DE2606179A1 - Baumentaestungsmaschine - Google Patents
BaumentaestungsmaschineInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G23/00—Forestry
- A01G23/02—Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
- A01G23/095—Delimbers
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Description
DR.-ING. EUGEN MAIER DR.-ING. ECKHARD
PATENTANWÄLTE '
TELEGRAMME: MENTOR T STUTTGART 1, P IS C H E K STR. 1 9 POSTSCHECK STGT. 252ΟΟ-7Ο9
A 11 890
i - dm
16. Februar 19 76
Kockums Industri AB,
S-826 01 Söderhamn, Schweden
"Baumentästungsmaschine"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entästen von Bäumen bestehend aus einem Kraftfahrzeug mit einem in Seiten-
und Höhenrichtung schwenkbaren, teleskopisch verlängerbaren Träger, dessen einer Teil aus einem mit dem Fahrzeug verbundenen
Ausleger und dessen anderer Teil aus einem im Ausleger verschiebbaren Verlängerungsarm besteht, der an seinem äusseren
Ende ein Kombinationswerkzeug zum Ergreifen eines Baumstammes
und zum Entästen des Baumstammes aufweist.
Maschinen dieser Gattung sind u.a. durch die schwedischen
Patentschriften 316 600 und"319 896 bekannt.
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ORIGINAL INSPECTED
Der allgemeine Zweck der Erfindung ist,eine solche Maschine zu
schaffen, die zum Entästen, Teilen und Zusammenführen von ausgesonderten Bäumen dienen kann, die mit der Motorsäge gefällt
worden sind und die von einem 3 bis 4 m breiten Stichweg aus in jungen Beständen erreicht werden können ,ohne stehende Bäume zu
beschädigen.
Bekannte Maschinen sind für diese Arbeit nicht geeignet, sondern nur für Arbeitsplätze bestimmt, die einen bedeutend
grösseren freien Raum in Horizontalrichtung belassen als der auf den sog. Stichwegen zugängliche Raum. Da die bekannten
Maschinen in erster Reihe für grosse ausgewachsene Bäume bestimmt sind, sind sie gross und schwer und bedingen hohe Herstellungskosten.
Durch ihr Gewicht üben sie sehr hohe Bodendrücke aus, die nur beim Endabhieb zulässig sind, wo man nicht
riskiert, noch stehende Bäume zu beschädigen.
Da das Auslichten in der modernen Forstwirtschaft etwa 30 % des Abhiebs umfassen soll, liegt schon lange der Wunsch vor,
die ausgesonderten Bäume mit einer Maschine aufnehmen zu können, die die ausgesonderten Bäume zu solchen Kosten entästen
und teilen kann, welche diese Arbeit mehr lohnend gestalten. Eine weit getriebene Mechanisierung des. Entästens und Teilens
ausgesonderter Bäume würde auch zur Ausscheidung solcher Schwierigkeiten beitragen wie Mangel an Handarbeitskraft,
Unfallsgefahr bei Handarbeit und oft zu Schaden führende schwerste Arbeitsmomente.
Zweck der Erfindung ist es also auch,eine Entästungsmaschxne zu
schaffen, die aus einfachen und verhältnismässig billigen
Einzelteilen besteht und die leicht und rasch betätigbar ist, jum ausgeschiedene Bäume zwischen stehenden Bäumen ergreifen zu
können ohne mit den letzteren in Berührung zu kommen, d.h. ohne diese zu beschädigen.
Dies wird bei der erfindungsgemässen Maschine u.a. dadurch
erreicht, dass der Ausleger mit dem Verlängerungsarm in die
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senkrechte Lage oder an dieser vorbei aufgeschwenkt werden kann,
in welcher der Ausleger rasch in eine Lage gedreht werden kann, von welcher aus er zwischen stehenden Bäumen auf ein/dazwischen
liegenden, gefällten Baum herabgeschwenkt werden kann. Der Ausleger ist von einem auf dem Fahrzeug in die erwünschten Lagen
drehbaren Gestell getragen und in diesem mittels eines Hydraulikkolbens
heb- und senkbar gelagert. Um ein schnelles Ausschieben bzw. Einziehen des Verlängerungsarmes mittels einfacher
Vorrichtungen zu erzielen,wird erfindungsgemäss ein zweiteiliger
Kniehebel verwendet, bei dem der eine Lenker am Ausleger und der andere am Verlängerungsarm gelagert ist. Ein Hydr o-Zylinder
betätigt die Bewegungen des Kniehebels, wobei es möglich ist, eine solche Uebersetzung zu erzielen, dass verhältnismässig
kleine Bewegungen des Hydraulkolbens verhältnismässig grosse und rasche Bewegungen des Kniehebels bzw. des Verlängerungsarmes
erzeugen,um rasche Arbeitsbewegungen zu erhalten. Der Hydr ozylinder
und sein Kolben sind dabei zweckmässig so angeordnet, dass wenn der Verlängerungsarm mit den Messern der Greifarme am
Stamm anliegend diesem entlang herausgeschoben wird um den Stamm zu entästen und gleichzeitig zu tragen, die vom Hydr.
zylinder ausgeübte Kraft an den Greifarmen eine Hebekraft ausübt, die einem Herunterbiegen des Verlängerungsarmes durch das
Gewicht des Stammes entgegenwirkt.
