[go: up one dir, main page]

DE2232281A1 - Vorrichtung zum erzeugen eines zusammengesetzten garns - Google Patents

Vorrichtung zum erzeugen eines zusammengesetzten garns

Info

Publication number
DE2232281A1
DE2232281A1 DE2232281A DE2232281A DE2232281A1 DE 2232281 A1 DE2232281 A1 DE 2232281A1 DE 2232281 A DE2232281 A DE 2232281A DE 2232281 A DE2232281 A DE 2232281A DE 2232281 A1 DE2232281 A1 DE 2232281A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
threads
endless
endless threads
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2232281A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2232281B2 (de
Inventor
Philip Norman Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milliken Research Corp
Original Assignee
Milliken Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Milliken Research Corp filed Critical Milliken Research Corp
Publication of DE2232281A1 publication Critical patent/DE2232281A1/de
Publication of DE2232281B2 publication Critical patent/DE2232281B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/367Cored or coated yarns or threads using a drawing frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die meisten gegenwärtig verwendeten Garne lassen sich Stapelm aus/fasern gesponnene Garne einerseits und aus endlosen Fäden bestehende Garne andererseits unterteilen. Gesponnene Garne werden gewöhnlich bei Stoffen für Anzüge, Kleider und dergleichen verwendet und bieten den Vorteil, daß die daraus hergestellten Stoffe ein hohes Isolationsvermb'gen und eine hervorragende Deckwirkung aufweisen. Im allgemeinen besteht jedoch ein Bachteil der gesponnenen Garne in ihrer geringen Zugfestigkeit, und außerdem weisen die gesponnenen Garne Kachteile auf, die auf die Merkmale der bei ihrer Herstellung verwendeten Fasersorte oder Fasersorten charakteristisch sind. Die aus endlosen Fäden bestehenden Garne werden gewöhnlich zum Herstellen von dünnen Strumpfwaren sowie von anderen dünnen Kleiderstoffen oder dergleichen verwendet, und ihr Lauptvorteil besteht darin, daß sie im Vergleich zu gesjjonrienen Garnen eine hohe Zugfestigkeit haben. Jedoch haften den Garnen aus endlosen Fäden auch I.achteile an, die darin bestehen, daß die aus ihnen hergestellten Stoffe nur eine geringe Deckfähigkeit haben und einen niedrigen V/ärmeisolierungswert aufweisen. Seit vielen
209882/0838
BAD
41 639
C-
wird versucht, ii.aterialien in der Form von stapelfasern und Materialien in lorm endloser Fäden zu kombinieren, um so ein Garn zu erhalten, das die Vorteile sowohl der g..sponnenen Garne als auch der Grrne aus endlosen laden aufweist, doch haben sich die bis jetzt bekannt gewordenen iiombinationsgarne dieser Art nicht in jeder Hinsicht bewährt.,
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es auf zweckmäßige und wirtschaftliche Weise ermöglicht, ein Gern zu erzeugen, das das Aussehen eines gesponnenen Garns besitzt und die hohe Festigkeit eines Garns aus endlosen .Fäden aufweist.
