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DE2638795A1 - Verfahren zur herstellung von endlosfaden-buntgarn - Google Patents

Verfahren zur herstellung von endlosfaden-buntgarn

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Publication number
DE2638795A1
DE2638795A1 DE19762638795 DE2638795A DE2638795A1 DE 2638795 A1 DE2638795 A1 DE 2638795A1 DE 19762638795 DE19762638795 DE 19762638795 DE 2638795 A DE2638795 A DE 2638795A DE 2638795 A1 DE2638795 A1 DE 2638795A1
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DE
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yarns
jet
zone
blending
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DE19762638795
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Thomas Larson Nelson
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EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE2638795A1 publication Critical patent/DE2638795A1/de
Publication of DE2638795B2 publication Critical patent/DE2638795B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2638795C3 publication Critical patent/DE2638795C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Patentanwälte Γ Dr. Ing. WaUar Abitz
Dr. Dieter F, M ο rf 27t Augusfc 1976
Dr. Hans-Α. Brauns RD-2345
B München 68, Pit nzeiuu»ntr. 28
E.I. DU PONT DE NEMOURS AND COMPANY 10th and Market Streets, Wilmington, Delaware 19 898, V.St.A.
Verfahren zur Herstellung von Endlosfaden-Buntgarn
Die Erfindung betrifft ein aus gebauschten Endlosfadengarnen von unterschiedlichen Farben und/oder unterschiedlichem Farbstoffaufnahmevermögen hergestelltes Buntgarn und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Buntgarns.
Ein Endlosfaden-Buntgarn ist ein Garn, das aus einer Mehrzahl von Endlosfäden besteht, die entweder unterschiedlich Farben und/oder ein unterschiedliches Farbstoffaufnahmevermögen besitzen, so dass sie sich in verschiedenen Farben färben lassen. Die Wirkung des Buntgarns, wenn es gefärbt und in eine Florware eingearbeitet worden ist, ist die, dass die Farbe der Fäden hauptsächlich an der Spitze der Flornoppen zum Vorschein kommt, gleich ob die Noppen intakt oder aufgeschnitten sind. Die Farbe der Florware nimmt dann das Aussehen von Farben an, die am oberen Ende einer jeden Noppe des Buntgarns auftreten, aus dem die Ware besteht. Endlosfaden-Buntgarne leiden aber an dem Nachteil, dass die Farbe an der Spitze der Noppen entweder (a) infolge einer zu vollständigen Mischung der verschiedenfarbigen Fäden die gleiche oder eine sehr ähnliche Farbe sein
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ORiGlNAL INSPECTEp
kann., so dass die Florware so aussieht, als ob sie aus einem einfarbigen Garn hergestellt worden wäre, oder (b) sie kann zu kontrastreich, d.h. zu lebhaft oder grell sein, indem sie vorwiegend aus den Farben des Garns zusammengesetzt ist, aus denen das Buntgarn besteht, das an der Spitze der Noppen in der Florware zu sehen ist^ so dass die Florware ein pfeffer- und salzartiges Aussehen erlangt. Es ist schwierig, bei der Herstellung des Garns eine Ausgewogenheit des Bunteffekts zu erzielen und zu steuern.
In der ZA-AS 73/3977 ist ein Verfahren beschrieben, nach welchem das Endlosfaden-Buntgarn durch gemeinsames Verstrecken und Kräuseln der Komponentengarne und zwei sich anschliessende Verfahrensstufen des Vermengens hergestellt wird. In der ersten Verfahrensstufe des Vermengens werden die Fäden innerhalb eines jeden Garns miteinander vermengt, und in der zweiten Stufe werden die beiden Garne, in denen die Fäden vermengt worden sind, zwecks Verschlingung miteinander zusammengebracht. In jeder der Vermengungsstufen befindet sich das Garn unter Spannung. Was die Buntheit anbelangt, erhält man als Ergebnis dieses Verfahrens ein lebhaftes Buntgarn, weil das Vermengen der Fäden in einem jeden der Ausgangsgarne das Zusammenmischen der Garne begrenzt.