Ein weiterer wesentlicher Zweck der Erfindung ist es, ein rasches und effektives Entästen von Baumstämmen mit verhältnismassig
kleinem Durchmesser, wie sie bei ausgesondertem Holz oft vorkommen, dsrart zu erreichen, dass die Äste so nahe wie möglich
am Stamm abgeschnitten werden,damit der Stamm möglichst glatt
wird, wie es mit Rücksicht auf die auf das Holz gestellten Forderungen erwünscht ist. Dies wird mit einer Maschine erreicht,
die die im nachstehenden Patentanspruch 6 angegebenen Kennzeichen aufweist. Zum Unterschied von bekannten Maschinen
ist die erfindungsgemässe Maschine mit zwei schwenkbaren Messern versehen, welche mit den Messerschneiden der Greifarme
und dem festen Messer des Kombinationswerkzeuges zusammenwirken um, vom grössten vorkommenden Stammdurchmesser des entästeten
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Baumes bis zum kleinsten Durchmesser am Gipfelende den Stamm in mindestens fünf Punkten zu berühren und sich dabei so nahe wie
möglich an den Umkreis des Stammes im übrigen anzuschliessen,
wodurch alle Äste dicht am Stamm oder in unmittelbarer Nähe desselben abgeschnitten werden.
Um die Stämme an Stellen mit kleinem Durchmesser rasch ergreifen
und festhalten zu können, ist die Rückhaltevorrichtung nach der Erfindung als eine federbetätigte Rückhaltesperre nach dem
Prinzip einer wSaloon-Türeli ausgebildet, d*h. in Form von zwei
Klappen, zwischen denen der Stamm in einer Richtung durchgeschoben werden kann,aber verhindert ist, sich in der anderen
Richtung zu verschieben, indem die Klappen mit Kanten versehen sind, die in den Stamm eingreifen und dessen Verschiebung dabei
verhindern. Eine solche Rückhaltevorrichtung arbeitet selbsttätig und passt sich rasch auch an kleine Stammdurchmesser an,
so dass sie in hohem Masse dazu beiträgt, eine rasche und bequeme Arbeitsweise der erfindungsgemässen Maschine zu
gewährleisten.
Diese und andere für die Erfindung kennzeichnenden Merkmale und Vorteile derselben werden nachstehend unter Bezugnahme auf eine
auf den beigefügten Zeichnungen schematisch dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Entästungsmaschine beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die Maschine auf einem Stichweg aufgestellt mit dem Ausleger
sowohl in hauptsächlich senkrechter Lage als auch in der herabgefällten Lage zum Ergreifen eines ausgeschiedenen Baumes,
der zwischen den stehenden Bäumen liegt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine in der Transportlage;
Fig. 3 eine Vorderansicht des Kombinationswerkzeuges mit den Greifarmen, den schwenkbaren Messern und einem festen Messer,
der dahinter liegenden Rückhaltevorrichtung und dem Abschneidemesser;
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Fig. 4 das Kombinationswerkzeug gemäss Fig. 3 in der Schliesslage
und mit dem ergriffenen Stamm in strich-punktierten Linien angedeutet;
Fig. 5 dieselben Teile wie Fig. 4, doch mit den Greifarmen und
den schwenkbaren Messern noch weiter eingeschwenkt zum Ergreifen eines Stammteils, dessen Durchmesser in der Nähe des
kleinsten vorkommenden Durchmessers des zu behandelnden Holzes liegt;
Fig. 6 die gleichen Teile wie Fig. 4 mit den Greifarmen bis
nahe an der voll offenen Lage ausgeschwenkt;
Fig. 6a ein Perspektivbild des Werkzeuges gemäss Fig. 6;
Fig. 7 eine Seitenansicht des Kombxnationswerkzeuges gemäss Fig. 6;
Fig. 8 in gleicher Ansicht wie Fig. 7 das Kombinationswerkzeug in der Nähe des Aussenendes des Baumes ausgeschoben mit der
dort angeordneten Rückhaltevorrichtung und dem Abschneidemesser;
Fig. 9 im Schnitt nach der Linie 9-9 in Fig. 8 die Federbetätigten
Klappen, die die selbsttätige Rückhaltevorrichtung bilden;
Fig. 10 eine Einzelansicht der Rückhaltevorrichtung und des
Abschneidemessers von hinten gesehen, d.h. in Richtung vom Kraftfahrzeug nach aussen;
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht des Kombxnationswerkzeuges
und der Rückhaltevorrichtung in einer Richtung gesehen, die derjenigen von Fig. 8 entgegengesetzt ist; und
Fig. 12 ein schematisches Schaubild des Kombxnationswerkzeuges
in einer im Bezug auf das vordere Ende des Verlängerungsarmes aufwärtsgeschwenkten Lage zum Ergreifen eines mit strichpunktieren
Linien angedeuteten geneigten Baumes, der beimFällen
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mit der Motorsäge nicht ganz zum Boden gefallen ist.
