DE2631265A1 - Verfahren zum egalen faerben von langsam-, normal- und schnell ziehenden polyacrylnitrilmaterialien - Google Patents
Verfahren zum egalen faerben von langsam-, normal- und schnell ziehenden polyacrylnitrilmaterialienInfo
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.1-9984*
DR. BERG DIPLMNS.STAPF | ^
dipl-incschwape γκ.^.sandmair \ 2631265
PATt nt.·1 ; '.',' :. r2
8 MÜNCHEN 80 . M A U £ R K I R C H E R STR. 45
8 MÜNCHEN 80 . M A U £ R K I R C H E R STR. 45
Anwaltsakte 27 214 12.Juli.1976
Verfahren zum egalen Färben von langsam-, normal- und
schnellziehenden Polyacrylnitrilmaterialien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum egalen Färben von Polyacrylnitrilmaterialien von unterschiedlichem
Ziehvermcgen,' die Flotte zur Durchführung
dieses Verfahrens, sowie das so gefärbte Polyacrylnitrilnia t er ia 1.
Die sx^eziell fur das Färben von Polyacryl-
nitrilfasern entwickelten kationischen Farbstoffe zeichnen sich im allgemeinen durch ein sehr gutes Zieh- und Auf-·
bauvermögen, ein hohes Echtheitsniveau sowie durch einen leuchtenden Farbton aus. Dagegen ist ihr Migriervermögen
auf den meisten Substraten aus Polyacrylnitril-Fasermaterial,
wie z.B. Orion 42, bei Kochtemperatür (98 bis
10O0C) nur gering. Das hat zur Folge, dass sich Unegalit'aten,
die wegen der hohen Ziehgeschwindigkeit dieser Farbstoffe wahrend des Aufziehvorganges entstehen,
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nur unter Bedingungen beheben lassen, welche der Produktivität des Färbereibetriebes oder der Qualitätserhaltung des textlien
Gebildes zuwiderlaufen, wie z.B. durch Verlängerung der Kocbphase
oder durch eine wesentliche Erhöhung der Färbetemperatur.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wurden verschiedene
Färbeverfahren entwickelt, die jedoch alle den Nachteil
haben, dass sie dem Polyacrylnitril-Fasertyp, der Aufmachungsform,
den apparativen Bedingungen, der Ziehgeschwindigkeit der verwendeten Farbstoffe sowie der Farbtiefe angepasst
werden müssen. Sie bezwecken eine Dehnung des Aufziehvorganges, entweder durch langsames Aufheizen oder durch Zusatz
von beträchtlichen Mengen kationischer oder anioniscber
Retarder. In der Praxis wird üblicherweise einer Kombination
dieser beiden Möglichkeiten der Vorzug gegeben.
Es sind ausserdem Verfahren zum Färben von PoIyacrjKLnitrilmaterialien
bekannt, in welchen in Anwesenheit von quaternären Ammoniumsalzen als Egalisiermitteln gefärbt
wird» Auch diese Verfahren liefern nicht immer zufriedenstellende Ergebnisse.
Das Schweizer Patentgesuch Nr. 14465/74 beschreibt ein Färbeverfahren, das erlaubt, Polyacrylnitrilmaterialien
mit unterschiedlicher Ziehgeschwindigkeit, d.h. schnell-,
langsam- und normalziehendes Polyacrylnitrilmaterial auf
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einfache Art und Weise nach einheitlichem Verfahren zu färben. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens
einen migrierenden kationischen Farbstoff, mindestens einen Elektrolyt, sowie gegebenenfalls migrierende kationische
Retarder verwendet.
Dieses Verfahren erlaubt es, alle Fasertypen von
Polyacrylnitrilmaterialien nach ein und derselben Färbemethode egal zu färben. Trotz allem unegal ausgefallene Färbungen
können leicht durch verlängertes Kochen ausegalisiert werden. Die Zeit, innerhalb welcher das Färbebad aufgeheizt wird,
kann deutlich verkürzt werden und schliesslich ist kein bzw. lediglich zur Erzielung heller Farbtöne ein sehr geringer Zusatz
eines Retarders erforderlich.
r Es wurde nun gefunden, dass man dieses Verfahren
verbessern kann, indem man dem Färbebad statt eines Elektrolyten ein organisches kationisches Migrationshilfsmittel zusetzt.
Die Egalität der Färbungen wird dadurch in vielen Fällen erhöht und vor allem ist die Umweltbelastung geringer, da die organischen
Migrationshilfsmittel in geringeren Mengen zugesetzt werden als die Elektrolyte und sich ausserdem leichter aus. den Abwässern,
z.B. durch Adsorption an geeignete Materialien, entfernen lassen.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum egalen Färben aller Polyacrylnitrilmaterialien
in den verschiedensten Farbtönen und ist dadurch gekennzeichnet,
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- 4 - 2631285
dass man zum Färben von langsam-, normal- und schnellziehenden
Polyacrylnitrilmaterialien eine wässrige Färbeflotte verwendet, welche mindestens einen migrierenden kationischen Farbstoff
sowie gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, und dass man der Flotte vor, während oder nach der Färbung mindestens ein
organisches kationisches Migrationshilfsmittel zusetzt.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemässe Verfahren
in der Art durchgeführt, dass man zum Färben einewassrige Flotte verwendet, welche mindestens einen migrierenden katiolischen
Farbstoff, mindestens ein organisches kationisches Migrationshilfsmittel sowie gegebenenfalls weitere Zusätze enthält.
