[go: up one dir, main page]

DE2746210A1 - Blitzlampenanordnung mit einen kurzschluss bildenden blitzlampen - Google Patents

Blitzlampenanordnung mit einen kurzschluss bildenden blitzlampen

Info

Publication number
DE2746210A1
DE2746210A1 DE19772746210 DE2746210A DE2746210A1 DE 2746210 A1 DE2746210 A1 DE 2746210A1 DE 19772746210 DE19772746210 DE 19772746210 DE 2746210 A DE2746210 A DE 2746210A DE 2746210 A1 DE2746210 A1 DE 2746210A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
ignition
flash
piston
bulb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772746210
Other languages
English (en)
Inventor
Lewis John Schupp
Vaughn Clifton Sterling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2746210A1 publication Critical patent/DE2746210A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/0452Electrical ignition means connected to the shutter
    • G03B15/0457Ignition mechanisms for sequential ignition of flash lamps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

  • Blitzlampenanordnung mit einen Kurzschluß bildenden Blitzlampen
  • Die Erfindung bezieht sich auf Blitzlampenanordnungen mit einen Kurzschluß bildenden Blitzlampen, die als Schalter in einer Blitzfolgeschaltung wirken.
  • In der deutschen Patentanmeldung P 2615508 ist eine Blitzlampenanordnung mit Hochspannungs-Blitzlampen beschrieben, die durch Aufschlag eines kleinen piezoelektrischen Elementes gezündet werden können, um Zündimpulse von einigen Tausend Volt zu erzeugen. Die Lampen enthalten einen Kolben mit brennbarem Material und Sauerstoff, und ein Zündmaterial ist in einer offnung durch eine Glasperle hindurchgetragen, in die hinein sich die Innenenden von zwei Einführungsdrähten erstrecken.
  • Das Zündermaterial ist eine Mischung aus einem pulverförmigen, brennbaren Metall, Oxyd und einem Oxydationsmittel. Wenn den Einführungsdrähten ein Zündimpuls zugeführt wird, zündet das Zündermaterial und bewirkt ein Blitzen der Lampe, und anschliessend bleibt ein Rest von einem leitenden oder einen kleinen Widerstand aufweisenden Material in der Glasperlenöffnung zurück, um einen Kurzschluss oder eine kleine Impedanz über den Einführungsdrähten in der geblitzten Lampe zu bilden.
  • Die Blitzlampen befinden sich in einer Blitzfolgeschaltung, wobei die geblitzten Lampen als Schalter zum Verbinden des nächsten Zündimpulses mit der nächsten zu blitzenden Lampe dient; die einen Kurzschluss bildenden Lampen müssen zu diesem Zweck einen genügend kleinen Widerstand haben.
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet, kurzgesagt und in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, eine Vielfach-Blitzlampenanordnung mit einen urzschlu bildenden Blitzlampen, die innerhalb einer Blitzfolgeschaltung funktionieren. Die Lampen weisen einen Kolben auf, der brennbares Material enthält. Zwei Einführungsdrähte f###########lben hinein und enden an in einer öffnung durch eine Glasperle hindurch, wobei sich/ der Perlenöffnung ein Zündermaterial befindet, das einen Kurzschluss bilden kann. Wenn den Einführungsdrähten ein Zündimpuls zugeführt wird, zündet das Zündermaterial, wobei ein Teil davon nach oben geblasen wird, um das brennbare Material zu zünden und die Lampe zu blitzen, und ein Teil wird nach unten geblasen, um einen Rest aus leitfähigem oder einen kleinen Widerstand bildenden Material an der Unterseite des Kolbens zwischen und mit den Einführungsdrähten in Kontrakt stehend abzulagern, um eine "kurzgeschlossene" Lampe nach dem Blitzen zu bilden.
  • Ein Rest des Zündermaterials kann in der Perlenöffnung verbleiben und den Widerstand des "Kurzschlusses" weiter verkleinern.
