DE2840552A1 - Digitales uebertragungssystem - Google Patents
Digitales uebertragungssystemInfo
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- H04L25/03—Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
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Description
PHN 8902
Cl BROM/RJ
28.6.78
"Digitales XJebertragungssystem. "
Die Erfindung bezieht sich auf ein digitales Uebertragungssystera mit einer Anzahl regenerativer
Zwischenstellen, die zusammen eine digitale Verbindung zwischen einer Senderendstelle und einer Emp—
fängerendsteile bilden, wobei Endstellen je mit zugehörender digitaler Peripherieapparatur versehen sind
und die Senderperipherieapparatur Mittel zum Verteilen des zu übertragenden Bitstromes in aufeinanderfolgende
Uebertragungsrahmen mit einer festen Anzahl Bitsteilen
und zum Einfügen mindestens eines zusätzlichen Bits in eine gegebene Bitstelle jedes der aufeinanderfolgenden
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PHN 8902 28.6.78
Uebertragungsrahmen und weiter eine Verschlüsselungsanordnung enthält, in der der auf diese Weise erhaltene
Bitstrom mit einem Verschlüsselungsimpulsmuster modulo 2 kombiniert wird, und zwar zum Erzeugen eines
verschlüsselten Bitstromes zur Uebertragung über die digitale Verbindung, und wobei die Empfängerperipherieapparatur eine Entschlüsselungsanordnung zum Entschlüsseln
des der digitalen Verbindung entnommenen verschlüsselten Bitstromes und weiter Mittel enthält
zum Selektieren der in die aufeinanderfolgeladen Uebertragungsrahmen
eingefügten zusätzlichen Bits,
Ein digitales Uebertragungssystern der obengenannten
Art ist beispielsweise aus einem Artikel von Pierre E. Hervieux mit dem Titel "RD-3 Long-Haul
High Capacity Digital Radio! in "Proceedings of the Wox\Ld Telecommunication Forum", Genf 1975 bekannt.
Das Verschlüsseln des zu übertragenden Bitstromes wird in einem derartigen digitalen lieber tragungssystem
angewandt, um das Rückgewinnen der Taktimpulssignale
aus dem übetragenen Bitstrom zu erleichtern und das Linienspektrum zu verringern und einheitlicher
zu machen.
Ein Nachteil dieser Art der Verschlüsselung ist jedoch, dass die u.a. zum Ueberwachen der digitalen
Verbindung in den Bitstrom eingefügten zusätzlichen Bits nicht eher dem übertragenen Bitstrom ent-
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nommen werden können, als bis dieser Bitstrom entschlüsselt
worden ist. In der Praxis ist es denn auch aus wirtschaftlichen Gründen üblich, die digitale Verbindung
nicht in jeder regenerativen Zwischenstelle zu überwachen, sondern dies nur einmal pro mehrere
regenerative Abschnitte zu machen. Dies bringt jedoch den Fachteil mit sich, dass, wenn eine zur Ueberwachung
eingerichtete regenerative Zwischenstelle Alarm gibt, danach noch eine Fehlerortungsprozedur durchgeführt
werden muss, um zu ermitteln, welche der der überwachenden Zwischenstelle vorhergehenden regenerativen
Abschnitte nicht einwandfrei funktioniert.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, ein digitales Uebertragungssystem der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, in dem die dein Bitstrom zugefügten zusätzlichen
Bits auf einfache und folglich wirtschaftliche Weise in jeder der regenerativen Zwischenstellen
den Bitstrom entnommen werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch
gelöst, dass die Sender- sowie die Empfängerperipherieapparatur einen Uebertragungstaktimpulszähler mit
einer Endzählstellung enthalten, die mit der Anzahl
Bitstellen ρχ·ο Uebertragungsrahmen in einer gegebenen
festen Beziehung steht, welche Zähler in dex- Endzähl-
2% stellung einen Stellimpuls abgeben, dass die Verschluss
elungs- sowie die Entschlüsselungsanordnung
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PHN 8902 28.6.78
mit einem Impulsmustergenerator zum Erzeugen eines gegebenen festen Verschlüsselungsimpulsmuster versehen
sind, welche Impulsmustergeneratoren durch den Stellimpuls der genannten Zähler in einen gegebenen
Ausgangserzeugungszustand gebracht werden, und dass die regenerativen Zwischenstellen sowie die Empfängerperipherieapparatur
Mittel enthalten zum Selektieren der in die aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen
eingefügten zusätzlichen Bits auf Basis der genannten festen Beziehung zwischen der Endzählstellung und der
Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen, wobei die
genannten Selektionsmittel in der Empfängerperipherieapparatur zugleich Synchronimpulse zum Synchronisieren
des Uebertragungstaktimpulszählers in der Empfängerperipherieapparatur
mit dem in der Senderperipherieapparatur abgeben.
Bei Anwendung der erfindungsgemässen Massnahmen
wird das Entschlüsseln in den regenerativen
Zwischenstellen völlig vermieden, und diese zusatzliehen
Bits werden dennoch auf zuverlässige Weise aus dem Bitstrom selektiert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein allgemeines Blockschaltbild eines digitalen Uebertragungssystems zur Uebertragung
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eines Bitstromes über eine Funkverbindung.
Fig. 2aj 2bs 2c die Senderperipherieapparatur,
den regenerativen Teil einer Zwischenstelle bzw, die Empfängerperipherieapparatur eines bekannten
Systems nach Fig. 1,
Figo 3a-j 3t), 3c ein Ausführungsbeispiel der
Senderperipherieapparatur, des regenerativen Teils einer Zwischenstelle bzw. der Empfängerperipherie—
apparatur des Systems nach Fig. 1 entsprechend der : Erfindung,
Fig. h einige Zeitdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Senderperipherieapparatur in
Fig. 3a für eine mögliche feste Beziehung zwischen
der Endzählsteilung des Uebertragungstaktimpulszählers
und der Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen,
Fig. 5 einige Zeitdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Senderperipherieapparatur in
Fig. 3a für eine andere mögliche feste Beziehung, Fig. 6 eine Abwandlung der Empfängerperipherieapparatur
in Fig. 3c für die anhand der Fig. 5 erläuterte andere Möglichkeit der obengenannten
festen Beziehung.
