DE1685906A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen eines Fadenendes an die Fasersammelflaeche einer Offenend-Spinnmaschine durch Ruecklieferung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen eines Fadenendes an die Fasersammelflaeche einer Offenend-Spinnmaschine durch RuecklieferungInfo
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Description
• «
1685908
• MÖNCHEN 22, ΒΟΒΕΑΤ-ΚΟΟΗ-βΠΙ *
—- TELBFONatöHO ^
Hl/th -B299
MAßCHIKEII?ABRIK BIETER AG
Winterthur, Schweiz
Verfahren und Vorrichtung sum Anseteen eines fadenende β
an die FaserBammelfläche einer Offenend-Spinnmaechine
durch Rücklieferung .
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sum Ansetzen
eines Padenendes an die FasersanunelflÄche einer Offenend-Spi
Tirana Bchine durch Rücklieferung, insbesondere bei Auf»
treten eines Fadenbruches oder beim Anfahren und auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene.
Die Rücklieferung eine« Garnes an eine Paeersammelfläche
einer Offenend-Spinnyorrichtung muß sehr rasch, für eine
bestimmte Zeit und in einer bestimmen Oarnlänge erfolgen,
wenn beim Anfahren der Maschine keine Fadenbruch« auftreten
sollen, oder wenn wahrend des Betriebes bei Auftreten eines
Fadenbruches ein solcher wieder zuverlässig an der Faseresjornelflache
mit den neu angelieferten Fasern eingesponiMa,
d. h. angesetzt werden soll.
T 0 9 8 3 SV 0 3 21
Es ist bereite bekannt, zum Zwecke der Bücklieferung in -Offenendspinnmaschinen mit rotierender Spinnkammer die
mechanisch über ein Getriebe starr gekuppelten Abzugs-. und Treibwaisen saut aufzuwindendem Garnkörper gemeinsam
um einen gewiesen, vorbestimmten Betrag rückwärts zu
drehen und dann schlagartig auf Normalbetrieb, d. h· Vorwärtslauf, zu reversieren· Dieses Verfahren hat aber
den lfachtell, daß mehrfach große Massen zu beschleunigen
sind und die Aufnahmespule nicht immer mitkommt, d« h· auf
der Antriebswalze rutscht, so daß beim Reversieren Fadenbrüche und beim Zurückreversieren in Kormallauf Aufwind- .
fehler eintreten können, sobald die Liefergeschwindigkeit
diejenige einer Ringspinnmaschine wesentlich übersteigt„
Es ist nicht möglich, mit diesem bekannten Verfahren alle
technologischen Anforderungen, die an einen guten Ansetzvorgang gestellt werden müssen, zu erfüllen·
Es ist ebenfalls bekannt, auf automatischen Spulmaschinen
mit Anknüpf vorrichtungen Fadenbrüche zu beheben, ohne den
Spul Vorgang zu unterbrechen, und dabei aus einem Gefäß
zur Aufnahme einer aufgestauten Garnreserve diese durch
eine Öffnung während des Anknüpf Vorganges abzuziehen und
ununterbrochen aufzuwinden. Dabei erfolgt das Anknüpfen durch eine komplizierte Anknüpf vorrichtung, welcher der
gebrochene Faden mit einem Greifer vom abzuspulenden Kops
zugeführt wird. Sine Rücklieferung erübrigt sich somit
vollständig· An Offenend-Spinnmaechinen sind jedoch derartige Greifer und Anknüpfvorrichtungen unbrauchbar, well
der Ansetzvof gang an der Fasersamaelflache, wo die Fadenbrüche entstehen, durchgeführt werden saß, d. h. dae
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Es ist bereite bekannt, zum Zwecke der Rücklieferung in
Offenend-Spinnraaschinen mit rotierender Spinnkammer die
mechanisch über ein Getriebe starr gekuppelten Abzugsund Treibwalzen samt auf zuwindendem Garnkörper gemeinsam
um einen gewissen, vorbestimmten Betrag rückwärts zu drehen und dann schlagartig auf Normalbetrieb» d«, h»
Vorwärtslauf, zu reversieren· Dieses Verfahren hat aber
den Kachteil, daß mehrfach große Hassen zu beschleunigen sind und die Aufnahmespule nicht immer mitkommt, d» h. auf
der Antriebswalze rutscht, so daß beim Reversieren Fadenbrüche
und beim Zurückreversieren in Normallauf Aufwindfehler eintreten können, sobald die Liefergeschwindigkeit
diejenige einer Ringspinnmaschine wesentlich übersteigtt
Eb ist nicht möglich, mit diesem bekannten Verfahren alle
technologischen Anforderungen, die an einen guten Ansetz·*
Vorgang gestellt werden müssen, su erfüllen.