Das erfindungsgemäße G-arn wird vorzugsweise dadurch erzeugt, daß ein verzogenes oder gestrecktes land oder dergleichen aus einem Fasermaterial mit einem sich aus getrennten andlosen Fäden zusammensetzenden hand zusammengeführt wird, und daß danach die beiden Bänder zu einem einheitlichen Strang gezwirnt bzw. gedreht werden. Das Band oder das Fasermaterial kann man leicht dadurch vorbereiten, daß man einen ütrang aus einem Streckband oder Vorgespinst zwischen zwei Streckwalzen hindurchführt, die sich mit unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten drehen, wie es auch beim gewöhnlichen Spinnen von Garnen aus Stapelfasern geschieht. Das sich aus endlosen Fäden zusammensetzende Band läßt sich erzeugen, indem man die einzelnen endlosen Fäden eines mehrfädigen Garns, das keinen oder nur einen geringen Draht aufweist, voneinander trennt, woraufhin auf das Grarn eine sehr geringe Spannung aufgebracht wird,so daß sich die endlosen Fäden ungehindert ausbreiten können. Um das Band aus den verzogenen Fasern und das Land aus den endlosen Fäden zusammenzubringen, ist es am zweckmäßigsten, die beiden in Deckung miteinander befindlichen Bänder zwischen zwei angetriebenen Vi/al ζ en hindurchzuführen, z.B. den Abgabewalzen eines Streckwerks. Die beiden Bänder wären nach ihrer Abgabe durch die angetriebenen walzen auf beliebige bekannte Weise zusammengedreht oder gezwirnt, z.B. mit Hilfe einer
2 0 9 8 8 2/ 0 838 BAD ORIGINAL
41 639
mit einem King und einem Läufer arbeitenden Spinneinrichtung.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten anhand schematischer Zeichnungen aines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Figo 1 in einer schematisehen perspektivischen Darstellung eine Vorrichtung zum Erzeugen eines zusammengesetzten Garns der erwähnten Art;
Fig. 2 perspektivisch in einem größeren Maßstab den zum Vereinigen der erwähnten Bänder dienenden Teil der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 perspektivisch in einem noch größeren Maßstab eine Holle zum Ausbreiten der endlosen Fäden eines mehrf ädigen G-arns ; und
Fig» 4 einen Teil einer in eine Ebene abgewickelten Hälfte der Zolle nach Fig. 3 und läßt die Wirkungsweise dieser Holle beim Ausbreiten der endlosen Fäden eines mehrfädigen Garns erkennen.
In Fig. 1 erkennt man einen Garnvorratskörper 10 aus einem Garn, das mehrere endlose Fäden enthält, die z.B. aus dem unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung "Dacron" erhältlichen Material bestehen, sowie einen Vorgespinst- oder Streckbandwickel 12, der z.B. aus Wolle hergestellt ist. Das von dem Nickel 12 abgezogene Streckband 14 wird einem Streckwerk 16 über einen auf einer Querstange 20 angeordneten Trichter 18 zugeführt. Das Streckwerk 16 ist insofern von bekannter Konstruktion, als es drei laare von Streckwalzen 22, 24 und 26 aufweist. Zu jedem der drei Streckwalzenpaare gehören eine obere und eine untere 'walze, die einen Durchlauf spalt bilden; hierbei werden die vorderen "Walzen 22 schneller angetrieben als die mittleren falzen 24, und die mittleren V.alzen 24 werden wiederum schneller angetrieben als die hinteren Walzen 26, um das
2 0 9 8 8 ? / Π 8 3 3 BAD ORIG(NAL
41 639
dem Streckwerk zugeführte Streckband 14- zu verziehen.
Das von dem Wickel 10 abgezogene, aus mehreren endlosen Fäden bestehende Garn 28 wird über eine Spanneinrichtung bekannter Art und mehrere Mihrungseinrichtungen 32 einer durch einen Motor 35 antreibbaren Eolle 34 zum Ausbreiten der endlosen Fäden zugeführt. Dieses sich aus endlosen Fäden zusammensetzende Garn wird auf eine noch zu erläuternde Weise in seine einzelnen endlosen Fäden zerlegt und in dieser Form dem Eingang des Spaltes zwischen den beiden vorderen Streckwalzen 22 zugeführt. Genauer gesagt werden die ausgebreiteten endlosen Fäden des Garns 28 dem Spalt zwischen den vorderen Streckwalzen 22 auf der Unterseite des Streckbandes 14 so zugeführt, daß das Streckband im wesentlichen eine Lage in der Mitte der ausgebreiteten endlosen Fäden des Garns 28 einnimmt. Jenseits des Spaltes zwischen den Streckwalzen 22 werden das mehrfädige Garn 28 und das verzogene Streckband 14 mit Hilfe einer auf bekannte Weise ausgebildeten Ring- und Läuferanordnung 36 zusammengedreht und dann auf einer Spule 38 aufgewickelt. Bei dem so hergestellten Garn handelt es sich dann um ein zusammengesetztes Garn, das infolge des Vorhandenseins der endlosen Fäden aus dem erwähnten Dacronmaterial eine hohe Festigkeit besitzt und wegen des Vorhandenseins von Fasern aus Wolle das Aussehen eines aus Stapelfasern gewonnenen Garns aufweist. Dieses Garn zeigt ein Aussehen, das dem Aussehen des in Fig. 3 der U.S.A.-Patentschrift 2 964 900 dargestellten Garns sehr ähnelt.
