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DE2520681A1 - Verfahren zur herstellung von isophoron - Google Patents

Verfahren zur herstellung von isophoron

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Publication number
DE2520681A1
DE2520681A1 DE19752520681 DE2520681A DE2520681A1 DE 2520681 A1 DE2520681 A1 DE 2520681A1 DE 19752520681 DE19752520681 DE 19752520681 DE 2520681 A DE2520681 A DE 2520681A DE 2520681 A1 DE2520681 A1 DE 2520681A1
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DE
Germany
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column
isophorone
water
reaction column
acetone
Prior art date
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Withdrawn
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DE19752520681
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English (en)
Inventor
John Reginald Walton
Bertram Yeomans
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BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
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Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
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    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
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    • C07C45/81Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
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Description

PATENTANWÄLTE
DIpI.-Ing. P. WIRTH · Dr. V. SCHMIED-KOWARZIK DipL-lng. G. DANNENBERG · Dr. P. WEINHOLD · Dr. D. GUDEL
281134 β FRANKFURT/M.
TELEf ON (061U GR ESCHENHEIMER STR.39
Case: CHE.5740 wd/sch
BP CHEMICALS INTERiIATIONAL LIMITED Britannic House
Moor Lane London EC2Y 9BU
England
"Verfahren zur Herstellung von Isophoron"
609848/1085
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Isophoron.
Isophoron wird hergestellt, indem Aceton unter hohem Druck und unter Verwendung von Alkali als Katalysator kondensiert wird. Gemäß einem industriellen Verfahren wird ein Ausgangsmaterial, das aus Wasser, Aceton und Natriumhydroxyd besteht, in eine Hochdruckreaktionskolonne gegeben, die eine azeotrope Rückflußmischung aus Aceton und Wasser enthält. Das Aceton wird in Isophoron und hochsiedende Nebenprodukte umgewandelt, die in dem abwärtsströmenden Rückfluß in der Reaktionskolonne abwärts mitgeführt werden und in eine zweite Kolonne, eine Hydrolysekolonne, gelangen, worin das nicht umgewandelte Aceton von dem rohen Isophoron getrennt und in Form von Dampf in die Reaktionskolonne zurückgeführt wird. In der Hydrolysekolonne wird eine geringe Menge an Isoxyliton, die als Nebenprodukt mit dem Isophoron erhalten worden ist, durch Hydrolyse in Isophoron und Aceton zurückverwandelt. Das rohe Isophoronproduict, das die Hydrolysekolonne verläßt, wird von der Wasserphase abdekantiert und gereinigt, indem in zwei Vakuumkolonnen das Wasser über Kopf und die hochsiedenden Nebenprodukte als Bodenprodukt entfernt werden.
Die Umwandlung in Isophoron hängt von der Konzentration des Katalysators ab, und eine Erhöhung der Umwandlungsrate von Isophoron wird auch von einer Erhöhung der Umwandlung in hochsiedende Nebenprodukte begleitet, wodurch die Selektivität für Isophoron verringert wird. Die Herstellung von Isophoron wird daher durch die Katalysatorkonzentration beschränkt.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man unter bestimmten Umständen eine erhöhte Isophoronerzeugung ohne wesentliche Beeinträchtigung der Selektivität erreichen kann, wenn man einen Kaliumhydroxydkatalysator verwendet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von Isophoron, das dadurch gekennzeichnet ist,
SQ9848/1Ö8S
-D-
daß eine Mischung, die etwa 65 bis 85 Gew./Gew.-# Aceton, etwa 35 bis 15 Gew./Gew.-% Wasser und etwa 0,7 eis 0,3 Gevr./-Gew.-% Kaliumhydroxyd umfaßt, an einem mittleren Punkt in eine Reaktionskolonne, die "bei erhöhter Temperatur und uzrrer erhöhtem Druck arbeitet, eingeleitet wird, und zwar in einer solchen Geschwindigkeit, daß in der Reaktionskolonne ein aze::- troper Aceton-Wasser-Rückflußstrom mit einer Kaiiumhydroxyakonzentration von etwa 300 bis 1000 TpM aufrechterhalten wiri; eine Fraktion, die Isophoron enthält, vom Boden der Kolonne in eine Hydrolysekolonne, die ebenfalls bei erhöhter Temperatur und unter erhöhtem Druck arbeitet, geleitet wird, worin las Aceton über Kopf abgetrennt und in die Reaktionskolonne zurückgeführt wird; die Fraktion, die Wasser, Isophoron und hechsiedende Verbindungen enthält, am Boden der Hydrolysekolonne entfernt und das Isophoron anschließend aus der 3odenfra>xicn gewonnen wird.
