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DE2500780A1 - Verfahren zum automatischen zufuehren von saecken zu einer absackmaschine und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum automatischen zufuehren von saecken zu einer absackmaschine und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2500780A1
DE2500780A1 DE19752500780 DE2500780A DE2500780A1 DE 2500780 A1 DE2500780 A1 DE 2500780A1 DE 19752500780 DE19752500780 DE 19752500780 DE 2500780 A DE2500780 A DE 2500780A DE 2500780 A1 DE2500780 A1 DE 2500780A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
horizontal
bellows
bagging machine
during
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752500780
Other languages
English (en)
Other versions
DE2500780C3 (de
DE2500780B2 (de
Inventor
Rene Paul Oouis Marguet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lafarge SA
Original Assignee
Lafarge SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7401498A external-priority patent/FR2257497A1/fr
Priority claimed from FR7408766A external-priority patent/FR2263936A2/fr
Application filed by Lafarge SA filed Critical Lafarge SA
Publication of DE2500780A1 publication Critical patent/DE2500780A1/de
Publication of DE2500780B2 publication Critical patent/DE2500780B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2500780C3 publication Critical patent/DE2500780C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/12Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
    • B65B43/14Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • B e 5 c h r e i b u n betreffend: "Verfahren zum automatischen Zuführen von Säcken zu einer Absackmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens" Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum automatischen Zuführen von Ventil säcken an eine Absackmaschine und auf Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Ventilsacke, die für die Handhabung von pulverigen Erzeugnissen und insbesondere für Zement verwendet werden, sind Säcke im allgemeinen aus Papier, deren Enden geschlossen sind mit Ausnahme einer kleinen Öffnung, die üblicherweise beim Falten der Enden angebracht wird und sich nahe einer Ecke befindet, und im wesentlichen parallel zu einer kleinen Seite des Sackes erstreckt.
  • Diese Öffnung ist im Inneren mit einer flexiblen Zunge versehen, die ein Ventil bildet und den einmal gefüllten Sack daran hindert, sich durch die Öffnung zu entleeren.
  • Vor der Verwendung wird der Sack flach gefaltet mit zwei Balgabschnitten entsprechend den beiden Enden, die längs einer kleinen Seite zurückgefalzt werden. Üblicherweise befinden sich die beiden Balgabschnitte oder Balgteile auf derselben Seite des Sacks. Die Öffnung befindet sich in einem dieser Balgabschnitte und ist auf diese Weise geschlossen oder verdeckt.
  • Diese Säcke werden der Tradition gemäß in fünfundzwanziger Packungen angeliefert, in denen sie in der gleichen Weise übereinander gestapelt sind, und die Bedienungsperson, welche die Aufgabe hat, die Absackmaschine zu versorgen, nimmt den Sack mit einer Hand an einem Balgabschnitt und legt die Öffnung frei, indem der Balgabschnitt auseinandergezogen wird. In die Öffnung wird dann der Auslaß der Absackmaschine eingeführt, der aus einem im wesentlichen horizontalen Rohr besteht, mit einer Länge, die etwa gleich der Hälfte der kurzen Seite des Sackes ist und mit einem geschlossenen, abgerundeten Ende, wobei das Rohr jedoch mit einer Auslaßöffnung im unteren Abschnitt nahe dem Ende versehen ist. Das Rohr kommuniziert auf der anderen Seite mit dem Einlaß für das Material, das in die Säcke abzufüllen ist. Nachdem der Sack an Ort und Stelle plaziert worden ist, läßt man demgemäß das abzusackende Erzeugnis mittels des Auslasses der Absackmaschine einlaufen, und sobald der Sack voll ist, wird die Zufuhr beendet, der Sack wird abgeworfen und abgeführt, wonach der Arbeitsgang erneut beginnen kann.
  • Verschiedene Vorrichtungen wurden vorgeschlagen, um die monotone Arbeit der Bedienungsperson zu ersetzen, die die Säcke an Ort und Stelle zu bringen hat, doch haben solche Vorrichtungen bisher keinen großen Eingang in die Industrie gefunden, vermutlich während der Kompliziertheit und der Staubempfindlichkeit einer Maschine, die eine, wenn auch relativ einfache, menschliche Bewegung zu reproduzieren hat.
  • So beschreibt die DT-OS 2.126.643 ein Verfahren, mit dem dieses Problem gelöst werden soll. Bei diesem Verfahren werden die auf der Seite liegenden Säcke zugeführt, und dann von einer Klammer erfaßt, die mit einem Hubzylinder versehen ist. Diese Klammer kippt um eine Achse, die von der Kolbenstange eines Hubzylinders getragen wird, und danach schwenkt diese Kolbenstange selbst unter der Wirkung eines Nockens unter Vorwärtsbewegung. Das Verfahren erfordert relativ teure Vorrichtungsteile, insbesondere insgesamt drei Hubzylinder, von denen einer eine sehr lange Arbeitsstrecke aufweist, eine Schwenkwelle mit einem Nocken usw.. Das Verfahren scheint wenig effektiv zu sein infolge der unvermeidlichen Schwingungen von Sack und Kalammer, was die Arbeitskadenz nur verringern kann. Das Schwenken des Sackes um die Achse erfolgt offenbar, nämlich unter seinem Eigengewicht, und es scheint, daß die Rückkehr der Klammer in die Ausgangsposition unter der Wirkung der exzentrischen Position der Welle erfolgt relativ zum Schwerpunkt der Klammer.