Die Ausbreitungsrolle 34 besteht vorzugsweise aus ϊ.·ιβ-tall und ist mit Hilfe eines beliebigen Verfahrens mit einem rückgängigen und einem linksgängigen Gewinde versehen worden» Da sich diese Gewinde in entgegengesetzten Eichtungen erstrecken, sind auf der Umfangsfläche der Ausbreitungsrolle 34 mehrere Kreuzungs- ader Schnittpunkte vorhanden.
Bezüglich Fig. 4 sei angenommen, daß ein einziger Strang eines im wesentlichen ungedrehten Garns 28 aus meh-
209882/0838
BAD ORIGINAL
. 41 639
reren endlosen Fäden der Ausbreitungsrolle 34 zugeführt wird. Dieser Strang setzt sich aus einer vorbestimmten Anzahl einzelner endloser Fäden zusammen. Am ersten Kreuzungspunkt 44 wird das mehrfädige Garn so unterteilt, daß ein Teil der •einzelnen endlosen Fäden der Nut 46 folgt, während die übrigen endlosen Fäden der Nut 48 folgen. An den nächsten Kreuzungspunkten 50 werden die von den Nuten oder Gewindegängen 46 und 48 aufgenommenen Teile des Garnstrangs erneut unterteilt. Gemäß Fig. 1 erstreckt sich in der Praxis die Zone, innerhalb welcher die einzelnen Stränge voneinander getrennt werden, auf der Rückseite der Ausbreitungsrolle längs des Garns nach hinten bis zu einem bestimmten Punkt 52.
Beim Betrieb der Vorrichtung wird die Ausbreitungsrolle 34 vorzugsweise so angetrieben, daß sich der mit dem Garn 28 zusammenarbeitende T-.il ihrer Umfangsflache entgegen der Laufrichtung des Garns dreht, um die Y/irksamkeit der Icolle bezüglich des Ausbreitens der einzelnen endlosen Fäden zu verstärken. Zu den weiteren Faktoren, die beim Ausbreiten der einzelnen endlosen Fäden eine Eolle spielen, gehören die Ganghöhe der beiden Gewinde bzw. der schraubenlinienförmigen Nuten, die Umfangsgeschwindigkeit der Ausbreitungswalze, die Laufgeschwindigkeit des Garns,'das Deniergewicht des Garns sowie die Garnspannung.
Bei dem aus endlosen Fäden bestehenden Teil des erfindungn-emäßen Garns kann es sich um natürliche Fasern, z.B. Seide, handeln, ferner um synthetische Fasern oder Fäden aus Viskosekunstseide, Acetatkunstseide, Nylon, Polyesterfäden, wie sie z.B. aus einem Erzeugnis hergestellt werden, das bei der lieaktion von Terephthalsäure mit iithylenglycol entsteht und unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung "Dacron" erhältlich ist, um Acrylfasern, die aus einem Erzeugnis hergestellt sind, das bei der Polymerisation von Acrylnitril oder bei der Mischpolymerisation von Acrylnitril mit einer kleineren Äienge eines anderen polymerisierbaren . .'. onomers entsteht, das unter den gesetzlich geschützten
20988770838
41 639
Bezeichnungen "Crlon" und "Acrylan" erhältlich ist, sowie um jedes beliebige andere im Handel befindliche Material in Form endloser Fäden. Zu besonderen Zwecken kann man sogar endlose Fäden aus Glas oder Ketall verwenden. Als Stapelfasermaterial kann man natürliche materialien verwenden, z.B. Baumwolle, feolle oder Flachs, oder auch synthetisches Fasermaterial. Beispielsweise ist es zum Herstellen eines neuartigen Garns nach der Lrfindung möglich, Stapelfasern zu verwenden, wie sie entstehen^ wenn man endlose Fäden aus beliebigen der vorstehend genannten Materialien so zerschneidet, daß die Länge der otücke der Länge von Stapelfasern entspricht. Die Vi/ahl des jeweiligen materials in Form endloser Fäden und des Stapelfasermaterials richtet sich ausschließlich danach, welche Eigenschaften bei dem fertigen Garn miteinander kombiniert werden sollen, wie man z.B. einen Stoff herstellt, der Baumwollstoffen der üblichen Art ähnelt, jedoch eine höhere Festigkeit besitzt und sehr knitterfest ist, kann man Baumwollfasern in ivombination mit endlosen Polyester- oder Eylonfäden verwenden. Soll ein Stoff erzeugt werden, der bezüglich seines Aussehens und seiner Verwendbarkeit den gebräuchlichen Wollstoffen ähnelt, kann man ein Gemisch aus vi/ollfasern und endlosen Polyester- oder Acrylfäden verwenden.
