DE3035881A1 - Blitzlampenanordnung - Google Patents
BlitzlampenanordnungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
•Α.·
Die Erfindung bezieht sich auf nur zum einmaligen Gebrauch bestimmte Blitzlampenanordnungen und betrifft insbesondere
Anordnungen mit mehreren elektrisch betätigbaren Blitzlampen.
Den Benutzern photographiscLer Kameras stehen gegenwärtig
verschiedene Arten von elektrisch betätigbaren Blitzlampenanordnungen mit mehreren Blitzlampen zur Verfügung. Hierzu
gehören die häufig verwendeten Blitzwürfel, die in neuerer Zeit eingeführten geradlinigen Anordnungen, die z.B. als
"Blitzstäbe" bezeichnet werden, sowie in stehender Anordnung zu verwendende ebene Anordnungen, d.h. sogenannte "Flip-Flash-Anordnungen"
.
Beispiele für solche Anordnungen sind in den US-PSen 3 327 305, 3 598 984 und 3 937 946 beschrieben. Diese bekannten
Blitzlampenanordnungen lassen sich leicht, z.B. durch Einstecken, an zahlreichen neuzeitlichen Kameras befestigen,
und sie werden mit Hilfe elektrischer Impulse betätigt, die durch eine in der Kamera vorhandene Spannungsquelle erzeugt werden. Die zur Betätigung benötigte Energiemenge
richtet sich nach der Bauart der bei der Anordnung verwendeten Blitzlampen. Die Industrie unterscheidet gewöhnlich
zwei Ausführungsarten, und zwar Niederspannungs-Blitzlampen und Hochspannungs-Blitzlampen. Zu einer Niederspannungs-Blitzlampe
gehören gewöhnlich ein Lampenkolben aus Glas, in dem sich ein die Verbrennung unterstützendes Gas, z.B.
Sauerstoff, befindet, sowie eine bestimmte Menge eines fadenförmigen brennbaren Materials, z.B. Schnitzel aus Zirkon
oder Hafnium. In ein Ende des Lampenkolbens sind gewöhnlich zwei in den Lampenkolben hineinragende elektrisch leitende
Zuleitungsdrähte mit abdichtender Wirkung eingeschmolzen. Die inneren Enden der Zuleitengsdrähte sind durch einen Glühfaden
miteinander verbunden. Wird der Glühfaden durch einen Zündstrom erhitzt, der gewöhnlich mit Hilfe einer Nieder-
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Spannungsquelle erzeugt wird, z.B. einer Batterie oder eines aufgeladenen Kondensators, wobei die Spannung z.B.
etwa 1,5 bis 15 V beträgt, wird ein Zündmaterial gezündet, mittels dessen das brennbare Material gezündet wird, um
einen Lichtblitz zu erzeugen. Hierbei wird die Zündung natürlich durch den vorhandenen gasförmigen Sauerstoff unterstützt.
Bei Hochspannungs-Blitzlampen wird gewöhnlich statt ' . des beschriebenen Glühfadenseine von zwei bekannten Zündkonstruktionen
benutzt. Bei einer Konstruktion ist in dem Lampenkolben eine Perle aus Glas oder Keramik angeordnet, welche
die nach innen ragenden Enden der Zuleitungsdrähte der Blitzlampe umschließt. Auf einer Fläche dieser Perle ist eine
bestimmte Menge eines Zündmaterials angeordnet, das die freien Enden der Zuleitungsdrähte überbrückt, die in die Perle
eingeschlossen sind. Um die Blitzlampe zu zünden, wird über die aus dem Lampenkolben herausragenden Teile der Zuleitüngsdrähte
ein Zündimpuls mit einer Spannung von mehreren tausend Volt zugeführt. Das zur Zündung gebrachte Zündmaterial zündet
seinerseits das brennbare fadenförmige Zirkonmaterial, das bei Lampen dieser Art ebenfalls verwendet wird. Als Beispiel
sei die in der US-PS 3 959 860 beschriebene Blitzlampe genannt. Bei einer anderen Konstruktion wird keine Glasperle
verwendet, sondern das Zündmaterial wird direkt auf die durch einen Abstand getrennten kugelförmigen inneren Enden der Zu-.leitungsdrähte aufgebracht. Diese Enden wurden vorher mit einer
porösen Glasschicht abgedeckt. Ähnlich wie bei der beschriebenen Blitzlampe mit einer Perle wird die Zündung durch Anlegen
eines Hochspannungsimpulses an die beiden aus dem Lampenkolben herausragenden Enden der Zuleitungsdrähte bewirkt. Hierbei
findet zwischen den beiden getrennten Zündmaterialmassen ein Funkenüberschlag statt, der eine Verpuffung und nachfolgende
Zündung des benachbarten Zirkon- oder Hafniummaterials
herbeiführt. Eine Blitzlampe mit einer solchen Zündeinrichtung ist z.B. in der US-PS 4 059 389 beschrieben. Bei einer
weiteren bekannten Hochspannungs-Blitzlampe sind Endabschnitte der Zuleitungsdrähte auf einander gegenüberliegenden Seiten
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einer Vertiefung angeordnet, mit der das zugeschmolzene untere Ende der Blitzlampe versehen ist, wobei sich das
Zündmaterial in der Vertiefung befindet und die Drahtenden miteinander verbindet. Auch in diesem Fall wird ein fadenförmiges
brennbares Material verwendet, das durch die Verpuffung des Zündmaterials gezündet wird. Die vorliegende
Erfindung ist insbesondere auf Hochspannungs-Blitzlampen gerichtet, doch läßt sich die Erfindung auch bei Niederspannungs-Blitzlampen
älterer Bauart anwenden.
Bei den neueren Anordnungen mit mehreren Blitzlampen, z.B. der "Flip-Flash"-Bauart, ist es üblich geworden, eine gedruckte
Leiterplatte zu verwenden, und die Zuleitungsdrähte der Blitzlampen mit einer auf einer der Flächen der Leiterplatte angeordneten Blitzlampen-Zündschaltung zu verbinden.
Bis jetzt stehen im wesentlichen drei verschiedene Verfahren zum Herstellen der erforderlichen Verbindungen zur Verfügung.
Bei einem ersten Verfahren werden die Enden der Zuleitungsdrähte einfach mit den betreffenden Leiterbahnen oder Kontakten
verlötet. Bei diesem Verfahren benötigt man natürlich zusätzliches Material, und vor dem Herstellen der Verbindungen
müssen die Leitungsdrähte und Anschlüsse genau aufeinander
ausgerichtet werden. Bei einem zweiten Verfahren v/erden zusätzliche leitfähige Bauteile, z.B. Ösen, Niete usw.,
verwendet, die in zugehörige Öffnungen der Leiterplatte eingebaut werden und in die die Zuführungsdrähte eingeführt
werden. Nach diesem Einführen der Zuleitungsdrähte werden die Ösen durch Umbördeln oder Biegen in die gewünschte Form
gebracht. Ein Beispiel für dieses Verfahren ist in der US-PS 4 036 578 beschrieben. Auch dieses. Verfahren hat sich als
nachteilig erweisen, da man die genannten zusätzlichen Bauteile benötigt und da die Ösen und Zuleitungsdrähte zur Befestigung
genau aufeinander ausgerichtet werden müssen. Diese Arbeitsschritte sind nicht nur zeitraubend, sondern sie
erschweren auch die Erzielung einer hohen Produktionsgeschwindigkeit.