Man kann aber auch die Färbung mit einer Flotte durchführen, welche mindestens einen migrierenden kationischen
Farbstoff sowie gegebenenfalls weitere Zusätze, jedoch kein organis ch es/
''"Migrationsbilfsmittel enthält. Änschliessend wird die Färbung ausegalisiert, indem man das Färbegut bei erhöhter Temperatur in einem Bad bebandelt, welches mindestens ein organisches kationisches Migrationshilfsmittel enthält. Beispielsweise kann man das Migrationshilfsmittel einfach im Anschluss an die Färbung der Färbeflotte zusetzen und das.Färbegut in dieser Flotte weiterbehandeln. . ■
''"Migrationsbilfsmittel enthält. Änschliessend wird die Färbung ausegalisiert, indem man das Färbegut bei erhöhter Temperatur in einem Bad bebandelt, welches mindestens ein organisches kationisches Migrationshilfsmittel enthält. Beispielsweise kann man das Migrationshilfsmittel einfach im Anschluss an die Färbung der Färbeflotte zusetzen und das.Färbegut in dieser Flotte weiterbehandeln. . ■
Definitionsgemäss müssen die erfindungsgemäss verwendbaren
kationischen Farbstoffe ein Migrationsvermögen aufweisen. Solche Farbstoffe sind in dem Schweizer Patentgesuch
Nr. 14465/74 beschrieben.
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Als migrierende kationische Farbstoffe sind insbesondere geeignet solche mit einer mehr oder weniger delokalisierten
positiven Ladung, deren Kationgewicht kleiner als 310, deren Parachor kleiner als 750 und deren log P kleiner
als 3,6 ist. Der Parachor wird dabei gemäss dem Artikel
von O.R. Quayle [Chem.Rev. 5J3, 439 (1953)] berechnet und
log P bedeutet die relative Lipophilitat, deren Berechnung von C. Hansch et al [J. Med. Chem.16, 1207 (1973)] beschrieben
wurde. Dabei wurde der Einfluss der Ladung der Farbstoffkationen nicht berücksichtigt, was um etwa 6 log
Einheiten höhere log P-Werte ergibt, als wenn log P experimentell
bestimmt wird. Bei protonisierten organischen Migrationshilfsmitteln
liegen die berechneten lop P-Werte infolge der Nichtberlicks
ich t igung des Ladungs einfluss es um ca. 4 - 5 lop Einheiten
Über den experimentell ermittelten Werten. In der vorliegenden Anmeldung sind jedoch stets die berechneten Werte für lop P angegeben.
Besonders geeignete migrierende kationische Farbstoffe sind solche, deren Kationgewicht kleiner als
275, deren Parachor kleiner als 680 und deren log P kleiner als 2,8 ist.
Diese Farbstoffe können verschiedenen Farbstoffklassen angehören. Insbesondere handelt es sich um Salze,
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beispielsweise Chloride, Sulfate, Oniumchloride, Fluoroborote oder Metallhalogenide, beispielsweise Zinkchloridsalze von Azofarbstoffen,
wie Monoazofarbstoffen oder Hydrazonfarbstoffen,
Diphenylmethan-, Methin- oder Azomethinfarbstoffen, Ketonimin-,
Cyanin-, Azin-, Oxazin- oder Thiazinfarbstoffen.
Besonders gute Ergebnisse werden erhalten bei Verwendung des gelben Farbstoffes der Formel I-
| CH | = N -. | CH0 I J fr Λ |
CH3SO4 | |
| r | N—U y | |||
| CH3 | ||||
mit einem Kationgewicht von 226, einem Parachor von 558 und einem log P von 2,49;
des roten Farbstoffes der Formel II
CIL·
1 J
N
CH
CH
/CH,
Cl
(H)
mit einem Kationgewicht von 244, einem Parachor von 610 und
einem log P von 1,6;
und des blauen Farbstoffes der Formel III
(in)
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mit einem Kationgeswicht von 270, einem Parachor von 577 und einem log P von 1,4.
Als organische Migrationshilfsmittel kommen kationische organische Verbindungen in Frage, welche nur eine geringe Retardierwirkung
besitzen.
Besonders geeignet sind solche organische Migrationshilfsmittel, deren Kationgewicht kleiner als 250, deren Parachor
kleiner als 700 und deren log P kleiner als 6,4 ist. Unter diesen werden bevorzugt solche verwendet, deren Kationgewicht
zwischen 100 und 200 liegt, deren Parachor kleiner als 620
und deren log P kleiner als 5,4 ist. Solche erfindungsgemäss
verwendbare Migrationshilfsmittel sind z.B.: Organische Ammoniumverbindungen der allgemeinen Formel (IV)
CH3
1KSIl2 X^ (IV)
R-, eine niedere, gegebenenfalls durch Hydroxygruppen substituierte
aliphatische Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit
höchstens 7 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch Halogen oder eine niedeieAlkyl- oder Alkoxygruppe
substituierte Benzylgruppe, vorzugsweise die Methylgruppe,
R„ eine gegebenenfalls hydroxy- oder epoxygruppenhaltige
aliphatische geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit
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höchstens 12 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls
durch Halogen oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Benzylgruppe und
X das Anion einer organischen oder anorganischen Säure darstellen.