Das in Fig. 1 dargestellte digitale Uebertragungssystem
umfasst eine Senderendstelle 1 mit zugehörender digitaler Peripherieapparatur 2 und einem
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Funksender 3, eine Empfängerendstelle h mit einem
Funkempfänger 5 und zugehörender digitaler Peripherieapparatur 6 und eine Anzahl regenerativer Zwischenstellen
7 mit je einem Funkempfänger 8, einem regenerativen Teil 9 und einem Funksender 10.
Fig. 2a, 2b und 2c zeigen das Blockschaltbild
der Senderperipherieapparatur 2, des regenerativen Teils 9 der Zwischenstellen 7 und der Empfängerperipherieapparatur
6 des Systems nach Fig. 1, wenn dieses System auf bekannte Weise ausgebildet ist.
Wie in Fig. 2a dargestellt, enthält die Senderperipherieapparatur 2 eine Datenquelle 11 und
eine Quelle 12 zum Liefern zusätzlicher Bits, und beide Quellai11 und 12 sind an einen Pufferspeicher
13 angeschlossen. Weiter enthält diese Peripherie-^ apparatur einen Zeitsteuerkreis ik und eine an den
Pufferspeicher 13 angeschlossene selbstsynchronisierende
Verschlüsselungsanordnung 15. Der von der Datenquelle 11 gelieferte Bitstrom wird unter Ansteuerung
eines Datentaktsignals, das an einem Ausgang 16 der
Datenquelle 11 verfügbar ist, in den Pufferspeicher
13 eingeschrieben. Dieses Datentaktsignal wird zugleich
dem Zeitsteuerkreis ik zugeführt, der aus diesem
Datentaktsignal ein Uebertragungstaktsignal erzeugt, das an einem Ausgang 17 verfügbar ist und eine
etwas höhere Frequenz als die Datentaktfrequenü aufweist,
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Dieses Uebertragungstaktsignal wird zur Steuerung des
Auslesens der eingeschriebenen Datenbits dem Pufferspeicher 13 zugeführt. Da dieses Auslesen mit einer
etwas höheren Frequenz erfolgt als das Einsehreiben,
können dem Datenbitstrom im Pufferspeicher 13 zusätzliche
Bits zugefügt werden. Letzteres erfolgt ebenfalls unter Ansteuerung des Zeitsteuerkreises 14, der
dazu den zu übertragenden Bitstrom in aufeinanderfolgende
Uebertragungsrahmen mit einer festen Anzahl Bitstellen einteilt und weiter an einem Ausgang 18 dem
Pufferspeicher 13 Steuerimpulse abgibt, um die zusätzlichen
Bits der Quelle 12 derart dem Datenbitstrom zuzufügen, dass mindestens ein zusätzliches Bit in
eine gegebene Bitstelle jedes der aufeinanderfolgenden
Uebertragungsrahmen eingefügt wird.
Der am Ausgang des Pufferspeichers 13 auftretende
Bitstrom mit zusätzlich eingefügten Bits wird daraufhin der selbstsynchronisierenden Verschlüsselungsanordnung
15 zugeführt und in einem Modulo-2-Addierer 19 mit einem Verschlüsselungsimpulsmuster
zum Erzeugen eines verschlüsselten Bitstromes zur Uebertragung über die Funkverbindung
modulo-2 kombiniert. Bekanntlich wird in einer Verschlüsselungsanordnung
15 vom selbstsynchronisierenden Typ das Verschlüsselungsimpulsmuster dadurch erhalten,
dass del* verschlüsselte Bitstrom am Ausgang
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n 28.6.78
des Modulo-2-Addierers I9 über einen Kreis 20 mit einer
Anzahl Schieberegisterelemente und einem oder mehreren Modulo-2-Addierern zur Bildung der Modulo-2-Summe
aus verschiedenartig verzögerten Darstellungen des verschlüsselten Bitstromes zum zweiten
Eingang rückgekoppelt wird. Die Schieberegisterelemente in dem Kreis 20 erhalten das Uebertragungstaktsignal
am Ausgang 17 des Zeitsteuerkreises 14
als Schiebesignal. Nähere Einzelheiten in bezug auf eine derartige selbstsynchronisierende Verschlüsselungsanordnung und die zugehörende Entschlüsselungsanordnung
lassen sich beispielsweise in der U.S. Patentschrift
3.421.146 finden.
De r auf diese Weise erhaltene verschlüsselte Bitstrom wird im Funksender 3 als digitales Signal
einem Träger aufmoduliert und über die Zwischenstellen 7 zum Funkempfänger 5 übertragen. In jeder
der Zwischenstellen 7 wird das einem Träger aufmodulierte digitale Signal zunächst im Funkempfanger
8 demoduliert, um den Bitstrom im regenerativen Teil 9 regenerieren zu können. Λie in Fig. 2b dargestellt,
enthält dieser regenerative Teil 9 eine Taktrückgewinnungsschaltung
21, um das Uebertragungstaktsignal aus
dem Bitstrom zurückzugewinnen, und einen Regenerator 22, um den Bitstrom unter Ansteuerung des zurückgewonnenen
Uebertragungstaktimpulssignals zu regene-
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rieren. Der regenerierte Bitstrom wird in dem an den
regenerativen Teil 9 angeschlossenen Funksender 10
zur weiteren Uebertragung wieder einem Träger aufmoduliert. Im Funkempfänger 5 der Empfängerendstelle
k wird das einem Träger aufmodulierte digitale Signal wieder demoduliert, und der auf diese ¥eise erhaltene
Bitstrom wird daraufhin der Peripherieapparatur 6 zugeführt.
¥ie in Fig. 2c dargestellt, enthält die Empfängerperipherieapparatur 6 ebenfalls einen regenerativen
Teil 23 mit einer Taktrückgewinnungsschaltung
Zk und einem durch diese Schaltung Zk gesteuerten Regenerator 25, in dem der empfangene Bitstrom regeneriert
wird. An den Ausgang des Regenerators 25 ist eine selbstsynchronisierende Entschlüsselungsanordnung
26 mit einem Modulo-2-Addierer 27 angeschlossen,
in dem der regenerierte Bitstrom mit einem Verschlüsselungsimpulsmuster Modulo—2—kombiniert wird, das auf
dieselbe Art und Weise wie in der Senderperipherie— apparatur 2 aus Fig. 2a aus dem verschlüsselten
Bitstrom mit Hilfe eines Kreises 28 abgeleitet wird, der dem Kreis 20 in Fig. 2a entspricht und zwischen
den beiden Eingängen des Modulo-2-Addierers 27 liegt.
