DE2064152A1 - Verfahren und Maschine zum Aufbe reiten stehender Baume - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Aufbe reiten stehender BaumeInfo
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- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. W. Scherrmann Dr.-Ing. R. Rüger
73 Essllrigen (Neckar), Fabrikstraße 9, Postfach 348
29. Dezember 1970 τοίοΐοη
Sluilgerl (0711)356539
Telegramme Palentschulz Essllngennedtar
Ohio 44114/USA
Verfahren und Maschine zum Aufbereiten stehender Bäume
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum Aufbereiten stehender Bäume.
Maschinen die zum Ernten von Bäumen geeignet sind, sinct in
einigen Ausführungsformen bekannt. Eine solche Maschine ist
beispielsweise in der US-Patentschrift 3 353 575 beschrieben.
In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß diese Maschinen deshalb nicht allen Bedürfnissen gerecht werden, weil sie
entweder nicht einfach genug zu handhaben sind oder aber nicht über die für den harten Betrieb erforderliche Betriebssicherheit
verfügen. Auch lässt bei einigen dieser Maschinen die
Arbeitsgeschwindigkeit zu wünschen übrig.
109 831 /02B1Q
Ziel der Erfindung ist deshalb, einen Weg zum Ernten, d.h.
zur Aufbereitung stehender Bäume, zu weisen, der. es gestattot,
in schneller einfacher Weise aus dem stehenden Baum Stammholz zu gewinnen. Ausserdem will die Erfindung eine zu diesem
Zwecke geeignete Maschine schaffen, die sich durch einfache Bedienung und zuverlässige Betriebsweise bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit auszeichnet und die ausserdem zur Anpassung
an die verschiedenen Betriebsbedürfnisse geeignet ist.
Zu diesem Zwecke ist das Verfahren gemäss der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß ein stehender Baum mittels einer Klci.unvorrichtung
festgehalten und sodann abgeschnitten wird, der abgeschnittene Baum mit der Klemmvorrichtung anschliessend
in eine zur Entastung geeignete Lage überführt und in dieser Lage durch Erzeugung einer Relativbewegung zwischen dem
Baum und einem Entastungsmechanismus entastet wird.
In einer vorteilhaften Ausfuhrungsform kann hierbei derart
vorgegangen werden, daß der Baum in Abhängigkeit von dem Auftreffen
des Entastungsmechanismus auf einen Stammbereich mit vorbestimmten Querschnittsabmessungen entwipfelt wird, so daß
ein Eingreifen der Bedienungsperson zur Entwipfelung des Baumes nicht mehr vonnöten ist.
Ausserdem ist es möglich, derart vorzugehen, daß der entastete
Baumstamm durch entsprechende Bewegung der Klemmvorrichtung lagerichtig einer Transporteinrichtung zugeführt wird und durch
überführung der Klemmvorrichtung in den geöffneten Zustand in die Transporteinrichtung eingebracht wird, so daß die Baumstämme
sogleich vom Arbeitsplatz zu einem Sammelplatz gebracht
werden können.
BAD ORIGINAL
_ 0I —
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Die zur Durchführung des neuen Verfahrens eingerichtete Baumaufbereitsungsmasschine
ist gemäss weiterer Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Unterteil zwei Ausleger angeordnet,
sind, von denen der erste eine zum Festhalten eines Baumes eingerichtete Klemmvorrichtung und der zweite einen
Entastungsmechanismus trägt, und durch den ersten Ausleger ein von der Klemmvorrichtung ergriffener Baum in eine zur
Entastung geeignete Lage bezüglich des Entastungsmechanismus überführbar ist, und daß zumindest ein Teil des zweiten Auslegers
und der Entastungsmechanismus durch eine Antriebsvorrichtung in einem Arbeitshub unter Entastung des Baumes längs
des von der Klemmvorrichtung festgehaltenen Baumes vorbewogbar sind.
Hierbei ist es zweckmässig, wenn an dem ersten Ausleger eine zum Abschneiden eines aufrechtstehenden Baumes in der Nähe des
Erdbodens eingerichtete Abschneidvorrichtung angeordnet ist. Eine besonders gute Manövrierfähigkeit und Handhabbarkeit
der Maschine, ergibt sich ausserdem, wenn der Unterteil ein Fahrzeug ist und auf dem Fahrzeug eine Sammelvorrichtung für
entastete Baumstämme angeordnet ist mittels der die entasteten Baumstämme durch das Fahrzeug transportierbar sind. Der Entastungsmechanismus
weist in einer vorteilhaften Ausführungsform eine Entwipfelungsvorrichtung auf, die in Abhängigkeit
von der Eingriffnähme gegeneinander beweglicher, die Entastungsorgane
bildender Arme des Entastungsmechanismus mit einem Stammteil mit vorbestimmten Querschnittsabmessungen selbsttätig
auslösbar ist.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Eigenschaften des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles einer Baumaufbereitungsmaschine gemäss der Erfindung.
109831/0280 bad ORiaiNAL
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigen: '.
Fig. 1 Baumaufbereitungsmaschine gemäss der Erfindung in
perspektivischer schematischer Darstellung unter Veranschaulichung
der Entastung eines auf einem ersten Ausleger festgeklemmten Baumes und eines auf einem
zweiten Ausleger angeordneten Entastungsmechanismus,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in perspektivischer scnematischer
Darstellung unter Veranschaulichung des Ergreifens eines stehenden Baumes mittels der auf dem
ersten Ausleger angeordneten Klemmvorrichtung/
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Darstellung ähnlich jener nach Fig. 2 unter Veranschaulichung der
Halterung eines gefällten Baumes der in Eingriff mit dem Entastungsmechanismus gebracht wird.
Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Darstellung ähnlich
jener nach Fig. 3 unter Veranschaulichung des Entastens
eines Baumes, wobei der Entastungsmechanismus unter Vorschub des zweiten Auslegers längs des Stammes vorgeschoben
ist/
Fig. 5 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Darstellung ähnlich
jener nach Fig. 4 unter Veranschaulichung der Ablage
eines entasteten und entwipfelten Stammes,der von der
Vorrichtung geschleppt wird#
Fig. 6 die beiden Ausleger der Vorrichtung nach Fig. 1 in der
Draufsicht in schematischer vergrößerter Darstellung/
Fig. 7 die Anordnung nach Fig. 6 in einer Ansicht entsprechend
der Linie 7-7 der Fig. 6 in einer Teildarstellung,
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Fig. 8 die Anordnung nach Fig. 6, geschnitten längs der Linie
.8-8 der Fig. 6, in einem anderen Maßstab in einer Teiidarstellung unter Veranschaulichung der Zuordnung zwischen einer auf dem ersten Ausleger angeordneten Baurnfälleinrichtung und einem von dieses* abzuschneidenden
Baumstamm,
Fig. 9 die Anordnung nach Fig. 8, geschnitten längs der Linie 9-9 der Fig. 8,in der Draufsicht,
Fig. 10 die Anordnung nach Fig. 6, geschnitten längs der Linie 10-10 der Fig. 6, in einer Seitenansicht,
Fig. 11 die Anordnung nach Fig. IO in vergrößerter Teildar —
stellung,
Fig. 12 den Entastungs- und Entwipfelungsmechanismus der Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Teildarstellung,
Fig. 13 die Anordnung nach Fig. 12 in einer Ansicht längs der Linie 13-13 der Fig. 12 unter Veranschaulichung aer Zuordnung des Entastungsmechanismus zum Entwipfelungs
mechanismus ,
Flg. 14 einen Seilzugmechanismus der Vorrichtung nach Ρις. ·1
zum Ausfahren des zweiten Auslegers in einer Teildar stellung, teilweise senematiych,
Fig. 15 bis Flg. 17 die Zuordnung der Schneidwerkzeuge der Ent-WipfeLungsvorrlehturi'j
und de.-» Knlastungsmechanismus zu
tiinein Baumstamm bei üur Vorbtiwurjuncj des L'n tastung smecharilBiu
it» lüii'i ϊ 'U-r, ßduiu;; t-u.iine,· La ntuviaat Lficher T ti lidar ~
"teilung »mUt-r Vs-.rtUi iiiliaui i<'i»i.; : i---.r ^örlutil-iiisne bei
iliiί V-)rb^»/fi!jiin'i i«?i I.at; ι »!.uiisf-»» · haiil.ymus iarr/s des
i>tiiiiü-.r:i># beim lOnLwij,-· 1J1Ia de. >
,.liuuau'i und bwi'ia Aliiscniitsi-'I'-ij
-it·:, Islpif! 1 ; ,
1 Jj/
BAD ORIGINAL
Fig. 18 eine Sammelvorrichtung der Vorrichtung nach Fig.,1
zur Halterung mehrerer zu schleppender Baumstämme in
einer Seitenansicht,
Fig. 19 die Anordnung nach Fig. 18-, geschnitten längs der
Linie 19-19 der Fig. 18 in einer Seitenansicht,
Fig. 20 die Anordnung nach Fig. 19 in einer entsprechenden
Darstellung unter Veranschaulichung des Zustandes bei offener Sammelvorrichtung/ wobei ein Trageteil, zumindest teilweise, die Baumstämme aus der Sammelvprrichtung
freimacht,
Fig. 21 eine Einrichtung zum Öffnen der Entastungsvorrichtun^g
der Vorrichtung nach Fig. 1 in schematischer Darstellung, , .