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Gemäß der US-PS 4 028 .798 besteht ein drittes Verfahren
zum Verbinden von Zuleitungsdrähten mit einer Schaltung auf
einer Leiterplatte darin, die Drähte in das Substrat der Leiterplatte so einzubetten, daß Teile derselben in physikalische
Berührung mit der Schaltung auf einer nach unten gerichteten Fläche kommen; alternativ können die Zuleitungsdrähte in eine nach oben weisende Fläche eingepreßt werden.
Bei diesem Verfahren besteht ein Problem darin, daß die Gefahr der Herstellung fehlerhafter Verbindungen auftritt, was
in erster Linie auf eine unzureichende Verformung des Substrats zurückzuführen ist. Außerdem führt ein solches Verfahren
nicht zu einer Erleichterung der Herstellung eines miniaturisierten Fertigerzeugnisses, da man auf dem Substrat
relativ viel Raum zum Befestigen jeder Blitzlampe benötigt.
Daher ist anzunehmen, daß die Schaffung einer Blitzlampenanordnung,
bei der es möglich ist, die Blitzlampen an der zugehörigen Leiterplatte positiv . zu befestigen und die
Lampen in die richtige Lage zu bringen, ohne daß sich die vorstehend beschriebenen Nachteile ergeben, einen erheblichen
technischen Fortschritt darstellen würde. Wie im folgenden erläutert, ermöglichen die erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtungen
die zuverlässige Herstellung von Verbindungen zwischen den einzelnen Blitzlampen und der Zündschaltung
auf der Leiterplatte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch betätigbare Blitzlampenanordnung zu schaffen, bei der es
auf positive Veise möglich ist, die Blitzlampen an einer Leiterplatte zu befestigen und sie mit einer Zündschaltung
zu verbinden, ohne daß irgendwelche zusätzlichen Materialien, z.B. Lot, Ösen, Niete usw., benötigt werden
sowie unter Vermeidung des Entstehens entsprechender Probleme. Ferner soll eine Blitzlampenanordnung geschaffen werden,
die leicht und auf wirtschaftliche Weise herstellbar
ist. Schließlich soll eine Blitzlampenanordnung geschaffen
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-gr-
werden, die einen kompakten Aufbau hat und sich auf relativ einfache Weise benutzen läßt.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Schaffung einer Blitzlampenanordnung gelöst, zu der eine Leiterplatte
gehört, die mit einem isolierenden Substrat versehen ist, auf dessen einer Flachseite eine Blitzlampen-Zündschaltung
angeordnet ist. Um die Blitzlampen an dem Substrat zu befestigen, wird mindestens einer der Zuleitungsdrähte jeder
Blitzlampe mit einem schleifenförmigen Abschnitt versehen,
der reibungsschlüssig in eine Öffnung des Substrats nahe der Zündschaltung eingeführt wird. Sine solche Schleife kann dazu
dienen, einen Kontakt mit der Zündschaltung herzustellen, doch kann diese Aufgabe auch durch einen anderen Teil des Zuleitungsdrahtes
erfüllt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Vorderseite einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Blitzlampenanordnung;
Fig. 2 eine auseinandergezogene Vorderansicht der Blitzlampenanordnung
nach Fig. 1 unter Fortlassung der vorderen und hinteren Gehäuseteile; und
Fig. 3 bis 10 jeweils ein Verfahren zum Befestigen der leitfähigen
Zuleitungsdrähte der Blitzlampenanordnung nach Fig. 1 und 2 an der gedruckten Leiterplatte derart, daß die Blitzlampen
in ihrer Lage gehalten werden und elektrisch mit der Zündschaltung auf der Leiterplatte verbunden sind.
Die Grundgedanken der Erfindung lassen sich auf besonders
vorteilhafte Weise bei einer Blitzlampenanordnung der genannten "Flip-Flash"-Bauart anwenden. Eine ältere Ausführungsform einer solchen Anordnung ist in der US-PS 4 017 728 be-
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schrieben; in diesem Fall wird von einer ebenen Anordnung mit in zwei Gruppen zu vier Stück angeordneten Hochspannungs-Blitzlampen
Gebrauch gemacht. Eine neuere Konstruktion, mit der sich die vorliegende Erfindung insbesondere befaßt,
ist in der US-PS 4 164 007 beschrieben; in diesem Fall werden insgesamt zehn Blitzlampen verwendet. Zwar wird die Erfindung
bezüglich ihrer Anwendung bei dieser letzteren Bauart beschrieben, doch sei bemerkt, daß sich die Erfindung
ohne weiteres auch bei Blitzlampenanordnungen anderer Art anwenden läßt, z.B. bei den älteren Konstruktionen mit acht
Blitzlampen.
In Fig. 1 und 2 sind Teile einer Anordnung 10 mit mehreren Blitzlampen dargestellt, deren Wirkungsweise derjenigen der
Anordnung ähnelt, welche in der US-PS 4 017 728 beschrieben ist, abgesehen davon, daß die Konstruktion so abgeändert ist,
daß sie zwei zusätzliche Blitzlampen in einem Gehäuse enthält, das annähernd die gleichen Außenabmessungen hat. Während
die Anordnung nach der US-PS 4 017 728 eine ebene Anordnung mit acht Hochspannungs-Blitzlampen bildet, der konkave
Reflektoren zugeordnet sind, welche an einem einzigen Reflektorteil ausgebildet sind, bildet die Anordnung 10 eine
ebene Anordnung von zehn Hochspannungs-Blitzlampen 11 bis
und 21 bis 25, die auf einer gedruckten Leiterplatte 43 angeordnet sind, wobei dazwischen eine Anordnung von zugehörigen
konkaven Reflektoren 11' bis 15· und 21' bis 25' vorhanden
ist. Die Blitzlampen sind in zwei parallelen Reihen angeordnet, und die konkaven Reflektoren sind an zwei streifenförmigen
Bauteilen 40 und 41 ausgebildet, die sich zu Montagezwecken leicht voneinander trennen lassen. Ferner gehört
zu der Anordnung eine am unteren Ende angebrachte einsteckbare Anschlußzunge 16, die sich in eine nicht dargestellte
Kamera oder einen Blitzlampenhalter einführen läßt. Eine zweite einsteckbare Anschlußzunge 16' ist am oberen Ende der
Anordnung ausgebildet, so daß man die Anordnung jeweils in einer von zwei möglichen Stellungen an einer Kamera anbringen
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kann, z.B. so, daß entweder die Zunge 16 oder die Zunge 16'
von der Fassung der Kamera aufgenommen wird. Die Blitzlampen
sind in zwei Gruppen zu fünf Stück auf der oberen bzw. der unteren Hälfte der langgestreckten rechteckigen Anordnung vorgesehen.
