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DE2749700C3 - Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder Nähmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder Nähmaschinen

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DE2749700C3
DE2749700C3 DE2749700A DE2749700A DE2749700C3 DE 2749700 C3 DE2749700 C3 DE 2749700C3 DE 2749700 A DE2749700 A DE 2749700A DE 2749700 A DE2749700 A DE 2749700A DE 2749700 C3 DE2749700 C3 DE 2749700C3
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DE
Germany
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embroidery
needle bar
needle
driver
pawl
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DE2749700A
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DE2749700A1 (de
DE2749700B2 (de
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Alfred 4175 Wachtendonk Desprez
Wolfgang 4173 Kerken Teetz
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ZSK Stickmaschinen GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Carl Zangs AG
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Priority to US05/958,401 priority patent/US4254721A/en
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B81/00Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an automatisch gesteuerten Stick- oder Nähmaschinen, insbesondere Mehrkopf-Stickautomaten, mit mindestens einer mittels eines Pleuels und einer Kurbel von einer Antriebswelle angetriebenen Nadelstange.
Bei automatisch gesteuerten Stick- oder Nähmaschinen werden sogenannte Springtische erforderlich, wenn die das zu bestickende Material tragenden Stickrahmen automatisch von einem Motiv zum anderen verschoben werden. Diese den Abstand zwischen dem letzten Stich des fertiggestellten Motivs mit dem ersten Stich des neuen Motivs verbindenden Springstiche müssen nach der Fertigstellung der Stickerei von Hand herausgetrennt werden. Hierdurch ergibt sich nicht nur die Notwendigkeit einer Nachbehandlung des auf der Maschine automatisch bestickten Materials von Hand, sondern insgesamt ein erheblicher Arbeitsmehraufwand.
Um das Heraustrennen von Springstichen nach Fertigstellung der Stickerei zu vermeiden, ist aus der DE-PS 16 85 138 eine eingangs geschilderte Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung bekannt, mit welcher die Stichbildung zeitweise ausgesetzt werden kann. Bei dieser bekannten Einrichtung wird mittels eines Magneten die Nadelstange in dem ihre Hin- und Herbewegung verursachenden Kloben um etwa 90° gedreht, so daß infolge der gleichzeitigen Verdrehung der an der Nadelstange befestigten Nadel der Greifer die Fadenschlaufen nicht erfassen kann, wodurch die Bildung von Stichen verhindert wird.
Diese bekannte Einrichtung unterbricht zwar die Bildung von Springstichen, vermeidet aber nicht das Eintauchen der Nadel in den Stickgrund. Bei verschiedenen zu bestickenden Materialien bleiben deshalb unerwünschte Nadeleinstiche sichtbar, die insbesondere dann stö.-end sind, wenn das Stickgrundmaterial aus Leder, Kunstleder oder feinen Geweben besteht.
Aus der eingangs genannten deutschen Patentschrift
jo ist es auch bekannt, zur Unterbrechung der Sticknadelbewegung eine Kupplung vorzusehen, die die Nadelstange vom Antrieb abkuppelt. Einzelheiten über Ausbildung und Einbau der Kupplung sind jedoch dieser Patentschrift nicht entnehmbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Vorrichtung so auszubilden, daß nicht nur die Stichbildung zeitweise unterbrochen werden kann, sondern ein gesteuertes Unterbrechen der Sticknadelbewegung mit einfachen und funktionssiche-
•ifi ren Mitteln möglich ist, ohne daß größere Änderungen an der Konstruktion des Stickkopfes erforderlich sind.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel mit einem Antriebsschlitten gelenkig verbunden ist, der mit einem auf der Nadelstange befestigten Mitnehmer mittels einer Schaltklinke kuppelbar ist, die als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, desi-en einer Arm mit einer am Antriebsschlitten ausgebildeten Raste und dessen anderer Arm mit einer steuerbaren Halteklinke
so zusammenwirkt, durch welche der Mitnehmer bei gleichzeitiger Trennung vom Antriebsschlitten in einer oberen Totpunktlage feststellbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es möglich, die Nadelstange in der oberen Totpunktlage festzustellen, ohne die Bewegungen des Nadelstangenantriebs, nämlich der Antriebswelle, der Kurbel und des Pleuels zu unterbrechen. Insbesondere bei einem automatischen Verschieben des Stickrahmens zwischen zwei Motiven kann somit die Sticknadelbewegung
ho zeitweise unterbrochen werden, ohne daß der Maschinenantrieb ausgeschaltet wird, weil dieser Antrieb für die Ausführung der Stickrahmenverstellung erforderlich ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Antriebsschlitten auf der Nadelstange beweglich geführt und die Schaltklinke unmittelbar am Mitnehmer gelagert. Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache Ausführung, die insbesondere für Stickmaschinen ohne
Farbwechsel Verwendung Findet.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist der Antriebsschlitten auf eine* parallel zur Nadelstange angeordneten Führungsstange beweglich geführt und die Schaltklinke an einem Schaltstück gelagert, das ebenfalls auf der Führungsstange geführt und mit dem Mitnehmer der Nadelstange verbunden ist Diese Ausführung eignet sich insbesondere für Stickautomaten mit einer Farbwechseleinrichtung.