Es ist ebenfalls bekannt, auf automatischen Spulmaschinen
mit Anknüpfvorrichtungen Fadenbrüche zu beheben, ohne den
Spulvorgang zu unterbrechen, und dabei aus einem Gefäß
zur Aufnahme einer aufgestauten Garnreserve diese durch
eine Öffnung während des Anknüpfvorgangee abzuziehen und
ununterbrochen aufzuwinden,. Dabei erfolgt das Anknüpfen
durch eine komplizierte Anknüpfvorrichtung, welcher der gebrochene Faden mit einen Greifer vom abzuspulenden Kops
zugeführt.wird«, Eine Rücklieferung erübrigt sich somit
vollständig. An Offenend-epinnmaechinen sind jedoch derartige Greifer und Anknüpfvorrichtungen unbrauchbar, weil
der Ansetzvorgang an der Fasersanaelfliehe, wo die Fadenbrüche
entstehen, durchgeführt werden nuß, d. h. dae
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gebrochene Ende naß bis an diese zurückgebracht und dort
angelegt und zudem mit neu eingeepeieten ?aeera verbunden und eingedreht und dann abgesoffen werden· Dieser Vorgang
kann weder durch eine der bekannten noch durch einen Greifer vollzogen werden, und zwer aueh
dann nicht, wenn zusätzliche Hittel zvm Stilleetsan der
Fadenreserve und zur Erzeugung einer IHiökwilrt«bewe©ing der
Fadenreserve an die Anknüpf vorrichtung vorgesehen sind, die dann auch noch mit weiteren pneumatischen Torrichtungen
zum Auffinden des Fadenende» der Fadenreserve kombiniert sein müssen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, möglichst
größe, der Trägheit unterworfene und bei der Rücklieferung
zu beschleunigende Massen weitgehend auszuschalten»
Schließlich besteht, ein £iel der Erfindung darin, Padenbrüche
bei der Eticklieferung, die von der SJrägheit der
Spule oder Aufwindfehlern herrühren, eu unterdrücken und
die Rücklieferung bei hohen Geschwindigkeiten, wie sie bei
Offenendmaschinen Vorhanden sind, zu gewähr leisten«
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß das Bückliefern
aus einer - in Garnlaufrichtung betrachtet -' nach den Abaugswalsen
und vor der Aufvrindstelle zuvor bereitgestellten Garnreserve durch Reversierung der Garnbewegung an den
Abzugswalzen und abbauender Fadenreserve geschieht.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens mit einer rotierenden Fasersaramelfläche und
das Garn von dieser abziehenden Abzugswalzen Bowie einer durch Reibungsmitnahme angetriebenen Aufwindspule kennzeichnet
— 3 *.
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sich dadurch, .daß dt« Abzugewalzen zur Bücklief erung aus
einer zwischen Abzugswalzen uzvd Aufwindspule zuvor aufgebauten
Garnreserve von der Aufwindepule unabhängig reverslerbar
eingerichtet sind*
XIn wesentlicher Torteil der Erfindung besteht darin, daß
der Hücklitf erungevorgang von der Beeinflussung durch die
Aufnahmespule bzw. deren Antrieb befreit ist und lediglich
durch den Eückwärtelauf der Absugavalzem erfolgt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben} in dieser zeigt:
Fig. 1 und 2 je eine OffeneM-ßpinnvorrlchtung in schema*
tlecher Dar at«llungι
Fig· 6 und 7 Je eine andere Offeneod^pinnvorriohtung in
schenatiecher Darstellung!
Fig. 8, 9 und 10 eine Abwandlung des Antriebes der Abzugswalzen in schettatisoher Darstellung.