Die US-PS 3 811 263 beschreibt die Herstellung eines Buntgarns aus einer Mehrzahl von unterschiedlich gefärbten Garnen durch Vermengen unter spannungsgesteuerten Bedingungen mit Hilfe eines Fluidstrahls, wodurch ebenfalls das Vermischen begrenzt wird. Das Buntgarn gemäss der Erfindung weist nicht nur die Farben der Komponentengarne auf, sondern zeigt auch verschiedene Mischungen solcher Farben, wobei die Bereiche dieser verschiedenen Farben in das Garn seiner Länge nach regellos eingesprenkelt sind, so dass eine daraus hergestellte Florware das Aussehen einzelner Farb-npunkteu hat, die die Farben der Komponentengarne sind und in einem bunten Hintergrund ver-
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teilt sind, der die Färb-"punkte" dämpft und-aus verschiedenen Farben besteht, die auf verschiedenen Mischungsgraden der das Buntgarn bildenden Komponentengarne beruhen. Insbesondere besteht das Endlosfaden-Buntgarn gemäss der Erfindung aus einer Mehrzahl von gekräuselten, praktisch drallfreien Endlosfadengarnen von unterschiedlicher Farbe und/oder unterschiedlichem Farbstoffaufnahmevermögen, die auch in bezug aufeinander im wesentlichen keinen Drall aufweisen, wobei jedes gekräuselte Endlosfadengarn in dem Buntgarn aus einer Mehrzahl von Endlosfäden besteht, die von Garn zu Garn regellos vermengt sind und dadurch Garn-mits-Garn-Mischungsbereiche von regelloser Fadenlänge bilden, die regellos zwischen Bereichen von regelloser Fadenlänge eingesprenkelt sind, in denen die Garne nicht miteinander vermischt sind. Die Garn-mit-Garn-Mischbereiche halten die gekräuselten Endlosfäden unter Bildung des Buntgarns zusammen, und die Verteilung dieser Bereiche in den ungemischten Bereichen sowie die Längen und Verhältnisse der letzteren machen es möglich, dass das Buntgarn gemäss der Erfindung sich zu Florware verarbeiten lässt, die praktisch frei von merklichen Streifen und Gräten ist, und die sich dadurch kennzeichnet, dass die Farben der gekräuselten Endlosfadengarne in der Florware sichtbar, aber im Aussehen gedämpft sind.
Das Endlosfaden-Buntgarn gemäss der Erfindung wird nach einem Verfahren hergestellt, bei dem man durch Anlegen von Spannung an eine Mehrzahl von gekräuselten Endlosfadengarnen, die unterschiedliche Farbe und/oder unterschiedliches Farbstoffaufnahmevermögen sowie einen Gesamttiter von mindestens 400' den aufweisen, die Fadenkräuselung in jedem der Garne ausglättet, die Garne unter Spannung aneinander angrenzend einer Strahlvermengungs zone' mit höherer Geschwindigkeit zuführt, als sie daraus abgezogen werden, und die Fäden der Garne in der Strahlvermengungszone spannungsfrei und regellos von Garn zu Garn strahlvermengt. ■
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Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Endlosfaden-Buntgarns, bei dem eine Mehrzahl von gekräuselten Endlosfadengarnen von unterschiedlicher Farbe und/oder unterschiedlichem Farbstoffaufnahmevermögen mit einem Gesamttiter von mindestens 400 den unter eine solche Spannung gesetzt wird, dass die Fäden im wesentlichen geglättet werden, worauf die Garne mit Hilfe eines Fluidstrahls in einer Strahlvermengungszone miteinander verschlungen werden, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Spannung von 0,5 bis 1,25 g/den zur Einwirkung bringt, um die Fäden vor dem Vermengen zu entflechten und parallel zu richten, die Garne praktisch verschlingungsfrei der Strahlvermengungszone zuführt, die kombinierten Garne mit Hilfe des Fluidstrahls weiterfördert und das Buntgarn aus der Strahlvermengungszone langsamer abzieht, als es der Zone zugeführt wird, so dass die Garne beim Vermengen spannungsfrei sind.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen Bezug genommen.
Fig. 1 ist ein schematischer Aufriss einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung.