Um mit der Maschine gemäss der Erfindung in wirksamster Weise
arbeiten zu können,, erfolgt das Fällen der ausgeschiedenen Bäume derart, dass man den Baum zuerst mit der Motorsäge nahe
am Wurzelende abschneidet und ein Stück weit nach oben entästet, wonach der Baum so gefällt wird, dass er mit dem Wurzelende
in Richtung des Stichweges liegt. Im Nachstehenden wird vorausgesetzt, dass das Wurzelende des liegenden Baumes innerhalb
der Reichweite der auf dem Stichweg stehenden Maschine liegt. Für den Fall, dass der Baum weiter weg liegt, ist die
Maschine mit einer Winde versehen, deren Seil mit dem Baum gekuppelt wird, um diesen bis zum Stichweg vorzuschleppen.
Das Fahrzeug besteht aus einem bei 10 gelenkigen Rahmen, dessen vorderer Teil 11 den Motor 12, den Führerstand 13 und die
Vorderräder 14 trägt, und dessen hinterer Teil 15 die Hinterräder
16 und ein um eine Querachse 17 kippbares Fundament 18
trägt, auf dem ein Gestell 19 um eine vertikale Achse mittels an sich bekannter hydraulischer Betätigungsvorrichtungen drehbar
ist, welche vom Führerstand aus in bekannter Weise betätigt werden können.
Das Fundament 18 kann mittels eines Hydr o- Zylinders 20 in die
erwünschte Lage geschwenkt werden um die Drehachse des Gestells in die senkrechte Lage schwenken zu können, wenn das Fahrzeug
in einem Hang nach vorn oder nach hinten geneigt ist. Dadurch dass die Drehachse des Gestells 19 in den meisten Fällen derart
in die senkrechte Lage eingestellt werden kann, auch wenn das Fahrzeug an einem Hang stehts kann man in dieser Weise einfach
die während der Arbeit auf das Gestell 19 und auf das Fundament
18 einwirkenden Belastungen vermindern.
Das Gestell 19 hat eine untere Gelenkachse 21 zum Lagern des
inneren Endes des rohrförmigen, im Querschnitt rechteckigen Auslegers 22 s und eine obere Gelenkachse 23a zum Lagern eines
mit Kolben und Kolbenstange 2h versehenen Hydro-z ylinders 23,
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dessen Kolbenstange 24 in zwei Lagerohren 25 am Ausleger
gelagert ist. Mittels des Hydro- .Zylinders 23 kann der Ausleger in Hchenrichtung von der heruntergefällten Lage aus nach oben
in die in Fig. 1 angedeutete Lage geschwenkt werden, in der der Baum ein wenig an der senkrechten Lage vorbei geschwenkt worden
ist. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich,liegt das Gestell 19 in
verhältnismässig geringer Hohe über dem Boden, so dass der Ausleger 22 eine geringe Neigung nach unten hat, wenn ein Baum
in Richtung auf die Maschine zu gezogen werden soll. Diese geringe Neigung des Baumes hat zur Folge, dass der aufgenommene
zu
Baum nicht so hoch gehoben werden braucht, was einerseits die Arbeitszeit zum Greifen und Heben des Holzes verkürzt, und daß der Stamm während des Einziehens nahe am Boden gehalten wird, was die Gefahr einer Beschädig ungbenachbarter Bäume vermindert. In dem gezeigten Beispiel liegt die Schwenk·· achse 21 des Baumes in der Höhe des Führerstandfensters oder etwas darunter, was ausserdem dazu beiträgt, dass der Führer die Arbeit der Maschine leichter überwachen und steuern kann.
