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DE2658328C3 - Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hexafluorpropenepoxid - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hexafluorpropenepoxid

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Publication number
DE2658328C3
DE2658328C3 DE2658328A DE2658328A DE2658328C3 DE 2658328 C3 DE2658328 C3 DE 2658328C3 DE 2658328 A DE2658328 A DE 2658328A DE 2658328 A DE2658328 A DE 2658328A DE 2658328 C3 DE2658328 C3 DE 2658328C3
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DE
Germany
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hexafluoropropene
anode
acid
electrolyte
approx
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2658328A
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English (en)
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DE2658328A1 (de
DE2658328B2 (de
Inventor
Hans Dipl.-Chem. Dr. 6236 Eschborn Millauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE2658328A priority Critical patent/DE2658328C3/de
Publication of DE2658328A1 publication Critical patent/DE2658328A1/de
Publication of DE2658328B2 publication Critical patent/DE2658328B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2658328C3 publication Critical patent/DE2658328C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/48Compounds containing oxirane rings with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms, e.g. ester or nitrile radicals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B3/00Electrolytic production of organic compounds
    • C25B3/01Products
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    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
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    • C25B3/01Products
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

Gegenstand des Hauptpatents P 24 60 468 ist ein Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hexafluorpropenepoxid, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Hexafluorpropen der anodischen Oxydation in einer Elektrolysezelle unterwirft, welche zumindest im Anodenraum als Elektrolyt eine Lösung enthält, die aus Eisessig oder Acetonitril mit ca. 2-40 Vol.-% Wasser und ca. 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtlösung, mindestens eines Alkaliperchlorats, -hexafluorsilikats, -tetrafluorborats, -hexafluorphosphats oder -nitrats oder mindestens einer der diesen Salzen zugrunde liegenden freien Säuren als leitfähigkeitserhöhende Verbindungen besteht,
wobei die Anode aus einem Metall der Platingruppe oder deren Legierungen oder aus PbO* die Kathode aus einem der üblichen Metalle oder Graphit besteht,
der Katholyt, sofern Kathoden- und Anodenraum getrennt sind, entweder von gleicher Art wie der Anolyt oder ein anderer üblicher Elektrolyt ist und
die Zelle auf einer Temperatur von ca. -30 bis +500C, vorzugsweise 0 bis 30° C, gehalten wird.
Bevorzugte leitfähigkeitserhöhende Verbindungen sind hierbei Natriumperchlorat, -tetrafluorborat, Borfluorwasserstoffsäure oder Salpetersäure.
In weiterer Ausbildung des Verfahrens des Hauptpatents wurde nun gefunden, daß man anstelle der organischen Elektrolytbestandteile Eisessig oder Acetonitril oder zusätzlich zu diesen auch andere, gegebenenfalls durch Fluor substituierte niedere aliphatische Carbonsäuren oder Nitrile verwenden kann. Insbesondere kommen als andere, gegebenenfalls durch Fluor substituierte niedere aliphatische Carbonsäuren oder Nitrile infrage: Ameisensäure, Fluoressigsäuren (Mono·, r> Di- und Trifluoressigsäure), sowie niedere aliphatische Carbonsäuren und Nitrile, vor allem mit 3 bis 5 C-Atomen, welche auch ein- oder mehrfach durch Fluor substituiert sein können. Als beispielhafte Verbindungen können etwa noch die Propionsäure, Perfluorpropionsäure, Buttersäure, fluorierte Buttersäuren, n-Valeriansäure, Propionnitril oder Butyronitril genannt werden. Besonders bevorzugt sind die Trifluoressigsäure, Propionsäure, Perfluorpropionsäure und das Propionitril. Diese Säuren und Nitrile können sowohl einzeln als
is auch in Mischung miteinander sowie mit Eisessig oder Acetonitril — den im Hauptpatent genannten organischen Elektrolytbestandteilen — eingesetzt werden.
Ansonsten gilt für die Durchführung des Verfahrens sowie sämtliche Bedingungen im einzelnen das im Hauptpatent gesagte, so daß hier darauf in vollem Umfang Bezug genommen werden kann. Die elektrochemische Herstellung des Hexafluorpropenepoxids gelingt unter Verwendung der organischen Elektrolytbestandteile nach dem vorliegenden Verfahren in praktisch der gleichen Weise und auch mit praktisch gleichen Ausbeuten wie beim Verfahren des Hauptpatents mit den dort beschriebenen organischen Elektrolytbestandteilen Eisessig oder Acetonitril angegeben. Insofern stellt die vorliegende Zusatzerfindung eine echte Bereicherung des Verfahrens des Hauptpatents dar.
Beispiel 1 Die elektrochemische Zelle (Figur) in welcher dieses
und die folgenden Beispiele durchgeführt werden, besteht (prakt wie die in Fig.2 des Hauptpatents dargestellte Zelle) aus einem stehend angeordneten zylindrischen Glasgefäß 1 von 280 mm Gesamtlänge und einem Innendurchmesser von 4(J mm. Dicht über dem Boden der Zelle befindet sich der Einlaß 2 für das Hexafluorpropen, das durch eine Glasfritte 3 in die Zelle tritt