Da die Verschlüsselungsimpulsmuster in der Verschlüsselungsanordnung
15 und in der Entschlüsselungsanordnung
26 auf identische ¥eise aus demselben verschlüs-
81 9 / Π Q ^ Ί>:
*· . PHN 8902
nÄ 28.6.78
selten Bitstrom erhalten werden, werden diese beiden
Verschlüsselungsimpulsmuster - etwaige Uebertragungsfehler in der Funkverbindung ausser Betracht lassend einander
gleich sein, so dass der entschlüsselte Bitstrom am Ausgang des Modulo—2—Addierers 27 folglich
auch dem Bitstrom am Eingang des Modulo-2-Addierei's
19 in Fig. 2a völlig entspricht.
Der entschlüsselte Bitstrom wird in Fig. 2c in einen Pufferspeicher 29 unter Ansteuerung des zurrückgewonnenen
Uebertragungstaktimpulssignals am Ausgang
der Taktrückgewinnungsschaltung Zk eingeschrieben. Dieses Uebertragungstaktimpulssignal wird zugleich
einem Zeitsteuerkreis 30 zugeführt, der aus
diesem Uebertragungstaktimpulssignal das Datentaktimpulssignal erzeugt, das an einem Ausgang 3I verfügbar
ist und dem Pufferspeicher 29 zum Steuern des
Auslesens der eingeschriebenen Datenbits zugeführt ,wird. Der auf diese Weise erhaltene Datenbitstrom
wird zusammen mit dem Datentaktimpulssignal am Aus-*
gang 31 des Zeitsteuerkreises 30 einer Datensenke
32 zur Weiterverarbeitung zugeführt. Auch das Selektieren
der in die aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahraen
eingefügten zusätzlichen Bits erfolgt unte^ Ansteuerung
des Zeitsteuerkreises 30, der dazu an einem
Ausgang 33 Steuerimpulse zum Pufferspeicher 29 abgibt,
um die eingefügten zusätzlichen Bits einzeln auszulesen.
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Λ\% PUN 8902
Ιη 28.6.78
Diese zusätzlichen Bits sind an einem Ausgang 3^
Pufferspeichers 29 verfügbar und werden zur Ueberwachung
der Bitfehlermöglichkeiten einem Monitor 35 zugeführt, der beim Ueberschreiten eines vorgeschriebenen
Wertes der Bitfehler Alarm gibt. Zugleich werden diese zusätzlichen Bits am Ausgang J>h des Pufferspeichers
einem Synchronisationskreise 36 zugeführt, dem auch
das zurückgewonnene Uebertragungstaktimpulssignal zum Erzeugen eines Synchronsignals, das an einem Ausgang
37 verfügbar ist, zugeführt wird und das dazu verwendet wird, den Zeitsteuerkreis 30 mit den Uebertragungsrahmen
des entschlüsselten Bitstromes zu synchronisieren.
Aus dieser Beschreibung der Empfängerperipherieapparatur
6 in Fig. 2c folgt, dass dieneingefügten zusätzlichen Bits auch im regenerativen Teil
9 jeder Zwischenstelle 7 nach Fig. 2b auf ähnliche Weise dem Bitstrom entnommen werden können, aber dass
dazu in jeder Zwischenstelle 7 eine selbstsynchronisierende Entschlüsselungsanordnung verwendet werden
muss, was u.a. aus wirtschaftlichen Gründen nachteilig
ist.
Diesem Nachteil wird jedoch weitgehend begegnet, wenn das digitale Uebertragungssystem nach
Fig. 1 entsprechend der Erfindung ausgebildet wird, wobei Fig. 3a, 3b und 3c für diesen Fall das Block-
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Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der Senderperiplierieapparatur
2, des regenerativen Teils 9 der Zwischenstellen
7 bzw. der Empfängerperipherieapparatur
6 zeigen.
In dem erfindungsgemässen Uebertragungssystem
enthalten die Senderperipherieapparatur 2 (Fig. 3a) sowie die Empfängerperipherieapparatur 6
(Fig. 3c) einen Übertragungstaktimpulszähler 38, 38'
mit einer Endzählstellung, die zu der Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen in einer gegebenen
festen Beziehung steht, wobei die Zähler 38, 38· in der Endzählsteilung einen Zählimpuls abgeben. ¥eiter
enthalten die Verschlüsselungsanordnung I5 (Fig. 3&)
sowie die Entschlüsselungsanordnung 26 (Fig. 3C) e-inen
Impulsmustergenerator 39» 39' zum Erzeugen eines gegebenen festen Verschlüsselungsimpulsmusters. Diese
Impulsmustergeneratoren 39» 39* werden durch den Stellimpuls
der genannten Zähler 38, 38' in einen gegebenen
Ausgangserzeugungszustand gebracht. Ausserdem enthalten
die regenerativen Teile 9 (^ig. 3b) der Zwischenstellen
7 sowie die Empfängerperipherieapparatur 6 (Fig. 3c)
Mittel zum Selektieren der in die aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen eingefügten zusätzlichen Bits
auf Basis der genannten festen Beziehung zwischen der
Endzählstellung und der Anzahl Bitstellen pro- Uebertragungsrahmen,
wobei diese Selektionsmittel in der
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AL PHN 8902
IP ' 28.6.78
Empfängerperipherieapparatur 6 (Fig. 3c) zugleich
Synchronimpulse zum Synchronisieren des Uebertragungstalct
impuls zähle rs 38' i*1 dieser Peripherieapparatur
mit dem Uebertragungstalctimpulszähler 38 in der Senderperipherieapparatur
2 (Fig. 3a) abgeben.