Baum nicht so hoch gehoben werden braucht, was einerseits die Arbeitszeit zum Greifen und Heben des Holzes verkürzt, und daß der Stamm während des Einziehens nahe am Boden gehalten wird, was die Gefahr einer Beschädig ungbenachbarter Bäume vermindert. In dem gezeigten Beispiel liegt die Schwenk·· achse 21 des Baumes in der Höhe des Führerstandfensters oder etwas darunter, was ausserdem dazu beiträgt, dass der Führer die Arbeit der Maschine leichter überwachen und steuern kann.
Im Ausleger 22 ist ein Verlängerungsarm 27 eingeschoben, der in Fig. 1 mit strich-punktierten Linien in der ausgeschobenen
Lage gezeigt ist. Der Verlängerungsarm wird mittels eines
Hydr ο-.Zylinders 28 mit Kolben und Kolbenstange 29 betätigt,
der zwischen den Armen 30 und 31 eingeschaltet ist, die das in Fig. 1 dargestellte Kniegelenk bilden. Der Kniegelenkarm 31 ist
an seinem unteren Ende mittels zweier Lagerohren 32 an der Unterseite des Auslegers 22 angelerikt.
Das Ende des Hydro- .Zylinders 28 ist mit dem Arm 31 mittels
einer Achse 35 verbunden, die nahe an der Kniegelenkachse 36 liegt, so dass der Momentärm des Hydro- Zylinders verhältnismässig
klein ist. Der Zylinder 28 und die Kolbenstange 29 liegen nahezu parallel mit dem Kniegelenkarm 30, indem die
Kolbenstange mittels einer Achse 37 zwischen Lagerohren 38 an der Unterseite des Armes 30 gelagert ist. Wenn die Kolbenstange
ausgeschoben wird, wird die hydraulische Kraft das untere Ende des Verlängerungsarmes sowohl mit einer Auszugskraft in der
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Längsrichtung des Armes 27 als auch mit einer Hebekraft betätigt ., die dem Herabbiegen des Verlängerungsarmes beim Heben
des Stammes 26 entgegenwirkt.
Am ausseren Ende des Verlängerungsarmes ist ein kombiniertes
Greif- und Entästungswerkzeug 3 9 aufschwenkbar befestigt, und
am äusseren Ende desAuslege^2 sind eine Rückhaltevorrichtung
40 und ein Trennmesser 41 angebracht.
Am Ausleger ist ein Anschlag 42 oder eine andere Lagenmarkierung in einem vorbestimmten und zweckmässig einstellbaren
Abstand vom Trennmesser 41 angebracht5 welche die Länge der
Holzstücke bestimmt, in welche der Stamm geteilt wird.
Der Aufbau des Kombinationswerkzeuges 39 ist aus den Figuren 3-7, 11 und 12 ersichtlich. Das Werkzeug ist an einer Querachse
80 am äusseren Ende des Verlängerungsarmes aufgehängt und der Zweck dieser Schwenkbarkeit ist aus dem Nachstehenden ersichtlich.
Das Werkzeug besteht aus einer vorderen Platte 43 und einer hinteren Platte 44. Die beiden Platten sind im Abstand voneinander
angeordnet und durch zwei Winkeleisen 4 5 miteinander verbunden.
Zwei Greifarme 46,47 sind in bekannter Weise zwischen den
Platten 43 und -44 auf je einer längsverlaufenden Achse 48 bzw.
49 gelagert und in zwei axial getrennten Ebenen aneinander vorbei schwenkbar. Die Greifarme sind mit bogenförmigen Griffteilen
50,51 versehen, deren Vorderkanten wie Messerschneiden
52,53 ausgebildet sind.
Eine Diagonalstrebe 54 verbindet einen Arm 55 auf der Achse 48 mit einem Arm 56 auf der Achse 49, so dass sich die Greifarme
gleichzeitig und entgegengesetzt auseinander oder gegeneinander bewegen. Auf der Achse 49 ist ein weiterer nach oben gerichteter
Arm 57 angebracht, der am einen Ende eines Hydro-"Zylinders
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58 angelenkt ist, dessen anderes Ende an einem Arm 53 auf der
Achse 4 8 anliegt. Der Hydro- .zylinder 58 ist zwischen den Armen 57 und 59 mittels nicht dargestellter Druckfedern eingespannt,
die somit den Anliegungsdruck zwischen den Greifarmen
bestimmen. Wenn die Greifarme in- dieser Lage dem Stamm entlang
vom Wurzelende aus verschoben werden,um den Stamm mittels der
Messerschneiden 5.2 a 53 der Greifarme zu entästen, nimmt der
Stammdurchmesser allmählich ab., aber diese Verjüngung ist
normal nicht grosser als dass die Druckfedern die Greifarme •gegen den Stamm anliegendhalten können ohne dass der Hydr
.!Zylinder 58 nachgestellt zu werden braucht. Dadurch werden
zusätzliche Handgriffe für die Einstellung des Hydr o- Zylinders
58 während des Entästens vermieden, was die Handhabung der
Maschine erleichtert und ein rasches Entästen ermöglicht.
