DE2749700C3 - Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder Nähmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder NähmaschinenInfo
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- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an automatisch
gesteuerten Stick- oder Nähmaschinen, insbesondere Mehrkopf-Stickautomaten, mit mindestens einer
mittels eines Pleuels und einer Kurbel von einer Antriebswelle angetriebenen Nadelstange.
Bei automatisch gesteuerten Stick- oder Nähmaschinen werden sogenannte Springtische erforderlich, wenn
die das zu bestickende Material tragenden Stickrahmen automatisch von einem Motiv zum anderen verschoben
werden. Diese den Abstand zwischen dem letzten Stich des fertiggestellten Motivs mit dem ersten Stich des
neuen Motivs verbindenden Springstiche müssen nach der Fertigstellung der Stickerei von Hand herausgetrennt
werden. Hierdurch ergibt sich nicht nur die Notwendigkeit einer Nachbehandlung des auf der
Maschine automatisch bestickten Materials von Hand, sondern insgesamt ein erheblicher Arbeitsmehraufwand.
Um das Heraustrennen von Springstichen nach Fertigstellung der Stickerei zu vermeiden, ist aus der
DE-PS 16 85 138 eine eingangs geschilderte Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung
bekannt, mit welcher die Stichbildung zeitweise ausgesetzt werden kann. Bei dieser bekannten Einrichtung
wird mittels eines Magneten die Nadelstange in dem ihre Hin- und Herbewegung verursachenden
Kloben um etwa 90° gedreht, so daß infolge der gleichzeitigen Verdrehung der an der Nadelstange
befestigten Nadel der Greifer die Fadenschlaufen nicht erfassen kann, wodurch die Bildung von Stichen
verhindert wird.
Diese bekannte Einrichtung unterbricht zwar die Bildung von Springstichen, vermeidet aber nicht das
Eintauchen der Nadel in den Stickgrund. Bei verschiedenen zu bestickenden Materialien bleiben deshalb
unerwünschte Nadeleinstiche sichtbar, die insbesondere dann stö.-end sind, wenn das Stickgrundmaterial aus
Leder, Kunstleder oder feinen Geweben besteht.
Aus der eingangs genannten deutschen Patentschrift
jo ist es auch bekannt, zur Unterbrechung der Sticknadelbewegung
eine Kupplung vorzusehen, die die Nadelstange vom Antrieb abkuppelt. Einzelheiten über
Ausbildung und Einbau der Kupplung sind jedoch dieser Patentschrift nicht entnehmbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Vorrichtung so auszubilden, daß
nicht nur die Stichbildung zeitweise unterbrochen werden kann, sondern ein gesteuertes Unterbrechen der
Sticknadelbewegung mit einfachen und funktionssiche-
•ifi ren Mitteln möglich ist, ohne daß größere Änderungen
an der Konstruktion des Stickkopfes erforderlich sind.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel
mit einem Antriebsschlitten gelenkig verbunden ist, der mit einem auf der Nadelstange befestigten Mitnehmer
mittels einer Schaltklinke kuppelbar ist, die als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, desi-en einer Arm mit
einer am Antriebsschlitten ausgebildeten Raste und dessen anderer Arm mit einer steuerbaren Halteklinke
so zusammenwirkt, durch welche der Mitnehmer bei
gleichzeitiger Trennung vom Antriebsschlitten in einer oberen Totpunktlage feststellbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es möglich, die Nadelstange in der oberen Totpunktlage
festzustellen, ohne die Bewegungen des Nadelstangenantriebs, nämlich der Antriebswelle, der Kurbel und des
Pleuels zu unterbrechen. Insbesondere bei einem automatischen Verschieben des Stickrahmens zwischen
zwei Motiven kann somit die Sticknadelbewegung
ho zeitweise unterbrochen werden, ohne daß der Maschinenantrieb
ausgeschaltet wird, weil dieser Antrieb für die Ausführung der Stickrahmenverstellung erforderlich
ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Antriebsschlitten auf der Nadelstange beweglich
geführt und die Schaltklinke unmittelbar am Mitnehmer gelagert. Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache
Ausführung, die insbesondere für Stickmaschinen ohne
Farbwechsel Verwendung Findet.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung
ist der Antriebsschlitten auf eine* parallel zur Nadelstange angeordneten Führungsstange beweglich
geführt und die Schaltklinke an einem Schaltstück gelagert, das ebenfalls auf der Führungsstange geführt
und mit dem Mitnehmer der Nadelstange verbunden ist Diese Ausführung eignet sich insbesondere für Stickautomaten
mit einer Farbwechseleinrichtung.