Fig. 2 ist eine fortgeschnittene perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der bei dem Verfahren gemäss der Erfindung verwendeten Strahlvermengungsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt drei Spulen 2, 4 und 6, von denen gekräuselte Endlosfadengarne 8, 10 bzw. 12, die unterschiedliche Farben und/oder ein unterschiedliches Farbstoffaufnahmevermögen aufweisen, durch eine Konvergenzführung 11 einem Zugwalzenpaar 14 und 18 mit den dazugehörigen Trennwalzen 16 bzw. 20 zugeführt werden. Die Garne 8, 10 und 12 werden der Zugwalze 14
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Seite an Seite zugeführt, worauf sie sich zunächst um die Zugwalze 14 und die Trennwalze 16 nebeneinanderliegend und sodann um die Zugwalze 18 und die Trennwalze 20, ebenfalls nebeneinanderliegend, oft genug herumwickeln, so dass kein Schlupf der Garne auf den Walzenoberflächen stattfindet. Die Zugwalze 18 und die Trennwalze 20 laufen mit einer höheren Oberflächengeschwindigkeit als die Zugwalze 14 und die Trennwalze 16, so dass die Endlosfäden eines jeden der Garne 8, 10 und 12 auf ihrem Weg von der Walze 14 zur Walze 18 unter Spannung gesetzt werden. Durch dieses Spannen der Garne wird die Kräuselung in den Ausgangsgarneη 8, 10 und 12 "ausgeglättet" mit der Wirkung, dass die Fäden der Garne parallel gerichtet werden und die Verschlingung zwischen den Fäden in einem jeden Garn beseitigt wird. Die Zugwalze 18 und die Trennwalze 20 laufen in bezug auf die Zugwalze 14 und die Trennwalze 16 nicht mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass die Endlosfäden der Garne verstreckt werden, weil dies den Zweck der Fadenkräuselung in den Ausgangsgarnen 8, 10 und 12 vereiteln würde.
Zwischen den Zugwalzen 14 und 18 befindet sich eine Bremsvorrichtung 22, die aus einer Reihe von Bremsstiften 24 besteht, zwischen denen die Garne 8, 10 und 12 derart hindurchlaufen (interweave), dass die Endlosfäden eines jeden der Garne weiter entflochten werden. In Fig. 1 sind die Garne 8, 10 und 12 als Einzelgarne dargestellt, wie sie durch die Bremsvorrichtung 22 laufen. Im Idealfall ist es erwünscht, dass jeder Endlosfaden eines jeden dieser Garne ebenfalls als Einzelfaden vorliegt, d.h. Parallellage und Entflechtung benachbarter Fäden bei ihrem Durchgang durch die Bremsvorrichtung. Diese Parallellage der Fäden in den Garnen bleibt erhalten, wenn sie um die Zugwalze 18 und die Trennwalze 20 herumlaufen.
Von der Zugwalze 18 laufen die Garne 8, 10' und 12 Seite an Seite parallel zueinander durch eine Wasserauftragevorrich-
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tung, wie die von den Düsen 26 ausgehenden Wassersprühstrahlen, wodurch die Fäden der Garne für die nachfolgende Behandlung in der Strahlvermengungszone 28, die anschliessend im einzelnen beschrieben wird, befeuchtet werden, und schliesslich wird das aus den vermengten Garnen bestehende Buntgarn 29 auf die Walze 30 aufgewickelt.
In der Strahlvermengungszone 28 werden die Endlosfäden derart von Garn zu Garn regellos strahlvermengt, dass sich Garn-mit-Garn-Mischbereiche von regelloser Fadenlänge bilden, die regellos zwischen unvermischten Garn-Garnbereiche von regelloser Fadenlänge eingesprenkelt sind, wobei diese Bereiche ein solches Verhältnis zueinander haben, dass aus dem Garn hergestellte Florware keine merklichen Streifen oder Gräten aufweist und (nachdem die Garne, falls sie nicht bereits farbig sind, gefärbt worden sind) eine gefällige Färbung darbietet, die aus den Farben der Einzelgarne, gedämpft in einem Hintergrund von Farbmischungen, besteht.
Im einzelnen ist die Strahlvermengungszone 28 in Fig. 2 dargestellt. Die Zone 28 umfasst einen Düsenkörper 31, durch den ein Garnkanal 32 und ein Fluidkanal 34 verlaufen, welcher letztere sich senkrecht zu dem Garnkanal 32 zum Äusseren des Düsenkörpers erstreckt. Ein Teil der Einlaßseite des Garnkanals 32 ist von einer Garneinlaßführung 36 bedeckt, über deren glatte Oberfläche die parallel gerichteten Garne 8, 10 und 12 bei ihrem Eintritt in den Düsenkörper dicht nebeneinander hinweggleiten. Die Einlaßführung 36 hat ferner eine gekrümmte Fläche 38, die die Garne 8, 10 und 12 glatt in den Garnkanal leitet.
