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DE2649161A1 - Alphabet-code-wandler fuer ein digitales uebertragunssystem - Google Patents

Alphabet-code-wandler fuer ein digitales uebertragunssystem

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DE2649161A1
DE2649161A1 DE19762649161 DE2649161A DE2649161A1 DE 2649161 A1 DE2649161 A1 DE 2649161A1 DE 19762649161 DE19762649161 DE 19762649161 DE 2649161 A DE2649161 A DE 2649161A DE 2649161 A1 DE2649161 A1 DE 2649161A1
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Description

26491 B 1
SIEMENS AKTIEIiGBSELISCHAPT Unser Zeichen:
Berlin und München ο 76 P 6 7 6 ^ BRD
Alphabet-Code-Wandler für ein digitales Übertragungssystem
Die Erfindung bezieht sich auf ein übertragungssystem für digitale, insbesondere PCM-Signale, mit einer zwischen zwei Endstellen befindlichen und regenerierende Verstärkerstellen enthaltenden Übertragungsstrecke und mit wenigstens jeweils einem Alphabet-Code-Wandler, der binäre Signale mit je m Bit länge in ternäre Signale mit je η Tit Länge in der sendenden Endstelle umwandelt und in der empfangenden Endstelle zurückwandelt,
Alphabet-Code-Wandler dienen zur Umwandlung von digitalen Signalen, insbesondere von in einem binären Code vorliegenden PCM-Signalen in einen Alphabet-Code und zur entsprechenden Rückumwandlung. Unter einem Alphabet-Code wird in diesem Zusammenhang eine Zuordnungsvorschrift verstanden, bei der dem aus mehreren Teilen einer geringeren Wertigkeit bestehendem Primärsignal ein aus einer geringeren Anzgthl von Teilen einer höheren Wertigkeit bestehendes sekundäres Signal zugeordnet ist und dieses sekundäre Signal in Abhängigkeit von der aufgelaufenen digitalen Summe der vorher aufgetretenen sekundären Signale sich aus einer von mehreren Möglichkeiten ergibt. Bekannte Alphabet-Codes sind beispielsweise der 4B 3T-Code, der MMS 43-Code und der^om.ot-Code. In diesen Fällen werden Codewandler eingesetzt, durch
27.10.1976 / Ah 16 Die
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die ein binäres Signal das in Blöcke mit je m Bit länge unterteilt ist, in ein ternäres Signal umgewandelt wird und dabei jeder binäre Block mit m Bit durch einen ternären Block mit η Tit (ternary digit) ersetzt ist, In diesen Fällen stehen für die Codewandlung für eine gegebene Folge aus m Bit mehrere Folgen aus η Tit zur Verfügung, wobei die Zuordnung nach festgelegten Regeln erfolgt, die sich auf die am Ende des.vorhergehendes Blockes η Tit aufgelaufene digitale Summe beziehen. Durch den Einsatz von Alphabet-Gode-Wandlernin digitalen Übertragungssystemen ist es deshalb möglich, die gleiche Informationsmenge mit verminderter Geschwindigkeit zu übertragen. Sofern die Toraussetzung, daß 2mL 3n ist, erfüllt ist*, enthält das ternäre Ausgangssignal nicht alle der möglichen Kombinationen von ternären Elementen.
Bei digitalen Übertragungssystemen, insbesondere bei solchen für PCM-Signale, ist es üblich, die einzelnen Zwischenstellen einer Übertragungsstrecke und ggf. auch die Leitungsendgeräte mittels Schleifenschlußbildung zwischen den beiden Bignalführenden Adern der Übertragungsstrecke und Übertragung von Prüf Signalen über die gebildeten Schleifenschlüsse auf Fehler zu überprüfen. Biese Prüf- oder Ortungssignale enthalten dabei als Schleifenschlußsignal einen periodischen Anteil, der vom Regenerator in Ortungsrichtung einer Zwischenstelle erkannt wird und diesen zur Schleifenbildung mit dem anderen Regenerator der gleichen Zwischenstel-Ie veranlaßt. Die Übertragung dieser Ortungssignale bei Übertragungssystemen, die Alphabet-Code-Wandler in ihren Leitungsendgeräten enthalten, ist nicht ohne weiteres möglich. Dies liegt einerseits daran, daß entsprechend der vorstehend geschilderten Wirkungsweise der Alphabet-Code-Wandler ein binäres Eingangssignal am Ausgang des Codewandlers je nach dem Startbedingungen zu unterschiedlichen ternären Signalfolgen führt und dadurch ein im Ortungssignal periodisch auftretendes Schleifenschlußsignal
in mehrereiiunterschiedliche Signale umgewandelt würde. Andereres
seits ist/zur Vermeidung -von irrtümlichen Schleifenschlüssen zweckmäßig, als periodisches Schleifenschlußsignal Signalfolgen
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ten Alphabet-
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in das Ortungssignal einzusetzen, die im verwendeten Alp Code nicht vorgesehen sind. Eine solche Signalfolge ist eine Polge mit mehr als η Nullschritten im Sekundär signal.
Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, für ein Übertragungssystem der eingangs geschilderten Art eine Möglichkeit zur Fehlerortung mittels Schleifenschlußbildung zu finden; insbesondere besteht die Aufgabe darin, das aus mehreren digitalen Hüllen bestehende Schleifenschlußsignal innerhalb der leitungsendgeräte zu übertragen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Anwendung eines adressenfreien Pehlerortungsverfahrens die Alphabet-Code-Wandler (ACW 1, 2) einen zusätzlichen Steuereingang enthalten, der während des normalen Betriebs einen ersten logischen Zustand einnimmt und der zur Übertragung von Ortungssignalen in einen zweiten logischen Zustand umgeschaltet wird, daß der sendeseitige Alphabet-Code-Wandler (ACW1) bei Anliegen des zweiten logischen Zustandes seine Zuordnung zwischen den aufgenommenen binären Signalen und den abgegebenen ternären Signalen in der Weise ändert« daß bei der Aufnahme binärer Signale mit g Blöcken mit jeweils m binären Nullbit ausgangsseitig teraäre Signale mit g Blöcken mit η ternären Nulltit abgegeben werden, daß der empfangsseitige AJphabet-Code-Wandler (ACW2) bei Anliegen des zweiten logischen Zustandes seine Zuordnung zwischen den aufgenommenen ternären Signalen und den abgegebenen binären Signalen in der Weise ändert, daß bei der Aufnahme von g Blöcken mit η ternären Nulltit g Blöcke mit m binaren Nullbit abgegeben we