Einer rotierenden Fasereaamelflache 1 wird ein in Fig. 1
gestrichelt gezeichneter Faden 2 über einen Fadenwächter 5
entzogen und au« Abzugswaisenpaar 4 und von diesem zur
Bildung einer Beserveschllnge Über einen Tänserbügel 5
und eine Fadenbremse 6 zur Hut trommel 7 und zur Aufnahme»
spule 8 geleitet. Sin koaxial zur Hut trommelwelle 9 angeordneter Antriebsmotor 10 mit der Rotorwelle 11 treibt
ein auf dieser verschiebbares, starr verbundenes Kegelradpaar 12, 13· Bine Conuskupplung 14 stellt die ein- und
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ausrückbare Antriebsverbindung mit der Buttrommelwelle 9
her· Das kleinere Kegelrad 12 treibt das Absugswalsenpaar "4 im Normalbetrieb über Kegelrad 15 und Welle 16 in
AbsugBrichtung an, wobei die Kupplung 14 eingerückt let»
In der in Fig. 1 dargestellten Lage wird der Antrieb Über
Kegelräder 13 und 1? auf Welle 16 übermittelt und die Abeugswalsen 4 in umgekehrtem Sinn angetrieben· Damit die
Geschwindigkeit der Rücklieferung größer ist als die
der Absugsge schwind! gkelt, muß das XKarchmesserverhältnis
der Bäder 12, 15 kleiner gewählt werden als dasjenige von
13 und 17 > Tritt nun ein Fadenbruch ein, so gibt der Fadenwächter 3 Kontakt Über den Stromkreis 18 und bringt über
das Steuergerät 19 den Zugmagneten 20 in die in 71g« 1
gezeichnete Stellung, wobei dieser über ein Hebelsystem die Kupplung 14 löst und die Räder 13 und 1? in Eingriff
bringt. Der Eingriff dauert eine durch da· Steuergerät 19 -vorbestimmte kurse Zeit· Dadurch wird der Faden oberhalb
des AbzugswalEenpaeres 4 unter Rückhalt durch die Fadenbremse 6 und die Trägheit der Spule gestrafft und der
Tänaerbügel 5 *us der ausgesogenen in die gestrichelte
Lage angehoben· Hun berührt das rücJtga speie te Garnende
wieder die Pasersammelflache 1 und spinnt sich an· Bas
Steuergerät 19 hat inzwischen nach abgepaßter kurser Zeit
den Magneten 20 ausgeschaltet, womit das Bäderpaar 12, 13
nach rechts rückt und die Umschaltung auf Abziehen und Aufwinden, d, h· auf Normalbetrieb erfolgt. Durch entsprechende
Bins teilung der Kupplung 14 kann dafür gesorgt werden, daß etwas verzögert aufgewunden wird, so daß sich die richtige
Länge der um den Tanzerbügel 5 gelegten Schlinge rasch
wieder bildet. Hit dem Magneten 20 über einen Winkelhebel 20'
verbunden ist ein Bremsschuh 20", der die abgekuppelte
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Hut trommel ? 1UiId damit die Spule 3 abbremst·
In Pig. 2 sind sowohl die IJuttrommel 22 als auch die
schwenkbare Abzugswalze 23 und die feste Walze 24- starr mit der Antriebswelle 25 gekuppelt und drehen weiter, ·
selbst wenn ein Fadenbruch durch dta Fadenwächter 26
auf das Steuergerät 27 signalisiert wird. Eine zweite, schneller laufende Walte 28, deren Welle die Drehbewegung
von Welle 25 übernimmt und Über das Räderpaar 29 an die
Walze 24 weitergibt, ist im Maschinengestell feststehend gelagert. Sie weist gegenüber der Abzugswalze 24 umgekehrte
Drehrichtung auf· Zum Ansetzen de* Fadens wird nun durch den Fadenwächter 26 über das Steuergerät 27 und den Zug»
magneten 30 die Abzugswalze 23 vom Abzugszylinder 24
auf die umgekehrt und schneller umlaufende Walze 28 in die in Pig· 2 ausgesogene Stellung geschwenkt. Das Steuergerät 27 hebt in diesem Moment über Bebemagnet 31 sur
Unterbrechung der Mitnahme die Spule 32 von der Nut trommel
22 ab, und gleichzeitig wird die Spule unabhängig gebremst« Ist die im Steuergerät 2? eingestellte Anaet2-reit
abgelaufen, so schaltet das Steuergerät 2? die
Magnete 30, 31 wieder ab, und der normale Abzugs- und
Aufwindvorgang mit inzwischen angesetztem Faden setzt wieder ein· Die beschriebene Reversierung der Abzugswalzen
kann auch auf andere Weise, wie ts«, B· in Fig. 3 und 4
beschrieben, gelöst werden.
trägt die durchgehende Welle 33 eine Büchse 34, auf
welcher seitlich ein glockenförmiges Segment 35 aufgeschraitbt
ist. Zwischen Büchse 3k und Segment 35 "befindet·
sich eine etwas Spiel aufweisende schwenkbare übernahmewalze 36, die fest mit einer zweiten, mitdrehenden, frei
- 6.