Zu der oberen Gruppe 17 gehören die Blitzlampen 11 bis 15, während zu der unteren Gruppe 18 die Blitzlampen 21
bis 25 gehören. Die konkaven Reflektoren sind hinter den verschiedenen Blitzlampen angeordnet, so daß die Anordnung das
Licht beim Zünden einer Blitzlampe nach vorn abgibt. Die Blitzlampen sind so angeschlossen, daß dann, wenn die Anordnung durch die Anschlußzunge 16 mit der Kamera verbunden ist,
nur die Blitzlampen der oberen Gruppe 17 gezündet werden; wird die Anordnung umgewendet und mit der Kamera durch die
andere Anschlußzunge 16' verbunden, werden nur die Blitzlampen der oberen Gruppe 18 gezündet. Bei dieser Anordnung können
jeweils nur Blitzlampen gezündet werden, die relativ weit von der Achse des Kameraobjektivs entfernt sind, um zu
vermeiden, daß bei porträtierten Personen die Augen in roter Färbung erscheinen.
Zu der Anordnung 10 gehören ein vorderes und ein hinteres Gehäuseteil, von denen nur das vordere in Fig. 1 zu erkennen
und mit 36 bezeichnet ist; die Gehäuseteile bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und sind mit aneinander verankerbaren
Abschnitten versehen, die an die Gehäuseteile auf der Innenseite angeformt sind und nach der endgültigen Montage die
Gehäuseteile als zusammenhängende Konstruktion zusammenhalten. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform bildet das
vordere Gehäuseteil einen rechteckigen Kasten, während das hintere Gehäuseteil im wesentlichen flach ist und angearbeitete
Ansätze 39 und 39' aufweist, die gemäß Fig. 1 an den Enden ausgebildet sind, die Anschlußzungen 16 und 16' teilweise
umschließen und schützen und außerdem das mechanische Anbringen an der Fassung der Kamera erleichtern. Zwischen
dem vorderen und dem hinteren Gehäuseteil sind die Blitzlampen, die beiden einander benachbarten streifenähnlichen Re-
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flektorteile 40 und 41 und die Leiterplatte 42 mit den damit
zusammenhängendeJi /mschlu5zungen 16 und IG' angeordnet;
die Reflektorteile 40 und 41 sind vorzugsweise als mit Aluminium beschichtete Formteile aus Kunststoff ausgebildet
und mit einzelnen konkaven Reflektorabschnitten versehen. Wie bei 'den älteren Konstruktionen von MFlip-Flash"-Anordnungen
kann ein isolierendes Flachmaterialstück zwischen den Reflektorteilen und der Leiterplatte angeordnet sein. Entsprechend
kann man ein Informationsblatt verwenden, das gewöhnlich zwischen der Leiterplatte und dem hinteren Gehäuseteil
angeordnet ist. Auf diesem Informationsblatt können sich Informationen befinden, ferner Firmenbezeichnungen und
andere Angaben, z.B. Blitzanzeiger, die hinter den betreffenden Blitzlampen liegen und ihre Farbe verändern, wenn sie
der Wärme und/oder der Lichtstrahlung ein« ** benachbarten
Blitzlampe ausgesetzt werden, um dem Benutzer der Anordnung anzuzeigen, welche Blitzlampen schon verbraucht sind und welche
noch zur Verfügung stehen.
Gemäß Fig. 2 ist jeder konkave Reflektor hinter der zugehörigen Blitzlampe mit einer Öffnung 51 versehen. Die Leiterplatte
43, zu der ein isolierendes Substrat 53 gehört, auf dem sich die Blitzlampen-7ündschaltung 55 in Form eines bestimmten
Musters befindet, ist mit entsprechenden, nicht dargestellten Öffnungen versehen, damit die Blitzanzeiger
von der durch die Blitzlampen erzeugten Strahlung getroffen werden können. Das hintere Gehäuseteil ist durchsichtig, d.h.
es besteht entweder aus einem klaren Material, oder es ist mit Fensteröffnungen versehen, damit die Angaben auf dem Informationsblatt
sichtbar sind. Das vordere Gehäuseteil ist mindestens vor den Blitzlampen ebenfalls transparent, damit
die Anordnung das Licht der gezündeten Blitzlampen nach vorn abgeben kann. Das Gehäuse kann gefärbt sein, um die Färbung
des durch die Blitzlampen erzeugten Lichtes zu verändern.
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Die Höhe und die Breite der rechteckigen Anordnung sind erheblich größer als ihre Dicke, und die Höhe und Breite der
Reflektorteile, des isolierenden Flachmaterialstücks und der Leiterplatte entsprechen im wesentlichen der inneren Höhe
und Breite des vorderen Gehäuseteils, damit sich diese Bauteile leichter in ihrer Lage halten lassen.
Die einen festen Bestandteil der Leiterplatte 43 bildende Anschlußzunge 16 weist zwei elektrische Anschlüsse 31 und 32
auf, und die Anschlußzunge 16' ist auf ähnliche Weise mit zwei Anschlüssen 31' und 32' versehen. Diese Anschlüsse haben die Aufgabe, die Blitzlampen-Zündschaltung 55 der Leiterplatte
43 mit entsprechenden Anschlüssen in einer Fassung der Kamera zu verbinden, damit der Anordnung 10 Blitzlampen-Zündimpulse
zugeführt werden können. Die Anschlüsse 31 und 31' sind gemäß Fig. 1 annähernd J-förmig ausgebildet, damit
sie die Anschlüsse der Fassung zeitweilig kurzschließen, während die Anordnung eingestöpselt wird, damit eine etwa
noch vorhandene Restspannung der Zündimpulsquelle beseitigt wird. Außerdem verringert diese Anordnung die Gefahr, daß
Blitzlampen während der Handhabung durch eine elektrostatische Spannung zufällig gezündet werden.
Vie erwähnt, trägt die Leiterplatte 43 die als gedruckte Schaltung ausgebildete Blitzlampenzündschaltung 55, die es
ermöglicht, die einzelnen Blitzlampen nacheinander mit Hilfe von Zündspannungsimpulsen zu zünden, die über die Anschlüsse
31, 32 bzw. 31', 32' zugeführt werden. Die Schaltung kann funktionell der in der US-PS 4 017 728 beschriebenen ähneln,
abgesehen davon, daß Verlängerungen vorhanden sind, damit bei jeder Hälfte der Leiterplatte eine zusätzliche Blitzlampe
untergebracht werden kann. Somit sind die obere und die untere Hälfte der Schaltung vorzugsweise spiegelbildlich
zueinander ausgebildet. Die Zuleitungsdrähte 61 und 63 jeder Blitzlampe sind mit der Leiterplatte in der im folgenden anhand
von Fig. 3 bis 10 beschriebenen erfindungsgemäßen Weise
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verbunden. Hierbei sind die Zuleitungsdrähte unter den Reflektorteilen angeordnet, und sie ragen durch nicht dargestellte
Öffnungen des isolierenden Flachmaterialstücks, wenn ein solches vorhanden ist. Wie im folgenden erläutert,
sind die Zuleitungsdrähte jeder Blitzlampe fest in das Substrat bzw. die Tragplatte 53 der Leiterplatte eingebaut und
mit der Zündschaltung 55 an bestimmten Punkten verbunden. Diese Verbindungen sind in Fig. 2 der Deutlichkeit halber
nicht dargestellt.