Fig. 22 einen Mechanismus zur Auslösung der Entwipfelung des Stammes während des letzten Teiles des Vorschubs des
zweiten Auslegers in schematischer Darstellung,
Fig. 23 die Anordnung nach Fig. 25, geschnitten längs der
Linie 23-23 der Fig. 25, in einer Teildarstellung,
Fig. 24 den Mechanismus nach Fig. 22 in einer anderen Ansicht und in einer Teildarstellung und
Fig. 25 den Mechanismus nach Fig. 22 im Längsschnitt in einer Teildarstellung unter Veranschaulichung eines11 anderen
Teiles des Mechanismus.
s \ ο η β -.ι ι / fi ; -ι ο
Eine bevorzugte Ausführungsform einer neuen Baumaufbereitungsmaschine
30 ist in Fig. 1 veranschaulicht. Die Maschine 30 kann einen stehenden Baum abschneiden oder fällen und den abgeschnittenen
Baum sodann entasten und entwipfeln, so daß er zu Stammholz wird. Nach der Bearbeitung bzw. Aufbereitung einer
Anzahl von Bäumen werden die anfallenden Stämme von der Aufbereitungsmaschine 30 zu einem anderen Lagerplatz geschleppt.
Die Baumaufbereitungsmaschine 30 verfügt über ein lenkbares
Fahrzeug 32 mit einem Führerhaus 34, in welchem geeignete :>edienungseinrichtungen
36 vorgesehen sind. Ausser den Bedienungseinrichtungen 36 sind noch weitere im einzelnen nicht dargestellte
Steuereinrichtungen vorhanden, die zur Bedienung und Steuerung eines ersten und eines zweiten Auslegers 40 bzw.
42 dienen. Die Steuereinrichtungen für den ersten und zweiten Ausleger 40 bzw. 42 sind gemeinsam mit dem Sitz 70 der Bedienungsperson
drehbar angeordnet/ so daß sie in allen Stellungen des Sitzes einfach bedienbar sind. Die gemeinsame Bewegung
der Steuereinrichtungen und des Sitzes 70 kann durch eine an sich beliebige zweckdienliche Konstruktion erreicht werden.
An dem ersten Ausleger 40 ist eine Klemmvorrichtung46, die zum
Ergreifen eines Baumstammes dient, angeordnet; ausserdem tragν
der erste Ausleger 40 eine Abschneidvorrichtung 48. Auf dem zweiten Ausleger 42 ist ein Entastungsmechanismus 50 gemeinsam
mit einer Entwipfelungsvorrichtung 52 vorgesehen. Der Entastungs •mechanismus 50 und die Entwipfelungsvorrichtung 52 sind längs
eines abgeschnittenen, von der Klemmvorrichtung 46 festgehaltenen Baumes beweglich, um den Baumstamm dabei zu ent**
asten und zu entwipfeln. Zusätzlich ist an dem Fahrzeug 32 eine Sammel- oder Halterungsvorrichtung 56 angeordnet, die
die Aufgabe hat, von der Aufbereitungsmaschine 30 erzeugtes Stammholz 58 festzuhalten.
Das Ernten oder Aufbereiten eines stehenden Baumes 62 wird w'ie aus Fig. 2 ersichtlich, dadurch eingeleitet, daß die beiden
Ausleger 40, 42 um eine, durch das Führerhaus 34 verlau-
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fende vertikale Achse auf den Baum zugeschwenkt werden.
Diese Schwenkbewegung der Ausleger 40/42 wird durch einen,
auf einem Dach 68 des Führerhauses 34 (vgl. 6/7) angeordneten hydraulischen Motor 66 erzeugt. Die Verschwenkung der Ausleger
40/42 um die vertikale Achse hat zur Folge, daß der mit den Auslegern über ein Gestell 71 (Fig. 2) verbundene bedienungssitz
70 mitgedreht wird, so daß die Bedienungsperson in Blickrichtung auf das arbeitsseitige Ende der Ausleger
sitzt. Hierauf werden die Ausleger 40/42 um eine horizontale Achse nach unten geschwenkt, was durch zwei hydraulische Zylinder
72/74 bewirkt wird/ deren Kolbenstangen vorgeschoben
werden. Dadurch wird die Klemmvorrichtung 46 an den Stumpf des Stammes 80 des aufrechtstehenden Baumes 62 angelegt. D^rch
entsprechende Betätigung eines hydraulischen Zylinders 82, welcher einen Halterungsarm 84 bezüglich des Auslegers 40 verschwenkt/
wird die Klemmvorrichtung 46 mit dem Baumstamm 80 derart in Eingriff gebracht, daß Klemmarme 86,88 den Baumstamm
80 umfassen. Ein in Fig. 6 im einzelnen veranschaulichter hydraulischer Betätigungszylinder 92 bewegt hierbei die Klemir.-arme
86,88/ in dem Sinne, daß sie den Baumstamm 80 fest ergreifen.
Anschliessend wird der Baumstamm 80 von der in den Fig. 2,8
und 9 veranschaulichten Schneidvorrichtung 43 abgeschnitten.
Die Schneidvorrichtung 48 ist'unmittelbar unterhalb der Klemm»
vorrichtung 46 angeordnet; sie weist zwei drehbar gelagerte Arme 96/98 auf/ welche in der aus den Fig. 8,9 ersichtliche..
Weise Schneidblätter 100,102 tragen. Die Schneidblätter 100, 102 sind an den Armen 96,98 mittels geeigneter Befestigungselemente
104 befestigt, welche es gestatten, die Schneidblätter
100,102 von den zugeordneten Armen abzunehmen und sie zu ersetzen, wenn sie stumpf oder verschlissen geworden sind.
Die Arme 96,98 sind zwischen einer in Fig. 2 veranschaulichten
offenen Stellung und einer aus Fig. 9 ersichtlichen geschlossen en Stellung durch einen hydraulischen Zylinder 104 verschwenk-4
,v~ ■ „■ BAD ORIGINAL
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bar. Der.hydraulische Zylinder 104 ist zweckmassigerweise
oberhalb der Schneidblätter 100,102 angeordnet, so daß die Schneidblätter den Baumstamm in der in Fig. 8 veranschaulichten
Weise verhältnismässig nahe am Erdboden abscheren bzw. abschneiden können.
Der von der Schneidvorrichtung 48 abgeschnittene Baumstamm wird sodann noch in Gestalt des ganzen Baumes zum Entasten
in eine im wesentlichen horizontale Stellung überführt, wie es in Fig. 3 veranschaulicht ist. Zu diesem Zwecke wird zunächst
der Ausleger 40 von der in Fig. 2 dargestellten Stellung
aus, hochgeschwenkt, so daß das abgeschnittene Ende des Baumes 62 von dem zugeordneten Baumstumpf abgehoben wird.
Hierauf wird der hydraulische Motor 66 in dem Sinne betätigt, daß der Ausleger 42 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise
um die vertikale Achse geschwenkt wird. Ausserdem wird ein beweglicher Teil 105 des Auslegers 40 bezüglich eines feststehenden
Gehäuses 106 durch einen hydraulischen Zylinder zurückgezogen (Fig. 1 ), so daß das abgeschnittene Ende des
Baumstammes in den Bereich der Hinterseite des Fahrzeuges gelangt. Anschliessend wird der hydraulische Zylinder 82 im
Sinne des KolbenvorSchubes beaufschlagt, so daß der Halterungsarm
84 nach innen geschwenkt und der Baum 62 in eine im wesentlichen horizontal vorragende Stellung (Fig. 3) überführt wird,
in welcher er im wesentlichen parallel zu den Auslegern 40,42 verläuft.
Der horizontal liegende Baum 62 wird sodann durch eine Stellvorrichtung
108 (Fig. 10) um eine Längsachse des ersten Auslegers 4O geschwenkt. Die Stellvorrichtung 108 weist einen
hydraulischen Zylinder 109 auf, der einen an dem Gehäuse 106 befestigten Betätigungsarm 110 drehen kann. Wird der hydraulische
Zylinder 109 im Sinne des Kolbenvorschubes beaufschlagt, so wird der Betätigungsarm 110 aus der in Fig. 10 gestrichelt
dargestellten Stellung um eine Längsachse des Auslegers 40 in die in Fig. 10 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung
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gedreht. Durch diese Bewegung des Armes 110 wird auch der Aus-■
leger 40 in entsprechender Weise verdreht, so daß die Klemmvorrichtung 46 und der Baum 62 von der in Fig. 3 veranschaulichten
Stellung in die Stellung nach Fig. 1 nach oben gedreht werden,
d.h. in die Stellung, in der der horizontal liegende Baum 6,2
mit dem Entastungsmechanismus 50 in Eingriff kommen kann. Hierauf wird der Baum 62 von dem Entastungsmechanismus 50 entastet und von der Entwipfelungsvorrichtung 52 entwipfelt, während er von der Klemmvorrichtung 46 festgehalten ist.
mit dem Entastungsmechanismus 50 in Eingriff kommen kann. Hierauf wird der Baum 62 von dem Entastungsmechanismus 50 entastet und von der Entwipfelungsvorrichtung 52 entwipfelt, während er von der Klemmvorrichtung 46 festgehalten ist.