  • Ein weiteres Problem besteht darin, daß man eine Vorrichtung wünscht, die allein mehrere Auslässe mit Säcken versorgen kann, um so die Zeit herabzusetzen, während der die Vorrichtung außer Betrieb ist, d.h. die Zeit, in der ein angebrachter Sack gefüllt wird. In der oben erwähnten DT-OS ist ausgeführt, daß die Säcke von einem Wagen getragen werden, doch ist nicht angegeben, längs welcher Bahn dieser sich bewegt, und man muß daher annehmen, daß er sich von einer Sackladestation zu einer Stelle bewegt nahe dem Auslaß der Absackmaschine; es ist nicht zu erkennen, wie mit dieser einen Vorrichtung mehrere Auslässe gespeist werden könnten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und vorteilhafte Lösung für diese Probleme zu schaffen. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Patentanspruch 1.
  • Demgemäß umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren die folgenden Schritte und Phasen: Man führt den gefalteten Sack, d.h. so wie er vor dem Einsatz sich darbietet und wie dies weiter oben beschrieben wurde, in einer Position zu, in der die großen Seiten im wesentlichen vertikal liegen in einer Ebene, die auch von dem Auslaß der Absackmaschine durchsetzt wird, und zwar so, daß die kleinen Seiten, die mit der Sacköffnung versehen sind, sich oben befinden und die Öffnung in Richtung auf den Auslaß der Absackmaschine gerichtet ist, jedoch der gesamte Sack sich noch unterhalb der letzteren befindet.
  • Der Sack wird dann einer Horizontalkraft unterworfen, senkrecht zu seiner Ebene, die an seinem mittleren Teil der Seite angreift, welche nicht den Balgabschnitt aufweist, der die Öffnung beseitzt, sowie zwei zueinander parallelen und der ersten Kraft entgegengerichteten Kräften, von denen die eine nahe der Sackunterseite und die andere an seiner Oberkante angreift derart, daß die Gesamtwirkung dieser drei Kräfte dazu zwingt, sich zu krümmen und der obere Balgabschnitt von dem Sackmittelteil abhebt.
  • Üblicherweise sind die beiden Balgabschnitte, wie dies oben erläutert wurde, auf derselben Seite des Sacks angeordnet, was bedeutet, daß die Seite, an der die erste der Horizontalkräfte angreift, ganz glatt ist.
  • Man läßt dann auf die Unterkante und/oder auf die Unterseite des oberen Balgabschnitts eine Vertikalkraft einwirken, und zwar von unten nach oben, was die folgende Wirkung hat: a) Der Balgabschnitt wird noch weiter vom Sackmittelpteil abgehobe-n und soweit bewegt, daß er eventuell bis zu einer im wesentlichen horizontal liegenden Stellung gelangt, und b) der Sack wird unter Zwischenschaltung dieses Balgabschnitts angehoben, bis der Balgabschnitt sich im wesentlichen auf der Höhe des Absackmaschinenauslasses befindet.
  • Sobald der Balgabschnitt auf dieser Höhe angekommen ist, läßt man auf seine Außenkante und/oder auf seine Außenseite eine Vertikalkraft einwirken, die im Zusammenwirken mit der in Phase 3 ausgeübten Kraft den Balgabschnitt endgültig in die Horizontalstellung bringt.
  • Indem man nun den Balgabschnitt im wesentlich horizontal hält, läßt man sich den Sack horizontal bewegen in Richtung auf den Auslaß der Absackmaschine.
  • Diese Bewegung erfolgt vorteilhafterweise sehr schnell, wobei der Abstand bis zu dem Auslaß der Absackmaschine in einem Bruchteil einer Sekunde durchlaufen wird. Man profitiert dann von den Trägheitskräften, um den Sack an Ort und Stelle zu bringen, ohne das Risiko von unzeitigen Schwankungen.
  • Während dieser Horizontalbewegung und immer unter Aufrechterhaltung der Horizontallage des hinteren Abschnitts des Balgteils unterwirft man den in Richtung der Bewegung auf den Auslaß zu vorderen Abschnitt des Balgteils horizontalen Kompressionskräften, die senkrecht zur Bewegungsrichtung angreifen und zur Folge haben, die Öffnung des Sackes zu öffnen derart, daß der Auslaß der Absackmaschine eindringen kann.
