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DE26224C - Neuerungen in der Anordnung be\yeg_ Hcher Achsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Neuerungen in der Anordnung be\yeg_ Hcher Achsen für Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE26224C
DE26224C DENDAT26224D DE26224DA DE26224C DE 26224 C DE26224 C DE 26224C DE NDAT26224 D DENDAT26224 D DE NDAT26224D DE 26224D A DE26224D A DE 26224DA DE 26224 C DE26224 C DE 26224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
axles
tender
frame
drawbar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT26224D
Other languages
English (en)
Original Assignee
a. klose in Rorschach, Schweiz:
Publication of DE26224C publication Critical patent/DE26224C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • B61C11/04Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1882 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Lokomotive gestattet das Befahren sehr enger Curven ohne erheblichen Widerstand. Es wird dies durch die Radialstellung sämmtlicher Achsen, auch der Triebachsen, ermöglicht; der Antrieb dieser letzteren Achsen erfolgt nämlich nicht direct, sondern indirect durch die über den betreffenden Rädern gelagerten Reibungsrollen, welche ihrerseits auf parallelen Achsen stecken, die in bei Lokomotiven gewöhnlich üblicher Weise ihren Antrieb erhalten.
Die Radialstellung selbst erfolgt durch Längsverschiebung der Achsbüchsen, in ähnlicher Weise, wie bereits für Wagen in dem Patente P. R. No. 10250 beschrieben worden; die Radialstellung der beiden unter dem Kessel liegenden Triebachsen kann jedoch durch den angehängten Tenderrahmen zwangläufig gemacht werden, zu welchem Zweck derselbe im Maschinenrahmen drehbar gelagert ist. Hinten wird dieser Tenderrahmen durch eine Tragoder Laufachse unterstützt, wobei dieser Rahmen T, sofern es entsprechend erscheint, so eingerichtet werden kann, dafs durch seine deichselartige Seitenbewegung in der Curve auch die in ihm gelagerte Laufachse sich radial zum Geleise einstellt.
Soll die Lokomotive zugleich auch starke Steigungen überwinden, so werden dieser Anordnung die auf der Zeichnung angegebenen Zahnräder ZZ für Zahnstangenbetrieb beigefügt, welche ihrerseits ebenfalls vermöge der Unabhängigkeit ihrer Lagerung auf beiden Rahmenseiten befähigt sind, sich in Curven mit ihrer Achse radial zu stellen bezw. ihre Zahnflanke an die der Zahnstange anzulegen.
In der Zeichnung ist der Lokomotivrahmen mit LLLL bezeichnet, der Tenderrahmen mit T T; die deichselartige Ausweichung desselben in einer Curve ist punktirt eingezeichnet; dieser Tenderrahmen ist mittelst der Traverse 11 und eines Bolzens an dem Lokomotivrahmen drehbar angeschlossen; die eine Seite dieser Traverse ist mittelst Gestänge p 0 in mechanische Verbindung mit der Welle m durch den Hebel η gesetzt, welche auf der einen wie auf der anderen Seite den Hebel nl «2 trägt, an welchen, jedoch auf jeder Seite, in reciproker Weise die Schubstangen j ί und s1 s' angeschlossen sind, die die Achsbüchsen u u erfassen.
Diese Achsbüchsen sind mit Armen in der Längsrichtung versehen, welche sowohl zu seitlicher Führung, als auch namentlich unter Beihülfe von entsprechenden Führungsachsen bei Anschlufs der Schubstangen ί und s1 die radiale Führung der Achsen zu bewirken haben. In ähnlicher Weise wird im Tenderrahmen durch die Stangen ν und den Hebel V1 v% die ähnlich gestaltete Achsbuchse H1 «a erfafst und ebenfalls im Tenderrahmen radial eingestellt.
Für Ueberwindung starker Steigungen sind die Zahnräder Z angebracht, welche derart gelagert werden, dafs die Zahndrücke auf die Zahnstange immer gleich werden, was durch die Differentialwinkelhebel α β γ erreicht ist; diese Differentialhebel sind aber auf jeder Lokomotivseite unabhängig von einander, so dafs es den Achsen dieser Zahnräder auch gestattet ist, eine nicht parallele Lage einzunehmen, und es können daher diese Achsen, wie. oben bereits erwähnt, sich ebenfalls radial einstellen,
da sie infolge des Zahndruckes das Bestreben haben, sich an die Zahnflanke der Zahnstange zu legen.
Den Antrieb erhalten die Zahnräder von der gleichen Achse aus, wie ihn die Adhäsionstriebräder erhalten; die Antriebzahnräder erhalten ungefähr gleichen Durchmesser wie die Antriebrollen R, damit ein streckenweises Zusammenarbeiten möglich wird. Für längere Zahnradstrecken ist ein Auslösungsmechanismus der Adhäsionsräder erwünscht.
Die Wirkung der Differentialhebel α β γ ist. in den Fig. 4 und 5 vergröfsert dargestellt.
Der Winkelhebel trägt an einem Ende α die Achsbüchse für das Zahnrad, während das andere Hebelende je mit dem entsprechenden, aber entgegengesetzt gerichteten Ende des anderen Winkelhebels durch ein Scharnier verbunden ist.
Es ist klar, dafs bei dieser Anordnung die Entfernung der beiden Zahnradachsmittel α variabel sein kan,n, ohne dafs die von diesem Punkte übertragenen Drucke hierdurch geändert würden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: Bei radial verstellbaren Lokomotivtriebachsen:
1. Die Anordnung von über denselben gelagerten, parallelen, durch die Dampfcylinder umgetrie.benen Reibungsrädern R für den Antrieb.
2. Die Vorrichtung, um die Achsen r solcher Lokomotiven zwängläufig durch die deichselartige Seitenbewegung der Tenderrahmen T mittelst der Hebelverbindung p ο η s u in den Curvenradius einzustellen.
3. Bei Anwendung von Zahnrädern Z die Anordnung der entgegengesetzten Winkelhebel α β γ, Fig. 4, zum Zweck, die Druckvertheilung auf beide Zahneingriffe zu bewirken und durch ihre Unabhängigkeit auf beiden Seiten zugleich eine Radialstellung der Zahnradachse zuzulassen.
4. Bei Anwendung eines Deichseltenders Tt die Stangen und Hebelverbindung υ V1 w V2 U1, zum Zweck, die Achse ρ im Tenderrahmen zwangläufig radial einzustellen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26224D Neuerungen in der Anordnung be\yeg_ Hcher Achsen für Eisenbahnfahrzeuge Active DE26224C (de)

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DE26224C true DE26224C (de)

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DENDAT26224D Active DE26224C (de) Neuerungen in der Anordnung be\yeg_ Hcher Achsen für Eisenbahnfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE26224C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4751758A (en) * 1986-07-23 1988-06-21 Nedelcu Lucian I Bascule bridge activated by a cable system

Cited By (1)

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