Wie in der US-PS 4 017 728 beschrieben, gehören zu der Schaltung
55 auf der Tragplatte 43 nicht dargestellte Strahlungsschalter, die in Berührung mit bestimmten Leiterbahnen stehen
und sie überbrücken. Bei dem Material dieser Strahlungsschalter kann es sich um ein Material handeln, das anfänglich
einen hohen Widerstand hat oder eine Leitungsunterbrechung bildet und bei dem der Widerstand verschwindet oder einen
niedrigen Wert annimmt, wenn das Material von Strahlung in Form· von Wärme und/oder Licht von einer benachbarten Blitzlampe
getroffen wird, wie es beim Zünden einer solchen Blitzlampe geschieht. Zu diesem Zweck ist jeder der Strahlungsschalter hinter einer zugehörigen Blitzlampe und in deren
Nähe, z.B. einer der Blitzlampen 11, 12, 13 und 14, angeordnet. Auf der Vorderseite der Strahlungsschalter sind die
konkaven Reflektor.en mit Fenstern in Form durchsichtiger Abschnitte oder der dargestellten Öffnungen 53 versehen,
damit die Strahlung zu den Strahlungsschaltern gelangen kann. Gemäß Fig. 2 haben die Öffnungen 51 vorzugsweise eine etwas
langgestreckte Form, damit die Strahlung sowohl zu den Blitzanzeigern als auch zu den Strahlungsschaltern gelangen kann.
Ein geeignetes Material für die Strahlungsschalter ist in einem Bindemittel, z.B. einem Polyvinylharz, dispergiertes
Silberoxid. Wird ein Strahlungsschalter mit Wärme und/oder Licht von der benachbarten Blitzlampe beaufschlagt, wenn diese
gezündet wird, wird die Stromkreisunterbrechung bzw. der hohe Widerstand beseitigt, d.h. zwischen den Schalteranschlüs-
/ι ο
• · * / i.e.
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sen auf der Leiterplatte entsteht ein Kurzschluß oder ein sehr geringer Widerstand.
Wie erwähnt, trägt der untere Teil der Leiterplatte eine Schaltung, die im wesentlichen spiegelbildlich zu der Schaltung
auf dem oberen Teil der Tragplatte ausgebildet ist. Die Schaltung 55 erstreckt sich von den eingestöpselten Anschlüssen
am unteren Teil der Leiterplatte aus nach oben, so daß die Schaltung auf der oberen Hälfte der Leiterplatte
betätigt werden kann. Wird die Anordnung 10 auf den Kopf gestellt und wird die Anschlußzunge 16' in die Fassung der
Kamera eingestöpselt, werden die Anschlüsse der Leiterplatte so geschaltet, daß diejenigen Blitzlampen gezündet werden,
welche sich dann auf der oberen Hälfte der Anordnung 10 befinden. Wie erwähnt, führt dies auf erwünschte Weise dazu,
daß nur die Blitzlampen derjenigen Gruppe gezündet werden können, die am weitesten von der Achse des Kameraobjektivs
entfernt sind, um das Erscheinen der Augen porträtierter Personen in rötlicher Färbung zu vermeiden.
Die Anordnung 10 arbeitet in der nachstehend beschriebenen Weise, d.h. ähnlich wie die vorstehend geschilderte "Flip-Flash"-Anordnung.
Nimmt man an, daß keine der fünf Blitzlampen auf der oberen Hälfte der Anordnung gezündet worden ist,
führt das Erscheinen des ersten Zündimpulses an den Anschlüssen 31 und 32 dazu, daß dieser Impuls unmittelbar den Zuleitungsdrähten
der als erste angeschlossenen Blitzlampe 11 zugeführt wird, woraufhin diese Lampe gezündet wird und den
Stromkreis zwischen ihren Zuleitungsdrähten unterbricht. Wärme und/oder Licht von der zuerst gezündeten Blitzlampe
veranlaßt den benachbarten ersten Strahlungsschalter, einen Stromkreis zu schließen bzw. einen sehr geringen Widerstand
anzunehmen, wodurch der Anschluß der Leiterplatte elektrisch mit einem Zuleitungsdraht der zweiten Blitzlampe 12 verbunden
wird. Bis zu dem Zeitpunkt, in dem dies geschieht, hat sich der Zündimpuls so weit abgeschwächt, daß er nicht mehr
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ausreicht, um die zweite Lampe 12 zu zünden. Sobald der nächste Zündimpuls erscheint, wird er den Zuleitungsdrähten
61 und 63 der zweiten Lampe 12 über den jetzt geschlossenen Strahlungsschalter zugeführt, so daß die zweite Lampe gezündet
wird und einen benachbarten zweiten Strahlungsschalter
veranlaßt, seinen Widerstand auf Null odor einen sehr niedrigen
Vert zu verringern. Nunmehr besteht zwischen den Zuleitungsdrähten
der zweiten Lampe eine '"tromkreisunterbrechung
oder ein hoher Widerstand. Sobald der nächste Zündinipuls erscheint, A^ird dieser über den jetzt geschlossenen zweiten
Strahlungsschalter der dritten Lampe 13 zugeführt, ura diese zu zünden, so daß eine Stromkreisunt'erbrechung entsteht, und
hierbei bewirkt die Strahlung der dritten Lampe, daß ein ihr benachbarter dritter Strahlungsschalter den Stromkreis zwischen
seinen Anschlüssen im wesentlichen schließt. Daher \^ird der nächste Zündimpuls über den jetzt geschlossenen
dritten Strahlungsschalter den Zuleitungsdrähten der vierten Blitzlampe 14 zugeführt, um diese zu zünden. Die vierte Lampe
unterbricht dann den Stromkreis, und ihre Strahlung bewirkt, daß ein benachbarter vierter Strahlungsschalter praktisch
geschlossen wird. Der fünfte Zündimpuls wird über den jetzt geschlossenen vierten Strahlungsschalter den Zuleitungsdrähten 61 und 63 der fünften Blitzlampe 15 zugeführt, so daß
die letzte Lampe der Gruppe 17 gezündet wird. Venn mn η die Anordnung 10 auf den Kopf stellt und die Anschlußzunge 16'
in die Fassung der Kamera einführt, bilden die Lampen der Gruppe 18 nach Fig. 1 die obere Gruppe, die von der Achse
des Kameraobjektivs am weitesten entfernt ist. Diese Gruppe befindet sich daher jetzt in dem aktiven Stromkreis, und ihre
Lampen werden ebenfalls in der soeben beschriebenen Weise gezündet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden Hochspannungs-Blitzlampen
verwendet, bei denen man zum Zünden bei niedriger Stromstärke eine Spannung von etwa 2000 V benötigt-
und die durch Beanspruchen oder Anstoßen eines piezoelektrischen Elements in der Kamera erzeugt werden können.