Bei einer Anwendung dieser Ausführungsform an mit einer Farbwechseleinrichtung versehenen Stickautomaten sind erfindungsgemäß mehrere Nadelstangen parallel zueinander in einem gemeinsamen, quer zur Stickbewegung verschiebbaren Nadelstangenblock beweglich gelagert, wobei der Mitnehmer der jeweils in der Stickstellung befindlichen Nadelstange mit dem .Schaltstück verbunden ist Diese ausschließlich im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Hauptanspruches Schutz genießende Weiterbildung kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch weitergebildet werden, daß der Mitnehmer jeder Nadelstange mit einer Rolle versehen ist, die in eine gabelförmige Ausnehmung des Schaltstückes einführbar ist. Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, daß zu beiden Seiten des in der oberen Totpunktlage befindlichen Schaltstückes je eine feststehende Führungskurve für die Rollen der sich außerhalb der Stickstellung befindlichen Nadelstangen angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich mit einfachen und funktionssicheren Mitteln eine Möglichkeit zum Unterbrechen der Sticknadelbewegung an mehrnadeligen Stickmaschinen mit Farbwechseleinrichtung, deren abgeschaltete Nadeln zuverlässig festgehalten werden. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird jede ausgeschaltete Nadel in ausreichendem Abstand vom zu bestickenden Material gehalten, indem der Abstand jeder Führungskurve vom Tisch der Stick- oder Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schaltstück zunimmt.
Die Gegenstände der Ansprüche 4 bis 7 genießen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 Schutz.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kopf einer Stickmaschine,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht zu F i g. 1 mit betriebsbereiter Nadelstange,
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht entsprechend F i g. 2 mit abgeschalteter Nadelstange,
Fig.4 einen Längsschnitt durch einen Kopf einer Stickmaschine mit Farbwechseleinrichtung,
F i g. 5 eine Vorderansicht zu F i g. 4 und
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des Stickkopfes gemäß den F i g. 4 und 5.
Das erste Ausführungsbeispiel eines Kopfes einer Stickmaschine gemäß den F i g. 1 bis 3 zeigt den vorderen Teil eines Gehäuses 1 mit einer Hauptantriebswelle 2. Auf dem vrKii-.cn Ende der Hauptantriebswelle 2 ist eine Kurbel 3 mittels eines Stiftes 3a befestigt. An der Kurbel 3 ist ein Pleuel 4 angelenkt, das mittels eines Pleuelzapfens 4a gelenkig mit einem Antriebsschlitten 5 verbunden ist.