  • Besondere Modaitäten werden vorteilhafterweise mit dem sehr allgemein beschriebenen Verfahren kombiniert.
  • Die Horizontalkraft, die in der Phase 2 auf den mittleren Teil des Sacks einwirkt, wirkt gleichzeitig auch in der Phase 1 ein, um den Sack zu fördern und wird auf eine Serie von Säcken übertragen, die hintereinander angeordnet sind, alle in derselben Art und Weise orientiert.
  • Sie wirkt zusammen mit Führungsmitteln, die so angeordnet sind, daß die aufeinanderfolgenden Säcke sich an der gleichen Stelle und in der gleichen Position bei Beginn der Phase 2 befinden.
  • Die Gesamtheit der Vorrichtung kann beweglich sein, um mehrere Absackstationen zu versorgen.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung umfaßt einen Horizontalförderer, dessen Vertikalwandungen einen Abstand voneinander haben im wesentlichen gleich der Breite eines Sackes und in dem sich die Säcke vertikal hintereinander anordnen können in der gewünschten Position, wobei ein Schieber vorgesehen ist, der eine Horizontalkraft auf den mittleren Teil des letzten einer Serie von Säcken ausübt.
  • Ein solches Verfahren, dessen Besonderheit oben erläutert wurde, und die entsprechende Vorrichtung befriedigen vor allem in dem Fall, wo die Absackmaschine einen einzigen Auslaß besitzt und der Horizontalförderer demgemäß fest sein kann, oder für einen Rotationstyp, wo der Förderer auf kreisbogenförmigen Schienen angeordnet ist und den Auslaß der Absackmaschine auf einem Teil seiner Drehbewegung begleitet.-Diese Ausführungsform ist auch geeignet für den Fall, wo die Absackmaschine mehrere Auslässe in einer Linie aufweist, wobei dann der Horizontalförderer und der Mechanismus dann von geraden Schienen getragen werden, doch kann man in diesem Fall eine Vereinfachung und eine interessante Abänderung vorsehen für das Verfahren gemäß nachfolgender Variante.
  • Danach übt man auf den Sack während der Phase 1 der Zuführung eine Vertikalkraft von unten nach oben aus. Diese Kraft hat während der Phase 1 die Wirkung, den Sack in eine Position zu bringen, die geeignet ist für eine Bewegung von unten nach oben anstelle einer Horizontalbewegung, wie dies in der vorher beschriebenen Ausführungsform der Fall war.
  • Diese Kaft wird vorteilhafterweise aufrechterhalten werden während der Phase 2, gerade bis zu dem Augenblick, wo die Vertikalkraft gleicher Richtung, die gemäß Phase 3 vorgesehen ist, ins Spiel kommt. Man vermeidet auf diese Weise, daß der Sack während des Arbeitsganges wieder herunterfällt.
  • Während dieser Phase 2 kann der Sack ferner einer VeSikalkraft von unten nach oben unterworfen werden, die auf seine Oberkante ausgeübt wird und die mit den anderen Kräften zusammenwirkt, um den Sack zu krümmen.
  • Unabhängig davon welche Variante gewählt wird, kann die Horizontalkraft, welche in derselben Phase 2 auf die Oberkante des Sacks einwirkt, gekoppelt werden mit einer Vertikalkraft von oben nach unten, die an derselben Stelle angreift und die zusammenwirkt mit der erstgenannten, um den Sack zur Krümmung zu zwingen und damit den Balgenabschnitt zum Abheben zu bringen.
  • Vorzugsweise beenden die Kraft bzw. die Kräfte, welche während der Phase 2 auf die Oberkante des Sackes einwirkten, ihre Einwirkung, nachdem die Vertikalkraft zum Angriff gekommen ist, die während der Phase 3 w einwirkt, und bevor die Horizontalkraft ihre Einwirkung beendet, die an der Unterseite des Sacks während der Phase 2 noch angriff.
  • Es werden Mittel vorgesehen, um den Sack in einer geeigneten Position zu halten, nachdem die Kraft bzw. die Kräfte, welche auf seine Oberkante einwirkten,in der Phase 2 und bevor die Vertikalkräfte einwirken während der Phase 3 in Aktion treten.
  • Diese Mittel, welche die Vertikalkraft auf den Balgenabschnitt in der Phase 3 übertragen, wirken gleichermaßen so, daß der Balgenabschnitt horizontal gehalten wird während der Phasen 4 und 5, und diese Mittel werden beispielsweise von einer beweglichen horizontalen Lamelle gebildet.
  • Die Mittel, welche dem Sack eine Horizontalbewegung während der Phasen 4 und 5 verleihen, wirken gleichermaßen ein, um den Balgenabschnitt horizontal zu halten, und werden gebildet beispielsweise durch einen Förderriemen, eventuell einen Zahnriemen, der um zwei Riemenscheiben umläuft oder um zwei Trommeln, und mit seiner horizontalen Unterseite angreift.