Der in den Fig. 12 und 13 veranschaulichte Entastungsmechanismus
50 weist zwei bei 130 und 132 (Fig. 13) an einem zentralem Trageteil, welcher fest mit einem Rahmen 134 verbunden ist,
schwenkbar gelagerte Arme 126,128 auf. Die Entastungsorgane
in Gestalt der Arme 126, 128 werden von einer Spannvorrichtung 142 nach innen mit einem Baumstamm 80 in Eingriff gedrückt.
Dadurch ist gewährleistet, daß die. Arme 126,128 stets an dem
Baumstamm 80 anliegen, obwohl der Durchmesser des Baumstammes in der in Fig. 13 strichpunktiert schematisch angeordneten
Weise sich längs des Baumstammes verändert. ;
in Gestalt der Arme 126, 128 werden von einer Spannvorrichtung 142 nach innen mit einem Baumstamm 80 in Eingriff gedrückt.
Dadurch ist gewährleistet, daß die. Arme 126,128 stets an dem
Baumstamm 80 anliegen, obwohl der Durchmesser des Baumstammes in der in Fig. 13 strichpunktiert schematisch angeordneten
Weise sich längs des Baumstammes verändert. ;
Die Spannvorrichtung 142 (Fig. 12) weist eine in einem zylindrischen
Gehäuse 152 angeordnete Feder 148 auf, die zwischen
einer Stirnwand 154 des Gehäuses und einem Kolben - oder Kopfteil 156 eingespannt ist. Der Kolben 156 ist mit einem Hebel
160 eines Hebelmechanismus 166 gelenkig verbunden, welcher die Spannvorrichtung 142 mit den Entastungsorganen 126,128
kuppelt. Die Feder 148 ist bestrebt, den Kolben 156 bezogen
auf Fig. 12 nach links zu drücken, so daß die Lasche 160 einen Betätigungshebel 170 um eine Schwenkachse 174 im Uhrzeigersinne verdrehen will. Der Betätigungshebel 170 ist mittels Hebeln
176,178 mit den Entastungsorganen 126,128 (Fig. 12,13) gekuppelt. Wird der Betätigungshebel 170 bezogen auf Fig. 12
im Uhrzeigersinn gedreht, was durch die Einwirkung der Spannvorrichtung 142, geschieht, so wird der Hebel 176>bezogen auf Fig. 13/ nach links bewegt, so daß das Entastungsorgan 126
einer Stirnwand 154 des Gehäuses und einem Kolben - oder Kopfteil 156 eingespannt ist. Der Kolben 156 ist mit einem Hebel
160 eines Hebelmechanismus 166 gelenkig verbunden, welcher die Spannvorrichtung 142 mit den Entastungsorganen 126,128
kuppelt. Die Feder 148 ist bestrebt, den Kolben 156 bezogen
auf Fig. 12 nach links zu drücken, so daß die Lasche 160 einen Betätigungshebel 170 um eine Schwenkachse 174 im Uhrzeigersinne verdrehen will. Der Betätigungshebel 170 ist mittels Hebeln
176,178 mit den Entastungsorganen 126,128 (Fig. 12,13) gekuppelt. Wird der Betätigungshebel 170 bezogen auf Fig. 12
im Uhrzeigersinn gedreht, was durch die Einwirkung der Spannvorrichtung 142, geschieht, so wird der Hebel 176>bezogen auf Fig. 13/ nach links bewegt, so daß das Entastungsorgan 126
109831/0280 - η -
bzw. der Arm 12G um den Drehpunkt 130 nach innen geschwenkt
wird. In entsprechender Weise bewirkt die Drehung des Betätigungshebels
170 im Uhrzeigersinne (bezogen auf Fig. 12),dass der Hebel 178, bezogen auf Fig. 13, nach.rechts gezogen wird,
womit das Entastungsorgan 128, d.h. der Arm 128 um den Drehpunkt 132 in entsprechender Weise nach innen geschwenkt wird.
Steht der Ausleger 142 in der in den Fig. 6,7 dargestellten
zurückgezogenen Stellung, so ragt ein Betätigungsteil 186 in das Gehäuse 152 der Spannvorrichtung^ 2 und drückt den Kolben
156 gegen die Wirkung der Feder 148,bezogen auf Fig. 12, nach
rechts. Diese nach rechts gerichtete Bewegung des Kolbens 156 hat zur Folge, daß der Hebelmechanismus 166 die Entastungsorgane
bzw. Arme 126,128 in die in Fig. 13 veranschaulichte offene Stellung schwenkt, welche es gestattet, den Stamm 80
eines abgeschnittenen Baumes in der in Fig. 13 gestrichelt dargestellten Weise zwischen die Entastungsorgane 126,128 einzuführen.
Ist der abgeschnittene Baum 62 in der beschriebenen Weise ordnungsgemäss in den Entastungsmechanismus 50 eingefügt, was
durch die erläuterte Betätigung des Auslegers 40 und der Klemmvorrichtung 46 zustandegebracht wird, so wird der Ausleger
42 ausgefahren, um den Entastungsmechanismus 50 in der in Fig. 4 schematisch dargestellten Weise längs des horizontal
liegenden Stammes 8O des Baumes 62 zu bewegen. Um diese Bewegung des Entastungsmechanismus 50 zu ermöglichen, weist der
Ausleger 42 eine Anzahl beweglicher Teile 188,190,192 und einen feststehenden Teil 194 auf, die teleskopartig ineinander
eingesteckt sind, wie dies aus den Fig. 1,4 und 11 zu ersehen ist. Das Ausfahren des Auslegers 42 wird durch Lagerteile 200
(Fig. 11) erleichtert, welche zwischen den einzelnen Teilen 188,190,192 und 194 des teleskopartigen Auslegers angeordnet
sind.
- 12.- .
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Die Lagerteile 200 weisen jeweils eine elastische Basis bzw. Basisschicht 212 auf, welche aus einem geeigneten *
elastomeren oder guiruniähnlichen Material besteht. Die Basis
212 ist an einem der Teile 190,192,194 befestigt und trägt
ein metallisches Lagerelement 216. Die Lagerelemente 216 stehen jeweils in gleitendem Eingriff mit dem benachbarten
innen-liegenden fPeil des Teleskopauslegers, wenn der Ausleger
aus- oder eingefahren wird. Die elastische Basis 212 ermöglihht den beweglichen Teilen 188,190,192 eine gewisse Abbiegung
quer zur Ein- oder Ausfahrrichtung und gestattet es diesen Teilen ausserdem, eine gewisse Drehbewegung um die
Längsachse des Auslegers 42 auszuführen. Entsprechende Lagerteile, wie die Lagerteile 200,sind zwischen dem feststehenden
Gehäuse 106 und dem teleskopartig vorschiebbaren Teil 105 des Auslegers 40 vorgesehen, um das Aus- und Einfahren dieses Auslegers
zu erleichtern.
Zum Ausfahren des Auslegers 42 können an sich eine ganze Anzahl unterschiedlicher Antriebsvorrichtungen Verwendung finden.
Eine dieser Antriebsvorrichtungen ist in Gestalt eines Seilzuges 220 in Fig. 14 dargestellt, welcher eine teleskopartige
Bewegung zwischen den Teilen 188,190,192 und 194 des
Auslegers 42 erzeugt. Der Seilzug 220 weist eine an dem feststehenden
aussenliegenden 194 des Auslegers 42 angeordnete
Betätigungsvorrichtung 224 auf, welche im Sinne des Ausfahrens
und Einfahrens des Auslegers 42 wirksam werden kann. Der Seilzug 220 verfügt über zwei Seilrollen 228,230, die an gegenüberliegenden
Enden der Betätigungsvorrichtung 224 angeordnet sind, und die durch die Betätigungsvorrichtung auseinanderbewegt
werden können.
Werden die Seilrollen 228*230 auseinanderbewegt, so wird auf
ein Seil 234 ein Zug ausgeübt, welcher die Ausfahrbewegung des Auslegerteiles 192 bewirkt. Zu diesem Zwecke ist das Seil
234 an seinem aussen-liegenden Ende bei 236 an dem feststehenden
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Teil 194 des Auslegers 42 verankert, während das innenliegende
Ende des Seiles bei 238 mit dem beweglichen Teil 192 des
Auslegers verbunden ist. Bewegt die Betätigungsvorrichtung 224 die beiden Seilrollen 228,230 auseinander, so wird das
Seil 234,bezogen auf Fig. 14, nach rechts gezogen, womit der
Auslegerteil 192 bezüglich des Auslegerteiles 194 nach aussen
bewegt wird. Diese nach aussen gerichtete Bewegung des Auslegerteiles 192 hat zur Folge, daß der Auslegerteil 190 durch
ein Seil 242 nach aussen bewegt wird, welches an seinem äusseren Ende bei 244 an dem feststehenden Auslegerteil 194
verankert ist und über eine,an dem beweglichen Auslegerteil
gelagerte, Seilrolle 248 verläuft. Das innenliegende Ende des Seiles 242 ist bei 250 mit dem Auslegerteil 190 verbunden.