Die entsprechenden Teile der Senderperipherieapparatur · 2 in Fig. 3a und in Fig. 2a sind mit denselben
Bezugszeichen angegeben. So enthält die in Fig. 3a dargestellte Peripherieapparatur 2 auch eine Datenquelle
11, eine Quelle 12 zum Liefern der in die aufeinanderfolgenden
Uebertragungsrahmen einzufügenden zusätzlichen Bits, einen Pufferspeicher 13>
einen Zeitsteuerkreis 14 und eine Verschlüsselungsanordnung
mit einem Modulo-2-Addierer I9. Die Peripherieapparatür
2 in Fig. 3a unterscheidet, sich jedoch von der
aus Fig. 2a dadurch, dass sie einen Uebertragungstaktimpulszähler
38 zum Zählen der · Taktimpulse in dem Uebertragungstaktimpulssignal des Zeitsteuerkreises
14 enthält, wobei der Zähler 38 eine Endzählstellung
C mit einer gegebenen festen Beziehung zu der Anzahl F der Bitstellen pro Uebertragungsrahmen aufweist,
und dadurch, dass die Verschlüsselungsanordnung I5 nun nicht von dem selbstsynchronisierenden Typ ist,
sondern.einen Impulsmustergenerator 39 enthält, der durch einen Stellimpuls des Zählers 38 beim Erreichen
der Endstellung C in einen Ausgangserzeugungszustand
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/Λ PHN 8902
1 28.6.78
S gebracht wird. Dieser Impulsmustergenerator 39 "wird
durch, das TJebertragungstaktimpulssignal des Zeitsteuer—
kreises 14 gesteuert, und wenn der Stellimpuls des Zählers 38 ausser Betracht gelassen wird, erzeugt dieser
Generator 39 ein periodisches binäre Impulsmuster und durchläuft im Rhytmus der Taktimpulse einen Zykklus
von P verschiedenen Erzeugungszuständen S1, S ,....S .
Derartige Impulsmustergeneratoren werden meistens als Schieberegister mit einer Anzahl ρ Elemente und mit
. einer Modulo-2-Rückkoioplungslogik ausgebildet. Bei einer
geeigneten Wahl dieser Modulo-2-Rückkopplungslogik
ist die Anzahl P der Erzeugungszustände und folglich
auch der Bitstellen des erzeugten Impulsmusters gleich
2 -1 für ρ Schieberegisterelemente, in welchem Fall
. der Impulsmustergenerator als lineares Schieberegister für Maximallänge-Reihe bekannt ist. Nähere Einzelheiten
in bezug auf die Eigenschaften und Ausführungsformen
eines derartigen Generators zum Erzeugen eines vorgeschriebenen Inpulsmusters lassen sich beispielsweise
in dem Buch "Digital Communications with Space Applications" von Salomon ¥. Colomb, Prentice-Hall, Inc.,
Englewood Cliffs, New Jersey, 1964, insbesondere das
Kapittel 2 und der Anhang 3 finden. Die endgültige Anzahl Bitstellen des vom Generator 39 erzeugten festen
VerschlÜsselixngsimpulsmusters hängt von der Wahl der Endzählsteilung C ab, wobei der Zähler 38 einen
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Tf5 -
λ* PIIN 8902
ΊΟ 28.6.78
Stellimpuls abgibt, der den Generator 39 in den Ausgangs
er zeugungs zu stand S bringt. ¥enn C kleiner ist oder gleich. P, ist diese endgültige Anzahl Bitstellen
gleich C, und der Generator 39 durchläuft einen Zyklus von C Erzeugungszuständen S , S ,....,Sq.
Die gegebene feste Beziehung zwisehen der
Endzählsteilung C des Uebertragungstaktimpulszählers
und der Anzahl F der Bitstellen pro Uebertragungsrahmen
kann verschiedenartig gewählt werden. Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Senderperipherieapparatur
2 in Pig. 3a wird nun als Beispiel vorausgesetzt, dass
C = P = η
F = η + 1
F = η + 1
ist und dass die in einer gegebenen Lage aufeinanderfolgender
liebertragungsrahmen als Testbits eingefügten
zusätzlichen Bits alle denselben Binärwert aufweisen. Wenn nun der Impulsmustergenerator 39 sich in einem
bestimmten Erzeugungszustand für die Tes"tbitlage
eines bestimmten Uebertragungsrahmens befindet, wird dieser Generator 39 für die Testbitlage des folgenden
Uebertragungsrahmens sich gerade in dem folgenden Erzeugungs
zu st and befinden, so dass die Testbitlagen aufeinfolgender Uebertragungsrahmen immer mit auf-
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PHNN8902 28.6.78
einanderfolgenden Erzeugungszuständen in dem' Zyklus
des Impulsraustergenerators 39 zusammenfallen. Für den
verschlüsselten Bitstrom am Ausgang des Modulo-2-Addierers I9 hat dies zur Folge, dass die Bits in der
Testbitlage aufeinanderfolgender Uebertragungsrahmen ein Muster bilden, das bei als Testbits eingefügten
zusätzlichen Bits mit einem Binärwert "O" dem Verschluss
elungsimpulsmuster des Generators 39 und das
bei als Testbits eingefügten zusätzlichen Bits mit einem Binärwert "1" dem logischen invertierten Verschlüsselungsimpulsmuster
entspricht. Da dieses Verschlüsselungsimpulsmuster völlig bekannt ist im Gegensatz
zu dem Verschlüsselungsimpulsmuster der ε elbs t synchroni s ie renden Vers chlü s s elungs anordnung
in Fig. 2a, das ja auch durch die vorhergehenden Bits in dem zu verschlüsselenden Bitstrom bestimmt
wird, bilden die Bits in den Testbitlagen des verschlüsselten
Bitstromes am Ausgang dei· Verschlüsselungsanordnung
15 in Fig. 3a· ebenfalls ein völlig
bekanntes Muster, so dass dieses Testbitmuster auf einfache Weise wiedererkannt werden kann.
Die obenstehend beschriebene Wirkungsweise der Senderperipherieapparatur 2 in Fig. 3a wird durch
die Zeitdiagramme der Fig. k weiter erläutert. Das Zeitdiagramm a. in Fig. k zeigt den Bitstrom der
Datenquelle 11, der im Rhythmus des Datentaktimpuls-
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2Ö40552
Vf -
PUN" 8902
28.6.78
signals in den Pufferspeicher I3 eingeschrieben wird.