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• *
heraussagende Walze 57 verbunden ist, die zusammen mit einer
an dierae angepreßten Druckwalze 38 eine Klemmlinie für den
durchlauf end en t abzuziehenden- Fadon 59 bildet. Die Walze
ist so geführt und belastet, daß sie die Schwenkung der V/alze 57 bei gleichbleibender Belastung mitmacht. Sobald
die übernahmewalze 56 durch Schwenkung entweder mit der
Büchse 54 oder dem Segment 55 in Kontakt gebracht wird,
dreht ßie sich mit ITormal- oder höherer Bückspeisegeschwindigkeit
und entsprechendem Drehsinn, d. hf wird die VyIze
auf die Büchse 54 gedrückt, so wird der Faden- 59 -i-n normaler
Abaugsrichtung weiterbefördert* Praßt »an- .hingegen die
Übernahiasvralze 36 nach außen an das Segment 55» so kehrt
sich die Laufrichtung des Fadene auf beschleunigte Rücklieferung
um* Die Auslösung der Schwenkbewegung' kann wie in den vorangehenden Beispielen elektroaiagnetißciL erfolgeno
Das Segment 55 kann eine auf dienern verschiebbare Fortsetzung
AO bfcsitzen, die mit einer Schraube 41 gesichert
"ist, so daß sich der Laufweg der Walze 56 und damit die
rückgelieferte Fadenlänge auf einen gewünscht en Wert einstellen,
läßt.
Schlägt der Schwenkarm 42 zufolge des Passieriäss des Endos
der Fortsetzung 40 am Kontakt 4J an, bo wird die EÜckßchwonkung
an die Büchse 54 vorgenommen, und die Rückspeisung
ist beendet.
Ein !weiteres Beispiel für die Eraeugung der Rücklieferung
der Abzugswalzen ißt in Fig. 5 dargestellt. Hier ist der Faden 44 zwischen zwei Druckwalzen 45, 46 geklemmt, die
drehbar je auf einem schwenkbaren Hebel 47, 48 eitzene Die
eine Druckwalze 46 1st mit einer größeren Reib walze 49 koaxial fest verbunden, welche mit einer Feder 50 kräftig
an die Antriebswelle 51 gedrückt wird. Die Druckwalze 45
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klemmt nur den abzuziehenden Faden 44 gegen die Brackwalze
Di« in Fig. 5 dargestellte Lage entspricht dem Normalbetrieb.
Drückt nun der Magnet 52 die zweite Druckwalze 45 zusätzlich
kräftig nach unten, so hebt sie die Reibwaise 4-9 samt Druckwalze
46 von der Antriebswelle y\ ab und wird ihrerseits
für die Rücklieferung in umgekehrten Drehsinn und des
günstigeren Übersetzungaverhältnisees wegen rascher angetrieben
(gestrichelte Lage).
Wie eingangs schon erwähnt, ist die bekannte Lösung, die
Huttrommel und die Abziehwalsen durch ein Übersetzungsgetriebe
starr zu kuppeln und das Übersetzungsgetriebe über ein Umkehrgetriebe anzutreiben, nicht zufriedenstellend»
Wird nun gemäß Fig. 6 zwischen die Abziehwalzen 52 und die
Nuttrommel 54- mittels eines (Panzere 55 eine !fadenreserve
eingeschaltet, so läßt eich damit bereits eine bedeutende
Verbesserung erzielen, weil dadurch die starre Verbindung zwischen Motor 56, Reversiergetriebe 5?» Kettentrieb 58
und Abziehwalzen 55 einerseits und der Bfuttroiamel 54
andererseits in ihrer nachteiligen Wirkung aufgehoben wird.