Bei einer auswärtsgerichteten Bewegung des Teiles 192 des Auslegers 40 bewirkt somit das Seil 242 eine Auswärtsbewegung
des Auslegerteiles 19O. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wird
der innenliegende Auslegerteil 180 bezüglich des Auslegerteiles
190 durch ein Seil 254 nach aussen bewegt, welches an seinem aussenliegende Ende bei 256 an dem Auslegerteil 192 verankert
ist und über eine an dem Auslegerteil 190 gelagerte Seilrolle 260 zu der Verbindungsstelle 262 mit dem Auslegerteil 188 verläuft.
Die Auswärtsbewegung des Auslegerteils 190 hat zur Folge, daß die Seilrolle 260 bezüglich des Auslegerteiles 192
nach aussen bewegt wird, so daß der ganz innenliegende Auslegerteil
188 bezüglich des Auslegerteiles 190 nach aussen "bewegt wird.
Der Ausleger 42 wird in ähnlicher Weise dadurch eingefahren, daß die Betätigungsvorrichtung 224 die beiden Seilrollen 228,
230 aufeinanderzubewegt. Zu diesem Zwecke weist der Seilzug
ein Seil 270 auf, welches um eine Seilrolle 272 verläuft, die von der Betätigungsvorrichtung 224 bei der erwähnten Verkleine
rung des Seilrollenabstandes bezogen auf Fig. 14 nach links bewegt wird. Da das Seil 270 bei 276 am äusseren Auslegerteil
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194 verankert und bei 280 mit dem Auslegerteil 192 gekuppelt
ist/ wird der Auslegerteil 192 bei der Betätigung der Betätigungsvorrichtung 224 im Sinne der Verringerung desAbstandes zwischen den Seilrollen 228,23O,bezogen auf Fig. 14,
nach links bewegt. Von einem feststehenden äusseren; Anschlußpunkt
286 aus verläuft ein Seil 284 um eine an dem Auslegerteil 192 gelagerte Seilrolle 2SS zu dem inneren Anschlußpunkt
250 an dem Auslegerteil 190. Eine nach links gerichtete Bewegung
(Fig. 14) des Auslegerteiles 192 bezüglich des aussen liegenden Auslegerteiles 194 hat deshalb zur Folge/ daß der
Auslegerteil 190 durch das Seil 284 nach links gezogen wird
(Fig. 14). In ähnlicher Weise ist ein Seil 292 an seinem aussen·
liegenden Ende bei 294 an dem beweglichen Auslegerteil
verankert; es verläuft über eine Seilrolle 298 zu einer
innenliegenden Anschlußstelle an dem innenliegenden Auslegerteil 188. Eine Einwärtsbewegung des Auslegerteiles 190 hat
deshalb zur Folge/ daß der innenliegende Auslegerteil. 188
durch das Seil 292 zurückgezogen wird.
Obwohl in Fig. 14 eine spezielle Seilzugausbildung 220. dargestellt ist, ist doch darauf hinzuweisen/ daß zum Aus- oder
Einfahren des Auslegers 42 auch andere Seilzugmechanismen
oder geeignete hydraulische Antriebsvorrichtungen Verwendung
finden könnten. Da solche Seilzug - und hydraulische Antriebsvorrichtungen an sich bekannt sind, erübrigt sich eine weitere,
Beschreibung der Seilzugausführungsform/ wie sie bei 220 veranschaulicht ist.
Während der Entastungsmechanismus 50 von dem ausfahrenden
Ausleger 42 vorbewegt wird, werden eine an dem zentralen
Trageteil 134 des Entastungsmechanismus 50 (vgl. Fig. 12,13)
ausgebildete Messerklinge 302 und an dem Entastungsorganen
126/128 vorgesehene Messerklingen 304/306 gegen die Äste · oder Zweige 308 angedrückt, und zwar derart, daß die Äste
in der Nähe des Stammes 80 abgeschnitten werden, so daß
1098 31/0280
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der Baumstamm in der in Fig. 4 schematisch veranschaulichten
Weise von den Ästen befreit wird. Während dieser Auswärtsbewegung des Entastungsmechanismus 50 wirlt die Spannvorrichtung
142 über den Hebelmechanismus 166 in dem Sinne auf die
Entastungsorgane 126,128 ein, daß diese stets in Eingriff mit dem Baumstamm 80 bleiben, obwohl der Durchmesser bzw.
die Querschnittsabmessungen des Baumstammes mit sich längs des Baumstammes nach aussen bewegendem Entastungsmechanismus
50 abnehmen.
Ist der Entastungsmechanismus 50 längs des Baumstammes 80 soweit nach aussen bewegt worden, daß er in der Nähe eines
Teiles des Baumstammes 80 liegt, welcher einen Durchmesser aufweist, bei dem es erwünscht ist, den Baumstamm 80 zu entwipfeln
oder abzuschneiden, so wird automatisch die Entwipfelungsvorrichtung
52 ausgelöst, welche den Baum entwipfelt. Die Entwipfelungsvorrichtung weist zwei schwenkbar gelagerte
Klingen 310,312 (Fig. 12,13) auf, welche um ihre Schwenkachsen 314,316 von einer in Fig. 12 mit ausgezogenen Linien dargestellten
äusseren Stellung aus in eine in Fig. 12 gestrichelt veranschaulichte Schneidstellung nach innen geschwenkt werden
können. Die Klingen 310, 312 werden von einer Feder 330 nach innen auf den Baumstamm 80 zu gedrückt. Die Feder 330 drückt
ausserdem einen an die Klinge 312 angekuppelten Betätigungsarm 332 im Gegenuhrzeigersinne, bezogen auf Fig. 12. Die
beiden Klingen 310,312 sind mittels einer Lasche 334 bzw. eines Hebels miteinander verbunden, welcher sich zwischen
Betätigungsarmen 336,338 erstreckt, so daß auch die Klinge 310, bezogen auf Fig. 12, im Uhrzeigersinne vorgespannt wird.
Während der Bewegung des Entastungsmechanismus 50 längs des Baumstammes 80 werden die Klingen 310, 312 im Abstand von dem
Baumstamm 80 gehalten, wie dies aus den Fig. 12,15 zu ersehen
ist. Um die Klingen 310,312 gegen die Wirkung der Feder 330 in dieser Stellung zu halten, steht ein Verbindungsstift 344
des Entastungsorganes 128 mit einer vorspringenden Messer-
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kante 350 der Klinge 310 in Eingriff. Im Verlaufe der Auswärtsbewegung
des Entastungsmechanismus 50 längs des Baumstammes80 nimmt der Durchmesser (bzw. die Querschnittsabmessungen)
des Baumstammes ab. Mit zunehmender Abnahme des Durchmessers bzw. der Querschnitssabmessungen werden die Entastungsorgane
126,128 unter dem Einfluß der Spannvorrichtung 142 immer weiter nach einwärts bewegt. Diese Einwärtsbewegung
der Entastungsorgane 126,128,hat schließlich zur Folge, daß
die Messerkante 350 der Klinge 310 von dem hinteren Endteil des Verbindungsstiftes 344 freikommt, so daß die Klingen310,
312 in der schematisch in Fig. 16 veranschaulichten Weise in Eingriff mit dem Baumstamm 80 geschwenkt werden können.
Die fortgesetzte Bewegung des Entastungsmechanismus 50 und der Entwipfelungsvorrichtung 52 längs des Baumstammes 80 haben zur
Folge, daß die Messerschneiden 350, 354 der Klingen 310,312 keilartig in den Baumstamm 80 hineingedrückt werden, so daß
der Baumstamm in der in Fig. 17 schematisch veranschaulichten
Weise abgeschnitten wird. Die Entastungsorgane 126,128 fühlen somit tatsächlich den Durchmesser des Bäumstammes 80 bei der
Bewegung längs des Baumstammes ab und geben die Klingen 310, 312 frei, sowie ein vorbestimmter Durchmesserwert erreicht .
ist. Die freigegebenen Klingen dringen sodann unter dem Einfluß der fortgesetzten Bewegung der Entwipfelungsvorrichtung
52 in den Baumstamm 80 ein, der abgeschnitten wird (Fig.17). Da die Entastungsorgane 126,128 den Durchmesser des Bäumstammes
abtasten und die Betätigung der Entwipfelungsvorrichtung 52 auslösen, sowie ein vorbestimmter Stammdurchmesser
erreicht ist, wird die Entwipflungsvorrichtung 52 automatisch
rechtzeitig ausgelöst, ohne daß die Bedienungsperson der Maschine einen Steuergriff vornehmen müsste. Dadurch wird
die Betriebsgeschwindigkeit der Baumaufbereitungsmaschine gesteigert, während die Anforderungen an die Geschicklichkeit
der Bedienungsperson auf ein Minimum reduziert werden.