Ein festes oberes Messer mit nach vorn gerichteter Schneide 61 ist an einer Platte 62 befestigt, die mittels mehrererlängsverlauf
ende' r Streben oder Achsen 63 an der vorderen Platte 43 im Abstand von dieser befestigt ist, wie u.a. aus Fig. 7 hervorgeht
.
Beiderseits des festen Messers 61 sind je eine schwenkbare Kantenplatte 64 bzw. 65 auf längsverlaufenden Achsenzapfen 66
bzw. 67 an der vorderen Platte 43 schwenkbar angebracht. Das
Ausschwenken der Kantenplatten ist durch Anschläge 68 und 69 auf der Platte 43 begrenzt. Die Kantenplatten 64,65 sind mit
einander zugewandten bogenförmigen Kämmen 64a,65a versehen,
die je an einer schwenkbaren Messerplatte 7 0 bzw. 71 anliegen, welche auf Achsen 63 gelagert sind und von Zugfedern 7 2 bzw. 7
in Richtung der Kantenplatten'64,65 beaufschlagt sind. Auf den
Messerplatten 7 0,71 sind Stützflansche· 74,75 angebracht, die an den Aussenseiten der Kantenplatten 64,65 anliegen und einen
Teil der Druckkräfte aufnehmen, denen die Messerplatten beim
Abscheren von Ästen mittels der an den Vorderkanten der Messerplatten 70,71 ausgebildeten Schneiden 76,77 ausgesetzt sind.
Wie aus Fig. 7 und 6 ersiehtlieh,sind die Greifarme mit je
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einem nach vorn gerichteten Anschlagsarm 7 8,79 versehen, die
nach dem Einschwenken der Greifarme von der in Fig. 6 gezeigten
Lage in die in Fig. 3 gezeigte Zwischenlage und weiter z.B. in die in Fig. 4 gezeigte Lage gegen die Aussenkanten der Kantenplatten 64,65 anstossen und dabei das Einschwenken derselben
und gleichzeitig das Einschwenken der Greifarme 46,47 bewirken.
Die Kantenplatten ihrerseits bewirken ein allmähliches Einschwenken der schwenkbaren Messer 70,76 bzw. 71,77 aus ihrer
Ausgangslage gemäss Fig. 6 oder 3, wo die Messerschneiden 76, 77 von vorn gesehen ungefähr in der Verlängerung des bogenförmigen
festen Messers 61 nach beiden Seiten hinaus liegen. Wenn die Griffteile der Greifarme einander kreuzen und einen
gedachten Zylinder 101 (Fig. 4) umschreiben, der dem Querschnitt des Stammes entspricht, wird dieser Zylinder oder der
entsprechende Querschnitt des Stammes von dem festen Messer 61, den schwenkbaren Messern 7 6,77 und den Messerschneiden 52,53
der Greifarme tangiert.
Im gezeigten Beispiel sind die Schneiden 76,77 der schwenkbaren Messer hauptsächlich gerade, was sich in der Praxis als genügend
erwiesen hat, aber sie können selbstverständlich auch mehr oder weniger bogenförmig sein,um einen besseren Anschluss an
den Querschnitt des Stammes zu erhalten. Die Anordnung der fünf Messer, so wie sie dargestellt ist, hat sich jedoch bewährt, um im
normalen Fall ein Abscheren sämtlicher Äste zu er reichen,-und zwar derart, dass sowohl bei Stammdurchmessern der in Fig. 4
gezeigten Grössenordnung als auch bei Stammdurchmessern der in Fig. 5 gezeigten Grössenordnung der fertig entästete Stamm und
davon abgeteilte Holzlängen praktisch genommen glatt sind.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist das Kombinationswerkzeug 39 um eine querverlaufende Achse 80 aufschwenkbar, die beim oberen
und hinteren Rand des Werkzeuges liegt und am äusseren Ende des Auslegers befestigt ist, so dass das Werkzeug durch sein
eigenes Gewicht bestrebt ist, gegen eine senkrechte Stütze 81 am Ende des Auslegers 22 herunterzufallen. Die Stütze 41 hat an
ihrem unteren Ende einen nach hinten gerichteten Anschlag 82,
dessen Wirkung nachstehend beschrieben wird. '
Wenn der gefällte Baum 83 so stark geneigt ist wie in Fig.
oder weniger, ist es leicht die Greifarme 46,47 in richtige
Lage in Bezug auf den Stamm dadurch zu bringen, dass man das Werkzeug gegen den Stamm anlegt und danach dem Stamm entlang
ein Stück weit nach unten führt, wobei das Werkzeug sich um die Achse 80 dreht und die in Fig. 12 gezeigte Lage einnimmt,
wo die Greifarme gegen den Stamm eingeschwenkt werden können, um diesen zu ergreifen. Das feste Messer 60 kann auch dazu
verwendet werden, einen gefällten Baum, der in zu stark aufwärts geneigter Lage stehen bleibt, herabzustossen. Die Messerschneide
61 wird dabei an den Stamm angesetzt, wonach es leicht ist, den Baum von der Maschine weg umzulegen.