Obwohl als Reaktionskolonne und als Hydrolysekolcnne getrennt arbeitende Kolonnen verwendet werden können, wird vorgezogen, daß die getrennten Abschnitte innerhalb einer Kolonne integriert sind, wobei der Rektifikationsabschnitt als Reaktionskolonr.= und die "Strip"-Kolonne als Hydrolysekolonne fungiert.
Die Temperatur der Reaktionskolonne und der Hydrolysekolonre liegt zweckmäßigerweise zwischen etwa 150 und 2500C, und der Druck beträgt zweckmäßigerweise etwa 10 bis 55 tar. Die Verweilzeit in der Reaktionskolonne beträgt zweckmä3igerwei=e zwischen etwa 20 und 120 Minuten.
Die azeotrope Aceton-Wasser-Rückflußmischung in der kolonne hat zweckmäßig eine Zusammensetzung von etwa 80 C-ev. Gew.-% Aceton und 20 Gew. /Gew. -% Wasser bei etwa 2500C und einem Druck von etwa 32 bar. Vorzugsweise wird die Kolonne unter solchen Bedingungen betrieben, daß nicht weniger als erva 20 % Wasser in der azeotropen Aceton-Wasser-Rückflußmischur.g vorhanden sind.
BAD ORIGINAL
5 0 9 8 U 8 / 1 0 £ B
Unabhängig davon, ob die Reaktionskolonne und die Hydrolysekolonne getrennte Kolonnen sind oder ob sie in einer einzigen Kolonne integriert sind, kann die Wärme in Form von Wasserdampf oder durch einen Wärmeaustauscher unter Verwendung eines leitenden Mediums, wie Öl, oder nach jedem bekannten Verfahren erzeugt werden. Falls die Erwärmung durch Einführen von frischem Wasserdampf erfolgt, wird durch Kondensation des Wasserdampfes zusätzliches Wasser zugeführt. Außerdem führt die Kondensation von Aceton selbst ebenfalls zur Bildung von Wasser. Diese beiden Wasserquellen ergänzen die in dem Ausgangsmaterial enthaltene Wassermenge und erhalten die azeotrope Aceton-Wasser-Rückflußmischung aufrecht. Wenn die Erwärmung jedoch durch andere Verfahren als durch die Einführung von frischem Wasserdampf erfolgt, ist es ratsam - und selbst bei Einführung von frischem Wasserdampf wird es vorgezogen - , eine Beschickung zu verwenden, die etwa 65 bis 75 Gew./Gew.-% Aceton, etwa 35 bis 25 Gew./Gew.-% Wasser und etwa 0,7 bis 0,3 Gew./Gew.-% Kaliumhydroxyd umfaßt, um die azeotrope Aceton-Wasser-Rückflußmischung in der Reaktionskolonne aufrechtzuerhalten.
Vorzugsweise wird die Beschickungsmischung an einem mittleren Punkt in einer solchen Geschwindigkeit in die Reaktionskolonne eingeführt, daß in dem Reaktionskolonnenrückfluß eine Kaliumhydroxydkonzentration von etwa 480 bis 800 TpM aufrechterhalten wird.