In dem Garnkanal kommt durch den (vorzugsweise einzigen) Fluidkanal 34 ein Druckfluidstrahl von etwa Raumtemperatur und von ausreichender Kraft zur Einwirkung, um die soeben bs-
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schriebene regellose Vermengung der Garne 8, 10 und 12 herbeizuführen. Die Verengung des Einlasses des Garnkanals durch die Einlasoführung 36 hat zur Folge, dass das durch den Kanal 34 zugeführte Fluid, das die Fäden der Garne 8, 10 und 12 vermengt, vorwiegend ebenfalls durch den Garnkanal an der anderen Seite des Düsenkörpers austritt« Diese mit der Garnförderung in dem Garnkanal gleichgerichtete Fluidströmung hat zur Folge, dass das Fluid gleichzeitig die Funktion hat, die Garne von der Zugwalze 18 weiterzufordern und bis zur Strahlvermengung unter Spannung zu halten. Beim Austritt aus dem Düsenkörper (vgl. Fig. 2) bildet das vermengte Buntgarn 29 in bezug auf den Düsenkörper 31 einen "Hahnenschwanz". Der "Hahnenschwanz" ist ein Bereich, in dem die Fäden der Garne von dem Druckfluidstrahl noch ausgespreizt werden, so dass auch hier noch eine Vermengung stattfindet» Das Buntgarn 29 läuft langsamer als die der Strahlvermengungszone zugeführten Garne 8, 10 und 12 und wird von der Aufwickelwalze 30 aufgenommen. Es ist ein ausschlaggebendes Merkmal des Verfahrens gemäss der Erfindung, dass die Oberflächengeschwindigkeit der Aufwickelwalze 30 geringer ist als diejenige der Zugwalze 18, so dass die Garne 8, 10 und 12 bei der Strahlvermengung nicht unter Spannung stehen; sonst käme es nicht zu der ge\vünschten regellosen Vermengung der Fäden, und man erhielte ein zu lebhaftes Buntgarn.
Die Anzahl der Ausgangsgarne braucht nicht, wie in Fig. 1 dargestellt, drei zu betragen; es sind mindestens zwei gekräuselte Endlosfadengarne erforderlich, man kann aber auch mit einer grösseren Anzahl von gekräuselten Endlosfadengarnen arbeiten, z.B. vier oder mehr Garnen. Die gekräuselten Endlosfaden-Ausgangsgarne können aus Endlosfadengarnen durch Verarbeitung nach beliebigen bekannten Kräuselmethoden hergestellt werden, z.B. durch Zahnradkräuselung, Stopfbüchsenkräuselung und Heißstrahl-Düsenkräuselung, die bevorzugt wird und dem
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•Garn eine regellose krummlinige Kräuselung erteilt. Vorzugsweise werden die Garne wärmefixiert. Das Ausgangsgarn kann aber auch dadurch gekräuselt werden, dass es aus Zweikomponentenfäden besteht, deren Kräuselung durch unterschiedliche Schrumpfung zustande kommt. Jedenfalls werden die Fäden in jedem einzelnen Garn auch durch das Kräuselverfahren, insbesondere im Falle der Heißstrahlkräuselung und der Stopfbüchsenkräuselung des Aus gangs gams, miteinander verschlungen. Wenn diese Verschlingung nicht beseitigt wird, findet die erwünschte Garn-mit-Garn-Fadenmischung in der Vermengungszone 28 nicht statt. Diese Verschlingung wird beseitigt, indem die Ausgangsgarne mit oder ohne Hilfe einer Bremsvorrichtung gespannt (aber nicht verstreckt) werden.
Beispiele für geeignete gebauschte Endlosfadengarne sind in Beispiel XXII der US-PS 3 186 155 beschrieben. Vorzugsweise kennzeichnet sich ein jedes der erfindungsgemäss verwendeten Ausgangsgarne durch eine Kräuselung gleicher Art. Ferner haben die Fäden eines jeden Garns vorzugsweise mindestens vier Kräusel je 2,54 cm, bestimmt nach der Methode der US-PS 3 611 698. Die Kräuselung des Ausgangsgarns verleiht dem Buntgarn gemäss der Erfindung eine hochgradige Bauschigkeit.