Dieser Antriebsschlitten 5 ist beweglich auf einer Nadelstange 6 geführt, die in Längsrichtung in Lagerbuchsen la des Gehäuses 1 beweglich geführt ist. Auf der Nadelstange 6 ist ein Mitnehmer 7 befestigt, an dem eine zweiarmige Schaltklinke 8 gelagert ist. Diese Schaltklinke 8 ist durch eine Schenkelfeder 9 belastet
Während der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 mit einer Raste 5a des Antriebsschlittens 5 zusammenwirkt, so daß der Mitnehmer 7 mit dem Antriebsschlitten 5 gemäß Fig.2 verbunden werden kann, arbeitet der obere Arm Sb der Schaltklinke 8 mit einer Halteklinke 10 zusammen. Diese Halteklinke 10 ist auf einem ortsfest im Gehäuse 1 angeordneten Bolzen 11
ίο verschwenkbar gelagert Sie wird über ein Gestänge 12 von einem Schaltmagnet 13 betätigt
Über die Kurbel 3 und das Pleuel 4 wird der Antriebsschlitten 5 bei sich drehender Hauptantriebswelle 2 auf der Nadelstange 6 auf- und abbewegt Im Normalfall, wie er in F i g. 2 dargestellt ist, ist der auf der Nadelstange 6 befestigte Mitnehmer 7 über den unteren Arm 8a der Schaltklinke 8 und die Raste 5a mit dem Antriebsschlitten 5 verbunden. Die Nadelstange 6 und damit die an der Nadelstange 6 befestigte, auf der Zeichnung jedoch nicht dargestellte Nadel werden auf diese Weise entsprechend der Drehzahl der Hauptantriebswelle 2 bewegt. Die formschlüssige Verbindung zwischen Antriebsschlitten 5 und Mitnehmer 7 aufgrund der Schaltklinke 8 wird durch die auf die Schaltklinke 8 wirkende Schenkelfeder 9 sichergestellt
Soll die Sticknadelbewegung beispielsweise während eines Verschiebens des Stickrahmens von einem Motiv zum anderen zeitweise unterbrochen werden, wird der Schaltmagnet 13 betätigt, der über das Gestänge 12 die Halteklinke 10 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles verschwenkt. Infolge dieser Verschwenkbewegung drückt die Halteklinke 10 den oberen Arm Sb der Schaltklinke 8 entgegen der Kraft der Schenkelfeder 9 zurück, sobald der Mitnehmer 7 wieder in seine obere Totpunktlage gelangt. Durch dieses Zurückdrükken, das in F i g. 3 dargestellt ist, wird der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 von der Raste 5a des Antriebsschlittens 5 entkuppelt. Der Antriebsschlitten 5 kann nunmehr auf der Nadelstange 6 auf und ab gleiten.
Mittels der Halteklinke 10 wird dagegen der Mitnehmer 7 zusammen mit der Nadelstange 6 in der oberen Totpunktlage festgehalten, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist.
Durch eine Betätigung des Schaltmagnet 13 ist es auf diese Weise möglich, beispielsweise in Abhängigkeit von der automatischen Steuerung der Stickmaschine die Sticknadelbewegung auszuschalten. Dieses Ausschalten kann auf einfache Weise in die Programmsteuerung der Stick- oder Nähmaschine aufgenommen werden. Eine erneute Betätigung des Schaltmagneten 13 in der in Fig.3 gezeichneten Stellung ergibt ein erneutes Ankuppeln des Antriebsschlittens 5 an den Mitnehmer 7 der Nadelstange, sobald der Antriebsschlitten 5 seine obere Stellung gemäß Fig. 2 einnimmt. Um bei hohen Drehzahlen, vorzugsweise oberhalb von 500 Umdrehungen pro Minute, unerwünschte uewegungen der Nadelstange 6 und des Mitnehmers 7 auszuschalten und sicherzustellen, daß sich der Mitnehmer 7 stets in der oberen Totpunktlage befindet, ist der Mitnehmer 7
fit) durch eine Zugfeder 14 belastet, die mit ihrem oberen Ende am Gehäuse 1 des Stickkopfes aufgehängt ist.
