DE265814C - - Google Patents
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- DE265814C DE265814C DENDAT265814D DE265814DA DE265814C DE 265814 C DE265814 C DE 265814C DE NDAT265814 D DENDAT265814 D DE NDAT265814D DE 265814D A DE265814D A DE 265814DA DE 265814 C DE265814 C DE 265814C
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- flushing
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- locking
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- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 12
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/04—Self-closing flushing valves with piston valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein selbsttätig sich schließendes Spülventil, insbesondere für Wasserklosetts
u. dgl., bei dem die Eröffnung durch Vakuum wirkung erfolgt, und zwar in bekannter Weise'dadurch, daß das durch den
Wasserdruck gegen den Sitz gedrückte, von einem verschiebbaren, am Boden mit einer
regelbaren Öffnung versehenen glockenförmigen Gehäuse umgebene Ventil beim Verschieben
ίο dieses Gehäuses durch Niederdrücken des
Handgriffes von dem in dem Glockenkörper über dem Ventil enthaltenen Wasser befreit
wird, worauf der Gehäusekörper, durch eine Feder angehoben, den Ventilkörper durch Saugwirkung
mitnimmt.
Das Neue besteht diesem Bekannten gegenüber darin, daß zur Erzielung einer bestimmten
Spüldauer die Bewegungsvorrichtung des Ventils nach Einleitung der Spülung verriegelt und
erst nach Ablauf der gewünschten Spüldauer selbsttätig entriegelt wird. Diese Verriegelung
wird gemäß der Erfindung mittels eines Riegelstückes durch einen Schwimmer, der in einer
ringförmigen Kammer hinter dem Ventilkörper im Ventilgehäuse untergebracht ist, und aus
der das Wasser durch einen engen Kanal in das Abflußrohr entweichen kann, oder durch
ein an sich bekanntes, mit Gegengewicht versehenes, bei der Spülung sich füllendes Kippgefäß
bewirkt.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. i einen Längsschnitt durch ein Spülventil mit der Schwimmervorrichtung,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des Schwimmers,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Spülventil mit einem mit Gegengewicht versehenen
Kippgefäß. Die Fig. 4 stellt einen Längsschnitt und die
Fig. 5 einen Grundriß zu Fig. 3 dar.
Bei der Ausführurigsform nach Fig. 1 und 2
besteht das Spülventil aus einer Kammer 1, die an die Hauptleitung angeschlossen ist und
in welcher der Ventilkörper 2 auf seinem Sitz 3 ruht. Das Ventil 2 besitzt eine kolbenartige
Verlängerung 15, die in einem glockenförmigen Zylinder 14 spielt, welch letzterer
von einer Spindel 30 getragen wird, die durch einen Bügel 32 an einen Handhebel 29 angelenkt
ist. Wird dieser niedergedrückt, so geht der Zylinder 14 herab, wobei das in ihm
befindliche Wasser durch den durch eine Regelschraube 17 verstellbaren Kanal 16 entweicht.
Läßt man nun den Handgriff los, so geht der Zylinder 14 unter Einwirkung der Feder 42
nach aufwärts. Diese Feder liegt in einer besonderen Kammer um einen Bolzen 43 herum,
der an dem Handhebel 29 angelenkt ist. Die Feder 42 legt sich gegen einen Bund 44 des
Bolzens 43 und setzt sich unten auf dem Boden der Kammer auf.
Zur Herbeiführung einer bestimmten Spüldauer ist ein Schwimmer 45 in einer ringförmigen
Kammer 46, die nach oben offen ist
und eine sich verjüngende Auslaßöffnung 47 besitzt, gelagert. Die öffnung 47 ist mittels
einer Regelungsschraube 48 einzustellen. Der Schwimmer 45 ist an zwei gegenüberliegenden
Stellen (Fig. 2) an die Arme 49 eines Schwinghebels 50 angelenkt, der bei 51 drehbar gelagert
und mit einem Riegelstück 52 versehen ist. In der Ruhelage befinden sich alle Teile
in der in Fig. 1 dargestellten Stellung. Während der Spülung füllt sich die Kammer 46
mit Wasser, so daß der Schwimmer 45 steigt und den Hebel 50 gehoben hält, wobei sich
das Riegelstück 52 unter das Ende des Bolzens 43 legt. Der Handgriff 29 kann demzufolge
nicht eher wieder herabgedrückt werden, bis die Kammer 46 entleert und der Schwimmer
herabgefallen ist, so daß also eine bestimmte Zeit nach der vorhergehenden Spülung
verstrichen sein muß.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bis 5 ist die Bauart des Ventils in der Hauptsache
die gleiche wie bei der vorhergehenden Ausführungsart, nur daß hier statt des Schwimmers
ein an sich bekanntes, mit Gegengewicht versehenes Kippgefäß verwendet ist. Hier
trägt ein Hebel 23, der in Zapfen 53 drehbar gelagert ist (s. Fig. 5), am einen Ende ein drehbar
angehängtes Kippgefäß 25 und am andern Ende ein Gegengewicht 26. Das Kippgefäß 25
ist am Kopfende offen und besitzt am Boden einen kleinen Auslaß 54. Der Boden selbst
ist mit einer abschraubbaren Kappe 55 zur Entfernung von Ablagerungen versehen. Der
Hebel 23 trägt ein aufwärts stehendes Riegelstück 56, das, wenn das Kippgefäß sich während
der Spülung füllt, vorgeschwungen wird, wobei es unter einen seitlichen Ansatz 57 des
Bolzens 43 kommt, welch letzterer an den Handhebel 29 angelenkt ist. Hierdurch wird
ein abermaliges Niederdrücken des Handhebels verhindert, bis das Wasser aus dem Kippbehälter
25 ausgeflossen ist. Die Eintrittsöffnung des Kippbehälters kann zweckmäßig durch Gaze o. dgl. zur Verhinderung von Verunreinigungen
geschützt werden.
Claims (3)
1. Selbsttätig sich schließendes Spülventil, bei dem die Eröffnung durch Vakuumwirkung
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer bestimmten Spüldauer die Bewegungsvorrichtung
des Ventils nach Einleitung der Spülung verriegelt und nach Ablauf der gewünschten
Spüldauer selbsttätig entriegelt wird.
2. Spülventil nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelung der Bewegungsvorrichtung mittels eines Riegelstückes
(52) durch einen Schwimmer (45) herbeigeführt wird, der in einer ringförmigen
Kammer (46) hinter dem Ventilkörper (2) im Ventilgehäuse (1) untergebracht
ist, aus der das Wasser durch einen engen Kanal (47) in das Abflußrohr abfließen
kann.
3. Spülventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung der
Bewegungsvorrichtung durch ein an sich bekanntes, mit Gegengewicht (26) versehenes,
bei der Spülung sich füllendes Kippgefäß (25) bewirkt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265814C true DE265814C (de) |
Family
ID=523017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265814D Active DE265814C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265814C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182919B (de) * | 1961-06-09 | 1964-12-03 | Georg Weisheit | Regelventil mit Magnetantrieb und Daempfungseinrichtung |
| DE1182920B (de) * | 1961-07-01 | 1964-12-03 | Georg Weisheit | Regelventil mit Antrieb durch einen Zugmagneten |
-
0
- DE DENDAT265814D patent/DE265814C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182919B (de) * | 1961-06-09 | 1964-12-03 | Georg Weisheit | Regelventil mit Magnetantrieb und Daempfungseinrichtung |
| DE1182920B (de) * | 1961-07-01 | 1964-12-03 | Georg Weisheit | Regelventil mit Antrieb durch einen Zugmagneten |
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