so daß
die photographierende Person nicht vergißt, die Vorrichtung in den ausgeschalteten
Zustand zurückzubringen und nicht unbeabsichtigt das Blockierungselement berüiirt,
während sie einen Film einlädt oder aus der Kamera herausnimmt.
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L e e r s e i t e