Unter Ansteuerung des Zeitsteuerkreises 14 werden aufeinanderfolgende TJebertragungsrahmen von F= (n + 1)
Bits gebildet, worin jeder der aufeinanderfolgenden
Gruppen von η Datenbits aus dem Zeitdiagramm a in einer bestimmten Bitlage ein zusätzliches Bit als Testbit
zugefügt wird. Das Zeitdiagramm b in Fig. K zeigt den Bitstrom, der im Rhythmus des Uebertragungstaktimpulssignals
aus dem Pufferspeicher I3 ausgelesen
wird, für den Fall, dass in der Bitlage (n + 1) jedes Uebertragungsrahmens ein durch χ bezeichnetes Testbit
eingefügt wird. Das Zeitdiagramm £ in Flg. k zeigt die
Zählstellung des Uebertragungstaktimpulszählers 38 und
mit Hilfe von Pfeilen zugleich die Zeitpunkte, wo dieser Zähler 38 nach Erreichen der Endzählstellung
C = η dem Impulsmustergenerator 39 einen Stellimpuls abgibt. Infolge der gewählten Beziehung zwischen der
Endzählstellung C und der Anzahl F der Bitlagen pro TJebertragungsrahmen tritt dieser Stellimpuls jeweils
in einem folgenden Uebertragungsrahmen um eine Bitsteile früher auf. Das Zeitdiagramm d. in Fig. 4 zeigt
die aufeinanderfolgenden Erzeugungszustände S , S ...,S
1 tC IX
des Impulsmustergenerators 39 j der jeweils durch einen
Stellimpuls des Zählers 38 in den Ausgangserzeugungs-
2-5 zustand S gebracht wird. Aus den Zeitdiagrammen b
und d. geht hervor,- dass das erste Testbild χ mit dem
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A PHN 8902
Erzeugungszustand S1, das zweite Testbit χ mit dem
Ei-zeugungszustand S usw. zusammenfällt. In dem verschlüsselten
Bitstrom bilden die in der Bitlage (n + i) aufeinanderfolgender Uebertragungsrahnien auftretenden
Bits also ein periodisches Testbitmuster, das abhängig von dem für das Testbit χ gewählten Binärwert dem festen
Verschlüsselungsimpulsmuster des Generators 39 oder dessen logisch invertiertem Yert entspricht. Die Periode
dieses festen Testbitmusters entspricht der der Endzählstellung C = η entsprechenden Anzahl Uebertragungsrahmen
von F= (n + 1) Bitstellen.
Durch Anwendung der beschriebenen Massnahmen in der Senderperipherieapparatur 2 aus Fig. Ja
ist also das Testbitmuster in der Bitstelle (n + 1 ) der Uebertragungsrahmen des verschlüsselten Bitstromes
völlig bekannt. Dieses Testbitmuster kann daher auf einfache Weise aus dem verschlüsselten BitscxOin
selektiert werden, und zwar unter Verwendung an sich bekannter Techniken zum Selektieren eines verteilten
Synchx-onisationsbitmusters aus Zeltmultiplexsignalen,
ohne dass dazu der verschlüsselte Bxtstrom entschlüsselt zu werden braucht.
Auf entsprechende Weise enthalten die regenerativen Teile 9 und 23 der Zwischenstellen 7 (Fig.
3t>) bzw. der Empfängerperipherieapparatur 6 (Fig. 3c)
eine Selektionsanordnung 4θ, 4θ' die an den Ausgang
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der bereits vorhandenen Taktrückgewinnungsschaltungen
21, 24 und Regeneratoren 22, 25 angeschlossen ist. Diese
Selektionsanordnungen 4o, 4O' können verschiedenartig
ausgebildet werden. Als Beispiel zeigt Fig. 3D
eine Ausführungsform der Selektionsanordnung 40 in
dem regenerativen Teil 9 der Zwischenstelle 7> die sich für Testbildmuster in Form von linearen Schieberegisterreihen
maximaler Länge gut eignet, also im vorliegenden Fall, wenn η = 2 - 1 ist. Diese Selekt
ions anordnung 4θ in Fig. 3t>
enthält einen an den Ausgang des Regenerators angeschlossenen Bitselektor 41 zum Selektieren der Bits in einer bestimmten Bit—
stelle der aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen und einen an den Ausgang der Taktrückgewinnungsschaltung
21 angeschlossenen Einstellkreis 42 für den Bitselektor 4i. Wenn das Testbitmuster in einer bestimmten
Bitstelle der Uebertragungsrahmen gefunden worden ist, ist dieser Einstellkreis 42 gesperrt, aber wenn
das Testbitmuster noch nicht gefunden ist oder ver—
loren gegangen ist, stellt dieser Einstellkreis 42 den Bitselektor 41 jeweils auf eine andere Bitstelle
der Uebertragungsrahmen ein, bis die Bitstelle für das Testbit gefunden wird. An den Ausgang des Bitselektors
41 ist ein Musterdetektionskreis 43 angeschlossen mit einem Musterwandler kh, einem Integrator
45 für das umgewandelte Muster und einem
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PHN 8902 28.6.78
Steuerkreis 46, der an den Integrator 45 angeschlossen
ist und ein Sperrsignal für den Einstellkreis 42 abgibt, wenn das Ausgangssignal des Integrators 45
eine bestimmte Schwelle innerhalb eines Zeitintervalls, das auch durch die Periode des Testbitmusters
bestimmt wird, tiberschreitet. Der Musterwandler 44 wandelt im allgemeinen ein vom Bitselektor 4i herrührendes
beliebiges Bitmuster in ein ebenfalls beliebiges Impulsmuster um, nur das Testbitmuster aber
in eine Reihe äquidistanter Impulse . Die Integration dieser letzten Reihe von Impulsen im Integrator 45
führt zu einem Signal, das die Schwelle des Steuerkreises 46 innerhalb des genannten Zeitintervalls
überschreitet. Diese Schwelle wird derart gewählt, dass auch eine vorgeschriebene beschränkte Anza.hl
Bitfehler im Testbitmuster zugelassen werden kann, ohne dass dies zu einer Einstellung des Bitselektors
41 auf eine andere Bitstelle der Uebertragungsrahmen
führt. Nähere Einzelheiten in bezug auf diese Selektionsanordnung
4o und die darin verwendeten Musterwandler 44 lassen sich in der U.S. Patentschrift
3.6I9.5IO finden.
Mit Hilfe dieser Selektionsanordnung 4o in Flg. 3t>
können verschiedene Signale auf einfache Weise dem regenerierten verschlüsselten Bitstrom entnommen
werden, nachdem die Bitstelle des Testbits in den
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«U PHN 8902
28.6.78
Uebertragungsrahmen gefunden worden Ist. So 1st' das
Tesfbitmuster selbst am Ausgang 47 verfügbar, der mit
dem Ausgang des Bitselektors 4i verbunden ist. Weiter
ist ein zur Fehlerüberwachung besonders geeignetes Signal an einem Ausgang 48 verfügbar, der mit dem Ausgang
des Musterwandlers 44 verbunden ist. Etwaige Bitfehler in dem Testbitmuster verursachen ja das Fehlen
entsprechender Impulse in der Reihe normalerweise äquidistanter Impulse am Ausgang des Musterwandlers
44, so dass ein an den Ausgang 48 angeschlossener Monitor 49 zur Ueberwachung der Bitfehlermöglichkeit
nur dieses Fehlen von Impulsen zu ermitteln braucht und folglich besonders einfach ausgebildet werden kann.