- 17 -10983 1/02 80
Wenn der Ausleger 42 eingefahren wird, kommt ein Betätigungselement
360 (Fig. 12) an dem Teil 190 des Auslegers in Eingriff mit der Klinge 310. Im Verlaufe der weiteren Einfahrbewegung
des Auslegers 42 werden die Klingen 310, 312 nach aussen in die offene Stellung überführt. Ausserdem wird im Verlaufe der
fortgesetzten Einfahrbewegung des Auslegers 42 das Betätigungselement 186, welches auf den Auslegerteil 190 angeordnet ist
mit dem Kolben 156 in Eingriff gebracht. Die Entastungsorgane 126, 128 werden deshalb nach aussen geschwenkt, nachdem die
Schneide 350 der Klinge 310 von dem Verbindungsstift 344 freigekommen ist. Im Verlaufe der fortgesetzten Auswärtsbewegung
der Entastungsorgane 126, 128 gelangen diese Organe in eine
Stellung, in der der Verbindungsstift 344 die Klingen 310,312 für den nächsten zu entastenden Baum festhält.
Der entastete und entwipfelte Baum 62 bildet einen Stamm 58 (Fig. 5), welcher mittels des Auslegers 40 und'der Klemmvorrichtung
46 in die Sammelvorrichtung 46 überführt wird. Zu diesem Zwecke wird der Ausleger 40 in der Richtung des Pfeiles
in Fig. 5 durch Betätigung der Stelleinrichtung 108 aus der in Fig. 10 gestrichelt dargestellten Stellung in die in dieser
Figur mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung gedreht, so daß das Ende des Stammes 58 von dem Entastungsmechanismus
50 freikommt. Hierauf wird der Ausleger 40 um eine horizontale Achse nach unten geschwenkt, während die Klemmvorrichtung 48
durch den hydraulischen Zylinder 82 nach aussen geschwenkt wird, so daß das Stammende in die Sammelvorrichtung 56 abgesenkt wird.
Schliesslich wird die Klemmvorrichtung 46 gelöst, so daß der Stamm 58 freigegeben wird. Die Ausleger 40,42 werden anschließend
in bereits erläuterter Weise betätigt, um den nächsten aufzuarbeitenden Baum zu ergreifen, abzuschneiden,
zu entasten und zu entwipfeln.
Sowie eine Anzahl von Stämmen 58 in die Sammelvorrichtung 56
eingebracht sind, werden Klemmarme 370, 372 in die in Fig. 18
veranschaulichte geschlossene Stellung durch einen hydraulischer
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'Betätigungszylinder 374 überführt, welcher einen zwischen den
Klemmarmen 370, 372 angeordneten Hebelmechanismus antreibt. Der Hebelmechanismus 376 bewegt die Klemmarme 370, 372 in der
Weise, wie sie in der parallellaufenden US-Patentanmeldung 822 906 beschrieben ist. In der geschlossenen Stellung pressen
die Klemmarme 370,372 die Stämme 53 nach innen und unten auf
eine zwischen den Klemmarmen 370,372 verlaufende Messerkante38O,
weiche in die Stämme 58 eindringt und ein Durchschlüpfen der Stämme durch die Sammelvorrichtung 56 beim Ziehen oder Schleifen durch das Fahrzeug 32 verhütet.
Die Sammelvorrichtung 56 weist einen Rahmen 384 auf, an dem die Klemmarme 370,372 an Drehzapfen 386,388 drehbar gelagert
sind. Der Rahmen 384 verfügt über einen gekrümmten Boden- oder Basisteil 390 der auf einer Plattform 392 des Fahrzeugs 32
aufliegt und über ein Zugglied 396 (Fig. 19) mit einem feststehenden Halterungsteil 394 schwenkbar verbunden ist. Das
Zugglied 396 gestattet der Sammelvorrichtung 56 eine Seitenbewegung
zwischen zwei Anschlägen,von denen lediglich der Anschlag 398 dargestellt ist, wenn das Fahrzeug 32 die Stämme
58 zieht oder transportiert.
Sowie die Baumaufbereitungsmaschine 30 zu einem Platz gefahren ist, an dem die Stämme 58 gespeichert oder abgeworfen werden
sollen, müssen die Stämme von der Messerkante 380 freikommen. Zu diesem Zwecke werden mit den Klemmarmen 370,372 verbundene
Nockenelemente 402,404 bei der überführung der Klemmarme in die offene Stellung um die Drehzapfen 386, 388 verschwenkt.
Durch diese Schwenkbewegung werden die Nockenelemente 402,404 mit der Plattform 392 in Eingriff gebracht, so daß der Rahmen
384 in der in Fig. 20 dargestellten Weise nach oben und unten geschwenkt wird. Zufolge dieser nach aufwärts und rückwärts
gerichteten Schwenk- oder Kippbewegung des Rahmens 384 kommt
ein Trageteil oder Auflageteil in Gestalt einer Rolle 408
109831/0280 -.« -
-1920S 4152
mit den Stämmen 58 ein Eingriff, womit diese von der Messerkante 380 abgehoben werden (vgl. Fig. 20). Damit kommen die
Stämme 58 von der Messerkante 380 frei, so daß sie durch einfaches
Wegziehen des Fahrzeuges 32 abgeworfen oder fallengelassen werden können, wobei sich die Stämme über die Rolle
bewegen.
Sowie die Stämme abgeladen sind, wird die Baumaufbereitungsmaschine
30 wieder an einen Arbeitsplatz zurückgebracht, um weitere Bäume aufzuarbeiten bzw. zu ernten. Während der Bewegung
des Fahrzeugs 32 von und zu der Arbeitsstelle ist es wichtig, daß die Ausleger 40,42 und die darauf angeordneten
Vorrichtungen so kompakt als möglich beisammenliegen, um damit die Manövrierfähigkeit der ganzen Maschine zu erhöhen.
Die bereits beschriebene teleskopartige Ausbildung der Ausleger 40,42 gestattet es, die Längsabmessungen der Ausleger
auf ein Minimum zu reduzieren. Ausserdem können die Klemmvorrichtung 46 und die Schneidvorrichtung 48 in eine Fahrstellung
zwischen die Ausleger 40,42 von dem Endastungsmechanismus 50 und der Entwipfelungsvorrichtung 52 aus gesehen weiter innenliegend
(vgl. Fig. 6) überführt"werden. Die in der Fahrstellung
stehende Klemmvorrichtung und die in der gleichen Stellung stehende Schneidvorrichtung 48 sind soweit abseitig angeordnet,
daß sie das Blickfeld der Bedienungsperson nur minimal beeinträchtigen können.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Baumaufbereitungsmaschine
30 zwei Teleskopausleger 40,42 aufweist. Die Klemmvorrichtung 46 sitzt auf dem Ausleger 40; sie kann
in dem Sinne betätigt werden, daß sie den Stamm eines stehenden Baumes umgreift, der sodann durch die Schneidvorrichtung
48 abgeschnitten wird. Der aufrechtstehende Baum 62 wird anschliessend
durch Aufwärts- und Einwärtsbewegung der Klemmvorrichtung 46 bezüglich des Fahrzeuges 32 in eine im wesentlichen
horizontale Lage überführt (Fig. 3). Hierauf wird die
109831/0280 - 20 -
Klemmvorrichtung 46 um die Längsachse des Auslegers 40 geschwenkt,
so daß der Stamm 80 des Baumes mit dem Entastungsmechanismus 50 in Eingriff kommt. Anschliessend wird der
horizontal-liegende Baum 62 durch Ausfahren des Auslegers 42 entastet/ wobei der Entastungsmechanismus 50 längs des von der
Klemmvorrichtung 46 festgehaltenen Baumstammes nach aussen bewegt wird.
Sowie die Entastungsorgane 126, 128 fühlen, daß der Baumstamm
80 einen vorbestimmten verhältnismässig kleinen- Durchmesser
aufweist, bei dem der Baum 62 entwipfelt werden soll, werden die Klingen 310, 312 der Entwipfelungsvorrichtung 52 freigegeben,
so daß sie in der in Fig. 16 schematisch dargestellten Weise in Eingriff mit dem Baumstamm kommen. Die fortgesetzte
Bewegung der Entwipfelungsvorrichtung 52 und des Entastungsmechanismus
50 längs des Baumstammes nach aussen zu, hat zur Folge, daß die Klingen 310, 312 in dem Baumstamm eingepresst .·
werden, womit der Wipfel abgetrennt wird. Der sich nach dem Entasten und Entwipfeln des Baumes 62 ergebende Stamm 58 wird
sodann in der Sammelvorrichtung 56 abgelegt, so daß er von dem Fahrzeug 32 von der Arbeitsstelle weggezogen oder weggeschleppt"
werden kann.
Die in den Fig. 1 bis 20 dargestellte und im vorstehende er-
läuterte Baumaufbereitungsmaschine verfügt über einen Entastungsmechanismus,
der in einem Arbeitshub zur Entastung des Baumes längs, des Baumstammes nach aussen bewegt wird.
Der Entastungsmechanismus löst auch die Entwipfelung des Baumes aus. Diese Entwipfelung wird mittels des Verbindungsstiftes 344, welcher auf dem Entastungsorgan bzw. Arm 128
sitzt, ausgelöst, indem der Verbindungsstift 344 mit der Klinge 310 ausser Eingriff kommt, so daß die Ent-
wipfelungsklingen 310, 312 mit dem Baum in Eingriff kommen
und diesen entwipfeln. Dieser Vorgang findet dann statt, wenn der Durchmesser des Baumstammes bei der Abfühlung einen vor-
109831/0280 - 21-
bestimmten Minimalwert erreicht, wie dies oben beschrieben
ist. Für den Fall, daß der Durchmesser des Baumstammes eine solche Größe aufweist, daß der Verbindungsstift 344 nicht
ausser Eingriff mit der Klinge 310 kommt, wird der Baum in der Ausführungsform nach Fig. 12 nicht entwipfelt.