Obwohl zusätzliches Kaliumhydroxyd in die Hydrolysekolonne gegeben werden kann, wird vorzugsweise von einer solchen Zugabe abgesehen. In der Hydrolysekolonne werden die höhersiedenden Produkte, die in der Reaktionskolonne durch Nebenreaktionen entstanden sind, hydrolysiert. Xyliton, eines dieser Nebenprodukte, wird beispielsweise zu Isophoron und Aceton hydrolysiert.
Das Isophoron kann aus der Fraktion, die am Boden der Hydrolysekolonne entfernt wird, gewonnen werden, indem der größte Teil des Wassers abgetrennt, die Isophoronphase in eine
5098 4 8/108
Destillationskolonne geleitet wird, worin die letzten Spurer. von Wasser entfernt werden, und die Bodenfraktion, die Isophiron und hochsiedende Verbindungen umfaßt, in eine weitere Destillat ionskolonne geleitet wird, worin reines Isophoron als Ücerkopffraktion abgetrennt wird.
Der größte Teil des Wassers wird vorzugsweise durch Abdel-iarrtlaren der wässrigen Phase von der Fraktion, die am Boden der Hydrolysekolonne entfernt worden ist, abgetrennt. Vorzugsweise wird Kaliumhyiroxyd in einer Menge zugegeben, die ausreichend 1st. um eine Grsamtkonzentration von etwa 0,7 Gew./Gev.-Ji; zu erhalten, um die Paasentrennung während des Abdekantierens zu erleichtern.
Isophoron -eignet sich als hochsiedendes Lösungsr.i~tel für Oberflä -hcri'lberzuge, Druckfarben, zur Verarbeitung von Polyvinylchlorid und als Schädlingsgekämpfungsmittel. Es kann auch als chemisches Zwischenprodukt bei der Herstellung eines Polyamids und eines Phenols, 3,5-Xylenol, verwendet werden.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung:
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel) Herkömmliches Verfahren mit einem NaOH-Katalysa-or
Das Verfahren wird anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben, bei der es sich um ein Fließdiagramm der verwendeter. Vorrichtung handelt.
Eine Beschickungsmischung, die etwa 60 Gew./Gew.-% Aceton, 38,8 Gew./1ew„-% Ester und 0,2 Gew./Gew.-% NaOH umfaßte, vur-ie an dem 7. Boden einer Glockenboden-Reaktionskolonne 1, die T Böden besaß und die eine azeotrope RUckflußmischung aus Ac="r:n und Wasser (Verhältnis etwa 80:20 Gew./Gew.) bei etwa 2C5~C und einem Druck von etwa 32 bar enthielt, eingeführt. Uirrer
609848/1085 bad oriG1Nal
-D-
Gleichgewichtsbedingungen erhielt man in dem Rückfluß unterhalb des 7. Bodens eine Konzentration von 240 TpM NaOH. Das Aceton wurde in Isophoron und Nebenprodukte umgewandelt, die von den abwärtsströmenden Rückfluß in der Reaktionskolonne mitgencmen und in die Hydrolysekolonne 2 (die 30 Glockenboden enthielt) geleitet wurden, wo das nicht umgewandelte Aceton von den Isophoron abgestript und in Form von Dampf in die Reaktionskolonne 1 zurückgeführt wurde. Konzentriertes wässriges Ir=CE (10 Gew./Gew.-%) wurde am Kopf der Hydrolysekolonne 2 zugegeben. Eine geringe Menge Isoxyliton, die in dem Isophoron anv/esenc. war, wurde in der Hydrolysekolonne in Isophoron und Aceton zurückverwandelt. Das rohe Isophoronprodukt, das die Hycrolysekolonne 2 verließ, wurde in der Dekantiervorrichtung 3 von der Wasserphase abdekantiert und dann weiter gereinigt, indem in zwei Vakuumkolonnen (nicht abgebildet) das V/asser als Ücerkopffraktion und anschließend die hochsiedenden nebenprodukte als Bodenfraktion entfernt werden.