  • Die Einführungsdrähte müssen sich genügend nahe aneinander an der innenseitigen Unterseite des Kolbens befinden, so daß der Rest des Zündermaterials sie überbrückt. Vorzugsweise verlaufen die Einführungsdrähte innerhalb des Kolbens parallel zueinander und befinden sich an ihrem Eintritt in die Innenseite des Kolbens in einem nicht größeren Abstand zueinander als an der Zündermaterialöffnung in der Perle.
  • Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand der folgenden Beschreibung und der Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläuter.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht vdn einer Hochspannungs-Blitzlampe gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht der Lampe gemäß Fig. 1 nach dem Blitzen.
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht von einer Vielfach-Blitzlampeneinheit gemäß einan bevorzugten Ausführungsbeispiei der Erfindung.
  • Fig. 4 ist ein schematisches elektrisches Schaltbild für ein Vielfach-Blitzlampensystem gemäß der Erfindung.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Blitzlampe gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Trägerkonstruktion verwendet, um die Blitzzündeinrichtung aus dem Paar von Zuleitungsdrähten und dem Zündermaterial zusammenzubauen. Die Blitzlampen-Trägerkonstruktion umfaßt eine Glasperle oder ein anderes elektrisch isoliertes Teil, das über einem Ende des Paares von Zuleitungsdrähten vorgesehen ist. In dem Perlenteil ist zwischen und in Verbindung mit beiden Zuleitungsdrähten eine öffnung vorgesehen, und das Zündermaterial befindet sich in der öffnung und überbrückt elektrisch die Zuleitungsdrähte. Vorzugsweise erstreckt sich diese Öffnung in einer Richtung parallel zu den Zuleitungsdrähten voll durch die Perle. Weiter erstreckt sich ein Teil der Perle vorzugsweise über mindestens einen Teil der Enden der Zuleitungsdrähte. Es liegt jedoch auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, unterschiedliche Halterungsmittel für das Zündermaterial vorzusehen.
  • Die bevorzugte Lampenkonstruktion der Fig. 1 umfaßt einen rohrförmigen Kolben 11, der vorzugsweise aus einem Borsilikatglas oder einem anderen geeigneten lichtdurchlässigen glasartigen Material hergestellt ist, wie Bleiglas, und der eine Quetschdichtung 12 an seinem einen Ende aufweist, durch welche sich ein Paar von Zuleitungsdrähten 13 und 14 vom Äußeren in das Innere des Kolbens 11 derart erstreckt, daß sie parallel und im Abstand voneinander verlaufen und einen Teil des Trägerfußes 15 bilden. Der Kolben 11 ist oberhalb des Träerfußes 15 mit einer losen Masse aus faserförmiger oder zerschnittener Metallfolie oder Draht 16 gefüllt, bestehend aus Zirkonium oder Hafnium oder einem anderen geeigneten brennbaren Metall. Die Luft wurde aus dem Kolben 11 herausgezogen und dieser mit Sauerstoff bei einem Druck von mindestens mehreren Atmosphären, wie etwa 5 bis 10 Atmosphären oder mehr, gefüllt. Der Kolben wurde bei einer Absaugspitze 17 an dem der Quetschdichtung 12 gegenüberliegenden Ende abgedichtet. Die Lampe kann mit dem üblichen Schutzüberzug aus Lack oder Kunststoff überzogen werden.
  • Um die Zuverlässigkeit des elektrischen Kurzschlusses in der Blitzlampe nach dem Blitzen weiter zu verstärken, wird ein Überschuß an faserförmigem, brennbarem Material mit Bezug auf die verfügbare Menge der die Verbrennung unterstützenden Atmosphäre über das für eine stöchiometrische Verbrennungsreaktion Erforderliche hinaus eingesetzt.