Bei einer Anwendung dieser Ausführungsform an mit einer Farbwechseleinrichtung versehenen Stickautomaten
sind erfindungsgemäß mehrere Nadelstangen parallel zueinander in einem gemeinsamen, quer zur
Stickbewegung verschiebbaren Nadelstangenblock beweglich gelagert, wobei der Mitnehmer der jeweils in
der Stickstellung befindlichen Nadelstange mit dem .Schaltstück verbunden ist Diese ausschließlich im
Zusammenhang mit dem Gegenstand des Hauptanspruches Schutz genießende Weiterbildung kann gemäß
einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch weitergebildet werden, daß der Mitnehmer jeder
Nadelstange mit einer Rolle versehen ist, die in eine gabelförmige Ausnehmung des Schaltstückes einführbar
ist. Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, daß zu beiden Seiten des in der oberen Totpunktlage
befindlichen Schaltstückes je eine feststehende Führungskurve für die Rollen der sich außerhalb der
Stickstellung befindlichen Nadelstangen angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich mit einfachen und funktionssicheren
Mitteln eine Möglichkeit zum Unterbrechen der Sticknadelbewegung an mehrnadeligen Stickmaschinen
mit Farbwechseleinrichtung, deren abgeschaltete Nadeln zuverlässig festgehalten werden. Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung wird jede ausgeschaltete Nadel in ausreichendem Abstand vom zu
bestickenden Material gehalten, indem der Abstand jeder Führungskurve vom Tisch der Stick- oder
Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schaltstück zunimmt.
Die Gegenstände der Ansprüche 4 bis 7 genießen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Gegenstand
des Patentanspruchs 1 Schutz.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kopf einer Stickmaschine,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht zu F i g. 1 mit betriebsbereiter Nadelstange,
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht entsprechend F i g. 2 mit abgeschalteter Nadelstange,
Fig.4 einen Längsschnitt durch einen Kopf einer
Stickmaschine mit Farbwechseleinrichtung,
F i g. 5 eine Vorderansicht zu F i g. 4 und
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des Stickkopfes gemäß den F i g. 4 und 5.
Das erste Ausführungsbeispiel eines Kopfes einer Stickmaschine gemäß den F i g. 1 bis 3 zeigt den
vorderen Teil eines Gehäuses 1 mit einer Hauptantriebswelle 2. Auf dem vrKii-.cn Ende der Hauptantriebswelle
2 ist eine Kurbel 3 mittels eines Stiftes 3a befestigt. An der Kurbel 3 ist ein Pleuel 4 angelenkt, das
mittels eines Pleuelzapfens 4a gelenkig mit einem Antriebsschlitten 5 verbunden ist.
Dieser Antriebsschlitten 5 ist beweglich auf einer Nadelstange 6 geführt, die in Längsrichtung in
Lagerbuchsen la des Gehäuses 1 beweglich geführt ist.