Der im folgenden beschriebene Mechanismus ist derart aufgebaut,
daß die Ehtwipfelung im letzten Teil der Ausfahrbewegung des Auslegers auch dann stattfindet, wenn der Durchmesser des
dem Stammes etwas größer als der vorbestimmte Minimalwert ist, bei
die Entwipfelung normalerweise stattfindet. Ausserdem wird bei dieser Konstruktion der Entastungsmechanismus während des Endteiles
des Hubes des den Entastungsmechanismus tragenden Auslegers „42 in die offene Stellung überführt. Der Hauptunterschied
der im Folgenden beschriebenen Maschine zu jener, wie sie in den Fig. 1 bis 20 veranschaulicht ist, besteht somit
darin, daß zürn einen der Entastungsmechanismus während des Endteiles
des Hubes der Entastung in die offene Stellung überführt wird und zum anderen daß das Entwipfeln des Baumes gegen Ende
des Arbeitshubes der Entwipfelungsvorrichtung auch dann stattfindet, wenn der Durchmesser des BAumes etwas größer als der
vorbestimmte Minimaldurchmesser ist, bei dem die Entwipfelung normalerweise stattfindet.
In Fig. 21 ist schematisch der Mechanismus dargestellt, welcher das öffnen der Entastungsorgane 126, 128 gegen Ende des nach
auswärts gerichteten Hubes des Entastungsmechanismus bewirkt. Wie aus Fig. 21 zu ersehen, kann der den Entastungsmechanismus
tragende Auslegerteil 188 aus dem Auslegerteil 190 teleskopartig ausfahren bzw. teleskopartig in diesen einfahren, wie dies
bereits beschrieben worden ist. Der Auslegerteil 188 trägt den Entastungsmechanismus an seinem äusseren Ende. Dieser im
einzelnen bereits beschriebene Entastungsmechanismus weist einen um den Drehzapfen 174 schwenkbaren Betätigungshebel 170
auf. Wie aus Fig. 12 zu ersehen, werden der Entastungsmechanis-
109831/0280
mus und die Entastungsorgane 126,128 voneinander weg nach
aussen in eine offene Stellung überführt, wenn der Betätigungshebel
170 im Gegenuhrzeigersinne um die Achse des Drehzapfens 174 verschwenkt wird. Der schematisch in Fig. 22 veranschaulichte
Mechanismus ist derart ausgebildet, daß er die Verschwenkung des Betätigungshebels 170 im Gegenuhrzeigersinne
bewirkt, wenn der Entastungsmechanismus durch den letzten Teil seines Arbeitshubes bewegt wird.
Wenn die Auslegerteile 188, 190 im Verlaufe eines Arbeitshubes
nach aussen bewegt werden, wird der Auslegerteil 188 im letzten
ge.
Teil des Bewegungsablaufes bezüglich des Ausleorteiles 190 bewegt,
wie dies im einzelnen erläutert worden ist. Sowie der Auslegerteil 188 seine Bewegung bezüglich des Auslegerteiles
190 beginnt, gelangt ein mit dem Auslegerteil 188 gemeinsam bewegbarer Riegelteil 500 mit einem Anschlag 501 an dem Auslegerteil
190 in Eingriff. Dies hat zur Folge, daß der Auslegerteil 188 sich bezüglich des Riegelteiles 500 nach aussen
weiterbewegen kann. Mit dem Winkelteil 500 ist ein Seil 502 verbunden, das an einem Teil 503 verankert ist, welcher seinerseits
mit dem Betätigungshebel 170 verbunden ist. Die Anordnung des Teiles 503 bezüglich des Betätigungshebels 170, d.h.
die Befestigungsstelle, ist in Fig. 12 gestrichelt dargestellt. Bei der Bewegung des Auslegerteiles 188 bewegt sich der Drehzapfen
174 des. Betätigungshebels 170 mit nach aussen. Da jedoch der Riegelteil 500 die Auswärtsbewegung nicht mitmachen
kann, hintert das Seil 502 den Teil des Betätigungshebels 170, mit dem es verbunden ist, an der Auswärtsbewegung mit dem Ergebnis,
daß der Betätigungshebel 170 bezogen auf Fig. 12 im Gegenuhrzeigersinne um den Drehzapfen 174 verdreht wird. Die
Folge davon ist, daß die Entastungsorgane 126, 128 während des Endes des Arbeitshubes in eine offene Stellung überführt
, werden, so daß diese überführung in die offene Stellung in Abhängigkeit von der Bewegung des Entastungsmechanismus 50
durch den letzten Teil seines Arbeitshubes geschieht.
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Wenn äer Auslegerteil 108 sich zurückbewegt bzw. den Rückwärtshub
ausführt, wird die Relativbewegung zwischen dem. Auslegerteil
188 und dem Riegelteil 500 umgekehrt, so daß der Riegelteil 500 von dem Auslegerteil 188 mitgenommen und längs
des Auslegerteiles 188 von dem Anschlag 501 wegbewegt wird. Dies hat zur Folge, daß der Betätigungshebel 170 um die Achse
des Drehzapfens 174 im Uhrzeigersinne gedreht bzw. rückgestellt wird. Da jedoch der Baum auch schon von den Entastungsorganen
128, 126 freigegeben sein kann, wird hierbei nichts veranlasst.
Die in den Fig. 22 bis 25 veranschaulichte Anordnung gewährleistet
,wie bereits erwähnt, ausserdem, daß der Baum entwipfelt wird, auch wenn ein vorbestimmter Durchmesser des
Baumstammes, bei dem d,ie Entwipfelung normalerweise stattfindet, noch nicht erreicht ist. Dies wird dadurch erreicht,
daß der Verbindungsstift 344 an den Entastungsorganen 126,128 derart angeordnet ist, daß der Stift 344 um einen vorbestimmten
Weg ausser Eingriff mit der Klinge 310 gebracht werden kann, obwohl der vorbestimmte Minimaldurchmesser des Baumstammes noch
nicht erreicht ist, bei dem der Verbindungsstift 344 bezüglich des Baumstammes in eine Stellung überführt wird, in der die
Klingen 310,312 zum Entwipfeln des Baumes freigegeben werden,
wie dies anhand der Fig. 12 bereits beschrieben worden ist. '
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 22 bis 25 wird der
Verbindungsstift 344 in Abhängigkeit von der Bewegung des
Entastungsmechanismus und der Entwipfelungsvorrichtung durch den letzten Teil ihres Arbeitshubes bewegt, wenn die Ausleger
ausgefahren werden. Der Stift 344 weist einen Stempelteil 545, welcher mit einem Verbindungshebel 546 gekuppelt ist. Der
Stift 344 ist durch eine Feder 547, bezogen auf Fig. 22, nach
rechts vorgespannt. Ausserdem ist der Stift 344 an dem Entastungsorgan 128 befestigt; er wird in der Richtung des Pfeiles
548 radial nach innen auf den Baumstamm zubewegt (Fig. 22), wenr
das Entastungsorgan zufolge .der Abnahme des Druchmessers des
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Baumstammes radial nach innen bewegt wird. Der Verbindungshebel 546 ist bei 550 mit einer Lasche 551 verschieblich· verbunden.
Die Schiebeverbindung 550 gestattet dem Verbindungshebel 546 gemeinsam mit dem Verbindungsstift 344 eine radiale
Einwärtsbewegung bezüglich des Baumstammes. Dies ist insbesondere aus Fig, 24 zu ersehen, wo der Verbindungsstift 344
mit abnehmendem Stammdurchmesser einen bei 560 angedeuteten Kreisbogen beschreibt/ während der Verbindungshebel 546 bezüglich
der Lasche 551 verschoben wird und sich somit zwischen den mit gestrichelten und ausgezogenen Linien dargestellten
Stellungen der Fig. 24 bewegt.
Der Drehzapfen 174 des Betätigungshebels 170 ist verlängert,
so daß er die Lasche 551 bezüglich des Auslegerteiles 188 um die Achse des Zapfens 174 schwenkbar lagert. Bei Verschenkung
der Lasche 551 um die Achse des Drehzapfens 174 wird der Verbindungsstift 354 somit in die gestrichelte Stellung nach
Fig. 22 überführt. In dieser gestrichelten Stellung kann der Stift 344 die Klingen 310, 312 mit dem Baumstamm in Eingriff
kommenlassen, so daß die Entwipfelung während des letzten Teiles des Arbeitshubes stattfindet. *r:
Die Lasche 551 wird durch ein Seil 570 um die Achse des Drehzapfens
174 geschwenkt, welches an einem Ende an einem Seilspanner 571 angekuppelt ist, der seinerseits mit der Lasche
551 verbunden ist. Am anderen Ende ist das Seil 570 in der aus Fig. 25 ersichtlichen Weise an ein Klemmschloss 575 ange- .
schlossen, welches mit einer Lasche 576 gelenkig verbunden
ist, die mit einem Stift 577 gekuppelt ist, der quer zur Bewegungsrichtung der Ausleger verlaufend angeordnet ist. Der
Stift 577 ist am innersten Auslegerteil 188 angeordnet, welcher bezüglich des Auslegerteiles 190 in der beschriebenen Weise
während des letzten Teiles des Arbeitshubes des Entastungsmechanismus nach auswärts bewegbar ist.