  • Die bevorzugte Trägerkonstruktion kann die Form einer Glasperle haben, die so gestaltet ist, daß sie zwischen den im Abstand voneinander liegenden Zuleitungsdrähten 13 und 14 eine Öffnung 19 zur Aufnahme des Zündermaterials 21 aufweist. Die Glasperle kann sich daher um ein Ende der genannten Zuleitungsdrähte legen und mit einer Öffnung versehen sein, die zwischen den Zuleitungsdrähten liegt und in Verbindung mit beiden steht. Die Glasperle kann so ausgebildet sein, daß ein Glasring um die beiden Enden der Zuleitungsdrähte herum angeordnet und das Ganze kann für eine geeignete Zeit und auf eine geeignete Temperatur erhitzt werden, um den Glasring in eine geschmolzene Berührung mit den Zuleitungsdrähten schrumpfen zu lassen, wobei eine schlitzänliche oder anders gestaltete Öffnung zurückbleibt, die sich vollkommen durch die Perle hindurch in einer Richtung parallel zu den Zuleitungsdrähten erstreckt. Die Offnung ist, wie dargestellt, zumindest teilweise mit einer festen Mischung des Zündermaterials 21 gefüllt, das in die Öffnung auf verschiedene Weise, wie mit einer Spritze, durch beklecksen oder durch Eintauchen des umgedrehten Trägers in eine flüssige Zünderaufschlämmung eingebracht werden kann. Der enge Querschnittsbereich der Öffnung und die an beiden Enden offene Öffnung verursacht einen Kapillareffekt, der das Hereinziehen der flüssigen Zünderaufschlämmung in die Öffnung unterstützt.
  • Ein geeignetes Zündermaterial, das für den gewünschten Kurzschlußzustand in der Lampe nach dem Blitzen sorgt, wie es in der eingangs genannten deutschen Patentanmeldung P 2615508 vorgeschlagen ist, umfasst eine Festkörpermischung, die etwa 50-80 Gewichtsprozent brennbares Material als Brennstoff, 5-15 Gewichtsprozent eines Oxydationsmittels für das brennbare Metall, 5-15 Gewichtsprozent eines die Verbrennung unterstützenden Oxyds, das nach dem Verbrennen der Mischung in einen nicht-leitenden Rest umgewandelt ist, und 10-20 Gewichtsprozent eines die Verbrennung unterstützenden Oxyds, das nach dem Verbrennen der Mischung in einen leitfähigen Rest umgewandelt ist. Beispielsweise kann das einen Kurzschluß bildende Zündermaterial eine Mischung aus Zirkonpulver, erdalkalischen Metallchloraten, Bariumchromat und Bleioxyd enthalten. Wenn ein Zündimpuls an die Einführungsdrähte 13 und 14 angelegt wird, zündet das Zündermaterial 21 und ein Teil des brennenden Zündermaterials wird nach oben geblasen und zündet das brennbare Material 16, wodurch die Lampe zum Blitzen gebracht wird. Ein Teil des brennenden Zündermaterials wird auch nach unten geblasen und lagert sich als ein Rest 21' (siehe Fig. 2) mit geringem Widerstand auf der Innenseite des Bodens des Kolbens und zwischen den Einführungsdrähten 13, 14 ab und überbrückt diese, wodurch die Einführungsdrähte der Lampe nach dem Blitzen "kurzgeschlossen" werden. Die Lampe wird zu dem Zweck kurzgeschlossen, daß sie als ein Schalter in einer Blitzfolgeschaltung arbeitet, wenn ihr Widerstand über den Einführungsdrähten genügend klein ist, um genügend Energie für nachfolgende Zündimpulse durchzulassen, um nachfolgende Blitzlampen zu blitzen. In einer typischen Anordnung, in der die Zündimpulse eine Spannung von 2000 oder 3000 Volt haben und die Lampen bei etwa 1000 Volt blitzen, kann der Kurzschlußwiderstand einer geblitzten Lampe sogar 10 000 Ohm oder mehr betragen und die Anordnung arbeitet richtig. Wenn ein Teil des Zündmateriairestes in der Perlenöffnung 19 verbleibt, nachdem ein Blitz aufgetreten ist und die Einführungsdrähte über brückt sind, bildet dieser Rest einen zusätzlichen geschlossenen Widerstand mit einem kleinen Widerstand parallel zu der Restablagerung 21' und senkt somit den Gesamtwiderstand zwischen den Einführungsdrähten. Der Zündermaterialrest braucht weder einen direkten noch einen guten Kontakt mit den Einführungsdrähten zu bilden, und der Rest kann zerstückelt oder unzusammenhängend sein, da die Zündimpulse kurze Abstände überspringen können.