Die am vorderen Ende des Auslegers 22 angeordnete Rückhaltevorrichtung
40 hat zwei um vertikale Achsen 84 bzw. 8 5 schwenkbare
Arme oder Klappen 86,87, die an ihren einander zugewandten Enden mit je einer vertikalen Schneide 88,89 versehen sind.
Die Klappen sind mit der Kraft einer starken Zugfeder 90 gegeneinander beaufschlagt, welche die Klappen normal in geschlossener
Lage halten, wie z.B. eine Saloon-Tür. Wenn das Wurzelende eines Stammes gegen die Klappen 86,87 gedrückt wird, öffnen
sich diese gegen die Wirkung der Feder 90 und geben das Vorschieben des Stammes frei, bis er stillgesetzt wird. Wenn der
Stamm danach einem Zug in der entgegengesetzten Richtung ausgesetzt wird, greifen die Schneiden 88,89 in den Stamm ein und
verhindern dessen Rückverschiebung. Diese Sperre wirkt selbsttätig ohne irgendwelche Betätigung und ist innerhalb eines
grossen Bereiches verschiedener Stammdurchmesser bis auf den kleinsten vorkommenden Durchmesser hin wirksam. Die Sperrklappen
86,87 greifen sperrend in den Stamm ein ,wenn dieser einer Zugkraft ausgesetzt wird, die entsteht,wenn das Werkzeug
34 zum Entästen dem Stamm entlang verschoben wird.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich sind die beiden vertikalen Achsen 84,85 mit je einem nach hinten gerichteten Anschlag-arm 84a
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bzw. 85a versehen, die so angeordnet sind., dass wenn das Werkzeug
39 sich in der voll eingeschobenen Lage gemäss Fig. 8
befindet, der Anschlag 8 2 (Fig. 12) am vorderen Ende des.Verlängerungsarmes
gegen diese Arme 84a,85a anstösst ,um die
Klappen 86,87 in die offene Lage zu führen. Dadurch wird verhindert,
dass das Gipfelende des Baumes zwischen den Klappen 86,87 hängen bleibt,wenn das letzte Holzstück mit dem Messer
abgeschnitten worden ist.
In der Einschubrichtung des Stammes gesehen.hinter der Rückhaltevorrichtung
ist ein schwenkbares Trennmesser 91 vorgesehen, das vorkommende Stammdurchmesser bis zu etwa 2,5 dm abschneiden
kann. Das Messer 91 arbeitet gegen ein festes Messer 92 an der Unterseite des Auslegers 22 (Fig. 1-0). Das Messer 91 ist um
eine längsverlaufende Achse 93 schwenkbar und mit der Kolbenstange S4 eines hydraulischen BetätigungsZylinders 9 5 verbunden.
Zwischen den Sperrklappen 86,87 der Rückhaltevorrichtung 40 und dem Trennmesser 4-1 ist ein Zuhaltungsarm 96 angeordnet, der auf
einer längsverlaufenden Achse 97 schwenkbar gelagert und in
einer mit der Bewegungsebene des Messers 41 parallelen Ebene
schwenkbar ist. Dieser Zuhaltungsarm ist von zwei Zugfedern 98, 99 betätigt, die danach streben, den Zuhaltungsarm 96 anliegend
gegen den Stamm aufzuschwenken, der mit dem Messer 91
geteilt werden soll. Der Zuhaltungsarm ist mit dem Messer 91 derart verbunden, dass er in der Fällungsrichtung etwas vor dem
Messer liegt, so dass der Zuhaltungsarm sich gegen den Stamm anlegt,bevor das Messer den Stamm trifft. Wenn das Messer 91
nach dem Teilen zurückgeschwenkt wird, nimmt es mittels eines Kupplungsteils 100 den Zuhaltungsarm 96 mit und schwenkt diesen
gegen die Wirkung der Federn 98,99 zurück. Der Zuhaltungsarm kann z.B. die in Fig. 3 gezeigte Lage einnehmen wenn der Arm 96
nur teilweise aufgeschwenkt ist, während das Messer 91 in einer Freilage ist. In dieser oder einer noch weiter aufgeschwenkten
Lage des Zuhaltungsarmes kann dieser gegen einen Stamm federnd anliegen ,nachdem ein Teil desselben zerteilt worden ist. Beim
nachfolgenden Vorschub des Stammes nach der Entästung einer
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gewissen Länge desselben kann der Arm 96 als eine federnde
Führung beim Vorschieben des Stammes dienen.