Die Länge der Fasern des faserförmigen Materials ist von großer Bedeutung, denn wenn die Fasern eine zu geringe mittlere Länge haben, ist es nicht ohne weiteres möglich, aus ihnen durch Verziehen ein Eand herzustellen, und außerdem kann bei dem fertigen zusammengesetzten Garn in einem erheblichen Ausmaß die Gefahr bestehen, daß das Garn Teile des Stapelfasermaterials verliert. Im allgemeinen muß man Fasermaterial mit einer mittleren Faserlänge von mindestens etwa 12,5 nun verwenden, jedoch haben die Fase-rn vorzugsweise eine mittlere Länge von mindestens etwa 19 mm. Bezüglich der Länge des zu verwendenden Fasermaterials besteht keine obere Grenze. Selbst in Fällen, in denen das Fasermaterial kontinuierlich über die Länge des aus endlosen Fäden bestehenden
209882/0838 BAD original
42 659
Strangs verteilt werden soll, ist es im allgemeinen nicht vorteilhaft, Fasermaterial zu verwenden, bei dem die mittlere Faserlänge größer ist als etwa 75 "bis I50 mm, denn "bei einer größeren Länge der Stapelfasern können Garne entstehen, denen in einem gewissen Ausmaß das für gesponnene Garne charakteristische Aussehen fehlt.
Zwar ist es bei dem gemäß der Erfindung verwendeten Garn aus endlosen Fäden nur erforderlich, daß dieses Garn mehrere endlose Fäden enthält, zwischen denen das mit ihnen ein Gewirr bildende Stapelfasermaterial liegt, doch soll der aus endlosen Fäden bestehende Strang vorzugsweise mindestens etwa 5 bis 10 endlose Fäden enthalten, denn wenn eine geringere Anzahl endloser Fäden vorhanden ist, besteht die Gefahr, daß das Stapelfasermaterial nicht einwandfrei in seiner Lage gehalten wird· Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Fadensträngen, die mindestens etwa 5 bis 10 endlose Fäden enthalten, besteht darin, daß sich solche Stränge leichter beschaffen lassen und im allgemeinen billiger sind als Stränge, die sich aus einer kleineren Anzahl endloser Fäden zusammensetzen. Bezüglich der Anzahl der endlosen Fäden, die der Fadenstrang enthalten kann, besteht eine obere Grenze nur insofern, als sich solche Stränge beschaffen lassen.
In manchen Fällen kann man zwei leicht zu beschaffende Stränge, von denen keiner das gewünschte Deniergewicht hat, zusammenführen, um einen einzigen Strang zu bilden und so die Gesamtzahl der endlosen Fäden zu erhöhen; in "der Praxis bietet dieses Verfahren den zusätzlichen Vorteil, daß beim Herstellen von Garnen, bei denen Stapelfasern über die Länge des Garns möglichst gleichmäßig und kontinuierlich verteilt sind, durch Drehungen, die zufällig in einem der Stränge von geringerem Deniergewicht vorhanden sind, oder ein Draht, der vom Anziehen des betreffenden Strangs von dem Wickel herrührt, im allgemeinen nicht mit den Drehungen zusammenfallen, die zufällig bei dem zweiten Strang von geringerem Deniergewicht vorhanden sind, so daß es möglich wird, ein gleich-
209882/0838
41 659
Garn zu erzeugen.