  • Um sicherzustellen, daß ein genügend kleiner Widerstand zwischen den Einführungsdrähten einer geblitzen Lampe erhalten wird, um richtio in der Blitzfolgeschaltung zu arbeiten, sind die Einführungsdrähte 13 und 14 an der innenseiti-gen Unterseite des Kolbens 11 in einem kleineren Abstand zueinander angeordnet als üblich, so daß der Zündermaterialrest 21' mit einer größeren Wahrscheinlichkeit den Abstand zwischen den Drähten überspannt. Vorzugsweise sind diese Drähte im Bereich der Restablagerung nicht weiter voneinander beabstandet als an der Perlenöffnung 19, und vorzugsweise verlaufen sie zueinander parallel von der Quetschdichtung 12 zur Perle 18.
  • In dem Kolben kann zwischen den Einführungsdrähten eine kleine Vertiefung 22 vorgesehen sein, damit der Rest 21' an der gewünschten Stelle leichter konzentriert und eingeschlossen werden kann.
  • In Fig. 3 ist eine Vielfach-Blitzlampeneinheit 26 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt, die an jedem Ende mit einsteckbaren Verbindungsansätzen 27, 28 versehen ist, die in die Fassung einer nicht gezeigten Kamera hineinpassen.
  • Die Lampenanordnung ist mit einer oberen Gruppe von Blitzlampen versehen, die elektrisch mit dem unteren Ansatzstück 28 über eine zugehörige elektrische Schaltkarte verbunden sind, so daß nur die oberen Lampen in der Anordnung geblitzt werden, wenn das untere Ansatzstück in die Kamerafassung ingesetzt ist. Indem die Blitzlampeneinheit von oben nach unten umgedreht und das andere Ansatzstück 27 in die Kamerafassung eingesetzt wird, ist es möglich, eine zweite Gruppe von Blitzlampen zu zünden, die sich nun am weitesten weg von der Achse der Kameralinse befindet. Dies ist durch einen anderen Strompfad auf der zugehörigen Schaltkarte ermöglicht, der die Lampen elektrisch mit dem Verbindungsansatz verbindet, der nun in die Kamerafassung eingesetzt ist. Die Vielfach-Blitzlampeneinheit 26 weist den gleichen allgemeinen Aufbau, wie die unter dem Handelsnamen FlipFlash" vertriebenen Anordnungen, abgesehen von den Lampen und den Zündschaltungen. Die Blitzlampeneinheit 26 umfasst allgemein eine Reflektoreinheit 29, zahlreiche Blitzlampen 31 der in Fig. 1 gezeigten Art, ein elektrisches Schaltkartenteil 32 und eine Abdeckung 33, die an einer Rückseite 34 befestigt ist. Die einzelnen Reflektormulden der Reflektoreinheit sind in geeigneter Weise mit einem spiegelnd reflektierenden Überzug aus einem geeigneten Material, wie Aluminium,versehen, der durcIinnte Metallbedampfungsverfahren im Vakuum oder andere geeigenete Techniken aufgebracht ist. Die einzelnen Blitzlampen 31 sind innerhalb der jeweiligen Reflektormulden der Refklektoreinheit 29 angebracht. Die elektrisch zündbaren Blitzlampen 31 sind elektrisch mit dem Schaltkartenteil 32 verbunden, so daß die Einheit in verschiedenen Orientierungen in eine Kamerafassung eingesteckt werden kann, wodurch nur die von der Kameralinsenachse relativ am weitesten entfernte Gruppe von Blitzlampen geblitzt wird, um auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des eingangs erwähnten unerwünschten Rotaugeneffektesw zu vermindern. Einzelheiten der elektrischen Verbindungen sind in der US-PS 3,980,876 beschrieben und brauchen demzufolge nur insoweit beschrieben zu werden, wie sie sich auf die Reihenschaltung zwischen den Lampen beziehen, die ferner Verbindungen für Sicherungsvorrichtungen enthält, um für einen besonderen Leerlaufzustand in Bezug auf die wirkungsmäßig zugeordneten Blitzlampen zu bilden.