Das zweite Ausführungsbeispiei gemäß den F i g. 4 bis 6 zeigt schematisch den Kopf einer Stickmaschine mit Farbwechseleinrichtung. Bei der dargestellten Ausfüh-
h'i rung sind fünf Nadelstangen 6 in einem Nadelstangenblock 15 beweglich gelagert, der zusammen mit den Nadelstangen 6 in Richtung der in F i g. 5 eingezeichneten Pfeile auf zwei Lagerstangen 16 verschiebbar ist
Jede Nadelstange 6 ist somit ausschließlich im Nadelstangenblock 15 gelagert, der im rechten Winkel zur Sticknadelbewegung verschiebbar ist.
Die Nadeln 6a der fünf Nadel„tangen 6 sind jeweils mit einem Garn versehen, das sich entweder hinsichtlich der Farbe oder ,inderer Eigenschaften wie Struktur oder Dicke von den anderen Garnen unterscheidet. Nur jeweils eine Nadelstange 6 kann sich in der Stickstellung befinden, die in Fig.4 gezeichnet ist. Die anderen vier Nadelstangen 6 sind jeweils ausgeschaltet.
In der in F i g. 4 dargestellten Stickstellung, welche in den F i g. 5 und 6 von der jeweils mittleren Nadelstange 6 eingenommen wird, ist diese Nadelstange 6 über das Pleuel 4 und die Kurbel 3 mit der Hauptantriebswelle 2 verbindbar. Auch bei der in den Fig.4 bis 6 dargestellten Ausführungsform erfolgt diese Verbindung über den Antriebsschlitten 5, der bei der zweiten Ausführung auf einer parallel zu den Nadelstangen 6 im Gehäuse 1 angeordneten Führungsstange 17 beweglich geführt ist. Auf dieser Führungsstange 17 befindet sich weiterhin ein Schaltstück 18, welches die Schaltklinke 8 trägt. Der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 wirkt wiederum mit der Raste 5a des Antriebsschlittens 5 zusammen, wie dies insbesondere in F i g. 5 zu erkennen ist.
Auf seiner Vorderseite ist das Schaltstück 18 mit einer gabelförmigen Ausnehmung 18a versehen, welche mil einer Rolle 19 zusammenwirkt, die an der rückwärtigen Seite jedes Mitnehmers 7 angeordnet ist. Das Zusammenwirken dieser Rolle 19 mit der gabelförmigen Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 und die Lage der Rolle 19 an dem Mitnehmer 7 jeder Nadelstange 6 sind am besten in F i g. 4 zu erkennen.
Die Betätigung der Schaltklinke 8 entgegen der Kraft der Schenkelfeder 9 über den mit der Halteklinke 10 zusammenwirkenden oberen Arm Sb erfolgt wie bei der ersten Ausführungsform, und zwar durch den in F i g. 5 erkennbaren Schaltmagneten 13 über das Gestänge 12. Die in der Stickstellung befindliche Nadelstange 6 wird somit durch den unteren Arm 8a der Schaltklinke 8 formschlüssig mit dem Antriebsschlitten 5 verbunden. Da die Schaltklinke 8 nicht unmittelbar am Mitnehmer 7 der in der Stickstellung befindlichen Nadelstange 6 gelagert ist, sondern an dem auf der Führungsstange 17 beweglich geführten Schaltstück 18, erfolgt eine mittelbare Verbindung über die gabelförmige Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18, in welche die am Mitnehmer 7 angeordnete Rolle 19 eingreift.
Durch eine Verschiebung des Nadelstangenblockes 15 quer zur Stickbewegung der Nadelstangen 6, die mittels eines nicht dargestellten Getriebes erfolgt, kann diejenige Nadelstange 6 ausgesucht werden, die von der Hauptantriebswelle 2 angetrieben werden soll. Bei einer derartigen Verstellbewegung des Nadelstangenblockes 15 tritt die Rolle 19 der ursprünglich in der Stickstellung befindlichen Nadelstange 6 aus der gabelförmigen Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 seitlich heraus. Die Rolle 19 gelangt auf eine von zwei feststehenden
ίο Führungskurven 20, die zu beiden Seiten der gabelförmigen Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 angeordnet sind. Diese Führungskurven 20 sind derart ausgebildet, daß ihr Abstand vom Tisch der Stick- oder Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schalt-
n stück 18 zunimmt. Hierdurch werden die nicht in der Stickstellung befindlichen Nadelstangen 6 weiter vom Tisch abgehoben als dies der oberen Totpunktlage entspricht. Die außer Eingriff befindlichen Nadeln 6a bzw. Nadelstangen 6 stellen somit keine Behinderung bei der Bedienung der Stickmaschine dar.