Das Verhältnis zwischen dem faserförmigen Material und dem in Form endloser Fäden verwendeten Material kommt in v/eiten Grenzen eine variierende Wirkung zu und richtet sich in einem gewissen Ausmaß nach dem Verwendungszweck des Garns. ■Wenn man nicht daran interessiert ist, Garne herzustellen, die das allgemeine Aussehen gesponnener Garne haben, und wenn es nur darauf ankommt, ein Garn mit einem neuartigen Aussehen zu erzeugen, wie es z.B. bei mit Noppen versehenen Garnen möglich ist, kann man den Anteil des faserförmigen Materials bis auf einen Bruchteil von 1% verringern; soll das Garn jedoch das allgemeine Aussehen eines gesponnenen Garns erhalten, lassen sich im allgemeinen optimale Ergebnisse mit Kombinationen erzielen, bei denen der Anteil der Stapelfasern etwa 30 bis 80 Gewichtsprozent des Garns entspricht. Das Aussehen eines erfindungsgemäßen Garns, bei dem die Stapelfasern gleichmäßig verteilt sind und ihre Menge etwa 40% oder mehr des Gesamtgewichts ausmacht, ist nahezu das gleiche wie dasjenige eines gesponnenen Garns, abgesehen davon, daß das Garn nach der Erfindung im allgemeinen gleichmäßiger ist, und daß es eine geringere Plaumigkeit aufweist, da die Fasern weniger weit aus dem Garn herausragen. In den meisten Fällen ist es nicht vorteilhaft, das Stapelfasermaterial in einer einen Anteil von etwa 80% überschreitenden Menge zu verwenden, denn hierbei würde es erforderlich sein, das Garn stärker zu drehen, und die Garne würden einen Teil ihrer vorteilhaften Eigenschaften verlieren, die ihnen durch die Stränge aus endlosen Fasern verliehen werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, und ein solcher Pail, in dem es zweckmäßig sein kann, den genannten wert zu überschreiten, ist die Herstellung von Garnen für sehr leichte Sommerstoffe, bei denen das Material in Form endloser Fäden zwar nur zu einem sehr kleinen Prozentsatz vorhanden ist, jedoch dazu dienen kann, die iiindestbruchfestigkeit erheblich zu steigern. Auf diese V/eise ist es möglich, außerordentlich leichte Stoffe herzustellen, und man kann z.B. ein Gewebe erzeugen,
BAD
41 639
das sich "bezüglich des Aussehens und der Festigkeit einem guten Propical-V/ollstoff annähert, jedoch nur etwa halb so schwer istο
Der !Draht, der dem Strang aus endlosen Fäden verliehen werden muß, nachdem er in Berührung mit geeigneten Stapelfasern gebracht worden ist, um das faserförmige Material zuverlässig festzulegen» soll mindestens etwa 5 und beispielsweise mindestens etwa 10 Drehungen Je Zoll betragen. Dieser zusätzliche Draht drückt die endlosen Fäden des Strangs zusammen, so daß die Fasern sicher festgelegt werden und sich nicht ohne weiteres verlagern oder ablösen könneno Soweit die Anwendbarkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens in Frage kommt, besteht keine Obergrenze bezüglich des Ausmaßes des Drahtes, denn je stärker der Draht ist, desto besser werden die Fasern festgelegt; jedoch führt ein übermäßiger Draht bei den neuartigen Garnen nach der Erfindung ebenso wie bei jedem anderen Garn zu einer Verschlechterung der Verarbeitbarkeit.
Ansprüche:
2098B?/0838 ^0 «·*»*.

Claims (5)

ANSPRÜCHE
1. Vorrichtung mit zwei antreibbaren Abgabewalzen und Einrichtungen, die es ermöglichen, einen ersten und einen zweiten Materialstrang im Bereich des Durchiaufspaltes zwischen den Abgabewalzen in Berührung miteinander zu bringen, wobei einer dex1 Materialstränge ein sich aus mehreren endlosen Fäden zusammensetzendes Garn ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eolle (34-) vorhanden ist, die in der Bewegungsbahn des sich aus mehreren endlosen Fäden zusammensetzenden Garns (28) angeordnet ist, und daß diese Eolle ein rechtsgängiges Gewinde (4G) und ein linksgängiges Gewinde (48) auf v/eist, so daß sie die einzelnen endlosen Fäden des mehrfädigen Garns voneinander trennt und ausbreitet, wobei der Eolle ein Einrichtung (35) zum Drehen der Eolle zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eolle (44) so gedreht wird, daß sich der mit dem sich aus mehreren endlosen Fäden zusammensetzenden Garn (28) in Berührung kommende Teil ihrer Umfangsflache entgegen der Laufrichtung des genannten Garns bewegt.