Auf der Nadelstange 6 ist ein Mitnehmer 7 befestigt, an dem eine zweiarmige Schaltklinke 8 gelagert ist. Diese
Schaltklinke 8 ist durch eine Schenkelfeder 9 belastet
Während der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 mit einer Raste 5a des Antriebsschlittens 5 zusammenwirkt,
so daß der Mitnehmer 7 mit dem Antriebsschlitten 5 gemäß Fig.2 verbunden werden kann, arbeitet der
obere Arm Sb der Schaltklinke 8 mit einer Halteklinke 10 zusammen. Diese Halteklinke 10 ist auf einem
ortsfest im Gehäuse 1 angeordneten Bolzen 11
ίο verschwenkbar gelagert Sie wird über ein Gestänge 12
von einem Schaltmagnet 13 betätigt
Über die Kurbel 3 und das Pleuel 4 wird der Antriebsschlitten 5 bei sich drehender Hauptantriebswelle 2 auf der Nadelstange 6 auf- und abbewegt Im
Normalfall, wie er in F i g. 2 dargestellt ist, ist der auf der Nadelstange 6 befestigte Mitnehmer 7 über den unteren
Arm 8a der Schaltklinke 8 und die Raste 5a mit dem Antriebsschlitten 5 verbunden. Die Nadelstange 6 und
damit die an der Nadelstange 6 befestigte, auf der Zeichnung jedoch nicht dargestellte Nadel werden auf
diese Weise entsprechend der Drehzahl der Hauptantriebswelle 2 bewegt. Die formschlüssige Verbindung
zwischen Antriebsschlitten 5 und Mitnehmer 7 aufgrund der Schaltklinke 8 wird durch die auf die Schaltklinke 8
wirkende Schenkelfeder 9 sichergestellt
Soll die Sticknadelbewegung beispielsweise während eines Verschiebens des Stickrahmens von einem Motiv
zum anderen zeitweise unterbrochen werden, wird der Schaltmagnet 13 betätigt, der über das Gestänge 12 die
Halteklinke 10 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles verschwenkt. Infolge dieser Verschwenkbewegung
drückt die Halteklinke 10 den oberen Arm Sb der Schaltklinke 8 entgegen der Kraft der Schenkelfeder
9 zurück, sobald der Mitnehmer 7 wieder in seine obere Totpunktlage gelangt. Durch dieses Zurückdrükken,
das in F i g. 3 dargestellt ist, wird der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 von der Raste 5a des Antriebsschlittens
5 entkuppelt. Der Antriebsschlitten 5 kann nunmehr auf der Nadelstange 6 auf und ab gleiten.
Mittels der Halteklinke 10 wird dagegen der Mitnehmer 7 zusammen mit der Nadelstange 6 in der oberen
Totpunktlage festgehalten, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist.
Durch eine Betätigung des Schaltmagnet 13 ist es auf diese Weise möglich, beispielsweise in Abhängigkeit
von der automatischen Steuerung der Stickmaschine die Sticknadelbewegung auszuschalten. Dieses Ausschalten
kann auf einfache Weise in die Programmsteuerung der Stick- oder Nähmaschine aufgenommen werden. Eine
erneute Betätigung des Schaltmagneten 13 in der in Fig.3 gezeichneten Stellung ergibt ein erneutes
Ankuppeln des Antriebsschlittens 5 an den Mitnehmer 7 der Nadelstange, sobald der Antriebsschlitten 5 seine
obere Stellung gemäß Fig. 2 einnimmt. Um bei hohen
Drehzahlen, vorzugsweise oberhalb von 500 Umdrehungen pro Minute, unerwünschte uewegungen der
Nadelstange 6 und des Mitnehmers 7 auszuschalten und sicherzustellen, daß sich der Mitnehmer 7 stets in der
oberen Totpunktlage befindet, ist der Mitnehmer 7
fit) durch eine Zugfeder 14 belastet, die mit ihrem oberen
Ende am Gehäuse 1 des Stickkopfes aufgehängt ist.
Das zweite Ausführungsbeispiei gemäß den F i g. 4 bis
6 zeigt schematisch den Kopf einer Stickmaschine mit Farbwechseleinrichtung. Bei der dargestellten Ausfüh-
h'i rung sind fünf Nadelstangen 6 in einem Nadelstangenblock
15 beweglich gelagert, der zusammen mit den Nadelstangen 6 in Richtung der in F i g. 5 eingezeichneten
Pfeile auf zwei Lagerstangen 16 verschiebbar ist
Jede Nadelstange 6 ist somit ausschließlich im Nadelstangenblock 15 gelagert, der im rechten Winkel
zur Sticknadelbewegung verschiebbar ist.