Besonders geeignet unter diesen ist die Verbindung
) 3N-C6H13 Cl0
mit einem Kationgewicht von 144, einem Parachor von 42.6 und einem log P von 3.68.
Ferner können Verbindungen der allgemeinen Formel V
N-R
■4
(V)
R~ Wasserstoff, die Methyl- oder Aethylgruppe,
R^ eine gegebenenfalls durch Hydroxygruppen substituierte Phenyl-
oder aliphatische Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch Halogen oder eine
niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Benzylgruppe und
X das Anion einer organischen oder anorganischen Säure bedeuten, verwendet werden.
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263Ί26Ε
Von diesen sind die Verbindung der Formel
Cl
mit einem Kationgewicht von 170, einem Parachor von 430 und
einem log P von 2.72 sowie die Verbindung der Formel
Cl
mit einem Kationgewicht von 192, einem Parachor von 534 und einem log P von 4.32 besonders geeignet.
Ebenfalls geeignet sind kationische Verbindungen der Formel VI
N:
C-R
(VI)
Rr und Rg Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten
oder zusammen mit den sie verbindenden Kohlenstoffatomen
einen gegebenenfalls durch Halogen oder eine niedere Alkyl-
oder Alkoxygruppe substituierten Benzolring bilden und
R^- Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe,
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R0 Wasserstoff, eine niedere gegebenenfalls durch eine Hydroxy-
oder Phenylgruppe substituierte Alkylgruppe, Ra Wasserstoff, eine gegebenenfalls durch Halogen oder eine
niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Phenylgruppe oder eine direkt oder über eine -S-Brücke gebundene Alkylgruppe
mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen und λ das Anion einer organischen oder anorganischen Säure bedeutet.
Insbesondere geeignet ist die Verbindung der Formel
COHC-N
Γ=1
Cl
mit einem Kationgewicht von 187, einem Parachor 515 und einem
log P von 2.68.
Ausserdem kommen Verbindungen der Formel VII in Betracht
1 ^S
10 n-
10 n-
11 12
(VII)
V7orxn
R-inj R-io und R,, je Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe
oder eine Alkylengruppe, die die beiden Stickstoffatome zusammen mit dem sie verbindenden Kohlenstofj
atom zu einem 5-, 6- oder 7-gliedrigen Ring verbindet,
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R1n eine aliphatische Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen
oder einen gegebenenfalls durch Halogen oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierten Phenylrest,
X das Anion einer organischen oder anorganischen Sa'ure und
η 1 oder 2 bedeuten kann.
Besonders geeignet ist die Verbindung der Formel
θ 'NH9
mit einem Kationgewicht von 189, einem Parachor von 498 und einem log P von 1.85.
Die Mengen, in denen die erfindungsgemäss verwendbaren
Farbstoffe in den Färbebädern eingesetzt werden, können je nach der gewünschten Farbtiefe in weiten Grenzen schwanken,
im allgemeinen haben sich Farbstoffmengen von 0,01 bis 5, vorzugsweise
0,01 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Polyacrylnitrilmaterials; als vorteilhaft erwiesen.
Die Migrationshilfsm'ittel werden in Mengen von 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,5 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf
das Gewicht des Polyacrylnitrilmaterials eingesetzt.
Auch Gemische, welche zwei oder mehrere der Migra-' ionshilfsmittel enthalten, können im erfindungsgem'ässen Verfahren
eingesetzt werden.
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Daneben 'können noch weitere in der Färberei übliche
Zusätze, wie z.B. Ameisensäure, Essigsäure, Schwefelsäure,
sowie zur Stabilisierung eines bestimmten pH-Wertes erforderliche. Verbindungen, wie beispielsweise Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumacetat, -citrat oder -phosphat, in der Färbeflotte
vorhanden sein.
Ausserdem kann das Färbebad in gewissen Fällen, namentlich beim Färben von hellen Nuancen, sowie bei Nuancieren nahe
Kochtemperatür geringe Mengen eines migrierenden kationischen
Retarders enthalten.
Das erfindungsgemässe Verfahren, welches den grossen
Vorteil aufweist, dass es nicht einem bestimmten Polyacrylnitril-Fas
er typ angepasst werden muss, sondern auf alle Typen anwendbar ist, wird vorzugsweise nach der Ausziehmethode
durchgeführt. Aufgrund der durch die Migrationshilfsmittel bewirkten sehr guten Migration der Farbstoffe ist, wie hervorgehoben,
eine gewisse Unegalität beim Aufziehen der Farbstoffe durchaus zulässig, bedingt z.B. durch eine stark
verkürzte Aufheizphase. Die dabei auftretende Unegalität darf jedoch nur so gross sein, dass sie bei Normalfärbetemperatur
(98/1000C) sowie bei einer normalen Kochdauer (45 bis 60
Minuten) aus egalisiert werden kann.