Die obere öffnung des zylindrischen Glasgefäßes ist mit einer Schiffhülse (NS 40) versehen, in welcher ein Stopfen aus Polyäthylen 4 eingepaßt ist Durch eine zentrale Bohrung dieses Stopfens wird ein Zylinder 5 aus porösem Polyäthylen (Länge 250 mm, Außendurchmesser 30 mm, Porenvolumen ca. 45%) eingeführt, welcher konzentrisch in den Glaszylinder bis ca. 10 mm über der Glasfritte eintaucht Das untere Ende dieses Zylinders ist durch ein kreisförmiges Polyäthylenplättchen 12 verschlossen. Der so gebildete Innenraum des Polyäthylenzylinders stellt den Kathodenraum der Zelle dar. Darin befindet sich als Kathode 6 ein Rohr aus Edelstahl (Cr-Ni-Mo-Stahl Werkstoff-Nr, 14571: Länge 280 mm, Durchmesser 12 mm), welches bis auf den Boden des Polyäthylenzylinders reicht Der durch den Polyäthylenzylinder und den äußeren Glaszylinder gebildete konzentrische Ringspalt von etwa 5 mm
b0 Breite bildet den Anodenraum. Als Anode 7 dient ein Netz aus Platin mit 10% Iridium (Länge 100 mm, Breite 100 mm, Drahtstärke 0,12 mm, 250 Maschen/cm2), welches sich in Form eines Zylinders in dem Ringspalt befindet Am oberen Ende der Zelle sind über dem
^ Elektrolytniveau weitere seitliche Schlifföffnungen (NS 14) angebracht für die Anodenstromzuführung 8, für das Thermometer 13 und für den Ausgang 9 der aus dem Anodenraum entweichenden gasförmigen Stoffe. Durch
einen äußeren Kühlmantel 10 wird die Reaktionstemperatur geregelt. Durch die öffnung 11 entweicht der kathodisch gebildete Wasserstoff.
Die Zelle wird mit 127,5 g Propionitril, 15 g Wasser und 7,5 g Salpetersäure gefüllt und von einem Hexafluorpropenstrom, welcher mittels eines Strömungsmessers kontrolliert wird, mit einer Geschwindigkeit von 6 g/h durchströmt. Die Stromstärke beträgt 2 A; die dazu erforderliche Zellspannung beträgt 23 V. Die Elektrolyttemperatur im Anodenraum wird auf 15° C bis 18°C geregelt Die aus dem Anodenraura abströmenden Gase werden in einer Waschflasche mit Wasser gewaschen, durch einen mit Calciumchlorid gefülltes Trockenrohr geleitet und in einer Kühlfalle bei -78° C kondensiert Während einer Versuchsdauer von 6 h werden 31 g Kondensat mil einem Anteil von 25 Gew.-% Hexafluorpropenoxid erhalten. Das entspricht einer Materialausbeute an Hexafluorpropenoxid von 55% und einer Stromausbeute von 21 %.
Beispiel 2
Eine elektrochemische Zelle, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird mit 127,5 g Propionsäure, 15 g Wasser
in
15
20 und 7,5 g Salpetersäure gefüllt Man elaktrolysiert, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit einer Hexafluorpropendurchleitgeschwindigkeit von 6 g/h und einer Stromstärke von 2 A. Die erforderliche Zellspannung beträgt 16-19VoIt
Nach 6stündiger Versuchsdauer werden 32 g Kondensat mit einem Hexafluorpropenoxidanteil von 18 Gew.-% erhalten. Die Materialausbeute an Hexafluorpropenoxid beträgt 54% und die Stromausbeute 16%.
Beispiel 3
Eine elektrochemische Zelle, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird mit 170 g Trifluoressigsäure, 20 g Wasser und 10 g Salpetersäure gefüllt Man elektrolysiert, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit einer Hexafluorpropeneinleitgeschwindigkeit von 6 g/h und einer Stromstärke von 2 A. Die erforderliche Zellspannung beträgt etwa 5 V.
Nach 4,5stnndiger Versuchsdauer werden 23 g Kondensat mit einem Hexafluorpropenojri'-anteil von 17,5 Gew.-% erhalten. Die Materialausbeuts an Hexafluorpropenoxid beträgt 45,2% und die Stromausbeute 14%.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprache;
1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Hexafluorpropenepoxid durch anodische Oxydation von Hexafluorpropen in einer Elektrolysezelle, welche zumindest im Anodenraum als Elektrolyt eine Lösung enthält, die aus Eisessig oder Acetonitril mit ca. 2-40 VoL-% Wasser und ca. 1 — 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtlösung, eines Alkaliperchlorats, -hexafluorsilikats, -tetrafluorborats, -hexafluorphosphats oder -nitrats oder einer der diesen Salzen zugrunde liegenden freien Säuren als leitfähigkeitserhöhende Verbindungen besteht,
wobei die Anode aus einem Metall der Platingruppe oder deren Legierungen oder aus PbC^, die Kathode aus einem der üblichen Metalle oder Graphit besteht,
der Katholyt, sofern Kathoden- und Anodenraum getrennt sind, entweder von gleicher Art wie der Anolyt oder ein anderer üblicher Elektrolyt ist und
die Zelle auf einer Temperatur von ca. —30 bis +500C, vorzugsweise von ca. 0-300C gehalten wird, nach Patent P2460468, dadurch gekennzeichnet, daß man anstelle der organisehen Elektrolytbestandteile Eisessig oder Acetonitril oder zusätzlich zu diesen andere, gegebenenfalls durch Fluor substituierte aliphatische Carbonsäuren oder Nitrile verwendet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als andere, gegebenenfalls durch Fluor substituierte niedere aliphatische Carbonsäuren oder Nitrile Propionsäure, Trifluoressigsäure oder Propionitril verwendet
DE2658328A 1976-12-23 1976-12-23 Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Hexafluorpropenepoxid Expired DE2658328C3 (de)

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DE2658328A1 DE2658328A1 (de) 1978-06-29
DE2658328B2 DE2658328B2 (de) 1979-02-15
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RU2157805C2 (ru) * 1998-12-15 2000-10-20 Пермский филиал российского научного центра "Прикладная химия" Способ получения перфторированных эпоксидов

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DE2658328B2 (de) 1979-02-15

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