Die Nadeln 6a der fünf Nadel„tangen 6 sind jeweils
mit einem Garn versehen, das sich entweder hinsichtlich der Farbe oder ,inderer Eigenschaften wie Struktur
oder Dicke von den anderen Garnen unterscheidet. Nur jeweils eine Nadelstange 6 kann sich in der Stickstellung
befinden, die in Fig.4 gezeichnet ist. Die anderen vier
Nadelstangen 6 sind jeweils ausgeschaltet.
In der in F i g. 4 dargestellten Stickstellung, welche in
den F i g. 5 und 6 von der jeweils mittleren Nadelstange 6 eingenommen wird, ist diese Nadelstange 6 über das
Pleuel 4 und die Kurbel 3 mit der Hauptantriebswelle 2 verbindbar. Auch bei der in den Fig.4 bis 6
dargestellten Ausführungsform erfolgt diese Verbindung über den Antriebsschlitten 5, der bei der zweiten
Ausführung auf einer parallel zu den Nadelstangen 6 im Gehäuse 1 angeordneten Führungsstange 17 beweglich
geführt ist. Auf dieser Führungsstange 17 befindet sich weiterhin ein Schaltstück 18, welches die Schaltklinke 8
trägt. Der untere Arm 8a der Schaltklinke 8 wirkt wiederum mit der Raste 5a des Antriebsschlittens 5
zusammen, wie dies insbesondere in F i g. 5 zu erkennen ist.
Auf seiner Vorderseite ist das Schaltstück 18 mit einer gabelförmigen Ausnehmung 18a versehen, welche mil
einer Rolle 19 zusammenwirkt, die an der rückwärtigen Seite jedes Mitnehmers 7 angeordnet ist. Das
Zusammenwirken dieser Rolle 19 mit der gabelförmigen Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 und die Lage der
Rolle 19 an dem Mitnehmer 7 jeder Nadelstange 6 sind am besten in F i g. 4 zu erkennen.
Die Betätigung der Schaltklinke 8 entgegen der Kraft der Schenkelfeder 9 über den mit der Halteklinke 10
zusammenwirkenden oberen Arm Sb erfolgt wie bei der ersten Ausführungsform, und zwar durch den in F i g. 5
erkennbaren Schaltmagneten 13 über das Gestänge 12. Die in der Stickstellung befindliche Nadelstange 6 wird
somit durch den unteren Arm 8a der Schaltklinke 8 formschlüssig mit dem Antriebsschlitten 5 verbunden.
Da die Schaltklinke 8 nicht unmittelbar am Mitnehmer 7 der in der Stickstellung befindlichen Nadelstange 6
gelagert ist, sondern an dem auf der Führungsstange 17 beweglich geführten Schaltstück 18, erfolgt eine
mittelbare Verbindung über die gabelförmige Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18, in welche die am
Mitnehmer 7 angeordnete Rolle 19 eingreift.
Durch eine Verschiebung des Nadelstangenblockes 15 quer zur Stickbewegung der Nadelstangen 6, die
mittels eines nicht dargestellten Getriebes erfolgt, kann diejenige Nadelstange 6 ausgesucht werden, die von der
Hauptantriebswelle 2 angetrieben werden soll. Bei einer derartigen Verstellbewegung des Nadelstangenblockes
15 tritt die Rolle 19 der ursprünglich in der Stickstellung befindlichen Nadelstange 6 aus der gabelförmigen
Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 seitlich heraus. Die Rolle 19 gelangt auf eine von zwei feststehenden
ίο Führungskurven 20, die zu beiden Seiten der gabelförmigen
Ausnehmung 18a des Schaltstückes 18 angeordnet sind. Diese Führungskurven 20 sind derart
ausgebildet, daß ihr Abstand vom Tisch der Stick- oder Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schalt-
n stück 18 zunimmt. Hierdurch werden die nicht in der
Stickstellung befindlichen Nadelstangen 6 weiter vom Tisch abgehoben als dies der oberen Totpunktlage
entspricht. Die außer Eingriff befindlichen Nadeln 6a bzw. Nadelstangen 6 stellen somit keine Behinderung
bei der Bedienung der Stickmaschine dar.