Der Gesamttiter der Ausgangsgarne beträgt mindestens 400, da die Buntgarne gemäss der Erfindung in erster Linie für Tufting- und Webwaren, wie Polster- und Teppichwaren, in Betracht kommen. Allgemein liegt der Fadentiter eines jeden Garns im Bereich von 4 bis 25 den. Der Anteil eines jeden, dem Verfahren zur Herstellung eines Buntgarns zugeführten Ausgangsgarns kann je nach dem gewünschten Bunteffekt abgeändert werden.
Obwohl zwischen den Zugwalzen 14 und 18 keine Verstreckung stattfindet, wird durch den Umstand, dass die Walze 18 mit
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einer höheren Oberflächengeschwindigkeit läuft als die Walze 14, eine Spannung auf die Garne ausgeübt, die die oben beschriebene Entflechtung und Parallelrichtung herbeiführt. Die ausgeübte Spannung beträgt allgemein 0,5 bis 1,25 g/den und vorzugsweise 0,75 bis 1,1 g/den. Man kann die Spannung auch anders erzeugen, z.B. durch ein Paar von Klemmrollen.
Der Grad der etwaigen Abbremsung richtet sich nach der Verschlingung, die die Ausgangsgarne aufweisen, und .die sich durch blosses Spannen zwischen den ¥alzen 14 und 18 allein nicht beseitigen lässt. Die Anzahl der Bremsstifte kann 2 bis 10 betragen; vorzugsweise arbeitet man mit 3 bis 7 Bremsstiften.
Die entflochtenen und parallel gerichteten, gekräuselten Endlosfäden befinden sich beim Verlassen der Walze 18 vorzugsweise in einem solchen Zustand, dass sich die einzelnen Garnfäden unter höchstens einer geringen Störung des restlichen Garns voneinander trennen lassen. Die Beziehung zwischen den Fäden eines Endlosfadengarns kann durch den Zusammenhaltfaktor ausgedrückt werden, der in der US-PS 2 985 995 beschrieben ist. In typischer Weise haben die der Zugwalze 14 zugeführten Kräuselgarne einen Zusammenhaltfaktor von mehr als 35. Je niedriger der Zusammenhaltfaktor der von der Walze 18 abgezogenen Ausgangsgarne ist, desto besser ist im Sinne der Erfindung das entstehende Buntgarn. Vorzugsweise bewirken die Zugwalzen 14 und 18, erforderlichenfalls mit Hilfe der Bremsvorrichtung, eine solche Entflechtung, dass die von der Walze 18 abgezogenen Ausgangsgarne einen Zusammenhaltfaktor (Mittelwert aus den Zusammenhaltfaktoren eines jeden Ausgangsgarnes) von nicht mehr als 5 aufweisen.
Die Befeuchtung der Ausgangsgarne mittels der Sprühdüsen 26 erhöht den Wirkungsgrad der in der Strahlvermengungszone erzielten Vermengung, indem, wenn alle sonstigen Bedingungen die
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gleichen sind, beim Besprühen mit Wasser ein höherer Vermengungsgrad erzielt wird. Man kann jede beliebige Flüssigkeit verwenden, die den Vermengungsgrad erhöht.
Der Zuführungsüberschuss zur Strahlvermengungszone 28 beträgt vorzugsweise mindestens 4 %. Ein Zuführungsüberschuss von mehr als 30 % ist unerwünscht. Je höher in diesem Bereich der Zuführungsüberschuss ist, desto stärker ist die Garn-Garn-Vermengung. Der bevorzugte Bereich des Zuführungsüberschusses beträgt 6 bis 25 %. Während in Fig. 2 die Garne 8, 10 und 12 so dargestellt sind, dass sie der Strahlvermengungszone 28 bevorzugt im rechten Winkel zugeführt und aus ihr im rechten Winkel abgezogen werden und in der gleichen Richtung weiterlaufen, können die Garne auch auf einem anderen Weg geführt werden, der mit der Eintrittslinie in die Strahlvermengungszone und der Austrittslinie aus der Strahlvermengungszone einen anderen oder keinen Winkel bildet. Das wesentliche Merkmal besteht darin, dass die Aufwickelwalze langsamer läuft als die Zugwalze 18, so dass der gewünschte Zuführungsüberschuss erzielt wird. Ebenfalls von Bedeutung ist die Förderwirkung, die die Strahlvermengungszone auf das Garn ausübt. Dies ermöglicht den Fäden, sich unmittelbar nach dem Austritt aus dem Auslassende des Garnkanals 32 ungeachtet des Winkels, in dem das austretende Garn 29 den Düsenkörper 31 verlässt, auszuspreizen und weiter miteinander zu vermengen. Die Spannung, die auf die von der Zugwalze 18 abgezogenen Garne durch die Förderwirkung der Strahlvermengungszone ausgeübt wird, ist geringer als die zwischen den Zugwalzen 14 und 18 ausgeübte Spannung, reicht aber aus, um die Garne unter Vermeidung einer Rückumwicklung von der Zugwalze 18 abzuziehen und die Strahlvermengungszone zu beliefern. Wenn die zwischen den Walzen 14 und 18 auf die Garne ausgeübte Spannung auch noch in der Strahlvermengungszone vorherrschen würde, dann würde kaum eine Vermengung der Fäden stattfinden.