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Der Stift 577 ist mit einem Hebelarm 500 an der der Lasche 576 gegenüberliegenden Seite verbunden/ wie dies insbesondere
aus Fig. 23 zu ersehen ist. Der Hebelarm 580 trägt eine Rolle
581.
Die Rolle 581 läuft auf einer Nockenbahn 582, die mit dem
Auslegerteil 188 an dessen äusserem Ende verbunden ist. Läuft die Rolle 581 den steilen Teil 583 der Nockenbahn 582 hinauf,
so wird der Hebelarm 580,bezogen auf Fig. 25, im Gegenuhrzeiger
sinn verschwenkt, was eine Verschwenkung im Gegenuhrzeigersinne
der Lasche 576 zur Folge hat.(Fig. 25). Diese Verschwenkung der Lasche576 im Gegenuhrzeigersinne hat zur Folge, daß das
Teil 570 in Richtung des Pfeiles 590 (Fig. 22,25) bewegt wird. Wie bereits vermerkt, wird bei einer Bewegung des Seiles 570
in der Richtung des Pfeiles 590 die Lasche 551 verschwenkt, so daß sich eine Bewegung des Verbindungsstiftes 344 ergibt,
welche von der Klinge 310 weggerichtet ist. Ist diese Bewegung
groß genug um den Stift 344 ausser Eingriff mit der Klinge 310 kommen zu lassen, so wird diese die Entwipfelung des Baumstammes
während des letzten Teiles.des Arbeitshubes des Auslegerteiles 188 in der beschriebenen Weise veranlassen.
Zwischen dem Seil 590 und der Lasche 576 ist ein Stellmechanismus 595 vorgesehen, welcher eine Schraubverbindung
aufweist und es gestattet, die Stellung der Rolle 581 bezüglich des steilen Teiles 583 der Nockenbahn 582 zu verändern.
Auf diese Weise kann der Weg,über den die Rolle bewegt wird, eingestellt werden, womit auch der Bewegungsioeg des Verbindungsstiftes 344 eine entsprechende Einstellung erfährt.
Der Mechanismus, welcher eine Bewegung des Verbindungsstiftes 344 gegen Ende des Arbeitshubes veranlasst, auch wenn der
Stift noch mit der Klinge 310 in Eingriff steht, gewährleistet, daß Bäume mit einem größeren Stammdurchmesser, wie er normalerweise während des größeren Teiles des Arbeitshubes
- 26 -109831/028 0
die Entwipfelung auslöst, entwipfelt werden. Die Vorrichtung
•nach Fig. 24 veranlasst die Entwipfelung eines Bäumst amines,
wenn der Entastungsmechanismus beispielsweise auf einen Stammteil mit einem Durchmesser von ca. 7,5 cm trifft, obwohl der
Entastungsmechanismus und die Entwipfelungsvorrichtung das Ende ihres Arbeitshubes noch nicht erreicht haben. Dies wird dadurch
erreicht, daß der Verbindungsstift 344 \n diesem Falle
bezüglich des BAumstammes soweit radial nach innen bewegt wird, daß die Entwipfelungsklingen 310, 312 in der im Zusammenhang
mit Fig.12 erläuterten Weise mit dem Baumstamm in Eingriff kommen können. Ausserdem gestattet die in Fig. 24
veranschaulichte Ausfuhrungsform die Entwipfelung eines Baumes
mit einem Durchmesser zwischen 7,5 und 15 cm beispielsweise am Ende des Arbeitshubes der Ausleger. Dies kommt dadurch zustande,
daß der Verbindungsstift 344, obwohl er bezüglich des Baumstammes noch nicht radial nach innen in eine Stellung überführt
worden ist, in der die Klingen 310, 312 mit dem Stamm zur Entwipfelung in Eingriff kommen können, von dem in den
Fig, 22,25 dargestellten Mechanismus längs des Auslegers bewegt wird, so daß er von der Klinge 310 entfernt wird. Diese
Bewegung ist groß genug, um die Entwipfelung eines Baumes durch die Klingen 310, 312 zu gestatten, welcher einen größeren
Durchmesser aufweist.als dem Durchmesserwert entspricht, bei dem normalerweise die Entwipfelung stattfindet f. sie reicht
aber nicht aus, die Entwipfelung eines Baumstammes auszulösen, dessen Durchmesser zu groß ist, beispielsweise größer als
15 cm. Der Mechanismus bewirkt somit die Entwipfeluhg eines
Baumes am Ende des Arbeitshubes des Entastungsmechanismus, wenn der Stammdurchmesser größer ist als jener bei dem normalerweise
die Entwipfelung stattfindet/ab er kleiner als der Durchmesser bis zu dem eine Entwipfelung überhaupt möglich
-ist.
109831/0280
Claims (1)
- PatentansprücherlJ Verfahren zur Aufbereitung stehender Bäume, dadurch gekennzeichnet, daß ein stehender Baum mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten.und sodann abgeschnitten wird, der abgeschnittene Baum mit der Klemmvorrichtung anschließend in eine zur Entastung geeignete Lage überführt und in dieser Lage durch Erzeugung einer Relativbewegung zwischen dem Baum und einem Entastungsmechanismus entastet wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschnittene Baum mit der Klemmvorrichtung aus der im wesentlichen vertikalen Stellung in eine horizontale Stellung überführt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entastung der Entastungsmechanismus längs des von der Klemmvorrichtung festgehaltenen abgeschnittenen Baumes bewegt wird.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daßder entastete Baumstamm durch entsprechende Bewegung der Klemmvorrichtung lagerichtig einer Transporteinrichtung zugeführt und durch Überführung der Klemmvorrichtung in den geöffneten Zustand in die Transporteinrichtung eingebracht wird.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Baum in Abhängigkeit von dem Auftreffen des Entastungs- " mechanismus auf einen Stammbereich mit vorbestimmten Querschnittsabmessungen entwipfelt wird.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserveränderung des Baumstammes mittels des Entastungsmechanismus abgetastet und die Entwipfelung mittels einer Entwipfelungsvorrichtung beim Ertasten vorbestimmter Querschnittsabmessungen des Stammes vorgenommen wird.10983 1/02 80 ■ - 28 -7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entwipfeln|der Baumstamm unter der Einwirkung einer Relativbewegung zwischen dem Baumstamm und der Entwipf e.lungsvorrichtung im wesentlichen quer zur Stammlängsachse durchgeschnitten wird.8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entastung ein Entastungsorgan während der Relativbewegung zwischen dem Entastungsmechanismus und dem Baum in Eingriff mit dem Baumstamm gehalten wird und die Abtastung der Querschnittsabmessungen des Stammes durch eine Querbewegung des Endastungsorganes bezüglich des Baumstammes während der Relativbewegung zwischen dem Entastungsmechanismus und dem Baum erfolgt.9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Klemmvorrichtung ergriffene aufrechtstehende Baum durch entsprechende Bewegung der Klemmvorrichtung in eine im wesentlichen horizontale Lage zum Entasten überführt und der Baum während der Entastung von der Klemmvorrichtung festgehalten wird.10. Zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche eingerichtete Baumaufbereitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Unterteil (32) zwei Ausleger (40, 42) angeordnet sind, von denen der erste (40). eine zum Festhalten eines Baumes eingerichtete Klemmvorrichtung (46) und der zweite (42) einen Entastungsmechanismus (50) trägt, und durch den ersten Ausleger (40) ein von der Klemmvorrichtung (46) ergriffener Baum in eine zur Entastung geeignete Lage bezüglich des Entastungsmechanismus (50) überführbar ist,und daß zumindest ein Teil des zweiten Auslegers (42) und der Entastungsmechanismus (50) durch eine Antriebsvorrichtung in einem Arbeitshub unter Entastung des Baumes längs des von der Klemmvorrichtung (46) festgehaltenen Baumes vorbewegbar sind.109831/0280 -29-Ll. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem ersten Ausleger (4ö) eine zum Abschneiden eines aufrechtstehenden Baumes in der Nähe des Erdbodens eingerichtete Abschneidvorrichtung (48) angeordnet ist.12. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausleger (40) aus einer ersten Stellungen der der von der Klemmvorrichtung (46) ergriffene Baum im wesentlichen aufrecht steht, in eine zweite Stellung überführbar gelagert ist, in welcher der von der Klemmvorrichtung (46) festgehaltene Baum eine im wesentlichen horizontale, zum Entasten geeignete Lage einnimmt.13. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Entastungsmechanismus (50) Mittel zur Entwipfelung (52)* aufweist, die in Abhänigkeit von der Bewegung des Entastungsmechanismus (50) längs eines Teiles des Baumes mit vorbestimmtem Stammdurchmesser betätigbar sind.14. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil (32) ein Fahrzeug ist, und auf dem Fahrzeug (32) eine Sammelvorrichtung (56) für entastete Baumstämme (58) angeordnet ist, mittels der die entasteten Baumstämme durch das Fahrzeug transportierbar sind.15. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausleger (40,42) nebeneinanderliegeiu und im wesentlichen parallel zueinander verlaufenerauf dem Unterteil angeordnet sind.16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausleger (40,42) auf dem Unterteil (32) um eine vertikale Achse drehbar und um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert sind.