Man gebt erfindungsgemäss so vor, dass man das
Polyacrylnitril-Färbegut bei einer Temperatur von etwa 800C°
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in das mit den erforderlichen Zusätzen beschickte Färbebad • einbringt, dieses innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf 98
bis 1000C .erwärmt, während 45 bis 60 Minuten bei dieser Temperatur
belässt und sodann abkühlt. Es ist aber auch möglich, dass man das Färbebad innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf
eine Temperatur von 1050C aufheizt (Hochtemperaturfärbung)
und dann 15 bis 45 Minuten bei dieser Temperatur belässt.oder
man geht bei Kochtemperatür ein und färbt während 30 bis
60 Minuten bei dieser Temperatur, bevor das Färbebad abgekühlt wird. Generell lassen sich jedoch alle erdenklichen Varianten
bezüglich der Färbeverfahren durchführen. ■ . :
Man kann aber auch zunächst aus einer Flotte färben,
welche kein Migrationshilfsmittel enthält und anschliessend die Färbung aus egalisieren durch Behandeln während 30 bis 90,
vorzugsweise 45 bis 70 Minuten bei 90 bis 1C5°C in einer Flotte, welche mindestens ein organisches Migrationshilfsmittel enthält.
Wie erwähnt lässt sich 3as erfindungsgemässe Verfahren
auf alle Faserarten von Polyacrylnitril anwenden, d.h. auf schnellziehende, normalziehende und langsamziehende Polyacrylnitrilfasern.
Schnellziehende Polyacrylnitrilfasern sind z.B. EUROACRIL^, BESLON^ ,CASKMILON^ ,EXLAN DK^, TORAYLON Fl
Normalziehende Polyacrylnitrilfasern sind z.B. COURTELLE®, ACRILAN 16^", LEACRYL 16^, MALON^ etc.
Langsamziehende Polyacrylnitrilfasern sind z.B. CRYLOR 20
CRYLOR 50 ^, ORLON 42 ^ j DRALON ® etc.
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Die Polyacrylnitrilfasern bestehen hauptsächlich-aus
ca. 85% Acrylanteil und ca. 15% Copolyraeranteil.
Die unterschiedliche Ziehgeschwindigkeit der verschiedenen
Polyacrylnitril-Fasertypen hängt sehr eng mit dem jeweiligen Glasumwandlungspunkt (GUP) zusammen. Je tiefer der GUP ist,
d.esto höher ist die Ziehgeschwindigkeit einer Faser und umgekehrt.
Die Migration folgt den glsichen Regeln. Zudem nimmt
sie mit steigender Temperatur stark zu. Bei einer gegebenen
Färbetemperatur migrieren die Farbstoffe auf schnellziehenden
Fasern etwa viermal so schnell wie auf langsamziehenden Fasern.
Die Aufmachungsform dieser Polyacrylnitril-Fasermaterialien
kann sehr vielfältig sein; beispielsweise kommen in Betracht: Loses Material, Kammzug, Kabel, Garn als Strang, Kreuzspulen,
Kettbaum, Muffs, Raketenspulen, Wickelkörper, Web- und Maschenware,
Teppich.
Das FlotteiTverbältnis (Verhältnis von kg Ware zu 1 Flott^
ist von den apparativen Gegebenheiten, vom Substrat und der Aufmachungsform sowie von der Packungsdichte abhängig. Es
variiert in einem weiten Rahmen, liegt aber zumeist zwischen 1:5 bis 1:40.
Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt somit bei Verwendung
von organischen Migrationshilfsmitteln, die Herstellung egaler Einzel- und insbesondere Mischtonfärbungen bei üblichen
FSrbetemperaturen bei Verwendung ausgewählter migrierender
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kationischer Farbstoffe. Es stellt ein einfaches Färbeverfahren dar, das unabhängig vom zu färbenden Polyacrylnitrilfasertyp
ist, wobei kürzere Aufheizzeiten möglich sind als bei Verwendung von nicht migrierenden kationischen Farbstoffen
und trotzdem völlig egale Ausfärbungen erhalten werden. Dabei benötigt man im allgemeinen keinen Retarder und das Verfahren
ist umweltfreundlich, da keine anorganischen Elektrolyten eingesetzt
werden müssen. Es ermöglicht ein einfaches Reparieren trotz alledem unegal angefallener Färbungen und erlaubt insbesondere
das Nachnuancieren bei Kochtemperatür. Es ist speziell
geeignet zur Erzielung hellster bis mittlerer Nuancen.
Die erhaltenen Färbungen sind ausgezeichnet durch gute Echtheiten, wie insbesondere Lichtechtheit, Nassechtheiten,
wie Wasch-, Wasser-, Schweiss- und Dekaturechtheit.
Die Querschnitte von Fasern, die nach dem erfindungsgemässen
Verfahren gefärbt wurden, zeigen eine perfekte Durchfärbung, ein Umstand, der für den absolut egalen Ausfall
der Färbung spricht.
Die folgenden Beispiele veranöchaulichen die Erfindung.
ohne sie darauf zu beschränken. Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben und Prozente bedeuten Gewichtsprozente,
bezogen auf das Gewicht des Fasermaterials. Bei den Farbstoffen und Migrationshilfsmitteln bedeuten: K Kationgewicht,
Pa Parachor und log P relative Lipophilität. Die angegebenen Farbstoffmengen beziehen sich auf uncoupierte
Ware.