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Die Garneinlassführung hat eine solche Lage, dass sie die Einlassöffnung des Garnkanals zu 30 bis 80 %t vorzugsweise zu 45 bis 60 %t abdeckt. Vorzugsweise verwendet man als Fluid für die Vermengung ein Gas, vorzugsweise Luft. Im allgemeinen wird die Luft unter einem Druck von 7 bis 14, vorzugsweise
von 7,7 bis 12,3 kg/cm , zugeführt.
Durch die Einwirkung des turbulenten Fluids auf die aneinander angrenzenden entflochtenen Endlosfadengarne in dem Düsenkörper 31 in Kombination mit dem plötzlichen Aufheben der Spannung kommt die oben beschriebene neuartige regellose Vermengung zustande.
Da die der Vermengungszone zugeführten Garne bereits gekräuselt sind, braucht der Fluidstrahl die Garne nicht mehr zu kräuseln, sondern nur noch zu vermengen. Wenn der Strahl die Garne auch kräuseln müsste, würde die Kräuselung geringer und das entstehende Buntgarn weniger bauschig sein, weil die Garne nicht einzeln, sondern gemeinsam, also mit einem höheren Garntiter, gekräuselt werden würden, und auch die Garn-Garn-Vermengung würde geringer sein.
Sowohl die Ausgangsgarne als auch das aus' ihnen hergestellte Buntgarn sind praktisch drallfrei. Die Drallfreiheit wird bevorzugt; eine geringe Verzwirnung kann jedoch bei der Hantierung der Garne zustande kommen. Vorzugsweise weisen sowohl die Ausgangsgarne als auch das Buntgarn nicht mehr als 1/4 Drehung und vorzugsweise nicht mehr als 1/8 Drehung je 2,54 cm auf. Bei der Strahlvermengung kann es gelegentlich, dazu kommen, dass ein Ausgangsgarn das andere kreuzt, was einem Drall ähneln kann; diese Erscheinung wird aber in Anbetracht der Regellosigkeit, mit der sie auftritt, nicht als Drall angesehen.
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Die in Fig. 1 dargestellte Verfahrensführung kann abgeändert werden, sofern die kritischen Verfahrensstufen der Entflechtung der Endlosfäden der gekräuselten Endlosfaden-Ausgangsgarne durchgeführt und die Garne der Vermengungszone mit einem Zuführungsüberschuss zugeführt werden. So kann z.B0 das Spannen zum Zwecke der Entflechtung an den einzelnen Garnen in einem von der Strahlvermengung gesonderten Arbeitsgang vorgenommen werden, und die gespannten Garne können auf Garnkörper aufgewickelt und später der Strahlvermengungszone zugeführt werden. Der Zuführungsüberschuss zur Strahlvermengungszone beträgt, wenn das Spannen und die Strahlvermengung in zwei gesonderten Verfahrensstufen durchgeführt werden, vorzugsweise 4 bis 15 %i und wenn das Spannen und die Strahlvermengung im kontinuierlichen Verfahren unmittelbar hintereinander durchgeführt werden, vorzugsweise 6 bis 25 Um das der Aufwickelwalze 30 zugeführte Garn unter Spannung zu halten, kann man sich eines Quetschwalzenpaares bedienen.