Zahlen sind.
abgegeben werden, daß 2m< 3n ist und daß dabei g, m und η ganze
Der EauptvortedL der Erfindung besteht darin, daß zur Ortungsmessung ein Prüfsignal im Übertragungscode verwendet werden kann und das Prüfsignal an der digitalen Schnittstelle des sendeseiti-
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_^_ 76P 6 7 64 BRD
gen Leitungsendgerätes eingespeist und auch ausgewertet werden kann. Dadurch ist sichergestellt, daß alle Teile des Leitungsendgerätes, insbesondere auch der Alphabet-Code-Wandler, geprüft werden. Eine spezielle Lösung ergibt 3ich dadurch, daß der sendeseitige Alphabet-Code-Wandler zur Umsetzung von binären* mit einer Pseudozufallsfolge verwürfelten Signalen in ternäre, in den MMS 43 Code umgewandelte Signale und der eingangsseitige Codewandler zur. Rückumwandlung vorgesehen ist.
Die Erfindung soll im Folgenden anhand der Zeichnung näheijerläutert werden. In der Zeichnung zeigt:
Pig. 1 den Sendeteil eines Leitungsendgerätes eines zu überwachenden PCM-Systems und
Fig. 2 den Empfangsteil dieses PCM-Systems.
Der in der Fig. 1 dargestellte Sendeteil eines Leitungsendgerätes empfängt über die erste digitale SchnittstelleUDS die zu übertragenden Signale, die entsprechend den Vorschriften der Internationalen Fernmeldebehörde CCIIO? imHDB3-Code vorliegen und eine Bitrate von etwa 34 Mbit aufweisen. An die digitale Schnittstelle 1.DS schließt sich der erste Decoder Dec 1 an, bei dem sich um einen bekannten HDB3-Decoder handelt. Die decodierten Signale werden anschließend einem Verwürfler Scr1 zugeführt, der einen Pseudozufallsgenerator und ein Exclusiv-Oder-Gatter enthält und bei dem die erzeugte Pseudozufallsfolge dem einen Eingang des Exclusiv-Oder-Gatters und die decodierten Signale dem anderen Eingang zugeführt und miteinander modulo-2-addiert werden. Dadurch ergibt sich eine Verwürfelung der zu übertragenden Signa-Ie, durch die für die Übertragung schwierige Bitfolgen, beispielsweise lange Folgen von Nullbite oder Einsbits, eliminiert werden können. Damit ist während der Übertragung aller Signalfolgen Synchronisierung in allen Teilen des PCM-Systems,insbesondere auch im Alphabet-Rückwandler gesichert. Die Ausgangssignale des Verwürflers Scr 1 werden dem ersten Alphabetcodewandler ACW1 zuge-
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führt, der eine Umsetzung in den für die Übertragung über Koaxialkabel bei hohen Bitraten besonders günstigen MMS 43-Code vornimmt-und die umgesetzten Signale an die erste leitungsschnittstelle 1.LS zur weiteren Übertragung abgibt.
Der erste Alphabet-Code-Wandler ACW1 ist über eine zusätzliche Steuerleitung mit einem Schalter S1 und einer Vorspannungsquelle U1 verbunden, durch die ein dem normalen Alphabet-Code-Wandler parallel-geschalteter Teil nur während der Übertragung des Schleifenschlußsignals periodisch eingeschaltet und der normale Alphabet-Code-Wandler gleichzeitig ausgeschaltet werden kann. Dieser zusätzliche Code-Wandlerteil dient der Codewandlung des aus binären Hüllen bestehenden Schleifenschlußsignals in ein solches, das aus ternären Nullen besteht und bei dem die Zuordnung zwisehen Binärsignal und Ternärsignal nicht mehr dem Alphabet-Code MMS 43 entspricht. Im vorliegenden PaIIe besteht der Ortungsbefehl in der binären Form aus drei Gruppen zu je vier Nullbits, die in der ternären Form durch drei Gruppen mit jeweils drei ternären Nulltits dargestellt werden.
Mit dem Schalter S1 zur sendeseitigen Umschaltung des ersten Alphbaet-Code-Wandler ACW1, ist ein zweiter Schalter S2 gekoppelt, der die Umschaltung des in der Fig. 2 dargestellten Empfangsteils übernimmt. Der Empfangsteil ist analog dem Sendeteil aufgebaut, er nimmt die an der zweiten leitungsschnittstelle 2LS übertragenen und im MMS 43 Code vorliegenden Signale auf, die in dem mit der zweiten Leitungsschnittstelle verbundenen zweiten Alphabet-Codewandler ACW2 in die binäre Form rückumgesetzt werden. Nach der Rückumsetzung werden die Signale einen Entwürfler Scr2 zuge-
mit der führt, der durch erneute modulo-2-Addition/Lm3Sendeteil modulo-
das 2-addierten Pseudozufallsfolge im Empfangsteil/ursprüngliche binäre Signal wieder herstellt, das in dem angeschlossenen HDB3-Codierer Cod 2 in den gewünschten Schnittstellencode umgesetzt
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und an der zweiten digitalen Schnittstelle 2.DS abgegeben wird. Mit dem zweiten Schalter S2 ist ebenfalls eine Vorspannungsquelle gekoppelt,die einen zweiten Codewandlerteil im Codewandler ACW2 periodisch aktiviert und den eigentlichen Codewandler gleichzeitig abschaltet, so daß im Ortungsfalle die gewünschte und außerhalb der Vorschriften des MMS 43-Code liegende Rückumwandlung des Schleifenschlußsignals erfolgt.
2 "Figuren-.
2 Patentansprüche
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Leerseife