Zum Schluss ist es möglich,.nicht nur die Bitstelle des Testbits in jedem Uebertragungsrahmen, sondern auch
die Phasenbeziehung des periodischen Testbitmusters gegenüber den aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen
zu finden. Es gibt ja zwischen dem Testbitmuster und dem Verschlüsselingimpulsmuster des Impulsmustergenerators
39 in Fig. 3^- einen festen Zusammenhang
und folglich auch zwischen dem Testbitmuster und dem Zyklus der Erzeugungszustände S1, S ,...S des Generators
39 eine feste Phasenbeziehung. Nun lässt sich darlegen, dass bei einer geeigneten Ausbildung des
Musterwandlers 44 (siehe die letztgenannte U.S. Patentschrift ) mit Hilfe eines an den Musterwandler
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PHN 8902
28.6.78
angeschlossenen Zustandsdetektors 50 einmal in jeder
Periode des Testbitmusters ein Impuls abgeleitet werden kann, der die Bitstelle von beispielsweise Erzeugungszustand
S in dem dann auftretenden Uebertragungsrahmen angibt und damit folglich auch die Phasenbeziehung
des Testbitmusters gegenüber den aufeinanderfolgenden Uebertragungs rahmen. Diese von dei» Zustandsdetektor
50 herrührenden Impulse sind an einem Ausgang 51 der Selektionsanordnung 4O in Fig. 3^ verfügbar«
Von dieser letzten Möglichkeit wird meistens kein Gebra.uch gemacht werden in den regenerativen
Zwischenstellen 7 5 aber sie wird wohl in der Empfängerperipherieapparatur
6 benutzt, die in Fig. 3c dargestellt ist. Die entsprechenden Teile der Peripherieapparatur
6 in Fig. 3c und Fig. 2c sind mit gleichen Bezugszeichen angegeben. Wie bereits erwähnt, enthält
auch der regenerative Teil 23 der Peripherieapparatur
6 in Flg. 3c eine Selektionsanordnung kO', die auf dieselbe
Art und Weise ausgebildet werden kann wie die Selektionsanordnung 4o in Fig. ya und deswegen nicht detailliert
in Fig. 3c dargestellt ist. Die am Ausgang 51' verfügbaren Impulse, die ja einmal pro Periode
des Testbitmusters die Bitstelle beispielsweise des Erzeugungszuständs S und damit also die gewünschte
Zählstellung des Uebertragungstaktimpulszählers 38' angeben, dazu werden verwendet, diesen Zähler 38' mit
909813/098 7 ■
PHN 8902 28.6.78
dem Uebertragungstaktimpulszähler 38 in der Senderperipherieapparatur
2 aus Fig. 3a zu synchronisieren.
Da auch die Impulsmustergeneratoren 39> 39' in der
Verschlüsselungsanordnuiig I5 der Fig. 3a bzw. Entschlüsselungsanordnung
26 der Fig. Jc identisch sind, werden auch die Verschlüsselungsimpulsmuster für die
Modulo-2-Addierer 19» 27 einander entsprechen. Die der
Entschlüsselungsanordnung 26 nachgeschalteten Teile der
Empfängerperipherieapparatur 6 in Fig. 3C unterscheiden
sich darin von denen der Fig. 2c, dass der Synchronisationskreis 36 der Fig. 2c in Fig. 3c fortfallen kann,
weil seine Aufgabe durch die Selektionsanordnung 40' erfüllt werden kann. ,Das am Ausgang 48' verfügbare
Signal wird ja normalerweise durch eine Reihe äquidistanter
Impulse gebildet, die in der Testbitstelle der aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahinen auftreten
und folglich dazu verwendet werden können, den Zeitsteuerkreis 30 mit den Uebertragungsrahmen zu
synchronisieren.
In der obenstehenden Erläuterung wurde vorausgesetzt,
dass die als Testbits eingefügten zusätzlichen Bits der Quelle 12 in Fig. 3a alle denselben
binären ¥ert haben. ¥eiter ist als Beispiel die Beziehung C=F-I zwischen der Endzählstellung C der
Uebertragungstaktimpulszähler 38, 38' und der Anzahl
F der Bitstellen pro Uebertragungsrahmen gewählt wor—
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PIIN 8902 ZB.6.78
den. Unter Beibehaltung der obengenannten Voraussetzung können auch andere feste Beziehungen zwischen C
und F gewählt werden. So führt beispielsweise die Beziehung C = F + 1 zu einem Testbitmuster, das dem
Zeitinvertierten Verschlüsselungsimpulsmuster des Impulsmustergenerators 39 für eingefügte zusätzliche
Bits mit einem Binärwert "0" entspricht und das dem logisch invertierten Yert des zeitinvertierten Verschlüsselungsimpulsmusters
für eingefügte zusätzliche Bits mit einem Binärwert "1" entspricht, wie auf einfache
Weise gefunden werden kann. Im allgemeinen kann die obengenannte Voraussetzung beibehalten werden, wenn
C und S keine gemeinsamen Faktoren aufweisen und folglich ein relatives Primzahlenpaar bilden.
Es können jedoch noch andere Beziehungen
zwischen C und F gewählt werden, die für praktische Anwendung in dem vorliegenden Uebertragungssys tem geeignet
sind, wenn die obengenannte Voraussetzung verlassen wird. Eine durchaus verwendbare Beziehung ist
beispielsweise C=F. Wenn diese Beziehung in der Senderperipherieapparatur 2 aus Fig. 3a für F =
(n + 1) = C angewandt wird, bedeutet dies, dass die Testbitstellen aufeinanderfolgender Uebertragungsrahmen
immer mit nur einem bestimmten Erzeugungszustand S des Impulsmustergenerators 39 zusammenfallen.