  • In Fig. 4 ist ein schematisches Schaltbild gezeigt, das die für eine Gruppe von vier Lampen in der obigen Blitzlampeneinheit angewendete besondere Schaltung darstellt. Lampen 36, 38, 40 und 42 sind in dem Stromkreis über den Eingangsanschlüssen 46 und 48 der Anordnung in Reihe geschaltet, denen Hochspannungs.
  • Zündimpulse bei kleiner Energie von einer geeigneten elektrischen Energiequelle zugeführt werden, die in einer Kamera (nicht gezeigt) angeordnet sein kann. Wie aus dem Schaltbild weiterhin zu ersehen ist, sind den vorstehend beschriebenenJ einen Kurschluss bildenden Lampen einen kleinen Widerstand bil-Schmelzsicherung - ~ ~ dende, nach Art einer arbeitende Schaltvorrichtungen 50, 52 und 54 zugeordnet, die-mit den Blitzlampen 36, 38, bzw.
  • 40 in Reihe geschaltet sind, um einen Kurzschluß der Energiequelle zu vermeiden, wenn aufeinander folgende Lampen in der Zündfolge geblitzt werden. Das angestrebte Ergebnis wird erreicht, wenn die Sicherungen der Reihe nach einen Leerlaufzustand in den Stromzweigen der ersten Gruppe von Blitzlampen 36-40 erlagen, und es sei darauf hingewiesen, daß die letzte Blitzlampe 42 in der Reihe keine entsprechende Sicherung aufweist, die der Energiequelle parallel geschaltet ist.
  • Die Sicherungen 50, 52 und 54 sind auf entsprechende Weise benachbart zu den Blitzlampen 36, 38 und 40 angeordnet, um von diesen Strahlungsenergie in der Form von Licht und Wärme zu empfangen, wenn die Lampen geblitzt werden. Dies kann mit einem Material erreicht werden, das auf der Schaltkarte zwischen zwei Anschlüssen in der elektrischen Schaltungsanordnung angeordnet ist. Der erste den Anschlüssen 46 und 48 zugeführte Zündimpuls blitzt die erste Lampe 36 über die Sicherung 50. Der nächste Zündimpuls blitzt die zweite Lampe 38 über die Sicherung 52 und so weiter. Für die Sicherungen können termisch schmelzbare Metalle verwendet werden und desgleichen brennbare Materialien, die einen elektrischen Widerstand von weniger als etwa 1000 Ohm vor dem öffnen des Schalters aufweisen, und die gewünschte Folge zum Blitzen der nächsten Lampe wird erreicht, wenn die geöffneten Schalter bzw. Sicherungen einen Widerstand von mehr als etwa 1 Megohm haben. Ferner ist es für das Schaltermaterial in der Schaltvorrichtung der vorstehend angegebenen Art wünschenswert, daß es eine relativ niedrige Durchbruchsspannung hat, so daß der zugeordneten Blitzlampe ein Zündimpuls zugeführt werden kann, falls das Schaltermaterial keinen guten elektrischen Kontakt mit den elektrischen Anschlüssen herstellt. Somit kann bei den vorstehend angegebenen Spannungswerten trotzdem ein Zündimpuls an die ungeblitzte Lampe angelegt werden, wenn ein nicht geöffneter Schalter'eine Durchbruchsspannung von etwa 200 Volt oder weniger aufweist. Andererseits ist eine Durchbruchsspannung von wenigstens etwa 2000 Volt für einen geöffneten Schalter erforderlich, um für den gewünschten Schutz in einer Schaltungsanordnung mit Blitzlampen zu sorgen, die nach dem Blitzen vorstehend angegebene elektrische Charakteristiken aufweisen. Aus einem Vergleich dieser nach dem Blitzen bestehenden Durchbruchsspannungs- und Widerstandscharakteristiken in den zugeordneten Blitzlampen und Schaltvorrichtungen ist ferner ersichtlich, daß beide Werte wünschenswerterweise bei viel höheren Werten in den Schaltvorrichtungen aufrechterhalten werden.