Unter dem Ausleger 22 kann eine nicht dargestellte Sammelvorrichtung,
z.B. ein Paar feste Auffangarme angeordnet sein, so dass die abgeschnittenen Teile zu einem Bündel zusammengelegt
werden können, das auf einem Abstellraum abgelegt werden kann.
Die Maschine arbeitet, bezugnehmend auf u.a. Fig. 1, in folgender Weise. Der Ausleger 22 steht in seiner vertikalen Ausgangslage.
Das Fundament 18 wird in die erwünschte Abschwenkrichtung
gedreht. Der Ausleger 22 wird herabgeschwenkt und der Verlängerungsarm
27 wird so weit herausgeschoben, dass das Werkzeug 39 den ausgeschiedenen und gefällten Baum an dem im Voraus entästeten
Wurzelteil des Stammes ergreifen kann. Der Ausleger mit dem ausgeschobenen Verlängerungsarm 27 wird aufgeschwenkt ?
so dass das Wurzelende des Stammes sich an der Unterseite des Auslegers abstützt, so dass sich der Stamm im wesentlichen
parallel mit dem Ausleger 22 und dem Verlängerungsarm 27 befindet. Beim nachfolgenden Einziehen des Verlängerungsarmes wird
das Wurzelende des Stammes in die Rückhaltevorrxchtung 40 eingeschoben,
in der die Sperrklappen 86,87 den Stamm gegen Ausziehen sichern. Die Greifarme 46,47 liegen mit dem genannten
Federdruck an dem Stamm an und die fünf Messer 61,52,53,76,77 (Fig. 3) liegen dicht am Stamm an. Das Werkzeug 39 wird jetzt
dem festgehaltenen Stamm entlang vom Ende des Auslegers 22 aus nach aussen verschoben, wobei die Messer sich selbsttätig an den
sich verjüngenden Durchmesser anpassen und die Äste dicht am Stamm abschneiden. In der äussersten Lage erfassen die Arme 46,
47 den Stamm mit einem normalerweise genügend starken Klemmgriff,
um den Stamm festzuhalten während das Werkzeug nach innen geführt
wird, wobei der Stamm durch die Rückhaltevorrichtung 40 unter Abgleiten auf den ausgeschwenkten Zuhaltungsarmen 96 durch
die Rückhaltevorrxchtung 40 durchgeschoben wird. Wenn sich das Wurzelende des Stammes am Anschlag 42 oder einem entsprechenden
Lagebestimmungsglied anlegt, wird das Einschieben abgestellt. Das Trennmesser 41 wird eingeschaltet und schneidet erwünschte
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Holzlängen ab. Das Werkzeug 3 9 wird dem Stamm entlang ausgeschoben
und schneidet die Aste ab, wonach der beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt wird, bis ein nur kurzes Gipfelende
als unentästeter Abfall zurückbleibt.
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Claims (6)
- PatentansprücheMaschine zum Entästen ausgeschiedener" Bäume, bestehend aus einem Kraftfahrzeug mit einem seitlich und in Höhenrichtung auf- und abschwenkbaren, teleskopisch verlängerbaren Trägerarm, dessen einer Teil aus einem am Fahrzeug schwenkbar angebrachten Ausleger und dessen anderer Teil aus einem im Ausleger verschiebbaren Verlängerungsarm besteht, der an seinem Aussenende als hydrp- .betätigtes Kombinationswerkzeug zum Ergreifen eines Baumstammes und zum Entästen des Baumstammes ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kniegelenkarme (30,31) ein nach oben vorstehendes Knie bilden wenn der Trägerarm waagerecht eingestellt ist, dass der eine Kniegelenkarm (31) mit dem Ausleger (22) und der andere Kniegelenkarm (30) mit dem Verlängerungsarm (27) gelenkig verbunden ist, dass ein Hydro- .Zylinder (28) mit seinem Kolben als Betätigungsglied für das Kniegelenk zum Einziehen oder Ausschieben des Verlängeruhgsarmes (27) angeordnet ist, dass der Ausleger (22) an seinem inneren Ende auf ein Fundament (18) in an sich bekannter Weise schwenkbar gelagert ist., das im Fahrzeugrahmen (15) drehbar gelagert ist, und dass ein Hydr q- zylinder mit Kolben mit dem einen Ende an einer Stelle des Fundaments oder einem an diesem befestigten Gestell oberhalb der Schwenkachse des Auslegers und mit dem anderen Ende am Ausleger derart gelagert ist, dass der Ausleger zwischen einer etwas nach unten geneigten Lage und einer im wesentlichen vertikal stehenden Lage geschwenkt werden kann.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hydr o-L eitungen (30a) zur Betätigung des Kombinationswerkzeuges sich entlang der beiden Kniegelenke erstrecken.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydro- Zylinder (28) mit Kolben ein Betätigungsglied bildet, das mit seinen Enden zwischen den Kniegelenkarmen (30,31) in einer mit dem einen Kniegelenkarm8 3 S.-/0'35O" GOPY- 1b -(30) im wesentlichen parallelen Lage derart befestigt ist, dass das eine Ende des Betätigungsgliedes (28) in der Nähe des Kniegelenkes (36) mit verhältnismässig kleinem Hebelarm am einen Kniegelenkarm (31) angelenkt ist/um ein verhältnismässig grosses Übersetzungsverhältnis zu erzeugen,und dass die hydraulische Betätigungsvorrichtung eine hebende Kraft auf den Verlängerungsarm (27) ausübt, während der Verlängerungsarm unter Auslaufen des Kombinationswerkzeuges längs eines in der Rückhaltevorrichtung und zwischen den Greifarmen festgehaltenen Stammes ausgeschoben wird.