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100 g Dralon-Hochbauschgarn werden auf einem Labor-Garnfärbeapparat
in 4 Liter einer wässrigen Färbeflotte, enthaltend 2% Essigsäure 80%, 1% Natriumacetat krist.,
l,57o des Migrationshilfsmittels der Formel (K 170, Pa 430, log P 2,72)
Cl
- CHr\__,
0,0235% des gelben Farbstoffes der Formel I (K 226, Pa 558,
log P 2,49),
CH
CH = N - N-C
(D
0,0135% des roten Farbstoffes der Formel II (K 244, Pa 610,
log P 1,6
CH0 ι J
CH3
CH
CH,
ZnCl,
(II)
und 0,0135% des blauen Farbstoffes der Formel III (K 270,
Pa 577, log P 1,4).
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- Λ 7 -
NH
Cl
(HI)
während 5 Minuten bei 800C geschrumpft. AnschIiessend erhitzt
man innerhalb von 20 Minuten auf 98/10O0C und färbt während 60 Minuten bei dieser Temperatur. Hierauf wird abgekühlt,
gespült, zentrifugiert und getrocknet. Man erhält eine völlig egale hellgraue Färbung.
Verwendet man anstelle des obigen organischen Migrationshilfsmittels einen anorganischen Elektrolyten, wie
Natriumchlorid, Natriumsulfat, Natriumnitrat, Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat, so muss
davon, um ein gleichwertiges Färberesultat zu erhalten, wesentlich mehr Elektrolyt eingesetzt werden (mindestens 5%,
vorzugsweise jedoch 10% vom Warengewicht). Ausserdem ist bei hellen Färbungen ein Zusatz von 0,1 bis 0,5 Gewichtsprozent
eines migrierenden kationischen Retarders mit Parachor zwischen 650 und 750 erforderlich. Andererseits hat die Verwendung
eines konventionellen, nicht migrierenden kationischen Retarders mit einem Kationengewicht grosser als 310 und einem Parachor
grosser als 800 anstelle des in diesem Beispiel genannten'
organischen Migrationshilfsmittels eine wesentliche Reduktion der Farbstoffmigration zur Folge, wodurch ein vollständiger
Ausgleich der Aufziehunegalitäten, die als Folge des raschen Aufheizens entstehen, nicht mehr erzielt wird. ■
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Man lässt 15 g vorgeschrumpftes Orion 42 - Stapelgewebe auf einem Pretema-Färbeapparat in 300 ml einer Färbeflotte,
enthaltend 3% Essigsäure 40%, 0,9% des Migrationshilfsmittels der Formel (K 187, Pa 515, log P 2,68),
C0H1--]
Kr CH
0,65% des gelben Farbstoffes der Formel I, 0,4% des scharlachroten
Farbstoffes der Formel (K 230, Pa 574, log P 0,92)
'N I CH
ZnCl
und 0,11% des blauen Farbstoffes der Formel III während 5
Minuten bei 800C vorlaufen. Anschliessend erwärmt man innerhalb
von 20 Minuten auf 98/IOO°C und färbt während 60 Minuten bei dieser Temperatur. Sodann wird abgekühlt, gespült, zentrifugiert
und getrocknet. Man erhält eine einwandfrei egale braune Färbung.
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Man färbt analog Beispiel 1 Bwi. einem Labor-Garnfärbeapparat
100 g Euroacril-Hochbauschgarn mit einer Farbstoffkombination aus 0,27o des roten Farbstoffes der
Formel II und 0,12% des violetten Farbstoffes der Formel
(K 219, Pa 490, log P 0,59)
NH,
ei
in Gegenwart von 2% Essigsäure 80%, 1% Natriumacetat krist. und 1,0 7c. des organischen Migrationsbilfsmittels aus Beispiel 1.
Man erhält eine rubinrote Färbung mit ausgezeichneter Egalität,
Diese Färbung mirde nachträglich auf dem gleichen
Färbeapparat wie folgt nuanciert:
Man behandelt zunächst 10 Minuten bei 98-10O0C in einer
wässrigen Flotte, enthaltend 2% Essigsäure 80% und 1% Ratriumacetat
krist.. Anschliessend setzt maiv den wässrigen Nuancierzusatz zu, der 0,5% des organischen Migrationshilfsmittel aus
Beispiel 1 und 0,03% des violetten Farbstoffes der oben angegebenen Formel enthält und färbt während 30 Minuten bei
98-1000C. Man erhält ein nuanciertes einwandfrei egal violett
gefärbtes Garn. . . " .
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Man färbt auf einem AHIBA-Laborfärbeapparat 4 g
Courtelle-Stapelgewebe, indem man mit dein Substrat bei 80°C
in das mit 3% Essigsäure 40%, 3% Natriumacetat krist., 0,11%
des gelben Farbstoffes der Formel I und 0,065% des blauen Farbstoffes der Formel III beschickte Färbebad einfährt, dann
innerhalb von 20 Minuten zum Kochen treibt und während 60 Minuten bei dieser Temperatur und einem Flottenverhältnis
von 1:40 weiterfärbt« Man erhält eine grüne, aber unegale Färbung.