Durch die Führungskurven 20 wird sichergestellt, daß die an den Mitnehmern 7 angeordneten Rollen 19
zuverlässig in die gabelförmige Ausnehmung IfIa des Schaltstückes 18 eingeführt werden, so daß jede der fünf
Nadelstangen 6 bei Bedarf mit dem Antriebsschlilten 5 verbunden werden kann. Beispielsweise bei: der
Ausführung von Verschiebebewegungen des Stickrahmens während des Wechsels von einem fertigen Motiv
zu einem neuen Motiv kann die jeweils in der Stickstellung befindliche Nadelstange 6 vom Anlriebsschlitten
5 entkuppelt werden. Hierzu wird der Schaltmagnet 13 betätigt, der über das Gestänge 12 die
um den Bolzen 11 verschwenkbare Haltekiinke 10 in Richtung des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles; verschwenkt.
Die Halteklinke 10 wirkt nach dieser Verschwenkung mit dem oberen Arm 8b der Schaltklinke
8 zusammen und hält diese Schaltklinke 8 zusammen mit dem Schaltstück 8 in der oberen Totpunktlage fest,
während der mit dem Pleuel 4 verbundene Antriebsschlitten 5 auf der Führungsstange auf- und abbewegt
wird, da die Raste 5a des Antriebsschlittens 5 bei der Verschwenkbewegung der Schaltklinke 8 vom unteren
Arm 8a der Schaltklinke 8 freigegeben worden ist. Die Funktion zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung
entspricht somit bei der zweiten Ausführungsform gemäß den Fig.4 bis 6 der voranstehend
erläuterten Funktion bezüglich der ersten Ausführungsform.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an automatisch gesteuerten
Stick- oder Nähmaschinen, mit mindestens einer mittels eines Pleuels und einer Kurbel von einer
Antriebswelle angetriebenen Nadelstange, dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel (4)
mit einem Antriebsschlitten (5) gelenkig verbunden ist, der mit einem auf der Nadelstange (6) befestigten
Mitnehmer (7) mittels einer Schaltklinke (8) kuppelbar ist, die als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist,
dessen einer Arm (Sa)mh einer am Antriebsschlitten
(5) ausgebildeten Raste (5ajund dessen anderer Arm
[Sb) mit einer steuerbaren Halteklinke (10) zusammenwirkt, durch welche der Mitnehmer (7) bei
gleichzeitiger Trennung vom Antriebsschlitten (5) in einer oberen Totpunktlage feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsschlitten (5) auf der
Nadelstange (6) beweglich geführt und die Schaltklinke (8) unmittelbar am Mitnehmer (7) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsschlitten (5) auf einer
parallel zur Nadelstange (6) angeordneten Führungsstange (17) beweglich geführt und die Schaltklinke
(8) an einem Schaltstück (18) gelagert ist, das ebenfalls auf der Führungsstange (17) geführt und
mit dem Mitnehmer (7) der Nadelstange (6) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nadelstangen (6) parallel
zueinander in einem gemeinsamen, quer zur Stickbewegung verschiebbaren Nadelstangenblock
(15) beweglich gelagert sind und daß der Mitnehmer (7) der in der Stickstellung befindlichen Nadelstange
(6) mit dem Schaltstück (18) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (7) jeder Nadelstange
(6) mit einer Rolle (19) versehen ist, die in eine gabelförmige Ausnehmung (Ma) des Schaltstückes
(18) einführbar ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des in
der oberen Totpunktlage befindlichen Schaltstückes (18) je eine feststehende Führungskurve (20) für die
Rollen (19) der sich außerhalb der Stickstellung befindlichen Nadelstangen (6) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Absland jeder Führungskurve (20)
vom Tisch der Stick- oder Nähmaschine mit zunehmender Entfernung vom Schaltstück (18)
zunimmt.
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