- 4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (18) oder Gestell (19), das den Ausleger trägt, auf einer in der Querrichtung des Fahrzeuges liegenden Achse schwenkbar gelagert ist, und dass die Drehachse des Fundaments (18) in erwünschter Drehlage feststellbar ist zwecks Einstellung der Drehachse des Fundaments in im wesentlichen vertikaler Lage auch wenn das Fahrzeug an einem Hang steht.
- 5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnet, dass das Kombinationswerkzeugum eine querverlaufende Achse am Ende des Verlängerungsarmes schwenkbar gelagert ist, so dass das Werkzeug in die erwünschte Lage aufgeschwenkt werden kann/je nachdem der zu behandelnde Baumstamm mehr, oder weniger'vom Werkzeug weg geneigt ist.
- 6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ' das hydro-„betätigte Kombinationswerkzeug zwei Greifarme . trägt, die mit bogenförmigen Griffteilen zum Ergreifen eines Baumstammes ausgebildet und an ihren Vorderkanten mit Messerschneiden versehen sind, so dass die Greifarme zum Ergreifen eines Stammes gegeneinander geschwenkt und zum Abschneiden der Äste in Zusammenwirkung mit einem oberen, am Werkzeug befestigten bogenförmigen Messer mit nach vorn.gerichteter Messerschneide dem Stamm entlang verschoben werden können, wobei der609835/0350Ausleger eine Abschneidevorrichtung zum Teilen des S'tammes trägt, der in einer am vorderen Ende des Auslegers angeordneten Rückhaltevorrichtung festgehalten wird, die auch zum Festhalten des Stammes beim Ausschieben des Verlängerungsarmes zum Abschneiden der Äste mittels des Kombinationswerkzeuges dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Kombinationswerkzeug (39) mit zwei, beiderseits eines oberen festen Messers (61) schwenkbaren Messern (70,71) mit nach vorn gerichteten Messerschneiden (76,77) versehen ist, die in einer mit den Schwenkebenen·der Greifarme (46,47) im wesentlichen parallelen Ebene und in einer Lage zwischen den Greifarmen und dem festen Messer liegen, dass die schwenkbaren Messer von einer schräg nach unten und nach aussen gerichteten Lage, in der sie von vorn gesehen, im wesentlichen eine Verlängerung der Endteile des bogenförmigen, festen Messers (61) bilden, in eine wesentlich senkrecht nach unten gerichtete Lage mit verhältnismässig kleinem Zwischenraum zwischen den schwenkbaren Messern einschwenkbar sind, um zusammen mit dem festen Messer (61) an einem Stamm mit geringem Durchmesser längs etwa dem halben Umkreis desselben dicht anliegen zu können, dass die Greif arme (46,47) von einer maximal ausgeschwenkten Lage in eine Zwischenlage einschwenkbar sind, wo sie anfangen, die schwenkbaren Messer (70,71) mitzunehmen, so dass wenn die Messerschneiden (52,53) der Greifarme (46,47) von vorn gesehen einander kreuzen, das feste Messer (61), die schwenkbaren Messer (70,71) und die Messerschneiden (52,53) der Greifarme (46,47) einen hauptsächlich zylindrischen Umlaufkörper tangieren und diese gegenseitige Lage beibehalten,während die Greifarme weiterhin sich nach innen gegen einen hauptsächlich zylindrischen Umlaufkörper zu verschwenken, der im wesentlichen dem kleinsten vorkommenden Stammdurchmesser entspricht .609835/0350Leerseite
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