Hierauf setzt man dem Färbebad 1,2% des organischen Migrationshilfsmittels aus Beispiel 2 zu und behandelt während
weiteren 45 Minuten bei 98-10O0C. Nach dieser Behandlung in
Gegenwart des Migrationshilfsmittels sind die Unegalitäten
vollständig verschwunden, und man erhält eine gleichmässige
Färbung mit grünem Farbton.
5 g Acrilan 16-Stapelgewebe werden bei 800C in
einen AHIBA-Laborfärbeapparat eingefahren, der 200 ml einer
wässrigen Färbeflotte mit 2% Essigsäure 40%, 1,2% des organischen Migrationshilfsmittels aus Beispiel I und 0,4% des
gelben Farbstoffes der Formel Ϊ enthält.· Anschliessend erhitzt
man innert 20 Minuten auf 98-10O0C und färbt während
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60 Minuten bei dieser Temperatur. Man kühlt ab, spült,
zentrifugiert und trocknet das einwandfrei uni-gelb gefärbte Gewebe.
Verfährt man analog, setzt dem Bad aber anstelle
des gelben Farbstoffes der Formel I 0,45% des scharlachroten
Farbstoffes aus Beispiel 2 bzw. 0,25% des blauen Farbstoffes der Formel III zu, so erhält man unischarlachrot
bzw. uniblau gefärbte Gewebe.
Die drei gelb, scharlachrot und blau gefärbten
Gewebe werden nun zusammen in einem Behandlungsbad, enthaltend 2% Essigsäure 40% und 2% des organischen Migrationshilfsmittel aus Beispiel 1 während 60 Minuten bei 1050C
im Flottenverhältnis 1:40 aus egalisiert. Dabei zeigen die drei ursprünglichen Uni-Färbungen nach dem Egalisieren einen
einheitlichen braunen Mischfarbton.
Wird beim Aus egalisier en auf die Zugabe des
organischen Migrationshilfsmittels zum Behandlungsbad verzichtet, so erhält man nur einen sehr geringen Ausgleich.
Verwendet man anstelle des im Beispiel 1 aufgeführten Migrationshilfsmittels gleiche Mengen
der in der folgenden Tabelle aufgeführten Migrationsb.ilfsnii.ttel
und arbeitet im übrigen genau wie dort angegeben, so erhält man ebenfalls völlig egale hellgraue Färbungen.
809883/1188
Bsp,
Migrationshilfsmittel
Pa
CH2CH2OH
CH2CH2OH
Cl
232
634
2,47
Cl 142
379
3,19
(CH3 )3N-CH2-Zj) Cl
150
402
3,06
)3N-
Cl 144
426
3,68
(CH3)3N-
Cl 228
665
ö568
CH,
CH0-N-CHr7' χχ
I ' CH0
Cl
226
592
5,02
CH,
CH
108
310
1,32
CH2-CH9OH
Cl
124
319
0,16
•Θ
Cl
170
430
2,72
609883/1186
Migrationshilfsmittel
Pa
log P
Cl 192
534
4,32
Cl 248
693
6,32
O-
Cl 175
450
1,96
CHQ ι
N \==
CH CH2OH
Cl 205
494
1,30
H N
215
517
3,11
C9H
187
515
2,68
CH,
CH,
147
380
2,51
GO 9 8 8 3/1
Migrationshilfsmittel·
Pa
log P
'NH
2 J
Cl 143
407
1,24
C11H23
Cl 199
567
3,24
7 H
Cl
N(CH ) CH -S — <( J
Cl 183
465
3,0
147
370
0,77
.NH
C5HirS~\ D LL XNH
Cl
C H17--S 8
f X
Cl 147
379
0,35
189
498
1,85
167
394
0,31
CH,
N I
161
435
3,01
609883/118B
| Bsp. | Migrationshilfsmittel | K | Pa | log P |
| 30 | 100 | 274 | 1, 28 | |
| 31 | O" CH2"Mi3 | 108 | 272 | 1,17 |
| 32 | f-\ Θ (J^-CH2-NH2 CH3 |
122 | 311 | 1,47 |
| 33 | ^VCH2-NH2-CH2-/ J | 198 | 484 | 3,37 |
| 34 | O- rcn3 CH3 |
128 | 347 | 2,68 |
609883/1186
Verwendet man anstelle des in Beispiel 1 aufgeführten Mxgrationshilfsmittels die gleiche Menge
einer 1:1 Mischung der Migrationshilfsmittel aus den
Beispielen 16 und 26 und arbeitet im übrigen genau wie im Beispiel beschrieben, so erhält man ebenfalls eine völlig egale hellgraue Färbung.
Beispielen 16 und 26 und arbeitet im übrigen genau wie im Beispiel beschrieben, so erhält man ebenfalls eine völlig egale hellgraue Färbung.
609883/1 186
Man bereitet eine Foulardflotte aus 17 Teilen des gelben Farbstoffes aus Beispiel 1, 10 Teilen des roten Farbstoffes
aus Beispiel 1, 10 Teilen des blauen Farbstoffes aus
Beispiel 1, 5 Teilen des organischen Migrationshilfsmittels aus Beispiel 1, 40 Teilen Essigsäure 80%, 3 Teilen eines
Johannisbrotkernmeb.lverdiclcers und 1000 Teilen Ttfasser. In
diese Flotte wird ein Gewebe aus Polyacrylnitrilfasern bei
50° und mit einem Abquetscheffekt von 100% foulardiert und anschliessend
45 Minuten auf einem Kontinuedämpfer bei 100° gedämpft.
Dann wird das Gewebe gut gespult und getrocknet.. Man
erhält eine dunkelgraue Färbimg von sehr guter Egalität und guten-AlIgemeinechtheiten.