3. Vorrichtung zum Herstellen eines zusammengesetzten Garns aus endlosen Fäden und Stapelfasern mit zwei antreibbaren Abgabewalzen (22), Einrichtungen (18, 26, 24) zum Zuführen von Stapelfasern (14) zu dem Durchlaufspalt der Abgabewalzen, einer Einrichtung zum Zerlegen bzw. Ausbreiten bzw. Auflösen eines sich aus mehreren endlosen Fäden zusammensetzenden
209882/0838
BAD
41 639
Garns (28) derart, daß die endlosen Fäden nebeneinander verlaufen, Einrichtungen (10, 30, 32) zum Zuführen der ausgebreiteten endlosen laden zu dem Durchiaufspalt zwischen den Abgabewalzen sowie einer Einrichtung (36, 38) zum Zusammendrehen der Stapelfasern und der endlosen Fäden, dgk., daß die Einrichtung zum Trennen der endlosen Fäden des genannten Garns eine Rolle (32I-) ist, die in der Bahn drehbar gelagert ist, längs welcher sich das mehrfädige Garn zu dem Durchlaufspalt zwischen den Abgabewalzen bewegt, und die ein linksgängiges Gewinde (48) und ein rechtsgängiges Gewinde (46) aufweist, wobei der Bolle eine Einrichtung (35) zum Drehen der Rolle zugeordaet ist,
4. Vorrichtung nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, daß die mit den genannten Gewinden versehene Rolle (34-) so gedreht wird, daß sich der in Berührung mit dem mehrfädigen Garn (28) kommende Teil ihrer Umfangsflache entgegen der Lätoifrichtung des mehrfädigen Garns bewegt«
5. Vorrichtung zum Erzeugen eines zusammengesetzten Garns aus endlosen Fäden und Stapelfasern, gekennzeichnet? durch zwei antreibbare Abgabewalzen (22), Einrichtungen (18, 26, 24) zum Zuführen von Fasern (14) zu dem Durchlaufspalt der Abgabewalzen, eine mit Nuten versehene Rolle (34), die dazu dient, die endlosen Fäden eines sich als mehreren endlosen Fäden zusammensetzenden Garns (28) voneinander zu trennen, sie auszubreiten und sie dem Durchlaufspalt der Abgabewalzen zuzuführen, sowie durch eine Einrichtung (36, 38) zum Zusammendrehen der Stapelfasern und des in seine Einzelfäden zerlegten, sich aus mehreren endlosen Fäden zusammensetzenden Garns zu einem zusammengesetzten Garn.