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Zu jeder der Weichglas-Blitzlampen, die bei einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung mit zehn Blitzlampen
verwendet werden, gehört ein rohrföi-miger Lampenkolben
aus Glas der Sorte 0010 oder 0012 mit einer Wandstä.rke von etwa 0,8 mm und einem Durchmesser von etwa 8,25 mm im
fertigen, mit einem Überzug versehenen Zustand, einer Länge von etwa 23,5 mm (etwas kürzer als die bei einer Anordnung
mit acht Blitzlampen verwendeten Blitzlampen), einem Innenvolumen von etwa 0,4 cm"', einer Füllung mit Sauerstoff unter
einem Druck von 9,5 bar und einer Füllung von etwa 14 mg aus Zirkonschnitzeln. Typische Einheitspackungen, in denen die
vorher geschilderten Anordnungen mit acht Blitzlampen untergebracht waren, können eine erfindungsgemäße Anordnung 10
mit zehn Blitzlampen aufnehmen; hierbei beträgt die Gesamtbreite der Einheit etwa 45 mm, die Dicke etwa 14 mm und die
Gesamtlänge unter Ausschluß der Ansätze 39 und 39' etwa 125,5 mm. Einschließlich dieser Ansätze hat die Anordnung
eine Länge von etwa 140 mm.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung bilden die zehn rohrförmigen
Blitzlampen 11 bis 15 und 21 bis 25 eine ebene Anordnung mit zwei parallelen Reihen von jeweils waagerecht
angeordneten Blitzlampen, wobei die Lampen der einen Reihe gegenüber denen der anderen Reihe versetzt sind. Jede Blitzlampe
hat einen Sockel in Form eines zugequetschten Endes 65, aus dem die Zuleitungsdrähte 61 und 63 herausragen, die
auf eine noch zu beschreibende Weise an die Blitzlampen-Zündschaltung
55 angeschlossen sind. Die Blitzlampen 15, 13, 11, 22 und 24 der einen Reihe sind so angeordnet, daß ihre
Sockel in die Lücken zwischen den Blitzlampen 14, 12, 21, 23 und 25 hineinragen. Somit sind die Sockel der Lampen der
einen Reihe den Sockeln der Lampen der anderen Reihe benachbart. Gemäß Fig. 2 führt diese gestaffelte Anordnung der
Blitzlampen zu einer Verringerung der Breite der Anordnung. Natürlich wäre es auch möglich, diese Platzersparnis zu erzielen,
indem man bei den benachbarten Reihen von Lampen
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Spitze an Spitze oder Sockel an Spitze anordnet. Jedoch bietet
die Anordnung mit einander benachbarten Lampensockeln in Verbindung mit der beschriebenen Reflektoranordnung einen
maximalen Lichtstrom von jeder Lampen- und Reflektoreinheit.
Gemäß Fig. 1 und 2 gehören zu der Reflektoranordnung zwei
einander benachbarte streifenähnliche Reflektorteile 40 und
41, die jeweils einer Reihe von Blitzlampen zugeordnet sind und jeweils auf ihrer Vorderseite eine Reihe von eng nebeneinander
angeordneten Vertiefungen zum Aufnehmen jeweils einer Blitzlampe aufweisen, wobei die Reflektorteile mit reflektierenden
Flächen versehen sind,· um einzelne Reflektoren zu bilden, die jeweils hinter den verschiedenen Blitzlampen
angeordnet sind. Genauer gesagt, weist das Reflektorteil 40
die Vertiefungen 14', 12·, 21', 23· und 25· auf, die hinter
den Blitzlampen der Reihe 14, 12 r 21, 23 und 25 liegen. Entsprechend
besitzt das Reflektorteil 41 Vertiefungen 15', 13',
Jl1, 22· und 24·, die hinter den Blitzlampen der Reihe 15,
13, 11 j 22 und 24 angeordnet sind. Die einzelnen Reflektorvertiefungen
des einen Reflektorteils sind gegenüber denjenigen des anderen Reflektorteils versetzt, und jedes Reflektorteil
ist gegenüber den zugehörigen Blitzlampen verkürzt, wie es in Fig. 2 bei dem Reflektorteil 41 bezüglich der zugehörigen
Reihe von Blitzlampen dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform hat jede Reflektorvertiefung eine im wesentlichen
kreisrunde Öffnung 19 mit einem Durchmesser von etwa 22 mm. Die Verkürzung des Reflektorteils führt dazu, daß ein Segment
dieser Öffnung längs des Randes des Reflektorteils gegenüber dem benachbarten Reflektorteil wegfällt, so daß die Breite
jedes Reflektorteils in der Ebene der Öffnung etwa 19,6 mm beträgt. Gemäß Fig. 2 ragen daher die Sockel 65 der Blitzlampen
über den Rand des zugehörigen Reflektorteils hinaus. Wird das Reflektorteil 40 zur Anlage an dem Reflektorteil 41
gebracht, überdeckt somit das Reflektorteil 40 die Zuleitungsdrähte 61 und 63 sowie erhebliche Teile der Sockel 65 der dem
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Reflektorteil 41 zugeordneten Blitzlampen. Somit sind bei
allen Blitzlampen der Anordnung die kein Licht abgebenden Teile durch Flächen der Reflektorteile verdeckt. Insbesondere
sind die Zuleitungsdrähte und Sockel aller zu dem Reflektorteil 41 gehörenden Blitzlampen unter dem benachbarten
Reflektorteil 40 angeordnet und daher verdeckt, und die Zuleitungsdrähte
und Sockel der dem Reflektorteil -10 zugeordneten
Lampen liegen unter dem benachbarten Reflektorteil 41.
Um trotzdem eine zusätzliche Maximierung des Lichtstroms zu gewährleisten, können die Reflektorteile gemäß Fig. 1
außerdem mehrere Ausschnitte 67 aufweisen, die längs derjenigen Kante verteilt sind, welche dem benachbarten Reflektorteil
zugewandt ist; diese Ausschnitte sind auf die zugehörigen Reflektorvertiefungen ausgerichtet, um Licht abgebende
Teile der Lampen freizuhalten, die den verdeckten Sockeln benachbart sind. Genauer gesagt, sind die Ausschnitte 67
längs des inneren Randes jedes Reflektorteils als abgerundete Ausschnitte zwischen den runden Öffnungen 19 ausgebildet.