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß sich dem Fachmann verschiedene andere Ausführungsbeispiele und Modifikationen der Erfindung eröffnen. Beispielsweise kann die Erfindung auch bei planaren Vielfach-Blitzlampeneinheiten mit einer anderen Anzahl von Lampen als hier beschrieben verwendet werden und selbst bei einer Einheit benutzt werden, bei der eine Gruppe von Lampen und Reflektoren in die eine Richtung strahlen und eine andere Gruppe von Lampen und Reflektoren in die entgegengesetzte Richtung strahlen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Blitzlampe mit einem Kolben, zwei Einführungsdrähten, die in dem Kolben an einem Abdichtungsbereich abgedichtet sind, einem Zündermaterial, das zwischen den Einführungsdrähten innerhalb des Kolbens und im Abstand zu dem Abdichtungsbereich angeordnet ist, wobei das Zündermaterial nach dem Zünden einen Rest mit einem relativ niedrigen Widerstand zurücklässt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß Mittel (18, 19)zum Richten von wenigstens einem Teil des Zündermaterials(21) nach dem Zünden in Richtunq auf den ,; -- 3ind 3 , v Abdicfltungsbereich(12)vorgesehensindderart, daß ein Rest(2l') des Zündermaterials auf dem Lampenkolben(11)ablagerbar und ein Pfad mit niedrigem Widerstand zwischen den Einführungsdrähten(13, 14)nach dem Blitzen der Lampe gebildet ist.
  2. 2. Blitzlampe nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß in dem Kolben (1 1) zwischen den Einführungsdrähten(13, 14)eine Vertiefung(22)ausgebildet ist, wo der Zündermaterialrest (21') abzulagern ist.
  3. 3. Blitzlampe nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Einführungsleiter(13, 14)zwischen ihrem Eintritt in den Kolben und der Lage des Zündermaterials parallel zueinander verlaufen.
  4. 4. Blitzlampe nach Anspruch 1 oder 3 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Mittel zum Richten des gezündeten Zündermaterials ein Teil(1 8) umfassen, das mit den Einführungsleitern abgedichtet ist und eine öffnung(19) aufweist, die das Zündermaterial(21)enthält und die auf den Abdichtungsbereich(12)gerichtet ist, wo die Einführungsleiter in den Kolben eintreten.
  5. 5. Vielfach-Blitzlampeneinheit mit einem Reflektor, in dem zahlreiche Reflektormulden in einer Matrixanordnung angeordnet und nach aussen gerichtet sind, mit zahlreichen umfassen Blitzlampen, die eine erste Gruppe von Blitzlampenf, die innerhalb einer entsprechenden Refklektormulde angeordnet sind, einer Schaltungsanordnung zum Blitzen der Blitzlampen der Reihe nach durch Bilden einer Reihenschaltung mit den Lampen, einer einen kleinen Widerstand aufweisenden Schaltvorrichtung, die mit jeder Lampe der ersten Gruppe und der Energiequelle in Reihe geschaltet ist und den Stromkreis nach dem Zünden ihrer zugehörigen Blitzlampe öffnet, wobei die Blitzlampen jeweils einen hermetisch abgedichteten lichtdurchlässigen Kolben, eine in dem Kolben verteilte Menge von brennbarem Material und Blitzzündungsmittel innerhalb des Kolbens umfassen, die zwei in Abstand angeordnete Einführungsleiter, die an einem Abdichtungsbereich in dem Kolben abgedichtet sind, und eine Masse aus Zündermaterial umfassen, das zwischen den Einführungsleitern angeordnet ist und nach dem Zünden einen leitenden Rest bildet, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Mittel zum Richten des Zündermaterials nach dem Zünden in Richtung auf den Abdichtungsbereich(12)vorgesehen sind zum Abscheiden eines Restes(21') davon auf dem Kolben (11)zwischen den Einführungsleitern(13, 14)und zur Bildung eines elektrischen Strompfades zu nachfolgenden Blitzlampen.