209887/0838
DE2232281A 1971-07-01 1972-06-30 Vorrichtung zum Zusammenführen zweier Fadenbündel Pending DE2232281B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US15889671A 1971-07-01 1971-07-01

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2232281A1 true DE2232281A1 (de) 1973-01-11
DE2232281B2 DE2232281B2 (de) 1974-02-07

Family

ID=22570189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2232281A Pending DE2232281B2 (de) 1971-07-01 1972-06-30 Vorrichtung zum Zusammenführen zweier Fadenbündel

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3739566A (de)
BE (1) BE785585A (de)
CA (1) CA965594A (de)
DE (1) DE2232281B2 (de)
ES (1) ES404387A1 (de)
FR (1) FR2145201A5 (de)
GB (1) GB1363605A (de)
IT (1) IT960912B (de)
NL (1) NL7208790A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2463418A1 (de) * 2010-11-29 2012-06-13 Amann & Söhne GmbH & Co. KG Garn, insbesondere Näh- oder Stickgarn sowie Verfahren zur Herstellung eines derartigen Garnes

Families Citing this family (34)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4301579A (en) * 1979-05-14 1981-11-24 E. I. Du Pont De Nemours And Company Widening-narrowing guide for textile filament bundle
DE3121759C2 (de) * 1981-06-02 1983-03-17 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt Fliegend gelagerte drehbare Zentrierspindel
US4541231A (en) * 1983-08-26 1985-09-17 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Agriculture Process for reinforced yarn with glass fiber core
US5182839A (en) * 1987-03-03 1993-02-02 Concordia Mfg. Co., Inc. Apparatus and method for commingling continuous multifilament yarns
US5241731A (en) * 1987-03-03 1993-09-07 Concordia Mfg. Co., Inc. Apparatus for commingling continuous multifilament yarns
US5000807A (en) * 1987-03-03 1991-03-19 Concordia Mfg. Co., Inc. Apparatus and method for commingling continuous multifilament yarns
US4899426A (en) * 1988-07-29 1990-02-13 Belmont Textile Machinery Co. Inc. Method and apparatus for randomizing multiple yarn strands
DE4036926A1 (de) * 1990-11-20 1992-05-21 Basf Ag Verfahren zur herstellung von hybridgarn
US5848524A (en) * 1992-07-14 1998-12-15 Lappage; James Manufacture of yarn spun on closed-end, high draft spinning systems
US5315814A (en) * 1992-10-26 1994-05-31 China Textile T&R Institute Compound yarn production apparatus
US5749212A (en) * 1995-06-06 1998-05-12 Dixy Yarns, Inc. Elastomeric core/staple fiber wrap yarn
US6134757A (en) * 1999-11-18 2000-10-24 Wei; Ho-Pin Processing method for splitting thread spool
ES2211278B1 (es) * 2002-04-11 2005-04-01 Pinter, S.A. Procedimiento y aparato para la fabricacion de hilos combinados de multifilamentos y fibras cortadas.
US9528200B2 (en) * 2011-12-22 2016-12-27 Teijin Limited Method for manufacturing reinforcing fiber strand
CN102704122B (zh) * 2012-06-26 2015-02-25 东华大学 一种上盖下托式三轴系复合纱、纺纱方法及其应用
CN102704127B (zh) * 2012-06-26 2015-02-25 东华大学 一种下托式包芯增强三轴系复合纱、纺纱方法及应用
CN102704114B (zh) * 2012-06-26 2014-08-13 东华大学 非对称分束展丝的不等汇聚点纺纱方法、复合纱及应用
CN102704077B (zh) * 2012-06-26 2014-11-05 东华大学 二轴系展丝分束的再展与集束复合展丝器、方法及其应用
CN102704076B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 长丝展开分劈后上下层再展的复合展丝器、方法及应用
CN102704132B (zh) * 2012-06-26 2015-05-13 东华大学 一种用于须条上盖式的分劈展纱器、方法及其应用
CN102828308B (zh) * 2012-06-26 2015-01-07 东华大学 一种非等汇聚点双束网复合纱、纺纱方法及应用
CN102704130B (zh) * 2012-06-26 2014-08-13 东华大学 一种用于须条下托式的对称分劈展纱器、方法及其应用
CN102733032B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 丝网上盖式2乘2轴系复合纱、纺纱方法及应用
CN102704126B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 丝网上盖下托双纱复合的复合纱、纺纱方法及应用
CN102704075B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 长丝分束二轴系展丝器及应用
CN102704131B (zh) * 2012-06-26 2014-10-15 东华大学 非对称展丝分束的再展与集束复合展丝器、方法及应用
CN102704124B (zh) * 2012-06-26 2015-02-25 东华大学 等张力双长丝紧靠加捻三角区的三轴系复合纺纱方法及应用
CN102704121B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 长丝分劈等张力双边限位复合纺纱装置、方法与应用