Die Zugabegeschwindigkeit der Acetonbeschickungsrnischung in ixe Reaktionskolonne 1 wurde so lange erhöht, bis die Hydrolysekolonne 2 bis zum Überlaufpunkt mit rückfließenden Aceton gefüllt war« Dies führte dazu, daß NaOH aus der Hylrolysekolcme in den Boden der Reaktionskolonne gelangte t wodurch die NaCI-I-Konzentration im Reaktionsprodukt von etwa 240 auf 520 TpV. erhöht wurde. Die Produktionsrate an Isophoron, die unter diesen Bedingungen erzielt wurde, wurde als maximal angesehen.
Man erhielt eine Umwandlung von 5,9 Gew./Gew.-?& Aceton in Isophoron bei einer Selektivität von 85>2 % und einem 12,5-;;-igen Selektivitätsverlust infolge der Erzeugung von hochsiedenden Nebenprodukten.
Beispiel 2 (Erfindungsgemäßes Verfahren) Verwendung eines KOH-Katalysators
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei die
-509848/10 nS - iAD o?J6iM&.
gleiche Beschickungsgeschwindigkeit und die gleiche Vorrichtung sowie eine Mischung, die 65 Gew./Gew.-% Aceton, 34,7 Gew./Gew.-% Wasser und 0,3 Gew./Gew.-% KOH umfaßte, verwendet wurden. Unter Gleichgewichtsbedingungen waren in dem Rückfluß unterhalb des 7. Bodens der Reaktionskolonne 1 = 385 TpM KOH (Äquivalent zu 275 TpM NaOH) anwesend. Am Boden der Reaktionskolonne erhielt man die gleiche Ätzkalikonzentration, woraus zu ersehen ist, daß die Isophoronumwandiung erhöht worden war (von 5,9 auf 7,4 Gew./Gew.-?0 , wodurch die Menge des zurückgeführten Acetons in den zwei Hochdruckkolonnen verringert wurde. Unter diesen Bedingungen wurde die Produktionsrate von Isophoron auf 107 % des zuvor angenommenen Maximums erhöht, ohne daß dabei die Selektivität für Isophoron und die hochsiedenden Nebenprodukte nachteilig beeinflußt wurde (85,9 bzw. 11,8 %).
Beispiel 3
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei die Beschickungsgeschwindigkeit auf etwa 130 % des in Beispiel 1 verwendeten Werts erhöht und eine Beschickungsmischung, die 71 Gew./Gew.-% Aceton, 28,6 Gew./Gew.-% Wasser und 0,4 Gew./Gew.- % KOH umfaßte, verwendet wurde. In dem Rückfluß unterhalb des 7. Bodens der Reaktionssäule waren 520 TpM KOH anwesend, und man erhielt eine Umwandlung von 10,4 Gew./Gew.-% Acetonfzu Isophoron^ Die Produktionsrate von Isophoron wurde also auf etwa 140 % des zuvor angenommenen Maximalwertes erhöht, wobei eine geringfügige Abnahme in der Selektivität für Isophoron (auf 82 %) und eine geringfügige Zunahme in der Selektivität für hochsiedende Nebenprodukte (auf 16,2 %) auftrat. Aus diesem Ergebnis ist zu ersehen, daß die Produktionsrate von Isophoron durch Verwendung eines KOH-Katalysators wesentlich erhöht werden kann und dabei nur eine geringe Senkung der Selektivität (um 3 %) auftritt, die wesentlich niedriger als die auf einer Verhältnis-Basis errechnete (9,5 %) Senkung ist.