Die Reflektorteile 40 und 41 sind vorzugsweise mit leitfähigen Ansätzen 71 versehen, die auf der Vorderseite jedes Reflektorteils
zwischen den runden Öffnungen 19 nahe den Ausschnitten 67 angeordnet sind und in durchgehende Öffnungen
auf der Vorderseite des vorderen Gehäuseteils 36 passen. Da jedes Reflektorteil einen leitfähigen Überzug aus Metall
aufweist, der sich über die gesamte Vorderseite erstreckt und
durch einen nicht dargestellten Draht mit dem die Anschlüsse 31 und 31· umfassenden Erdungskreis verbunden werden kann,
bieten die Ansätze 71 einen Schutz zum Ableiten statischer Ladungen, denn sie gewährleisten einen elektrischen Kontakt
mit jedem elektrisch geladenen Gegenstand, z.B. einer Hand des Benutzers, der in Berührung mit der Vorderseite des Gehäuses
der Anordnung kommt.
Gemäß der Erfindung sind neuartige Einrichtungen vorhanden, die dazu dienen, die Zuleitungsdrähte 61 und 63 mit der
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isolierenden Tragplatte der gedruckten Schaltung 43 zu verbinden und außerdem elektrische Verbindungen zwischen
den Zuleitungsdrähten und der Zündschaltung 55 an bestimmten
Punkten herzustellen. Wie in Fig. 3 bis 10 bezüglich verschiedener Ausführungsformen dargestellt, ist die neuartige
kombinierte Befestigung und Verbindung möglich, ohne daß zusätzliche Materialien
und Bauteile vie Lot, Metallösen, Niete usv. benötigt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist z.B. die Blitzlampe 15 an der Tragplatte 53 der gedruckten Schaltung 43 befestigt;
zu diesem Zweck ist jeder 'Zuleitungsdraht, gezeigt ist hier nur der Zuleitungsdraht 63, mit einem bügeiförmigen
Abschnitt versehen, der reibungsschlü.ssig in eine öffnung der Tragplatte 53 nahe dem lichtdurchlässigen Kolben 85 der
Blitzlampe 15 angeordnet ist. Das geschlossene Ende 87 des
bügelförmigen Abschnitts 81 ist von der Blitzlampe 15
\,'eg gerichtet und ragt daher aus der öffnung 33 auf der von
der Zündschaltung 55 abgewandten Seite der Tragplatte 53
heraus. Die reibungsschlüssige Festlegung des Zulei tun;;sdrahtes
63 vird durch das ständige Bestreben des Zuleitungsdrahtes gewährleistet, aufzufedern, vobei die Wand der öffnung
83 eine solche Bewegung verhindert. Gemä^ Fig. ?■ ragt
das geschlossene Ende 87 nach unten über die Unterseite der Tragplatte 53 hinaus. In der vorstehenden Beschreibung sowie
bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 bis 10 sind der Reflektor, das Informationsblatt, das isolierende Flachmaterialstück
und die Gehäuseteile der Anordnung 10 der Einfachheit und Deutlichkeit halber fortgelassen. Der bügeiförmige
Abschnitt 81 dient auch dazu, die Blitzlampe 15 elektrisch mit der Zündschaltung 55 zu verbinden. Gemäß Fig. 3 erstreckt
sich die Schaltung zum oberen Rand der Öffnung 83, so daß sie zwangsläufig in Berührung mit den beiden Schenkeln des Abschnitts
81 kommt. Der Kontakt wird weiter dadurch verbessert, daß am Ende des Drahtes 63 ein Fußabschnitt 89 vorhanden
ist, der auch dazu beiträgt, den bügeiförmigen Ab-
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schnitt 81 in der Öffnung 83 festzuhalten, da er eine Abwärtsbewegung
des schleifenförmigen Abschnitts verhindert.
Es sei jedoch bemerkt, daß der bügel.förmige Abschnitt
als solcher einen ausreichenden Reibungsschluß gewährleistet, um seine Verlagerung unter normalen Handhabungsbedingungen
zu verhindern. Nach dem Einführen des Bügel abschnitts in die Öffnung 83 wird der Lampenkolben 85 gemäß Fig. 3 in
Richtung des Pfeils B unter einem Winkel von etwa 90 bei 91 längs des Drahtes 63 umgelegt, so daß sich ein gerader
Abschnitt 93 des Drahtes, der unmittelbar aus dem Lampensockel 65 herausragt, im rechten Winkel zur Achse C der öffnung
83 erstreckt. Die geraden Abschnitte 93 liegen in der gleichen Ebene wie die Längsachse L der Lampe 15 und ragen
über die offenen Enden 94 der Bügel abschnitte 81 hinweg. Somit verläuft auch die Achse L im rechten Winkel zu der
Achse C und parallel zu der ebenen Oberseite 95 der Tragplatte 53. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß
die beschriebene Form die Herstellung eines Kontaktes zwischen den Schenkeln des Bügelabschnitts 81 und der Schaltung
55 erleichtert und außerdem eine Vergrößerung der Reibungskraft zwischen der Wand der Öffnung 83 und diesen Schenkeln
hei'beiführt. Dies ist eine Folge des zusätzlichen Drucks
des Bügelabschnitts 81, der bestrebt ist, aufzufedern.
Zum Einbauen der Drähte 63 dienen nicht dargestellte Einsetzwerkzeuge,
von denen jedes ein freies Ende hat, dessen Form annähernd der Form des Bügels 81 entspricht. Die Drähte
63 werden in waagerechter Lage oberhalb der zugehörigen Öffnungen 83 angeordnet, solange sie noch ihre gerade Form
haben. JedesEinsetzwerkzeug erfaßt einen der Drähte, um ihn zu de dargestellten Bügel zu verformen und den Bügel
gleichzeitig in die Öffnung 83 einzuführen. Nach dem Entfernen der Einsetzwerkzeuge werden die Lampenkolben 85 so umgelegt,
daß sie die aus Fig. 3 ersichtliche Lage einnehmen.
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Fig. 4 dient als Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3 zur Veranschaulichung der räumlichen Beziehung zwischen den beiden
Zuleitungsdrähten 61 und 62 bei Betrachtung derselben von dem Sockel 65 der Lampe 15 aus. Jeder Draht greift in
eine zugehörige Öffnung 83 ein und arbeitet mit einer gesonderten Leiterbahn der Zündschaltung 55 zusammen. Derjenige
Draht, der an dem gemeinsamen Teil der Zündschaltung anliegt, kann A^eiter nach unten gedrückt werden als der andere Draht,
um in Berührung mit dem leitfähigen Informationsblatt der Anordnung 10 zu kommen. Zvar Jind die öffnungen 83 gemäß der
Zeichnung im wesentlichen zylindrisch, doch könnte man auch anders geformte, z.B. rechteckige Öffnungen vorsehen, bei
denen die richtige Lage der Drähte 61 und 03 ebenfnlls gewährleistet
ist.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist der Bügelabschnitt
81 des Drahtes 63 im Vergleich zu Fig. 3 und 4 umgekehrt angeordnet, d.h. sein geschlossenes Ende 87 ragt
in unmittelbarer Nähe des Lampenkoibens 85 aus der Öffnung
83 heraus. Die Tragplatte 53 ist nahe der ersten öffnung 83 mit einer ähnlichen zweiten Öffnung 83' versehen, welche
einen geraden Abschnitt 97 des Drahtes 63 aufnimmt. Der Draht 63 ist ebenfalls in der beschriebenen Weise unter 90°
abgewinkelt, so daß sich der gerade Abschnitt 93 im rechten Winkel zu den parallelen Achsen der Öffnungen 83 und 83' erstreckt.