Die Komponentengarne, aus denen das ßuntgarn gemäss der Erfindung hergestellt wird, können aus Fäden aus beliebigen synthetischen Polymeren bestehen, sofern sie nur gesondert gefärbt oder auf Grund unterschiedlichen Farbstoffaufnahmevermögens gesondert färbbar sind. Die Fäden eines Komponentengarns können aus dem gleichen oder einem anderen Polymeren bestehen als die Fäden eines anderen Komponentengarns. Unterschiedliches Farbstoffaufnahmevermögen kann in an sich bekannter Weise durch funktionelle Gruppen, wie endständige Gruppen des Polymeren, herbeigeführt werden. Die bevorzugten Buntgarne gemäss der Erfindung sind aus gekräuselten Endlosfaden-Ausgangsgarnen zusammengesetzt, die vollständig aus Polyamidfäden oder vollständig aus Polyesterfäden bestehen.
Zur weiteren Erläuterung des Buntgarns gemäss der Erfindung wird ein Garn in einer Vorrichtung, wie sie in Fig. 1 darge-
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stellt ist, bei einem Zuführungsüberschuss zur Strahlvermengungszone von 8,4 % hergestellt. Dieses Garn wird aus drei gekräuselten Endlosfaden-Teppichgarnen von unterschiedlichem Farbstoffaufnahmevermögen hergestellt, wobei die Einzelgarne beim Färben dunkelblaue, sehr hellblaue (nahezu weisse) bzw. gelbe Farbe annehmen. Diese Garne werden drallfrei nach dem Verfahren gemäss der Erfindung zu einem Buntgarn vereinigt. Wenn ein 9 cm langes Stück aus diesem Garn längs einer Seite beobachtet wird, zeigt es die folgenden Farbvariationen:
Bunteffekt
gelber Streifen
dunkelblauer Streifen
hellblauer Fleck
mittel- bis dunkelblauer Streifen
schmaler gelber Streifen
gelber Fleck
grünlichblauer Fleck
schmale gelbe Streifen
• grünlichblauer Streifen
gelber bis grünlichgelber Fleck
schmaler hellblauer Streifen
schmaler gelber Streifen
schmaler dunkelblauer Streifen
hellgrünblauer Fleck
gelber Fleck·
hellgrünblauer Streifen
dunkelblauer Streifen.
Die Bereiche, in denen die Farben Dunkelblau, Hellblau und Gelb der Komponentengarne überwiegen, sind regellos eingesprenkelt und haben regellose, kurze Längen. Die für das Garn angegebenen Farbstreifen verlaufen entweder parallel oder in
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einem Winkel zur Garnachse und geben dem Garn kein verzwirntes Aussehen. Die als Flecke bezeichneten Teile sind so kurz, dass sie nicht als Streifen bezeichnet werden können, und können von der Beobachtungsseite aus die gesamte Breite des Garns bedecken.
Aus der obigen Beschreibung des Garns ist ersichtlich, dass kein Farbmuster sich mit solcher Regelmässigkeit wiederholt, dass es in der Ware als Streifen oder Gräte auftreten könnte. Das farbige Aussehen des Garns hängt von der Seite ab, von der die Beobachtung erfolgt. Von der einen Seite her gesehen, kann die Farbe eines einzelnen Komponentengarns vorherrschen, während, wenn man das Garn von der anderen Seite her betrachtet, eine Farbmischung aus den beiden anderen Komponentengarnen vorherrschen kann. Wenn man das Garn andererseits von oben oder von unten her betrachtet, kann der Beobachter sowohl eine Farbmischung als auch eine echte- Farbe eines Komponentengarns des Buntgarns sehen.
In den folgenden Beispielen beziehen sich Teile und Prozentwerte, falls nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht.