60988 3/1186
Man vermischt 6 Teile des gelben Farbstoffes aus Beispiel 1, 4 Teile des blauen Farbstoffes aus Beispiel 1
sowie 2 Teile des Migrationshilfsmittels aus Beispiel 2 mit
20 Teilen Thiodiglykol, 50 Teilen 40%iger Essigsäure, 450 Teilen
Johannisbrotkernneh!derivat (12Xige Lösung) und 470 Teilen
kochendem Wasser in einem Schnellrührer. Mit der so erhaltenen
Druckpaste bedruckt man ein Polyacrylnitrilgewebe. Nach dem Drucket!
wird das Gewebe vorgetrocknet, dann mit Dampf von O525 atu während
20 Minuten gedämpft. Anschliessend wird gespült in einer Lösung,
welche pro Liter Wasser 2 g des Kondensationsproduktes von 9 Mol
Aethylenoxyd mit 1 Mol Nony!phenol enthält, bei 60 bis 70° gewaschen,
gespült und getrocknet. Man erhält einen egalen grünen Druck von guten Echtheitseigenschaften.
b 0 9 8 8 3 / 1 1 8
Claims (27)
1. Verfahren zum egalen Färben von langsam-, rioriiial-
und schnellzichenden Polyacrylnitrilmatcrialien mit einer
wässrigen Färbeflotte, dadurch gekennzeichnet, dass man eine
Flotte verwendetj welche mindestens einen migrierenden kationischen
Farbstoff sowie gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, und dass man der Flotte vor, während oder nach der Färbung
mindestens ein organisches "kationisches Migrationsmittel zusouzt.
2. Verfahren gemUss Patentanspruch I5 dadurch gekennzeichnet,
dass man. eine Flotte verwendet, welche mindestens einen migrierenden kationischen Farbstoff, mindestens ein
organisches kationisch es "Migrationshilfsmittel sowie gegebenenfalls
weitere Zusätze enthält.
3. Verfahren gemSss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Flotte, verwendet, welche mindestens
einen migrierenden kationischen Farbstoff sowie gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, und dass man nach der Färbung mindestens
ein organisches kationisches Migrationshilfsmittel zusetzt und die
Färbung durch Behandeln bei erhöhter Temperatur aus egalisiert.
4. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man als migrierenden kationischen Farbstoff
einen solchen verwendet, dessen Kationgewicht kleiner· als 310, dessen Parachor kleiner als 750 und dessen log P
kleiner als 3.6 ist.
609883/ 1 186
5. Verfahren gewiss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man als migrierenden kationischen
Farbstoff einen solchen verwendet, dessen Kationgewicht kleiner
als 275 j dessen Parachor kleiner als 680 und dessen log P kleiner als 2,8 ist.
6. Verfahren gercäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass nan als organisches kationisches Migrationshil:' z~
mittel ein solches verwendet, dessen Kationengewicht kleiner als 250, dessen Parachor kleiner als 700 und dessen log P
kleiner als 6,4 ist.
7. Verfahren geuiäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass rcan eine Flotte verwendet, welche mindestens zwei migrierende kationische Farbstoffe enthält.
0. Verfahren gem'ass Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass man als organisches kationisches Migrationshilfε-mittel
ein solches verwendet, dessen Kationgewicht zwischen 100 und 200 liegt, dessen Parachor kleiner als 620 und dessen
log P kleiner als 5,4 ist.
9. Verfahren gem'ass Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man ein Migrationshilfsmittel der Formel IV
CHL
11I - f - R2 X (IV)
CH3
609883/ 1 186
verwendet, worin
R]1 eine niedere, gegebenenfalls durch Hydroxygruppen substituipr
aliphatische Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit höchstens 7 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch
Halogen oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Benzylgruppe,
Rp eine gegebenenfalls hydroxy- oder epoxygruppenhaltige
aliphatißche geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls
durch Halogen oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Benzylgruppe und
X~ das Anion einer organischen oder anorganischen Säure
darstellen.
10. Verfahren genfass Patentanspruch 9; dadurch gekennzeichnet,
dass man das Migrationshilfsmittei der Formel
©
(CH3)3N-C6H13 Cl Θ
(CH3)3N-C6H13 Cl Θ
welches ein Kationgewicht von 144, einen Parachor von 426 und einen log P von 3.68 besitzt, verwendet.
11. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man ein Migrationshilfsmittel der Formel V
609883/ 1 1 8ß
R3
ΧΘ
(V)
verwendet, worin
Ro Vessel's toff, die Methyl- oder Aetbylgruppe,
R, cine gegebenenfalls durch Hydroxygruppen substituierte
aliphstische Alley!gruppe mit höchstons 12 Kohlenstoffatomen
oder eine gegebenenfalls durch Halogen oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Benzylgruppe
und
λ-· das Anion einer organischen oder anorganischen Saure bedeuten.