Die Lampenachse L verläuft wie in Fig. 3 ebenfalls parallel zu der Fläche 95. Die Öffnung 83' verläuft parallel
zu der öffnung S3 und hat vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 1 mm, während die rechteckige öffnung 83 Abmessungen von
etwa 1,2 χ 1,9 mm hat. Der Bügel 81 stellt an ihrem geschlossenen, nach oben ragenden Ende einen Kontakt mit der
Zündschaltung 55 her, die sich zum oberen bzw. vorderen Rand der ersten Öffnung 83 erstreckt. Der Bügel 81 und der gerade
Abschnitt 97 sind durch einen zweiten geraden Abschnitt 93' verbunden, der mit dem Abschnitt 97 einen rechten Winkel
einschließt und sich daher parallel zu dem ersten geraden
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Abschnitt 93 erstreckt. Um den Draht 63 in seine Lage zu bringen, fädelt man den Draht zunächst, während er noch
seine gerade Form hat, in die erste öffnung 83' ein, woraufhin der Draht so umgebogen wird, daß er an der Unter- bzw.
Rückseite der Tragplatte 53 anliegt und mit einem Teil über die benachbarte Öffnung 83 hinvegragt. Unnn wird das beschriebene
Einsetzwerkzeug benutzt, um einen Teil des Drahtes nach oben in die Öffnung 83 einzuführen und den Bügel 81
auszubilden. Hierauf wird der Lampenkolben 85 oberhalb des geschlossenen Endes des Bügels 81 so umgelegt, daß er sich
parallel zu der Leiterplatte 43 erstreckt. Ein Vorteil der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht darin, daß ein gerader
Endabschnitt 99 aus der Unterseite der Tragplatte 53 herausragt, so daß er es ermöglicht, einen Kontakt mit dem nicht
dargestellten leitfähigen Informationsblatt herzustellen und so die Erdung der Zündschaltung 55 zu verbessern. Natürlich
kann gemäß der vorstehenden Beschreibung der Virkungsweise der Anordnung 10 nur einer der Drähte 61 und 63 diese
Aufgabe erfüllen, da nur eine den Blitzlampen gemeinsam zugeordnete Leiterbahn vorhanden ist.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform ähnelt im wesentlichen derjenigen nach Fig. 5, abgesehen davon, daß das geschlossene
Ende 87 der Bügel 81 nach unten in Richtung auf die Zündschaltung 55 umgebogen ist, um eine positive
Kontaktgabe herbeizuführen. Außerdem trägt diese im wesentlichen geschlossene Bügel form zur sicheren Befestigung
der Blitzlampe bei, da die Tragplatte 53 auf mindestens drei Seiten von dem Draht erfaßt wird, wobei eine Seite die Zündschaltung
55 trägt. Der Kontakt mit der Zündschaltung 55 wird dadurch verbessert, daß das gemäß Fig. 5 nach unten vorspringende
Ende 99 des Drahtes 63 gemäß Fig. 6 so angeordnet ist, daß es eine nach unten gerichtete Kraft auf die Oberseite
der Zündschaltung 55 ausübt, statt mit letzterer eine stumpfe Stoßstelle zu bilden.
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-2/1-
Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform ähnelt im wesentlichen derjenigen nach Fig. 5, abgesehen davon, daß
die vorspringenden geschlossenen Enden 37 der Bügel 81 gegenüber den die übrigen Teile der Drähte 61 und 63 enthaltenden
Ebenen so nach außen umgebogen sind, daß sie in Berührung mit den zugehörigen Leiterbahnen der Zündschaltung
55 stehen. Fig. 8 zeigt die gleiche Ausführungsform wie Fig. 7, in welch letzterer nur der Draht 63 zu erkennen ist.
Die Öffnungen S3 sind als rechteckige Schlitze ausgebildet, während die Öffnungen 83' wiederum zylindrisch sind. Am
freien Ende des Drahtes 63 ist wiederum ein vorspringender Abschnitt 99 vorhanden, der in de"r beschriebenen Weise zur
Erdung und zur Verbesserung des Schutzes gegen elektrostatische
Ladungen dient, da er in Berührung mit dem Informationsblatt 101 steht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9, die ebenfalls in vieler Hinsicht derjenigen nach Fig. 5 ähnelt, wird der elektrische
Kontakt mit der Zündschaltung 55 nicht durch den bügel förmigen
Abschnitt 81 , sondern durch einen rinderen Teil des Drahtes G3 hergestellt, und zwar durch einen geraden Abschnitt
97, der unmittelbar über dor öffnung 83' nnch unten
in Richtung auf die Zündschaltung 55 gekröpft ist. Gemäß
Fig. 9 erstreckt sich die Zündschaltung zum oberen Hand der Öffnung 83'. Diese Ausbildung nach Fig. 9 ist insofern vorteilhaft,
als sie dazu führt, daß die Tragplatte 53 von vier Seiten her erfaßt wird. Genauer gesagt, liegt der Draht
63 an je einer Wand der beiden Öffnungen 83 und 83', der
Unterseite der Tragplatte 53 und der Zündschaltung 55 an, die auf der Oberseite der Tragplatte angeordnet ist.
Damit der gekröpfte Abschnitt des Drahtes G3 eine nach unten gerichtete Kraft auf die Zündschaltung 55 ausübt, wird der
Lampenkolben 85 zum Abschluß der Montage so umgelegt, daß er sich parallel zu der Tragplatte 53 erstreckt. Gemäß Fig. 9
führt dies dazu, daß der gerade Teil 93 des Drahtes über das vorspringende geschlossene Ende 87 des Bügels 81 hinwegragt.
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Die in Fig. 10 gezeigte Ausfülirungsform ähnelt derjenigen
nach Fig. 9, abgesehen davon, daß die Schleife 81 dazu beiträgt, einen Kontakt zu der Zündschaltung 55 herzustellen,
die auf einem Stegabschnitt 103 der Tragplatte 53 so angeordnet
ist, daß sie die Öffnung 83 vor dem Einführen der Bügel
fe 81 teilweise überdeckt. Das Einführen und Formen des Bügels führt dazu, daß der Steg 103 nach oben verlagert
vird, woraufhin die darauf angeordnete Zündschaltung 55 zu einer noch festeren Anlage an dem vorspringenden gekröpften
Teil des Abschnitts 97 kommt. Bei dieser Ausführungsforra ist es nicht erforderlich, die Leiterbahnen in unmittelbarer Nähe
der oberen Ränder der beschriebenen Öffnungen 83 und 83' anzuordnen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform bildete der Steg 103 tatsächlich einen Verschluß für die Öffnung 83,
der durch den Einsetzvorgang zum Formen der Schleife 81 weggebrochen wurde. Diese letztere Anordnung führt zu einer
v/eiteren Erleichtei-ung des Aufbringens der Zündschaltung 55
auf die Tragplatte 53, wenn die Zündschaltung in der üblichen Weise aus einem pastenähnlichen Material besteht, das
nach dem Auftragen getrocknet wird.
