DE2642346A1 - Verfahren zum abstellen der abzugs- und aufwickeleinrichtung der spinnstellen einer offen-end-spinnmaschine und einrichtung zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum abstellen der abzugs- und aufwickeleinrichtung der spinnstellen einer offen-end-spinnmaschine und einrichtung zum durchfuehren des verfahrensInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/48—Piecing arrangements; Control therefor
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Description
\DtpL-tlft0. sue. ÖbecAacd OCaeatedi
O C Λ 0 Q / R
PATENTANWALT £ O H £ O 4-O
16. Sept. 1976
Anwo-Akte: 75.849
PATENTANMELDUNG Anmelder: V^zkumn^ üstav bavlnarsk^, Üsti nad OrIiei
Titel; Verfahren zum Abstellen der Abzugs- und Aufwickeleinrichtung
der Spinnstellen einer Offen-End-Spinnmaschine und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abstellen der Abzugs-
und Aufwickeleinrichtung der Spinnstellen einer Offen-End-Spinnmaschine,
die mittels einer Reversiereinrichtung einerseits auf Arbeits-, d. h. Abzugs- und Aufwickelbewegung
während des Spinnvorgangs andererseits auf die Rückbewegung umschaltbar ist, wobei das Vorhandensein des gesponnenen,
von der Spinneinrichtung durch ein Abzugsrohr abgezogenen Garnes durch einen Fühler überwacht wird, der
im Falle eines Fadenbruches ein Signal zum Abstellen der Abzugs- und Aufwickeleinrichtung abgibt, und ferner eine
Einrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
Das Bestreben, das Offen-End-Spinnverfahren möglichst weitgehend zu automatisieren, hat eine ganze Reihe von Mitteln
zum automatischen Beheben von Fadenbrüchen ins Leben gerufen,
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Am*.-Akte: 75.849
-#- 26A2346
So ist ein Verfahren zum Beheben von Fadenbrüchen bekannt
(CS-PS 122 168) bei dem das Ende des gebrochenen Fadens in den Spinnrotor teilweise durch zwangsläufige Rückdrehung
der Abzugswalze und der Wiekeltrommel, teilweise durch
Einwirkung des Unterdruckes im Spinnrotor zurückgeführt wird. Die CH-PS Nr. 436 057, in der dieselbe Einrichtung
beschrieben wird, ist noch um ein weiteres Merkmal erweitert, d. h. daß die Zurückführung des Garnes in der Zeitspanne
anfängt, in der das Garnende sich noch im Austrittsrohr befindet. Es handelt sich daher um die Forderung, daß
das Garn bei Fadenbruch das Abzugsrohr nicht verläßt. Diese Bedingung gilt natürlich nicht nur für den Prozeß des auto-
A 22. Λ matischen Fadenbruchbehebens nach der erwähnten CS-PS
sondern auch für andere Systeme, wie z. B. für den vielfachen bzw. simultanen Anspinnprozeß. Der angeführten Bedingung
wird entgegengekommen, wenn auf einer Offen-End-Spinnmaschine eine Spinnstelle aus irgendeinem Grunde eingestellt
werden muß und falls diese später ohne Eingriff des Bedienungspersonals in Gang gesetzt werden soll. Bei hochtourigen
Spinnmaschinen, die mit hohen Abzugsgeschwindigkeiten arbeiten, ist es besonders schwierig, das Garn beim
Abstellen der Aufwiekeleinrichtung nicht aus dem Abzugsrohr
herauszuziehenο Der Einsatz einer Bremse, die beim Abstellen
der Maschine oder beim Fadenbruch auf irgendeiner der Spinnstellen nach dem Abschalten vom Antrieb die Abzugseinrichtung so schnell abbremsen muß, daß das Garnende nach
dem Abstellen im Abzugsrohr bleibt, ist ziemlich kostspielig, da bei den Maschinen mit automatischem Anspinnen für jede
dieser Spinnstellen eine Bremse, eine elektromagnetische Kupplung und ein Zeitgeber vorgesehen werden müssen·
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1-Akte: 75.849
Bei einer bekannten Vorrichtung zur Fadenbruchbehebung, sowie zum Anspinnen mittels einer zentralen Einrichtung
mit einem ein Programm zum Anspinnen abgebenden Zeitgeber, muß beim Fadenbruch an irgendeiner Spinnstelle diese zum
Stillstand gebracht werden und in diesem so lang verweilen, bis das erwähnte Programm den Impuls zum Beginn eines