  • Die Horizontakraft, welche die Öffnung des Sacks bewirkt, wird vorzugsweise von zwei starren, festen Blechabschnitten hervorgerufen, die einen Kanal begrenzen, der sich umso mehr verengt, je weiter der Sack vorgefördert wird.
  • Um die Erfindung besser verständlich zu machen, werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen zwei Ausführungsformen für eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt perspektivisch eine Vorrichtung im Betrieb, gesehen von schräg hinten, Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung des Förderwagens, gesehen von schräg vorn, Fig. 3 ist eine Teilseitenansicht zur Darstellung unterschiedlicher Positionen des Oberteils eines Sackes während der Verfahrensschritte 2 und 3, Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Vorrichtung, Fig. 5 zeigt in Draufsicht und in Teilansicht schematisiert die Vorrichtung, Fig. 6 ist ein Teilschnitt in vergrößertem Maßstab durch eine zweite Ausführungsform, und Fig. 7 zeigt in schematisierter Gesamtseitenansicht die Vorrichtung nach Fig. 6.
  • In der ersten Ausführungsform erfolgt der Transport der Säcke S entsprechend dem Schritt 1 des Verfahrens mit Hilfe eines Verteilers 1 (Fig. 1), der auf Schienen 2 beweglich ist, um so mehrere Auslässe 6, 6' der Absackmaschine zu versorgen.
  • Eine Förderstrecke für die Säcke S ist vorgesehen, deren Boden aus einem horizontalen Transportband 3 besteht und deren Seiten von parallelen, glatten Vertikalwandungen 4 oder von einem Geländer 5 gebildet werden, deren Abstand gleich der Breite eines Sacks ist. Am hinteren Ende des ~verteilers werden die Säcke in Vertikalstellung auf die Förderstrecke aufgegeben, wobei die obere Öffnung in Richtung des Auslasses 6 der Absackmaschine gerichtet ist mit den Balgenteilen nach vorn. Eine vertikale Platte 7 ist hinter einer gewisssen Anzahl von Säcken angeordnet und Abstützstangen 8 gestatten, daß auf den mittleren Teil der Säcke eine Kraft übertragen wird, die von dem Transportband 3 durch dessen (nicht dargestellten) Antobsmotor übertragen wird. Am vorderen Ende des Verteilers 1, d.h. an der der Afufgabestelle gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Tor 9 (Fig. 2), das den Ansetzmechanismus abstützt, der in Fig. 2 nicht dargestellt ist, jedoch nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert wird.
  • In dieser Figur erkennt man in der Position Sa einen Sack, gesehen im Schnitt, wie er von dem Verteiler 1 in Vertikalstellung angefördert wird, wobei der obere Balg die Öffnung nach vorn gekehrt enthält, d.h. in der Figur rechts, relativ zum Rest des Sacks.
  • Während seiner Wanderung nach rechts auf der Figur unter der Wirkung einer horizontalen Kraft entsprechend der Schiebung der Platte 7, die von den Säcken übertragen wird, wiche dem ersten Sack folgen, trifft dieser mit seinem oberen Ende auf ein gekrümmtes Federblatt 10, das auf den Sack eine horizontale Reibungskraft in der Schiebung entgegengesetzter Richtung ausübt, welche durch die folgenden Säcke übertragen wird, sowie eine von oben nach unten gerichtete Vertikalkraft. Die genaue Form des Blattes 10 wird durch Versuche ermittelt in Abhängigkeit von dem Typ der Säcke. Die Flexibilität des Blattes ermöglicht die Anpassung auch an sich ändernde Sackhöhen. Es ist gleichfalls möglich, die Position des Blattes in der Höhe d einzustellen sowie eine Verschiebung von vorn nach hinten (von rechts nach links in der Figur) vorzunehmen, um gewisse geringfügige Änderungen der Abmessungen oder der Steifigkeiten der Säcke aufzufangen.
  • Unter der Wirkung der Blattfeder 10 hat der Sack die Tendenz, sich nach hinten zu neigen, aber sein unterer Abschnitt gelangt dabei in Kontakt mit dem Anschlag 11, der sich oberhalb des Transportbandes 3 befindet, und der obere Balgteil biegt sich vom eigentlichen Sack ab, wie in der Stellung Sb angedeutet.
  • Die Höhe des Anschlages 11 oberhalb des Transportbandes 3 ist kleiner als die Amplitude der Vertikalbewegung, welcher der Sack während der nachfolgenden Phase unterworfen wird.