Durch die Führungskurven 20 wird sichergestellt, daß die an den Mitnehmern 7 angeordneten Rollen 19 zuverlässig in die gabelförmige Ausnehmung IfIa des Schaltstückes 18 eingeführt werden, so daß jede der fünf Nadelstangen 6 bei Bedarf mit dem Antriebsschlilten 5 verbunden werden kann. Beispielsweise bei: der Ausführung von Verschiebebewegungen des Stickrahmens während des Wechsels von einem fertigen Motiv zu einem neuen Motiv kann die jeweils in der Stickstellung befindliche Nadelstange 6 vom Anlriebsschlitten 5 entkuppelt werden. Hierzu wird der Schaltmagnet 13 betätigt, der über das Gestänge 12 die um den Bolzen 11 verschwenkbare Haltekiinke 10 in Richtung des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles; verschwenkt. Die Halteklinke 10 wirkt nach dieser Verschwenkung mit dem oberen Arm 8b der Schaltklinke 8 zusammen und hält diese Schaltklinke 8 zusammen mit dem Schaltstück 8 in der oberen Totpunktlage fest, während der mit dem Pleuel 4 verbundene Antriebsschlitten 5 auf der Führungsstange auf- und abbewegt wird, da die Raste 5a des Antriebsschlittens 5 bei der Verschwenkbewegung der Schaltklinke 8 vom unteren Arm 8a der Schaltklinke 8 freigegeben worden ist. Die Funktion zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung entspricht somit bei der zweiten Ausführungsform gemäß den Fig.4 bis 6 der voranstehend erläuterten Funktion bezüglich der ersten Ausführungsform.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an automatisch gesteuerten Stick- oder Nähmaschinen, mit mindestens einer mittels eines Pleuels und einer Kurbel von einer Antriebswelle angetriebenen Nadelstange, dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel (4) mit einem Antriebsschlitten (5) gelenkig verbunden ist, der mit einem auf der Nadelstange (6) befestigten Mitnehmer (7) mittels einer Schaltklinke (8) kuppelbar ist, die als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm (Sa)mh einer am Antriebsschlitten
(5) ausgebildeten Raste (5ajund dessen anderer Arm [Sb) mit einer steuerbaren Halteklinke (10) zusammenwirkt, durch welche der Mitnehmer (7) bei gleichzeitiger Trennung vom Antriebsschlitten (5) in einer oberen Totpunktlage feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsschlitten (5) auf der Nadelstange (6) beweglich geführt und die Schaltklinke (8) unmittelbar am Mitnehmer (7) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsschlitten (5) auf einer parallel zur Nadelstange (6) angeordneten Führungsstange (17) beweglich geführt und die Schaltklinke (8) an einem Schaltstück (18) gelagert ist, das ebenfalls auf der Führungsstange (17) geführt und mit dem Mitnehmer (7) der Nadelstange (6) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nadelstangen (6) parallel zueinander in einem gemeinsamen, quer zur Stickbewegung verschiebbaren Nadelstangenblock (15) beweglich gelagert sind und daß der Mitnehmer (7) der in der Stickstellung befindlichen Nadelstange
(6) mit dem Schaltstück (18) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (7) jeder Nadelstange (6) mit einer Rolle (19) versehen ist, die in eine gabelförmige Ausnehmung (Ma) des Schaltstückes (18) einführbar ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des in der oberen Totpunktlage befindlichen Schaltstückes (18) je eine feststehende Führungskurve (20) für die Rollen (19) der sich außerhalb der Stickstellung befindlichen Nadelstangen (6) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Absland jeder Führungskurve (20) vom Tisch der Stick- oder Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schaltstück (18) zunimmt.
DE2749700A 1977-11-07 1977-11-07 Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder Nähmaschinen Expired DE2749700C3 (de)

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