In diesem Fall wird die Quelle 12 in Fig. 3^- durch ei-
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PHN 8902 28.6.78
nen Generator zum Liefern eines pseudobeliebigen Bitmusters, beispielsweise eine lineare Schieberegisterreihe
mit maximaler Länge, gebildet. Für den verschlüsselten Bitstrom am Ausgang des Modulo-2-Addierers 19
hat dies zur Folge, dass die Bits in den Testbitstellen aufeinanderfolgender Uebertragungsrahmen ein Muster
bilden, das dem festen pseudobeliebigen Bitmuster der Quelle 12 oder dem logischen invertierten Wert
desselben abhängig von dem binären Wert des Bits in
desselben abhängig von dem binären Wert des Bits in
dem festen Verschlüsselungsimpulsmuster, das diesem
Erzeugungszustand S des impulsmustergenerators 39
zugehört, entspricht. Auch in diesem Fall ist das
Testbitmuster völlig bekannt, so dass es auf die bereits eingehend erläuterte Art und Weise in regenerativen Teilen 95 23 der Zwischenstellen 7 und der Empfängerperipherieapparatur 6 mit Hilfe von Selektionsanordnungen hO, 40', die für dieses Testbitmuster eingerichtet werden, selektiert werden kann.
Erzeugungszustand S des impulsmustergenerators 39
zugehört, entspricht. Auch in diesem Fall ist das
Testbitmuster völlig bekannt, so dass es auf die bereits eingehend erläuterte Art und Weise in regenerativen Teilen 95 23 der Zwischenstellen 7 und der Empfängerperipherieapparatur 6 mit Hilfe von Selektionsanordnungen hO, 40', die für dieses Testbitmuster eingerichtet werden, selektiert werden kann.
Die obenstehend beschriebene Wirkungsweise
der Senderperipherieapparatur 2 in Fig. 3a wird durch
die Zeitdiagramme der Fig. 5 erläutert. Die Zeitdiagramma
a und b in Fig. 5 entsprechen den Zeitdiagrammen _a und b_ der Fig. h und zeigen den Bitstrom der
Datenquelle 11, der in den Pufferspeicher I3 einge-
Datenquelle 11, der in den Pufferspeicher I3 einge-
schrieben wird, und den Bitstrom, der im Rhythmus
des Uebertragungstaktsignals aus dem Pufferspeicher
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13 ausgelesen wird für den Fall, dass in der Bitstelle
(n + 1 ) jedes Uebertragungsrahmens ein durch, χ bezeichnetes
Testbit eingefügt wird. Im Gegensatz zu Fig. h haben die Testbits χ in aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen
aus Fig, 5 nicht denselben Binärwert, sondern sie bilden das feste pseudobeliebige Bitmuster
der Quelle 12. Das Zeitdiagramm £ in Fig. 5 zeigt die
Zählstellung des Uebertragungstaktimpulszählers 38 und
mit Hilfe von Pfeilen die Zeitpunkte, wo dieser Zähler 38 nach Erreichen der Endzählstellung C= (n + 1) dem
Impulsmustergenerator 39 einen Stellimpuls abgibt. Diese Zeitpunkte brauchen nicht unbedingterweise mit
dem Anfang jedes der Uebertragungsraiunen zusammenfallen,
aber in der Praxis wird dieses Zusammenfallen wohl bevorzugt, weil dann dem Zähler, der im Zeitsteuerkreis
14 bereits zum Verteilen des Bitstromes in Uebertragungsralimen mit F= (n + 1) Bitstellen
pro Uebex-tragungsrahmen vorhanden 1st, zugleich der
Stellinipuls, um den Impulsmustergenerator 39 in den
Ausgangserzeuguiigszustand S zu bringen, entnommen
werden kann, und ein eigener Uebetragungstaktimpulszähler
38 kann also fortfallen. Das Zeitdiagramm c[
in Fig. 5 zeigt die aufeinanderfolgenden Erzeugungszustände
S , S ,...,S 1 des Impulsmustergenerators
39. Aus den Zeitdiagrammen b und d ergibt such deutlich,
dass die Teatbits χ in aufeinanderfolgenden
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Uebertragungsrahmen immer mit demselben Erzeugungszustand
S 1 des Impulsmustergenerators 39 zusammenfallen.
Da in diesem Fall die Testbitmuster in dem zu verschlüsselnden Bitstrom und dem verschlüsselten
Bitstrom entweder einander entsprechen oder einer des anderen logischer invertierter Wert ist und dies also
auch für den entschlüsselten Bitstrom gilt im Gegensatz zu dem an Hand der Fig. k erläuterten Fall,
kann dem entschlüsselten Bitstrom die Information zum Synchronieren des Uebertragungstaktimpulszählers
38' in der Empfängerperipherieapparatur 6 entnommen
werden.
Flg. 6 zeigt eine Abwandlung der Empfängerperipherieapparatur 6 in Fig. 3c, worin von dieser
letzten Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. Die entsprechenden
Teile der Peripherieapparatur 6 in Fig. 6 und Fig. 3c sind mit denselben Bezugszeichen angegeben.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 fehlt die Selektionsanordnung 40' aus Fig. 3° im regenerativen
Teil 23, aber dagegen ist der Synchronisationskreis
36 aus Fig. 2c vorhanden, weil die Aufgabe der Selektionsanordnung 4O'aus Fig. 3c in diesem Fall
durch diesen Synchronisatioiiskrels 36 in Zusarnmenax-beit
mit dem Pufferspeicher 29 und dem Zeitsteuerkreis
30 völlig erfüllt werden kann. Aus Fig. 6 geht
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PHN 8902 28.6.78
hervor, dass diese Ausführungsform der Peripherieapparatur
6 der bekannten Ausführungsform nach Fig. 2c weitgehend entspricht. Die Ausführungsform nach Fig.
6 unterscheidet sich jedoch von der nach Fig. 2c dadurch, dass in Fig. 6 ein Uebertragungstaktimpulszähler
38' vorhanden ist, der einen Impulsmustergenerator 39'
beim Erreichen der Endzählstellung C= (n + 1) in den Ausgangserzeugungszustand S bringt. Dieser Synchronisationskreis
36 kann auf ähnliche ¥eise wie die Selektionsaiiordnungen
40, ho* in den Zwischenstellen 7 nach
Fig. Jh und die Peripherieapparatur 6 nach Fig. Jc aufgebaut
werden. An einem Ausgang $2 des Synchronisationskreises 36 ist dann ein Signal zum 'Synchronisieren des
Uebertragungstaktimpulszählers 38' in Fig. 6 mit dein
Uebertragungstaktimpulszähler 38 in Fig. 3a. vorhanden.
