DE47458C - Lagerung der Betriebswelle an gefederten Wagen aller Art - Google Patents
Lagerung der Betriebswelle an gefederten Wagen aller ArtInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/043—Transmission unit disposed in on near the vehicle wheel, or between the differential gear unit and the wheel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Landwirtschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1888 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an Transmissionsvorrichtungen, um die
Drehbewegung eines Wagenrades auf einen in oder an dem Wagen zu drehenden Theil zu
übertragen, wie dies z. B. bei Sprengwagen der Fall ist, bei denen das Wasser durch
schnell umlaufende Schleuderscheiben zertheilt und breit ausgeworfen werden soll.
Wenn diese Drehbewegung unter Vermeidung von Kettentrieb und möglichster Vermeidung
der Anbringung konischer Räder, also durch Stirnradtrieb vom sich drehenden Wagenrade
aus abgeleitet wird, so ändert sich, je nach der Belastung der Wagenfedern und je
nach den zufälligen Schwankungen der auf den Federn ruhenden Last, die theoretische
Stellung der Theilkreise derjenigen beiden in einander, greifenden Stirnräder zu einander,
von denen das eine am Rade, also unabhängig von der federnden Bewegung, das andere aber
von dem der Federwirkung unterworfenen Wagengestell getragen wird. Die Veränderung
der theoretischen Stellung der Theilkreise zu einander ist aber die Ursache von Betriebsstörungen,
Bruch etc.
Um daher den Eingriff der beiden in Frage kommenden Stirnräder richtig zu erhalten, ist
folgende Einrichtung getroffen:
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 die Endansicht
und Fig. 3 den Grundrifs der Theile eines Sprengwagens, dessen Kessel α und Gestell
b durch Federn c auf der Hinterachse d aufruhen. Das eine Hinterrad e ist mit einem
Zahnkranz f versehen, der in das Getriebe g eingreift. Die theoretische Stellung der Theilkreise
dieser beiden Zahnräder f und g soll bei wechselnder Belastung der Federn und
bei zufälligem Schwanken der Last die gleiche bleiben.
Zu diesem Zweck wird die Welle h, welche durch Rad g Drehung erhält, von einem Lager
i getragen, das an der Unterfläche des Gestellbalkens k verschiebbar sitzt. Gegen die
Unterfläche dieses Lagers i drückt das freie Ende der Feder c, welche auf dieser Unterfiäche
bei ihrer Streckung durch Belastung sich verschieben kann; sie wird hierbei zwischen
zwei Backen geführt, von denen / das Lager durch die Zugstange m und das Gelenk η in
der Längenrichtung des Balkens k verschiebt. Erstere ist mit einem Ende drehbar mit der
Wagenachse d, mit dem anderen Ende mit dem Gelenk η verbunden, während letzteres
wiederum drehbar am Balken k hängt, an einer Stelle aber auch durch Bolzen mit der
Backe / verbunden ist.
Aus dieser Anordnung folgt, dafs bei entsprechender Bemessung der Längen der Theile m
und η jede Hebung oder Senkung des Balkens k eine Verschiebung des Lagers zur Folge
haben mufs, wekhe beim Heben des Balkens nach der Hinterachse zu, beim Senken von
der Hinterachse weg in solchem Mafse stattfindet, dafs die theoretische Stellung der Theilkreise
f und g aufrecht erhalten bleibt.
Um diese Verschiebung des Rades g mit seinem Lager i an dem anderen Ende der
Welle h auszugleichen, wird letztere hier von einem Hängelager ο getragen, das sich um
seine Verticalachse drehen kann, wodurch der Eingriff des konischen Rades ρ in das auf der
Achse der Schleuderscheiben sitzende konische Getriebe q gesichert bleibt, r ist der Hebel
und s die Zugstange zum Aus- Und Einkuppeln des Rades g.
Zut richtigen Wirkung dieser Einrichtung müssen die Abstände xy\ in der Länge der
Welle h den Abständen der Drehpunkte X1^y1 ^1
in der Länge des Gelenkes η entsprechen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An gefederten Wagen aller Art die Lagerung der vom Laufrade bewegten Betriebswelle (h) an ihrer Antriebsseite in einem am Wagengestelle durch Stangen (m und n) verschiebbaren Gleitlager (i), wobei die Stellung der Stangen (m und n) sich mit der Durchbiegung der Federn ändert, während das andere Ende der Welle in dem um einen verticalen Zapfen drehbaren Lager (o) ruht, um dadurch den richtigen Eingriff der beiden Antriebsräder (f und g) bei veränderlicher Belastung des Wagens zu erreichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE47458T | 1888-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47458C true DE47458C (de) | 1889-07-01 |
Family
ID=34584261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188847458D Expired DE47458C (de) | 1888-06-02 | 1888-06-02 | Lagerung der Betriebswelle an gefederten Wagen aller Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47458C (de) |
-
1888
- 1888-06-02 DE DE188847458D patent/DE47458C/de not_active Expired
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