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Claims (13)

  1. Patentansprüche :
    (i. Verfahren zur Herstellung von Isophoron, dadurch gekennv ..,zeichnet, daß es die folgenden Stufen umfaßt:
    - Einführen einer Mischung, die etwa 65 bis 85 Gew./Gew.-% Aceton, etwa 35 bis 15 Gew./Gew.-% Wasser und etwa 0,7 ois 0,3 Gew./Gew.-% Kaliumhydroxyd umfaßt, an einem mittleren Punkt in eine Reaktionskolonne, die bei erhöhter Temperatur und unter erhöhtem Druck arbeitet, in einer solchen Geschwindigkeit, daß ein azeotroper Aceton-Wasser-RückfluB mit einer Kaliumhydroxydkonzentration von etwa 300 bis 1000 TpM in der Reaktionskolonne aufrechterhalten vrirc..
    - Leiten einer Fraktion, die Isophoron enthält, vom Boden der Kolonne in eine Hydrolysekolonne, die ebenfalls bei erhöhter Temperatur und unter erhöhtem Druck arbeitet, worin Aceton über Kopf abgetrennt und in die Reaktionskolonne zurückgeführt wird,
    - Entfernen der Fraktion, die Wasser, Isophoron und hochsiedende Verbindungen enthält, vom Boden der Hydrolysekolonne , und
    - Gewinnen des Isophorons aus der Bodenfraktion.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 als Reaktionskolonne der Rektifikationsabschnitt und als Hydrolysekolonne der Stripabschnitt einer einzigen Kolonne verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3
    die Reaktionskolonne und die Hydrolysekolonne zwei getrennte Kolonnen sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, d=3 sowohl in der Reaktionskolonne als auch in der Hydrolysekolonne eine Temperatur zwischen etwa 150 und 2500C angewendet wird.
    5098 48/1085 bad original
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Reaktionskolonne und in der Hydrolysekolonne ein Druck zwischen etwa 10 und 55 bar angewendet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verweilzeit in der Reaktionskolonne etwa 20 bis 120 Minuten beträgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung, die etwa 65 bis 75 Gew.-/Gew.-% Aceton, etwa 35 bis 25 Gew./Gew. -'/> Nasser und etwa 0,7 bis 0,3 Gew./-Gew.-% Kaliumhydroxyd umfaßt, an einem mittleren Punkt in die Reaktionskolonne eingeführt wird.
  8. 0. Verfahren nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolonnen durch Zuführung von Frischdampf mit Wärme versorgt v/erden.
  9. 9. Ver-i.ihren nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung in einer solchen Geschwindigkeit an einem mittleren Punkt in die Reaktionskolonne eingeführt wird, daß in dem Reaktionskolonnenrückfluß eine Kaliumhydroxydkonzentration von etwa 480 bis 800 TpM aufrechterhalten wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1-9» dadurch gekennzeichnet, daß das Isophoron aus der Fraktion, die vom Boden der Hydrolysekolonne entfernt worden ist, gewonnen wird, indem der größte Teil des Wassers abgetrennt, die Isophoronphase in eine Destillationskolonne, worin die letzten Spuren von V/asser entfernt werden, geleitet und die Bodenfraktion, die das Isophoron und hochsiedende Verbindungen umfaßt, in eine weitere Destillationskolonne geleitet, wird, worin reines Isophoron als Uberkopffraktion abgetrennt wird.
    5098 4 8/108
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Teil des Wassers durch Abdekantieren abgetrennt wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaliumhydroxyd in einer solchen Menge zugegeben wird, die ausreichend ist, um eine Gesamtkonzentration von etwa. 0,7 Gew./Gew.-% zu erhalten.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, laß die Reaktionskolonne unter solchen Bedingungen arbeiten, 'daß in dem azeotropen Aceton-Wasser-Rückfluß ein Gelialx van wenigstens etwa 20 % Wasser aufrechterhalten wird.
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DE19752520681 1974-05-15 1975-05-09 Verfahren zur herstellung von isophoron Withdrawn DE2520681A1 (de)

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