Beispiel 1
Das Buntgarn wird aus drei Einzelgarnen hergestellt= Das eine Garn ist ein kationisch färbbares Polyamidgarn mit einem Gesamttiter von 1225 den, einem Fadentiter von 19 den und einem Zusammenhaltfaktor von 47. Das zweite Garn ist ein mit Säurefarbstoffen färbbares Polyamidgarn mit niedrigem Aminendgruppengehalt von einem Gesamttiter von 1225 den, einem Fadentiter von 19 den und einem Zusammenhaltfaktor von 38. Das dritte Garn ist ein mit Säurefarbstoffen tief anfärb bares Polyamidgarn mit hohem Aminendgruppengehalt von einem Gesamttiter von 1245 den, einem Fadentiter von 15 den und
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einem Zusammenhaltfaktor von 51. Jedes der drei Garne ist zuvor in der Heißstrahldüse nach dem Verfahren des Beispiels XXII der US-PS 3 186 155 gekräuselt worden. Das Buntgarn wird in einer Vorrichtung gemäss Fig. 1 hergestellt. Die Zusammenhaltfaktoren der von der Zugwalze 18 zur Strahlvermengungszone laufenden Garne betragen 3,5, 4,9 bzw. 3,0. Der Garnkanal 32 in der Strahlvermengungszone 28 hat eine länge von 25,4 mm und einen Durchmesser von 3,18 mm. Die Fluidöffnung hat einen Durchmesser von 2,36 mm. Als Fluid wird Druckluft unter einem Druck von 10,5 kg/cm bei einer Temperatur von 25° C und einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,51 m /min verwendet. Die Zuführungsgeschwindigkeit des Garns zur Strahlvermengungszone beträgt 682 m/min, und die Zugwalze 18 übt auf die drei Ausgangsgarne eine Zugspannung von 1 g/den aus. Die Bremsvorrichtung weist fünf Bremsstäbe auf„ Das Garn wird mit 0,18 ml Wasser je Gramm Garn besprüht. Der Zuführungsüberschuss des Garns zur Strahlvermengungszone beträgt 15,07 %. ■
Beispiel 2
Man arbeitet unter den Verfahrensbedingungen des Beispiels 1, jedoch nur mit dem kationisch färbbaren Garn und dem mit Säurefarbstoffen tief anfärbbaren Garn bei einem Zuführungsüberschuss zur Strahlvermengungszone von 13,33
In beiden Beispielen zeigen die gefärbten Buntgarne nicht nur die Farben der Komponentengarne, sondern auch verschiedene Mischungen dieser Farben, die der Länge der.Garne nach regellos eingesprenkelt sind. Die Verteilung der Garn-mit-Garn-Mischbereiche in den schwächer gemischten oder ungemischten Bereichen sowie die regellosen Längen und Verhältnisse der letzteren ermöglichen es, die Buntgarne zur Herstellung von Florteppichwaren zu verwenden, die praktisch- frei von merklichen Streifen oder Gräten sind.
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Claims (9)

E.I. du Pont de Eemours and Company RD-2345 Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Endlosfaden-Buntgarn, bei dem durch Spannen einer Mehrzahl von gekräuselten Endlosfadengarnen von unterschiedlicher Farbe und/oder unterschiedlichem Farbstoffaufnahmevermögen mit einem Gesamttiter von mindestens 400 den die Garnfäden im wesentlichen ■ geglättet werden, worauf die Garne mit Hilfe eines Fluidstrahls in einer Strahlvermengungszone regellos verschlungen werden, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Spannung von 0,5 bis 1,25 g/den zur Einwirkung bringt, um die Fäden vor dem Vermengen zu entflechten und parallel zu richten, die Garne praktisch verschlingungsfrei der Strahlvermengungszone zuführt, die kombinierten Garne mit Hilfe des Fluidstrahls weiterfördert und das Buntgarn aus der Strahlvermengungszone langsamer abzieht, als es der Zone zugeführt wird, so dass die Garne beim Vermengen spannungsfrei s ind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Zuführungsüberschuss im Bereich von 4 bis 30 % arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Garn bei seinem Austritt aus dem Düsenkörper einen Hahnenschwanz bilden lässt, in dem die Fäden von dem Druckfluid noch gespreizt und miteinander vermengt v/erden.
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4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einer Strahlvermengungszone arbeitet, deren Düsenkörper einen Garnkanal aufweist, dessen Einlassende teilweise von
einer Garneinlassführung bedeckt ist, so dass das Fluid aus dem Garnkanal vorwiegend durch das gegenüberliegende Ende
ausströmt und dadurch das Garn fördert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsgame nach dem Spannen einen Zusammenhaltfaktor von nicht mehr als 5 aufweisen.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,■dass die Garne der Dusenvermengungszone im rechten ¥inkel zugeführt
und aus der Zone im rechten Winkel abgezogen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Garneinlassführung so angeordnet ist, dass sie die Einlassöffnung des Garnkanals zu 30 bis 80 % abdeckt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Garne zwischen dem Spannen und dein Vermengen mit Wasser befeuchtet.
9. Verfahren nach Anspruch 1j dadurch gekennzeichnet, dass man mit einer Strahlvermengungszone arbeitet, in der nur ein
Druckfluidkanal in den Garnkanal einmündet.
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