  • Eine horizontale bewegliche Lamelle 12 wird in Bewegung gesetzt unter der Wirkung eines Hubzylinders 17, der in Fig. 4 dargestellt ist, und bewegt sich von unten nach oben unter Durchlaufen der mit den Indizes a, b markierten Positionen, bis zu der Position c, und von dort schließlich in die Position, die durch den Index d gekennzeichnet ist. Diese Lamelle trifft während dieser Bewegung auf den Sack, der sich weiter in Horizontalrichtung bewegt hat; sie greift unter den Balgabschnitt und läßt den Sack aus Position Sc in Position Sd gelangen.
  • Während seiner Bewegung trifft der Sack auf eine horizontale Platte 13, welche den Balgabschnitt dazu zwingt, eine horizontale Stellung einzunehmen. Diese Platte liegt im wesentlichen in der Horizontalebene der Achse des Absackmaschinenauslasses.
  • In derselben Horizontalebene befindet sich auch die Unterseite eines Förderriemens 14, der in einer Ebene senkrecht zu der der Fig 3 verläuft.
  • Wenn die Lamelle 13 ihre Bewegung nach oben fortsetzt, bis zu der mit Index e bezeichneten Position, befindet sich der Sack in der Position Se, d.h. daß der Balgabschnitt horizontal liegt und eingeklemmt ist zwischen der Lamelle 12 und dem Förderriemen 14.
  • Es ist zu bemerken, daß die Höhe des Anschlages 11 kleiner ist als die Vertikalverschiebung des Sackes, so daß dieser nicht mehr in Kontakt mit dem Anschlag steht, bevor er an der Position Se ankommt und nur noch von oben gehalten wird.
  • Eine gekrümmte Blattfeder 15 ist unter der Lamelle 12 angeordnet und verschiebt sich mit dieser. Ihre Rolle besteht darin zu verhindern, daß,während sich die Lamelle 12 in der oberen Stellung befindet, der folgende Sack vorzeitig der Wirkung der Feder 10 entgleitet und dabei nach vorn abkippt, bis zu einem Punkt, wo er nicht mehr von der Blattfeder 10 aufgerichtet werden kann.
  • Eine weitere Blattfeder 16 ist schräg unter der horizontalen Platte 13 angeordnet. Ihre Rolle besteht darin zu verhindern, daß infolge besonderer Weichheit der Balg sich nicht über die Horizontale hinaus abwinkelt unter der Wirkung der Blattfeder 10, und dieser nicht entweichen kann, bevor er in Kontakt mit dem Förderriemen 14 gelangt. Es ist offensichtlich, daß die Form und die Abmessungen der Elemente 15 und 16, die aus Blech bestehen, in Funktion von den Kennwerten der verwendeten Säcke modifiziert werden können.
  • Um den folgenden Schritt des Verfahrens besser zu verstehen, wird zweckmäßig auf Fig. 4 und 5 Bezug genommen, die in Seitenansicht bzw. in Draufsicht die Vorrichtung darstellen.
  • Man kann in Fig. 4 den Sack S in Position Se erkennen in Kontakt mit dem unteren Trum des Förderriemens 14 und abgestützt durch die Lamelle 12, die ihrerseits getragen wird von einem Hubzylinder 17. Die Riemenscheiben 18, 19, welche den Förderriemen 14 tragen, sind ebenfalls erkennbar und der Antriebsmotor 20 ist in Fig. 5 gezeigt.
  • Die Bewegung des Förderriemens 14 treibt den Sack S in Horizontalrichtung an, bis zum Auslaß 6 der Absackmaschine.
  • Während dieser Bewegung trifft der Balgabschnitt auf ein Ablenkglied, bestehend aus starren, gebogenen Blechteilen 21 bzw. 22, deren Form,erkennbar in Fig. 5 auf diesen Balgabschnitt während seiner Horizontalbewegung Kompressionskräfte ausübt, die zur Folge haben, daß die öffnung sich öffnet, was es dem Auslaß 6 gestattet, in das Innere des Sackes einzudringen. Der Sack nimmt demgemäß die Position Sf an und seine Füllung kann beginnen.
  • Die Blechabschnitte 21, 22 sind so angeordnet, daß sie um die Horizontalachse der Riemenscheibe 19 schwenken können, derart, daß das Füllen des Sackes nicht gestört wird bei einer Höhe oberhalb des Abstandes derselben. Das Aufblasen des Sackes hebt die Blechabschnitte allmählich, und darüber hinaus wird ein Nocken 23 bei Durchlauf der Lamelle 12 betätigt, um die Blechabschnitte anzuheben und damit ein Verklemmen zu vermeiden.
  • Eine solche Vorrichtung ist insbesondere in der Zementindustrie brauchbar, wo sie mit einer Absackmaschine (beispielsweise mit vier Auslässen in einer Linie angeordnet, wie dies üblich ist) das Füllen von etwa 1200 Säcken pro Stunde ermöglicht, d.h. 60 t Zement pro Stunde, und bei einer Umlaufabsackmaschine bekannter Bauart die Füllung von etwa 2000 Säcken pro Stunde ermöglicht, entsprechend 100 t Zement pro Stunde.