- 30 109831/02803CK17* Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ausleger (42) aus einer Anzahl teleskopartig ineinandergefügter Teile (188,190,192,194) besteht/ die unter Vorbewegung des Entastungsmeehanismus (50) längs des von der Klemmvorrichtung (46) festgehaltenen Baumes relativ zueinander verschiebbar sind.18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet/ daß zwischen den einzelnen teleskopartig ineinandergefügten Teilen (188/190,192,194) des zweiten Auslegers (42) Lagerteile (200) angeordnet sind, die teilweise elastisch ausgebildet sind und durch die die einzelnen Auslegerteile (188/190/192,194) in einem begrenzten Maße quer zur Richtung der ffeleskopbewegung gegeneinander beweglich gelagert sind.19. Maschine nach Anspruch 1O> dadurch gekennzeichnet/ daß der Entastungsmechanismus (50) eine Anzahl relativ zueinander beweglich gelagerter Arme (126,128) aufweist, die durch angekuppelte Spannmittel (142) während der Längsbewegung des Entastungsmechanismus' bezüglich des Baumes an dem Baumstamm elastisch in Anlage haltbar sind.20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Entastungsmechanismus (50) an vorspringenden Kanten der gegeneinander beweglichen Arme (126,128) angeordnete Schneiden (304,306) aufweist/ durch welche die Äste vom Baumstamm abschneidbar sind.21. Maschine nach Anspruch 19 oder 20, dadurch ge-kennzeichnet, daß der Entastungsmechanismus {SO) eine Entwipfelungsvorrichtung (52) aufweist, die in Abhängigkeit von der Eingriffnähme der gegeneinander beweglichen Arme (126,128) mit einem Stammteil mit vorbestimmten Querschnittsabmessungen selbsttätig auslösbar ist.■ ■ ■ ' ' - 3'1- -" 0S8 3 t/Ö Öö•-3V- 206A15222. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Klemmvorrichtung (46) festgehaltene Baum in der im wesentlichen horizontalen Lage bezüglich des ersten Auslegers (40) in die zum Entasten geeignete Lage drehbar ist.23. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie lediglich den ersten Ausleger (40) aufweist und der Entastungsmechanismus (50) auf dem Unterteil (32) angeordnet ist.24. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (56) eine Messerkante (380) aufweist, die mit dem Endteil,zumindest einiger der in der Sammelvorrichtung liegenden Baumstämme unter Festhaltung dieser Baumstämme in Eingriff bringbar ist und daß die Samme!vorrichtung mit einer Lösevorrichtung (384) ausgestattet ist, durch die die mit der Messerkante (380) in Eingriff stehenden Baumstämme ausser Eingriff mit der Messerkante bringbar sind.25. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (32) ein Führerhaus (34) auf v/eist und der erste und zweite Ausleger (40,42) auf dem Dach des Führerhauses angeordnet sind.26. Maschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daßin dem Führerhaus (34) ein Bedienungssitz (70) angeordnet ist, der mit den beiden Auslegern (40,42) um eine vertikale Achse gemeinsam verdrehbar mit den Auslegern verbunden ist.27. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (56) zwei schwenkbar gelagerte, die eingefügten Baumstämme (58) umfassende Arme (370,372) aufweist durch die die Baumstämme (58) gegen den Unterteil (380) der Sammelvorrichtung anpressbar sind und die durch eine zugeordnete Antriebsvorrichtung wahlweise aus einer offenen in eine geschlossene Stellung überführbar sind und daß die Lösevorrichtung einen Auflagerteil (408) für die Baumstämme (58) aufweist der in Abhängigkeit von der Überführung ücr (370,372) in die offene Stellung gegen die Baumstämme anhebbar ist. 109831/028028. Maschine nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagerteil eine in einem Rahmengestell (384) der Sammelvorrichtung (56) gelagerte Rolle (408) ist.29. Maschine nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (56) in einem schwenkbar gelagerten Rahmen (384) angeordnet ist, der eine Einrichtung (402,404) aufweist, durch die in Abhängigkeit von der Überführung der Arme (370,372) in die offene Stellung der Auflagerteil (408) unter Anhebung der Baumstämme (58) anhebbar ist.30. Maschine nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (384) einen gekrümmten Boden oder Basisteil (390) aufweist, der auf einer im wesentlichen ebenen Fläche (392) des Fahrzeugs kippbar angeordnet ist und daß die Einrichtung zum Anheben des Auflagerteils (408) ein gegen das Fahrzeug anpressbares Element (402,404) aufweist, durch das bei Überführung der Arme (370,372) in die offene Stellung der Rahmen (384) gemeinsam mit dem Auflagerteil kippbar ist.31. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerteile,(200) jeweils eine Basisschicht (212) aus einem gummiähnlichen Material aufweisen, welche an einem Auslegerteil jeweils befestigt und in bemessenem Grade elastisch zusammendrückbar ist und daß mit der Basisschicht (212) ein metallisches Lagerelement (216) fest verbunden ist, das mit dem jeweils zugeordneten,relativ beweglichen Auslegerteil in gleitendem Eingriff steht.32. Maschine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Auslegerteile (188,190,192) in,einem begrenzten Maße sowohl in der Querrichtung als auch im Drehsinn gegeneinander beweglich sind.- 33 -10 9831/028033. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, "daß die Entwipfelungsvorrichtung zumindest eine Klinge(310,312) aufweist, die bis zur Eingriffnähme des Entastungsmechanismus (50) auf einem Stammteil mit vorbestimmten Querschnittsabmessungen in einer abseitigen Ruhestellung haltbar ist und die bei Auslösung der Entwipfelungsvorrichtung (52) selbsttätig mit dem Stamm in Eingriff bringbar und durch die der Stamm unter der Einwirkung der Relativbewegung zwischen dem Entastungsmechanismus (50) und dem Stamm durchschneidbar ist.34. Maschine nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Entastungsmechanismus (50) eine Einrichtung aufweist, durch die das Entastungsorgan (126, 128) in eine Bereitschafts stellung für die Bearbeitung eines nachfolgenden Baumes überführbar ist und durch die ausserdem auch die Klinge (310,312) der Entwipfelungsvorrichtung in die abseitige Ruhestellung überführbar ist.35. Maschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Entastungsorgan (128) ein Haltemittel (344) angeordnet ist, durch das die Klinge (310) in der abseitigen Ruhestellung haltbar ist und das bei Eingriffnahme des Entastungsmechanismus auf einen Stammteil mit den vorbestimmten Querschnittsabmessungen selbsttätig aus einer Eingriffsstellung mit der Klinge (310) wegbewegbar ist.36. Maschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Entastungsmechanismus (50) einen längs des Baumstammes (80) vor~ und zurückbewegbaren Rahmen (134) aufweist, an dem zumindest ein Entastungsorgan (126,128) schwenkbar gelagert ist, das durch Federmittel (148) elastisch während der Vorbewegung des Rahmens (134) gegen den Baumstamm andrückbar ist und daß das Entastungsorgan (126,128) in Abhängigkeit von der Bewegungsumkehr des Rahmens (134) nach Abschluss der Entastung in die Bereitschaftsstellung überführbar ist.- 34 109831/028037. Maschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Entastungsorgan (126,128) in Abhängigkeit von der Ausführung des letzten Teiles des Arbeitshubes der Relativbewegung zwischen dem Entastungsmechanismus (50) und dem Baumstamm in die Bereitschafts'steilung überführbar ist.38. Maschine nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Entastungsorgan (126,128) in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen den teleskopartig ineinandersteckenden Auslegerteilen (188,190,192) in die Bereitschaftsstellung überführbar ist.39. Maschine nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Entastungsorgan (126,128) ein im Verlaufe der Längsbewegung des Entastungsmechanismus bezüglich des Baumes festhaltbarer Riegelteil (500) verbunden ist, der über einen Seilzug (502) bei Unterbrechung seiner Bewegung das Entastungsorgan in die offene Stellung überführen kann.40. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Entwipfelung in Abhängigkeit von der Bev/egung durch den letzten Teil des Arbeitshubes bezüglich des Baumstammes auch bei geringem überschreiten der vorbestimmten Querschnittsabmessungen auslösbar sind.41. Maschine nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Entwipfelung -einen mit zumindest einem Entwipfelungsorgan in Eingriff bringbaren Stift (344) aufweisen, der mit einem den Stammdurchmesser abtastenden Fühlglied (128) verbunden ist und durch dessen Bewegung die Mittel zur Entwipfelung auslösbar sind und daß der Stift (344) durch eine zugeordnete Einrichtung während des letzten Teiles des Arbeitshubes bewegbar ist.109831/0280
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