Vfird nun zur Rückepeieung Getriebe 57 durch. Impuls vom
Fadenwächter 59 reversiert, aufgelöst durch ein im Eohr 60
hinauslaufendes Fadenende, so kann die genaue, vorgeschriebene
Länge aus der Fadenreserve zurüekgespeiefc werden,
such wenn dor Garnkörper 61 durch die plötzliche Reversierung auf der Waise 54- rutscht und nicht schnell genug
reversiert. Die gleiche Sicherheit besteht bein Anfahren,
vrenn zufolge der Trägheit des Anlaufas des Garnkörpere
diener zurückbleibt und sich bei Abwesenheit des Tänzer» eine unkontrollierte Schleife bilden würde, die für den
Aufwindvorgang störend sein müßte»
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Eine andere Lösung dee gleichen Problems 1st in Pig« 7
wiedergegeben» In der sonst gleichen Anordnung wie nach
Pig, 6 wurde zwischen daß Reversiergetriebe 62 und die
Wuttroa&el 63 für die Spule 64· ein© drehelastische oder
. im Drehmoment begrenzte Kupplung 65 eingeschaltet, deren
Charakteristik eo ausgebildet sein muß, daß sie bei geringer Belastung wie im IToXmIbetrleb als starre
Kupplung wirkt. Übersteigt jedoch das Drehmoment z. B*
beim Reversieren einen gewissen Wert, so können Futtrommel
63 und Spule 64 leicht zurückbleiben, während aus der Fadenreserve am Tänzerbügel 66 die Längendifferen»
des Fadens rückgespeist wird. Mit dieser Anordnung kann eine sehr rasche Rücklief erung und ebensolche Reversierung
der Abzugswalsen beherrscht werden, ohne daß sich von
Spinnstelle zu Spinnstelle ein verschieden großes Gleiten
.der Spule negativ auswirkt.
Eine weitere Möglichkeit, die Bückspeisung au bewerkstelligen, zeigt ?ig# 6» Die AbzugsweXsesi 67« 68 sitzen auf
einem Schwenkarm 69» der um dag Zentruu der Antriebswalze
70 schwenkbar ist« Buren «in« Äfcrollbewegung nach
unten (in Pfeilrichtung) auf der Azrfcrisbsvalze 70 nähert
sich der Kleampunkt der Walzen 67» 68 dem darunter liegenden Spinnaggregat 71» wodurch an und für sich schon eine
Rückspeisung entsteht» wobei aber die Abrollbewegung ua
den Winkeln, noch eine zusätzliche Fadenlänge rückliefert«.
Eine andere Abwandlung gemäß Pig. 9-"und 10 ist dadurch
bemerkenswert, daß nur ein Fadenführer 72 umgelegt werden
muß, um den beschleunigten Rücklauf des Garnes zu
erzielen. Der Doppelbüglige Fadenführer 72 ist in normaler
Fadenabzugelage gezeichnet, in der der Faden au* der EIgbjdlinie
der beiden im Gestell gelagerten Walzen 73 und
^„r -9- . ■
-.*«. 109836/0321 bad
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geliefert wird. Walze 74- übernimmt den Antrieb von einer
durchgehenden Welle 75» auf der eine größere Waise 76
mitdreht. Auf dieser sitst eine Druckwalze 77. Wird der
Fadenführer 72 in Ffellrlchtirag umgelegt* eo kornnrt der
Paden sswiechen die größere WaIaβ 75 und die gegenüberliegende
Druckwalf,e 77, wodurch eine beseiüeunigte RÜckliefdru&g
erzielt wird. Dieee AujafÜhrungsforu hat d«n
Torteil, daß der Vüdenffihrer much gleichseitig ale leder**
vÄchter dienen kann*
Um die Darstellung und Erklärung su vereinfachen t sind
in obiger Beschreibung die Bewegungen elektroaagnetisch
betätigt· Se ist im Sinn« der Erfindung auch ohne weiteres
möglich, mechanische, hydraulische oder pneumatische
Mittel su verwenden«
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Claims (1)