  • Es genügt, die Länge des Zuführwagens für die Säcke an den Durchsatz der Maschine anzupassen. Es ist wünschenswert, daß die Vorrichtung während einer Stunde ohne Nachladung das Zuführen von Säcken zur Absackmaschine ermöglicht. Danach ist für eine Absackmaschine mit einem Durchsatz von 1200 Säcken pro Stunde eine Förderstreckenlänge von etwa vier Metern erforderlich, da 25 Säcke eine Dicke von etwa 75 mm besitzen.
  • In einer Vorrichtung gemäß einer oben bereits erwähnten weiteren Ausführungsform, die nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 6 und 7 erläutert wird, werden die Säcke einer nach dem anderen zugeführt, beispielsweise mit Hilfe eines Förderbandpaares, bis zur unteren Öffnung eines engen Vertikalkanales 24, dessen Höhe im wesentlichen gleich der eines Sackes ist, und dessen Ebene im wesentlichen die Vertikalebene ist, in welcher sich auch der Auslaß 6 der Absackmaschine befindet.
  • Die Seite, wo sich der Balgabschnitt des Sacks befindet, wird im folgenden aus Gründen der Vereinfachung als "Vorderseite" bezeichnet; sie befindet sich in den Zeichnungen auf der rechten Seite.
  • Oberhalb des Kanals 24 an der Vorderseite befinden sich der oder die Förderriemen für die Horizontalförderung 14, die oben bereits erläutert wurden, und auf der Rückseite befindet sich ein Element 27, das nachstehend noch näher erläutert wird.
  • Die Wandung 25 des Kanals 24, die sich auf der Vorderseite befindet, endet in einem Vertikalabstand von der Horizontalebene des Förderriemens 14, der größer ist als der Breite des Balgabschnitts entspricht. Die gegenüberliegende Wandung 26 erstreckt sich vorteilhafterweise weiter nach oben.
  • Der Kanal 24 gestattet den freien Durchtritt des Sackes in Richtung auf den Auslaß der Absackmaschine, wenn er den Förderriemen 14 erreicht, da die Wandungen des Kanals miteinander auf der gegenüberliegenden Seite verbunden sein können, sowie auf der Seite der Absackmaschine auf einem Niveau, das tief genug liegt, um den Durchlauf des Sackes nicht zu beanträchtigen.
  • Das Element 27 besitzt eine Ebene oder zylindrische Fläche 27a entsprechend Mantellinien, parallel zur Oberkante des Sacks, und geneigt in Richtung der Vorderseite des Sackes, die sich mindestens bis zur Axialebene des Kanals erstreckt, und bis zu einem bestimmten Abstand in hinterer Richtung. Die Fläche 27a verlängert sich in hinterer Richtung um eine Fläche 27b, die abgerundet ist und normalerweise unwirksam ist, jedoch dazu dient, eine übertriebene Faltung des Sackes zu verhindern, im Falle, daß dessen Material extrem weich ist.
  • Die Rolle des Elementes 27 besteht in folgendem: Während der Bewegung des Sackes nach oben tritt das obere Ende des Sackes aus dem Kanal aus und gelangt in Kontakt mit der Fläche 27a in der Position Sb' der Fig. 6, und wird dabei einer Reaktionskraft unterworfen, von der eine Komponente horizontal und in Richtung nach hinten gerichtet ist.
  • Unter der Wirkung dieser Kraft hat der Sack die Tendenz, um die Oberkante der hinteren Wandung 26 des Kanals 24 abzukippen, wird jedoch an dieser Bewegung gehindert durch die Wirkung der vorderen Wandung 25 des Kanals 24. Unter der Wirkung der Gesamtheit dieser Kräfte,mit denen die in Phase 2 des Verfahrens vorgesehene Kombination realisiert wird, entfaltet sich der Balgabschnitt von der Kante des Sackes.
  • Die Höhe, bei der die Wandung 26 endet, soll in Funktion von der Weiche des Sackmaterials gewählt werden, wobei ein weicherer Sack erfordert, daß diese Wand weiter nach oben ragt als bei einem sehr steifen Sackmaterial erforderlich ist.
  • Ein Element 12 gelangt dann in Eingriff, um eine Vertikalkraft von unten nach oben auf die Unterseite des Balgabschnitts auszuüben, wie dies für die Phase 3 des Verfahrens beschrieben wurde, und dies erfolgt in der Position Sc' der Fig. 6, um den Sack in die Position Se zu bringen, wie dies unter Bezugnahme auf Fig. 1 - 5 erläutert wurde, d.h. in Kontakt mit den Förderriemen 14.