neuen Anspinnzyklus gibt, d. h. ein sogenanntes Öffnungssignal. Das erwähnte Abstellen muß jedoch so schnell erfolgen,
daß das Garnende stets in dem an den Spinnrotor anschließenden Abzugsrohr bleibt. Die Erfüllung dieser Bedingung, insbesondere
bei hochtourigen, beispielsweise mit 90 000 U/Min. arbeitenden Spinnmaschinen ist sehr anspruchsvoll. Der
Einsatz einer mechanischen Bremse zu diesem Zweck bringt erhöhte Herstellungskosten der Maschine mit sich, ohne ein
absolut zuverlässiges Ergebnis zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angeführten Nachteile zu beseitigen und ein Verfahren und eine Einrichtung
zu schaffen, bei der das Signal des Fühlers die Keversiereinrichtung
von der Abzugs- und Aufwickel- auf die Rückbewegung nur für eine zum Abstellen der Abzugs- und Aufwickeleinrichtung
nötige Zeit umschaltet, in der sich das Garn noch im Abzugsrohr befindeto
Diese Aufgabe wird beim erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß zwischen dem Fadenbruchfühler und dein Reversierschaltelement
ein Zeitschalter eingebaut ist, der die Zeit, innerhalb welcher sich das Reversierelement nach der Umschaltung
in der Lage zum Ausüben der Rückbewegung befindet, begrenzt.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß der Zeitschalter für die Zeit in der das Reversierschaltelement in der Lage zum
Ausüben der Rückbewegung bleibt, einstellbar ist.
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: 75.849
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht der Aufwickel- und Abzugseinrichtung
in der Lage, in welcher diese an Mittel zur Durchführung der Abzugs- und Aufwickelbewegung anschließen;
Fig. 2 eine Detailansicht nach Fig. 1, die die Reversxerexnrxchtung
in der Lage darstellt, in der die Aufwickel-
und Ab zugseinrichtung auf die Rückbewegung umgeschaltet
ist und
Fig. 3 ein Zeitdiagramm der Arbeitsweise des Fadenbruchfühlers,
der Reversxerexnrxchtung, des Spinnregimes und des Regimes der Rückt»ewegung„
Ein gesponnenes Garn 1 wird von der Spinneinrichtung 100 über einen Abzugsmechanismus d. h. eine Abzugswalze 2, und
einen Aufwickelmechanismus, d. h. eine Verteilungstrommel 3
geführt, und zuletzt auf eine Spule 4 aufgewickelt. Eine
durchlaufende Welle 5 dient zum Spinnantrieb über die ganze Maschine, d. ho zu der normalen Abzugs- und Aufwickelbewegung,
über ein Zahnradgetriebe 6, 6' wird diese Bewegung auf eine verschiebbare Kupplung 7, 71 übertragen und von
hier aus über Getriebe 8 auf eine Welle 31 der Verteilungstrommel 3 und über ein weiteres Getriebe 9 auf den Abzugsniechanismus,
der durch die Abzugswalze 2 gebildet ist. Das Zahnradpaar 6, 61 steht im ständigen Eingriff und bildet
zusammen.mit der durchlaufenden Welle 5 die Mittel zum Ausüben der normalen Abzugs- und Aufwickelbewegung.
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Aiw..-Akte: 75.849
- a.
Eine weitere Durchlaufwelle 10 dient zum Verteilen der Rückbewegung
zum Reversieren des Garnes 1 über die ganze Maschine. In diesem Falle wird diese Bewegung über ein
Zahngetriebe Ii, II1 auf die verschiebbare Kupplung 7, 71
übertragen und von hier aus auf dem bereits bekannten Wege über die Getriebe 8 und 9 zur Verteilungstrommel 3 und zum
Abzugsmechanismus ο Das Zahnradpaar 11, II1 steht in ständigen
Eingriff und bildet zusammen mit der ¥elle 10 die Mittel zum Ausüben der Rückbewegung,
Das Reversierelement, d„ h. der Körper der Kupplungen 7 und
71 ist verschiebbar von der linken zur rechten Randlage mittels
eines Reversierschaltelementes 101, welches ein Signal zum Umschalten vom Fühler 102 mittels eines Zeitschalters 103
bekommt, der einstellbar ist und die Zeit begrenzt, innerhalb welcher nach Umschaltung des Reversierschaltelementes 101
dieses in der Lage zum Ausüben der Reversierbewegung bleibt«
Der Spinnprozeß mit Aufwicklung und Abzug ist in Fig. 1 dargestellt. Das Zahnrad 6 greift in die Kupplung 7 ein und
die Abzugs- und Aufwiekeleinrichtung erhält eine normale Bewegung.