12. Verfahren gen.äss Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass man das Migrationshilfsmittel der Formel
Cl
\J"
verwendet, dessen Kationgewicht 170, dessen Parachor 430 und
dessen log P 2.72 beträgt,
13. Verfahren gemass Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das Migrationsbilfsrnittel der Formel
ΰ 0 9 8 8 3 / 1186
Cl
verwendet mit einem Kationgewn.eht von 192, einem Pai-achor von
534 und ein tin log P von 4.32.
14. Verfahren gereäss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man ein I -igrationshilf yniittci der Formel VI
C-
C -
|6
C - R-,
(VI)
verwendet, worin
Rt- und Rq Wasserstoff oder cine niedere Alky !gruppe bedeuten
oder zusammen mit den sie verbindenden Kohlenstoffatomen
einen gegebenenfalls durch Halogen oder eine niedere Alkyl oder Alkoxygruppe substituierten Benzolring bilden und
R^ Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe ,
Ro Wasserstoff, eine niedere gegebenenfalls durch eine
Hydroxy- oder Phenylgruppe substituierte Alkylgruppe,
R7 Wasserstoff, eine gegebenenfalls durch Halogen oder eine
niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Pbeirylgruppe
oder eine direkt oder über eine -S--Brücke gebundene Alkyl-
B09883/ 1 1 86
gruppe mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen und X das Anion einer organischen oder anorganischen Säure
bedeutet.
15. Verfahren genoss Patentanspruch 14 , dadurch gekennzeichnet,
dass man das Migx'ationchilfsniittel der Formel
N-CII0-
Cl
verwendet, dessen Kationgewicht 187, dessen Parachor 515 und
dessen log P 2.68 beträgt.
16. Verfahren genviss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man ein Migrationshilfsmittel der Formel
VII
R1nS
(VII)
vertuend et, V7orin
R-J-,, R]OJ R-iQ υη*3 R-IA -ie Wasserstoff j eine niedere Alky !gruppe
oder eine Alkj^lengruppe, die die beiden Stickstoffatome
zusammen mit dem sie verbindenden Kohlenstoffatom zu
einem 5-, 6- oder 7-gliedrigen PJLng verbindet,
609883/1 186
R, n eine aliphatischen AUC3-] gruppe rp.it höchstens 12 Kohlenstoffatomen
oder einen gegebenenfalls "durch Ilalogen oder eine niedere Alkyl oder Alkoxygaruppe substituierten Phenylrest,
X das Anion einer organischen oder anorganischen Säure und η 1 oder 2 bedeuten, kann.
17. Verfahren gemäss Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
dass man das Migrationshilfsmittel der Formel
8 17
Cl
verwendet mit einem Kationgewicht von 189, einem Parachor von 498 und einem log P von 1.85.
18. Verfahren gerna'ss Patentanspruch I3 dadurch
gekennzeichnet, dass man eine Färbeflotte vervrer-dct, die
0,01 bis 5 Gev7xchtsprozent, insbesondere O5Ol bis 2 Goricht
prozent, bezogen auf das Gewicht des Polyacrylnitrilmaterials,
mindestens eines migrierenden kationischen Farbstoffs enth'a'lt.
19. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Färbeflotte verwendet,
die 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, insbesondere 0,5 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Polyacrylnitrilmaterials
eines kationischen Migrationshilfsmittels enthält
609883/ 1 1 86
20. Verfahren gebiss Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass man nach dem Ausziehverfahren
färbt.
21. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Färbegut bei etwa 800C in das
Färbebad einbringt, dieses innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf 98 bis- 10O0C erwärmt und während 45 bis 60 Minuten bei
dieser Temperatur färbt.
22. Verfahren gemäss Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass ir.aη das Färbegut
bei etwa 800C in das Färbebad einbringt, dieses innerhalb
von 15 bis 30 Minuten auf 1050C aufheizt und während. 15
bis 45 Minuten bei dieser Temperatur färbt.
23. Verfahren gemäss Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass man das Färbegut bei
95 bis 1000C in das Färbebad einbringt und während 30 bis
60 Minuten bei dieser Temperatur färbt.
24. Verfahren gemäss Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Färbegut zunächst aus einer
Flotte färbt, welche mindestens einen migrierenden kationischen Farbstoff sowie gegebenenfalls weitere Zusätze
enthält, und anschliessend die Färbung durch Behandeln
2G31265
in einer Flotte, welche mindestens ein organisches kationir.cnes
Migrationshilfsmittel enthält, während 45 bis 70 Minuten bei 90 bis 1050C aus egalisiert.
25. Flotte zur Durchführung des Verfahrens geinäss
Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sie mindestens einen migrierenden kationischen
Farbstoff, mindestens ein kationisches Migrationshilfslnittel
sowie gegebenenfalls weitere Zusätze enthält.
26. Anwendimg des Verfahrens gemiiss den Patentansprüchen
1 bis 24 auf alle Typen von Polyacrylnitrilmaterialien.
27. Das gea-.ass dem Verfahren der Patentansprüche 1
bis 24 bzw. mit der Flotte geniass Patentanspruch 25 gefärbte
Polyacrylnitrilmaterial von unterschiedlichem Ziehvex*mögen.
609883/ 1 186
Applications Claiming Priority (1)
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