CN102704074B (zh) * 2012-06-26 2014-10-15 东华大学 一种长丝螺旋展开的下托式复合纺纱机构、方法与应用
CN102704123B (zh) * 2012-06-26 2014-07-02 东华大学 对称分束展丝同步上盖下托复合纱、纺纱方法及应用
CN113862852B (zh) * 2021-10-26 2023-03-24 罗莱生活科技股份有限公司 一种涤/棉/海岛纤维混纺包芯纱及其生产方法
CN115506057B (zh) * 2022-09-13 2024-11-15 东华大学 复丝展平与展开可控的展丝装置与方法及用途
CN115418763B (zh) * 2022-09-13 2024-11-15 东华大学 保持展丝宽的转向外喂包缠复合结构纺装置与方法及用途
CN115418762B (zh) * 2022-09-13 2024-11-15 东华大学 棘轮式强化展丝辊表面振动而增加展丝功效的装置及用途

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2728112A (en) * 1947-04-22 1955-12-27 Ralph C Berker Gill drawing frame
US2825199A (en) * 1954-08-03 1958-03-04 Deering Milliken Res Corp Yarns, and processes and apparatus for producing the same
US2964900A (en) * 1956-01-17 1960-12-20 Deering Milliken Res Corp Novelty combination yarns
US2953893A (en) * 1956-03-02 1960-09-27 Deering Milliken Res Corp Apparatus for producing yarn
US3092953A (en) * 1960-08-01 1963-06-11 Bear Brand Hosiery Co Method and apparatus for forming yarn
CA674101A (en) * 1961-11-13 1963-11-12 T. Dunlap Donald Tow opening
US3255579A (en) * 1963-09-03 1966-06-14 Deering Milliken Res Corp Production of composite stretch yarns
US3495393A (en) * 1967-03-08 1970-02-17 Teijin Ltd Non- or low-stretch composite yarn of super high bulk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2463418A1 (de) * 2010-11-29 2012-06-13 Amann & Söhne GmbH & Co. KG Garn, insbesondere Näh- oder Stickgarn sowie Verfahren zur Herstellung eines derartigen Garnes
US8720174B2 (en) 2010-11-29 2014-05-13 Amann & Sohne Gmbh & Co. Kg Yarn, especially a thread or an embroidery thread as well as a method to produce such a yarn

Also Published As

Publication number Publication date
CA965594A (en) 1975-04-08
BE785585A (fr) 1972-10-16
NL7208790A (de) 1973-01-03
DE2232281B2 (de) 1974-02-07
GB1363605A (en) 1974-08-14
FR2145201A5 (de) 1973-02-16
IT960912B (it) 1973-11-30
ES404387A1 (es) 1975-06-01
US3739566A (en) 1973-06-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2232281A1 (de) Vorrichtung zum erzeugen eines zusammengesetzten garns
DE1785630C3 (de) Umwickeltes Garn
DE2528837A1 (de) Zusammengesetztes, versponnenes garn und verfahren zur herstellung desselben
DE2447715B2 (de) Vorgarn und verfahren zu dessen herstellung
DE2942131C2 (de)
DE2151558A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Texturierung thermoplastischer Garne und die erhaltenen Erzeugnisse
DE2412390A1 (de) Ziergarn und verfahren zu seiner herstellung
EP0161572B1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Mischgarns
DE2159510B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines zu Geweben oder Gestricken verarbeitbaren Textilfaserbands
DE1510659A1 (de) Zusammengesetztes Garn und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2645119C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Coregaras
DE1805552A1 (de) Verfahren zum Herstellen von gekraeuseltem,gesponnenem Garn
DE2432440A1 (de) Fuelliges garn und verfahren zu seiner herstellung
DD150086A5 (de) Verfahren und ringspinnmaschine zum herstellen von zwirnfaeden
DE1944361A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Garnen aus vollstaendig oder teilweise metallisierten Fasern
DE2407357A1 (de) Garn und verfahren zu seiner herstellung
DE1660400C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kompakten Mehrfadengarnen
DE7604392U1 (de) Elastische nichtgewebte futterstoffbahn
DE3243998C2 (de)
DE1685631A1 (de) Gespinst aus elastischen Fasern und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2462400C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Umwindegarnes
DE2062685A1 (en) Multi-filament textured yarns assembled by
DE2441884A1 (de) Verfahren zum herstellen von phantasiegarn od.dgl.
DE2428484A1 (de) Drehungsfreies multifilamentgarn und verfahren zu seiner herstellung
AT228688B (de) Zusammengesetztes Textilgarn