Als Material für die Tragplatte 53 wird vorzugsweise schlagfestes Polystyrol verwendet, während die Drähte 61 und 63
aus der Legierung Niron 52 bestehen. Die übrigen Bauteile der Blitzlampen für die Anordnung 10 wurden bereits weiter
oben beschrieben. Es sei bemerkt, daß das genannte Kunststoffmaterial
für die Tragplatte 53 eine erheblich geringere Härte hat als die Drähte 61 und 63. Dies ist jedoch im Rahmen
der Erfindung nicht erforderlich, denn eine Verformung der Tragplatte, z.B. insbesondere der V/ände der Öffnungen
83, ist weder erwünscht noch von Bedeutung.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist durch die Erfindung eine mehrere Blitzlampen enthaltende Blitzlampenanordnung
geschaffen worden, bei der die einzelnen Blitzlampen mit einer Leiterplatte auf neuartige V/eise mechanisch und elektrisch
verbunden sind. Im Vergleich zu den einleitend ge-
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. as-
schilderten bekannten Anordnungen ist die erfindungsgemäße
Blitzlampenanordnung leichter und mit geringeren Kosten sowie höherer Geschwindigkeit herstellbar. ,
Bei den vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung lassen sich natürlich die verschiedensten
Abänderungen und Weiterbildungen vorsehen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise könnte
die einfachste Ausführungsform lediglich eine Leiterplatte
und Blitzlampen aufweisen, wobei die Tragplatte nur geringfügig abgeändert ist, um ihre Anbringung an einer Kamera zu
ermöglichen. Ferner könnte man die Tragplatte mit Seitenwänden oder dergl. versehen, die ein Gehäuse für die fertige
Anordnung bilden.
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Claims (11)
1. Blitzlampenanordnung, gekennzeichnet durch eine Leiterplatte (43) mit einer elektrisch isolierenden
Tragplatte (53), die auf mindestens einer Flachseite (95) eine Blitzlampen-Zündschaltung (55) aufweist,
wobei die Tragplatte eine gegenüber der Blitzlampen-Zündschaltung in einer bestimmten Lage angeordnete
Öffnung (83) aufweist, sowie mindestens eine elektrisch betätigbare Blitzlampe (11 bis 15 bzw. 21 bis 25) mit
einem lichtdurchlässigen Lampenkolben (85) und zwei aus dem Lampenkolben herausragenden elektrisch leitenden Zuleitungsdrähten
(61, 63), von denen mindestens einer in elektrischer Verbindung mit der Blitzlampen-Zündschaltung
steht und einen Bügel abschnitt (81) aufweist, der in reibungsschlüssigem Eingriff mit der Öffnung in der Tragplatte
steht, aus der Öffnung herausragt und die Blitzlampe fest mit der Tragplatte verbindet.
2. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel abschnitt (81) des Zuleitungsdrahtes
(63) aus der Öffnung (83) herausragt, um einen elektrischen Kontakt mit der Blitzlampen-Zündschaltung (55) herzustellen.
3. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenkolben (85) der Blitzlampe nahe der genannten
Fläche (95) der Leiterplatte (43) mit der darauf angeordneten Blitzlampen-Zündschaltung (55) angeordnet ist
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ORIGINAL INSPECTED
und daß der Bügel-abschnitt (Sl) des Zuleitungsdrahtes *(63) ein offenes Ende (94) aufweist, das aus
der Öffnung (83) der Tragplatte (53) nahe dem Lampenkolben herausragt.
4. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Zuleitungsdraht (63) ein unmittelbar
aus dem Lampenkolben (85) herausragender, im wesentlichen geradliniger Abschnitt (93) gehört, der sich unter
einem Winkel zu dem Bügel abschnitt (81) erstreckt und über das offene Ende (94) des Bügel abschnitts hinwegragt.
5. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (53) nahe der den Schleifenabschnitt
(81) enthaltenden Öffnung (83) eine zweite Öffnung (83') aufweist und daß der mit dem Bügel abschnitt
versehene Zuleitungsdraht (63) in die zweite öffnung eingefädelt ist.
6. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenkolben (85) der Blitzlampe nahe
der die Blitzlampen-Zündschaltung (55) tragenden Fläche (95) der Leiterplatte (43) angeordnet ist und daß das
geschlossene Ende (87) des Bügel abschnitts (Sl) des Zuleitungsdrahtes (63) aus der öffnung (83) der Tragplatte
(53) nahe dem Lampenkolben herausragt.
7. Blitzlampenanordnung nach ilnspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das geschlossene Ende (87) des Bügelabschnitts (81) aus der Öffnung (83) herausragt und gegen
die Blitzlampen-Zündschaltung (55) umgebogen ist, um eine elektrische Verbindung zu letzterer herzustellen.
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8. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (53) nahe der den Bügel abschnitt (81) enthaltenden öffnung (83) eine zweite öffnung
(83') aufweist, daß zu dem Zuleitungsdraht (63) ein vorspringender versetzter Abschnitt (99) gehört, der aus
der zweiten Öffnung herausragt, und daß dieser versetzte Abschnitt in elektrischer Verbindung mit der Blitzlampen-Zündschaltung
(55) steht.
9. Blitzlainpenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenkolben (85) der Blitzlampe nahe
der die Blitzlampen-Zündschaltung' (55) tragenden Fläche (95) der Leiterplatte (43) angeordnet ist und daß das geschlossene
Ende (87) des Bügel abschnitts (81) des Zuleitungsdrahtes (63) aus der Öffnung (83.) der Tragplatte
(53) nahe dem Lampenkolben herausragt.
10. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar aus dem Lampenkolben (85)
herausragende Abschnitt (93) des Zuleitungsdrahtes (63) im wesentlichen über das geschlossene Ende (37) des Bügelabschnitts
(8Π) hinwegrngt.
11. Blitzlampenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (Gj) einen Stegabschnitt
(103) aufweist, der nahe der den Bügel abschnitt (81) enthaltenden öffnung (83) angeordnet ist und mindestens
einen Teil der Blitzlampen-Zündschaltung (55) trägt, und daß das geschlossene Ende (87) des Bügel abschnitts
fest an dem Stegabschnitt der 'ragplatte anliegt, um den auf dem Etegobschnitt angeordneten Teil der Blitzlampen-Zündschaltung
fest in Anlage an dem versetzten Abschnitt (97) des Zuleitungsdrahtes (63) zu halten.
130015/0988
BAD ORIGINAL
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Representative=s name: LEMKE, J., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8900 AUGSBURG |
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