  6. 6. Blitzlampeneinheit nach Anspruch 5 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß jede Schaltvorrichtung(50, 52, 54)neben einer der Blitzlampen(36, 38, 40)derart angeordnet ist, daß von der Lampe emittierte Strahlungsenergie empfangbar ist.
  7. 7. Blitzlampeneinheit nach Anspruch 5 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß jede Lampe mit einer Vertiefung(22)in ihrem Kolben zwischen den Einführungsleitern (13, 14)versehen ist, wo der Zündermaterialrest abzulagern ist.
  8. 8. Blitzlampeneinheit nach Anspruch 5 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Einführungsleiter(13, 14)zwischen ihrem Eintritt in den Kolben und der Lage des Zündermaterials parallel zueinander verlaufen.
  9. 9. Blitzlampeneinheit nach Anspruch 5 oder 8 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Mittel zum Richten des gezündeten Zündermaterials(21) ein Teil(18)umfassen, das mit den Einführungsleitern(13, 14)abgedichtet ist und eine öffnung (19)aufweist, die das Zündermaterial enthält und auf den Abdichtungsbereich(1 2) gerichtet ist, wo die Einführungsleiter (13, 14) in den Kolben Cii) eintreten.
DE19772746210 1976-10-19 1977-10-14 Blitzlampenanordnung mit einen kurzschluss bildenden blitzlampen Pending DE2746210A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US73390076A 1976-10-19 1976-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2746210A1 true DE2746210A1 (de) 1978-04-20

Family

ID=24949569

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772746210 Pending DE2746210A1 (de) 1976-10-19 1977-10-14 Blitzlampenanordnung mit einen kurzschluss bildenden blitzlampen

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS5352418A (de)
BE (1) BE859905A (de)
DE (1) DE2746210A1 (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1952049A1 (de) * 1969-10-16 1971-04-29 Agfa Gevaert Ag Mehrfachblitzeinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
BE859905A (fr) 1978-04-19
JPS5352418A (en) 1978-05-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1296520B (de) Mehrfachblitzeinrichtung
DE2420813A1 (de) Fotoblitzlampe
DE2615508A1 (de) Zuendmittel fuer blitzlampe
DE2843524A1 (de) Fotoblitzvorrichtung
DE2019451C3 (de)
DE2648403A1 (de) Vielfach-blitzlampenanordnung
DE1255487B (de) Blitzlampe mit Zuendpille
DE2019451A1 (de) Anordnung zum Nacheinanderzuenden von Verbrennungsblitzlichtlampen
DE2454015A1 (de) Photoblitzlampe
DE2453965B2 (de) Hochspannungs-fotoblitzlampe
DE2630924C3 (de) Vielfach-Blitzlampenanordnung
DE2746210A1 (de) Blitzlampenanordnung mit einen kurzschluss bildenden blitzlampen
DE2739986C3 (de) Anzeigeschalter für letzten Blitz einer Blitzlampenanordnung
DE1522908C3 (de) Blitzlichteinrichtung
DE3033019A1 (de) Blitzlampenanordnung
DE2625562C3 (de)
DE2504188C3 (de) Photoblitzlampe
DE2529023B2 (de) Blitzlampeneinheit
DE3035881A1 (de) Blitzlampenanordnung
DE2521094C3 (de) Vielfach-Blitzlampeneinheit
DE3033018A1 (de) Blitzlampenanordnung
DE2924057A1 (de) Verbrennungsblitzlichtlampe
DE939307C (de) Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzuendung und mehreren Blitzlampen
DE2504188B2 (de) Photoblitzlampe
DE2845282C3 (de) Blitzlampenanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OHN Withdrawal