  • Dieses Element 12 ist vorzugsweise eine ebene Lamelle, die mindestens in dem Bereich, wo sie an dem Balgabschnitt des Sackes anstößt, horizontal verläuft. Um zu verhindern, daß sie sich an der Wandung 27 des Kanals verhakt, wird sie vorzugsweise schwenkbeweglich angeordnet um ein horizontales Schwenklager 12'.
  • Der Rest läuft ab wie im vorhergehenden Beispiel beschrieben, so daß eine weitere Erläuterung sich erübrigt.
  • Es ist bevorzugt, wie dies weiter oben bereits erwähnt wurde, daß die Vertikalkraft von unten nach oben, die während der ersten Phase der Förderung des Sackes vorliegt, mindestens solange wirkt, bis die Kraft gleicher Richtung, die gemäß Phase 3 vorgesehen ist, auf die Unterseite und/oder die Innenseite des oberen Balgabschnitts ausgeübt wird; man vermeidet auf diese Weise, daß der Sack wieder zurückfällt, doch es ist erforderlich, daß diese Kraft spätestens dann endet, wenn der Sack seine Horizontalbewegung in Richtung auf den Auslaß der Absackmaschine beginnt.
  • Dies läßt sich in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel in einfacher Weise dadurch verwirklichen, daß man den Sack zwischen zwei Trommeln 28, 29 durchlaufen läßt, die unmittelbar unter dem Kanal 24 angeordnet sind. Diese beiden Trommeln drehen sich in entgegengesetzter Richtung um Horizontalachsen, die in der gleichen Höhe liegen, und zwischen sich einen Zwischenraum belassen, der geringer ist als der Dicke eines nicht komprimierten Sackes entspricht. Ihre Position ist so gewählt, daß der untere Abschnitt eines Sackes ihrer Wirkung entgleitet, zwischen dem Augenblick, wo das Element 12 in Kontakt mit dem zurückgeschlagenen Teil des oberen Balgenabschnitts tritt, und dem Augenblick, wo der Balgenabschnitt zwischen dem Element 12 und dem Förderriemen 14 eingeklemmt wird.
  • Gemäß Fig. 7 ist es bevorzugt, daß die Säcke zunächst vertikal gestapelt werden mit dem Balgenabschnitt, der die Öffnung enthält nach unten in einem Vertikalbehälter 30, der an seinen Enden offen ist. Unter dem Behälter befindet sich ein Horizontalförderer 31, bestehend aus einer Serie von Bändern oder Riemen, die parallel zueinander liegen, und die Säcke einen nach dem anderen befördern.
  • Eine Serie von Schwenkablenkelementen 32a, 32b, 32c lenkt die Säcke in Richtung auf die Ladestation aus, die zu beschicken ist.
  • Diese Ablenkelemente bestehen aus Gabeln mit schräg verlaufenden Zinken, die zwischen die Bänder oder Riemen eingreifen, welche den Förderer 31 bilden. Der von einem Ablenkelement umgeleitete Sack wird von einem Schrägförderer 33 in Richtung auf das untere Ende des Kanals 24 weitergegeben. Dieser Förderer besteht aus zwei Transportbändern 34, 35, die in entgegengesetztem Sinn umlaufen, und zwischeneinander den Sack festhalten.
  • In Richtung nach oben laufen die Bänder 34, 35 um Trommeln 28, 29, wie oben bereits beschrieben, welche die in den Kanal 24 einzuführenden Säcke transportieren.
  • Auch die Bänder 34, 35 können aus voneinander getrennten Bändern oder Riemen bestehen, und die Trommeln 28, 29 können aus einzelnen, separaten Elementen bestehen. Das untere Ende der Wandungen 25, 26 kann demgemäß Vorsprünge aufweisen, die zwischen die Bänder oder Riemen greifen, was das Risiko für ein fehlerhaftes Einführen eines Sackes in den Kanal verringert.
  • Die Vorrichtugng umfaßt ebenso viele Ablenkelemente 32, Transporteinrichtungen 79, Karåle 24 usw., wie die Absackmaschine Auslässe aufweist; der Motor 36 für den Antrieb der Riemenscheiben 14 ist jedoch nur einmal vorhanden.
  • Die Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform umfaßt demgemäß eine größere Anzahl von Teilen, wie die erste Ausführungsform, doch wird dieser Nachteil ausgeglichen durch eine größere Betriebssicherheit und durch das Vermeiden eines Wagens und Zubehörteile für das Sicherstellen von dessen genauer Positionierung.