Der Fadenbruchfühler 102 ist in eingeschalteter Lage und sendet ein Signal 310 (Fig. 3a). Kommt es an einer Spinnstelle
zum Fadenbruch, schaltet der Fühler 102 aus und sendet ein Nullsignal 30. Die Reversiereinrichtung, do h. die
Kupplung 7» 71» die während des Signals 310 in der Lage
zur Durchführung der normalen Aufwickel- und Abzugsbewegung war, wird beim Signal 30 abgeschaltet (Fig. ya) und für eine kurze
Zeitspanne ΐ mit den Rädern 11, II1 zur Durchführung der
Reversierbewegung gekoppelt. Die Zeit T dieser Koppelung mit der Rückbewegung wird für äine gegebene Τ3φβ der Maschine
vorzugsweise auf experimentellem Wege bestimmt, mit der Möglichkeit, nach einer gewissen Zeit eine notwendige
Korrektur vornehmen zu können. Diese Zeit ist nur so lang, daß die Aufwickel- und Abzugsbewegung angehalten wird, aber
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Anw,-Akte: 75.849
nicht für eine so lange Zeit, daß es zu einer Rückkehr des Garnes 1 kommen kann·
Das Verschieben der Reversierexnrxchtung von der einen
in die andere Lage kann auch auf eine andere bekannte Weise vorgenommen werden, beispielsweise durch ein elektromagnetisch
gesteuertes Signal 3iO und das Reversierschaltelement
101 resp. Zeitschalter 103, der vorzugsweise im Schaltkasten 104 untergebracht ist.
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Leerseite
Claims (3)
1. Verfahren zum Abstellen der Abzugs- und Aufwickeleinrichtung
der Spinnstellen einer Offen-End-Spinnmaschine, die mittels einer Reversiereinrichtung einerseits auf
die Arbeite-, d. h. Abzugs- und Aufwiekelbewegung während
des Spinnvorgangs, andererseits auf die Rückbewegung umschaltbar ist, wobei das Vorhandensein des gesponnenen,
von der Spinneinrichtung durch ein Abzugsrohr abgezogenen Garnes durch einen Fühler überwacht wird, der im
Falle eines Fadenbruches ein Signal zum Abstellen der Abzugs- und Aufwiekeleinrichtung abgibt, dadurch gekennzeichnet , daß das Signal des Fühlers
die Reversiereinrichtung von der Abzugs- und Aufwickel auf die Rückbewegung nur für eine zum Abstellen der
Abzugs- und Aufwickeleinrichtung nötige Zeit, in der sich das Garn noch im Austrittsrohr befindet, umschaltet.
2. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend ein vom Fadenbruchfühler gesteuertes Heversierschaltelement
der Reversiereinrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Fadenbruchfühler
(102) und dem Reversierschaltelement (lOl) ein Zeitschalter (103) eingeschaltet ist, der die Zeit,
innerhalb welcher sich das Reversierschaltelement (lOl) nach der Umschaltung in der Lage zum Ausüben der Rückbewegung
befindet, begrenzt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter (103) für die
Zeit, in der das Reversierschaltelement (lOl) in der
Lage zum Ausüben der Rückbewegung bleibt, einstellbar ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS7500006778A CS183095B1 (en) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Apparatus for stopping takeoff and takeup mechanisms of open-end rotor spinning units |
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| DE2642346A1 true DE2642346A1 (de) | 1977-04-21 |
Family
ID=5415562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762642346 Ceased DE2642346A1 (de) | 1975-10-07 | 1976-09-21 | Verfahren zum abstellen der abzugs- und aufwickeleinrichtung der spinnstellen einer offen-end-spinnmaschine und einrichtung zum durchfuehren des verfahrens |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4104854A (de) |
| JP (1) | JPS5953375B2 (de) |
| CS (1) | CS183095B1 (de) |
| DE (1) | DE2642346A1 (de) |
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| DE102011053811A1 (de) * | 2011-09-21 | 2013-03-21 | Rieter Ingolstadt Gmbh | Spinnmaschine und Verfahren zur Unterbrechung der Garnherstellung an einer Spinnmaschine |
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- 1976-10-07 US US05/730,416 patent/US4104854A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CS183095B1 (en) | 1978-05-31 |
| JPS5255736A (en) | 1977-05-07 |
| US4104854A (en) | 1978-08-08 |
| JPS5953375B2 (ja) | 1984-12-25 |
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