Claims (2)

  1. 76P 6 7 64 HRD
    26491 β 1
    Patentansprüche
    η} Übertragungssystem für digitale, insbesondere PCM-Signale, mit einer zwischen zwei Endstellen befindlichen und regenerierende Verstärkerstellen enthaltenden Übertragungsstrecke und mit wenigstens jeweils einem Alphabet-Code-Wandler, der binäre Signale mit je m Bit länge in ternäre Signale mit je η Tit länge, in der sendenden Endstelle umwandelt und in der empfangenden Endstelle zurückwandlet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anwendung einesadressenfreien Pehlerortungsverfahrens die Alphabet-Code-Wandler (AGW1, 2) einen zusätzlichen Steuereingang enthalten, der während des normalen Betriebs einen ersten logischen Zustand einnimmt und der zur Übertragung von OrtungsSignalen in einen zweiten logischen Zustand umgeschaltet wird, daß der sendeseitige Alphabet-Code-Wandler (ACW1) bei Anliegen des zweiten logischen Zustandes seine Zuordnung zwischen den aufgenommenen binären Signalen und den abgegebenen ternären Signalen in der Weise ändert, daß bei de:pÄ.ufnahme binärer Signale mit g Blöcken mit jeweils m Bullbit ausgangsseitig ternäre Signale mit g Blöcken mit η ternären Hulltit abgegeben werden, daß der empfangsseitige Alphabet-Code-Wandler (ACW2) bei Anliegen des zweiten logischen Zustandes seine Zuordnung zwischen den aufgenommenen ternären Signalen und den abgegebenen binären Signalen in der Weise ändert, daß bei der Aufnahme von g Blöcken mit η ternären Nulltit g Blöcke mit m Nullbit abgegeben werden, daß 1^ <3nist und daß dabei g, m und η ganze Zahlen sind.
  2. 2. Übertragungssystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der sendeseitige Alphabet-Code-Wandler (ACW1) zur Umsetzung von binären, mit einer Pseudozufällsfolge verwürfelten Signale in ternäre, in dem MMS 43 Code umgewandelte Signale und der empfangsseitige Codewandler (ACW2) zur Rückumwandlung vorgesehen sind.
    809818/0272
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