  • (Patentansprüche)

Claims (8)

  1. Patentansprüche Verfahren zum automatischen Anbringen von Ventilsäcken, die unter Ausbildung von Balgenabschnitten gefaltet sind, an einer Absackmaschine, bei dem ein Sack in eine Position gebracht wird, derart, daß seine großen Flächen sich in einer Vertikalebene befinden, die auch den Auslaß der Absackmaschine enthält, und der Balgenabschnitt, der das Ventil enthält, horizontal liegt im wesentlichen auf der Höhe des Absackmaschinenauslasses und mit der Ventilöffnung dem Auslaß zugekehrt, wobei der Sack von dem Balgenabschnitt gehalten ist und danach unter Aufrechterhaltung von dessen Horizontallage einer Horizontalbewegung in Richtung auf den Absackmaschinenauslaß unterworfen wird, während welcher unter Aufrechterhaltung der Horizontalposition des hinteren Balgenabschnitteiles der vordere Balgenabschnitteil horizontalen Kompressionskräften unterworfen wird, die senkrecht zur Horizontalbewegungsrichtung sind, um so die Ventilöffnung derart zu öffnen, daß der Absackmaschinenauslaß in sie eindringt während der Horizontalbewegung, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte: (1) man fördert den gefalteten Sack in einer Position, in der die großen Seiten im wesentlichen vertikal stehen in eine Ebene, die von dem Absackmaschinenauslaß durchsetzt wird, und in der diejenige der kleinen Sackseiten, in der sich die Sacköffnung befindet, sich oben befindet und mit der Öffnung in Richtung auf den Absackmaschinenauslaß gerichtet ist, jedoch sich unterhalb des letzteren befindet, (2) man unterwirft den Sack einer Horizontalkraft senkrecht zu seiner Ebene an dem mittleren Teil der Seite, welche dem die Öffnung enthaltenden Balgenabschnitt abgekehrt ist, sowie zwei parallelen Kräften, die der ersten Kraft entgegengesetzt sind, und von denen die eine nahe dem unteren Sackrand angreift und die andere auf der Oberkante angreift derart, daß die gemeinsame Wirkung dieser drei Kräfte den Sack verbiegt und den oberen Balgenabschnitt von dem Sackkörper abhebt, (3) man läßt auf die Unterkante und/oder auf die Innenseite des oberen Balgenabschnitts eine Vertikalkraft von unten nach oben einwirken, um den Balgenabschnitt vom Sackkörper vollständig wegzufalten und gleichzeitig den Sack unter Zwischenschaltung des Balgenabschnitts soweit zu heben, daß er sich im wesentlichen auf der Höhe des Absackmaschinenauslasses befindet, (4) sobald der Balgenabshchnitt auf die Höhe des Absackmaschinenauslasses gehoben ist, läßt man auf seine Außenkante und/oder auf seine Außenseite eine Vertikalkraft einwirken, die im Zusammenwirken mit der in Schritt (3) einwirkenden Kraft den Balgenabschnitt im wesentlichen in Horizontalposition bringt.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die erste Horizontalkraft, die auf dem mittleren Teil des Sack während des Schrittes (2) einwirkt, auch während des Schrittes (1) zur Einwirkung gebracht wird, um aufeinanderfolgende Säcke in die gewünschte Position zu bringen.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man während des Schrittes (2) zusätzlich eine abwärts gerichtete Vertikalkraft auf die Oberkante des Sacks einwirken läßt, die zusammenwirkt mit der Horizontalkraft, welche an der gleichen Stelle angreift, um den Sack zur Krümmung zu zwingen und den Balgenabschnitt vom Sackkörper wegzufalten.
  4. 4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die während des Schrittes (3) einwirkende Kraft erst wirksam gemacht wird, nachdem die auf die Oberkante des Sacks in Schritt (2) einwirkende Horizontalkraft nicht mehr einwirkt, jedoch bevor die Horizontalkraft, die auf die Unterseite des Sackes während der gleichen Phase einwirkt, ihre Einwirkung beendet hat, welche letztere Kraft ihre Einwirkung jedoch beendet, bevor der Sack nicht auf der Höhe des Absackmaschinenauslasses angekommen ist.
  5. 5) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Verhindern des Abkippens nach vorn eines Sackes während der Verfahrensschritte (1) und (2), während der vorhergehende Sack noch die Schritte (3) und (4) zum Aufschieben des Sacks auf den Absackmaschinenauslaß durchläuft.
  6. 6) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Horizontalförderer, im welchem die Säcke stehend hintereinander angeordnet sind, und mit einer Schiebevorrichtung, die auf den letzten in einer solchen Folge von Säcken einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebevorrichtung (3, 7, 8) für die Ausübung der in Schritt (2) vorgesehenen auf den mittleren Abschnitt der Säcke einwirkenden Horizontalkraft ausgebildet ist.
  7. 7) Verfahren nach Anspruch 1, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Durchführung des Schrittes (1) auf den Sack eine aufwärtsgerichtete Vertikalkraft einwirken läßt, die ihn in die gewünschte Stellung fördert.
  8. 8) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die während Schritt (1) einwirkende Vertikalkraft aufrechterhalten wird während des Schrittes (2), bis zu dem Augenblick, in dem die in gleicher Richtung wirkende Vertikalkraft gemäß Schritt (3) zur Wirkung gelangt.
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