- P a t β η t a η β ρ r ü ch βss saaiss1. Verfahren sua Ansetzen eines Fadenendea an di· faser«· aaamelflaoh* einer OffeaexuäspiniiaB^chlne durch Blicklieferung, tn«be sondere bei Auftreten eine β Fadenbruohee oder bei« Anfahren, dadurch gekenn» β ic h- n · t9 daß das Hückliofern aus einer <- in Gamlaufrlclittmg betrachtet « naoh den Abzugswal sen und vor der Aufwindstelle zuvor bereitgestellten Garnreserve durch Bereraierung der Garnböwegung an den Abzugswaisen und Abbauen der Fadenreserve geschieht*2« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenneeichn e t, daß die Heversierune der &&rnbewegung durch Brehrichtungsweeheel der Ab»ugewalz«& bewirkt wird«3» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennaeich-= net, daß die Reversierung der Garnbewegung durch Verlegen des Garnlaufea aus der KXeaalinie der veiterlaufenden Absugewalzen und der Oarnabsug naoh Vollsug der Bücklieferung durch Viedereinlegen des Garnes in die Klemrnlinie der weiterlaufenden AbKUgswalsen geaohieht (Fig. 3 und Fig» 9).4. Verfahren naoh Anspruch 39 dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verlegen des Garnlaufes eus der Kleamlinie der^Abzugswalzon das Garn in ein in Bück-/ richtung
lleferungerlaufendea Walzenpaar eingelegt und nach Voll» zug der Bücklieferung wieder aus die sea heraus in die frühere Eleümlinie verlegt wird»109836/032*118859065· Verfahren nach Anspruch 3 oder 4? dadurch g β Je e a a · eeiobnet, daß das Vorlegen des Sarnlaufes in Richtung voll !sogen wirä (Fig. 9)»6. Vermehren nach Anspruch 3 oder 45 dadurch gtkt&a'-κ β lohnet, daß das Verlegen des Gamlaufoii in GawüLaiifrichtung erfolgt (yig» 2).7« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kanu se 1 a hn « t, dafi· mit größerer Ooßchwinügkeit rückgeliöf ert als aljgeswjsen wird»8. Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gik$£»nis)i n et, daB das Auf winden während des Eiickllsf^r-nfi unter« broohen wird«9. Verfahren naah Anspruch S* dadurch gekea^se 1 c n t t, daß iis Unterbrechen dee Aufwinden β d\y?cLd«? Aufwindotelle10« Verfahren nach Anspruch 6, dsdtm»]! g β fc 9;n a » e i c h η β t, dad das Unterbrechen des knPflaämw Aumt Abheben der Spule ron dor Antriebswal se geschieht«11* Verfahren nach Anepruoh 10, dadurch 9 a k β η η z«io η · t» dafi mit dem Abheben der J$pul« dieee ßebrsaat; wir12. Verfahren nach An*prudh 9 oder 11» dadureh g e k e η η * β 1 $ h η · t, dafi das Aufwind·» YeruÖgext abgebr»aiBt wird«* 12 * 109836/032113» Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer rotierenden safifflielfläche und das G-am von dieser abziehenden Abaugswalaen sowie einer durch Heibirngsmitnahme angetriebenen Aufwind* - spule, dadurch geke'n-nzeic h η » t, daß άί* Abzugawalzsn zur Bücklieferung aus einer awischen Absug*- valsen und Auf windepule zuvor aufgebauten G ware serve von der Aufwindspuls unabhängig reverslerbar dingerioht'et sind* _ *Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch g e k β η η · zeichnet, daß zwischen einer Antriebswelle und den Abzugswal ssen ein bei -Rücklieferung einachaltbares Bevereiergetriebe vergesehen und der Antrieb zur Aufwindspule unterbrechbar ausgebildet ist.15· Vorrichtung nach Anspruch 1 ^, dadurch g e k β η η ζ e i c hn β t, daß der Antrieb der Aufwiadspule durch eine Abhebevorrichtung der Spule von seiner anliegenden Antriebswal ae unterbreohbar 1st.16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenneeichn e t j daß der Antrieb der Aufwindspule durch eine ausriickbare Kupplung unterbrachbar ist·17» Vorrichtung nach Anspruch 14 bis 16, dadurch g & k e η η. · zeichnet, daß eine Bremsvorrichtung /ür die nicht mehr angetriebene Aufwindspule oder deren Antriebs« walsa vorgesehen ist»18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch g e k · η η M i β h α ι t, daß rwisehen eines Reverßiergetriebe (12, 13, 15, 17) für die Abisugswalssen (4) und der Antriebe* vorrichtung für die Auf windepule (8) eine Kupplung (14)■-■=v. - 15 - · BAD ORIOtNÄL- . ■ 109836/0321118590$vorgesehen ist, die beim Reversieren den Aufwinde