Wenn die Stellimpulse des Uebertragungstaktimpulszählers 38 mit dem Anfang jedes der Uebertragungsrahmen
zusammenfallen, kann der Stellimpuls zum Bringen des Impulsmustergenerators 39' in den Ausgangserzeugimgszustand
S auch dem Zeitsteuerkreis 30 entnommen werden,
so dass der einzelne Uebertragungstaktimpulszähler 38' in der Peripherieapparatur 6 fortfallen kann, ebenso
wie übrigens der Uebertragungstaktimpulszähler 38 in der Peripherieapparatur 2, wie dies bereits erwähnt
wurde.
Obenstehendes wurde für die Beziehung C=F
909813/0967 "
Λ* PHN 8902
* 28.6.78
zwischen der Endzählstellung C des Uebertragungstaktimpulszählers
38 und der Anzahl F der Bitstellen pro
Uebertragungsrahmen erläutert, kann aber mutatis mutandis auch angewandt werden, wenn die Beziehung C = F/m
gewählt wird, wobei m eine ganze Zahl ist, weil auch dann die Testbits χ in den aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen
immer mit denselben Erzeugungszustand
S des Impulsmustergenerators 39 zusammenfallen, wie auf einfache Weise nachgewiesen werden kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das
beschriebene digitale Uebertragungssystem wichtige
Vorteile bietet. So ist es bei Anwendung der beschriebene Massnahmen nicht nur möglich, die als Testbits
eingefügten zusätzlichen Bits aus dem verschlüsselten Bitstrom zu selektieren, ohne diesen zu entschlüsseln,
und diese Testbits zur Ueberwachung des den betreffenden Zwischenstellen vorhergehenden regenerativen Abschnittes
zu verwenden, sondern, es ist auch möglich, bei Ermittlung einer falschen Funktion dieses vorhergehenden
regenerativen Abschnitts die empfangenen Testbits in dem regenerierten Bitstrom zu unterdrücken und
durch Alarmbits in den für diese Testbits bestimmten Bitstellen zu ersetzen. Dadurch, dass für diese Alarmbits ein für die betreffende Zwischenstelle kennzeich-
nendes Alarmbitmuster gewählt wird, kann die Eropfängerendstelle beim Empfang dieses kennzeichnenden Alarm-
'9 09813/0967
PHN 8902 28.6.78
bitmusters ohne weitere Fehlerortung ermitteln, dass der der betreffenden Zwischenstelle vorhergehende regenerative
Abschnitt nicht einwandfrei funktioniert.
In dem beschriebenen Uebertragungssystem wird ausser— dem ein Verschlüssler-Entschlüsslertyp verwendet, der
keine Bitfehlermultiplikation einführt im Gegensatz zu dem selbstsynchronisierenden Verschlüssler und
Entschlüssler, der in den bekannten Uebertragungssystemen verwendet wird und der eine Bitfehlermultiplikation
herbeiführt.
909813/0967
Leerseite
Claims (1)
- kV. Philips1 eioeüamprr-sbrite, Einten ' - phn 890228.6.78PATENTANSPRUECHE:DigitaJ.es Uebertragungssystem mit einer Anzahl regenerativer Zwischenstellen, die zusammen eine digitale Verbindung zwischen einer Senderendstelle und einer Empfängerendstelle bilden, wobei die Endstellen je mit zugehörender digitaler Peripherieapparatur versehen sind und die Senderperipherieapparatur Mittel zum Verteilen des zu übertragenden Bitstromes in aufeinanderfolgende Uebertragungsrahmen mit einer festen Anzahl Bitstellen und zum Einfügen mindestens eines zusätzlichen Bits in eine gegebene Bitstelle jedes der aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen und weiter eine Verschlüsselungsanordnung enthält, in der der auf diese Weise erhaltene Bitstrom mit einem Verschlüsselungsimpulsmuster modulo-2 kombiniert wird, und zwar zum Erzeugen eines verschlüsselten Bitstromes zur Uebertragung über die digitale Verbindung, und wobei die Empfängerperipherieapparatur eine Entschlüsselungsanordnung zum Entschlüsseln des der digitalen Verbindung entnommen verschlüsselten Bitstromes und weiter Mittel enthält zum Selektieren der in die aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen eingefügten zusätzlichen Bits, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender- sowie die Empfangerperipherieapparatur (2 bzw. 6) einen Uebertragungstaktimpulszähler (38, 38') mit einer Endzählstellung enthalten, die mit909813/0967ΡΪΟί 8902 28.6.78der Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen in einer gegebenen festen Beziehung steht, welche Zähler in der Endzählstellung einen Stellimpuls abgeben, dass die Verschlüsselungs- sowie die Entschlüsselungsanordnung (15 bzw. 2.6) mit einem Impulsmustergenerator (39> 39') zum Erzeugen eines gegebenen festen "Verschlüsselungsimpulsmusters versehen sind, welche Impulsmustergeneratoren durch den Stellimpuls der genannten Zähler in einen gegebenen Ausgangserzeugungszustand gebracht werden, und dass die regenerativen Zwischenstellen (7) sowie die Empfängerperipherieapparatur (6) Mittel enthalten zum Selektieren der in die aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen eingefügten zusätzlichen Bits auf Basis der genannten festen Beziehung zwischen der Endzählstellung und der Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen, wobei die Selektionsmittel in der Empfängerpsripherieapparatur (6) zugleich Synchronimpulse zum Synchronisieren des Uebertragungstaktimpulszählers (38!) in der Empfängerperipherieapparatur mit dem in der Senderperipherieapparatyr (2) abgeben.2. Digitales Uebertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in eine gegebene Bitstelle jedes der aufeinanderfolgenden Uebertragungsrahmen eingefügten zusätzlichen Bits alle denselben binären Wert aufweisen und dass die Endzählstellung909813/0967PHN 8902 28.6.78des Uebertragungstaktimpulszählers (38, 38') und die Anzahl Bitsteilen pro Uebertragungsrahmen ein relatives Primzahlenpaar bilden.3» Digitales Uebertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in eine gegebene Bitstelle jedes der aufeinanderfolgenden Uebertragungs· rahmen eingefügten zusätzlichen Bits ein festes und periodisch pseudobeliebiges Bitmuster bilden und dass die Endzählsteilung des Uebertragungstaktimpulszählers (38> 38') der Anzahl Bitstellen pro Uebertragungsrahmen bzw. einem Untervielfachen derselben entspricht.9098 1 3/0967
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| DE3400965A1 (de) * | 1984-01-13 | 1985-07-18 | ANT Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang | Einrichtung zum rahmenaufbau auf der sendeseite bzw. rahmenabbau auf der empfangsseite fuer eine digitale richtfunkuebertragungsstrecke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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