spulenantrieb eus- und beim Einschalten des IJaraalganges wieder einkuppelt (Fig. 1). ■Vorrichtung nach Anspruch 13} dadurch ge Ic θ na · ζ e i β h η e t, daß die Abzugswalaen aue einem Walsjentrio (23, 24, 28) bestehen, das eine auf einem ara befindliche Walae (23) aufweiat, die weise fiit einer eine höhere Umfangsgeschwindigkeit und umgekehrten Drehsinn aufweisenden Revereierwalsa (2&) und mit der kleinere Umfangsgeschwindigkeit aufweisenden, ▲bzugewalze (24-) aur 3:iemmlinienbiXdung gebracht wird (Fig. 2).20. Vorrichtung nach Anspruch 1J* dadurch gekennzeichnet, daß das Abzugswalsespaar (37« 38) sohwenkümx aufgehängt ist und eine Übertragungswalze (36) aufweist, die im Siormalbetrieb auf einer toferitbswelle (33» 2W-) und im Eevarsierbetrieb mit einem anf der Antrieb b« welle sitzenden, umfangsmäSig begrenzten, höhere Umfengsgesohwindigkelt aufweisenden Segment (35),in Beibungsmitnähme gebracht wird (7ig> 3, ^)-21. Vorriahtung nach Anspruch 13 5 dadurch gekennzeichnet* daß die die I'adenklemnlinie bildenden Abssugswalzen (4·^, 46) auf ^e einem Schwenkarm (4-7, 46) drehbar angeordnet sind und bei Heversierung eine Abzugswalze (4-5) den Antrieb durch unmittelbare Auflage auf einer Antriebswelle (51) übernimmt, während im Normalbetrieb eine koaxial mit der anderen Absuge*- walse (46) angeordnete und mit ihr fest verbundene größere Zwisehenwalse (4-9) unter Beibehaltung der Fadenklemmlinie zur Anlage an der Antriebswelle (51) kommt (?ig· -5).22. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gei ean-M i it h η ( t, daß eine drshelastische oder la der UrehmoaentTülsertraguzig begrenzte Kupplung (65) zwischen Reversiergetrlebö (57) und Aufvrindspulo (64) eingeschaltet 1st (J1Ig. ?).25« Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch ge k« aa- »«ichnst, daß das Absugswalaenpaar (67, 68) auf einer ua dia Antriebswelle (70) zwischen swei Ctronzl&gen schwenkbar angeordneten Schwinge (69) gelagert istf wobei die eine Absmgewalze (67) einer·» seit θ in Reibungekontakt »it der Antriebswelle (70) und andererseits mit der die Fadenklesualinle bildenden s&weiten AbsiigsvalEß (66) ist, und wobei die eine Grenzlage dem Horaalbetrieb entspricht, und daß .-ein Antrieb mir raechen Yersehifenkung; der Schwinge in Hichtungvorgesehen let (?ig* 8).Torri^ht^ng nach Anspruch 15» dadurch g e k e η η ~ eeiehnet, daß sur Ee^ereieimng des Garnes ein !Fadenführer zxm seitliöhea Ausfahren des öarne« aus 4«r der Abaugswalßen Torge.sehen25« Vorrishtuag nach Anspruch 3fr', dadurch g β -k · η η · zeichnet« daß eic gweites in uagekehrteaj Breheinn rotierendes Rüokliöferwalzenpaar vorigesehen ist, \mä der Fadenführer bis in dessen Sleamlinienbereieh ausschlägt zwecke axialen Einlegen des Games in diese Eleaalinie»- 15 - ■" ■ ;109836/0321BAD ORIGINALLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT1032666A AT291822B (de) | 1966-11-08 | 1966-11-08 | Vorrichtung zum Ansetzen eines Fadenendes an die Fasersammelfläche einer Spinnkammer-Spinnmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685906A1 true DE1685906A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE1685906B2 DE1685906B2 (de) | 1977-08-11 |
| DE1685906C3 DE1685906C3 (de) | 1978-04-13 |
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ID=3621559
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1967M0074845 Expired DE1685906C3 (de) | 1966-11-08 | 1967-07-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen eines Fadenendes an die Fasersammelfläche einer Offenend-Spinnmaschine |
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|---|---|---|---|---|
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